PVG Group Verwaltungs GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Alexander Josef Hörner since 12/16/2019 | Managing Director |
Gerhard Heythausen since 12/17/2018 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Official financial statements and annual reports
7Days Foodservice GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 20171. Geschäft und Rahmenbedingungen Die 7Days Foodservice GmbH, Frankfurt am Main, erbringt Dienstleistungen vornehmlich in der Lebensmittellogistik überwiegend für Kunden der Systemgastronomie. Dabei ist die Dienstleis¬tungstiefe je Kunde unterschiedlich und bewegt sich zwischen Fullfilment (Beschaffung, Lagerung, Kommissionierung und Auslieferung von Lebensmitteln) und reinen Logistikleistungen (Transport). Entsprechende Dienstleistungsverträge haben in der Regel eine Laufzeit von 3 5 Jahren. Die Beschaffung von Lebensmitteln erfolgt hinsichtlich Lieferant und Einkaufspreis nach Vorgaben der Kunden. Aufgabe der Gesellschaft ist es dabei, die Mengen so zu disponieren, dass die Bestände durchschnittlich die Auslieferungen für einen 2-Wochen-Zeitraum abdecken. Die 7Days Foodservice GmbH trägt daher nur dann ein Waren- und Preisrisiko, wenn sie Fehldispositionen zu verantworten hat oder z. B. ihre Verpflichtungen, die Waren im Rahmen der Lagerung ordnungsgemäß zu kühlen, nicht einhält. Die Dienstleistungen der 7Days Foodservice GmbH werden grundsätzlich über eine Logistikmarge vergütet, die sich in der Regel nach dem Gewicht der transportierten Ware bemisst. Die 7Days Foodservice GmbH hat Lagerstätten in Mülheim, Rheine, Remseck (Stuttgart) und Berlin angemietet, in denen sowohl Tiefkühl-, Frisch- und Trockenware eingelagert ist. Darüber hinaus hat die Gesellschaft weitere Lagerstellplätze in Drittlägern angemietet. Die Gesellschaft muss sich dem Wettbewerb insbesondere zweier größerer Konkurrenten stellen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Darstellung des Geschäftsverlaufs Die Systemgastronomie verzeichnet bei den neuen anspruchsvolleren Konzepten im Fast Casual Dining deutlich höhere Wachstumsraten als in der klassischen Fastfood-Gastronomie. Dennoch wächst auch diese weiter, allerdings bei den verschiedenen Brands unterschiedlich stark. Insbesondere die Umsätze mit Kunden, die seit 2015 neu akquiriert wurden, sind im Geschäftsjahr stark angestiegen. Aber auch bei langjährigen Bestandskunden waren durchgängig Umsatzzuwächse zu verzeichnen. Dies hat dazu geführt, dass die Logistikstrukturen bis an die Kapazitätsgrenze ausgelastet sind. Im Rahmen der Einführung des Frische-Programms eines Großkunden waren im Geschäftsjahr 2017 entsprechende Anlaufkosten zu verzeichnen. Wegen des starken Wachstums eines weiteren Großkunden wurde mit diesem ein neuer Vertrag mit einer geringeren Marge abgeschlossen. Durch das Wachstum des Kunden sind die Umsätze mit diesem Kunden trotz der geringeren Marge gestiegen. Zum 30.09.2017 ist der Vertrag zur Belieferung der britischen Streitkräfte in Deutschland bzw. in europäischen Manövergebieten ausgelaufen. Im Geschäftsjahr wurde der Liefer-Fuhrpark durch Leasing erneuert. Investitionen wurden darüber hinaus im Rahmen des Ausbaus der Kühlläger getätigt. In den Bereichen Rechnungswesen und Lagermanagement wurden durch entsprechende Personalinvestitionen Maßnahmen zur Verbesserung von Prozessen getroffen. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr diverse Qualitätsaudits durchgeführt und bestanden. 2.2 Lage des Unternehmens 2.2.1 Darstellung der Vermögenslage Die Vermögensstruktur ist unverändert geprägt von kurzfristigen Vermögenswerten. Der Umsatzanstieg hat zu entsprechenden Zuwächsen bei Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen geführt (working capital). Die stichtagsbezogen vorhandene Liquidität wurde kurz nach dem Stichtag zur Rückführung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verwendet. Die Bilanzsumme ist um 4.595 T€ auf 29.856 T€ gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt nach Verlustverrechnung 25 %. Auch die Kapitalstruktur ist von kurzfristigen Werten geprägt. Die kurzfristigen Vermögenswerte decken die kurzfristigen Verbindlichkeiten vollständig ab. 2.2.2 Darstellung der Ertragslage Das Umsatzwachstum um 18,6 % hat zu einem Rohertragsanstieg von 2.488 T€ geführt. Die Rohertragsquote ist dabei gleich geblieben. Die allgemein starke Auslastung der Logistikbranche hat zu überproportionalem Anstieg der Transportkosten geführt. Infolge des Umsatzwachstums und weiterer getroffener Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur in Verwaltung und Lagermanagement sind auch die Personalaufwendungen überproportional angestiegen. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Mehraufwendungen wegen der hohen Auslastung insbesondere für Tiefkühl-Stellplatzmieten in Fremdlägern sowie für Zeitarbeitspersonal angefallen. Insgesamt hat sich das Betriebsergebnis auf einen Fehlbetrag von -456 T€ verschlechtert. Unter Berücksichtigung von periodenfremden Ergebnisbestandteilen, Zinserträgen, Erträgen aus Steuererstattungen für Vorjahre und Aufwendungen für sonstige Steuern ergibt sich für das Geschäftsjahr 2017 ein Jahresfehlbetrag von -256 T€. 2.2.3 Darstellung der Finanzlage Zur Finanzierung von Steuerzahlungen für die Jahre 2003 - 2005 hat die ehemalige Muttergesellschaft der Gesellschaft ein Darlehen gewährt. Bei einem erfolgreichen Abschluss des diesbezüglichen Klageverfahrens ist das Darlehen zurückzuzahlen, ansonsten erfolgt eine Verrechnung mit dem vereinbarten Ausgleichsanspruch gegen die ehemalige Muttergesellschaft. Die Gesellschaft wird bei der Umsetzung der geplanten Investitionen in die neue Infrastruktur voraussichtlich auf Außenfinanzierungen (Banken, Gesellschafter) angewiesen sein. 3. Prognosebericht Das starke Wachstum der Bestandskunden und die Hinzunahme von Neukunden sind eine sehr gute Voraussetzung für zukünftig positive Ergebnisse. Die Gesellschaft plant die Nutzung einer neuen Halle im Ruhrgebiet zur Zentralisierung mehrerer Lagerstandorte, um dem Marktwachstum entsprechend gerecht zu werden. Die Gesellschaft ist heute schon auf Lagerstellplätze in fremden Tiefkühllägern in Unna und Düsseldorf angewiesen. In diesem Zusammenhang sollen die Hallenkapazitäten und die Höhe, in denen Paletten gelagert werden können, deutlich ausgeweitet werden, so dass zum einen wieder eine optimale Hallenauslastung erreicht werden kann und zum anderen unwirtschaftliche Transporte zwischen den einzelnen Lagerstandorten wegfallen. Die neuen Strukturen ließen es darüber hinaus zu, zusätzliche Umsätze zu generieren und von dem Wachstum der