Master Data

Registry
Register court Krefeld HRB 15530
Previous
NORM Schraubenhandel Export und Import GmbH
Registered
8/5/2011
Industry
Manufacture of fasteners and screw machine productsWholesale of tools, metal locks, screws, nails etc.Manufacture of locks and hinges
Purpose
Import und Export von Schrauben und Verbindungselementen jeder Art. Die Einrichtung und der Betrieb der erforderlichen Lagerstätten, Vertriebsstellen, Agenturen und Dienstleistungseinrichtungen in Europa.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Emel Kavuklu
since 12/22/2021
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
SENICA International Holding B.V.NLD
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

SENICA International Holding B.V.
Netherlands
€150,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Norm Fasteners GmbH

Krefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlage des Unternehmens

I. Allgemein

Die Norm Fasteners GmbH wurde am 4. Dezember 2012 als Tochtergesellschaft des Unternehmens Norm Civata Sanayi ve Ticaret A.Ş. mit Sitz in Izmir, im Zentrum von Spaichingen, unter dem Firmennamen Norm Schraubenhandel Export und Import GmbH gegründet. Der Firmensitz wurde am 1. Januar 2016 nach Krefeld verlegt.

Am 6. März 2019 hat Norm Cıvata Sanayi ve Ticaret A.Ş. alle Anteile an der Norm Schraubenhandel Export und Import GmbH an die Senica International Holding B.V. mit Sitz in Utrecht verkauft. Gleichzeitig wurde der Firmenname in Norm Fasteners GmbH geändert. Das Eintragungsdatum der Änderung ist der 10. April 2019.

II. Rechtliche Unternehmensstruktur und Leitung

Die Gesellschafter- und die Unternehmensstruktur des Unternehmens haben sich im Geschäftsjahr 2023 nicht geändert. Die Gesellschaft ist eine mittelbare 100 %-ige Beteiligung der Senica International Holding B.V.

Geschäftsführerin ist Emel Kavuklu.

III. Wesentliche Absatz- und Beschaffungsmärkte

1. Absatzmarkt

Das Haupttätigkeitsfeld des Unternehmens ist die Lieferung, Lagerung und der Verkauf von Verbindungselementen für die Automobil- und Zuliefererindustrie. Der Betrieb des Unternehmens wird in einem Lagerhaus mit einer geschlossenen Fläche von 3.910 m 2 und einer Kapazität von 5.517 Paletten in der Hans-Günther-Sohl Str. 2, 47807 Krefeld, abgewickelt.

Die Hauptabsatzmärkte der Gesellschaft sind Deutschland und der europäische Raum.

2. Beschaffungsmarkt

Der Hauptbeschaffungsmarkt der Gesellschaft ist Türkei.

Das Unternehmen betreibt keine Tätigkeiten in Bezug auf Produktion-, F & E- oder Marketing. Es erfolgt lediglich der Vertrieb und Verkauf von aus dem Ausland, im Wesentlichen aus der Türkei importierter Handelsware.

IV. Einflussfaktoren

Die Geschäftsentwicklung der Bereiche wird wesentlich beeinflusst durch die globale und branchenspezifische Wirtschaftsentwicklung.

Wirtschaftliche Rezessionen oder Aufschwünge beeinflussen die Nachfrage im Automobilsektor, damit einhergehend die Automobilproduktion und die Nachfrage nach Zuliefererteilen.

Politische Instabilität, Konflikte oder Naturkatastrophen können internationale Lieferketten stören und die Verfügbarkeit von Materialien sowie den Zugang zu Märkten beeinflussen.

Störungen in den internationalen Lieferketten wirken sich negativ auf die Produktionssysteme der Automobilhersteller und auch deren Zulieferer aus.

B. Wirtschaftsbericht

Das BIP 2023 in Deutschland ist gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % gesunken (2022, 1,9 % / 2021, 2,7 % / 2020, -4.6 % / 2019, 1.1 % / 2018, 1.1 % / 2017, 2.7 % / 2016, 2.2 % / 2015, 1.5 % / 2014, 2.2 %). Nach Angabe des Statistisches Bundesamt war die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland durch das krisengeprägte Umfeld ins Stocken geraten. Nach wie vor dämpften die hohen Preise auf allen Wirtschaftsebenen die Konjunktur.

Steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland wirkten sich ebenfalls negativ auf die gesamte wirtschaftliche Entwicklung aus. 1

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

Für das Jahr 2024 rechnet die Regierung mit einer erheblich schwächeren Wirtschaftsleistung. Die Auswirkungen der steigenden Preise im Energiesektor, Inflation und die allgemeine wirtschaftliche Schwäche bedingt durch den Krieg in der Ukraine belasten nach wie vor die deutsche Wirtschaft. 2

2 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/

Laut Automobilwoche verzeichneten die Automobilmärkte weltweit in 2023 ein starkes Wachstum, doch das Geschäftsumfeld blieb für die Hersteller weiterhin herausfordernd. 3

3 https://www.automobilwoche.de/bc-online/vda-analyse-diese-automarkte-haben-sich-2023-besonders-dynamisch-entwickelt

Laut des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) stieg im Jahr 2023 die gesamte Automobilproduktion weltweit im Vergleich zum Vorjahr um etwa 10 % an und erreichte 93,5 Millionen Kraftfahrzeuge. 4

4 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/151749/umfrage/entwicklung-der-weltweiten-automobilproduktion/

In Deutschland stieg die Produktion in 2023 auf 4,1 Millionen produzierte PKW, d.h. mit einem + 18 % gegenüber dem Vorjahr. 3,1 Millionen der im Jahr 2023 produzierten Fahrzeuge wurden exportiert. Die Exporte stiegen gegenüber 2022 (VDA) um 17 % und überragten somit das Niveau aus 2020. Auch die Zahl der im Jahr 2023 in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge stieg mit 2,8 Millionen Stück um 7 % gegenüber dem Jahr 2022. 5

5 https://www.vda.de/de/aktuelles/zahlen-und-daten/jahreszahlen/automobilproduktion

Unser Hauptkunde produzierte laut den Angaben des statistischen Bundesamtes rund 9,3 Millionen Fahrzeuge in 2023. Dies entspricht einem Anstieg von 7 % im Vergleich zum Vorjahr. 6

6 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/181503/umfrage/automobil-produktion-des-volkswagen-konzerns/

II. Geschäftsverlauf

1. Geschäftsverlauf im Überblick

Das Jahr 2023 war für die Automobil- und Zuliefererindustrie durchaus erfolgreich, wenn auch mit Herausforderungen verbunden.

In Bezug auf den Geschäftsverlauf der Norm Fasteners GmbH war das Jahr 2023 sehr erfolgreich. Man konnte von den positiven Markttrends profitieren, insbesondere durch die wachsende Nachfrage in der Automobilindustrie und die fortschreitende Erholung der Lieferketten.

Bei allen Kunden konnten im Vergleich zum Vorjahr höhere Umsätze erzielt werden. Die stärkere Nachfrage, kann darüber hinaus auf den erfolgreichen Ausbau von Kundenbeziehungen und der starken Lieferperformance des Unternehmens zurückgeführt werden.

2. Steuerungssystem

i. Allgemein

Die finanziellen Leistungsindikatoren der Norm Fasteners GmbH stellen die Umsatzerlöse, der Bruttogewinn sowie der Jahresüberschuss dar.

Ab 2023 wird anstelle der Bruttogewinnmarge der Bruttogewinn als finanzieller Leistungsindikator verwendet.

ii. Umsatzerlöse

Die innerhalb 2023 realisierten Umsatzerlöse liegen ca. 3,8 % unter den im Vorjahr prognostizierten Umsatzerlösen. Ausschlaggebend sind hier Preisveränderungen. Zum einen wurden Vereinbarungen neuer Rohmaterialpreisreduzierungen mit den Kunden getroffen. Zum anderen wurden projektbezogen neue Preise mit einigen Kunden vereinbart. Im Lagebericht des Jahres 2022 wurde für das Jahr 2023 eine Umsatzsteigerung von 28 % prognostiziert. Die Umsatzerlöse im Jahr 2023 stiegen um 23 %, somit entsprach die Umsatzentwicklung des Unternehmens weitgehend den Erwartungen.

