Material24 GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Florian Dr. Haagen since 9/2/2008 | Managing Director |
Martin Dr. Lacher since 9/2/2008 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 12.50% | |
| 12.50% |
| Name | Ownership |
|---|---|
Fabrick S.p.A. | 75.00% |
Company ownership structure and capital distribution
2 of 3 shareholders visible
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
finAPI GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Rechtliche Grundlagen Die finAPI GmbH ist zum 31. Dezember 2023 eine 75%ige Tochtergesellschaft der SCHUFA Holding AG, Wiesbaden. Mit Bescheid vom 22. Januar 2019 hat die Gesellschaft nach § 10 Abs. 1 i. V. m. § 10 Abs. 4 des Gesetzes über die Beaufsichtigung von Zahlungsdiensten (ZAG) die Erlaubnis erhalten Zahlungsauslösedienste gem. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 7 ZAG und Kontoinformationsdienste gem. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 ZAG zu erbringen. 2. Geschäftsmodell Die finAPI GmbH entwickelt und betreibt seit 2010 auf Basis eines direkten Zugriffs auf Kontodaten Softwarelösungen zur Analyse der Einnahmen und Ausgaben von Privat- und Firmenkunden. Die finAPI-Software ermöglicht es den Kunden durch Nutzung der Software verschiedene Dienstleistungen und Services (z.B. Apps) anzubieten, bei denen die Endnutzer auf Bankdaten bzw. Auswertungen der Bankdaten zugreifen können. Die finAPI-Software stellt dabei als Aggregator die Verbindung zu den unterschiedlichen Banken her und übernimmt den Abruf der Bankdaten. Darüber hinaus können über die Schnittstellen der finAPI Software auch Zahlungsaufträge an Banken übertragen werden. Die finAPI GmbH betreibt die Software als Online-Service und erleichtert es Kunden durch die Bereitstellung einer einfachen Programmierschnittstelle (API) Kontodaten von Endnutzern abzurufen und weiterzuverarbeiten, ohne sich mit der Komplexität der verschiedenen Bankschnittstellen auseinander setzen zu müssen. Die finAPI-Software übernimmt die Funktion der Aggregation und Vereinfachung der unterschiedlichen Banken-APIs. Neben dem Kernprodukt finAPI Access bietet die finAPI GmbH ebenfalls unter anderem mit dem Produkt GiroIdent eine volldigitale Lösung zur Identifikation von Personen (KYC), dem Produkt Smart Sales Advisor eine Lösung auf Basis von Kontodaten zur Erkennung von Versicherungsverträgen und Veränderungen in der Lebenssituation von Privatkunden und dem Produkt Digital Account Check (DAC) eine Lösung zur Identifikation von bonitätsrelevanten Merkmalen an. Die finAPI GmbH erbringt als regulierte Dienstleistung lediglich Dienstleistungen, die die Tatbestände des Kontoinformationsdienstes und Zahlungsauslösedienstes gemäß dem ZAG erfüllen. Da im Rahmen der Tätigkeiten als Zahlungsauslösedienstleister Zahlungsaufträge lediglich an ein Zahlungsinstitut weitergeleitet werden, gelangt finAPI zu keinem Zeitpunkt in den Besitz von Kundengeldern. Ebenfalls werden im Rahmen der Geschäftstätigkeit keine Kredite vergeben. II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschafts- und Branchenentwicklung Für die Geschäftstätigkeit der finAPI GmbH ist neben der Entwicklung ihres Kundenkreises im Unternehmensumfeld und deren Bereitschaft in digitalisierte Geschäftsmodelle zu investieren insbesondere und gerade auch deshalb die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland