Master Data

Registry
Register court Freiburg HRB 602779
Registered
11/8/2002
Industry
Agents involved in the sale of toolsManufacture of power-driven hand toolsManufacture of other tools n.e.c.
Purpose
Die Herstellung, der Vertrieb und der Handel von bzw. mit Normalien einschließlich Zubehör für den Werkzeugund Vorrichtungsbau sowie die Verwaltung von der Gesellschaft gehörendem Grundbesitz.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Thomas Hutmacher
since 2/12/2025
Procura
Christian Borgert
since 4/3/2023
Procura
Martina Benz
since 1/21/2014
Procura
Christoph Neudörffer
since 1/18/2012
Board Member
Christian Pape
since 9/19/2011
Procura
Heinz Elfers
since 8/9/2011
Procura
Nico Grossek
since 10/4/2010
Procura

Holdings

NameOwnership
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

STEINEL NORMALIEN AG

Villingen-Schwenningen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

I) Grundlagen des Unternehmens

1) Geschäftsmodell des Unternehmens

STEINEL entwickelt, produziert und vertreibt hauptsächlich Standardprodukte für den Einsatz in Stanzwerkzeugen sowie aus den Standardprodukten abgeleitete Sonderanfertigungen. Vermehrt werden auch Baugruppen sowie komplette Systemlösungen für den Stanzwerkzeug- und Maschinenbau angeboten. Der Vertrieb erfolgt weltweit mit heutigem Schwerpunkt in Europa.

2) Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Herstellung neuer Produkte, die unseren Kunden im Stanzwerkzeug- und Maschinenbau wirtschaftliche Vorteile generieren lassen, sowie die permanente Optimierung und kontinuierliche Verbesserung der bestehenden Produkte.

Im Bereich der Entwicklung und Konstruktion haben wir uns in 2023 auf die detaillierte Analyse und technische Optimierung unserer bestehenden Produkte konzentriert. Zusätzlich haben wir mehrere mittelgroße Kundenprojekte im Bereich Maschinenbau abgewickelt, welche nicht unerhebliche Entwicklungsressourcen benötigt haben.

Auch zukünftig wird der Bereich Entwicklung für das Unternehmen von besonderer Bedeutung sein. Er muss einen wesentlichen Teil dazu beitragen, uns vom Normalienhersteller zum Systemlieferanten und Lösungsanbieter für unsere Kunden zu entwickeln.

II) Wirtschaftsbericht

1) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

a. Globale Konjunktur und weltweiter Warenaustausch

Nach 3,5 % Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2022 stieg das globale BIP im Jahr 2023 um 2,9 %. Die wirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2023 war zum ersten Mal seit drei Jahren nicht mehr wesentlich von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geprägt. Auch in China wurde die restriktive Eindämmungspolitik aufgegeben. Die Lieferketten entspannten sich jedoch nur allmählich. Die europäische Wirtschaft leidet weiter unter den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Die Wachstumsschwäche in der Eurozone ist vor allem im Vergleich zu den Vereinigten Staaten von Amerika offenkundig. Insbesondere Deutschland blieb hinter den Erwartungen zurück und verzeichnete als einziges G7-Land ein negatives Wachstum. Hingegen zeigen sich die sogenannten ASEAN-Länder und Indien dynamisch. China übertraf nach einem schwachen Jahr 2022 die Erwartungen und konnte das Wachstum auf 5,0 % steigern. Sorgen bereiten jedoch die chinesischen Immobilien- und Finanzmärkte, wo sich systemische Risiken durch die finanziellen Schwierigkeiten einzelner Marktteilnehmer realisieren. Auch die politischen Risiken bewirken ein verändertes Investitionsklima deutscher Unternehmen mit Blick auf den chinesischen Markt.