iii. Bruttogewinn

Der Bruttogewinn ermittelt sich wie folgt:

2023 2022
Rohergebnis 6.526 5.064
sonstige betriebliche Erträge -134 -116
Bruttogewinn 6.393 4.948

Der Bruttogewinn liegt über dem Vorjahreswert und beträgt für 2023 T€ 6.393. Der Unterschied zur Planung ergibt sich aus der verbesserten Beschaffung und der damit verbundenen Entwicklung des Materialaufwands.

iv. Jahresergebnis

Als Resultat ergibt sich ein Jahresüberschuss, welcher ca. 7 % über dem Budget liegt.

Die Abweichung zum Budget ergibt sich zum einen aus den sonstigen betrieblichen Erträgen. Zum anderen durch den Unterschied von Plan und Ist des Rohergebnisses und den betrieblichen Aufwendungen. Bei letzterem fallen die Personalkosten geringer als geplant aus.

3. Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage

i. Ertragslage

2023 2022 Veränderung
in %
Rohergebnis 6.526 5.064 1.463 29 %
Sonstige betriebliche Erträge 134 116 18 16 %
Personalkosten (1.931) (1.668) (262) 16 %
Abschreibungen (70) (62) (8) 13 %
Sonstige betriebliche Aufwendungen (1.702) (1.169) (533) 46 %
inkl. Sonstige Steuern (1) (1) 0 (10 %)
Operatives Ergebnis (EBIT) 2.823 2.164 659 30 %
Finanzergebnis 100 3
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (954) (704) (250) 36 %
Jahresüberschuss 1.969 1.462 507 35 %

In 2023 sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 23 % gestiegen. Die Umsatzsteigerung ergibt sich durch die erhöhte Nachfrage der Kunden und durch diverse Neuprojekte. Verbunden mit der verbesserten Beschaffung und der entsprechenden Entwicklung des Materialaufwandes stieg das Rohergebnis um 29 %.

Die Personalaufwendungen sind aufgrund Prämienzahlungen, Gehaltsanpassungen sowie einer Änderung in der Mitarbeiterzahl im Berichtsjahr um 16 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich von 26 in 2022 auf 27 in 2023.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 46 % aufgrund von Kosten für externe Dienstleistungen, Wartungskosten, Mieten und Frachtkosten.

Insgesamt erzielte das Unternehmen ein operatives Ergebnis (EBIT) von T€ 2.823 (Vorjahr T€ 2.164) und einen Jahresüberschuss von T€ 1.969 (Vorjahr T€ 1.462). Die Verbesserung des operativen Ergebnisses und des Jahresüberschusses sind auf das gesteigerte Rohergebnis i.H.v. 29 % des Unternehmens zurückzuführen.

ii. Vermögens- und Finanzlage

Aktiva 31/12/2023 31/12/2022 Veränderung
T€ T€ T€ in %
Immaterielle Vermögenswerte 137 182 (45) (25 %)
Geleistete Anzahlungen 26 18 8 44 %
Sachanlagen 1.833 1.825 8 0 %
Anlagevermögen 1.996 2.025 (29) (1 %)
Vorräte 7.810 7.796 14 0 %
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.634 7.062 (1.428) (20 %)
Kassenbestand, Bankguthaben 8.559 5.180 3.379 65 %
Umlaufvermögen 22.003 20.038 1.965 9 %
Rechnungsabgrenzungsposten 9 8 1 13 %
Aktiva 24.008 22.072 1.936 9 %

Die Sachanlagen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht materiell erhöht. Die immateriellen Vermögenswerte belaufen sich in 2023 auf T€ 137 gemindert um T€ 45 bedingt durch die Abschreibungen.

Das Gesamtvermögen stieg um 9 %. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um 20 %, da durch internes Monitoring die Umschlagszeit reduziert werden konnte. Dies hatte ebenfalls eine Auswirkung auf die liquiden Mittel, welche um 65 % stiegen.

