Master Data

Registry
Register court Freiburg HRB 413059
Registered
7/18/1991
Industry
Activities of holding companiesAgents involved in the sale of wine, sparkling wine and spiritsManagement activities of holding companies with predominantly financial shareholdings
Purpose
Der Vertrieb von nach ökologischen Grundsätzen hergestellten Produkten aller Art. Die Firma ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen, deren Geschäfte zu führen und Zweigniederlassungen zu errichten sowie Grundstücke zu erwerben, zu veräußern und zu verwalten.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Arina Tatjana Schefer
since 4/25/2019
Managing Director
Karl Schefer
since 4/25/2019
Managing Director
Hubert Lämmler
since 6/14/2006
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
Delinat DMS AGCHE
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Delinat DMS AG
Switzerland
DEM 500,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Delinat GmbH

Grenzach-Wyhlen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht

1. Delinat GmbH
1.1 Geschäftsmodell 1.2 Philosophie 1.3 Forschung & Entwicklung
2. Rahmenbedingungen
2.1 Entwicklung des Marktes 2.2 Situation der Branche
3. Ertragslage
3.1 Umsatzentwicklung 3.2 Zinsen 3.3 Jahresergebnis
4. Finanzlage
4.1 Cash Flow 4.2 Finanzierung 4.3 Finanz-Management
5. Vermögenslage
5.1 Warenvorräte 5.2 Liquidität 5.3 Darlehen 5.4 Investitionen 5.5 Eigenkapital 5.6 Finanzielle Leistungsindikatoren
6. Gesamtaussage

7. Zukünftige Entwicklung
7.1 Prognosebericht 7.2 Chancen 7.3 Risiken
8. Ausblick
8.1 Strategie 8.2 Qualität 8.3 Logistik/Distribution 8.4 Umsatz- und Gewinnerwartung 8.5 Vermögensstruktur
1. Delinat GmbH

1.1 Geschäftsmodell
Delinat GmbH ist ein auf den Vertrieb von Biowein spezialisiertes Weinfachgeschäft, welches ausschließlich Bioweine aus den besten Lagen Europas importiert und vertreibt, insbesondere aus Frankreich, Spanien und Italien. Ohne Zwischenhandel bedient Delinat Endkonsumenten direkt über den Weg des Online- und des klassischen Versandhandels.

1.2 Philosophie
Alle Weine im Delinat-Sortiment müssen mindestens den strengen EU-Biorichtlinien entsprechen. Um zu gewährleisten, dass diese Mindeststandards eingehalten werden, muss sich jeder Weinbaubetrieb einer jährlichen Prüfung durch eine akkreditierte Kontrollstelle unterziehen. Ausserdem müssen Produzenten jeden Wein online deklarieren, indem sie rund 60 Fragen über die Herstellung und einmal jährlich noch einmal so viele über ihren Betrieb beantworten. Zusätzlich zu den staatlichen Kontrollen werden alle von Delinat vertriebenen Weine durch ein unabhängiges Labor geprüft.

1.3 Forschung & Entwicklung
Seit den Anfängen fördert die Delinat-Gruppe die Forschung im ökologischen Weinbau. Es gilt als erklärtes Ziel, weiterhin am Weinbau der Zukunft zu forschen und kompromisslos in Biodiversität, ökologisches Gleichgewicht und Weinqualität zu investieren. Insbesondere auf Château Duvivier (Provence) werden zahlreiche Versuche durchgeführt und Methoden wie Permakultur, Vitiforst und regenerativen Weinbau getestet. Seit einigen Jahren steht die Entwicklung robuster Rebsorten im Zentrum. Zusammen mit führenden Experten entwickelt die Delinat-Gruppe den Weinbau der Zukunft.

2. Rahmenbedingungen
2.1 Entwicklung des Marktes
Der Weinkonsum in Deutschland ist leicht rückläufig, in den vergangenen 5 Jahren sank er von rund 20 auf 19 Liter pro Kopf und Jahr. Die Nachfrage nach Wein aus biologischem Anbau entwickelte sich parallel zur Nachfrage nach Bio-Produkten, die sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt hat. In absoluten Zahlen ist der Biowein-Absatz also moderat gestiegen und dieser Trend hat sich nicht abgeschwächt.