Der weltweite Warenhandel blieb mit einem geschätzten Wachstum von 0,8 % deutlich unter den Erwartungen. Gegenüber den Vorjahren markiert dies eine deutlich schwächere Entwicklung, so wuchs der Welthandel im Jahr 2021 noch um 9,6 % und 2022 um 3,0 %. Die Entwicklung ist nicht allein auf die pandemiebedingten Verzerrungen, sondern zusätzlich auf neue Handelshemmnisse zurückzuführen. Insbesondere im Hinblick auf den Güterhandel wuchsen die protektionistischen Bestrebungen auf breiter Front. Insgesamt lässt sich aber weniger die Diagnose einer Deglobalisierung, sondern vielmehr die einer Regionalisierung von Lieferketten stellen.

b. Konjunkturaussichten Deutschland

Schwerwiegender als die schwachen, stichtagsbezogenen Wach-stumszahlen sind die im Jahresgutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung dargestellten, strukturellen Probleme. Arbeitskräftemangel, stagnierende Produktivität und ein veralteter Kapitalstock wirken sich negativ auf das Potenzialwachstum aus. Zusätzlich leidet die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft unter anderen Standortfaktoren wie der Bürokratie und der hohen Steuerlast. Für das Jahr 2024 wird eine verhaltene Erholung der deutschen Wirtschaft, mit einem Wachstum des BIP um 0,7 %, erwartet. Die Prognose basiert auf der Annahme, dass sich das private Ausgabeverhalten und die Weltkonjunktur leicht verbessern werden. Es wird erwartet, dass der Rückgang der Inflation in Kombination mit hohen Lohnabschlüssen zu Realeinkommenssteigerungen führen wird, die wiederum den privaten Konsum beleben sollten. Diese Entwicklung könnte dazu beitragen, dass sich die deutsche Volkswirtschaft im Laufe des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Allerdings sind die Prognosen mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. Dazu gehören potenzielle Risiken wie neue Spannungen zwischen den USA, Europa und China, eine Verschärfung der weltpolitischen Lage, ein erneuter Anstieg der Energiepreise, eine stärkere Dämpfung der Nachfrage durch die Geldpolitik als erwartet oder ein zurückhaltendes Ausgabeverhalten der Verbraucher. Diese Faktoren könnten das Wachstum bremsen und stellen eine signifikante Unsicherheit für die Konjunkturprognose dar. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die deutsche Wirtschaft nach einem schwachen Jahr 2023 voraussichtlich eine Phase der Erholung im Jahr 2024 erleben wird, obwohl die Prognose durch verschiedene Unsicherheitsfaktoren sowohl im Inland als auch in der globalen Wirtschaft beeinflusst wird. Die geldpolitische Straffung und die hohen Inflationsraten belasten weiterhin die Weltkonjunktur. Diese Effekte könnten sich für die exportorientierte deutsche Wirtschaft überproportional auswirken.

c. Branchenspezifische Prognose 2024 für den Maschinenbau

Die Maschinenbaubranche blickt auf ein Jahr 2024 mit gemischten Aussichten. Nach einem robusten Jahr 2023, gekennzeichnet durch die Entspannung der Lieferketten und eine gute Füllung der Auftragsbücher, dämpfen sich die Erwartungen für das nächste Jahr. Der VDMA prognostiziert einen spürbaren Rückgang neuer Aufträge, der bereits im Jahr 2023 mit einem preisbereinigten Minus von 13 % und im ersten Quartal 2024 noch deutlicher mit einem Minus von 33 % zu erkennen war. Dies deutet darauf hin, dass die Bestandsaufträge in den Büchern für 2024 wahrscheinlich geringer ausfallen und somit weniger Umsatz generieren werden. Trotz der aktuellen Herausforderungen bleiben die langfristigen Aussichten der Branche optimistisch. Der VDMA-Präsident hebt die Bedeutung von Digitalisierung, Dekarbonisierung und dem Aufbau resilienter Lieferketten als potenzielle Wachstumsbereiche hervor. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) stimmen ebenfalls optimistisch. Im Jahr 2022 erhöhten die Unternehmen ihre F&E-Ausgaben um knapp 6 % auf rund 8,7 Milliarden Euro, was einen Rekordwert darstellt. Diese Investitionen belegen das Vertrauen in die Stärke und Zukunftsfähigkeit der Industrie und unterstreichen die Innovationskraft des Maschinen- und Anlagenbaus. Zusammenfassend sieht sich die Maschinenbaubranche sowohl kurzfristigen Herausforderungen als auch langfristigen Chancen gegenüber. Die aktuellen Auftragseinbrüche und die globale Konjunkturabschwächung dämpfen die kurzfristigen Erwartungen. Langfristig jedoch bietet die fortschreitende Digitalisierung, zusammen mit der Notwendigkeit zur Dekarbonisierung und der Stärkung des europäischen Binnenmarktes, bedeutende Chancen für Wachstum und Innovation.