Passiva 31/12/2023 31/12/2022 Veränderung
T€ T€ T€ in %
Eigenkapital 6.018 4.049 1.969 49 %
Rückstellungen 1.149 809 340 42 %
Verbindlichkeiten 16.841 17.214 (373) (2 %)
Passiva 24.008 22.072 1.936 9 %

Der Rückgang der Verbindlichkeiten um 2 % ist dadurch bedingt, dass die Materialpreisdifferenzen des Kunden im laufenden Jahr an den Lieferanten weiterbelastet worden sind. Es wurden daher keine Rückstellungen für die Preisdifferenzen gebildet.

Die Eigenkapitalquote steigerte sich um 6 Prozentpunkte und erhöhte sich zum 31. Dezember 2023 auf 25,07 % gegenüber 18,35 % im Vorjahr. Die Änderung resultiert zum einen aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten und zum anderen aus der Steigerung der Umsatzerlöse.

C. Chancen- und Risikobericht

Der kaufmännische Bereich des Unternehmens nimmt die Aufgaben der generellen Risikoanalyse wahr.

Die im Folgenden aufgeführten Chancen und Risiken werden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung erläutert.

I. Chancen

Der Automobilmarkt bietet durch die zunehmende Elektromobilität und Einführung neuer globaler Marken und Modelle nach wie vor Wachstum und Potential für neue Geschäfte.

Parallel dazu wächst auch der Zulieferermarkt und damit auch die Chancen auf Neugeschäft in diesem Kundenbereich.

Die kontinuierlichen Angebotsanfragen der Bestandskunden verdeutlichen ebenfalls, dass hier noch weiteres Wachstumspotential für die Norm Fasteners GmbH besteht.

Die Norm Fasteners bezieht ihre Produkte aus der Türkei von Unternehmen der Norm Holding. Da die Produktion des Hauptlieferanten komplett Inhouse erfolgt, bietet dies den Vorteil auf Bedarfssteigerungen der Kunden umgehend reagieren zu können und auch schnell in neue Projekte einzusteigen und damit Umsätze zu generieren.

Anfang des Jahres 2022 hat die Norm Fasteners GmbH im Zuge der Digitalisierung das ERP System komplett auf SAP S/4 Hana umgestellt. Die Umstellung bietet den u.a. Vorteil, dass alle täglichen Prozesse von der Beschaffung, Logistik bis zum Rechnungswesen in einem System abgedeckt sind. Reportings können in Echtzeit erstellt und ausgewertet werden.

Um den steigenden Anforderungen der Kunden sowie den erhöhten Umsätzen gerecht zu werden, wurde zu Beginn des Jahres in eine zusätzliche Regalanlage installiert. Somit stieg die gesamte Palettenkapazität von 3.810 auf 5.517 Paletten.

II. Risiken

1. Marktrisiken

Die Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung auf den Automobilmärkten sind maßgeblich durch die konjunkturelle Lage der Weltwirtschaft beeinflusst. Stagnierende oder rückläufige Nachfragen im Automobilsektor wirken sich auf die Lieferketten aus. Ein Rückgang der Nachfrage führt dann zu Umsatzverlusten.

Die deutsche Wirtschaft befindet sich zwar seit Anfang 2023 in einer Rezession, jedoch zeigt die aktuelle Auftragslage der Norm GmbH t, dass das Unternehmen nicht von der Rezession betroffen ist. Es sind keine Auftragsstornierungen verzeichnet worden, jedoch wird die allgemeine Wirtschaftslage Deutschlands und des Automobilsektors aufmerksam verfolgt. Darüber hinaus werden regelmäßig Rücksprachen mit den Kunden über die Auftragslage gehalten, um sich einen genauen Überblick über den weiteren Geschäftsverlauf machen zu können.

Das Unternehmen schätzt dieses Risiko als gering ein.

