Wholesale of fruit and vegetables
Weihe GmbH
Beusselstraße 44N, 10553 Berlin, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Pawel Piotr Groth since 4/27/2026 | Procura |
Holger Schomacker since 1/23/2025 | Managing Director |
Björn Alexander Weihe since 8/11/2011 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
3 shareholders
GmbH structure
2 of 3 shown
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% | |
| 90.00% | |
Con-Pro GmbHDissolved | 20.00% |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Weihe GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023der Weihe GmbHBerlinI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft betreibt den Großhandel mit Frischeprodukten wie Obst und Gemüse, Convenience- und Molkereiprodukten in einer angemieteten Halle auf dem Fruchthof Berlin. Der Kundenkreis setzt sich zusammen aus Restaurants, Hotels, Großküchen, Krankenhäusern, Catering-Unternehmen und anderen vergleichbaren Abnehmern, die mit dem gesamten Frischesortiment beliefert werden. Die Anzahl der Mitarbeiter zum Jahresende betrug 302 (Vorjahr: 305). II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 um 0,3 % unter dem des Vorjahres. Preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang des Wirtschaftswachstums 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Der private Konsum nahm in 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die Wirtschaftsleistung wurde in 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Die Konsumausgaben für Nahrungsmittel der privaten Haushalte in Deutschland betrugen im Jahr 2023 rund 203,23 Milliarden Euro. Damit stiegen die privaten Ausgaben für Nahrungsmittel in den vergangenen Jahren kontinuierlich an. Das Gastgewerbe in Deutschland hat in 2023 real (preisbereinigt) 1,1 % und nominal (nicht preisbereinigt) 8,5 % mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Das Gastgewerbe war im Jahresverlauf 2023 starken Preisanstiegen ausgesetzt, sodass die nominalen Umsätze deutlich gegenüber dem Vorjahr stiegen. Die insgesamt positive Bilanz im Gastgewerbe ist hauptsächlich auf die vergleichsweisen hohen Zuwächse in der Beherbergung (real +4,5 %, nominal +10,8 %) zurückzuführen. In der Gastronomie sank der reale Umsatz 2023 um 0,9 % gegenüber 2022, damit lag er 12,9 % niedriger als im Vor-Corona-Jahr 2019. Nominal waren die Umsätze 2023 um 7,2 % höher als 2022 und 9,0 % höher als 2019. Die hohe Inflation zehrte an der Kaufkraft der privaten Haushalte und ließ die Europäische Zentralbank die Leitzinsen kräftig anheben. Darunter litt auch die Konsumkonjunktur, da reale Haushaltseinkommen sanken und Finanzierungskosten stiegen. Diese Situation verbunden mit gestiegenen Energiekosten führten für uns zu gestiegenen Einkaufskosten. Die Verbraucherpreise für Gemüse erhöhten sich gegenüber 2022 um 13,3 %, während die Preissteigerung für Obst 8,2 % betrug. In 2023 haben die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland insgesamt 3,9 Millionen Tonnen Gemüse geerntet. Das waren gut 4 % mehr als in 2022 und 2 % mehr als im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2022. Die Preise in der Gemüseproduktion stiegen insgesamt um 5,0 % bis 28,0 %; der erwirtschaftete Produktionswert erhöhte sich auf 5,8 Milliarden Euro. Der Produktionswert im Obstanbau lag 7,0 % unter dem Vorjahresniveau und belief sich auf eine Milliarde Euro. Die Nachfrage nach frischen und gesunden Lebensmitteln ist bei einem stabilen Umsatz im Bereich des Bio-Sortiments ungebrochen. Die Bio-Umsätze in Deutschland betrugen 2023 16,0 Milliarden Euro (Vorjahr 15,3 Milliarden Euro). Die Themenschwerpunkte "Regionalität" und "Frische" bieten nach Einschätzung der Gesellschaft ein großes Potenzial für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung. Dank großer Anstrengungen innerhalb der Branche im Hinblick auf Produktsicherheit ist die Warengruppe Obst und Gemüse weiterhin mit einem positiven Image behaftet und hat als gesundes Nahrungsmittel an Bedeutung gewonnen. Der Trend zur gesunden, ausgewogenen Ernährung besteht nach wie vor. Herausforderungen bestehen in der logistischen Anbindung und Abwicklung, welche durch verschiedene Einflüsse, z.B. Kostenerhöhungen und Personalmangel, eine immer größer werdende Aufgabe für unsere mittelständische Struktur darstellen. 