Cella Logistik GmbH
Same addressLogistics service activities
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Tobias Schramm since 5/2/2023 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
VISTAJET LIMITED | 50.00% |
Company ownership structure and capital distribution
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
VistaJet GmbH (vormals: AIR HAMBURG Luftverkehrsgesellschaft mbH)HamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12 2023 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 3. Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 Anlagenspiegel BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12.2023Inhalt 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell 1.2 Strategie & Ziele 1.3 Steuerungssystem 1.4 Forschung und Entwicklung 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf 2.3 Ertragslage 2.4 Vermögens- und Finanzlage 2.5 Erklärung zur Unternehmensführung 2.6 Gesamtbeurteilung 3. Chancen und Risikobericht 3.1 Risiken 3.2 Chancen 4. Prognosebericht 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die VistaJet GmbH (vormals Air Hamburg Luftverkehrsgesellschaft mbH) ist ein mittelständisches Unternehmen mit eingetragenem Hauptsitz in Hamburg. Seit Mai 2022 ist das Unternehmen ein Teil der VISTA Gruppe. Um eine klare Markenbotschaft und ein konzernweit einheitliches Kundenerlebnis gewährleisten zu können, ist die Air Hamburg Luftverkehrsgesellschaft mbH im Oktober 2023 in VistaJet GmbH umfirmiert worden. Das Tätigkeitsfeld der Gesellschaft ist der gewerbliche Betrieb von Business Jets in Europa und weltweit. Für die Geschäftstätigkeit ist Europa nach wie vor der wichtigste Markt, in dem 85% der Landungen realisiert werden. Im Mittelpunkt der Tätigkeit steht das Vorbereiten und Durchführen von individuellen weltweiten Charterflügen für die Wirtschaft sowie für Privatpersonen. Die für die Vercharterung benötigten Flugzeuge werden über mittel- und langfristige Mietverträge von unabhängigen und konzerneigenen Eigentümergesellschaften angemietet. Für den Eigentümer bieten sich durch die Geschäftsbeziehung folgende Vorteile: Neben den Mieteinnahmen, die der Eigentümer für die geflogenen Flugstunden erhält, wird ihm jegliche administrative Arbeit, die seinen Jet betrifft, abgenommen. Von der Disposition über die technische Dokumentation bis hin zur Koordination der Wartung kümmern sich jederzeit erfahrene Spezialisten um die Business Jets. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Handling-Dienstleistungen am Flughafen Hamburg an, um die Kunden der VistaJet GmbH aber auch Drittkunden vor und nach den Flügen mit einem qualitativ hochwertigen Service zu bedienen. Die VistaJet GmbH zählt zu den größten Komplettanbietern in der Business Aviation in Europa und betreibt die größte Embraer Legacy 600/650 und Cessna Citation XLS+ Flotte in Europa. 1.2 Strategie & Ziele Flexibilität, Individualität und Verfügbarkeit sind drei wichtige Faktoren, die von Kunden der VistaJet GmbH erwartet werden. Aufgrund dessen hat sich die VistaJet GmbH strategisch darauf ausgerichtet die betriebene Flotte zu diversifizieren, um die verschiedensten Kundenwünsche auf innerdeutschen Kurzstrecken sowie internationalen Langstreckenflügen erfüllen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen hat das Management sechs Flugzeugkategorien definiert, mit denen das Business betrieben werden soll. Hierbei handelt es sich um die Kategorien Light-, Super-Light-, Super-Midsize-, Ultra-Large-, Heavy- und Long-Range-Jets. Innerhalb jeder Kategorie werden mehrere Flugzeuge eines gleichen Musters betrieben, wie beispielsweise 20 Embraer Legacy 600/650 sowie neun Cessna Citation XLS+. Durch diese Strategie können diverse Synergien realisiert sowie eine hohe Verfügbarkeit für den Kunden garantiert werden. Über die gegebene Marktabdeckung dieser sechs Segmente können verschiedenste Kundenwünsche von innerdeutschen Kurzstrecken bis hin zu internationalen Langstreckenflügen erfüllt werden. Die VistaJet GmbH betreibt ein "Floating-Base" Geschäftsmodell. Bei diesem Modell werden die Flugzeuge, wenn möglich, nie ohne Buchung zurück zum Heimatflughafen geflogen. Die Vertriebsabteilung versucht idealerweise für die Flugzeuge direkt vom jeweiligen Ankunftsort einen Anschlussflug zu verkaufen. Durch dieses Modell kann die VistaJet GmbH eine sehr hohe Verfügbarkeit von Flugzeugen an verschiedenen Standorten innerhalb Europas gewährleisten. Die Crews bleiben immer bei der Maschine. Wenn ein Wechsel aufgrund von Arbeitszeitvorschriften notwendig wird, findet dieser am jeweiligen Standort statt. Somit ist gewährleistet, dass auf kurzfristige Buchungen sehr flexibel reagiert werden kann und kostenintensive und nicht nachhaltige Leerflüge reduziert werden. Um eine möglichst hohe Auslastung der Flugzeuge zu erreichen sowie dem Kunden den bestmöglichen Service zu gewährleisten, hat sich die VistaJet GmbH dazu entschieden, mit einem "24/7" Service an 365 Tagen pro Jahr erreichbar zu sein. Der Vertrieb, das OPS (Flight Operations) sowie weitere Backoffice Funktionen arbeiten in einem Drei-Schicht-System, um eine 24-stündige Erreichbarkeit zu garantieren, alle Kundenanliegen entgegenzunehmen und mit kürzester Reaktionszeit zu bearbeiten. 