2) Geschäftsverlauf

Auch für 2023 haben wir im 4. Quartal des Vorjahres eine komplette Unternehmensplanung erstellt. Eine besondere Herausforderung in Zeiten, in denen es in Europa weiterhin Kriege und mehr Unruhen in der Welt als in den letzten 20 Jahren gibt.

Für 2023 haben wir gegenüber 2022 einen Umsatz geplant, der um 3 % über dem Vorjahresumsatz lag. Im ersten Halbjahr 2023 lagen wir nur in den ersten zwei Monaten über Plan. In den nächsten vier Monaten reduzierte sich dann sukzessive der Umsatz gegenüber unserem Plan, so dass wir zum 30.06.2023 einen Rückstand zum Plan von 3 % hatten, somit aber immer noch auf Vorjahresniveau lagen. Das zweite Halbjahr zeigte sich seitens des Auftragseinganges nochmals ruhiger als das erste, so dass wir bis zum Jahresende um fast 10 % hinter unseren Planumsatz zurückgefallen sind und damit auch deutlich hinter den Vorjahresumsatz.

Positiv im Vergleich zur Planung lief dagegen die Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern. Schon ab Januar lagen wir immer deutlich besser als geplant. Selbst der abflauende Auftragseingang im zweiten Halbjahr konnte das Ergebnis nicht zu stark absenken. Zum Jahresende haben wir eine positive Abweichung zu unserem Plan von fast 49 %.

Zum positiven Ergebnis gegenüber der Planung beigetragen hat eine bessere Materialaufwandsquote. Im Materialbereich hatten wir in 2022 die größten Preissteigerungen, die sich dann in 2023 nicht so fortgesetzt haben. Auch im Personalbereich entwickelten sich die Kosten nicht so wie geplant. Hier konnten wir offene Stellen nicht besetzen und auch langzeitkranke Mitarbeiter sind nicht wie geplant wieder zum Arbeiten zurückgekehrt.

Gegenüber 2022 zeigen die Istzahlen, dass die Gesamtleistung von T€ 17.925 auf T€ 16.346 zurückgegangen ist; ein Rückgang von 8,8 %. Dagegen ist der Rohertrag nur um 8,3 % zurückgegangen. Der gesamte Kostenblock aus Personalaufwand, Abschreibungen und sonstigen Aufwendungen, reduzierte sich um T€ 38. Als Resultat der oben beschriebenen Veränderungen hat sich das Betriebsergebnis von T€ 1.130 in 2022 auf T€ 94 in 2023 deutlich verschlechtert. Das Finanzergebnis war in 2022 mit T€ 50 leicht, in 2023 mit T€ 261 deutlich positiv. Zusammen mit dem nochmals besseren neutralen Ergebnis von T€ 673 hat sich das Ergebnis auf T€ 1.028 gestellt (im Vorjahr T€ 1.710)

Das Jahresergebnis belief sich in 2023 auf T€ 835, im Vorjahr lag es bei T€ 1.394.

3) Lage

a) Ertragslage

Unsere umsatzstarken Produkte und auch die Ergebnisquellen sind weiterhin die Führungselemente und Federelemente in Standard- und Sonderausführung.

Der Materialanteil zu den Umsatzerlösen ist mit 27,5 % in 2023 leicht rückläufig gegenüber 2022 mit 27,9 %. Auf den ersten Blick überrascht diese Entwicklung, da es doch auf dem Markt erhebliche Preisveränderungen bei den Rohstoffen sowie im Energiebereich gegeben hat. Denen entgegenwirken konnten wir mit maßvollen Preiserhöhungen unseres Sortiments. Zusätzlich geholfen haben die Rückgänge bei den Energiekosten und auch teilweise bei den Rohmaterialien. Hier wurden seitens der Lieferanten die Energiekostenzuschläge deutlich reduziert oder teilweise auch auf null gesetzt.

Deutlich entgegengesetzt entwickelt hat sich die Position aus Personalkosten, Abschreibungen und sonstigen Aufwendungen. Hier schlagen bei einem Umsatzrückgang die Fixkosten durch, so dass sich die Quote im Verhältnis zur Gesamtleistung von 65,8 % in 2022 auf 71,9 % in 2023 erhöht hat.