2.2 Situation der Branche
Eine permanente Ausweitung des Angebotes, insbesondere durch Discounter und Supermärkte, kennzeichnet die Branchensituation. Die Zunahme kleiner Anbieter und der Trend zum Einkauf über den Onlinehandel halten an. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte und hohe Qualität, die wir vor allem durch Fokus auf Biodiversität im Weinbau sicherstellen. Diesbezüglich verteidigen wir erfolgreich die Öko-Nische, die kein anderer Anbieter so glaubwürdig wie Delinat abbilden kann.
3. Ertragslage
3. Ertragslage

Ergebnisquellen
Geschäftsjahr
Vorjahr
Veränderung

TEUR
TEUR
TEUR
%
Rohergebnis
 5.490
6.185
-695
-11,2%
Betriebsergebnis
401
827
-426
-51,5%
Zinsergebnis
-261
-228
- 33
+14,5%
Steuerergebnis
-238
-323
+85
-26,3%
Jahresergebnis
-98
276
-374
-135,5%



3.1 Umsatzentwicklung
Der Umsatz hat sich um 7,5% abgeschwächt. Ein Rückgang wurde nach dem durch die Pandemie ausgelösten Boom des Online-Handels erwartet, denn es wird wieder mehr Wein in der Gastronomie konsumiert und weniger zuhause.

3.2 Zinsen
Das Zinsergebnis betrifft verbundene Unternehmen.

3.3 Jahresergebnis
Aufgrund der Umsatzminderung und der nicht in gleichem Umfang gesunkenen betrieblichen Aufwendungen, insbesondere beim Material- und sonstigem betrieblichem Aufwand, resultiert ein um TEUR 374 niedrigeres Jahresergebnis.

4. Finanzlage
Die Finanzlage wird als zufriedenstellend und gut eingeschätzt.
4.1 Cashflow
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss plus Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr TEUR 214, was deutlich unter dem Resultat des Vorjahres (TEUR 579) liegt.

4.2 Finanzierung
Die Geschäftsfinanzierung der Delinat GmbH erfolgt durch die schweizerische Muttergesellschaft Delinat DMS AG. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Leasingverpflichtungen bestehen keine. Geschäfte mit derivativen Finanz-Instrumenten haben wir nicht getätigt.
4.3 Finanz-Management
Unser Finanz-Management ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele einzunehmen.

5. Vermögenslage

Bilanzposten
Geschäftsjahr
Vorjahr
Veränderung
Aktiva
TEUR
TEUR
TEUR
%
Anlagevermögen
7.442
2.885
+ 4.557
+ 158,0%
Umlaufvermögen
12.319
10.275
+2.044
+19,9%
Rechnungsabgrenzungen
18
15
+ 3
+ 20,0%
Passiva




Eigenkapital
4.592
4.690
- 98
- 2,1%
Rückstellungen
515
478
+ 37
+ 7,7%
Verbindlichkeiten
14.672
8.007
+6.665
+83,2%
Bilanzsumme
19.779
13.175
+6.604
+ 50,1%


5.1  Warenvorräte
Die Warenvorräte haben sich per Bilanzstichtag um TEUR 1.670 auf TEUR 9.521 erhöht  und die geleisteten Anzahlungen an Lieferanten um TEUR 429 auf TEUR 1.225. Zum einen wurden von manchen Weinsorten etwas zu grosse Mengen eingekauft und da manche Weine etwas später im Jahr abgeholt werden, mussten die Reservationen als Anzahlung gesichert werden.

5.2 Liquidität
Die liquiden Mittel haben im Berichtsjahr um TEUR 81 auf TEUR 530 abgenommen, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben um TEUR 26 abgenommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten haben um TEUR 464 abgenommen.

5.3 Darlehen
Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 7.129 erhöht. Grund für den zusätzlichen Kapitalbedarf war der Erwerb eines Baugrundstücks direkt angrenzend an das bestehende Versandlager.

