KWP Informationssysteme GmbH

Gewerbeallee 5, 09224 Chemnitz, DEU

Master Data

Registry
Register court Landshut HRB 2900
Registered
6/17/1991
Industry
Wholesale of computers, computer peripheral equipment and softwareComputer consultancy activitiesOther information technology and computer service activities
Purpose
die Herstellung und der Vertrieb von Bausoftware insbesondere für die Zielmärkte Bauhandwerk und die einschlägigen Fachgroßhändler, sowie der Handel mit Datenverarbeitungsanlagen und -systemen sowie die Erbringung von Dienstleistungen aller Art auf dem Sektor der Informationstechnologie; dazu gehören insbesondere die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Hardware und von Software-Programmen sowie der Erwerb und der Betrieb von Unternehmungen, Handelsgeschäften, Anlagen und Beteiligungen, die mit diesem Zweck zusammenhängen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Christian Scheubeck
since 11/30/2010
Procura
Stephan Rixinger
since 10/30/2003
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

Data for minority natural-person shareholders is only accessible to registered users.

Holdings

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

KWP Informationssysteme GmbH

Ergolding

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024

Lagebericht

von KWP Informationssysteme GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Die KWP Informationssysteme GmbH bietet mit ihrer kaufmännischen Software „kwp-bnWin.net“ eine umfassende Lösung speziell für Handwerksbetriebe. Die Software ist ein modular aufgebautes Softwarepaket. So können die Anwender den Leistungsumfang der Software genau auf die betrieblichen Anforderungen abstimmen. Ob klein, mittelständisch oder groß - durch den modularen Aufbau passt die Software in jeden Betrieb. Daneben können die Kunden noch Dienstleistungen wie Schulungen und diverse Beratungen rund um die IT erhalten.

Das vor 30 Jahren gegründete Unternehmen mit Sitz in Ergolding beschäftigt heute rund 60 Mitarbeiter und betreibt deutschlandweit mehrere Niederlassungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes sank das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr, nachdem es zuvor im Jahr 2022 um 1,8 % gestiegen ist.

Die Marktdaten zum deutschen ITK-Markt sind für das Jahr 2024 aufgrund des weiterhin starken Digitalisierungs-Trends sehr positiv. So hat der Branchenverband BITKOM für das abgelaufene Jahr im Bereich Software eine Wachstumsrate von 12,1 % berechnet. (BITKOM, ITK Marktzahlen Stand Juni 2024).

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die KWP Informationssysteme GmbH befand sich auch im Geschäftsjahr 2023/2024 weiterhin auf Wachstumskurs. Dies ist auf konsequente Kundenorientierung sowie ausgebaute Kunden- und Lieferantenbeziehungen zurückzuführen.

Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 5,0 % (Vj + 3,4 %). Das Jahresergebnis verringerte sich auf TEUR 825,0 (VJ: TEUR 830,5).

Zum Ende des Geschäftsjahres gehören 64 Mitarbeiter (VJ: 63) zur Belegschaft des Unternehmens.

a.) Ertragslage

Der Rohgewinn hat sich von TEUR 6.729,7 auf TEUR 7.126,2 bzw. 5,9 % erhöht.

Im Bereich der Kosten sind die Löhne und Gehälter von TEUR 4.590,9 auf TEUR 4.684,4 bzw. 2,0 % gestiegen. Dies ist insbesondere auf die Zahlung von Inflationsprämien zurückzuführen. Durch den vollständigen Wegfall von Corona-Kontaktbeschränkungen sind die Vertriebsaufwendungen wieder auf ein Vor-Corona-Niveau gestiegen und betrugen im Geschäftsjahr TEUR 315,7 (+ 0,9 %).

b.) Finanzlage

Die Finanzlage gilt als gesichert.

Der Cashflow beträgt im Geschäftsjahr TEUR 1.069,3 (VJ: TEUR 870,1).

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus dem laufenden operativen Geschäft.

Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich innerhalb der Zahlungsziele beglichen.

Zum Stichtag bestehen Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.466,3 (VJ: TEUR 3.406,6).

c.) Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 30.06.2024 TEUR 8.282,3 (VJ: TEUR 8.335,7). Davon entfallen auf der Aktivseite TEUR 5.084,8 (VJ: TEUR 4.438,2) auf das Anlagevermögen, TEUR 164,9 (VJ: TEUR 143,6) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, TEUR 465,2 (VJ: TEUR 250,3) auf sonstige Vermögensgegenstände.