Mit einer Umsatzrentabilität vor Steuern von über 6 % in 2023 sehen wir uns aber auch in diesen schwierigen Zeiten noch gut aufgestellt.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist weiterhin als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist daraufhin ausgerichtet, auch in der Krise und in Phasen steigender Umsätze mit erhöhtem Working-Capital-Bedarf Verbindlichkeiten, unter Ausnutzung von Skonto, zu bezahlen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Investitionen aus 2023 wurden aus dem Cash-Flow finanziert.

In 2020 wurden erstmals Banken an der Unternehmensfinanzierung beteiligt. Der Grund dafür war die Schonung der eigenen Liquidität im Hinblick auf eine geplante Großinvestition. Aufgrund der andauernden Krisen in der Welt wurde diese Investition erstmals verschoben. In 2023 mussten keinerlei weitere Finanzierungen in Anspruch genommen werden. Die Kredite wurden planmäßig getilgt. Das Fremdkapital setzt sich somit aus langfristigen Pensionsrückstellungen sowie aus kurzfristigen sonstigen Rückstellungen, Bankverbindlichkeiten, Lieferanten-verbindlichkeiten, Gesellschafterverrechnungskonten und sonstigen Verbindlichkeiten zusammen.

Die flüssigen Mittel liegen weiterhin bei einem mehr als für das Tagesgeschäft ausreichenden Betrag von T€ 6.061. Weiterhin sind in den Finanzanlagen Wertpapiere in Höhe von T€ 4.245 enthalten, die bei Bedarf am Markt kurzfristig veräußerbar wären.

c) Vermögenslage

Die Kapitalstruktur unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich positiv verändert. Die Eigenkapitalquote liegt nun bei 74,1 %, im Vorjahr lag sie bei 65,3 %. Entsprechend hat sich das Fremdkapital reduziert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten sehen wir weiterhin als sehr stabil und tragfähig an. Weiterhin ist ein Großteil der kurzfristigen Schulden gegenüber unseren Gesellschaftern.

4) Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung haben wir ein detailliertes rollierendes Planungssystem, welches im Vorjahr erstellt wird. Es besteht aus einem Investitionsplan, Budgetplanung, Projektkostenplanung, Bilanz- und GuV-Planung sowie Cash-Flow Plan. Die Pläne sind detailliert auf Bereichs- und Kostenstellenebene. Monatlich erstellt das Controlling hierzu entsprechende aussagekräftige Plan/Ist-Auswertungen. Über die aggregierten Zahlen wird ebenfalls einmal pro Monat ausführlich berichtet. Zusätzlich gibt es viele abteilungs- und bereichsspezifische Kennzahlen, die periodisch automatisiert erstellt und verteilt werden.

III) Prognosebericht

Um die Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Maschinen und Anlagen zur Flexibilisierung der Fertigung, Digitalisierung und in unsere Märkte investieren. Insbesondere in der weiteren konsequenten Umsetzung unserer Strategie auf das Lösungsgeschäft sowie Verbesserungen in der Lieferzeit durch Optimierung der Produktion und Beschaffung sehen wir noch erhebliches Potential. Der LEAN-Gedanke wird uns hierbei helfen, die richtigen Themen anzugehen.

Für 2024 haben wir wieder etwas optimistischer geplant. Die Umsatzerlöse werden wieder über € 18 Mio. ansteigen und das Vorsteuerergebnis wird ähnlich positiv ausfallen wie in 2023.

Natürlich werden wir auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV) Chancen- und Risikobericht

1) Risikobericht

Gemäß den Bestimmungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) ist bei der STEINEL Normalien AG ein den gesetzlichen Vorschriften Rechnung tragendes Risikomanagement-System aktiv. Da unternehmerisches Handeln eng mit Risiken verbunden ist, ist es das Ziel des Risikomanagements, die Risiken zu beherrschen und gleichzeitig die sich bietenden Chancen zu erkennen.

Mögliche Risiken der zukünftigen Entwicklung wurden analysiert. Bestandsgefährdende Risiken oder solche Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben könnten, sind nicht erkennbar.