entscheidend. Das für das Jahr 2023 prognostizierte und erhoffte Wirtschaftswachstum blieb weitestgehend aus. Die immer noch spürbare Inflation, die seit 2022 deutlich gestiegenen Zinsen und die allgemeine Unsicherheit, auch aufgrund der bestehenden und neuen Krisenherde, führen zu einem rückläufigen Konsum privater Haushalte. Auch der Arbeitsmarkt entwickelte sich gem. Veröffentlichung des statistischen Bundesamtes (Stand 31. Januar 2024) in Deutschland im Jahr 2023 weniger dynamisch, so dass die Arbeitslosenquote gegenüber Vorjahr wieder leicht angestiegen ist. Das wirkt sich mit einer weiterhin spürbaren Investitionszurückhaltung belastend auf die Neukundengewinnung und Kundenbindung der finAPI aus. Für das Jahr 2024 haben die Ökonomen der meisten Institute und Banken ihre Erwartungen für die Konjunktur zum Jahresende 2023 hin noch einmal herabgesetzt und rechnen nun überwiegend eher mit einer Senkung der Wirtschaftsleistung. Die Konjunkturprognosen ändern sich jedoch immer noch schnell. Das spiegelt die große Unsicherheit in Folge der Kriege in der Ukraine und Israel wider. Auch das Schuldenurteil des Verfassungsgerichts und die Haushaltsbeschlüsse der Bundesregierung hinterlassen Spuren. Die finAPI unterstellt als Rahmenbedingung für die zukünftige Planung, dass im Jahr 2024 zwar kein nennenswertes Wirtschaftswachstum eintreten wird, die derzeitigen Krisen jedoch weiterhin keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben werden. Nach der in den letzten 2 Jahren stattgefundenen Konsolidierungswelle unter den PSD2-Schnittstellenanbietern ist das Marktumfeld weiterhin durch niedrige Bewertungen der vorwiegend Venture Capital-finanzierten Wettbewerber geprägt. Dieses Umfeld führte bei zahlreichen Wettbewerbern zu einer Veränderung der Strategie weg von möglichst schnellem Wachstum hin zu einer möglichst zügig zu erreichenden Profitabilität. Dieser Trend bestätigt sich auch weiterhin. In der Konsequenz war eine Reduktion der Vertriebsmitarbeiter ausländischer Wettbewerber in Deutschland zu sehen und sehr aggressive Preise werden nach wie vor selten beobachtet. Bislang konnte allerdings weiterhin kein Rückzug der Wettbewerber aus den Märkten der finAPI beobachtet werden, so dass davon ausgegangen werden kann, dass die Märkte weiter von den Wettbewerbern bearbeitet werden. Grundsätzlich befindet sich der Markt nach den Jahren eines sehr starken Wachstums weiter in der Reifephase. Insbesondere bei größeren Kunden wird mehr Wert auf eine langfristig profitable Nutzung der XS2A Daten gelegt, so dass teilweise auch Lösungen vom Markt genommen werden, bei denen sich die Erwartungen nicht erfüllt haben. Gleichzeitig etablieren sich Lösungen dauerhaft am Markt und weisen ein erhebliches Wachstum auf. So ist hat sich bspw. die direkte Anbindung von Bankkonten an Buchhaltungssysteme als Standard etabliert. Die Nutzung von Identifikationsdiensten auf Basis von Open Banking entwickelte sich im vergangenen Jahr leicht positiv, bietet aber noch Potential für weiteres Wachstum. Das Volumen an ausgelösten Zahlungen auf Basis der XS2A Technologie hat weiter stetig zugenommen und wird sich im kommenden Jahr, aufgrund neuer großer Kunden, stärker ausbauen. Der Teilmarkt Zahlungen bleibt weiterhin der Markt mit dem größten Umsatzpotenzial. Kunden fragen insbesondere Stand-alone-Zahlungslösungen nach, die bspw. direkt in einen Webshop