Auf der Passivseite entfallen TEUR 1.727,6 (VJ: TEUR 1.445,3) auf Rückstellungen, TEUR 769,2 (VJ: TEUR 783,2) auf Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter und TEUR 3.412,8 (VJ: TEUR 3.203,3) auf Rechnungsabgrenzungsposten.

Die Eigenkapitalquote veränderte sich von 28,5 % im Vorjahr auf 22,5 %.

3. Forschung und Entwicklung

Für die Erbringung reiner Dienstleistungen und dem Handel mit fertigen Gütern wird keine Forschung benötigt.

Es werden jedoch Entwicklungen für Softwarelösungen und Applikationen für spezielle Anforderungen der Handwerkerbranche getätigt. Diese werden den Kunden modular angeboten.

Neben der Entwicklung von neuen Modulen und Einbindungsmöglichkeiten von externen Systemen wird auch an der Weiterentwicklung der bestehenden Softwareteile gearbeitet.

4. Prognosebericht sowie Risiken und Chancen

a.) Prognosebericht

Die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft wird auch in 2024 maßgeblich vom Ukraine-Konflikt bestimmt werden. Das Statistische Bundesamt hat für das 2. Quartal 2024 gegenüber dem Vorjahresquartal eine Veränderung um 0,3 % des preisbereinigten Bruttoinlandprodukts berechnet. Es zeichnet sich jedoch in diversen wirtschaftlichen Frühindikatoren, wie etwa dem ifo-Geschäftsklimaindex, weitere Verschlechterungen der konjunkturellen Lage ab.

In der Informationstechnik wird für 2024 ein Umsatz von 151,2 Milliarden Euro erwartet - das ist im Vergleich zu 2023 ein Wachstum um 5,4 %. Die Software wird in diesem Segment mit voraussichtlich 9,6 % auf 46,6 Milliarden Euro das größte Wachstum verzeichnen.

Die Marktvolumina im Bereich IT-Hardware bildet mit einem Volumen von 53,0 Milliarden EUR (+ 2,7 %) noch vor den IT-Services mit 51,6 Milliarden EUR (+ 4,7 %) den größten Anteil des IT-Markts ab. (BITKOM, ITK Marktzahlen Stand Juni 2024)

Die Geschäftsführung rechnet auch in den Folgejahren mit einer positiven Entwicklung der Gesellschaft.

Das Unternehmen rechnet damit, wie bisher künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können und es wird ein stetiges Wachstum von der Geschäftsleitung angestrebt.

b.) Risiken

Durch die langfristig ausgelegten Unternehmensstrategien führte die Geschäftsführung ein geeignetes Risikomanagementsystem ein, um nachteilige Auswirkungen auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage auszuschließen.

Jedoch könnten die nachfolgend beschriebenen Risiken dennoch Einfluss auf das Unternehmen haben:

Energiepreisrisiko:

Durch den Ukraine-Konflikt und den daraus resultierenden fehlenden Lieferungen von Erdgas aus Russland sind die Energiepreise auf vergleichsweise hohem Niveau. Der Geschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Markus Jerger, rechnet im Handelsblatt mit einer "Insolvenzwelle unter kleinen und mittleren Unternehmen". Eine etwaige Insolvenzwelle würde die Gesellschaft mittelbar über ihre Kunden betreffen.

Personal:

Wie in jeder Branche besteht auch in der IT-Branche das personelle Risiko in Form des Fachkräftemangels. Neben der Ausbildung zukünftiger Mitarbeiter, bietet das Unternehmen auch ein angenehmes Arbeitsumfeld, leistungsgerechte Vergütung und Förderung durch z.B. Weiterbildung. Dadurch versucht man Leistungsträger in der Firma zu erhalten und neue Arbeitskräfte anzuwerben.

Kunden:

Die Softwaremodule des Unternehmens richten sich vor allem an Handwerksbetriebe. Diese einseitige Auslegung beinhaltet ein offensichtliches Risiko. Aber auch eine große Chance. Dies hat die Pandemie wieder bewiesen. Die Auslastung der Handwerksbetriebe ist ungebremst hoch und die meisten Betriebe wachsen trotz der eigenen Risiken.