2. Absatz-/Kundenrisiken

Im Berichtsjahr wurde ein großer Anteil des Umsatzes mit einem Kunden generiert, der wesentlich für die Ertragskraft der Gesellschaft ist. Um diesem Risiko und dem Risiko der allgemeinen Abhängigkeit von einer Branche entgegenzuwirken, werden erforderliche Maßnahmen ergriffen um den Kundenstamm, welcher hauptsächlich auf die Automobilindustrie fokussiert ist, zu diversifizieren. Neukundengewinnung wird durch eine regelmäßige Teilnahme an diversen Messen angestrebt. Aktuell ist man mit führenden Herstellern von landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Maschinen und auch mit Herstellern aus dem Energiebereich in Verhandlungen über mögliches Neugeschäft.

Das Unternehmen schätzt dieses Risiko als gering ein.

3. Beschaffungsrisiko

Innerhalb der Lieferketten besteht grundsätzlich das Risiko, dass gewisse Materialien nicht verfügbar sind. Diesem Risiko von Lieferengpässen oder der Überbeständen der Produkte wird durch die Einbindung an die Supply-Chain-Struktur der Norm Civata AS, Izmir/Türkei, entgegengewirkt. Um eine bessere systemische Integration zu ermöglichen, hat die Norm Fasteners GmbH im ersten Quartal 2022 ebenfalls auf SAP umgestellt.

Durch die enge Verzahnung mit der Norm Civata As, Izmir/Türkei, sind im Bereich der Ein- und Verkaufspreise durch die langfristig vertraglich vereinbarten Preislisten mit den Kunden unvorhergesehene Schwankungen der Einkauf- und Verkaufspreise nicht zu erwarten. Preisunterschiede bei den Rohstoffen oder Energiepreiszuschläge können durch LTA's an die Kunden weitergegeben werden. Zudem wird die Preisentwicklung ebenfalls monatlich von der Unternehmensleitung kontrolliert, so dass die Umsatzmargen auf einem stabilen Niveau gehalten werden können.

Das Unternehmen schätzt dieses Risiko als gering ein.

4. Qualitätsrisiko

Die Einhaltung der vom Kunden vorgegebenen technischen Standards liegt durch vertragliche Regelungen bei unseren Fertigungsunternehmen/Lieferanten. Die Einhaltung der Standards wird gewährleistet, da der Lieferant regelmäßig von den Kunden auditiert wird. Der Lieferant ist verpflichtet jährlich die erworbenen ISO und IATF Zertifizierungen vorzuweisen. Darüber hinaus werden die Kosten für Kundenreklamationen, die in Bezug auf technische Produktstandards auftreten können, den produzierenden Unternehmen durch die Norm Fasteners GmbH in Rechnung gestellt.

Das Risiko wird als gering eingeschätzt.

5. Liquiditäts- und Währungsrisiko

Um Liquiditätsrisiken zu vermeiden, aktualisiert die Gesellschaft seine Cashflow-Berechnungen monatlich und überwacht die Zahlungs- und Inkassoplanung kontinuierlich. Kundenzahlungen werden sowohl von der Finanzabteilung als auch von Kundenvertretern wöchentlich protokolliert und gemeldet. Dadurch kann die Liquidität sichergestellt und verlässlich gesteuert werden.

Da das Unternehmen seine Kauf- und Verkaufstransaktionen in Euro abwickelt, besteht kein Risiko, von volatilen Wechselkursschwankungen beeinflusst zu werden.

6. Gesamtrisikoposition

Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken, auch in Verbindung mit anderen Risiken, ab.

7. Prognosebericht

Im ersten Halbjahr 2024 lagen die produzierten Einheiten und exportierten Pkw in Deutschland unter dem Vorjahresniveau. 2,08 Millionen Autos wurden produziert, 6 % weniger als in 2023. Davon wurden wiederum 1,6 Millionen Autos exportiert, 3 % weniger als im Vorjahr. 7

7 https://www.dihk.de/de/themen-und-positionen/wirtschaftspolitik/konjunktur-und-wachstum/konjunkturumfrage-fruehsommer-2024/gedrosseltes-tempo-in-der-automobilindustrie--117686

Die deutsche Automobil- und Zuliefererindustrie steckt momentan in einer Krise und ist geprägt von den Problemen beim Umstieg auf die E-Mobilität, Absatzmangel, Rückrufen und Personalabbau. 8 Die Hersteller stehen einem harten Wettbewerb auf den globalen Märkten gegenüber. Der wichtigste Faktor für diesen Markt ist der Export, der momentan rückläufig ist.