Systemgastronomie zu profitieren. Die mittlerweile stark angestiegenen Anforderungen der Kunden sowie die Erweiterung der Dienstleistungstiefe machen es erforderlich, die seit Jahren eingesetzte IT-Landschaft zu erneuern. Daher hat sich die Gesellschaft entschieden, die Hardware-Infrastruktur zur Muttergesellschaft nach Frankfurt auszugliedern und ein neues Transportsystem und später auch ein neues Warehouse-Managementsystem zu installieren. Dies wird neben der Erhöhung der Transparenz insbesondere eine Verbesserung der Abläufe zur Folge haben. Auch das "Aufschalten" neuer Kunden wäre dann ohne größeren Aufwand möglich. Die Umsetzung soll im Idealfall bis Ende des Jahres 2018 erfolgt sein. Im Jahr 2018 ist ein Kundenvertrag ohne Verlängerung ausgelaufen. Eine Belastung des Ergebnisses wird nicht erwartet, da sowohl das Auftragsvolumen als auch die Marge bei diesem Kunden nur geringes Niveau hatten. Die nach den Umsatzausweitungen insbesondere der beiden vergangenen Jahre aufgetretenen Engpässe der Lagerkapazitäten mit einer entsprechenden Belegung der Hallen an der Kapazitätsgrenze belasten die Kostenstruktur ebenso wie die derzeit hohe Auslastung der Logistikbranche allgemein (LKW, Fahrer). Für die Übergangszeit bis in das Jahr 2019 stellt sich die Aufgabe, Kosteneinsparungen durch Prozessverbesserungen in dem gegebenen Rahmen zu realisieren. Inwieweit Entlastungen der eigenen Strukturen durch Outsourcing möglich sind, wird geprüft. Hierfür wurde das Programm SHAPE aufgelegt. Für die kostenintensive Übergangsphase der Jahre 2018 und 2019 wird bei leicht steigenden Umsätzen und im Durchschnitt stabilen Margen mit negativen Ergebnissen gerechnet. Die Umsetzung der geplanten Optimierung der Infrastrukturen lässt jedoch erhebliche Kostenreduzierungen erwarten, so dass ab dem Jahr 2020 von einem deutlichen Ertragsanstieg ausgegangen wird. Das Ergebnis des ersten Quartals 2018 ist mit -553 T€ negativ. 4. Chancen- und Risikobericht Marktrisiken ergeben sich aus der allgemeinen Entwicklung der Verbrauchergewohnheiten und / oder der Solvenz bzw. Marktstärke unserer Kunden. Die Gesellschaft genießt bei ihren Kunden wegen ihrer seit vielen Jahren bewiesenen hohen Leistungsfähigkeit einen guten Ruf. Risiken, dass Kunden bei Nichteinhaltung von Lieferqualität bzw. Lieferzeit oder auf Grund zu hoher Kostenstrukturen und entsprechend niedrigeren Margenangeboten der Wettbewerber zu diesen wechseln, sind jedoch immanent vorhanden. Risiken für das Gesamtgeschäft können sich daraus ergeben, dass wenige Kunden große Anteile am Gesamtumsatz haben. Im Jahr 2018 wurden die Verträge mit zwei Großkunden verlängert. Die Konditionen (Marge) haben sich verbessert. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die in 2018 zu führenden Vertragsverhandlungen hinsichtlich Verlängerung und Konditionen für die Gesellschaft positiv abgeschlossen werden können. Chancen können sich daraus ergeben, dass es gelingt, die Tiefe der Dienstleistungen für die Kunden weiter auszubauen. Einige Kunden haben bereits Interesse an Dienstleistungen gezeigt, die z. B. den Wareneinkauf betreffen. Die Gesellschaft hat in diesem Zusammenhang das Projekt Foodsolutions aufgelegt. Weitere Risiken, welche den Bestand des Unternehmens beeinträchtigen oder gefährden könnten, sind nicht erkennbar.
