Manufacture of doors and windows of wood
Master Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Nikolaus Johannson since 2/26/2026 | Procura |
Quynh Christian Ha-Ngoc since 6/13/2025 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (4)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 38.00% | |
| 28.50% | |
| 28.50% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Tool Beteiligungs GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022der Tool Beteiligungs GmbH, Hamburg1. Grundlagen des Konzerns Die Konzerngruppe ist Hersteller und Versandhandel für hochqualitative Produkte im Bereich Werkzeuge sowie Zubehörteile für den Musikinstrumentenbau. Eine gezielte Auswahl an Materialien wie Holz, Horn, Leder und Stahl, Mittel zur Oberflächenbearbeitung, kunsthandwerkliche Produkte, gefertigt aus Rohmaterialien, gehören zum Sortiment der Konzerngruppe. Handwerkskurse runden das Angebot im Segment Handwerk ab. In professionell geleiteten Kursen werden spezielle und zum Teil vergessene Handwerkstechniken und die Anwendung der Werkzeuge gelehrt. Im Bereich Musikinstrumentenbau reicht das Sortiment von Bögen, Bogenhaaren und Hölzer bis hin zu Pflegemitteln und Etuis. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2022 sehr schwierigen inner- als auch weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausgesetzt. Gemäß der Veröffentlichung des statistischen Bundesamtes ist das BIP im Jahr 2022 zwar um 1,8 % höher im Vergleich zum Vorjahr, jedoch war dies weiterhin stark abhängig von der Pandemie, dem Ukraine-Krieg, Lieferkettenproblemen und massiven Preisschwankungen seitens der Hersteller und Rohstofflieferanten. (Quelle: Statistisches Bundesamt) 2.2. Geschäftsverlauf Wir konnten durch Investitionen in die Sortimentstiefe und -breite, sowie in Webshop- und Internetaktivitäten trotzdem die Marktpräsenz weiter ausbauen. Dies zeigt sich im Werkzeugbereich, unserem mit Abstand größten Segment, bei dem wir trotz der sehr schwierigen politischen und weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Inflation, Rohstoff-Thematik, Energiekrise) unser Vorjahres Umsatzniveau halten konnten. Die Workshops konnten wir aufgrund der Corona-Maßnahmen erst zum Mai des Jahres wieder anbieten. Im Instrumentenbausegment beläuft sich der Umsatz unter dem Vorjahresniveau, ein Resultat der langanhaltenden Corona-Maßnahmen, durch die Händler und Geigenbauer ihren Geschäftsbetrieb komplett eingestellt haben. 2.3. Lage des Konzerns 2.3.1. Ertragslage Die Gesamtleistung des Konzerns lag 2022 mit T€ 35.232 auf Vorjahresniveau. Der Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen ist ebenfalls in etwa auf Vorjahresniveau. Die Personalkosten stiegen um T€ 262 auf T€ 5.786 und befinden sich mit ca. 16 % der Betriebsleistung ebenfalls auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von T€ 7.753 auf T€ 8.203, insbesondere bedingt durch höhere Vertriebs- und Werbekosten, zur Gegensteuerung der Kaufzurückhaltung. Insgesamt wurde ein Konzernergebnis in Höhe von T€ 772 erzielt. Im Vergleich zur Planung 2022 konnten wir das Ergebnis im Wesentlichen aufgrund unserer Sortiments- und Lagerpolitik und Marketingmaßnahmen erhöhen und unser Umsatzniveau halten. 2.3.2. Finanzlage Der operative Cashflow (Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit) betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 517 (Vj. T€ -2.646). Für Investitionstätigkeiten sind im Berichtsjahr Geldmittel in Höhe von T€ -834 (Vj. T€ -573) geflossen. Der Zufluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug in 2022 T€ 130 (Vj. T€ -252), folglich ergibt sich eine Veränderung der Finanzmittel in Höhe von T€ -187 (Vj. T€ -3.471). Diese Veränderung findet zum Bilanzstichtag Ausdruck in der Minderung des Finanzmittelfonds von T€ -313 auf T€ -500. Die Finanzlage des Konzerns ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Daneben bestehen nicht genutzte Kreditrahmen in Höhe von € 2 Mio. 