2. Geschäftsverlauf Wir blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die Umsatzerlöse konnten deutlich gesteigert werden und haben die Prognose übertroffen. Das Jahresergebnis liegt aufgrund gestiegener Kosten und einer gesunkenen Rohertragsmarge unter dem Vorjahreswert. In erster Linie sind die gestiegenen Umsatzerlöse in 2023 auf deutlich höhere Einkaufspreise über alle Sortimente im Vergleich zu 2022 zurückzuführen, welche wir an unsere Kunden in Teilen weitergeben konnten. Vergleicht man hingegen die ausgelieferte tatsächliche Tonnage, so zeigt sich in 2023 lediglich eine Steigerung von 3 Prozentpunkten gegenüber 2022. Auch die Summe der Kundenanlieferungen ist im Vergleichszeitraum 2022/2023 nur um 4 Prozentpunkte gestiegen. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung bei heimischen Artikeln aus der Region. Deren Anteil konnte in 2023 um 29 Prozentpunkte im Vergleich zu 2022 gesteigert werden. Die Kundenstruktur ist stabil. Die Gesellschaft konnte ihre Marktposition im Vergleich zu den Mitbewerbern festigen. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass das Geschäftsjahr zufriedenstellend verlaufen ist und die Gesellschaft ihre Position im Branchenumfeld behauptet hat. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist geprägt vom operativen Geschäft. a) Ertragslage Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr Umsätze von 123.441 TEUR. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Erhöhung um 10.367 TEUR (9,17 %). Die im Vorjahr prognostizierte leichte Umsatzsteigerung konnte im Geschäftsjahr übertroffen werden. Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 10.399 TEUR (11,58 %) erhöht und spiegelt die weiter gestiegenen Einkaufspreise wider. Dabei sind die Aufwendungen für bezogene Leistungen um 338 TEUR (8,56 %) gestiegen. Die Erhöhung ist insbesondere auf gestiegene Transportkosten zurückzuführen. Der Personalaufwand ist durch die Erhöhung der Mitarbeiterzahl sowie Lohn- und Gehaltsanpassungen um 1.041 TEUR (7,69 %) auf 14.586 TEUR gestiegen. Die Verringerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 295 TEUR auf 6.825 TEUR (Vorjahr 7.120 TEUR) basiert insbesondere auf gesunkenen Energiekosten. Das im Vorjahr prognostizierte Jahresergebnis auf gleichem Niveau konnte nicht erreicht werden. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt 1.004 TEUR und liegt damit 355 TEUR unter dem Jahresergebnis des Vorjahres. Ursächlich hierfür sind im wesentlichen gestiegene Personalkosten sowie eine gesunkene Rohertragsmarge. b) Finanzlage Das Eigenkapital beträgt am 31.12.2023 14.134 TEUR (Vorjahr 13.130 TEUR). Die Eigenkapitalquote beträgt damit 64,21 % (Vorjahr 63,32 %). Das Fremdkapital erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 271 TEUR auf 7.878 TEUR (Vorjahr 7.607 TEUR). Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Gesellschaft hat ein geordnetes Mahnwesen; sie kommt ihren Zahlungsverpflichtungen pünktlich nach. Durch das Finanzmanagement wird sichergestellt, dass jederzeit ausreichend Liquidität zur Verfügung steht. Die Finanzlage der Gesellschaft stellt sich stabil dar. Die Gesellschaft weist gegenüber dem Vorjahr einen um 962 TEUR gesunkenen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.068 TEUR aus. Die wesentlichen Positionen der Finanzlage der Gesellschaft haben sich wie folgt entwickelt:
Die Verminderung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit wird maßgeblich vom Jahresergebnis bestimmt. Darüber hinaus wurden Steuerzahlungen in wesentlichem Umfang geleistet. Der laufende Cashflow des Vorjahres war durch eine Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöht. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrifft im Wesentlichen Investitionen in das Sachanlagevermögen, vor allem in den Fuhrpark (TEUR 640). Gegenläufig haben sich Beteiligungserträge in Höhe von TEUR 259 ausgewirkt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrifft die planmäßige Tilgung von Darlehen. Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag 3.742 TEUR (Vorjahr: 3.569 TEUR). Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtsjahr stets gesichert. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.275 TEUR auf 22.012 TEUR (Vorjahr 20.737 TEUR). Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die Erhöhung des Anlagevermögens, der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Forderungen gegen das Finanzamt sowie der liquiden Mittel bei gleichzeitiger Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das Anlagevermögen betrug mit 5.791 TEUR 26,30 % der Bilanzsumme (Vorjahr 5.545 TEUR; 26,70 %). 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Über die Ertragslage geben u. a. folgende Rentabilitätszahlen Aufschluss:
