Master Data

Registry
Register court Charlottenburg (Berlin) HRB 181119
Registered
10/26/2016
Industry
Activities of organisations in the field of education, science and researchResearch and experimental development on biotechnologyIntermediation service activities for courses and tutors
Purpose
Der wirtschaftliche Betrieb der CODE University of Applied Sciences einschließlich der Förderung von Wissenschaft und Forschung in den Betätigungsfeldern der Hochschule.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

Identified persons (60)

Unresolved chains (13)

NameOwnership
CODE Education GmbHSelf-held cycle
0.00%

Shareholders
Beta

36 shareholders

GmbH structure

5 of 36 shown

Name
Location
Amount
Share
Bachem Ventures II GmbH
Germany
€20,000
31.63%
S****** S********
€9,089
14.37%
Fadelia GmbH
Germany
€5,779
9.14%
Sundowner Ventures GmbH
Germany
€4,642
7.34%
Decker GmbH
Germany
€4,266
6.75%

Holdings
Beta

NameOwnership
No data available

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

CODE Education GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht 2022

Inhalt

1. Allgemeine Informationen

2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr

3. Lage des Unternehmens

3.1 Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr

3.2 Studierendenzahlen / Reichweite

3.3 Ressourcen: Personal und Organisationsstruktur

3.4 Vermögen und Finanzierung

3.5 Erträge

3.6 Aufwendungen

4. Ausblick, Chancen und Risiken

4.1 Ausblick

4.2 Chancen

4.3 Risiken

1. Allgemeine Informationen

Die CODE Education GmbH (CODE) wurde 2016 als private Berliner Hochschule gegründet und 2023 durch den Wissenschaftsrat staatlich anerkannt. Sie bietet seit 2017 drei akkreditierte Bachelor-Studiengänge in den Bereichen Software Engineering, Interaction Design und Product Management an.

Zum Bilanzstichtag sind 582 Studierende an der CODE eingeschrieben, wovon mehr als 50 % aus dem Ausland zum Studium an die CODE kommen.

Die CODE unterstützt neben dem akademischen Erfolg der Studierenden auch deren Gründungsaktivitäten. So sind in den Jahren seit Bestehen der CODE mehr als 50 Start-ups entstanden und CODE gehört prozentual zu den gründungsstärksten Hochschulen Deutschlands.

2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr

Nach dem Rückgang des Wachstums im Jahr 2020 (-3,7% 2020 im Vergleich zu 2019) setzte die deutsche Wirtschaft in 2022 nach einem guten Jahr 2021 ihre positive Dynamik fort. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs 2022 preisbereinigt um 1,8% im Vergleich zu 20211. Durch den Krieg in der Ukraine und den steigenden Energiepreisen fiel der ökonomische Erholungsprozess im Jahr 2022 jedoch geringer aus.

Aufgrund des geringen Marktanteils privater Hochschulen am Gesamtmarkt für tertiäre Ausbildung entstehen weiterhin neue private Hochschulen. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck zwischen privaten Hochschulen immer mehr zu, da aufgrund des demografischen Wandels sich das Wachstum an neu startenden Studierenden abgeschwächt hat. Im Wintersemester 2022 betrug das Wachstum lediglich noch 0,4% gegenüber 3% in 2021. Das Wachstum wird vor allem durch internationale Studierende unterstützt. Staatliche Hochschulen treiben ihren Umbau voran und vor allem staatliche Fachhochschulen stellen sich zunehmend dem Wettbewerb mit privaten Hochschulen.