integriert werden können und nicht gleichzeitig mit einem Datenabruf verbunden sein müssen. Bei großen oder stark wachsenden Kunden hat die europäische Ausrichtung ebenfalls stark an Bedeutung gewonnen und wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Von der Kooperation mit Token erhoffte man sich, schnell weitere Märkte bedienen zu können, bevor eigene Implementierungen hätten umgesetzt werden können. Im Jahr 2023 konnte dadurch jedoch nur wenig an Geschwindigkeit gewonnen werden. Aufgrund dieser unbefriedigenden Situation, hervorgerufen durch unvorhersehbare technische (Qualität der Token APIs differieren stark pro Land) und prozedurale Schwierigkeiten (Abhängigkeit der Auslandsbanken unsere Zertifikate zu hinterlegen), wird diese Art der Internationalisierungsstrategie zu Beginn von 2024 noch einmal kritisch hinterfragt. Im Bereich der Datennutzung ist im Markt ein Trend nach angereicherten bzw. veredelten Daten und kompletten Lösungen (z.B. Scorings) erkennbar. Die Nutzer von XS2A Daten definieren die Aufbereitung der Daten seltener als ihre Kernkompetenz, so dass diese Funktion von finAPI eingekauft wird. Dies bietet auch bei Bestandskunden in den nächsten Jahren weiteres Upselling-Potenzial. 2. Ertragslage Die Provisionserträge in Höhe von 5.564 TEUR (Vorjahr 5.889 TEUR) setzen sich zusammen aus Erträgen aus Zahlungsdiensten (4.122 TEUR, Vorjahr 3.506 TEUR) sowie Erträgen aus sonstigen Tätigkeiten (1.442 TEUR, Vorjahr 2.383 TEUR). Dagegen laufen umsatzabhängige Provisionsaufwendungen von 201 TEUR (Vorjahr 195 TEUR). Von den Provisionserträgen wurde der größte Anteil (5.346 TEUR, Vorjahr 5.394 TEUR) mit wiederkehrenden Umsätzen erwirtschaftet. Das Projektgeschäft (IT-Consulting) trug lediglich mit 219 TEUR (Vorjahr 495 TEUR) zum Ergebnis bei. Die gewünschte Entwicklung hin zu wiederkehrenden Umsätzen konnte somit auch im Laufe des Jahres 2023 erreicht werden. Im Geschäftsjahr sind Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 637 TEUR (Vorjahr 639 TEUR) angefallen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 319 TEUR enthalten mit 292 TEUR im Wesentlichen Erträge aus Kostenweiterbelastungen an die SCHUFA Holding AG. Die Personalaufwendungen sind um 418 TEUR auf 4.202 TEUR angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 1.505 TEUR um 205 TEUR über dem Vorjahreswert. Insgesamt wurde das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von 438 TEUR abgeschlossen. 3. Finanzlage a) Kapitalstruktur Bezogen auf die Bilanzsumme beläuft sich die Eigenkapitalquote auf 55,3% und hat somit die Quote vom Vorjahr von 68,9% um 13,6%-Punkte unterschritten. Das Eigenkapital liegt bei 1.010 TEUR und ist damit gegenüber dem Vorjahr um den Jahresfehlbetrag von 438 TEUR gesunken. Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr im Wesentlichen durch einen niedrigeren Bestand an liquiden Mitteln bei gleichzeitiger Erhöhung der Forderungen um rd. 13,1% auf 1.826 TEUR verringert. b) Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von 24,7 TEUR (Vorjahr 18,1 TEUR) getätigt. Auf Investitionen in Sachanlagen entfielen davon 24,7 TEUR (Vorjahr 18,1 TEUR). 