Die zusätzlichen Risiken, aufgrund der konjunkturellen Entwicklung und des Kriegs in der Ukraine, schätzen wir für das laufende Geschäftsjahr 2024 als vertretbar ein. Der Wettbewerb im Markt ist groß, was auch in 2024 bedeuten wird, dass bestehende umsatzstarke Kunden im Standardgeschäft auf die Preise drücken werden. Wir gehen davon aus, dass wir auch in 2024 nochmals moderat unsere Verkaufspreise erhöhen müssen. Hierbei gibt es immer das Risiko, dass wir dadurch Kunden verlieren werden.

Für 2024 erwarten wir beim Rohmaterial, wenn überhaupt, nur noch leichte Preissteigerungen. Verknappungen werden für unsere Hauptmaterialien kein bestimmendes Thema mehr sein. Der Effekt von Materialpreissteigerungen auf das Betriebsergebnis ist jedoch begrenzt auf unsere Standardprodukte. Sonderprodukte werden mit tagesaktuellen Preisen kalkuliert. Auch eine eventuelle erneute Verknappung am Markt betrifft nur unsere Sonderprodukte, da unsere Hauptlieferanten für Rohmaterial im Standardbereich langfristige Dispositionen laufen haben und auch Bestand bevorraten.

In 2023 wurde weiter an der IT-Sicherheit gearbeitet, um gegen interne und externe Angriffe besser geschützt zu sein. Nach ersten Erfolgen mit einer KI-gestützten Software vor Angriffen über unsere Emailkonten, wurde im letzten Jahr eine weitere Software des gleichen Anbieters installiert, die den Schutz noch effektiver sicherstellen soll. Zusätzlich werden die Mitarbeiter durch interne Schulungen und Infomails zum Thema sensibilisiert. Ein neues Trainingsprogramm, welches zusammen mit einem externen Dienstleister aufgesetzt wurde, trainiert ebenfalls digital alle Mitarbeitenden hinsichtlich Risiken, wie Hackerangriffen.

Für potentielle Schadensfälle oder Haftungsrisiken bestehen Versicherungen, welche die finanziellen Folgen ausschließen bzw. begrenzen. Der Deckungsumfang dieser Versicherung wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

2) Chancenbericht

Die Chancen für STEINEL liegen im weiteren Vertrieb der neuen Baugruppen, Systeme und Lösungen sowie in der Verstärkung des Exportanteils bei den bisherigen im Sortiment befindlichen Produkten. Für 2024 sehen wir weiterhin auch Marktchancen dadurch, dass wir hauptsächlich in Deutschland produzieren und einkaufen. Somit profitieren unsere Kunden von funktionierenden Lieferketten und schnellen und flexiblen Lieferterminen. Im letzten Jahr haben wir daran gearbeitet, unseren Vertrieb organisatorisch und auch fachlich anzupassen. Der Außendienst und auch der Projektvertrieb gehen 2024 verstärkt in den deutschen Markt.

Mit nur geringem finanziellem Mehraufwand kann der Ergebnisbeitrag nochmals gesteigert werden, wenn der realisierte Umsatz in 2024 den geplanten Umsatz übersteigen sollte.

3) Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwieriger werdenden Wettbewerbsumfeld, dem Wegbrechen größerer einzelner Kunden, steigender Rohstoffpreise, Materialverknappungen und dem stagnierenden und rückgängigen Preisniveau bei größeren Kunden. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sehen wir uns aber für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.

V) Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen großen Kundenstamm. In Summe kaufen ca. 5.000 Kunden bei STEINEL. Die TOP-Kunden sind internationale Konzerne mit nur einem geringen Ausfallrisiko. Ein Klumpenrisiko besteht nicht. Es existiert jeweils eine langjährige Zusammenarbeit.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Der Kreditlimitprozess läuft stabil und hat auch in der Vergangenheit bewiesen, dass er funktioniert. In den Medien wird immer wieder von zu erwartenden Insolvenzwellen gesprochen. Auch in 2023 konnten wir keine wesentlichen Verzögerungen der Geldeingänge beobachten. Ebenfalls gehen wir für 2024 nicht von für uns existenzgefährdenden Zahlungsausfällen von unseren Kunden aus.

VI) Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen bestehen nicht.