1.3 Steuerungssystem Das interne Steuerungssystem besteht aus diversen Kennzahlen, wobei die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern die bedeutsamsten finanziellen Steuerungskennzahlen darstellen. Darüber hinaus dienen die realisierten Flugstunden als relevante nicht-finanzielle Kennzahl, zumal den Flugzeugeigentümergesellschaften definierte Kontingente garantiert sind. Des Weiteren dient die Rate der Positionierungsflüge sowie die Kundenzufriedenheit als nicht-finanzielle Leistungsindikation. 1.4 Forschung und Entwicklung Die eingesetzte Software wird stetig mit internen Ressourcen weiterentwickelt und optimiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 sind diverse neue Systeme eingeführt worden, um zu gewährleisten, dass die komplette Gruppe in der gleichen Systemlandschaft arbeitet und Prozesse effizienter zu gestalten. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 lag die durchschnittliche Inflationsrate bei 5,9%. Damit einhergehend sind in vielen Wirtschaftsbereichen (Wartung, Ersatzteile, Handling, Catering, usw.) deutliche Preissteigerungen zu beobachten gewesen. Im für die Flugbranche wichtigen Kerosinmarkt sind die Preise im Vergleich zum Vorjahr stark gefallen, was zu einer Entlastung für die Branche geführt hat. Aufgrund des anhaltenden Krieges zwischen Russland und der Ukraine sowie der durch die EU ausgesprochenen Sanktionen; ist der für die Business Aviation bedeutsame russische Chartermarkt für die europäischen Anbieter komplett weggebrochen. In der Branche ist nach wie vor ein Verdrängungswettbewerb zu beobachten, der aufzeigt, dass Unternehmen, die überwiegend junge typgleiche Flotten betreiben, einen Wettbewerbsvorteil haben, weil der Markt neuere Flugzeuge besser annimmt und hierdurch Marktanteile gewonnen werden können. Im Markt ist ferner eine Konsolidierungsphase zu erkennen, in der nach unserer Ansicht nur Anbieter mit einer größeren Flotte wettbewerbsfähig bleiben werden. Seit der Akquisition der VistaJet GmbH (vormals Air Hamburg Luftverkehrsgesellschaft mbH) durch die VISTA Gruppe im Mai 2022 ist die Gesellschaft Teil einer der größten Business Aviation Operator der Welt. Steigende Flugnebenkosten, steigende Personalkosten sowie der Kampf um qualifiziertes Personal können in einer schlagkräftigen großen Unternehmensgruppe besser kompensiert werden, wodurch ein Wettbewerbsvorteil gegenüber kleineren Anbietern am Markt entsteht. 2.2 Geschäftsverlauf Bevor im Detail auf den Geschäftsverlauf eingegangen wird, bleibt festzuhalten, dass das volle Geschäftsjahr 2023 dem Rumpfgeschäftsjahr 2022 (01.07.2022-31.12.2022) gegenübergestellt wird. Sofern man das gesamte Geschäftsjahr 2022 betrachtet, liegt ein Rückgang bezüglich der Nachfrage an Flugleistungen vor, was sich in geringeren Flugstundenauslastungen sowie einem Umsatzrückgang widerspiegelt. Der starke Nachholbedarf an Flugleistung, verursacht durch die COVID-19-Pandemie, hat sich im Jahr 2023 abgeschwächt. Zudem hat der anhaltende Ukraine Krieg einen negativen Einfluss auf die Nachfrage, da die russischen Kunden aufgrund der Sanktionen langfristig als Konsumenten fehlen. Darüber hinaus fehlen zwei Maschinen, die seit Februar 2022 in Krasnodar festsitzen und für das operative Geschäft nicht zur Verfügung stehen, für die jedoch teilweise Mietgarantien in den Jahren 2022 und 2023 angefallen sind. Die monatlichen Chartergebühren liegen im Jahr 2023 123,7% über denen des zweiten Halbjahr 2022 (43.233 TEUR). Sofern man das gesamte Jahr 2022 betrachtet ist ein Rückgang festzuhalten (18,4%). Die Gründe liegen im Rückgang der realisierten Flugstunden sowie der Tatsache, dass im zweiten Halbjahr 2022 Bestandsmaschinen von der VISTA erworben worden sind und für diese Maschinen geringere Charterraten anfallen. Zudem waren im Jahr 2023 mehr wartungsbedingte Standtage angefallen, da Wartungsevents aufgrund von Engpässen bei Ersatzteilen sowie von Fachkräften länger andauern als in den Jahren zuvor. Auch dieser Umstand hat einen negativen Einfluss auf die Flugstundenauslastungen. Die angestrebte, niedrige Rate der Positionierungsstunden zwischen Aufträgen ("Ferrylegs") konnte nicht erfüllt werden, da die Flotte zeitweise durch die vermehrten Werftaufenthalte minimiert war, was eine optimierte Verknüpfung der Aufträge erschwert. Angestrebt war eine maximale Leerflugrate von 28,4%, diese ist um 6,5% überschritten worden. Die Kundenzufriedenheit, die sich durch tadellos durchgeführte Flugaufträge messen lässt, lag seit Einführung des Konzern-Systems im Mai 2023 über den angestrebten 95%. Dem Management der VistaJet GmbH gelang es im Jahr 2023, zwei weitere Flugzeuge (Falcon 7X) für die Flotte zu gewinnen und in das Air Operator Certificate (AOC) aufzunehmen. Zum Stichtag beläuft sich die Gesamtzahl der Flotte auf 43 Flugzeuge. Die zusätzlichen Maschinen haben die Segmente Long-Range-Jet. Für die beiden neuen Jets sind langfristige Mietverträge mit unabhängigen Eigentümergesellschaften abgeschlossen worden. Eigene Investitionen in das Flugzeugsegment tätigt die Gesellschaft nicht. Wie bereits im Vorangegangenen erläutert, hat man sich auf die Zusammenarbeit mit unabhängigen Eigentümergesellschaften fokussiert. Leider haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 auch drei Maschinen das AOC verlassen, da die Eigentümer sich