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 276 TEUR auf 1.826 TEUR verringert. Die Aktivseite ist zum Bilanzstichtag im Wesentlichen durch Forderungen an Kunden in Höhe von 891 (Vorjahr 752 TEUR) und durch die liquiden Mittel in Höhe von 823 TEUR (Vorjahr 1.234 TEUR) geprägt. Das Anlagevermögen hat sich dagegen um 4 TEUR auf 33 TEUR verringert. Der Bilanzgewinn des Jahres 2023 setzt sich zusammen aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres mit 423 TEUR und dem Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres mit 438 TEUR. 5. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 entwickelte sich hinter den Erwartungen, wobei insbesondere der Rückgang der Erträge mit der Konzernmutter (in Höhe von 661 TEUR) nicht durch externe Dienstleistungen vollständig kompensiert werden konnte. Die Nachfrage der Kunden nach XS2A Lösungen wächst zwar weiterhin kontinuierlich, insbesondere im Bereich von B2B Anwendungen (z.B. Buchhaltungssoftware), allerdings liegt das Marktwachstum derzeit erheblich hinter den vor wenigen Jahren angenommenen Werten. Gleichzeitig setzte sich der Trend fort, dass bei Endkundenanwendungen die Geschäftsmodelle verstärkt hinterfragt und teilweise Lösungen vom Markt genommen wurden. Dies führte zu einem entsprechenden Umsatzrückgang in diesem Bereich. Bei Neukundenverträgen konnte eine verstärkte Zurückhaltung bei der Abnahme großer Lizenzmengen beobachtet werden, wodurch das durchschnittliche Vertragsvolumen neuer Verträge erheblich unter den Werten des Vorjahres lag. Wir erwarten, dass sich dieser Trend auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird. finAPI profitiert weiterhin von den laufenden Kundenverträgen, die durch verstärkte Nutzung der finAPI Lösungen direkt zu einer Steigerung der Lizenzumsätze im Bestandsgeschäft führen. 6. Vergleich tatsächlicher Geschäftsverlauf mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf Die finAPI verzeichnet im Geschäftsjahr einen Rückgang an Provisionserträgen um 325 TEUR auf 5.564 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Das Geschäftsjahr der finAPI GmbH wurde mit einem Jahresfehlbetrag von 438 TEUR abgeschlossen. Die Provisionserträge liegen dabei auf Grund von geringer als geplanten Projektumsätzen um 264 TEUR und der Jahresüberschuss um 606 TEUR unter dem Plan. Die Gesamtkosten sind im Vergleich zum Plan um 489 TEUR höher, was u.a. auf einen gegenüber dem Plan höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen und höheren Personalaufwand zurückzuführen ist. Insgesamt wird ein negatives operatives Ergebnis zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 490 TEUR ausgewiesen, womit der Plan um 658 TEUR unterschritten wird. 7. Liquiditätsanalyse Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung der finAPI GmbH gibt die folgende Kapitalflussrechnung Aufschluss:
Rundungsbedingte Abweichungen der Zahlen sind möglich. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 157 TEUR auf -386 TEUR verringert. Im Geschäftsjahr wurde der Cash-Flow im Wesentlichen durch den Jahresfehlbetrag von 438 TEUR, die Zunahme der Verbindlichkeiten um 161 TEUR und der Zunahme der Forderungen 139 TEUR beeinflusst. Die Mittelabflüsse für Investitionstätigkeiten in Höhe von 25 TEUR sind auf den Erwerb von Sachanlagevermögen zurückzuführen. Insgesamt hat sich der Bestand an liquiden Mitteln gegenüber dem Vorjahr um 411 TEUR verringert. III. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die finAPI GmbH weißt zum 31. Dezember 2023 eine Eigenkapitalquote von 55,3% aus. Damit liegt die Eigenkapitalquote um 13,6% Punkte unter der Quote des Vorjahres. Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die finAPI GmbH 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hat damit ihre Mitarbeiterzahl gegenüber dem Stand zum 31.12.2022 leicht erhöht. IV. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht Die finAPI GmbH hat ein Risikomanagementsystem implementiert. Die Verantwortung für das Risikomanagementsystem obliegt der Geschäftsführung. Zudem verfügt die Gesellschaft über ein internes Kontrollsystem, dass die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsorganisation gewährleistet. Die Gesellschaft verfügt des Weiteren über einen internen Geldwäschebeauftragten. Dieser berichtet direkt an die Geschäftsführung. Er stellt die Einhaltung der geldwäscherechtlichen Pflichten sicher und führt die erforderlichen Maßnahmen durch. Die Bewertung der Risiken und der getroffenen Maßnahmen erfolgt im Rahmen des laufenden Risikomanagement-Prozess. Sowohl in der jährlich durchgeführten Risikoinventur als auch anlassbezogen. Sollten sich im Rahmen der operativen Geschäftsprozesse Änderungen (potenzielle oder tatsächliche) an den Risiken, deren Bewertung, oder den getroffenen Maßnahmen zur Risikominderung ergeben, dann werden die entsprechenden Risiken erneut betrachtet und bewertet. Sollten sich dabei Abhängigkeiten zu anderen Risiken ergeben, dann werden auch diese mit betrachtet und in die Bewertung einbezogen. Bei der Durchführung der Risikoanalyse lehnt sich die finAPI GmbH an die MaRisk an. Die finAPI GmbH hat im Rahmen der Risikoanalyse folgende Risiken identifiziert: Adressausfallrisiken: Da die Gesellschaft im Rahmen der aufsichtsrechtlichen Tätigkeit weder Kredite bzw. Zahlungszusagen eingeht noch in Kontakt mit den Geldern der Zahlungsdienste-Nutzer kommt, besteht als Adressenausfallrisiko lediglich das marktübliche Risiko einer Insolvenz eines bedeutenden Großkunden. Diesem Risiko wird durch ein zeitnahes und stringentes Mahnwesen sowie einer möglichst breiten Kundenbasis begegnet. Zudem sind ein Teil der Kunden der finAPI GmbH selbst regulierte Institute. Marktpreisrisiken: Hier sind grundsätzlich Risiken aus Zins-, Kurs- und Währungskursänderungen zu unterscheiden. Da die Gesellschaft keine Kredite vergibt, ist sie vor diesem Hintergrund keinem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Nachdem die wichtigsten Lieferanten in Deutschland oder im nahegelegenen europäischen Ausland beheimatet sind, ergeben sich keine nennenswerten Währungsrisiken. Die wesentlichen ausländischen Geschäftsvorfälle werden in Euro abgewickelt. Auch die Forderungen gegenüber den Händlern und Kunden lauten ausschließlich auf Euro. Insofern ist die Gesellschaft keinem Fremdwährungsrisiko ausgesetzt. Außerdem setzt die finAPI GmbH keine derivativen Finanzinstrumente ein. Liquiditätsrisiken: Das Liquiditätsrisiko ist darin zu sehen, dass die finAPI GmbH die Zahlungsverpflichtungen gegenüber Lieferanten und Mitarbeitern nicht oder nur teilweise erbringen kann. Die ausreichende Liquiditätsversorgung der finAPI GmbH ist durch die Ausgestaltung der Prozesse im Bereich Zahlungsabwicklung sichergestellt. Die Bezahlung der Verbindlichkeiten gegenüber den Lieferanten erfolgt erst nach deren Fälligkeit. Zusätzlich verfügt die Gesellschaft über Kapitalrücklagen in Höhe von 500 TEUR, bzw. eine Kreditlinie über aktuell 400 TEUR beim Mutterkonzern, die im Bedarfsfall kurzfristig, d.h. mit