Weitere wesentliche, über die allgemeinen und den oben beschriebenen Geschäftsrisiken hinausgehende Risiken für die zukünftige Entwicklung sind aufgrund der guten Marktposition der KWP Informationssysteme GmbH nicht absehbar, sofern sich die derzeitige konjunkturelle Lage nicht deutlich verschlechtert.

c.) Chancen

Die zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft treibt das Wachstum der IT-Branche. Informationstechnik ist damit ein großer Faktor für den Erfolg fast aller Unternehmen. Die Komplexität der Informationstechnik führt allerdings auch dazu, dass ein externer und vor allem kompetenter Partner essentiell wichtig ist.

Auch bei den Handwerksbetrieben, auf die sich die KWP Informationssysteme GmbH weiterhin konzentrieren wird, ist ein Ausbau der digitalen Verflechtung in allen Bereichen notwendig. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine größtmögliche Unterstützung bieten zu können. Die nachfolgende Darstellung soll dies verdeutlichen.

Durch die langjährige Erfahrung der KWP Informationssysteme GmbH werden jegliche Anforderungen erfüllt und die Chancen für eine weiterhin positive Entwicklung werden somit als sehr gut eingeschätzt.

 

Ergolding, den 23.08.2024

gez. Stephan Rixinger

Bilanz

Aktiva

30.6.2024
EUR
30.6.2023
EUR
A. Anlagevermögen 5.084.751,20 4.438.238,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.115,00 2.145,00
II. Sachanlagen 3.153.159,41 3.160.648,96
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.740.161,91 2.838.429,96
2. technische Anlagen und Maschinen 14.165,00 5.933,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 398.832,50 316.285,50
III. Finanzanlagen 1.930.476,79 1.275.444,42
B. Umlaufvermögen 3.101.915,74 3.810.880,60
I. Vorräte 5.553,00 10.399,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 630.080,30 393.890,32
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.459,76 2.459,76
III. Wertpapiere 1.150.207,86 1.148.145,97
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.316.074,58 2.258.444,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 95.632,00 86.595,90
Summe Aktiva 8.282.298,94 8.335.714,88

Passiva

30.6.2024
EUR
30.6.2023
EUR
A. Eigenkapital 1.862.940,86 2.376.568,47
I. ausgegebenes Kapital 193.200,00
1. Gezeichnetes Kapital 210.000,00 210.000,00
2. eigene Anteile -16.800,00
II. Gewinnrücklagen 1.669.740,86 2.166.568,47
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.727.621,00 1.445.330,90
C. Verbindlichkeiten 1.278.900,52 1.279.916,99
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 33.613,45
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 33.613,45
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 769.247,83 783.192,68
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 769.247,83 783.192,68
3. sonstige Verbindlichkeiten 476.039,24 496.724,31
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 476.039,24 496.724,31
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.412.836,56 3.203.283,87
E. Passive latente Steuern 0,00 30.614,65
Summe Passiva 8.282.298,94 8.335.714,88

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2023 - 30.6.2024
EUR
1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1. Rohergebnis 7.183.156,86 6.776.933,06
2. Personalaufwand 4.684.393,80 4.590.764,04
a) Löhne und Gehälter 4.013.187,79 3.787.997,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 671.206,01 802.766,13
davon für Altersversorgung -23.628,48 -58.211,16
3. Abschreibungen 241.987,51 231.803,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 241.987,51 231.803,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.128.642,62 808.649,90
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 56.548,11 45.707,77
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 14.740,12 22.320,40
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 9.900,37 16.413,21
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 30.850,00 30.403,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 308.936,46 301.286,51
9. Ergebnis nach Steuern 830.154,46 837.413,70
10. sonstige Steuern 5.195,67 6.897,92
11. Jahresüberschuss 824.958,79 830.515,78
12. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 55.041,21
a) aus anderen Gewinnrücklagen 55.041,21
13. Einstellungen in Gewinnrücklagen 30.515,78
a) in andere Gewinnrücklagen 30.515,78
14. Ausschüttung 880.000,00 800.000,00
15. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023/2024

der KWP Informationssysteme GmbH

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der KWP Informationssysteme GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die größenabhängigen Befreiungen gemäß §§ 276 und 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: KWP Informationssysteme GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ergolding
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Landshut
Register-Nr.: B2900