2.3.3. Vermögenslage Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich von T€ 9.121 auf T€ 9.494 durch Aufnahme mittelfristiger Bankenkredite. Das Vermögen des Konzerns besteht mit ca. 35 % (Vj. 36 %) der Bilanzsumme im Wesentlichen aus dem Sachanlagevermögen. Die Eigenkapitalquote im Konzern beläuft sich auf 44 % (Vj. 43 %) der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen hat sich im Geschäftsjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt T€ 771 erhöht, im Wesentlichen durch die Erhöhung der Vorräte. Sämtliche finanziellen Indikatoren (insbesondere auch die Steuerungsgrößen Umsatzerlöse und Jahresergebnis) bewegen sich im Rahmen unserer Planungen und sind Ausdruck unserer nachhaltigen Leistungsfähigkeit. 2.4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Markenschutz und die Eigenentwicklung /-fertigung von Produkten spielt eine zunehmende Rolle. Insofern hat die Gesellschaft auch weiterhin im Jahr 2022 alle wesentlichen Marken national und international eintragen lassen und somit den Markenschutz stetig weiter ausgebaut. 3. Prognosen-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Drastische Preiserhöhungen sind auch zum Wirtschaftsjahr 2023 seitens einiger Lieferanten zu erwarten, ebenso der Preisdruck am Markt, sowie Lieferkettenprobleme und Inflation. Auch die allgemeine Weltwirtschaftsentwicklung (Ukraine-Krieg, Rohstoff-Thematik) spielen hier eine bedeutende Rolle. Offen bleibt auch der Druck in Zusammenhang mit den Energiepreisen und der Energiebeschaffung, sowie steigender Bürokratiebelastung seitens der Politik und Zunahme von Strafzöllen gegenüber Asien. Dem Geschäftsverlauf 2023 sowie der Umsatzentwicklung stehen wir äußerst zurückhaltend und skeptisch gegenüber. Wir erwarten ein im Vergleich zum Vorjahr leicht fallendes Umsatzniveau bei einer entsprechenden Entwicklung des Jahresergebnisses, insbesondere aufgrund der weltwirtschaftlichen politischen Entwicklung. Auch im Jahr 2023 werden keine Kataloge in gedruckter Form neu aufgelegt, verursacht durch die weiterhin anhaltende Rohstoff-Problematik und der volatilen Preissituation. Den höchsten Fokus hat weiterhin die Digitalisierung im Unternehmen, Sicherung der Produktqualität und der Vertriebsaktivitäten. Die Kosten für diese Aktionen sind im Budget 2023 enthalten. 3.2. Risikobericht Jede unternehmerische Tätigkeit ist mit erheblichen Risiken verbunden, die entweder aus den Geschäftsaktivitäten entstehen oder aus einer veränderten Weltwirtschaft resultieren. Die Tochtergesellschaft ist als international agierendes Unternehmen zudem den Risiken der Preisschwankungen auf den Rohstoffmärkten, kurzen Innovationszyklen und einem steigenden internationalen Wettbewerbsumfeld ausgesetzt. Basis des unternehmerischen Handelns stellen das bewusste Eingehen kalkulierbarer Risiken und die Nutzung der damit verbundenen Chancen dar. Das größte Risiko stellen derzeit aber die politischen Maßnahmen und Regelungen sowohl in Deutschland als auch international dar. Entscheidungen im Konzern werden aufgrund von Projektplänen und -vorlagen getroffen. Eine detaillierte jährliche Aktivitätenplanung wie auch eine langfristige, strategische Unternehmensplanung dienen der Beurteilung der Geschäftsaktivitäten und deren Zielerreichung. Ein monatliches Berichtssystem informiert Entscheidungsträger umfassend und zeitnah. Kritische Erfolgsfaktoren werden kontinuierlich beobachtet und bei Abweichungen entsprechende Maßnahmen zur Gegensteuerung eingeleitet. Eine permanente Marktbeobachtung sowie sehr enge Kontakte zu unseren Lieferanten helfen mögliche Ausfallrisiken gering zu halten. Außerdem garantiert eine flache Hierarchie und eine schnelle Reaktions- und Innovationsfähigkeit im Konzern möglichen negativen Einflussfaktoren gegenzusteuern. Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Der Konzern verfügt über einen wachsenden und solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind relativ gering. Ebenfalls zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Debitorenmanagement. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Der Konzern operiert weltweit und tätigt damit auch Geschäfte in ausländischen Währungen. Dies trifft für den Einkauf von Waren in Fremdwährungen zu. Um die damit verbundenen Kursänderungen auszuschließen, kommen teilweise Devisentermingeschäfte als Kurssicherungsinstrument zur Anwendung. Die Sicherungsgeschäfte bilden zusammen mit den Beschaffungsgeschäften in den entsprechenden Fremdwährungen bilanzielle Bewertungseinheiten im Sinne von § 254 HGB. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 9.494, Vj. T€ 9.121) sind hauptsächlich mittel- bis langfristig dotiert. Die Zinssätze sind im niederen einstelligen Prozentbereich fixiert. Das Risiko von Zinssatzänderungen wird als begrenzt betrachtet. Insgesamt wurden im Berichtsjahr keine den Fortbestand gefährdende Risiken identifiziert. Wir haben die nach unseren Erkenntnissen notwendigen Maßnahmen ergriffen, um potenziell zu erwartende Risken zu beherrschen. 3.3. Chancenbericht Der Tool Konzern ist ein solides Unternehmen, für das die Zufriedenheit der Kunden, Produktqualität und Lieferfähigkeit an oberster Stelle steht. Hochwertige Produkte, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und ein vertrauenswürdiges Geschäftsverhalten bringen eine starke Kundenbindung und hohe Loyalität im Inland und Ausland. Der Tool Konzern verfolgt ein nachhaltiges Wirtschaften mit unverwechselbaren Produkten, Services und effizienten Prozessen im Unternehmen. Traditionen weiterentwickeln - Stillstand ist Rückschritt - aber Beständigkeit und Verlässlichkeit zeichnen das Unternehmen heute aus und wird auch weiterhin primäre Philosophie sein. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung nach DRS 21Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
EigenkapitalspiegelKonzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20221.) Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der Konzernabschluss der Tool Beteiligungs GmbH, Hamburg, wurde analog den Vorschriften über die Konzernrechnungslegung der §§ 290 ff. HGB erstellt. Die Muttergesellschaft gilt zum Abschlussstichtag gemäß §§ 267a Abs. 3, 267 Abs. 1 HGB als kleine Kapitalgesellschaft. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind insgesamt im Konzernanhang aufgeführt. 2.) Konsolidierungskreis Bezüglich der Angabe der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wird die Schutzklausel des § 313 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen. 3.) Geschäftsjahr und Konsolidierungszeitraum Der Konzernabschluss ist auf den Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 aufgestellt. Da alle im Konzern einbezogenen Unternehmen ebenfalls zu diesem Stichtag bilanzierten, wurden die erstellten Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2022 zugrunde gelegt. 4.) Konsolidierungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen auf Grundlage des Handelsgesetzbuches erstellt und wurden der Konsolidierung unverändert zugrunde gelegt. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgte gemäß den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gemäß § 301 HGB unter Beachtung der Art. 66 Abs. 3 S. 4 EGHGB. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gemäß der Buchwertmethode zu Wertansätzen zum Zeitpunkt des Anteilerwerbs am 31.Oktober 2004. Bei der Schuldenkonsolidierung gemäß § 303 HGB wurden sämtliche konzerninternen Vermögens- und Schuldenpositionen gegeneinander aufgerechnet. Aufrechnungsdifferenzen entstanden nicht. Bei der Aufwand- und Ertragskonsolidierung waren außer der Ergebnisabführung keine Innenumsätze, Kostenumlagen, Zinsbelastungen sowie Ausschüttungen zwischen den einbezogenen Unternehmen zu verrechnen. 5.) Gliederung und Besonderheiten des Konzernabschlusses Die Gliederung des Konzernabschlusses erfolgt analog den §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Bei der Erstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren zugrunde gelegt. 