einem Vorlauf von 10 Tagen abgerufen werden kann. Operationelle Risiken: Aufgrund des Geschäftsmodells und der angebotenen Leistungen ergibt sich der Schwerpunkt der identifizierten Risiken im Bereich der Operationellen Risiken. Die operationellen Risiken sind aufgrund der bestehenden Prozesse abgedeckt und werden laufend im Rahmen des Risikomanagementprozesses überwacht. Identifizierte monetäre und nicht monetäre operationelle Risiken werden dem Risikomanagement zur Kenntnis gebracht und es wird unverzüglich eine Ursachenanalyse eingeleitet. Der Maßnahmenkatalog zur Beseitigung operationeller Risiken wird je nach Schwere des Risikos vom Risikomanagement und den zuständigen Fachbereichen festgelegt und die Gegensteuerungsmaßnahme entsprechend definiert, etabliert und überwacht. Geldwäsche Risiken: Das Geldwäsche Risiko ist darin zu sehen, dass die finAPI GmbH Geschäftsbeziehungen pflegt, die ein erhöhtes Potenzial hinsichtlich einer Begünstigung von Geldwäsche oder betrügerischen Handlungen bergen. Da finAPI als Zahlungsauslösedienst fungiert und selbst zu keiner Zeit mit den Geldern der Kontoinhaber in Kontakt kommt, werden die Risiken hinsichtlich ausgelöster Zahlungen als eher gering eingestuft. Dennoch erfolgt auch diesbezüglich ein Monitoring, welches bei potenziell auffälligen Zahlungen einen Prüfungsprozess anstößt. Die Funktion der Internen Revision wurde im Jahr 2021 funktionell auf den Mehrheitsgesellschafter SCHUFA Holding AG ausgelagert. Risiken, die im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine stehen, und dem aktuellen Konflikt im Nahen Osten werden derzeit als gering angesehen. Chancen- und Prognosebericht Die Einführung neuer Produkte und Lösungen ist für 2024 auf dem Prüfstand. Eine Fokussierung der finAPI Produkte, basierend auf deren aktueller Profitabilität und zukünftigen Potentialen, soll Anfang 2024 erfolgen. Die Kooperation mit der SCHUFA erfolgt weiterhin im Rahmen der gemeinsamen Produkte und deren Weiterentwicklungen. In den vergangenen beiden Jahren wurde stark in die neue Stand-alone-Paymentlösung investiert. Die Stand-Alone-Paymentlösungen für Payment-Service-Anbietern (PSPs) und Webshops bieten weiterhin Wachstumschancen. finAPI wird seinen B2B-Fokus bei Paymentlösungen beibehalten, d.h. sich nicht mit der eigenen Marke an Endkunden richten. Im Umfeld der Bonitätsbeurteilungen auf Basis der Bankdaten liegt der Fokus auch im Jahr 2024 weiterhin auf einer möglichst hohen Marktdurchdringung bei Banken. Neben dem Vertrieb über Kontakte der SCHUFA wurden eigenständige Vertriebsaktivitäten erhöht und werden weiter intensiviert, um den derzeitigen Markt erfolgreich zu bedienen. Hier soll der Fokus verstärkt auf B2B Kunden gelegt werden. Die für 2023 geplante Internationalisierung der Produkte Access (Lieferung von Rohdaten) und Payment mit dem Partner Token hat sich als deutlich aufwendiger herausgestellt, als die anfänglichen Pilotierungen vermuten ließen. Für 2024 wird daher eine Fokussierung auf die Kernländer angestrebt, um dort eine tiefere Marktdurchdringung zu erzielen. Die Zusammenarbeit mit der SCHUFA soll auch in Zukunft sehr eng erfolgen. Insgesamt liegt die Planung der Provisionserträge für 2024 über den erreichten Provisionserträgen in 2023 und auch das geplante Ergebnis liegt über dem Ergebnis 2023. V. Disclaimer Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen.