3. Lage des Unternehmens

3.1 Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr

Seit ihrer Gründung hat die CODE Education GmbH noch keine Jahresüberschüsse erwirtschaftet. Die Verlustvorträge und das Jahresergebnis für 2022 belaufen sich auf 8,8 Millionen Euro und wurden bisher aus dem in die Gesellschaft eingebrachten Eigenkapital gedeckt. Im Jahr 2021 wurde eine Kapitalerhöhung abgeschlossen, deren Auswirkungen sich im Cashflow 2022 bemerkbar machen. Des Weiteren fand in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 eine zweite, moderatere Kapitalerhöhung statt. Mittelfristig besteht bei CODE jedoch ein höherer Kapitalbedarf. Das Management setzt alles daran, eine Kostendeckung aus einer Kombination von Studienbeiträgen, Drittmitteln, Förderungen und Erträgen aus Partnerschaften zu ermöglichen.

Im Jahr 2022 kehrte die Normalität auf den Campus der CODE zurück, und die Zahl der graduierten Studierenden stieg weiter an und erreichte 50 Absolvent:innen bis zum Jahresende. Parallel zur Anzahl der Absolvent:innen wuchs auch die Gruppe der Studierenden, die bereits während ihres Studiums den Weg in die Selbstständigkeit wagen. Rund 33 Unternehmen wurden bis Anfang 2023 gegründet - ein Zeichen für den Unternehmergeist unserer Studierenden.

Die CODE Education GmbH setzt sich aktiv dafür ein, die Studierenden noch besser dabei zu unterstützen, ihre unternehmerischen Aktivitäten mit den passenden akademischen Lernzielen zu verknüpfen.

Im Berichtszeitraum wurde die CODE ohne nennenswerte Auflagen erfolgreich institutionell akkreditiert. Die staatliche Anerkennung wurde um 5 Jahre verlängert.

Im Jahr 2022 hat die CODE University das Coding Labs Projekt gewonnen. Mit dem Projekt Coding Labs wird eine deutschlandweite, online-basierte Programmierplattform etabliert. Diese Plattform ermöglicht Schüler:innen, Studierenden und interessierten Bürger:innen kostenlosen Zugang zu einer interaktiven Programmierumgebung. Die Coding Labs sind an die Nationale Bildungsplattform (NBP) angebunden und dienen als Lernumgebung. Sie bieten vielfältige digitale Lerninhalte, die von den Lernenden selbständig oder kollaborativ genutzt werden können. Ziel ist es, allen Menschen in Deutschland einen einfachen Einstieg in die digitale Kompetenz des Programmierens zu ermöglichen.

3.2 Studierendenzahlen / Reichweite

Die Anzahl der CODE-Studierenden am 31.12.2022 betrug 582, die sich wie folgt auf die Studiengänge verteilen: 60% Software Engineering, 20% Product Management und 20% Interaction Design.

Knapp 50% unserer Studierenden stammen aus dem Ausland. Wir ermutigen unsere Studierenden - auch im Rahmen des ERASMUS-Programms - Auslandssemester wahrzunehmen.

Der Anteil der weiblichen Studierenden beträgt über alle Kohorten hinweg 23%. Die Quote soll gesteigert werden.

Die Hochschule ist überzeugt, dass eine - auch im Hinblick auf das Geschlecht - diverse Studierendenschaft erstrebenswert ist und ergreift weiterhin Maßnahmen zur Stärkung der Diversität von Studierendenschaft und Belegschaft.

Eine Mehrheit der Studierenden (50%) nimmt eines der angebotenen, nachgelagerten, einkommensabhängigen Zahlungsmodelle in Anspruch. Dies unterstreicht die Bedeutung einer Verringerung der finanziellen Eintrittshürde zum Studium. Dies bot die CODE im Berichtsjahr in 2 Varianten an:

• Einkommensabhängige Zahlung nach Berufseinstieg über die Partnerin Chancen eG: Nach Beendigung des Studiums bezahlen die Studierenden 13,5% ihres Einkommens in acht Jahresraten an die Chancen eG, wobei diese das Risiko trägt und die Studienbeiträge gegenüber der CODE vorfinanziert. Das Modell kann Seitens der Chancen eG nur einem Teil der Studierenden angeboten werden.