8 https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/auto-branche-deutschland-vw-bmw-mercedes-100.html

Trotz der ungünstigen Prognosen für 2024 liegen die Umsätze der Norm Fasteners GmbH auf Vorjahresniveau. Da nicht nur Verträge mit Kunden innerhalb Deutschlands geschlossen wurden, sondern auch im europäischen Raum und Übersee, ist man global gut aufgestellt.

Für das Jahr 2024 erwartet die Gesellschaft eine Steigerung der Umsätze um 6 %, sowie und sowie einen Anstieg des Bruttogewinnes um 7,2 %. Der erwartete Jahresüberschuss für 2024 liegt bei T€ 1.828.

Um die Risiken der oben genannten Szenarien einschätzen zu können, werden die Prognosen und Festaufträge der Kunden vierteljährlich überprüft und das Budget entsprechend angepasst.

 

Krefeld, den 19. November 2024

Emel Kavuklu, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 137.051,00 181.500,00
2. geleistete Anzahlungen 26.105,83 18.240,00
163.156,83 199.740,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.395.767,42 1.395.767,42
2. technische Anlagen und Maschinen 1.200,00 1.500,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 164.848,00 70.688,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 271.380,00 356.774,94
1.833.195,42 1.824.730,36
Summe Anlagevermögen 1.996.352,25 2.024.470,36
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 7.767.294,89 7.778.353,19
2. geleistete Anzahlungen 43.200,00 18.000,00
7.810.494,89 7.796.353,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.311.072,29 5.911.207,68
2. sonstige Vermögensgegenstände 322.724,40 1.150.832,32
5.633.796,69 7.062.040,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.558.901,64 5.180.048,62
Summe Umlaufvermögen 22.003.193,22 20.038.441,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.292,79 8.139,32
24.008.838,26 22.071.051,49

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnvortrag 3.898.504,23 2.436.112,58
III. Jahresüberschuss 1.969.225,85 1.462.391,65
Summe Eigenkapital 6.017.730,08 4.048.504,23
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 904.821,48 617.228,27
2. sonstige Rückstellungen 244.614,47 191.632,88
1.149.435,95 808.861,15
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 16.053.984,89 14.092.155,56
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 16.053.984,89 (EUR 14.092.155,56)
2. sonstige Verbindlichkeiten 787.687,34 3.121.530,55
- davon aus Steuern EUR 743.030,87 (EUR 287.990,71)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.972,07 (EUR 0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 787.687,34 (EUR 3.121.530,55)
16.841.672,23 17.213.686,11
24.008.838,26 22.071.051,49

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 6.526.496,15 5.063.560,18
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.608.479,40 1.389.966,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 322.305,00 278.413,51
- davon für Altersversorgung EUR 304,72 (EUR 0,00)
1.930.784,40 1.668.380,33
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 69.669,30 61.999,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.702.300,66 1.168.814,40
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 101.937,27 4.341,67
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.450,00 1.450,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 954.301,21 704.088,64
8. Ergebnis nach Steuern 1.969.927,85 1.463.168,65
9. sonstige Steuern 702,00 777,00
10. Jahresüberschuss 1.969.225,85 1.462.391,65

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Norm Fasteners GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Krefeld
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Krefeld
Register-Nr.: HRB 15530

2. Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Bilanzgliederung entspricht § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Dabei werden die größenabhängigen Erleichterungen des §§ 276 und 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind im Anhang aufgeführt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Aufstellung erfolgt unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Angaben

Im Berichtsjahr wurden keine Abweichungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und/oder Bewertungsmethoden vorgenommen.