 

Villingen-Schwenningen, den 09. Februar 2024

STEINEL Normalien AG

Gez. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Christoph Neudörffer, Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr zum Vergleich
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 304.056,54 425
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.096.806,15 3.118
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.269.744,00 1.960
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 834.949,00 872
4. Geleistete Anzahlungen 1.555.609,71 6.757.108,86 948
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.500.533,00 1.501
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.000.000,00 1.350
3. Übrige Finanzanlagen 4.245.109,61 6.745.642,61 4.172
13.806.808,01 14.346
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.109.284,23 5.942
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.483.252,96 1.892
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen € 36.666,92 (i.V. T€ 30)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 6.060.479,43 7.763
C. Rechnungsabgrenzungsposten 159.705,72 128
27.619.530,35 30.071

PASSIVA

Vorjahr zum Vergleich
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (Grundkapital) 4.800.000,00 4.800
II. Kapitalrücklage 2.004.264,17 2.004
III. Gewinnrücklagen 13.243.380,42 12.129
IV. Bilanzgewinn 417.642,54 697
20.465.287,13 19.630
B. Rückstellungen 2.671.554,00 3.213
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 986.110,88 1.290
2. Übrige Verbindlichkeiten 3.496.578,34 4.482.689,22 5.938
27.619.530,35 30.071

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr zum Vergleich
T€
1. Rohergebnis 12.824.803,58 13.861
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.937.865,81 7.030
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.101.065,36 1.331
davon für Altersversorgung € 0,00 (i.V. T€ 37) 8.038.931,17
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.282.250,63 1.398
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.698.542,90 12.019.724,70 2.404
805.078,88 1.698
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 114.099,67 121
davon aus verbundenen Unternehmen € 18.066,67 (i.V. T€ 27)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 201.217,84 11
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 54.053,17 82
davon aus Aufzinsung € 43.412,00 (i.V. T€ 45) 261.264,34
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.066.343,22 1.748
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 193.083,11 316
10. Ergebnis nach Steuern 873.260,11 1.432
11. Sonstige Steuern 38.641,56 38
12. Jahresüberschuss 834.618,55 1.394
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 273,99 0
834.892,54 1.394
14. Einstellungen in andere Gewinnrücklagen 417.250,00 697
15. Bilanzgewinn 417.642,54 697

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die STEINEL NORMALIEN AG (kurz: "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Villingen-Schwenningen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i.Br. unter HRB 602 779 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt.

Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die planmäßigen Abschreibungen nach Maßgabe der jeweiligen steuerlich zulässigen Höchstsätze und unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode ermittelt.

Selbständig nutzungsfähige bewegliche Anlagegüter werden bei Anschaffungskosten bis zu € 800,00 gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Der in den Vorjahren gebildete Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG wird fortgeführt; der Abgang des Sammelpostens wird nach Ablauf der Abschreibungsdauer unterstellt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Vorräte an fertigen und unfertigen Erzeugnissen werden in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften zu Herstellungskosten ebenfalls unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Herstellungskosten werden unter Einbeziehung der Einzelkosten sowie der aktivierungspflichtigen Gemeinkosten ermittelt. Der Ungängigkeit bzw. Überalterung von Erzeugnissen und Waren wird durch entsprechende Bewertungsabschläge Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Gegenstände des Umlaufvermögens, insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen sind mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf den Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet, die aktivisch vom Forderungsbestand abgesetzt wurde.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die ausgewiesenen Kassenbestände und Bankguthaben sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die auf der Aktivseite ausgewiesenen Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen dem Nominalwert der vor dem Abschlussstichtag angefallenen Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Eigenkapital

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt, um alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften abzudecken.

Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Method) angesetzt. Die Abzinsung der Pensionsrückstellungen erfolgt mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Geschäftsjahre von 1,83 % (im Vorjahr: 1,79 %); die Restlaufzeit wurde hierbei gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit 15 Jahren (mittlere Duration aller Versorgungsverpflichtungen) angesetzt. Der Berechnung liegen ferner ein Rententrend von 1,5 % p.a. (für die Zeit ab Rentenbeginn) sowie die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde. Eine Fluktuationsrate wurde nicht berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss 2023

1. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens zu Bruttowerten in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 vgl. beigefügte Darstellung.