• Einkommensabhängige Zahlung nach Berufseinstieg direkt über die CODE: Nach Beendigung des Studiums bezahlen die Studierenden 13,5% ihres Brutto-Gehalts in acht Jahresraten an die CODE. Diese Option ist unabhängig der Auswahlkriterien der Chancen eG für alle Studierenden möglich, das Risiko trägt die CODE. Administrative Arbeiten werden durch die Chancen eG umgesetzt.

3.3 Ressourcen: Personal und Organisationsstruktur

Zum Bilanzstichtag waren insgesamt 71 festangestellte Mitarbeitende in Teil- und Vollzeit für CODE tätig, von denen 20 lehrende und 51 nicht-akademische Mitarbeitende waren. Zusätzlich sind am Jahresende 43 Werkstudierende mit niedrigeren Stellenanteilen und Praktikant*innen beschäftigt gewesen.

Zudem sind ungefähr 50 externe Lehrende eingebunden, die im Rahmen von einzelnen Lehrveranstaltungen, Impulsvorträgen und Kurzworkshops Einblicke aus der beruflichen und wissenschaftlichen Praxis vermitteln.

3.4 Vermögen und Finanzierung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr beträgt das Eigenkapital der Hochschule bei einer Bilanzsumme von 4.218 T€ (im Vergleich zu 8.992 T€ im Vorjahr) 356 T€. Dieser rückläufige Wert resultiert aus dem Verlust, den das Unternehmen im Jahr 2022 verzeichnet hat (siehe Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung), sowie aus den akkumulierten Verlustvorträgen aus den Vorjahren.

Auf der Aktivseite der Bilanz sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen die auffälligste Position. Diese setzen sich hauptsächlich aus den Forderungen der Studierenden in Bezug auf Studienbeiträge zusammen. Bei der Immatrikulation werden die vollen Studienbeiträge als Forderung verbucht. Die Realisierung erfolgt entsprechend der gewählten Zahlungsvariante. Die Forderungen aus Studienbeiträgen sind von 7.525 T€ im Jahr 2021 auf 3.817 T€ im Jahr 2022 gesunken, was auf den Rückgang der Studierendenzahlen bei CODE im Jahr 2022 (835 T€) sowie einer veränderten Bilanzierung der Forderungen (2.873 T€) zurückzuführen ist.

Die Rückzahlungen von Alumni, die nachgelagert zahlen und bei denen CODE das Rückzahlungsrisiko trägt, sind im Jahr 2022 noch nicht materiell. Obwohl bisher nur wenige Rückzahlungen erfolgt sind und das Lohnniveau kurz nach dem Berufseinstieg noch nicht ausreicht, um eine vollständige Deckung der während des Studiums zu entrichtenden Studienbeiträge sicherzustellen, erwarten wir mittelfristig eine durchschnittliche Rückzahlungssumme, die über den Studienbeiträgen liegt. Dies basiert auf der Annahme wachsender Einkommen im Verlauf der Berufsbiografien und einer steigenden Anzahl betroffener Alumni.

Auf der Passivseite erfolgt parallel eine Abgrenzung der Forderungen entgegenstehender Erlöse im Verlauf der Regelstudienzeit (36 Monate) für alle Zahlungsmethoden einheitlich aus dem Abbau gebuchter passiver Rechnungsabgrenzungsposten. Die PRAP verringerten sich im Wesentlichen durch die veränderte Bilanzierung der Forderungen, im geringeren Umfang aber auch, da es 2022 weniger Neuimmatrikulationen gab und damit die Erlösbuchungen nicht voll durch neu gebildete Rechnungsabgrenzungsposten ausgeglichen wurden.

Weitere nennenswerte Entwicklungen sind:

- die Verringerung der Sonstigen Vermögenswerte aufgrund der Ermächtigung des Senats, den Betrag, der für die Bürgschaft reserviert werden muss, zu senken.