München, den 14.06.2024 Dr. Florian Haagen Dr. Martin Lacher Marcus Rietsch Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023der finAPI GmbHAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der finAPI GmbH
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Die finAPI GmbH, registriert im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 175250, erbringt Zahlungsauslösedienste und Kontoinformationsdienste gem. § 1 Abs.1 Satz 2 Nr. 7 und Nr. 8 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG). Die Gesellschaft hat mit Bescheid vom 22. Januar 2019 eine Erlaubnis nach § 10 Abs. 1 Satz 1 i. V. m. § 10 Abs. 4 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erhalten. Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuchs unter besonderer Berücksichtigung des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz und der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (RechZahlV) aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Formblättern 1 und 2 der RechZahlV. Im amtlichen Formblatt vorgesehene, aber nicht belegte Positionen, wurden nicht aufgeführt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden entsprechend der Gliederung für Zahlungsinstitute Positionen aus Zahlungsdiensten ausgewiesen. Sofern Positionen aus Zahlungsdiensten nicht eindeutig zuordenbar sind, handelt es sich bei den ausgewiesenen Beträgen aus Zahlungsdiensten um Annahmen zur Aufteilung. Zur Ermittlung wurden die Transaktionszahlen aus den dem ZAG unterliegenden Geschäften den gesamten Transaktionszahlen des Geschäftsjahres gegenübergestellt. Die Forderungen an Kunden, sowie die sonstigen Vermögensgegenstände, werden grundsätzlich mit Nominalwerten bilanziert. Wertberichtigungen auf Forderungen werden pauschal vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden bis 31. Dezember 2018 zu Herstellungskosten bilanziert. Auf den Ansatz selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wird seit dem 1. Januar 2019 gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet. Die bisher aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die Restnutzungsdauer abgeschrieben. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert umplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagenvermögens werden linear über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften aktiviert und abgeschrieben. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden aktiv für Ausgaben vor dem Stichtag gebildet. Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden zum Abschlussstichtag nicht. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Forderungen an Kreditinstitute Hierunter sind die Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen. Diese sind zum Nominalwert angesetzt. Im Vorjahr wurden diese Guthaben als Barreserve ausgewiesen. Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden beinhalten Forderungen aus Zahlungsdiensten in Höhe von 660 TEUR (Vorjahr 448 TEUR) sowie Forderungen aus sonstigen Tätigkeiten in Höhe von 231 TEUR (Vorjahr 304 TEUR). In den Forderungen aus sonstigen Tätigkeiten sind Forderungen an Gesellschafter in Höhe von 134 TEUR (Vorjahr 111 TEUR) enthalten. Wertberichtigungen wurden in Höhe von insgesamt 222 TEUR (Vorjahr 216 TEUR) sowohl einzelfallbezogen als auch pauschal vorgenommen. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu 30 Tagen. Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich (Anlage 1). Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 58 TEUR (Vorjahr 32 TEUR) bestehen im Wesentlichen aus einer hinterlegten Mietkaution in Höhe von 31 TEUR sowie Forderungen gegenüber dem Finanzamt (28 TEUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Zum Bilanzstichtag bestehen aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 21 TEUR (Vorjahr 48 TEUR). Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Die Verbindlichkeiten an Kunden haben eine Restlaufzeit von unter einem Monat und betragen insgesamt 193 TEUR (Vorjahr 61 TEUR). Davon betreffen 143 TEUR (Vorjahr 36 TEUR) Verbindlichkeiten zur Ausführung von Zahlungsvorgängen und 50 TEUR (Vorjahr 25 TEUR) Verbindlichkeiten aus sonstigen Tätigkeiten. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von 87 TEUR (Vorjahr 4 TEUR). Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 171 TEUR (Vorjahr 139 TEUR) setzen sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von 136 TEUR (Vorjahr 114 TEUR) und Verbindlichkeiten aus der Umsatzsteuer in Höhe von 31 TEUR (Vorjahr 18 TEUR) zusammen. Alle sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu zwei Monaten. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von 452 TEUR (Vorjahr 451 TEUR) und enthalten im Wesentlichen Beträge für ausstehende Rechnungen in Höhe von 230 TEUR (Vorjahr 145 TEUR), für externe Jahresabschlusskosten in Höhe 65 TEUR (Vorjahr 47 TEUR) sowie für die variable Vergütung in Höhe von 48 TEUR (Vorjahr 42 TEUR). Eigenkapital Mit Kaufvertrag vom 19. Dezember 2018 verpflichtete sich die SCHUFA Holding AG, Wiesbaden zu einer Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt 900 TEUR. Diese wurde vollständig eingezahlt. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Provisionserträge Die Provisionserträge in Höhe von 5.564 TEUR (Vorjahr 5.889 TEUR) setzen sich zusammen aus Erträgen aus Zahlungsdiensten in Höhe von 4.122 TEUR (Vorjahr 3.507 TEUR) sowie Erträgen aus sonstigen Tätigkeiten in Höhe von 1.442 TEUR (Vorjahr 2.383 TEUR). Provisionsaufwendungen Die Provisionsaufwendungen in Höhe von 201 TEUR (Vorjahr 195 TEUR) enthalten im Wesentlichen Beträge für umsatzabhängige Lizenzkosten. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 319 TEUR (Vorjahr 31 TEUR) enthalten im Wesentlichen Weiterbelastungen an das Mutterunternehmen sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen aus dem Vorjahr. Allgemeine Verwaltungskosten Die allgemeinen Verwaltungskosten in Höhe 6.062 TEUR (Vorjahr 5.424 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Personalaufwendungen in Höhe von 4.196 TEUR (Vorjahr 3.779 TEUR), Betriebskosten in Höhe von 635 TEUR (Vorjahr 580 TEUR), Miet- und Wartungsaufwendungen von Hard- und Software in Höhe von 200 TEUR (Vorjahr 160 TEUR), sonstige Beratungen in Höhe von 185 TEUR (Vorjahr 39 TEUR), sowie Büromieten in Höhe von 107 TEUR (Vorjahr 100 TEUR). Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen In den Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von 28 TEUR (Vorjahr 37 TEUR) sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten. Die Wertberichtigungen auf Forderungen beinhalten Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 15 TEUR (Vorjahr 59 TEUR) und Einzelwertberichtigungen in Höhe von 205 TEUR (Vorjahr 214 TEUR). V. Sonstige Angaben Beschäftigte Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (Angestellte) nach Bereichen betrug:
Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse der Gesellschaft bestehen nicht. Marktunübliche Geschäfte Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine marktunüblichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt. Honorar des Abschlussprüfers Die im Geschäftsjahr als Aufwand gebuchten Honorare für die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft betragen 67 TEUR. Diese Honorare entfallen vollständig auf die Abschlussprüfungsleistungen. Sonstige finanziellen Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich ausschließlich aus der Miete für Büroräume.
Konzernverhältnisse Die finAPI GmbH, München und die SCHUFA Holding AG, Wiesbaden stehen als verbundene Unternehmen zueinander. Die SCHUFA Holding AG ist die Muttergesellschaft. Sie hält zum 31. Dezember 2023 75% der Geschäftsanteile und bezieht die finAPI GmbH in ihren Konzernabschluss ein. Zahlungsvorgänge und Zahlungsvolumen Im Geschäftsjahr 2023 wurden 28.555.401 (im Vorjahr 23.033.056) Zahlungsvorgänge mit einem Volumen von 54.764.808 TEUR (im Vorjahr 43.634.446 TEUR) ausgeführt. Angaben zu Organen Zu Geschäftsführern waren im Jahr 2023 bestellt: Herr Dr. Florian Haagen, kaufmännischer Geschäftsführer, München Herr Dr. Martin Lacher, technischer Geschäftsführer, München Herr Marcus Rietsch, Geschäftsführer für Kontrollfunktionen, München (seit 12. Juli 2023) Herr Dr. Felix Lowinski, Bereichsleiter Vertrieb UK SCHUFA Holding AG, Düsseldorf (bis 12. Juli 2023) Die Geschäftsführung erhielt für das Geschäftsjahr 2023 Bezüge von insgesamt 465 TEUR. Für das Vorjahr wurde auf die Angabe der Bezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 437.878,01 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Mit dem Bilanzgewinn aus dem Vorjahr in Höhe von 422.896,40 EUR verbleibt ein Bilanzverlust in Höhe von 14.981,61 EUR.
München, den 14. June 2024 Dr. Florian Hagen Dr. Martin Lacher Marcus Rietsch Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die finAPI GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der finAPI GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der finAPI GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 14. Juni 2024 KPMG
AG
Bauer, Wirtschaftsprüfer Bluhme, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde am 01.08.2024 festgestellt. |
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