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugang/ Umbuchung
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.253.210,89 79.010,59
39.598,01 (U)
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 12.846.948,70 5.527,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.554.884,75 91.052,99
60.862,27 (U)
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.855.636,05 223.745,76
49.471,56 (U)
4. Geleistete Anzahlungen 948.220,33 624.640,58
33.205.689,83 944.966,98
110.333,83 (U)
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.500.534,38 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.350.000,00 0,00
3. Übrige Finanzanlagen 4.172.195,92 72.913,69
7.022.730,30 72.913,69
42.481.631,02 1.096.891,26
149.931,84 (U)
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Abgang/ Umbuchung Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.239.138,85
132.680,64 (U)
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 12.852.476,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 370.068,26 15.336.731,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 224.753,12 3.904.100,25
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.555.609,71
17.251,20 (U)
594.821,38 33.648.918,06
17.251,20 (U)
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.500.534,38
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 350.000,00 1.000.000,00
3. Übrige Finanzanlagen 0,00 4.245.109,61
350.000,00 6.745.643,99
944.821,38 42.633.700,90
149.931,84 (U)
Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.828.096,91 106.985,40 0,00 1.935.082,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 9.729.133,55 26.536,65 0,00 9.755.670,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.594.949,75 842.106,26 370.068,26 14.066.987,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.983.617,05 306.622,32 221.088,12 3.069.151,25
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
26.307.700,35 1.175.265,23 591.156,38 26.891.809,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,38 0,00 0,00 1,38
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Übrige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
1,38 0,00 0,00 1,38
28.135.798,64 1.282.250,63 591.156,38 28.826.892,89
Restbuchwert Restbuchwert
Stand am 1.1.2023 Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 425.113,98 304.056,54
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.117.815,15 3.096.806,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.959.935,00 1.269.744,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 872.019,00 834.949,00
4. Geleistete Anzahlungen 948.220,33 1.555.609,71
6.897.989,48 6.757.108,86
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.500.533,00 1.500.533,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.350.000,00 1.000.000,00
3. Übrige Finanzanlagen 4.172.195,92 4.245.109,61
7.022.728,92 6.745.642,61
14.345.832,38 13.806.808,01

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen € 32.771,08
abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 100,00
€ 32.671,08
Sonstige Vermögensgegenstände 3.995,84
€ 36.666,92

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der STEINEL NORMALIEN AG in Höhe von € 4.800.000,00 ist eingeteilt in 4.800.000 nennwertlose Stückaktien, die auf den Namen lauten.

Gewinnrücklagen

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde ein Betrag von € 417.250,00 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Gewinnvortrag

Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt zum 31. Dezember 2023 € 273,99.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB erfolgt die Zuführung zur Rückstellung aufgrund der geänderten Bewertungsvorschriften nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz über den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum von 15 Jahren. Zum Abschlussstichtag betragen die noch nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen T€ 17.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,83 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,76 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 23. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und beinhalten u.a. Beträge für Resturlaub und Zeitguthaben, Provisionen und Prämien sowie Abschlusskosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt fällig:

Bilanzposten Restlaufzeit Gesamt
bis zu 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 303.436,00 682.674,88 0,00 986.110,88
(i.V. 303.436,00 910.308,00 75.802,88 1.289.546,88
Übrige Verbindlichkeiten 3.496.578,34 0,00 0,00 3.496.578,34
(i.V. 5.938.307,37 0,00 0,00 5.938.307,37
3.800.014,34 682.674,88 0,00 4.482.689,22
(i.V. 6.241.743,37 910.308,00 75.802,88 7.227.854,25
Bilanzposten gesichert Art und Form
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 986.110,88 Sicherungsübereignung Maschinen
(i.V. 1.289.546,88)
Übrige Verbindlichkeiten 0,00
(i.V. 0,00)
986.110,88
(i.V. 1.289.546,88)

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von T€ 17 betreffend den Zuführungsbetrag zu den Rückstellungen für Pensionen, welcher sich aus der geänderten Bewertung der Rückstellungen für Pensionen nach BilMoG und der Verteilung des Mehraufwands gem. Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB über einen Zeitraum von 15 Jahren ergibt, enthalten.

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Zahlungsverpflichtungen aus schwebenden Beschaffungsgeschäften betragen zum Abschlussstichtag T€ 1.583.

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beträgt rd. T€ 19.

Beteiligungsbesitz

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Suvag Vertriebs AG für Werkzeugnormalien mit Sitz in Hünenberg/Schweiz. Das verbundene Unternehmen weist in seinem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 ein Eigenkapital von CHF 2.016.248 und einen Jahresüberschuss von CHF 212.060 aus. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 liegt noch nicht vor.