- der leicht gestiegene Wert, der Sachanlagen (von 216 T€ in 2021 auf 297 T€ in 2022), Büroeinrichtung und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung abbildet. Das Betriebsgelände und die Gebäude werden gemietet.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben von 606 T€ in 2021 auf 602 T€ in 2022 leicht abgenommen. Die Verbindlichkeiten haben in vollem Umfang einen kurzfristigen Charakter und bestehen gegenüber den Lieferanten und Serviceanbietern der Hochschule.

Sonstige Verbindlichkeiten stiegen an von 1.017 T€ in 2021 auf 1.260 T€ in 2022.

Die finanzielle Situation von CODE am Ende des Jahres 2022 war kritisch.

Der Cash Flow des Unternehmens entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:

I. Operativer Bereich: Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit T -2.546,2 € (Vj. -3.548,2 €)
II. Investitionsbereich Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit T -217,4 € (Vj. -155,5 €)
III. Finanzierungsbereich: Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit T 1.940 € (Vj. 3.064,1 €)
IV. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds
Summe I. - III. T -822,7 € (Vj. -639,6 €)
Liquide Mittel am 01.01. T 869,7 € (Vj. 1.509,3 €)
Liquide Mittel am 31.12. T 47,0 € (Vj. 869,7 €)

3.5 Erträge

Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr von 4,7 Mio.€ in 2021 auf 4,1 Mio. € in 2022 vermindert.

Dabei sind die Umsätze aus Studienbeiträgen von 4,3 Mio. € in 2021 auf 3,5 Mio € in 2022 gesunken. Dieser Rückgang ist auf eine geringere Anzahl Studienstart:innen im Jahr 2022 zurückzuführen. Die Umsätze aus Partnerschaften und Sponsoring sind parallel von 514 T€ in 2021 auf 534 T€ in 2022 angestiegen. Die entsprechenden Umsätze stammen im Wesentlichen aus strategischen Partnerschaften mit großen Unternehmen aber auch durch neue Partnerschaftsformate mit kleineren Unternehmen.

Sonstige Erträge sind im Vorjahresvergleich nur leicht gesunken von 1.579 T€ in 2021 zu 1.539 T€ in 2022. Hier wirken sich insbesondere Drittmittelfinanzierungen und Förderungen aus. Etwa die Hälfte der Gelder ist davon an öffentliche und die andere Hälfte an private Fördergelder gebunden. Hier stechen das durch die RAG-Stiftung geförderte Projekt "1000 Digitale Pioniere", die Finanzierung einer Professur durch die Telekom AG und Förderungen zur Unterstützung von Unternehmertum und Gründungen aus öffentlichen Mitteln.

3.6 Aufwendungen

Im Vorjahresvergleich sind die Aufwendungen leicht von 8,8 Mio. € in 2021 auf 8,5 Mio. € in 2022 gesunken.

Dabei konnten die aufgrund neu geschaffener Stellen deutlich gestiegene Personalkosten (+838 T€) durch niedrigere sonstige Aufwendungen (insbesondere Fremdleistungen) und pauschale Wertberichtigungen (-543 T) ausgeglichen werden.

Die Raumkosten sind um 109 T€ angewachsen. Ursächlich war der gestiegene Raumbedarf, der sich aus der höheren Anzahl Studierender und einem größeren Bedarf an großen Versammlungsräumen für unsere Studierenden ergab.

4. Ausblick, Chancen und Risiken

4.1 Ausblick

Der zentrale Fokus des kommenden Geschäftsjahres bleibt es, die Organisation auf ein wirtschaftlich nachhaltig tragfähiges Geschäftsmodell hin weiterzuentwickeln.

Das Management der CODE ergreift mehrere strategische Maßnahmen, um die finanzielle Situation zu verbessern:

1. Diversifizierung der Einnahmequellen:

○ Das Management arbeitet daran, die Abhängigkeit von einem einzigen Finanzierungsstrom zu verringern. Dies beinhaltet die Erhöhung der Studienbeiträge, die Erschließung von Drittmitteln (z. B. Forschungsprojekte) und die Förderung von Partnerschaften mit Unternehmen und Organisationen.

