Äppelbaum GmbH
Same addressBuying and selling of own non-residential real estate
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Claudio Bredfeldt since 8/6/2025 | Procura |
Dominique Lellek since 8/6/2025 | Procura |
Dominik Wittenbrink since 12/2/2022 | Procura |
Oleh Hryniw since 12/2/2022 | Procura |
Philipp Sebastian Dr. Sieglerschmidt since 5/8/2018 | Managing Director |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Alteos GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäftsmodell Die Alteos GmbH ist ein Anbieter von Versicherungslösungen und gleichzeitig ein Technologie-Unternehmen, das persönlichen Kontakt mit digitalen Prozessen kombiniert. Als Vertreterin und Bevollmächtigte von AXA Versicherung AG entwickeln und vertreiben wir eigene Versicherungsprodukte, die über unsere selbst geschaffene digitale Plattform verwaltet werden. Unsere Versicherungsprodukte beziehen sich hauptsächlich auf die eingebetteten Versicherungen (embedded insurance), die wir über Vertriebspartnerschaften mit Herstellern und Händlern verkaufen. Darüber hinaus entwickeln wir Sachversicherungen vom Grundschutz bis zum Rundumschutz für den Vertrieb durch Versicherungsmakler. Mit AXA Konzern AG als unserem strategischen Investor und AXA Versicherung AG als unserem zuverlässigen Risikoträger im Hintergrund vereinen wir Innovation von einem Insurtech und Kompetenz von einem Traditionskonzern. Die an die Versicherungsnehmer ausbezahlten Schäden werden von AXA Versicherung AG zurückerstattet, während die vereinnahmten Versicherungsprämien auch an AXA Versicherung AG weitergeleitet werden. Wir bekommen die Provisionsvergütung von AXA Versicherung AG für die gesamten Leistungen, die wir an AXA Versicherung AG erbringen. Marktentwicklung Unsere eingebetteten Versicherungen bestehen hauptsächlich aus Versicherungen für E-Bikes und Hörgeräte. Daher sind die Entwicklungen von diesen beiden Märkten maßgeblich für unsere Versicherungsbereiche. Laut der Statista-Studie "E-Bike schlägt E-Auto" von Matthias Janson am 03.05.2024 hat der Markt für E-Bikes nach der rasanten Entwicklungsphase 2020-2022 während der Corona-Zeit im Jahre 2023 ein schwieriges Jahr erlebt. Die vergleichsweise niedrigere Nachfrage nach Fahrrädern und E-Bikes führte zu einem niedrigeren Wachstum von Versicherungsprodukten im Bereich Fahrradversicherungen. Andererseits hat der härtere Preiskampf aufgrund von relativ hohen Lagerbeständen dazu beigetragen, dass die Hersteller bzw. die Händler weitere Einnahmequellen aufsuchen, was wiederum zu einer positiven Entwicklung von Versicherungsprodukten für Fahrräder und E-Bikes geführt hat. Der Markt für Hörgeräte hat sich laut der Studie "Germany Hearing Aid Market Size and Forecasted Outlook for 2024-2030" im Jahre 2023 sehr stabil entwickelt. Die Volatilität in diesem Bereich ist geringer als auf dem Markt für Fahrräder und E-Bikes. Es ist prognostiziert, dass bis 2032 der Markt für Hörgeräte weiterhin mit einer Wachstumsrate von durchschnittlich 5% wachsen wird. Der Markt für Versicherungsprodukte für Hörgeräte erwartet ein stärkeres Wachstum als der Hörgerätemarkt selbst, weil der Anteil der versicherten Hörgeräte mit der Zeit auch kontinuierlich zunimmt. Ertragslage Als Vertreterin und Bevollmächtigte der AXA Versicherung AG hat Alteos im Jahr 2023 die abgewickelte Bruttoprämie um +41% im Vergleich zum Vorjahr über Ausbau von Partnernetzwerken steigern können. Damit hat sich unser Wachstumskurs in den letzten Jahren weiter fortgesetzt. Zusätzlich haben wir im Maklergeschäft-Bereich unser Produktportfolio erweitert und neue Versicherungsprodukte auf den Markt gebracht. Dabei handelte es sich im Jahr 2023 um die Produkte der Haftpflichtversicherung und Unfallversicherung. Sowohl die Geschäfte für eingebettete Versicherungen für (E-) Bikes und Hörgeräte, als auch die bereits im Jahre 2022 gestarteten Produkte für die Hausratversicherung, haben sich mit hohen Wachstumsraten aus Sicht von Alteos entwickelt. Die Entwicklung der über Alteos abgewickelten Bruttoprämie ist maßgeblich für das Wachstum der Vergütung, die wir von unserer Muttergesellschaft aufgrund der ihr gegenüber erbrachten Leistungen im Bereich