Die Umsatzrentabilität berechnen wir mit dem Jahresüberschuss im Verhältnis zur Gesamtleistung. Die Umsatzrentabilität zeigt einen leichten Rückgang. Ursächlich hierfür sind gestiegene Personalkosten und der gestiegene Materialaufwand. Die Umlaufvermögensintensität beträgt 73,66 (Vorjahr: 73,16 %). Die Gesellschaft führt jährlich Umfragen zur Kundenzufriedenheit durch. Die Ergebnisse münden in Strategieauswertungen zur praktischen Umsetzung. Die Arbeitnehmer werden regelmäßig in externen und internen Fortbildungen geschult. Hierbei spielen der Arbeitsschutz und die Befolgung von Hygienevorschriften eine wesentliche Rolle. 5. Gesamtaussage Die Entwicklung der Gesellschaft hat im Berichtsjahr die Prognosen hinsichtlich Umsatzentwicklung und Ergebnis teilweise erfüllt. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist nach wie vor als solide zu bezeichnen. III. Prognosebericht Für 2024 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von ca. 0,2 % und für 2025 von ca. 1,2 % erwartet. Ausgehend von den Entwicklungen des vergangenen Jahres sprechen wesentliche Faktoren für eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage in 2024. Die Inflation ist im Jahresverlauf 2023 deutlich zurückgegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9%. Die Europäische Zentralbank hat angesichts der niedrigen Inflation im gesamten Euroraum eine längere Zinspause eingelegt. Die derzeit hohen nominalen Lohnzuwächse führen in Kombination mit nachlassender Inflation wieder zu einem Zuwachs an realer Kaufkraft. Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin. Die Auftragslage hat sich in allen Wirtschaftsbereichen bis zuletzt verschlechtert und der Auftragsbestand wird mehrheitlich als zu gering beurteilt. Erst im weiteren Verlauf des Jahres 2024 dürfte eine allmähliche gesamtwirtschaftliche Erholung einsetzen. Stützend wirkt dabei die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft, die voraussichtlich dynamischer verlaufen wird. Auch die geldpolitische Wende, mit der im Frühsommer gerechnet wird, dürfte die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sowohl in Deutschland als auch auf den europäischen Absatzmärkten anregen. Von spürbar gesunkenen Preisen für Erdgas und Strom dürften private Haushalte und Unternehmen im Verlauf des Prognosezeitraums profitieren. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Dieser Ausblick lässt sich für uns zum jetzigen Zeitpunkt in unserer Branche noch nicht bestätigen, da sich unsere Kunden je nach Branche stabilisiert haben. Hier bewährt sich unser Geschäftsmodell, da wir kundenspezifisch sehr breit aufgestellt sind und somit entfallende Umsätze mit anderen Kunden relativ kurzfristig kompensieren können. Investitionen sind in die laufende Erneuerung der Betriebs- und Geschäftsausstattung geplant, um auf dem technisch aktuellen Stand zu bleiben. Demgemäß erfolgen zukünftige Investitionen insbesondere unter dem Aspekt der Digitalisierung. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Wir erwarten für unser Unternehmen in 2024 weiterhin leicht steigende Umsätze einhergehend mit einem ebenfalls leicht steigenden Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr. 2024 wird eine weitere Intensivierung der vorhandenen Kundenkontakte erfolgen, um unseren Umsatz und Rohertrag kontinuierlich zu steigern. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Neben den allgemeinen Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sind wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, insbesondere bestandsgefährdende Risiken, nicht erkennbar und auch nicht zu befürchten. Branchenspezifische Risiken Trotz umfangreicher staatlicher Unterstützungen erwarten wir im Zusammenhang mit der zu erwartenden Zins- und Tilgungslast der Gastronomie größere Herausforderungen für Gastronomie und Hotellerie. Unsere Kunden sind preissensibel und versuchen, mehrere Sortimente bei einem Anbieter zu bündeln. Dies könnte zur Folge haben, dass Umsatz und Rohertrag nicht in der zu erwartenden Höhe erreicht werden können. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wird der Ausbau der Sortimente forciert. Die Wettbewerbssituation, insbesondere im Frischesegment, wird laufend intensiv beobachtet. Risikopotenzial wird mittelfristig in einer weltweit nachlassenden Nachfrage infolge von Handelskonflikten gesehen. Darüber hinaus besteht weiterhin die Gefahr von Störungen in den Lieferketten und steigenden Energiepreisen. Um das Risiko steigender Energiepreise teilweise abfedern zu können, wurde Anfang 2024 eine Photovoltaikanlage für die Deckung des eigenen Energiebedarfs in Betrieb genommen. Ein weiteres Risiko bleibt die unsichere Entwicklung des Konsumverhaltens bezogen auf unser Sortiment. Insoweit sind Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft möglich. Ertragsorientierte Risiken Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Möglicherweise sind damit jedoch im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen außerordentliche Zusatzkosten verbunden. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken bestehen aufgrund unserer Kundenstruktur nicht. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Unseren Kunden bieten wir ein hochwertiges Sortiment sowie einen professionellen und flexiblen Service. Damit heben wir uns von der direkten Konkurrenz wie auch von den großen Anbietern ab. Unsere hohen Qualitätsansprüche stellen wir durch Qualitätskontrollen direkt bei unseren zertifizierten (z.B. nach IFS, Global GAP, ISO, EU-Öko-Verordnung) Lieferanten durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen sowie durch regelmäßige eigene Audits vor Ort sicher. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch unsere Erfahrung, unsere Zuverlässigkeit sowie durch eine konstant hohe Qualität begegnen. Der Trend zu gesunder Ernährung und zu regionalen Bezugsquellen bietet uns weitere Chancen. Wir werden diese Trends im Markt aufmerksam beobachten und so aufgrund unserer Lieferantenpartnerschaften die Anforderungen unserer Kunden noch besser erfüllen können. 3. Gesamtaussage Die Geschäftsführung beobachtet intensiv und regelmäßig die Entwicklung der Konjunktur und des Marktes, die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie allgemeine unternehmerische Risikofaktoren. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und in hohen Energie- und Beschaffungskosten sowie dem stagnierenden Preisniveau. Hinzu kommt der allgemeine Arbeitskräftemangel. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Berlin, 17.06.2024 Björn Weihe Thomas Kollegger BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2023
Anhang 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Den planmäßigen, linear vorgenommenen Abschreibungen liegt eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 - 15 Jahren zugrunde. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Den planmäßigen, linear vorgenommenen Abschreibungen liegt eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1 - 25 Jahren zugrunde. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert oder zu dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Von der Möglichkeit eines unverrechneten Ausweises aktiver und passiver latenter Steuern wird kein Gebrauch gemacht. Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern wird ebenfalls nicht ausgeübt. Die Rückstellungen werden in Höhe der notwendigen Erfüllungsbeträge gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der nach § 246 Abs. 1 HGB aktivierte derivative Geschäfts- oder Firmenwert wurde über eine planmäßige Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Seine Nutzungsdauer war durch die langfristige Nutzung des erworbenen Kundenstamms begründet. Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.279 betreffen im Wesentlichen Forderungen aus gewährten Darlehen. Die ausgewiesenen Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in Höhe von TEUR 3.524 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 229 Forderungen aus gewährten Darlehen. Der Posten sonstige Rückstellungen enthält im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten, Rückstellungen für Steuerberatungskosten sowie Rückstellungen für Aufbewahrungsverpflichtungen. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 7.546.903,73 (Vorjahr: 6.588 TEUR). Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen bis zum Jahr 2028 entsprechend der folgenden Übersicht:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse werden ausschließlich in Deutschland erzielt und gliedern sich gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt auf:
Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 308 Mitarbeitende beschäftigt, davon 84 kaufmännische Mitarbeitende und 208 gewerbliche Mitarbeitende sowie 16 Auszubildende. Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Zum Stichtag hält die Gesellschaft an folgenden Gesellschaften eine Beteiligung i.S.d. § 271 HGB:
* Letzter vorliegender Jahresabschluss 2022.
Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 25 und entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, 17.06.2024 Unterschrift Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023(Anlagenspiegel)
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Weihe GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Weihe GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Weihe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 22. Juli 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
Uwe Ehrsam, Wirtschaftsprüfer David Reinhard, Wirtschaftsprüfer |
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