2. Effizienzsteigerung und Kostenkontrolle:

○ Das Management analysiert die Ausgaben genau und sucht nach Möglichkeiten zur Kostensenkung. Dies kann die Optimierung von Betriebsabläufen, die Reduzierung von Overhead-Kosten und die effiziente Nutzung von Ressourcen umfassen.

3. Erweiterung des Studienangebots:

○ Durch die Einführung neuer Master-Studiengänge und Weiterbildungsprogramme verspricht sich die CODE Education GmbH ihre Zielgruppe zu erweitern und zusätzliche Einnahmen generieren.

4. Alumni-Netzwek und Fundraising:

○ Das Management setzt auf den Aufbau eines starken Alumni-Netzwerks, um Unterstützung bei Spendenaktionen und Fundraising zu erhalten. Alumni sollen als Botschafter für die Hochschule auftreten und finanzielle Unterstützung bieten.

5. Langfristige Finanzplanung:

○ Das Management erstellt eine umfassende Finanzstrategie, die die kurzfristigen und langfristigen Ziele der Hochschule berücksichtigt. Dies umfasst die Liquiditätsplanung, Investitionen und Rücklagenbildung.

Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die finanzielle Stabilität der CODE Education GmbH zu sichern und ihre langfristige Entwicklung zu unterstützen.

4.2 Chancen

Insgesamt bietet die CODE eine dynamische Umgebung, in der Studierende, Lehrende und Partner gemeinsam an der positiven Gestaltung der CODE arbeiten können.

Die größte Chance für die Hochschule ist die weiterhin wachsende Nachfrage nach Fachkräften mit hoher digitaler Kompetenz. Insofern ist und bleibt die Hochschule eine wichtige Spielerin für Absolvent:innen. Ziel muss es jedoch sein, die Anzahl Studierender deutlich zu erhöhen und eine kritische Größe zu erreichen. Dies ist sowohl wichtig hinsichtlich der Kostenstruktur als auch hinsichtlich der Relevanz für Arbeitgeber:innen. Das Wachstum der Studierendenzahlen soll durch neue Studienangebote, wie z.B. von Master-Studiengängen erreicht werden. Gleichzeitig arbeitet die CODE an dual-kooperativen Studiengängen gemeinsam mit Unternehmenspartnern. Flankierend wird das Bewerbermarketing auf ein Studienvertrags orientiertes Marketing umgestellt.

Die CODE muss ihre Reichweite durch internationale Partnerschaften und Austauschprogramme erweitern. Dafür werden strategische Partnerschaften mit ausländischen Agenturen zur Vermittlung von Studierenden geschlossen. Gleichzeitig sollen Partnerschaften mit mehr ausländischen Hochschulen geschlossen werden.

Weiterhin bietet die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und Start-up eine gute Basis für zukünftige Umsatzentwicklungen. Für Unternehmen sollen maßgeschneiderte Weiterbildungsprogramme entwickelt werden. In Bezug auf Start-ups gibt es Überlegungen, dass die Hochschule in die Start-ups der eigenen Studierenden investiert.

4.3 Risiken

Die zentralen Risiken für die CODE Education GmbH bzw. die CODE Hochschule umfassen:

• Finanzielle Risiken: Die Abhängigkeit von Studiengebühren sowie das Finanzierungsmodell des umgekehrten Generationenvertrags (Späterzahler:innen) können die finanziellen Unsicherheiten verstärken, insbesondere wenn die Studierendenzahlen sinken.

• Wettbewerb: Der Bildungsmarkt ist hart umkämpft. Die Hochschule muss sich gegenüber anderen Einrichtungen behaupten und ihre Alleinstellungsmerkmale stärken. Dies erfordert dauerhaft ausreichend finanzielle Mittel in Marketingkampagnen und Softwaresysteme (CRM).

• Technologischer Wandel: Die schnelle Entwicklung neuer Technologien erfordert kontinuierliche Investitionen in die Aktualisierung der Lehrpläne und technischen Ausstattung und damit verbundene finanzielle Mittel.