Produktentwicklung, Ver- und Betrieb und Vertragsmanagement erwirtschaftet haben. Im Jahre 2023 betrug die Provisionsvergütung 3.078T€ (Vorjahr: 2.696T€). Unser Personalaufwand in Höhe von 9.416 T€ (Vorjahr: 5.879 T€) entwickelte sich hauptsächlich durch weitere Investitionen in den Bereichen IT-Technologie und Vertrieb, um Wachstum in unseren bestehenden sowie ein bis zwei neuen Produktkategorien pro Jahr zu erzielen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 4.219 T€ (Vorjahr: 2.576 T€). Der Anstieg war vor allem getrieben durch höhere Verkaufsprovisionen an unsere Partner sowie Kosten für Software-Lizenzen. Nach Rückerstattung der Steuerumlage hat Alteos im Jahre 2023 einen Verlust von 8.260 T€ (Vorjahr: 5.006 T€) eingefahren, was gemäß des Ergebnisabführungsvertrags durch AXA Konzern AG vollständig kompensiert ist. Die Verlustquote vor Ergebnisabführung definiert als Jahresverlust vor Ergebnisabführung geteilt durch Umsatzerlöse betrug im Jahre 2023 259% (Vorjahr: 185%), hauptsächlich getrieben durch Investitionen in den Bereichen IT-Technologie und Vertrieb. Vermögenslage Als 100%ige Tochtergesellschaft von AXA Konzern AG besteht die Bilanzsumme in Höhe von 19.443 T€ (Vorjahr: 14.948 T€) hauptsächlich aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 15.109 T€ (Vorjahr: 9.623 T€), was wiederum in Forderungen aus Provisionen, Verlustausgleich und Schadenrückerstattung aufzuteilen sind. Da die Abrechnungen zwischen AXA Versicherung AG und Alteos für die Provisionen, und zwischen AXA Konzern AG und Alteos für den Verlustausgleich am Jahresende des Geschäftsjahres stattfinden, erfolgen die Zahlungen am Anfang des Folgejahres. Eine weitere wesentliche Vermögensposition stellen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber unserer Versicherungskunden in Höhe von 2.165 T€ (Vorjahr: 2.383 T€) dar. Diese Forderungen entstehen hauptsächlich durch einmalige oder jährliche Rechnungsstellungen, gefolgt von monatlichen Zahlungsmodalitäten, über die die ausstehenden Forderungen nicht sofort, sondern über die Zeit beglichen werden. Anlagevermögen in Höhe von 174 T€ (Vorjahr: 412 T€) macht weniger als ein Prozent von dem gesamten Vermögen aus und besteht hauptsächlich aus selbst entwickelten Softwares, die jährlich planmäßig und linear abgeschrieben werden. Finanzlage und Kapitalstruktur Alteos ist zu 100% durch AXA Konzern AG finanziert. Bis auf die Eigenkapitalfinanzierung (10.118 T€) und Firmenkreditkartenverbindlichkeiten (11 T€) existieren keine weiteren Schulden von Banken oder Dritt-Investoren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 8.235 T€ (Vorjahr: 6.997 T€) bestehen vorwiegend aus Verbindlichkeiten gegen AXA Versicherung AG wegen Versicherungsbeiträge und Versicherungssteuern 7.851 T€ (Vorjahr: 6.713 T€). Gemäß Vereinbarung mit AXA Versicherung AG werden die vereinnahmten Versicherungsprämien vorwiegend am Anfang des Folgejahres an AXA Versicherung AG weitergeleitet. Gemäß der Vereinbarung des Ergebnisabführungsvertrags, welcher mit AXA Konzern AG besteht, wird unser Jahresverlust, der im Wesentlichen durch Investitionen in Personalressourcen für weiteres Wachstum entsteht, vollständig durch AXA Deutschland kompensiert, was zu einer stabilen Kapitalstruktur über die Jahre beiträgt. Drüber hinaus wurde im Jahre 2023 3.000 T€ in die Kapitalrücklage einbezahlt. Die Eigenkapitalquote 2023 beträgt 52,0% (Vorjahr: 47,6%). Risiken der Gesellschaft Außergewöhnliche Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind nicht bekannt. Die Abhängigkeiten von Partnern sind als gering einzustufen, da die größten 10 Partner insgesamt lediglich einen Anteil von 42% an den gesamten Prämien ausmachen. Dementsprechend haben wir geringeres Zahlungsausfallrisiko aufgrund von fünfstelliger Anzahl von Endkunden, wobei der Großteil davon die Prämien per SEPA-Lastschrift oder Kreditkarten bezahlen mit einer initialen Fehlschlagrate von 0,3%. Über die Tools wie Jamf und Vanta für Compliance und IT-Sicherheit, unsere Plattformingenieure, und regelmäßiges Pen-Testing minimieren wir unsere Risiken in IT-Systemen. Für die Risiken aus Versicherungsschäden haftet AXA Versicherung AG als Risikoträgerin der von