segmenta experience GmbH
Same addressComputer consultancy activities
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Hendrik Gläbe since 5/6/2025 | Procura |
Lydia Gabriele Schiphorst since 4/5/2023 | Managing Director |
Bettina Hildegard Trummer since 4/5/2023 | Managing Director |
Anne-Christine Fausel since 4/11/2014 | Procura |
Nico Ziegler since 6/13/2013 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Nico Zieglersegmenta GmbH+1 | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
segmenta communications GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der segmenta communications GmbH, Hamburg,A. Grundlagen des Unternehmens Die 1981 gegründete segmenta communications GmbH ist eine Agentur für integrierte Kommunikationsleistungen. Die inhabergeführte Agentur mit Sitz in Hamburg war im Berichtsjahr mit durchschnittlich 115 Mitarbeiter:innen aus den Bereichen Social Media, Digitale Kommunikation, Corporate und Brand PR, Kreation, Marketing Advisory, Campaigning und Sustainability Consulting für Kunden u.a. aus den Branchen Nahrungs- und Genussmittel, Logistik, Konsumgüter, Elektronikindustrie, Medien, Handwerk, Sport und Finanzdienstleistungen tätig. Die Gesellschaft hat keine Zweigniederlassungen, verfügt aber mit der segmenta experience GmbH und der segmenta futurist:a GmbH über Schwestergesellschaften. Im Berichtsjahr bestand ein Gewinnabführungs-/Verlustübernahmevertrag mit der mittelbar herrschenden Nico Ziegler GmbH. Seit dem 1.1.2024 besteht ein Gewinnabführungs-/Verlustübernahmevertrag mit der herrschenden segmenta GmbH. Für die laufende Beurteilung der wirtschaftlichen Entwicklung zieht die Gesellschaft als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren den Honorarumsatz sowie das EBIT heran. Der Honorarumsatz erfasst die Umsatzerlöse, die Bestandsveränderung abzüglich der Aufwendungen für bezogenen Leistungen. Das EBIT stellt das Ergebnis vor Ertragsteuern und dem Zinsergebnis dar. Des Weiteren würdigen wir den Deckungsbeitrag einzelner Kunden, Etats und Projekte sowie die Personalkosten und die betrieblichen Aufwendungen. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 zeigte die deutsche Wirtschaft eine leicht rückläufige Entwicklung. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um etwa 0,3 %, was vor allem auf die anhaltenden globalen Lieferkettenprobleme, die Energiekrise und eine abgeschwächte Nachfrage zurückzuführen war. Trotz anfänglicher Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Erholung blieb das Wachstum aus, da Unternehmen und Konsumenten weiterhin unter den hohen Energiepreisen und der geopolitischen Unsicherheit litten. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei rund 6 %, was sowohl den privaten Konsum als auch Investitionen dämpfte. Die Werbebranche reagierte auf diese gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen mit unterschiedlichen Strategien. Während die Werbeausgaben für klassische Medien wie Print und TV weiter zurückgingen, stieg das Werbevolumen in digitalen Kanälen an. Insbesondere Social Media, Programmatic Advertising und datengetriebene Kampagnen gewannen an Bedeutung, da sie eine zielgerichtete und flexible Ansprache der Verbraucher ermöglichen. Diese Verschiebung hin zu digitalen Medien setzte den strukturellen Wandel in der Werbelandschaft fort und stellte Kommunikationsagenturen vor die Aufgabe, ihre Strategien weiter zu digitalisieren und anzupassen. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft a) Geschäftsverlauf Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr zum 11. Mal in Folge den Wachstumstrend mit einem Anstieg des Honorarumsatz um 10,3 % bestätigt und liegt damit deutlich über dem vom Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA e.V. publizierten Umsatzplus von 3,3 %. Die Beauftragungslage der Gesellschaft stellte sich im Geschäftsjahr 2023 in den verschiedenen Branchen der Kunden unterschiedlich dar: Bei der Gesellschaft war der Sektor Nahrung und Genuss umsatzstärkster Bereich und übertraf, erneut den der Konsumgüterbranche. Die Gesellschaft