• Reputation und Qualitätsmanagement: Die Aufrechterhaltung eines hohen Bildungsstandards und einer guten Reputation ist entscheidend für den Erfolg und die Attraktivität der Hochschule. Vor allem die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements ist für die dauerhafte Akkreditierung der CODE als Hochschule von besonderer Bedeutung.

• Regulatorische Änderungen: Gesetzliche Vorgaben und Bildungsrichtlinien können sich ändern und zusätzliche Anpassungen oder Investitionen erfordern - insbesondere im Zusammenhang mit Auflagen im Rahmen von Akkreditierungen.

• Demografische Entwicklungen: Demografische Veränderungen können die Nachfrage nach Hochschulbildung beeinflussen und erfordern eine flexible Anpassung des Angebots und Maßnahmen den demografischen Wandel durch internationale Studierende auszugleichen.

Diese Risiken erfordern eine sorgfältige Planung und Management, um die langfristige Stabilität und den Erfolg der Hochschule zu sichern. Der geeignete Einsatz von Reporting-, Planungs- und Controlling-Instrumenten, insbesondere durch regelmäßige monatliche Soll-Ist-Vergleiche, stellt sicher, dass die Abweichungen analysiert, eventuelle Risiken erkannt und aufgezeigt sowie ggf. Maßnahmen eingeleitet werden.

Die finanzielle Situation der Code war am Ende des Jahres 2022 kritisch. Durch die Geschäftsleitung wurde bereits festgestellt, dass für 2023 eine größere Finanzierungslücke besteht. Daraufhin wurden Bestrebungen unternommen, im März 2023 eine Kapitalerhöhung durchzuführen. Aufgrund des schwierigen Kapitalmarkt- und Zinsumfeldes war dies jedoch nicht wie geplant möglich.

In der Folge wurden mit Gläubigern - vor allem der Vermieterin - Stundungsvereinbarungen getroffen und im Wesentlichen nur noch Gehaltszahlungen an Mitarbeiter:innen durchgeführt. Eine Zuspitzung der Lage konnte mittels Wandeldarlehen durch Privatpersonen abgewandt werden. Ende Mai wurde eine erste Kündigungswelle durchgeführt mit dem Ziel, die Personalkosten um rund 40% zu senken. Weitere Kündigungen wurden Ende Juli ausgesprochen. Das Kosteneinsparungsziel wurde per Ende des Geschäftsjahres 2023 erreicht.

Mittels Kapitalerhöhungen flossen der Gesellschaft zwischen Juli und August 2023 rund €1,7 Mio. liquide Mittel zu. Des Weiteren wurde ein Darlehen an die CODE gegeben in Höhe von rund €1 Mio.. Weitere €2 Mio. wurden der Gesellschaft zwischen Dezember 2023 und Januar 2024 zugeführt. Für das Geschäftsjahr 2024 sind ebenfalls weitere Kapitalerhöhungen eingeplant. Die Geschäftsführung rechnet mit einem Abschluss der Sanierung Ende 2025.

 

Datum: 20.06.2024

gez. Thomas Bachem, Geschäftsführer

gez. Dr. Reimar Müller-Thum, Geschäftsführer

1 laut Statista - Prognose Ende April 2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 309.982,34 228.113,34
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.436,34 12.449,34
II. Sachanlagen 296.546,00 215.664,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 296.546,00 215.664,00
B. Umlaufvermögen 3.799.391,77 8.591.576,18
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.752.432,83 7.721.852,60
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 46.958,94 869.723,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 108.989,69 172.554,19
Aktiva 4.218.363,80 8.992.243,71