entschieden haben, die Maschinen zu veräußern. Auch für das Jahr 2024 sind weitere Aufnahmen von Flugzeugen in das AOC der VistaJet GmbH geplant. Hierbei soll der Fokus schwerpunktmäßig auf dem Wachstum in dem Segment Heavy-Jets, Long-Range-Jets und Super Mid-Size-Jets liegen. Aufgrund des schnellen Flottenwachstums in den letzten Jahren sowie der Übernahme durch die VISTA Gruppe, setzte das Management im Jahr 2023 einen Schwerpunkt auf die Organisationsentwicklung sowie die Reorganisation in diversen Abteilungen. Die bestehenden Strukturen müssen auf die aktuellen Bedürfnisse des Konzerns angepasst werden, um eine effiziente und erfolgreiche Organisation zu schaffen, die zukünftiges Wachstum erfolgreich meistern kann. Als Grundlage für die Optimierung sind im Jahr 2023 diverse neue Systeme eingeführt worden, um die Systemlandschaft mit der des Konzerns zu synchronisieren. So konnten in vielen Bereichen Synergien gehoben werden. 2.3 Ertragslage Die Umsatzerlöse aus dem Chartergeschäft belaufen sich im Jahr 2023 auf ca. 324 Millionen € und liegen unter Plan. Im Vergleich zum Gesamtvorjahr 2022 ergibt sich damit ein Umsatzrückgang von ca. 7,2%. Die Gründe für die etwas niedrigeren Umsätze liegen in verstärkten, längeren Werftaufenthalten der Maschinen sowie in der Umstellung von Prozessen im Zuge der Akquisition. Zudem ist die Nachfrage nach Flugleistungen in vielen Märkten zurückgegangen. Der Umsatzrückgang ist ebenfalls der Tatsache geschuldet, dass im Lauf des Jahres drei Maschinen das AOC verlassen haben. Die Kapazitäten der beiden unterjährig neu eingeflottet Falcon 7X konnten im Jahr 2023 noch nicht voll ausgeschöpft werden. Für das Jahr 2024 verspricht sich das Management ein moderates Umsatzwachstum. Durch den Ausbau der Long-Range- Flotte kann das Marktsegment noch effizienter bearbeitet und Marktanteile hinzugewonnen werden. Ein weiterer wichtiger Meilenstein für VistaJet GmbH im Jahr 2023 besteht in der Einführung der in der VISTA Gruppe genutzten IT-Systeme. Diese Systemintegration ist ebenfalls ein Punkt, der sich negativ auf den Umsatz ausgewirkt hat, da es in diversen Abteilungen zu kurzfristigen Reibungsverlusten gekommen ist. Mittelfristig erwartet das Management nach der Integration eine Effizienzsteigerung, wodurch auch Umsatz positiv beeinflusst wird. Im gesamten Jahr 2023 sind 36.306 Flugstunden generiert worden. Im Jahr 2022 sind 41.501 Flugstunden generiert worden, das entspricht einem Rückgang von 12,5%. Die VistaJet GmbH weist zum 31.12.2023 ein positives Ergebnis in Höhe von TEUR 26.194 aus und liegt unter Plan (TEUR 13.476 im Vergleich dazu im zweiten Halbjahr 2022). Das verbesserte Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr liegt darin, dass die Kosten für die Materialaufwendungen (Flugbenzin, Emissionszertifikate, Chartergebühren, usw.) reduziert haben. Trotz gestiegener Personalkosten liegt die Umsatzrendite im Jahr 2023 bei 8,1%. Die Chartergebühren liegen im Jahr 2023 (96.692 TEUR) 18,4% unter den Gebühren des Jahres 2022 (118.438 TEUR). Dies liegt daran, dass VISTA diverse Bestandmaschinen erworben hat, für die weniger Chartergebühren anfallen. Dafür muss der Operator die Wartungskosten für diese Maschinen tragen. Zudem sind weniger Flugstunden realisiert worden. Die Gründe hierfür sind bereits im vorherigen Text ausgeführt worden. Zum Geschäftsjahresende beschäftigt die VistaJet GmbH 593 Mitarbeiter/innen (zum 31.12.2022 waren es 636 Mitarbeiter/innen). Zum genannten Stichtag sind damit rund 7% weniger Mitarbeiter/innen beschäftigt als im Rumpfgeschäftsjahr 2022. 60% der Belegschaft stellen die Piloten/innen und Flugbegleiter/innen. Die restlichen 40% der Mitarbeiter/innen kümmern sich um administrative Funktionen (Vertrieb, OPS, Catering, Accounting usw.) sowie die technische Abteilung (CAMO). Bedingt ist diese Reduzierung durch die Reorganisation von Prozessen sowie die Einführung von zusätzlichen IT-Systemen, die zu effizienteren Abläufen geführt haben. Die Personalkosten belaufen sich zum 31.12.2023 auf ca. TEUR 43.562 und sind damit gegenüber der Vorhalbjahresperiode (20.236 TEUR) um 115% gestiegen. Auf das Gesamtvorjahr gesehen sind die Personalkosten um ca. 9% gestiegen. Der Anstieg ist hauptsächlich den steigenden Gehältern für das Bestandspersonal geschuldet sowie der Einführung einer zusätzlichen flexiblen Vergütung für verschiedene Abteilung (Sales Team, Client Service Team, usw.). Aufgrund der Fluktuation sowie der Reorganisation mussten diverse Stellen neu besetzt werden. Die Einstiegsgehälter sind im Vergleich zum Vorjahr angestiegen, da aufgrund des Fachkräftemangels die Gehaltsforderungen von Mitarbeitern gestiegen sind. Dem Management ist es gelungen, für alle relevanten Bereiche gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter/innen zu gewinnen. Der Personalbestand soll im Jahr 2024 vorerst nicht weiter ausgebaut werden. 2.4 Vermögens- und Finanzlage Das Unternehmen weist zum 31.12.2023 eine Bilanzsumme in Höhe von TEUR 124.450 aus. Die Bilanzsumme erhöhte sich zum Stichtag um TEUR 39.559 was einer prozentualen Erhöhung von ca. 46% entspricht. Bedingt durch den Gewinnabführungsvertrag zwischen der VistaJet GmbH und der Muttergesellschaft Vista Aviation GmbH beläuft sich das Eigenkapital zum 31.12.2023 sowie zum 31.12.2022 auf TEUR 589, was eine Eigenkapitalquote von 0,5 % (VJ: 0,7 %) ergibt. Diese Kennzahlen haben allerdings geringe Aussagekraft, da auch eine Verlustübernahmeverpflichtung der Muttergesellschaft besteht. Die Gewinnabführung außer Acht gelassen, würde sich eine Eigenkapitalquote von 32 % ergeben (VJ: 17 %). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten zum Stichtag um TEUR 6.812 auf TEUR 3.357 reduziert werden. Diese Reduzierung resultiert teilweise daraus, dass das Forderungsmanagement intensiviert und die Zahlungsmodalitäten für die Broker geändert worden sind. Weiterhin wurde strategisch gewollt eine steigende Anzahl der Flüge innerhalb der Vistagruppe vermittelt, was zu sowohl höheren Forderungen als auch höheren Verbindlichkeiten an verbundenen Unternehmen führte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an verbundenen Unternehmen beliefen sich auf TEUR 73.923 (VJ: TEUR 9.955). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 351 auf TEUR 10.770 leicht gestiegen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen an verbundenen Unternehmen beliefen sich zum 31.12.2023 aufgrund der Gewinnabführung auf TEUR 24.128 (VJ: TEUR 17.341). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten existieren nicht. Zum Bilanzstichtag stehen dem Unternehmen TEUR 25.443 liquide Mittel zur Verfügung. Dies entspricht einer stichtagsbedingten intensiven Erhöhung der Mittel von über 200% (TEUR 8.218) im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2022. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war jederzeit gewährleistet. Im Geschäftsjahr 2023 wurde der bestehende Darlehensvertrag mit der Muttergesellschaft dahingehend angepasst, dass ein Gesamtdarlehen von bis zu 150 Mio. EUR abgerufen werden kann. Zum Stichtag sind 2 Mio. EUR ausgezahlt und bestehen als Darlehensforderung (46 Mio. EUR sind im Vergleich zum Rumpfgeschäftsjahr 2022 zurückgeführt worden). Basierend auf dem Darlehensvertrag kann die Muttergesellschaft weitere 148 Mio. EUR bis zu einem Gesamtdarlehen von 150 Mio. EUR abrufen. 2.5 Erklärung zur Unternehmensführung Die Positionen der Geschäftsführung sind derzeit adäquat besetzt. Aus diesem Grund planen die Gesellschafter weiterhin mit keinen Frauen in der Geschäftsführung. Die Gesellschafter der VistaJet GmbH verzichten auf die Bildung eines Aufsichtsrats entgegen der gesetzlichen Verpflichtung gemäß § 1 Abs. 1 DrittelbG, daher wurde kein Frauenanteil für den Aufsichtsrat festgelegt. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 625 fest angestellte Arbeitnehmer (Vj.: 538), davon waren Frauen 234 (Vj. 239) und kommt somit auf eine tatsächliche Frauenquote von insgesamt 37,4% (Vj. 38,7%), die im Wesentlichen der Zielgröße von 40% entspricht. Die festgelegten Zielgrößen werden regelmäßig hinsichtlich ihrer Aktualität hinterfragt und gegebenenfalls neu definiert. Des Weiteren findet laufend eine Überprüfung der Zielerreichung statt. 2.6 Gesamtbeurteilung Die VistaJet GmbH konnte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ein positives Geschäftsergebnis abliefern. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stand die Integration in die Konzernsystemlandschaft sowie die Reorganisation von Strukturen im Fokus. Deswegen hat das Management entschieden die Wachstumsambitionen für das Jahr 2023 zurückzustellen und sich stärker auf eine erfolgreiche Integration und internen Konsolidierung zu konzentrieren. Mit einem soliden Fundament ist die Basis für weiteres organisches Wachstum in den nächsten Jahren geschaffen. Die Entwicklung ist aus Sicht der Geschäftsführung zufriedenstellend und positiv zu bewerten. 3. Chancen und Risikobericht Es besteht ein enger Kontakt und Austausch mit dem Konzernvorstand, um gemeinsame Vorgehensweisen abzustimmen und gegebenenfalls weitere Synergien im Konzernverbund zu heben. Des Weiteren pflegt das Management einen intensiven Kontakt zu den Eigentümergesellschaften, welche die Maschinen im Bestand halten. Nur durch eine enge Kooperation und Zusammenarbeit können eventuell auftretende Herausforderungen effizient gelöst werden. Die Zufriedenheit der Flugzeugeigentümer hat einen hohen Stellenwert für die Gesellschaft. 3.1 Risiken Durch das interne Kontrollsystem wird gewährleistet, dass finanzielle Risiken erkannt und an die Geschäftsleitung berichtet werden. Für die Zukunft ist dennoch ein Ausbau des internen Controllings geplant. Zudem beobachtet die Geschäftsleitung permanent die Entwicklungen am Gesamtmarkt und versucht nach Notwendigkeit mit entsprechenden Maßnahmen entgegenzuwirken. Aufgrund des anhaltenden Krieges zwischen Russland und der Ukraine sowie der durch die EU ausgesprochenen Sanktionen, ist der wichtige russische Chartermarkt komplett weggebrochen, der bis Februar 2022 einen Umsatzanteil von ca. 20% ausgemacht hat. Im laufenden Geschäftsjahr 2023 konnte der wegbrechende Umsatz der russischen Kunden durch die erhöhte Nachfrage nach Flugleistungen in westlichen Märkten (Europa, insbesondere England, USA, usw.) sowie im mittleren Osten kompensiert werden. Sollte der Krieg über weitere Jahre anhalten sowie die ausgeprägten Sanktionen aufrechtgehalten werden, besteht das große Risiko eines potenziellen Umsatzrückganges, da ein zahlungskräftiger und konsumhungriger Kundenkreis