6.) Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert beibehalten: Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Der bei der Erstkonsolidierung der Tochtergesellschaft entstandene Geschäfts- oder Firmenwert wurde unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 15 Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert basierte auf Beschaffungsbeziehungen mit ausländischen Lieferanten, deren Produkte das Kerngeschäft des Konzerns im Bereich Werkzeuge repräsentieren. Diese Beschaffungsbeziehungen sind langfristig angelegt. Darüber hinaus haben die entsprechenden Produkte einen sehr langen Lebenszyklus, so dass im Rahmen der Erstkonsolidierung von einer Nutzungsdauer von mindestens 15 Jahren auszugehen war. Diese Einschätzung besteht unverändert fort. Der Geschäfts- oder Firmenwert unterlag im Geschäftsjahr 2019 letztmals einer Abschreibung. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer in zulässiger Höhe angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear. Geringwertige Anlagegüter mit einem Zugangswert bis € 800,00 wurden im Geschäftsjahr 2022 voll abgeschrieben. Vorräte Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt; erkennbaren Einzelrisiken wird durch eine Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Flüssige Mittel Flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten bilanziert. Rückstellungen Die Rückstellungen - bestehend aus Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen - berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung der Rückstellung erfolgte zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag, ermittelt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Sind die Voraussetzungen zur Bildung einer Bewertungseinheit erfüllt, werden sie nach der Einfrierungsmethode bilanziert. Entsprechend werden sich ausgleichende gegenläufige Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert. Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Liquide Mittel sowie kurzfristige Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Deckung durch Termingeschäfte war darüber hinaus der Terminkurs maßgebend. 7.) Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2022 sind dem beigefügten gesonderten Anlagenspiegel 2022 (auf der letzten Seite des Konzernanhangs) zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das ausgewiesene gezeichnete Kapital entspricht dem Ausweis im Jahresabschluss der Muttergesellschaft. Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt. Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Bis auf die Archivierungsrückstellung sind sämtliche Rückstellungen kurzfristiger Natur und werden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Konzernbilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Eintragung einer Grundschuld gesichert. Die Grundschuld beträgt nominal T€ 8.100 und valutiert zum Bilanzstichtag mit T€ 8.100. Bei den anderen Posten der Verbindlichkeiten bestehen keine Sicherheiten. 8.) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
Von den Umsatzerlösen entfallen 65 % auf das Inland und 35 % auf das Ausland. Personalaufwand Vom Personalaufwand entfallen T€ 81 (Vj. T€ 81) auf Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung. Währungsumrechnung Erträge aus der Währungsumrechnung gem. § 256a HGB betragen T€ 107 (Vj. T€ 129), Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen T€ 95 (Vj. T€ 132). 9.) Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds ist definiert als die Differenz aus dem Bilanzposten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks, sowie jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten. 10.) Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mieten und Pachten sowie Leasingverträgen mit bestimmten Laufzeiten belaufen sich auf T€ 901. Haftungsverhältnisse Die Gruppe hat Bankavale in Höhe von T€ 62 ausgegeben. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat Devisentermingeschäfte zur Absicherung des Kursrisikos aus Lieferverbindlichkeiten in japanischen YEN abgeschlossen. Der Nominalbetrag der Devisentermingeschäfte beträgt T€ 1.223. Der beizulegende Zeitwert der Devisentermingeschäfte zum Bilanzstichtag beläuft sich auf T€ -85. Die Bewertung erfolgt nach der mark to market Methode. Der Buchwert beträgt € 0. Da eine Bewertungseinheit vorliegt, erfolgte gemäß der Einfrierungsmethode keine Bilanzierung des Sicherungsgeschäftes. Die Gesellschaft hat Devisentermingeschäfte zur Absicherung des Kursrisikos aus Lieferverbindlichkeiten in USD abgeschlossen. Der Nominalbetrag der Devisentermingeschäfte beträgt T€ 583. Der beizulegende Zeitwert der Devisentermingeschäfte zum Bilanzstichtag beläuft sich auf T€ 37. Die Bewertung erfolgt nach der mark to market Methode. Der Buchwert beträgt € 0. Da eine Bewertungseinheit vorliegt, erfolgte gemäß der Einfrierungsmethode keine Bilanzierung des Sicherungsgeschäftes. Die Gesellschaft hat Devisentermingeschäfte zur Absicherung des Kursrisikos aus Lieferverbindlichkeiten in GBP abgeschlossen. Der Nominalbetrag der Devisentermingeschäfte beträgt T€ 82. Der beizulegende Zeitwert der Devisentermingeschäfte zum Bilanzstichtag beläuft sich auf T€ -3. Die Bewertung erfolgt nach der mark to market Methode. Der Buchwert beträgt € 0. Da eine Bewertungseinheit vorliegt, erfolgte gemäß der Einfrierungsmethode keine Bilanzierung des Sicherungsgeschäftes. Die Gesellschaft hat Devisentermingeschäfte zur Absicherung des Kursrisikos aus Lieferverbindlichkeiten in CAD abgeschlossen. Der Nominalbetrag der Devisentermingeschäfte beträgt T€ 129. Der beizulegende Zeitwert der Devisentermingeschäfte zum Bilanzstichtag beläuft sich auf T€ 1. Die Bewertung erfolgt nach der mark to market Methode. Der Buchwert beträgt € 0. Da eine Bewertungseinheit vorliegt, erfolgte gemäß der Einfrierungsmethode keine Bilanzierung des Sicherungsgeschäftes. Bewertungseinheiten Zum 31. Dezember 2022 bestehen beim Konzern vier Sicherungsbeziehungen. Folgende Übersicht gibt die wesentlichen Charakteristika über die Sicherungsbeziehung wieder.
Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr 2022 berücksichtigte Gesamthonorar für die Abschlussprüfung beläuft sich auf T€ 28 (davon für Abschlussprüfungsleistungen T€ 28). Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 110 angestellte Mitarbeiter (Vj. 100) beschäftigt. Gesellschaftsorgane Geschäftsführer der Muttergesellschaft waren im Geschäftsjahr 2022:
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB nicht befreit. Von der Befreiungsvorschrift des § 314 Abs. 3 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs.3 HGB Die inländische Tochtergesellschaft DICTUM GmbH, Plattling, beabsichtigt für das Geschäftsjahr 2022 die Möglichkeit zur Befreiung von der Offenlegung des Jahresabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch zu nehmen. In diesem Konzernabschluss ist die DICTUM GmbH, Plattling, enthalten. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind keine eingetreten.
Hamburg, den 12.05.2023 Bernd Jörg, Geschäftsführung Andreas Jörg, Geschäftsführung Iris Roller, Geschäftsführung Konzernanlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Tool Beteiligungs GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Tool Beteiligungs GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Tool Beteiligungs GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-konzern-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Regensburg, den 13. Juni 2023 whg
GmbH
Hien, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb des Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Konzernabschlusses und/oder des Konzernlageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird, auf § 328 HGB wird verwiesen. Angaben zur Billigung: Der Konzernabschluss wurde am 23. August 2023 gebilligt. |
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