konnte bei der Mehrzahl der Kunden der Nahrungs- und Genussmittel-Branche Umsatzsteigerungen verzeichnen. Neben den klassischen Agentursektoren Nahrung und Genuss, Konsumgüter und Medien konnten Umsätze in den Bereichen Technology, Logistik, Energiewirtschaft und Handwerk auf- und ausgebaut werden. Ca. 15 % des erzielten Honorarumsatzes fiel auf Neukundengeschäft, wobei die Gesellschaft sich auf die fokussierte Bearbeitung ausgewählter Anfragen / Pitches konzentriert hat. Ein Trend 2023 war die Ausweitung der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI). Die Gesellschaft stellte Personal speziell für den Einsatz von KI ein, was zeigt, wie stark diese Technologie Arbeitsprozesse und Erlösmodelle beeinflusst. Auch die Beratung von Bestandskunden im Bereich der KI entwickelte sich im Berichtsjahr zum festen Bestandsteil des Agenturangebots. b) Ertragslage Der im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Honorarumsatz der Agentur stieg auf TEUR 9.122 (Vorjahr: TEUR 8.263). Der Gesamtumsatz (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung) nahm aufgrund reduzierter Anzeigenbudgets leicht auf TEUR 13.988 (Vorjahr: TEUR 14.692) ab. Der Personalaufwand hat sich aufgrund gestiegener Durchschnittslöhne und um der um 5,4 % gestiegenen Anzahl von Mitarbeiter:innen (FTE im Jahresdurchschnitt) überproportional zur Honorarumsatzsteigerung um 12,8 % auf TEUR 6.965 erhöht. Die Personalkostenquote ist hierbei geringfügig auf 76 % des Honorarumsatzes gestiegen. Ein Teil der gestiegenen Mitarbeiter:innenanzahl resultierte aus dem Insourcing von externen Dienstleistungen, was wiederum zu einer Reduzierung von Teilen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen führte. Beispielweise wurde im Geschäftsjahr 2022 eine Recruiterin eingestellt, mit der die Kosten für die Personalsuche / Bewerbungskosten 2023 um TEUR 87 reduziert werden konnten. Auch die nicht umsatzbedingten Fremdleistungen verringerten sich um 66 %. Insgesamt sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 11 % auf TEUR 1.404 Im Geschäftsjahr 2023 konnte das EBIT um 49 % auf TEUR 808 (Vorjahr: TEUR 541) gesteigert werden. Die Umsatzrendite (bezogen auf das EBIT) vom Honorarumsatz hat sich auf 8,9 % (Vorjahr: 6,5 %) erhöht). Nach Abzug von Ertragsteuern und Zinsergebnis ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Gewinnabführung von TEUR 789 (Vorjahr: TEUR 523). Dieses wurde aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags mit der Nico Ziegler GmbH an diese abgeführt. c) Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin als sehr stabil und gesichert zu bezeichnen. Die Liquidität war zu jeder Zeit sichergestellt. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Agentur unterhält zum Teil jahrzehntelange Kundenbeziehungen. Die Liquiditätslage des Unternehmens ist insgesamt sehr gut. Die Analyse der Bilanzstruktur zeigt keine wesentlichen Veränderungen: Aktiva
Die kurzfristigen Vermögenswerte sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 % auf 2.718 TEUR gestiegen, während das Anlagevermögen um 22,2 % auf 245 TEUR zurückging. Die liquiden Mittel erhöhten sich um 22,4 % und betrugen zum Stichtag 570 TEUR, was die positive Entwicklung der Liquidität widerspiegelt. Das Eigenkapital blieb stabil bei 48 TEUR, während das kurzfristige Fremdkapital um 6,7 % auf 3.485 TEUR anstieg. Insgesamt wuchs die Bilanzsumme um 6,7 % auf 3.533 TEUR, was auf die Zunahme der kurzfristigen Vermögenswerte und Fremdverbindlichkeiten zurückzuführen ist d) Gesamtaussage Insgesamt schätzen wir die Lage der Gesellschaft als gut ein. Honorarumsatz und EBIT konnten im Geschäftsjahr gesteigert werden. Erfolgstreiber waren die Ausweitung des Bestandskundengeschäfts wie auch das Neukundengeschäft. Das Insourcing externer Leistungen, verbesserte interne Prozesse und die Ausweitung der Nutzung von KI führten zudem zu einer Erhöhung der Profitabilität (EBIT-Quote). Prognosebericht Mit einer Ausnahme konnten alle Bestandskunden des Vorjahres mit Honorarumsätzen von über 100 TEUR im übernommen