dem Markt langfristig entzogen wird. Gerade im Heavy-Jet Bereich ist Russland ein enorm wichtiger Abnehmer gewesen. Am 07. Oktober 2023 ist Israel von der Hamas überfallen worden. Der durch diesen Überfall entfachte Nahostkonflikt wirkt sich ebenfalls negativ auf weltweite Wirtschaftslage aus, was sich wiederum negativ auf die Nachfrage an Flugleistungen auswirken könnte. Auch in Zukunft wird das Unternehmen mit Krisengebieten umgehen und flexibel auf zeitweise wegbrechende Märkte reagieren müssen. Das Management der VistaJet GmbH geht davon aus, dass die Krise auch im Geschäftsjahr 2024 anhalten wird. Ein mittleres Risiko besteht in der nicht kalkulierbaren Entwicklung der Kurse für die CO 2 Emissionszertifikate. Spezialisten gehen davon aus, dass der Kurs im Jahr 2026 auf über 100€ pro Zertifikat steigen könnte. Bereits im Jahr 2023 wurde die 100€ Marke kurzfristig gerissen. Im Jahr 2023 lag der Durschnitt bei über 80€ pro Zertifikat. Leider sind auch im Handel mit Emissionszertifikaten immer mehr Spekulanten tätig, die eine realistische Entwicklung der Kurse negativ beeinflussen. Darüber hinaus sorgt die Politik für eine Verknappung des Zertifikatangebotes, wodurch die Kurse zusätzlich nach oben getrieben werden. Weitere kleinere Risiken für das Unternehmen resultieren aus den permanent steigenden rechtlichen Restriktionen und behördlichen Auflagen. Durch die vermehrt anfallenden administrativen Verwaltungsvorgänge werden personelle Ressourcen gebunden und notwendige Abläufe immer zeitintensiver. Die hierdurch entstehenden Kosten müssen an anderen Stellen kompensiert werden. Es muss darauf geachtet werden, dass die innerbetrieblichen Strukturen kontinuierlich auf die Änderungen der Rahmenbedingungen angepasst werden. Wie andere Industriebranchen sieht sich die Business Aviation ebenfalls mit dem Mangel an Fachkräften konfrontiert, was potenziell zu einer Wachstumsbremse führen kann. Bestehenden finanziellen Risiken, versucht das Management mit einer schlanken und effizienten Organisation Rechnung zu tragen. Daneben bilden gut ausgebildete, motivierte Mitarbeiter/innen sowie verlässliche, loyale Flugzeugeigentümer die Basis um die anstehenden Herausforderungen zu lösen. Auch im Jahr 2023 ist eine mangelnde Verfügbarkeit an Ersatzteilen für die Maschinen eine große Herausforderung für die Organisation. Der Mangel an Teilen führt zu längeren Standzeit in den Werftbetrieben, wodurch die Maschinen weniger operativ eingesetzt werden können. Nach diversen Gesprächen mit Lieferanten und Dienstleistern muss davon ausgegangen werden, dass der Engpass auch noch im Jahr 2024 anhält. 3.2 Chancen Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 hat sich der Mittlere Osten sowie die USA zu einem Wachstumsmarkt für die VistaJet GmbH entwickelt. Durch die Einflottung zwei weiterer Falcon 7X im Jahr 2023 konnte der Anteil an diesen Absatzmärkten ausgebaut werden. Des Weiteren ist am Markt nach wie vor ein Verdrängungswettbewerb zu beobachten der aufzeigt, dass Unternehmen, die überwiegend junge Flotten betreiben, einen Wettbewerbsvorteil haben, da der Markt neuere Flugzeuge besser annimmt und hierdurch Marktanteile gewonnen werden können. Mit der jungen Flugzeugflotte ist die VistaJet GmbH insoweit gut aufgestellt. Zudem wird kontinuierlich in die bestehende Flotte investiert und Maschinen werden überarbeitet. Im Markt ist ferner eine Konsolidierungsphase zu erkennen, in der nach unserer Ansicht nur Anbieter mit einer größeren Flotte wettbewerbsfähig bleiben werden. Als immer noch selbstständig agierende Gesellschaft besteht eine essenzielle Herausforderung des Managements nach wie vor darin, das Wachstum der Gesellschaft weiter voranzutreiben und die erfolgreichen und gefragten Flugzeugmuster im Markt zu definieren und diese in die eigene Flotte aufzunehmen sowie weitere Flugzeugeigentümer für die VistaJet GmbH zu gewinnen. Die Verkaufspreise (On Demand Charter) sind im Vergleich zum Rumpfgeschäftsjahr 2022 stabil geblieben. Entsprechend konnte nur ein Teil der partiell gestiegenen Kosten an die Kunden weitergeben werden. Diese Preisstabilität muss nicht zwingend von Dauer sein. Am Markt herrscht nach wie vor ein hoher Wettbewerbsdruck. Hierdurch erhält eine gut vernetzte, motivierte Verkaufsabteilung sowie eine effizient arbeitende Flugvorbereitung und Flugplanung eine immer wichtigere Rolle, um die eingehenden Buchungen intelligent und kosteneffizient zu planen, wodurch Synergien geschaffen werden. Auch um diese Synergien überhaupt realisieren zu können, ist der Operator gezwungen, eine bestimmte Anzahl an Flugzeugen zu betreiben, damit eine ausreichende Verfügbarkeit seiner Maschinen innerhalb seines Kernmarktes gewährleistet ist. Steigende Flugnebenkosten, steigende Personalkosten sowie der Kampf um qualifiziertes Personal können in einer schlagkräftigen großen Unternehmensgruppe besser kompensiert werden, wodurch ein Wettbewerbsvorteil gegenüber kleineren Anbietern am Markt entsteht. 