2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

a) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder Herstellungskosten bewertet. Soweit deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die sich - soweit angemessen - nach den amtlichen AfA-Tabellen richtet, wie folgt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände 5 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 8 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre

Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen.

Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag vorgenommen.

b) Vorräte

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei Waren erfolgt anhand der Durchschnittskosten.

Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennwert angesetzt.

c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Berücksichtigung allgemeiner Kreditrisiken wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigte Nettoforderungen gebildet.

d) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

e) Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag bilanziert, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

a) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

b) Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

c) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

4. Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen und mit dem im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen voraussichtlich anzuwendenden Steuersatzes bewertet. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

III. Erläuterungen zu Bilanzposten

1. Erläuterungen zu Bilanzposten - Aktiva

a) Allgemeine Angaben zum Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-) Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

2. Erläuterungen zu Bilanzposten - Passiva

a) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
Mitarbeiterprämien 84 77
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 120 82
Urlaubsrückstellungen 30 24
Übrige 11 9
Summe 245 192

b) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:

Bezeichnung 31.12.2023 31.12.2022
Verbindlichkeiten aus Steuern 743.030,87 287.990,71
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.972,07 0,00

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

Restlaufzeiten
Summe bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
- aus Miet- Leasingverträge 1.710 498 1.212 0
Summe 1.710 498 1.212 0

Die Miet- und Leasingverträge betreffen Büro- und Lagerräume, den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattung. In allen Fällen handelt sich um sogenannte Operate-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

2. Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppen 2023 2022
Angestellte 15 10
Mitarbeiter Lager 13 16
28 26

3. Geschäftsführung

Frau Emel Kavuklu ist im laufenden Jahr die Geschäftsführerin der Norm Fasteners GmbH.

Es wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs.4 HGB Gebrauch gemacht und die Angabe zu den Geschäftsführerbezügen unterlassen.

4. Gesellschafter und Konzernzugehörigkeit

Die Norm Fasteners GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Senica International Holding B.V, welche zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet ist. Der Jahresabschluss der Senica International Holding B.V. wird im Handelsregister der Handelskammer (kamer von koophandel) unter der KvK-Nummer 72997966 veröffentlicht.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von T€ 5.868, der sich aus dem Jahresüberschuss von T€ 1.969 und dem Gewinnvortrag von T€ 3.898 ergibt auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Krefeld, den 19. November 2024

Emel Kavuklu

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 222.245,45 0,00 0,00 0,00 222.245,45
2. geleistete Anzahlungen 18.240,00 7.865,83 0,00 0,00 26.105,83
240.485,45 7.865,83 0,00 0,00 248.351,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.395.767,42 0,00 0,00 0,00 1.395.767,42
2. technische Anlagen und Maschinen 5.999,00 0,00 0,00 0,00 5.999,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 210.997,16 19.866,36 99.319,94 4.421,08 325.762,38
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 356.774,94 13.925,00 -99.319,94 0,00 271.380,00
1.969.538,52 33.791,36 0,00 4.421,08 1.998.908,80
Insgesamt 2.210.023,97 41.657,19 0,00 4.421,08 2.247.260,08
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.745,45 44.449,00 0,00 85.194,45
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
40.745,45 44.449,00 0,00 85.194,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.499,00 300,00 0,00 4.799,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 140.309,16 24.920,30 4.315,08 160.914,38
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
144.808,16 25.220,30 4.315,08 165.713,38
Insgesamt 185.553,61 69.669,30 4.315,08 250.907,83
Restbuchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 137.051,00 181.500,00
2. geleistete Anzahlungen 26.105,83 18.240,00
163.156,83 199.740,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.395.767,42 1.395.767,42
2. technische Anlagen und Maschinen 1.200,00 1.500,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 164.848,00 70.688,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 271.380,00 356.774,94
1.833.195,42 1.824.730,36
Insgesamt 1.996.352,25 2.024.470,36

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Norm Fasteners GmbH, Krefeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Norm Fasteners GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Norm Fasteners GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 19. November 2024

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Düsseldorf)

Stephan Martens, Wirtschaftsprüfer

Matthias Holz, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 09.12.2024 festgestellt.

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