werden. Inflationsbedingt notwendige Preissteigerungen konnten bei einigen Kunden erzielt werden. Bei einem für die Gesellschaft im Hinblick auf das Volumen wichtigen Kunden wird sich der Beauftragungsumfang im aktuellen Geschäftsjahrs im Vergleich zu 2023 fast verdoppeln, was u.a. durch die Übernahme weiterer Beratungsfelder für diesen Kunden basiert. Der Sommer 2024 ist geprägt durch einen hohen personellen Aufwand zur Gewinnung von Neukunden, der sich teilweise im vierten Quartal aber hauptsächlich 2025 im Umsatz auszahlen wird. Diesen positiven Erwartungen stehen weiterhin Herausforderungen aus dem wirtschaftlichen Umfeld entgegen, die jedoch geringer ausfallen als im vergangenen Jahr und ein insgesamt uneinheitliches Bild aufzeigen Für das Jahr 2024 rechnet das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) aktuell mit einem minimalen Wachstum der deutschen Wirtschaft von 0,1 %. Dies ist eine deutliche Korrektur von früheren Prognosen, die noch von einem Wachstum von 0,9 % ausgingen. Grund für die schwache Dynamik sind strukturelle Probleme in der Industrie sowie eine zurückhaltende globale Nachfrage. Eine spürbare wirtschaftliche Erholung wird erst 2025 mit einem erwarteten Wachstum von 1,2 % erwartet. Der private Konsum wird 2024 voraussichtlich kaum durch ansteigende Löhne und eine sinkende Inflation unterstützt. Die realen verfügbaren Einkommen werden nur minimal zulegen, was den Konsum nicht bedeutend ankurbeln dürfte. Es bleibt die gesamtwirtschaftliche Erholung gedämpft, da Unsicherheiten auf Seiten der Unternehmen und privaten Haushalte weiterhin Investitionen und Konsumverhalten belasten. Der Fachkräftemangel ist weiterhin eine Wachstumsbremse der Gesellschaft. Jedoch müssen keine Neukundenanfragen aus Kapazitätsgründen mehr abgelehnt werden. Die Investitionen in festangestellte Mitarbeitende aufgrund deren steigende Ansprüche in Gehalt, abwechslungsreiche Arbeitsinhalte, hybride Arbeitsformen und Aus- und Weiterbildungsangeboten bleiben auf hohem Niveau. Aktuell wird eine eigens für die Agentur gebaute digital gesteuerte Schließfach Lösung für alle Mitarbeiter:innen eingeführt, welche der hybriden Arbeitssituation Rechnung tragen soll. Trotz des herausfordernden Marktumfeldes beurteilen wir die Geschäftsaussichten im Vergleich zu vielen Mitbewerbern der Kommunikationsbranche Insgesamt moderat optimistisch und rechnen für das laufende Geschäftsjahr 2024 mit einem zweistelligen Anstieg des Honorarumsatzes und einem weiteren Anstieg des EBIT (Stand September 2024). A. Chancen- und Risikobericht 1. Risikostrategie und finanzwirtschaftliche Risiken Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Für eine zusätzliche Absicherung hat die Gesellschaft mit der Hausbank eine Kontokorrentline vereinbart, welche 2023 unterjährig erstmalig in Anspruch genommen wurde. Zum Bilanzierungsstichtag wie auch im gesamten Jahr 2024 wurde die Line nicht in Anspruch genommen. Die Gesellschaft verfügt über eine Vielzahl langjähriger Kundenbeziehungen zu großen und solventen Unternehmen. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Ein effektives Forderungsmanagement ist etabliert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informiert sich die Gesellschaft vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität der künftigen Kunden. Die Gesellschaft hat keine nennenswerten Währungsrisiken. Über 96 % der Forderungen werden in Euro beglichen. Ein Zinsrisiko besteht zum Berichtszeitraum ebenfalls nicht, da die Finanzierung über Eigenkapital erfolgt. Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch gemeinsam mit der mittelbar herrschenden Nico Ziegler GmbH für die Kontokorrent-Kreditline der Schwestergesellschaft segmenta experience GmbH über TEUR 100, die zum 31. Dezember 2023 nicht in Anspruch genommen wurde. 2. Leistungswirtschaftliche Risiken Die Gesellschaft unterliegt den geschäftsüblichen Risikofaktoren einer Kommunikationsagentur, verfügt jedoch über ein aktives Risikomanagement mit internen Überwachungs- und Kontrollsystemen zur frühzeitigen Erkennung von Unternehmensrisiken. Kurz- und mittelfristige Risiken der Gesellschaft liegen zum einen in der Abhängigkeit von kündbaren Vertragsverhältnissen mit Kunden, einer Ausweitung des Projektgeschäfts sowie des Aussetzens bereits beauftragter oder zugesagter Projekte begründet. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Konzentration des Honorarumsatzes auf wenige Kunden weiter reduziert werden. Die ist begründet durch eine erfolgreiche Strategie zur Neukundenakquise sowie der Ausweitung des Leistungsangebots und der Branchenkompetenz im Zusammenhang mit den Schwestergesellschaften segmenta experience GmbH und segmenta futurist:a GmbH. Grundsätzlich belastet ein konjunktureller Abschwung den Honorarumsatz und somit auch das EBIT. Erfolgt dieser konjunkturelle Abschwung stärker als erwartet, würde sich dieser ebenfalls stärker auf Honorarumsatz und EBIT auswirken, da entsprechende Gegenmaßnahmen erst zeitverzögert wirken würden. Die zunehmende Zahl an Gesetzen und Vorschriften erfordern einen weiter steigenden administrativen Aufwand zur Bewältigung der bürokratischen Anforderungen. Auch der die gesamte Marketing- und Kommunikationsbranche betreffende und sich verschärfende Fachkräftemangel stellt eine besorgniserregende Entwicklung für die Gesellschaft dar. Kundenprojekte mit hohen Kosten für Fremdleistungsbezüge bzw. agenturspezifischen Mediaschaltungskosten könnten zu kurzfristigen Engpässen zwischen dem Zeitpunkt der Verauslagung der Kosten und deren Weiterberechnung an die Kunden führen. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft zum einem durch die schnelle Identifikation verauslagter Fremdkosten mittels der eingesetzten Projekt- und Finanz-Software, so dass eine zeitnahe Weiterbelastung dieser Kosten an die Kunden erfolgt. Zum anderen hat die Gesellschaft im Hinblick auf Mediaschaltungskosten mit einigen Kunden à-conto-Zahlungen bzw. Abschlagszahlungen auf zu erwartende Mediaschaltkosten vertraglich vereinbart. Eine Reduzierung dieser Budgets für Mediaschaltungen seitens der Kunden und den damit verbundenen à-conto-Zahlungen bzw. Abschlagszahlungen könnte jedoch zu einer Reduzierung des Cashflows der Gesellschaft führen. Bei einigen Neukunden musste die Gesellschaft zum Teil lange Zahlungsziele in den vertraglichen Rahmenvereinbarungen akzeptieren. 3. Gesamtbeurteilung der Risiken Insgesamt stufen wir die dargestellten Risiken als gering ein. Angesichts der finanziellen Stabilität des Unternehmens, den langjährigen Kundenbeziehungen zu großen solventen Kunden und der Antizipation von technischen Entwicklungen sehen wir derzeit keine Risiken für die positive Weiterführung des Unternehmens. 4. Chancenbericht Die Prognose des IfW (Institut für Weltwirtschaft) sieht mittelfristig aufgrund kräftiger Verdienstzuwächse, höherer Sozialleistungen und einer gleichzeitig sinkenden Inflationsrate eine spürbare Zunahme der Kaufkraft vieler Menschen. Dieser positive Trend begünstigt nicht nur die Umsatzentwicklung unserer Kunden, sondern damit möglicherweise auch die unserer Gesellschaft. Die Kapazitätsvoraussetzungen für die Betreuung neuer Kunden wurden durch die Einstellung von 13 festangestellten Mitarbeitern mit Arbeitsbeginn ab dem 2. Halbjahr 2023 geschaffen. In den Geschäftsfeldern Digital- sowie Nachhaltigkeitskommunikation, beides Wachstumstreiber der Gesellschaft, konnten hochqualifizierte Spezialisten in Festanstellung verpflichtet werden. Dank deren umfassender Expertise können wir den steigenden Beratungsbedarf unserer Kunden erfolgreich bewältigen und uns gleichzeitig als kompetenter Dienstleistungspartner für potenzielle Neukunden positionieren. Die Gesellschaft hat frühzeitig auf die Herausforderungen der neuen hybriden Arbeitswelt reagiert und mit Investitionen in die digitale Infrastruktur, mobile Arbeitsplätze, Recruiting und auch in die Nutzung und Ausbildung in den Bereichen der KI reagiert, was sowohl von den Mitarbeiter;innen wie auch von den Kunden honoriert wird. Seit Anfang 2024 gibt es eine eigens geschaffene Position Head of Innovation zur Unterstützung dieser Prozesse.