4. Prognosebericht Nach dem Integrations- und Reorganisationsjahr 2023 ist die VistaJet GmbHbestrebt, das positive Wachstum der letzten Jahre wieder zu forcieren und die Flotte im Heavy-Jet, Super-Midsize- und Long-Range-Jet Bereich weiter auszubauen. Zudem wird sie der größte Anbieter von Cessna Citation XLS+ und Embraer Legacy 600/650 in Europa bleiben. Des Weiteren arbeitet die Gesellschaft kontinuierlich daran, innerbetriebliche und verwaltungstechnische Abläufe zu optimieren sowie das flugbetriebliche und technische Fachwissen auszubauen, um die Basis zu schaffen, jederzeit weitere Flugzeuge in die gewerbliche Operation aufzunehmen und wirtschaftlich erfolgreich zu betreiben. Das Management geht davon aus, dass sich aufgrund der aktuellen Krisen die wirtschaftliche/konjunkturelle Lage etwas abschwächt. Trotz dieser globalen Rahmenbedingungen strebt das Management den Ausbau der Flotte sowie der Markanteile an. Auf dieser Basis aufbauend, erwartet das Management für das Geschäftsjahr 2024 ein moderates Umsatzwachstum. Durch die Aufnahme zwei weiterer Maschinen (Falcon 7X) konnte die Long-Range-Flotte weiter ausgebaut und die Abgänge von drei Maschinen gut kompensiert werden. Das Management ist bestrebt, weitere Flugzeugeigentümer davon zu überzeugen, ihr Flugzeug bei der VistaJet GmbH ins AOC zu geben, um das Flugzeug professionell gewerblich betreiben zu lassen. Das Unternehmen hat sich als Ziel gesetzt, bis Ende 2024 mindestens 45 Maschinen zu operieren und die den Flugzeugeigentümern garantierten Flugstunden entsprechend zu erfüllen. In Bezug auf den Materialaufwand erwarten wir für die Zukunft eine Steigerung, die durch die Realisierung von Synergien innerhalb der Gruppe, in Relation zu den Umsatzerlösen auf einem erträglichen Maß gehalten werden können. Aufgrund des Nahostkonfliktes sind eventuell ansteigende Treibstoffkosten, Kosten für Emissionszertifikate, Personalkosten, usw. zu erwarten. Damit die Maschinen auch wirtschaftlich erfolgreich betrieben werden können, wird sich die VistaJet GmbH in den Bereichen Verkauf, Flugbetrieb und Flugplanung personell verstärken. Diese Maßnahme dient auch der Erhaltung der Kundenzufriedenheit und soll darüber hinaus die Flugplanung weiter optimieren, damit einhergehend zu einer Verringerung der Leerflugrate führen. Zudem wird durch die Weiterentwicklung etablierter Systeme der VISTA Gruppe die Grundlage geschaffen Prozesse noch effizienter gestalten zu können. In diversen Bereichen können durch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Gesellschaften der Gruppe Synergien gehoben werden. Des Weiteren wurde die Technik (CAMO) als weiterer Kernbereich der VistaJet GmbH definiert, mit der Maßgabe, sich in dem Bereich personell stärker aufzustellen und verstärkt zu investieren. Eine Verstärkung in dem Bereich ist zwingend notwendig, um die hohe Qualität, die von der VistaJet GmbH bezüglich der Flugzeugbetreuung erwartet wird, zu erfüllen sowie die Standtage der Maschinen zu reduzieren. Leider sind auch im Jahr 2024 viele Ersatzteile für die Maschinen nicht verfügbar, wodurch sich die Liegezeiten bei den Wartungsevents verlängern und die Maschinen der Operation nicht zur Verfügung stehen, was wiederum einen negativen Einfluss auf die Umsatzmöglichkeiten hat. Die Industrie hat nach wie vor mit den negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Lieferketten der Ersatzteillieferanten zu kämpfen. Nach Informationen der Lieferanten und Dienstleister wird dieser Engpass auch noch im Jahr 2024 anhalten. Die offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Intercompany Leistungen müssen im Laufe des nächsten Geschäftsjahres noch stärker reduziert werden. Der Fokus liegt hierbei auf der strukturierten und kontinuierlichen Kommunikation mit den Debitoren sowie der stetigen Einforderung der Außenstände. Ebenso wie in den vorangegangenen Geschäftsjahren stehen auch im Jahr 2024 das Kostenbewusstsein der gesamten Organisation sowie ein hoher Qualitätsanspruch im Mittelpunkt des Wirtschaftens, damit den Herausforderungen erfolgreich begegnen werden kann. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gehen wir deshalb von einem moderaten Zuwachs aus. Die VistaJet GmbH hat sich als Ziel gesetzt auch im Geschäftsjahr 2024, einer der führenden und attraktivsten "Full-Service-Operator" in Europa zu bleiben und die Marktposition in den Bereichen Heavy-Jet, Super-Midsize-Jet und Long-Range-Jet weiter auszubauen. Wir gehen davon aus, dass die Gesellschaft zum 31.12.2024 ein leicht höheres positives Ergebnis vor Steuern ausweisen wird. Diese Annahme basiert auf folgenden Grundlagen: Im Jahr 2024 sind die Verkaufspreise bisher stabil geblieben. Durch die Nutzung von effizienten IT-Systemen kann nach aktuellem Stand auf einen intensiven Personalaufbau verzichtet werden, wodurch die Personalkosten auf dem Niveau von 2023 bleiben können. Zudem werden die beiden im Jahr 2023 unterjährig eingeflotteten Falcon 7X ihre volle Flugleistung entfalten können und helfen Marktanteile hinzuzugewinnen. Durch die große Anzahl an typgleichen Maschinen kann eine hohe Verfügbarkeit im europäischen Markt gewährleistet werden und unwirtschaftliche Leerflüge reduziert bzw. vermieden werden. Durch den Zusammenschluss mit der VISTA Gruppe können Synergien in diversen Bereichen, wie beispielsweise beim Training von Piloten/innen, für Handling-Leistungen oder beim Fuel-Einkauf realisiert werden. Einer der wichtigsten Hebel für ein positives Geschäftsergebnis liegt in der Vermeidung teurer Leerflüge. Deswegen setzt die VistaJet GmbH ihren Fokus auf die effiziente Vernetzung der Flotte innerhalb des Kernmarktes und die intensive Umsetzung ihrer Floating Base Strategie. Im März 2024 hat die Belegschaft der VistaJet GmbH sich für die Einführung eines Betriebsrates entschieden. Inwiefern sich die Zusammenarbeit des zukünftigen Betriebsrates mit der Geschäftsführung bzw. Management auf das operative Geschäft auswirken wird, lässt sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschätzen.