5.4 Investitionen
In Grundstücke wurden TEUR 3.369 und in die Betriebsausstattung TEUR 194 investiert.

5.5 Eigenkapital
Aufgrund des Jahresfehlbetrags ging das Eigenkapital um 2,1% auf TEUR 4.592 zurück und beträgt nunmehr 23,2% (Vorjahr: 35,6%) der deutlich gestiegenen Bilanzsumme.
5.6 Finanzielle Leistungsindikatoren
Zur Steuerung der Gesellschaft werden als finanzielle Leistungsindikatoren der Umsatz, die Marge, das EBIT sowie der Cash Flow herangezogen. Im Verhältnis zum Vorjahr sind  Umsatz und Marge gesunken. Das EBIT ist von TEUR 827 auf TEUR 401 gesunken. Der Cash-Flow sank um rund TEUR 365 auf TEUR 214.
6. Gesamtaussage
Die Erwartungen lagen bei einem kleinen Umsatzrückgang. Tatsächlich ist der Umsatz  stärker als erwartet gesunken, was insbesondere auf die schwächelnde Nachfrage im Onlinehandel nach der Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Dank des neuen Versandlagers und optimierter Prozesse waren wir in der Lage, die Fixkosten tief zu halten und Verluste zu vermeiden. Mit der Unternehmensentwicklung im Geschäftsjahr sind wir zufrieden. Durch die getätigten Investitionen und notwendigen betrieblichen Aufwendungen wurden die Voraussetzungen geschaffen, um in Zukunft weiterhin einen positiven Entwicklungstrend zu erreichen.

7. Zukünftige Entwicklung
7.1 Prognosebericht
Der deutsche Weinmarkt dürfte sich im neuen Geschäftsjahr noch etwas weiter abschwächen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die bestehenden Verläufe im gehobenen Marktsegment fortdauern und von der demografischen Entwicklung eher begünstigt werden. Wie in anderen Branchen nimmt die Bedeutung des Onlinehandels auch im Weingeschäft stetig zu, aktuell allerdings deutlich langsamer als während der Pandemie.

Die qualitativen Trends werden andauern und prägend für den Markt bleiben: Die Professionalisierung der Branche nimmt weiter zu, die Ansprüche der Konsumenten wachsen. Hierzu gehört auch der zunehmende Trend zu Weinen aus biologischen Anbaumethoden mit einem hohen Qualitätsgrad. Diese Weine werden auch zunehmend durch Supermärkte und Discounter angeboten, so dass in diesem Segment der Wettbewerb zunehmen dürfte. Auf der anderen Seite werden durch die verstärkte Anerkennung von Bioweinen neue Käuferschichten erschlossen.

7.2 Chancen
Wir sehen sowohl auf dem Beschaffungs- als auch auf dem Absatzmarkt weiterhin gute Chancen. Die in vielen Jahren aufgebauten und gepflegten Beziehungen zu führenden Biowinzern in den wichtigsten europäischen Ländern ermöglichen es der Delinat GmbH, weiterhin Wettbewerbsvorteile zu nutzen, insbesondere bei Bioqualität, Versorgungssicherheit, Preisgarantien.

Unsere Kundensegmente wachsen nicht zuletzt durch eine zunehmende Sensibilisierung gegenüber gesunden Lebensmitteln und der Öffnung gegenüber Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau.

Die Delinat GmbH konzentriert sich - mit den ihr als richtig erscheinenden Marketinginstrumenten - auf ihre Absatzmärkte und verfolgt ihre langfristigen Wachstumsziele konsequent und erfolgreich. Bei allen Überlegungen stehen die Kundinnen und Kunden sowie die ökologische Nachhaltigkeit im Vordergrund. Wir beobachten die Informations- und Einkaufsgewohnheiten unserer anspruchsvollen Kundschaft permanent und verfolgen durch unsere Anstrengungen das Ziel, uns den veränderten Situationen schnell anzupassen.

7.3 Risiken
Bedeutende Risiken leiten sich aus der global handelnden Weltwirtschaft und der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland ab. Der globale Angebotsüberhang von Wein und die sinkende Kaufkraft der Bevölkerung wird das Preisniveau beeinflussen. Dieser negativen Entwicklung wollen wir mit verschiedenen Massnahmen begegnen.