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 356.388,58 1.271.249,52
I. Gezeichnetes Kapital 37.911,00 37.911,00
II. Kapitalrücklage 9.084.792,99 7.100.010,00
III. Verlustvortrag 5.866.671,48 3.248.936,30
IV. Jahresfehlbetrag 2.899.643,93 2.617.735,18
B. zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen 481,00
C. Rückstellungen 66.260,53 38.500,00
D. Verbindlichkeiten 1.985.692,86 1.809.530,96
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 101.305,56 26.110,99
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 101.305,56 26.110,99
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.846,12 159.547,36
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 22.846,12 159.547,36
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.861.541,18 1.623.872,61
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.861.541,18 1.623.872,61
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.809.540,83 5.872.963,23
Passiva 4.218.363,80 8.992.243,71

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 5.607.911,59 6.255.432,49
2. Personalaufwand 5.026.300,03 4.187.832,89
a) Löhne und Gehälter 4.246.883,90 3.534.807,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 779.416,13 653.025,55
davon für Altersversorgung 2.315,28 1.685,00
3. Abschreibungen 135.509,34 179.126,61
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 135.509,34 123.920,89
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 55.205,72
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.330.837,93 4.469.978,07
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 0,00 125,77
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.849,44 2.793,57
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.757,66 39.023,67
7. Ergebnis nach Steuern -2.899.643,93 -2.617.735,18
8. Jahresfehlbetrag 2.899.643,93 2.617.735,18

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der CODE Education GmbH für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches nach §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften, § 42 GmbHG sowie des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegeben Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: CODE Education GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: HRB 181119

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung erfolgte unter Berücksichtigung der Fortführung des Unternehmens (going-concern-Prinzip). Hierbei wird unterstellt, dass die Finanzierung der Gesellschaft durch Kapitalzuführungen der Gesellschafter sichergestellt wird, da das Geschäftsmodell der CODE aktuell aus sich selbst heraus noch nicht tragfähig ist. Die Unternehmensplanung führt derzeit zu Jahresfehlbeträgen und liquiden Unterdeckungen. Kapitalzuflüsse im Wege von Kapitalerhöhungen und Einzahlungen in die Kapitalrücklage sind im Jahr 2023 und 2024 im Zuge weiterer Investitionsrunden erfolgt, um die Zahlungsfähigkeit auf absehbare Zeit sicher zu stellen (Hinweis auf Erläuterungen im Chancen- und Risikobericht des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2022).

Die Bilanz enthält sämtliche bilanzierungspflichtigen Vermögensgegenstände und Schulden.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von über 250,00 EUR bis 1.000,00 EUR wurden übereinstimmend mit steuerlichen Regelungen (§ 6 Abs. 2a EStG) in einem Sammelposten erfasst, der jährlich zu 20% aufgelöst wird.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Nominalwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem Kreditrisiko bei dem Teil der Forderungen der Studiengebühren, die erst nach Beendigung des Studiums fällig sind, wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Darstellung der Forderungen aus Studiengebühren hat sich im Vergleich zum Vorjahr geändert. In Höhe der in Folgejahren noch zu erbringenden Studienleistungen wurde eine Bewertungskorrektur vorgenommen. In gleicher Höhe erfolgte eine Reduzierung der passiven Rechnungsabgrenzungsposten. Es erfolgte keine Anpassung der Vorjahreswerte. Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr sind im Anhang angegeben.

Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen und die Beträge nicht geringfügig sind.

Das gezeichnete Kapital ist trotz Kapitalerhöhungsbeschluss vom 29.07.2022 unverändert mit 37.911,00 EUR ausgewiesen, da die Kapitalerhöhung wegen der erst im Jahr 2023 erfolgten Eintragung im Handelsregister erst in 2023 wirksam geworden ist.

In die Kapitalrücklagen wurden im Geschäftsjahr 1.984.782,99 EUR eingestellt.

Die geleisteten Einlagen zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung betragen 481,00 EUR. Die Eintragung der Kapitalerhöhung erfolgte im Jahr 2023.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und zu Erfüllungsbeträgen passiviert.

Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungsbeträgen passiviert.