Hamburg, 05. Juni 2024 Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023VistaJet GmbH (vormals: Air Hamburg Luftverkehrs- Gesellschaft mbH)HamburgI. Allgemeine Angaben Anwendung gesetzlicher Vorschriften Die VistaJet GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist im Handelsregister Hamburg unter der Registernummer HR B 97138 eingetragen. Die VistaJet GmbH ist seit 13. Mai 2022 ein Tochterunternehmen der Vista Aviation GmbH, ebenfalls mit Sitz in Hamburg, mit der ab Geschäftsjahr 01.07.2022-31.12.2022 eine ertragssteuerliche Organschaft besteht. Am 2. Oktober 2023 erfolgte eine Namensänderung von Air Hamburg Luftverkehrsgesellschaft mbH in VistaJet GmbH. Dieser Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die für die GuV unter enthaltenen Vorjahrsvergleichszahlen beziehen sich auf das Rumpfgeschäftsjahr 1. Juli - 31. Dezember 2022, wodurch die Vergleichbarkeit eingeschränkt ist. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und im Rahmen der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern werden unter Beachtung branchen- und betriebsüblicher Besonderheiten und in Anlehnung an die Nutzungsdauern der steuerlichen AfA-Tabellen ermittelt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die grundsätzliche Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:
Waren, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Marktpreis zum Bilanzstichtag bewertet. Dies trifft auch für entgeltlich erworbene Emissionszertifikate zu. Geleistete und Erhaltene Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Erkennbare Risiken bei Forderungen werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wird dem latenten Ausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung von einem Prozent des Forderungsbestands Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden mit dem Nennwert ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Auszahlungen, die Aufwand in zukünftigen Perioden darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert passiviert worden. In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken sowie der Höhe und/oder dem Grunde nach ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gem. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Effekte aus der Aufzinsung bzw. Abzinsung werden im Zinsertrag bzw. Zinsaufwand ausgewiesen. Für die Verpflichtung zur Abgabe von Emissionszertifikaten entsprechend der verursachten Emissionen wurden die Grundsätze für die Bewertung von Sachleistungsverpflichtungen berücksichtigt. Dabei wurden neben den im Bestand befindlichen Emissionszertifikaten noch zu erwerbende Zertifikate mit ihrem Zeitwert am Abschlussstichtag bei der Rückstellungsbewertung berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert worden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Buchungstag bewertet. Zum Bilanzstichtag werden auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Sofern die Restlaufzeit weniger als ein Jahr beträgt, wird gem. § 256a S. 2 HGB vom Anschaffungskosten- und Realisationsprinzip abstrahiert. II. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme von € 743,1 T (Vj.: € 463,0 T) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter aus gewährten Darlehen in Höhe von € 2.000.0 T (Vj.: € 48.000,0 T) enthalten. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen. Der Gewinnvortrag beinhaltet vor-organschaftliche Gewinne. Das Jahresergebnis wurde entsprechend des Gewinnabführungsvertrages an die Vista Aviation GmbH (vormals: Treva Aviation GmbH) abgeführt. Die Steuerrückstellungen betreffen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für Jahre vor der ertragssteuerlichen Organschaft. Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten auf der Grundlage der erwarteten Inanspruchnahme gebildet. Sie enthalten insbesondere eine Drohverlustrückstellung für ein gemietetes Flugzeug, das in Russland ohne Nutzungsmöglichkeit steht, über € 15.722,0 T (Vj.: € 23.245,0 T für zwei Flugzeuge) sowie Rückstellungen für Flugstunden € 6.098,6 T (Vj.: € 7.183,0 T) sowie für Emissionsrechte von € 4.767,9 T (Vj.: € 6.713,3 T). Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert und haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern mit € 477,5 T (Vj.: € 434,9 T) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter, hauptsätzlich aus abzuführenden Gewinnen, in Höhe von € 38.685,1 T (Vj.: € 13.475,7 T) enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen. Unterschiedliche Wertansätze in Handels- und Steuerbilanz entfallen im Wesentlichen auf die gebildete Drohverlustrückstellung in Höhe von € 15.722 T. Aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft zwischen der VistaJet GmbH und der Vista Aviation GmbH sind auf Ebene der VistaJet GmbH keine latenten Steuern auszuweisen. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt.