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der STEINEL AKTIVELEMENTE GMBH mit Sitz in Halblech. Das verbundene Unternehmen weist in seinem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ein Eigenkapital von € 152.939,82 und einen Jahresüberschuss von € 584.711,71 aus.

Vorstand und Aufsichtsrat

Einziges Mitglied des Vorstands der Gesellschaft ist

 

Herr Dipl.-Wirtschaftsingenieur Christoph Neudörffer.

Das Vorstandsmitglied ist hauptberuflich für die Gesellschaft tätig.

Mitglieder des Aufsichtsrats der STEINEL NORMALIEN AG sind:

 

Herr Dipl.-Ing. (FH) Bernhard E. Steinel, Vorsitzender, hauptberuflich Geschäftsführer,

 

Herr MBA Nicolas Visiers Würth, stellvertretender Vorsitzender, hauptberuflich Managing Partner und Chief Growth Officer,

 

Frau Dipl.-Designer (FH) Tina Müller, hauptberuflich Geschäftsführerin.

Von der Angabe der Bezüge nach § 285 Nr. 9 Lit. a und b HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Die Pensionsrückstellungen für den Personenkreis nach § 285 Nr. 9 Lit. b HGB betragen T€ 645.

Beschäftigte

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt folgende Mitarbeiter:

2022 2023
Arbeiter 46 47
Angestellte 54 51
100 98
Auszubildende 10 9
110 107

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von € 417.642,54 einen Betrag in Höhe von € 417.250,00 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und den Restbetrag in Höhe von 392,54 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Villingen-Schwenningen, den 9. Februar 2024

STEINEL NORMALIEN AG

Gez. Dipl.-Wirtschaftsingenieur Christoph Neudörfferm, Vorstand

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht der STEINEL NORMALIEN AG, Villingen-Schwenningen, haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die STEINEL NORMALIEN AG, Villingen-Schwenningen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der STEINEL NORMALIEN AG, Villingen-Schwenningen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STEINEL NORMALIEN AG, Villingen-Schwenningen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Villingen-Schwenningen, den 9. Februar 2024

B W T Badisch-Württembergische Treuhand GmbH & Co KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Gez. Dilger, Wirtschaftsprüfer

Gez. Dr. Möhrle, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

In der Hauptversammlung am 20. April 2024 wurde folgender Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses gefasst:

 

"Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von € 417.642,54 wie folgt zu verwenden:

a) Zuführung von € 417.250,00
in andere Gewinnrücklagen € 417.250,00
b) Vortrag auf neue Rechnung 392,54
€ 417.642,54

Beschluss

 

Die Hauptversammlung beschließt einstimmig die Zuführung von € 417.642,54 in andere Gewinnrücklagen.

 

Villingen-Schwenningen, den 20. April 2024

Gez. Dipl.-Ing. (FH) Bernhard E. Steinel, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Rahmen von drei Sitzungen durch regelmäßige Berichte des Vorstands mit der Lage, der Geschäftspolitik und der Unternehmensplanung (Umsatz-, Investitions- und Personalplanung sowie Finanzplanung) befasst und die Geschäftsführung des Vorstands kontinuierlich überwacht. Darüber hinaus hat sich der Vorsitzende des Aufsichtsrats auch außerhalb dieser Sitzungen vom Vorstand regelmäßig über den Geschäftsverlauf unterrichten lassen und die wesentlichen Geschäftsvorgänge sowie grundsätzliche Themen der Geschäftspolitik mit dem Vorstand erörtert.

Die Buchführung und der Jahresabschluss für 2023 - unter Einbeziehung des Lageberichts - sind von der BWT Badisch-Württembergische Treuhand GmbH & Co KG, Villingen-Schwenningen, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. An der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats nahm der den Jahresabschluss unterzeichnende Wirtschaftsprüfer teil. Vom Prüfungsergebnis hat der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat stimmt nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung, die zu keinen Beanstandungen geführt hat, dem Jahresabschluss 31.12.2023, dem Lagebericht und dem Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung zu. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das persönliche Engagement und die Leistungen im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie dem Betriebsrat für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit.

 

Villingen-Schwenningen, den 20. April 2024

Der Aufsichtsrat

Gez. Dipl.-Ing. (FH) Bernhard E. Steinel, Vorsitzender

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 20. April 2024 festgestellt worden.

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