LCF Masterpieces GmbH
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| Name | Role |
|---|---|
Mirko Thomas Doerk since 4/29/2013 | Managing Director |
Official financial statements and annual reports
HTG High Tech Gerätebau GmbHOberhachingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018DER HTG HIGH TECH GERÄTEBAU GMBH, OBERHACHINGA. Grundlagen des Unternehmens Die HTG High Tech Gerätebau GmbH (HTG) ist seit mehr als 30 Jahren ein zuverlässiger Systempartner im Anlagen-, Maschinen- und Gerätebau. Die breite Branchenaufstellung von Electronic Manufacturing Services (EMS), Medizintechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Banknotenhandling, Automobil- und Automobilzulieferbranche bis hin zur Lebensmittelbranche zeigt das breite Know-how der HTG. Die Kompetenz der HTG liegt neben dem Bau komplexer Maschinen und Geräte auch in der Entwicklung neuer Serien/Geräte in enger Zusammenarbeit mit den Kunden. Die meisten unserer Kunden sind Global Player und in ihrem Bereich auch Weltmarktführer. B. Wirtschaftsbericht Darstellung des Geschäftsverlaufs In 2018 konnte ein weiteres Wirtschaftswachstum in Deutschland verzeichnet werden. Gemäß statistischem Bundesamt war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in 2018 um 1,4% höher als in 2017. Somit wuchs die deutsche Wirtschaft das zehnte Jahr in Folge. Gemäß VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) gab es auch im Maschinen- und Anlagenbau das zweite Wachstumsjahr in Folge. Der nominale Umsatz stieg auf EUR 232,5 Milliarden. Für 2019 wurde bereits Anfang April die Produktionsprognose seitens des VDMA mit Hinweis auf politisch verursachte Risiken auf wichtigen Absatzmärkten von real +2% auf +1% gesenkt. Bei der HTG ließ sich in 2018 eine um 3,1% gestiegene Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Das Geschäftsjahr 2018 bei der HTG blieb aber dennoch sowohl umsatz- als auch ertragsseitig hinter den Erwartungen zurück, konnte aber trotzdem positiv abgeschlossen werden. Die lange angebahnten Aufträge aus der Solarbranche als auch die bereits für 2017 erwarteten Aufträge für die eigenen Produkte in medizintechnischen Anwendungen konnten in 2018 erfolgreich abgeschlossen werden. Leider hat 2018 mit der Stornierung eines sehr großen Auftrags durch einen der größten Kunden der HTG begonnen und deshalb blieb auch dieses Jahr hinter den gesteckten Zielen zurück. Durch die Akquisition eines großen Rahmenauftrags bei einem der weltweit agierenden Automobilzulieferer konnten weite Teile der Ausfälle kompensiert und bereits eine gute Basis für die nächsten Jahre gelegt werden. Da die im Vertrieb eingeleiteten Maßnahmen und die personelle Verstärkung nicht im gewünschten Umfang Neukundengeschäft erbracht hat, wurden hier weitere Maßnahmen eingeleitet um die Kundenbasis weiter zu verbreitern und unabhängiger von einzelnen Ausfällen zu werden. Das Bestandskundengeschäft mit den kleineren Partnern trug mit einem gegenüber Plan doppelten Umsatz auch zu dem Ende 2018 erreichten Umsatz und Ertrag positiv bei. Der Umsatz in 2018 ist gegenüber dem Vorjahr um 7,3% gestiegen. Der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2018 lag mit TEUR 5.719 um 55,0% unter dem Vorjahresniveau. Das geplante Ergebnis von TEUR 520 wurde aufgrund des Umsatzverlustes eines im Dezember 2017 erteilten und im Februar 2018 aufgrund kundenseitiger technischer / konstruktiver Probleme wieder stornierten Auftrages über TEUR 2.686 um TEUR 463 unterschritten. C. Darstellung der Lage der Gesellschaft I. Vermögenslage Die Vermögenslage hat sich in 2018 verbessert. Die Bilanzsumme ist von TEUR 6.783 in 2017 um TEUR 1.454 bzw. um 21,5% auf TEUR 5.329 in 2018 gesunken. Der Rückgang erfolgte insbesondere in den Positionen Vorräte (TEUR -2.070) auf der Aktivseite bzw. den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -1.490) auf der Passivseite. So stieg die Eigenkapitalquote aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme sowie aufgrund des erwirtschafteten Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 57 von 21,6% in 2017 auf 28,5% in 2018. Die Wirtschaftliche Eigenkapitalquote, bei deren Berechnungsschema auch sämtliche mit Rangrücktritt versehenen Gesellschafterdarlehen und Stille Beteiligungen mit einbezogen werden, ist aus den o.g. Gründen ebenfalls von 30% in 2017 auf 39% in 2018 gestiegen. II. Ertragslage Die Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr zeigte durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss von TEUR 57 aufgrund der lediglich um 3,1% gestiegenen Gesamtleistung keine relevante Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, in welchem der Jahresüberschuss bei TEUR 34 lag, auf. Die Materialaufwand bezogen auf die Gesamtleistung ist um 0,9%-Punkte gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Der Personalaufwand bezogen auf die Gesamtleistung ist in 2018 im Vergleich zu 2017 um 0,6%-Punkte leicht gestiegen. Die Quoten aus Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen bezogen auf die Gesamtleistung sind gegenüber dem Vorjahr beide konstant geblieben. Das Zinsergebnis (Zinsertrag abzgl. Zinsaufwand) lag in 2018 um 52 TEUR über dem von 2017. III. Finanzlage Der betriebsbedingte Cash Flow betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 190. Die Finanzlage zum Jahresende 2018 war entspannt. Die zum Bilanzstichtag von Kreditinstituten der Gesellschaft eingeräumte, und mit TEUR 1.339 in Anspruch genommene Kreditlinie lag bei TEUR 1.500. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung kann über eine wechselseitig als Kontokorrent- oder Aval-Linie nutzbare Kreditlinie in Höhe von insgesamt TEUR 1.500 verfügt werden. Die Inanspruchnahme der Kreditlinie erfolgt in Abhängigkeit der vorzufinanzierenden Aufträge. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die weiterhin existierende Finanz- und Schuldenkrise bzw. die unsichere Situation in den Schwellenländern kann nicht beeinflussbare Auswirkungen auf den künftigen Geschäftsverlauf der HTG haben. Ebenso verhält es sich mit den Unsicherheiten der Brexitdiskussion sowie den restlichen Euro-Risiken. Die Diskussion um die Reinhaltung der Luft und die möglichen Beiträge der deutschen Automobilbauer führen zu einer erheblichen Verunsicherung der Märkte und werden in 2019 erheblichen Einfluss auf die Konjunktur haben. HTG ist wenig im Automotive Sektor tätig und kann daher nur von den Auswirkungen auf den Gesamtmarkt betroffen werden. Diesen Risiken wird im Eintrittsfall mit angemessenen Maßnahmen entgegengewirkt. Bedeutende Währungsrisiken bestehen nicht, da im Regelfall in Euro fakturiert wird. Dies gilt für die Beschaffungsseite analog. Bereits zum Berichtszeitpunkt ist ersichtlich, dass die HTG operativ durchfinanziert ist und nach der vorliegenden Planung in 2019 bei leicht steigenden Umsätzen abermals ein positives Jahresergebnis erwirtschaften wird, welches tendenziell leicht über dem Niveau von 2018 liegen sollte. Aufgrund der Finanzstärke der Gesellschafter der HTG sind keine bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen.
Oberhaching, 29. Juli 2019 gez. Dr. Mirko Doerk Geschäftsführender Gesellschafter der HTG High Tech Gerätebau GmbH BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2018HTG HIGH TECH GERÄTEBAU GMBH, OBERHACHINGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2018 BIS 31. DEZEMBER 2018DER HTG HIGH TECH GERÄTEBAU GMBH, OBERHACHINGEN
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018DER HTG HIGH TECH GERÄTEBAU GMBH, OBERHACHINGDie HTG High Tech Gerätebau GmbH hat ihren Sitz in Oberhaching und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 84843 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Nach den Größenmerkmalen des § 267 Abs. 2 HGB ist die Gesellschaft im Hinblick auf die Rechnungslegungs-, Prüfungs- und Offenlegungsvorschriften eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. I. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 1. Angaben der auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 wurden im Geschäftsjahr sofort abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Forderungen werden zum Nennwert angesetzt; Einzelwertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gem. § 253 Abs. 4 HGB werden, soweit erforderlich, vorgenommen. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen wird zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden ausschließlich Zahlungen im Geschäftsjahr ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die übrigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. 2. Angaben der Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Zum Bilanzstichtag noch offene Forderungen und Verbindlichkeiten, deren Laufzeit nicht mehr als ein Jahr betragen, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bewertet. II. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt. Die Entwicklung geht von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der Summe der aufgelaufenen Abschreibungen aus. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Eigenkapital Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag Eigenkapital in Höhe von EUR 1.520.819,37 (i.Vj. EUR 1.463.943,63) aus. Die Gesellschafterdarlehen von Dr. Doerk und der Stemas AG in Höhe von insgesamt TEUR 300 sind mit einem Rangrücktritt behaftet. 4. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind als wesentliche Beträge Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 83) (Überstunden-, Urlaubsverpflichtungen), für Tantiemenzahlungen (TEUR 19), Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 35) sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 22) enthalten. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 3.158.756,20 (i.Vj. TEUR 4.521) bestehen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1-5 Jahren bestehen in Höhe von EUR 397.841,84 (i.Vj. TEUR 499). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 1.338.971,97 (i.Vj. TEUR 1.455) sind vollständig durch Sicherungsübereignung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie halbfertige und fertige Erzeugnisse gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 250.539,86 (i.Vj. EUR 82.333,89). 6. Rohergebnis Im Rohergebnis sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 52.800,91 (i.Vj. TEUR 68) enthalten. Diese resultieren insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen. 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00 (i. Vj. TEUR 1) enthalten. Der Posten enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 3.852,06 (i.Vj. TEUR 9). Diese resultieren im Wesentlichen aus Buchverlusten aus Anlagenabgängen. 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Posten beinhaltet Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 57.242,46 (i.Vj. TEUR 45). III. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und sonstigen Verträgen (Stand 31.12.2018):
2. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr war Geschäftsführer: Herr Dr. Mirko Doerk, Kaufmann, Forsten 3. Gesamtbezüge der Geschäftsführungsorgane Unter Bezugnahme auf § 286 Abs 4 HGB unterbleibt die Angabe gemäß § 285 Nr. 9a HGB über die Gesamtbezüge. 4. Angabe der durchschnittlichen Zahl der Beschäftigten
5. Sonstige Angaben Die HTG High Tech Gerätebau GmbH wird in den Konzernabschluss der STEMAS AG, München, einbezogen. Die STEMAS AG, München, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten sowie den größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Oberhaching, den 29. Juli 2019 HTG GmbH Geschäftsführung gez. Dr. Mirko Doerk
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HTG High Tech Gerätebau GmbH, OberhachingPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HTG High Tech Gerätebau GmbH, Oberhaching, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HTG High Tech Gerätebau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. -beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 30. Juli 2019 BANSBACH
GmbH
gez. Tiemann, Wirtschaftsprüfer gez. Hus, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 22. August 2019 festgestellt. Es wurde beschlossen den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. |
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