Wir sind uns bewusst, dass im Konsumverhalten und im Verhalten der Anbieter die Hauptrisiken liegen. Dem Wettbewerb am Markt wird Delinat GmbH weiterhin durch Erfahrungsvorsprung, Zuverlässigkeit und ein hohes Niveau an objektiven und subjektiven Qualitätsansprüchen begegnen. Der Markt wird permanent beobachtet und analysiert, um dem Risiko der deutlichen Angebotsausweitung am Markt Rechnung zu tragen. Sollte sich die Tendenz zur Angebotsausweitung weiter fortsetzen, könnte sich daraus ein Risiko für die Geschäftsstrategie ergeben.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen.

8. Ausblick

8.1 Strategie
Wir werden den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen und die seit Jahren erfolgreiche Strategie beibehalten. Als nächsten Entwicklungsschritt sehen wir die Erschliessung neuer Märkte in Europa. Aus Sicht der Logistik und Distribution sind wir hervorragend aufgestellt, um die neue Kundschaft aus Grenzach-Wyhlen zufriedenstellend zu bedienen.

8.2 Qualität
Die hohe Bioqualität der Produkte sichert Delinat GmbH durch mehrfache Kontrollen: Erstens durch die Zertifizierung der Winzer durch eine unabhängige, lokale Bio-Kontrollstelle, zweitens durch die unabhängige Kontrollstelle bio.inspecta, drittens durch persönliche Kontrollen vor Ort durch eigene Önologen und Weinakademiker, viertens durch persönliche Degustationen im Team des Produkt-Managements und fünftens durch unabhängige Laboranalysen.
8.3 Logistik/Distribution
Um unseren eigenen Ansprüchen und ökologischen Zielsetzungen gerecht zu werden, haben wir die Logistik-Prozesse weiter optimiert und sind nun bereit, unsere Kundschaft schnell, günstig und mit einer hervorragenden Transport-Ökobilanz zu bedienen. Ein wichtiger Aspekt ist die neu entwickelte Mehrwegverpackung, Weinkartons, die ein halbes Dutzend Mal eingesetzt werden können. In absehbarer Zukunft sollen auch Mehrweg-Weinflaschen eingeführt werden, die Delinats Ökobilanz noch weiter von Wettbewerbern abheben wird.

8.4 Umsatz- und Gewinnerwartung
Für das neue Geschäftsjahr rechnen wir nach starken Wachstumsjahren mit einem weiteren, leichten Umsatzrückgang. Trotz anspruchsvoller Markt- und Branchensituation beurteilen wir die künftige Entwicklung unseres Unternehmens als gut und erwarten ein Jahresergebnis auf vergleichbarem Niveau wie im vergangenen Geschäftsjahr.

8.5 Vermögensstruktur
Das Eigenkapital sinkt aufgrund des schwachen Jahresergebnisses leicht, bleibt aufgrund der Überschüsse aus den Vorjahren aber auf hohem Niveau.

 

 Grenzach-Wyhlen, 11. Dezember 2024

gez. Karl Schefer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.441.529,51 2.885.154,18
I. Sachanlagen 6.166.529,51 2.885.154,18
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.656.019,51 1.385.778,46
2. technische Anlagen und Maschinen 886.031,00 836.655,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 624.479,00 467.084,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 195.636,72
II. Finanzanlagen 1.275.000,00  
B. Umlaufvermögen 12.319.391,30 10.274.919,24
I. Vorräte 10.746.213,55 8.645.991,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.043.625,31 1.017.601,01
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 529.552,44 611.326,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.855,00 14.892,00
Summe Aktiva 19.778.775,81 13.174.965,42

Passiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.592.165,16 4.689.864,57
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Gewinnvortrag 4.434.218,63 4.158.033,89
III. Jahresfehlbetrag 97.699,41 -276.184,74
B. Rückstellungen 515.117,81 478.152,39
C. Verbindlichkeiten 14.671.492,84 8.006.948,46
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.830.845,45 6.702.131,96
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 13.830.845,45 6.702.131,96
2. sonstige Verbindlichkeiten 840.647,39 1.304.816,50
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 840.647,39 1.304.816,50
Summe Passiva 19.778.775,81 13.174.965,42