Alteos vertriebenen Versicherungslösungen vollständig. Das Finanzierungsrisiko trägt im Rahmen des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags AXA Konzern AG. Der Fortbestand der Gesellschaft als eigenständiges Unternehmen wäre möglicherweise gefährdet, wenn das AXA-Management eine entsprechende strategische Entscheidung zur Abwicklung oder Fusion mit anderen Konzerngesellschaften treffen würde. Oder wenn der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag von AXA-Management gekündigt würde. Chancen der Gesellschaft Alteos sieht Chancen vor allem im Bereich der eingebetteten Versicherungen. Für Händler und Konsumgüterhersteller verschiedener Größe liegt es immer mehr im Trend, Versicherungen in ihr Angebot an Waren und Dienstleistungen zu integrieren, um neue Umsatzpotenziale zu erschließen. Dieser Markt wächst nach der Studie "Europe Embedded Insurance Business and Invest Opportunities" voraussichtlich um ca. 20% pro Jahr bis 2029 und hat auch nach 2029 noch großes Wachstumspotenzial. Mit größeren Vertriebspartnern in Handel, Dienstleistungsbranchen oder Industrien ist auch an den Aufbau länderübergreifenden Geschäfts zu denken. Mit einem eigenen IT-System zur Integration von Versicherungen in Produktlandschaften, Warenwirtschafts- und Shopsysteme von unseren Partnern, umfangreichen Produkt-Knowhows zu eingebetteten Versicherungen, dedizierten Vertriebsteams und AXA Versicherung AG als Risikoträger ist Alteos in der Lage, die Chancen der Entwicklung eingebetteter Versicherungen zu nutzen. Ausblick Die Beschleunigung der Wachstumsgeschwindigkeit wird dank getätigter Investitionen in IT-Technologie und Vertrieb im Jahre 2024 erwartet. Die Provisionsvergütung im Jahre 2024 ist prognostiziert auf rund 5.500 T€, ein Wachstum von über 70% im Vergleich zu 2023. Durch Größenvorteile und damit verbundene Produktivitätssteigerungen wird die Verlustquote im Jahre 2024 voraussichtlich um ca. ein Drittel im Vergleich zu 2023 (259%) geschmälert. Insgesamt strebt die Gesellschaft das Erreichen eines Nettogewinns im Jahresergebnis innerhalb von 5 Jahren an, wobei vom Fortbestand der aktuellen konzerninternen Vereinbarung zu Vergütungen und Kostenrechnungen ausgegangen wird. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAlteos GmbH, BerlinJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Alteos GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Es wurden größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Die Abschreibung erfolgt über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis dreizehn Jahren. Die planmäßigen Abschreibungen der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen wurden zum Nennwert angesetzt, es wurden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen durchgeführt. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Rückstellungen wurden mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Transaktionen, die auf Fremdwährung lauten, sind am Tag der Transaktion mit dem Stichtagskurs umgerechnet worden. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen In den Forderungen gegen verbundene Unternehemen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.059.458,60 Euro (Vorjahr: 2.534.956,03 Euro) enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind 111.525,99 Euro (Vorjahr: 111.525,99 Euro) an Kautionen enthalten, welche eine Restlaufzeit von mehr als ein Jahr aufweisen. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzverlust ein Verlustvortrag von 32.156,56 Euro einbezogen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 383.024,00 Euro (Vorjahr: 277.638,42 Euro). Weitere Rückstellungen sind Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 255.498,29 Euro (Vorjahr: 195.872,13 Euro) und Rückstellungen für Abschluss und Prüfungskosten in Höhe von 48.000,00 Euro (Vorjahr: 11.000,00 Euro). Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehemen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6.601.440,32 Euro (Vorjahr: 5.642.138,43 Euro) enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von 3.190.341,20 Euro (Vorjahr: 2.711.922,16 Euro) erwirtschaftet. Dabei handelt es sich im wesentlichen um steuerfreie Provisionsumsätze aus Versicherungsgeschäften in Höhe von 3.078.476,26 Euro (Vorjahr: 2.695.541,74 Euro). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 96.111,75 Euro (Vorjahr: 46.568,00 Euro) beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von 17.011,27 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) und Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 57,85 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Personalaufwand In den Personalaufwendungen in Höhe von 9.416.034,26 Euro (Vorjahr: 5.879.259,26 Euro) sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von 16.857,40 Euro (Vorjahr: 6.048,48 Euro) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 3.981.342,84 Euro (Vorjahr: 2.576.433,14 Euro) beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 52.285,98 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Im Geschäftsjahr ergaben sich Zinserträge in Höhe von 5.627,21 Euro (Vorjahr: 10,36 Euro), davon entfielen auf Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Im Geschäftsjahr ergaben sich Zinsaufwendungen in Höhe von 9,81 Euro (Vorjahr: 0,48 Euro), davon entfielen auf Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Geschäftsjahr ergaben sich Steuererstattungen für die Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer aus der steuerlichen Organschaft in Höhe von 3.793.029,52 Euro (Vorjahr: 2.065.981,89 Euro). Erträge aus Gewinnabführungsvertrag Aufgrund des Gewinnabführungsvertrags resultieren aus dem Jahresverlust der Alteos GmbH Erträge aus Verlustübernahme in Höhe von 8.259.794,00 Euro (Vorjahr: 5.006.091,99 Euro). Sonstige Angaben Angaben zu den Organen Als hauptberuflicher Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtsjahr war Herr Dr. Philipp Sebastian Sieglerschmidt bestellt. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 97 (Vorjahr: 54). Dabei waren 41 Arbeitnehmer der Abteilung Engineering and Operations, 24 Arbeitnehmer der Abteilung Sales and Marketing, 16 Arbeitnehmer der Abteilung Digital Product, Strategy and Solutions und 16 Arbeitnehmer der Abteilung Administration zugeordnet. Angaben zur Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB Die selbst geschaffenen Immateriellen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens führen zu einer Ausschüttungssperre in Höhe von 126.717,00 Euro . Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag aus Mietverträgen in Höhe von 268.021,90 Euro. Die finanzielle Verpflichtung besteht während des Zeitraumes Januar bis Oktober 2024. Konzernzugehörigkeit Die AXA Konzern AG und ihre Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der AXA S.A., Paris, einbezogen. Die AXA S.A., Paris, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Die AXA Konzern AG macht vom Befreiungstatbestand des § 291 HGB Gebrauch und stellt keinen Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss der AXA S.A., Paris, wird bei der französischen Finanzaufsichtsbehörde in Paris (Autorité des Marchés Financiers) unter RCS (Registre du Commerce et des Sociétés) 572 093 920 hinterlegt. Der Konzernabschluss der AXA S.A. wird in englischer Sprache unter AXA Konzern AG (im Unternehmensregister) veröffentlicht. Honorar des Abschlussprüfers Die erforderlichen Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers sind im Konzernabschluss der AXA S.A. mit Sitz in Paris enthalten. Ergebnisverwendung Aufgrund des Gewinnabführungsvertrags werden Gewinne an die Muttergesellschaft abgeführt oder Verluste durch die Muttergesellschaft ausgeglichen. Für das Berichtsjahr werden Verluste in Höhe von 8.259.794,00 Euro durch die Muttergesellschaft ausgeglichen. sonstige Berichtsbestandteile
Berlin, den 17. Dezember 2024 gez.: Dr. Sebastian Sieglerschmidt, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Alteos GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Alteos GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alteos GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus: • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 23. Dezember 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Maximilian Roestel, Wirtschaftsprüfer ppa. Marina Haag, Wirtschaftsprüferin |
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