Das Cafe Himmelsschreiber wurde am 1.10.2022 an die AERO Gastro GmbH verkauft und gehört somit ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zur VistaJet GmbH. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von € 9.627,5 T (wovon € 7.580,7 T sich aus der Auflösung der Drohverlustrückstellung für ein von den in Russland befindlichen Flugzeugen ergibt) sowie € 1.207,0 T (Vj.: € 320,5 T) aus der Währungsumrechnung. Die Personalaufwendungen enthalten Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von € 12,9 T (Vj.: € 8,0 T). Im Materialaufwand sind u.a. Aufwendungen für Flugzeugchartergebühren in Höhe von € 96.692,4 T (Vj. € 43.233 T), Aufwendungen für Flugbenzin in Höhe von € 44.746,8 T (Vj.: € 29.411,8 T), Reparatur- und Instandhaltungskosten in Höhe von € 36.206,9 T (VJ.: €16.503 T), Flughafengebühren in Höhe von € 17.694,1 T (Vj. € 14.109 T) sowie Aufwendungen für Emissionszertifikate in Höhe von € 4.786,9 T (Vj.: € 3.393,6 T) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von € 809,9 T (Vj.: € 464,0 T€) aus der Währungsumrechnung. Der Jahresüberschuss liegt bei € 26.193,9 T (vor Gewinnabführung). Da ein Gewinnabführungsvertrag mit der Vista Aviation GmbH besteht, wird in dieser Höhe eine Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. IV. Sonstige Angaben Personalbestand Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 625 fest angestellte Arbeitnehmer (Vj.: 616), davon waren Frauen 234 (Vj. 239). 60% der Belegschaft stellen die Piloten/innen und Flugbegleiter/innen. Die restlichen 40% umfassen technische und administrative Abteilungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind und für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, ergeben sich aus externen Miet-/Leasingverträgen für die Flugzeuge in Höhe von € 375,7 Mio. Es wurde für die Ermittlung der finanziellen Verpflichtungen jeweils die gesamte Vertragslaufzeit zugrunde gelegt unabhängig von früheren Kündigungsmöglichkeiten. Die Muttergesellschaft hat auf Basis eines bestehenden Darlehensvertrages, mit einem Volumen von bis zu € 150 Mio., zum Stichtag einen Betrag von € 148 Mio., noch nicht in Anspruch genommen (Vj. € 2 Mio.). Das Darlehen, inklusive aufgelaufenen Zinsen, wurde am 15.01.2024 komplett zurückbezahlt. Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:
Die Angabe der Geschäftsführergehälter unterbleibt gem. § 286 Abs 4 HGB. Honorare des Abschlussprüfers Die Honorare des Abschlussprüfers betragen € 142 T und betreffen ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der VistaJet GmbH wird in den Konzernabschluss der VistaJet Group Holding Limited, Malta, einbezogen, der für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufgestellt wird. Die Vista Global Holding Ltd., Vereinigte Arabische Emirate, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag wurde am 23.02.2024 ein Nachtrag zu dem Miet- und Halterschaftsvertrag des zweiten Flugzeuges, das in Russland ohne Nutzungsmöglichkeit steht, abgeschlossen. In diesem wurde, mit einer einmaligen Zahlung von € 1.880 T ein rückwirkender Verzicht auf die Zahlung von den Mindestflugstunden vereinbart (per 31.12.2023 Drohverlustrückstellung über € 15.722,0 T).
Hamburg, den 05. Juni 2024 Jost Hofmann, Geschäftsführer Tobias Schramm, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die VistaJet GmbH (vormals: AIR HAMBURG Luftverkehrsgesellschaft mbH), Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VistaJet GmbH (vormals: AIR HAMBURG Luftverkehrsgesellschaft mbH), Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VistaJet GmbH (vormals: AIR HAMBURG Luftverkehrsgesellschaft mbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 14. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Alexander Fernis, Wirtschaftsprüfer ppa. Ann-Kathrin Klischat, Wirtschaftsprüferin |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Latest news articles and media mentions
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company
Real-time document download from the commercial register
Other companies registered at or near this business location
29 nearby organizations
Logistics service activities
Manufacture of plastic packing goods
Manufacture of turbines
Wholesale of sugar and chocolate and sugar confectionery
All other education n.e.c.
Provision of other services for non-artistic events
Manufacture of shop furniture and other special furniture
Management activities of other holding companies
Computer consultancy activities
Management activities of other holding companies
Computer consultancy activities
Contract catering service activities and other food service activities
Activities of holding companies
Wholesale of sports goods and their accessories
Activities of holding companies
Manufacture of plastic packing goods
Engineering activities for construction project management of civil engineering constructions and transportation infrastructure
Other motion picture, video and television programme production activities
Activities of holding companies
Computer consultancy activities
Activities of holding companies
Computer consultancy activities
Other human resources provision
Management of non-residential real estate on a fee or contract basis
Agents involved in the sale of wine, sparkling wine and spirits
Provision of visiting and assistance services of persons with disabilities
Provision of visiting and assistance services of persons with disabilities
Wholesale of sugar and chocolate and sugar confectionery
Engineering activities for technical building equipment
Indicators extracted from public financial statements
Real-time document download from the commercial register
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company