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.490.093,90 6.185.341,04
2. Personalaufwand 333.779,41 306.635,61
a) Löhne und Gehälter 267.211,45 240.595,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 66.567,96 66.040,34
3. Abschreibungen 311.609,91 302.461,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 311.609,91 302.461,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.443.214,41 4.748.669,91
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 412,54 4.408,95
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 531,25  
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 261.350,15 228.302,15
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 159.691,64 263.196,86
8. Ergebnis nach Steuern -19.020,37 336.075,51
9. sonstige Steuern 78.679,04 59.890,77
10. Jahresfehlbetrag 97.699,41 -276.184,74

Anhang

Delinat GmbH, Grenzach-Wyhlen
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen


Die Delinat GmbH hat ihren Sitz in Grenzach-Wyhlen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i.Br. unter HRB 413059 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss


Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH - Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs.2 HGB aus.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Der vorliegende Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Jahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Die Gegenstände des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger nach der linearen Methode bemessener Abschreibungen angesetzt.

Gebäude
14 Jahre
Technische Anlagen
8-20 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3-6 Jahre


Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis netto EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten oder bei Vorliegen von voraussichtlich dauernden Wertminderungen zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bestehen die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr, erfolgt eine Zuschreibung.

Das Vorratsvermögen wird mit den Anschaffungskosten bzw. mit den Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bei Gegenständen, deren Verwendbarkeit eingeschränkt war, werden Abschläge vorgenommen, um sie den Wertverhältnissen am Bilanzstichtag anzupassen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bil-dung angemessen dokumentierter Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Bankkonten, die auf fremde Währung lauten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet.

Bei den Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I HGB).

Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs gebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden zum Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet.

4. Angaben zur Bilanz


Die Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend dargestellt.


A n s c h a f f u n g s k o s t e n




(+) Zugänge




01.07.2022
(-) Abgänge
30.06.2023


TEUR
TEUR

TEUR

Sachanlagen





Grundstücke





 und Bauten
1.744
3.369

5.113

Technische

167
U


   Anlagen
1.616
0

1.783

Betriebsaus-

59
U


  stattung
763
194

1.016

Techn. Anlagen
196
-196
U
0

    im Bau






4.319
3.593

7.912

Finanzanlagen





sonstige
0
1.275

1.275

  Ausleihungen






0
1.275

1.275


4.319
4.868

9.187


     A b s c h r e i b u n g e n
R e s t b u c h w e r t


(+) Zugänge




01.07.2022
(-) Abgänge
30.06.2023
30.06.2023
30.06.2022

TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
Sachanlagen





Grundstücke





 und Bauten
358
98
456
4.657
1.386
Technische





   Anlagen
779
118
897
886
836
Betriebsaus-





  stattung
298
95
393
623
467
Techn. Anlagen
0
0
0
0
196
    im Bau






1.435
311
1.746
6.166
2.885
Finanzanlagen





sonstige
0
0
0
1.275
0
  Ausleihungen






0
0
0
1.275
0

1.435
311
1.746
7.441
2.885


Die Forderungen haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Das Stammkapital von DEM 500.000,00 (EUR 255.645,94) war am Bilanzstichtag voll eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Abschluss- und Prüfungskosten, Personalkosten und ausstehende Rechnungen.

Zum 30. Juni 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten keine finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB).

5. Sonstige Angaben

Geschäftsführer sind:

Herr Hubert Lämmler, Unternehmensberater Frau Arina Schefer, Önologin Herr Karl Schefer, hauptberuflich Verwaltungsrat einer schweizerischen AG
Sie sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (gewerblich) betrug 12.

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

Größenabhängige Erleichterungen wurden in Anspruch genommen.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022/2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Grenzach-Wyhlen, 11. Dezember 2024


gez. Arina Schefer, Geschäftsführerin

gez. Hubert Lämmler, Geschäftsführer

gez. Karl Schefer, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Delinat GmbH, Grenzach-Wyhlen
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Delinat GmbH, Grenzach-Wyhlen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Delinat GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023.
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Karlsruhe, den 20. Dezember 2024 Badenia Revision Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Dr. Helmut Streicher        Mario Schwandt Wirtschaftsprüfer         Wirtschaftsprüfer

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