Die passivische Rechnungsabgrenzung betrifft künftige Erträge aus bestehenden Vereinbarungen über Bachelor-Studiengänge, die je Semester realisiert werden.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Darstellung der Forderungen aus Studiengebühren hat sich im Vergleich zum Vorjahr geändert. In Höhe der in Folgejahren noch zu erbringenden Studienleistungen wurde eine Bewertungskorrektur vorgenommen. In gleicher Höhe erfolgte eine Reduzierung der passiven Rechnungsabgrenzungsposten. Es erfolgte keine Anpassung der Vorjahreswerte.

Angaben zur Bilanz

Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr beträgt 357.829,33 EUR (Vorjahr 0,00 EUR).

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 445.612,99 EUR (Vorjahr: 873.000,00 EUR).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 101.305,56 EUR (Vorjahr: 26.110,99 EUR).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Es wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Erlöse wurden im Inland erzielt und betreffen Studiengebühren sowie Sponsoringerträge.

Die Abschreibungen erfolgten planmäßig.

Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 102 (Vorjahr: 67 zuzüglich Pool an Aushilfen und studentischen Hilfskräften).

Als Geschäftsführer waren Herr Thomas Bachem (B.A. International Business) und seit 29.06.2023 Herr Dr. Reimar Müller-Thum (Diplom-Ökonom) tätig. Auf die Angabe der Vergütungen des Geschäftsführers wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund von abgeschlossenen Dienstleistungsverträgen und von Mietverpflichtungen. Sie betragen für das nachfolgende Geschäftsjahr 2023 TEUR 1.127.

Nach Ende des Geschäftsjahres fanden in 2023 und 2024 weitere Investitionsrunden statt, um die Finanzierung auf absehbare Zeit sicher zu stellen.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahrs 2022 in Höhe von EUR 2.899.643,93 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 20.06.2024

gez. Thomas Bachem, Geschäftsführer

gez. Dr. Reimar Müller-Thum, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2022

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.449,34 1.481,55 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 12.449,34 1.481,55 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 540.382,37 217.167,79 49.808,26
Summe Sachanlagen 540.382,37 217.167,79 49.808,26
Summe Anlagevermögen 552.831,71 218.649,34 49.808,26
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 13.930,89
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 13.930,89
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 707.741,90
Summe Sachanlagen 0,00 707.741,90
Summe Anlagevermögen 0,00 721.672,79
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 494,55 0,00 0,00 494,55
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 494,55 0,00 0,00 494,55
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 324.718,37 135.014,79 48.537,26 0,00 411.195,90
Summe Sachanlagen 324.718,37 135.014,79 48.537,26 0,00 411.195,90
Summe Anlagevermögen 324.718,37 135.509,34 48.537,26 0,00 411.690,45
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 13.436,34 12.449,34
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 13.436,34 12.449,34
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 296.546,00 215.664,00
Summe Sachanlagen 0,00 296.546,00 215.664,00
Summe Anlagevermögen 0,00 309.982,34 228.113,34

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich mit Datum vom 28. Juni 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CODE Education GmbH, Berlin

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der CODE Education GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der CODE Education GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Ich verweise auf die Angabe im Anhang in Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" sowie die Angaben in Abschnitt "4.3 Risiken" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die künftige Liquiditätssituation der Gesellschaft maßgeblich von weiteren Kapitalerhöhungen der Anteilseigner abhängt, die für das Jahr 2023 und folgende geplant sind. Wie in den Abschnitten dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Meine Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Im Rahmen der Erlangung meiner Prüfungsurteile habe ich mich mit der Liquiditätsplanung der Gesellschaft und den Plänen der gesetzlichen Vertreter zur Erlangung neuen Eigenkapitals auseinandergesetzt.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."

Der vorstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 (Bilanzsumme EUR 4.218.363,80; Jahresfehlbetrag EUR 2.899.643,93) und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 der CODE Education GmbH, Berlin.

 

Berlin, den 28. Juni 2024

Dipl.-Kfm. Frank Ederleh
Wirtschaftsprüfer

gez. Frank Ederleh, Wirtschaftsprüfer

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