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 310.321,00 EUR.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 2.009.087,79 EUR.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 2.236.642,80 EUR.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.07.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.090,78 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.090,78 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.785.710,45 19.852,67 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 16.510,58 10.872,06 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.366.569,94 202.743,23 22.233,62
Summe Sachanlagen 5.168.790,97 233.467,96 22.233,62
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.275.444,42 662.833,49 0,00
Summe Finanzanlagen 1.275.444,42 662.833,49 0,00
Summe Anlagevermögen 6.447.326,17 896.301,45 22.233,62
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 30.06.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.090,78
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.090,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.805.563,12
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 27.382,64
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.547.079,55
Summe Sachanlagen 0,00 5.380.025,31
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.938.277,91
Summe Finanzanlagen 0,00 1.938.277,91
Summe Anlagevermögen 0,00 7.321.394,00
kumulierte Abschreibung 01.07.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 30.06.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 945,78 1.030,00 0,00 0,00 1.975,78
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 945,78 1.030,00 0,00 0,00 1.975,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 947.280,49 118.120,72 0,00 0,00 1.065.401,21
2. technische Anlagen und Maschinen 10.577,08 2.640,56 0,00 0,00 13.217,64
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.050.284,44 120.196,23 22.233,62 0,00 1.148.247,05
Summe Sachanlagen 2.008.142,01 240.957,51 22.233,62 0,00 2.226.865,90
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 7.801,12 0,00 0,00 7.801,12
Summe Finanzanlagen 0,00 7.801,12 0,00 0,00 7.801,12
Summe Anlagevermögen 2.009.087,79 249.788,63 22.233,62 0,00 2.236.642,80
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 30.06.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 30.06.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.115,00 2.145,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.115,00 2.145,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.740.161,91 2.838.429,96
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 14.165,00 5.933,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 398.832,50 316.285,50
Summe Sachanlagen 0,00 3.153.159,41 3.160.648,96
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.930.476,79 1.275.444,42
Summe Finanzanlagen 0,00 1.930.476,79 1.275.444,42
Summe Anlagevermögen 0,00 5.084.751,20 4.438.238,38

3.2 Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 23/24
EUR
Forderungen 8.819,27
Verbindlichkeiten 769.247,83

3.3 Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC Methohe angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,83 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 1,50 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck, Richttafeln 2018 G

3.4 Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.680.985,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 1.370.664,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 1.370.664,00
Pensionsrückstellung 310.321,00

Der sich nach § 253 VI HGB ergebende ausschüttungsgesperrte Betrag lautet auf EUR - 4.945,00.

3.5 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

- Nicht genommener Urlaub und Sonderzahlungen

- Aufbewahrungskosten

- Gewährleistungen

3.6 Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR.

3.7 Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.278.900,52 EUR (Vorjahr: 1.279.916,99 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

3.8 Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit in Jahren Sicherung
Art der Verbindlichkeit TEUR 1 - 5
TEUR
> 5
TEUR
TEUR Vermerk
gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 34,6 0,0 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 769,2 0,0 0,0 0,0
gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,0 0,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 441,4 0,0 0,0 0,0
davon aus Steuern 416,9 0,0 0,0 0,0
davon im Rahmen sozialer Sicherheit 17,2 0,0 0,0 0,0
Gesamtsumme der Verbindlichkeiten 1.245,2 0,0 0,0 0,0

3.9 Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 0,00 EUR.

Im Laufe des Geschäftsjahres haben sich die passiv latenten Steuern wie folgt entwickelt:

EUR
Saldo Beginn des Geschäftsjahres 30.614,65
Zuführung 0,00
Auflösung 30.614,65
Saldo Ende des Geschäftjahres (passive latente Steuern) 0,00

3.10 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen die nachfolgend aufgeführten sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Restlaufzeiten Gesamtbetrag
bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
30.06.2024
TEUR
Mietverträge 26,3 0,5 0 0
Gesamt 26,3 0,5 0 0

4. Sonstige Angaben

4.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 64.

4.2 Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Stephan Rixinger, Wallersdorf

4.3 Vergütungen der Geschäftsführer

Die Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Betrieb werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

4.4 Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ergolding 23.08.2024

gez. Stephan Rixinger, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KWP Informationssysteme GmbH, Ergolding

Prüfungsurteile

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB gekürzte Jahresabschluss und Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zudem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss der KWP Informationssysteme GmbH, Ergolding, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KWP Informationssysteme GmbH, Ergolding, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 31. Juli 2025

Schneider + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christian Seeberg, Wirtschaftsprüfer

Metka Jasper, Wirtschaftsprüferin

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