gez. Carsten Glos, Geschäftsführer gez. Thomas Kirschner, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2017der 7Days Foodservice GmbH, Am Martinszehnten 13, 60437 Frankfurt am MainAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2017der 7Days Foodservice GmbH, Am Martinszehnten 13, 60437 Frankfurt am Main
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.20177Days Foodservice GmbH, Am Martinszehnten 13, 60437 Frankfurt am Main
Anhang für das Geschäftsjahr 2017I. Allgemeine Angaben Die 7Days Foodservice GmbH, Frankfurt am Main, ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den Bestimmungen der § 266 bzw. § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Die Gesellschaft ist unter der Firma 7Days Foodservice GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 44350 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Frankfurt am Main. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen 150,00 € und 410,00 €, die nach dem 01. Januar 2010 zugegangen sind, werden in der Anlagenbuchhaltung erfasst und im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter bis 150,00 € werden sofort in voller Höhe ergebniswirksam als Betriebsausgaben ohne Bestandsführung erfasst. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Vorauszahlungen für künftige Zeiträume werden im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem fristenkongruenten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst. Der gesonderte Ausweis der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG erfolgt über einen in die Bilanzgliederung neu aufgenommenen Passivposten. Sämtliche Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls unter Berücksichtigung des § 256a HGB zum Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im gesonderten Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben grundsätzlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei einem Teilbetrag von 3.932 T€ ist jedoch eine längere Laufzeit zu erwarten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Ein von einer ehemaligen Konzerngesellschaft gewährtes Darlehen, welches zum Stichtag mit 2.644 T€ bilanziert ist, ist über Forderungsabtretungen gesichert. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von 164.623 T€ wurden nahezu ausschließlich im Inland generiert und betreffen ganz überwiegend den Verkauf von Handelswaren. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten vor allem Erträge aus der Veräußerung von Anlagevermögen bzw. aus der Auflösung von Rückstellungen und somit Erträge, die auch nach den durch das BilRUG geänderten Vorschriften unter den sonstigen betrieblichen Erträgen auszuweisen sind. Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von 47 T€ in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Außergewöhnliche Erträge bzw. Aufwendungen Infolge eines Ausbaus des Geschäfts mit langjährigen Großkunden sowie durch die Gewinnung neuer Kunden sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 25.803 T€ gestiegen. Korrespondierend hierzu hat sich der Materialaufwand mit 19.572 T€ ebenfalls merklich erhöht. Gleiches gilt für die Transport- / Frachtkosten sowie die Personalaufwendungen, die um 4.154 T€ bzw. 1.806 T€ angestiegen sind. Der Aufwand für KFZ-Leasing bzw. Mietfahrzeuge hat sich um 772 T€ erhöht. Periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 273 T€ enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 387 T€, im Materialaufwand in Höhe von 411 T€ enthalten. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Büro- und Lagerflächen sowie aus Leasingverträgen. Die Belastung bis zum Laufzeitende der Verträge beträgt 5.808 T€. Anzahl der Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr 247, davon 193 gewerbliche und 54 nicht gewerbliche Arbeitnehmer. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Zur Geschäftsführung der 7Days Foodservice GmbH gehörten im Geschäftsjahr: ● Kaufmann Carsten Glos, Heusweiler ● Kaufmann Thomas Kirschner, Frankfurt am Main Der ausgeübte Beruf der vorgenannten Geschäftsführer besteht in der Geschäftsführung der Gesellschaft bzw. weiterer Gesellschaften. Auf eine Offenlegung der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mutterunternehmen Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der 7Days Group GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, und in den Konzernabschluss der SOKI Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Frankfurt am Main, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Beide Konzernabschlüsse werden beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht und sind dort erhältlich (www.bundesanzeiger.de). Honorar des Abschlussprüfers Für Prüfungsleistungen wurde vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2017 ein Honorar in Höhe von 40 T€ berechnet. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, das Ergebnis in Höhe von -256 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 15. Mai 2018 gez. Carsten Glos, Geschäftsführer gez. Thomas Kirschner, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - der 7Days Foodservice GmbH mit einer Bilanzsumme von 29.856.123,12 € unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, die gesetzlichen Vorschriften zur Aufstellung des Lageberichts wurden beachtet und der Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bonn, den 15. Mai 2018 Bacher
& Partner GmbH
gez. Dr. Josef Schulte Wirtschaftsprüfer Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss 2017 am 12.07.2018 festgestellt. Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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