Hamburg, 27. September 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die segmenta communications GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Hamburg unter HRB 26933 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der segmenta communications GmbH wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 288 HGB) des Jahresabschlusses für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden in eingeschränktem Umfang in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige kumulierte Abschreibung bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 15 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die in den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen erfassen die in Arbeit befindlichen Aufträge, die mit den Herstellungskosten bewertet wurden. Soweit erforderlich wurden Abschläge zur Berücksichtigung des Niederstwertprinzips vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1,5 % gebildet. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag geleisteten Ausgaben aktiviert, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Ungewisse Verbindlichkeiten und Risiken wurden in angemessener Höhe berücksichtigt. Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Gesellschaft sind aufgrund der vertraglichen Regelungen Entgelt- und Rentensteigerungen sowie eine unternehmensspezifische Fluktuationsrate nicht zu berücksichtigen. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre und beträgt zum Abschlussstichtag 1,82 %. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von EUR 600,00. Der Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen ( Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung). Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag realisierte Einnahmen passiviert, die Ertrag für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit EUR 9.778,91 Ansprüche aus nicht abziehbaren Vorsteuern, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. 3. Eigenkapital Aus der Abzinsung Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 600,00. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. 4. Pensionsrückstellungen Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 231) sowie aus nachlaufenden Eingangsrechnungen (TEUR 158). 6. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten mit EUR 1.585.868,99 (Vj. Euro 1.339.115,69) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
7. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge erfassen folgende periodenfremde Erträge:
8. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 9.753,82 (Vj. EUR 8.877,49) enthalten. 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfassen folgende periodenfremde Aufwendungen:
10. Finanzergebnis Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit EUR 16.706,96 (Vj. EUR 16.906,05) verbundene Unternehmen. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR -2.525,00 (Vj. EUR 2.821,00) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung:
VI. Sonstige Pflichtangaben 1. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zugunsten eines verbundenen Unternehmens besteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft über die Inanspruchnahme eines Kontokorrentkredits bei der UniCredit Bank AG in Höhe von EUR 93.692,13. In Höhe der noch freien Kreditlinie von EUR 6.307,87 besteht ein Haftungsverhältnis aus Gewährleistungsverträgen. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft wird als gering eingestuft, da es derzeit keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass das verbundene Unternehmen seinen Verpflichtungen aus dem Kontokorrentverhältnis nicht nachkommen wird. Gegenüber der Nico Ziegler GmbH besteht ein Gewinnabführungs-/Verlustübernahmevertrag. 3. Organe der Gesellschaft Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer sind bzw. waren: - Nico Ziegler (CEO), Hamburg, - Lydia Schiphorst (Geschäftsführerin Public Relations) - Bettina Trummer (Geschäftsführerin Außendarstellung/Positionierung der Agentur)
Hamburg, 11.11.2024 gez. Nico Ziegler gez. Bettina Trummer gez. Lydia Schiphorst sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.11.2024 festgestellt. |
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