ODW Lebensmittel GmbH
Same addressManufacture of other food products n.e.c.
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
René Rozek since 3/26/2026 | Procura |
Henry Emmanuel André Ducos since 3/26/2026 | Procura |
Valerie Caminade since 9/16/2024 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Andros et Cie SAS | 90.00% |
DEFINAND SAS | 10.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Andros Deutschland GmbHBreubergKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LageberichtZusammengefasster Lage- und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 1. Grundlagen des Unternehmens Seit mehr als 60 Jahren steht Andros Deutschland GmbH für innovative Fruchtideen und hervorragende Qualität. Das Unternehmen ist Marktführer im Markenbereich in der Warengruppe Obst im Glas und einer der führenden Anbieter für Obstkonserven insgesamt. Das Produktportfolio reicht von der klassischen Obst- und Gemüsekonserve, über hochwertige Bio-Frucht-Variationen bis zur klassischen Konfitüre. Diese verkaufen wir europaweit flächendeckend an den Lebensmitteleinzelhandel und in vielen weiteren Ländern. Zu unseren Kunden zählen Einzelhandelsketten, die wir im Markensegment sowie im Handelsmarkenbereich seit Jahrzehnten bedienen. Der vorliegende Lagebericht berichtet zusammengefasst über die Andros Deutschland GmbH und die Unternehmensgruppe Andros Deutschland. Die Angaben betreffen soweit nicht besonders vermerkt beide Abschlüsse. 1.1 Überblick über den Konzern In der Unternehmensgruppe der Andros Deutschland GmbH sind alle geschäftlichen Aktivitäten der deutschen Beteiligungen zusammengefasst. Die Andros Deutschland GmbH und deren Tochtergesellschaften sind Teil des weltweit agierenden Konzerns des Mutterunternehmens Andros et Cie. in Frankreich und werden daher strategisch und finanziell mit eingebunden. Am 30 Juni 2021 wurde der Anteilskauf sämtlicher Anteile der Obst- und Gemüseverarbeitung "Spreewaldkonserve" Golßen GmbH vollzogen (Closing). Der Anteilskauf beruht auf dem Anteilskaufvertrages vom 22. Dezember 2020, der unter kartellrechtlichem Vorbehalt geschlossen wurde. Eine Freigabe der Behörde erfolgte am 24. Juni 2021 und in deren Folge am 30.06.2021 der Vollzug des Kaufs. Zu diesem Erwerb gehört auch deren ungarische Tochtergesellschaft Schenk és Társa Kft., die weiterhin im direkten Anteilsbesitz der Obst- und Gemüseverarbeitung "Spreewaldkonserve" Golßen GmbH verbleibt. Per. 1 Juli 2021 ist der Konsolidierungskreis damit um diese Gesellschaften erweitert. Die Geschäftsfelder umfassen die Herstellung und den Vertrieb diverser Lebensmittelprodukte. Die bereits bestehende Produktpalette von frucht- und milchbasierten Produkten wird durch den Anteilskauf um gemüsebasierte Produkte ergänzt sowie die Fruchtproduktpalette weiter gestärkt. Neben diesen Produkten werden auch frische und fermentierte Produkte, welche nicht milchbasiert sind, produziert. Grundlegend erfolgt die interne Steuerung getrennt nach der Warengruppe Frucht, Frische und der Warengruppe Gemüse. Warengruppe Frucht:
Warengruppe Frische:
Warengruppe Gemüsekonserven:
Die Artikel werden im In- und Ausland an den Lebensmittel-Einzelhandel, Großverbraucher, Industriekunden und im internationalen Konzernverbund verkauft. Die Andros Deutschland GmbH hält als Konzernobergesellschaft insgesamt vier direkte vollkonsolidierte Tochtergesellschaften. ODW Frischprodukte GmbH Die ODW Frischprodukte GmbH produziert in ihrem Werk in Elsterwerda ein umfangreiches Sortiment an Milchprodukten. Sie ist Spezialist für Dessert- und Joghurtprodukte für den Privat-Lable und B2B Bereich sowie seit dem 2020 Anbieter im veganen Segment. ODW Lebensmittel GmbH Die ODW Lebensmittel GmbH ist eine reine Vertriebsgesellschaft. Sie hat kein eigenes Anlagevermögen und Personal. Die Gesellschaft verkauft Produkte an den deutschen Lebensmitteleinzelhandel und an Unternehmen der Andros Gruppe. Andros Ingredients GmbH Die Gesellschaft produziert und vertreibt Lebensmittel und Zutaten hauptsächlich im Konzernverbund. Obst- und Gemüseverarbeitung "Spreewaldkonserve" Golßen GmbH Das Geschäft der Spreewaldkonserve Golßen GmbH umfasst die Herstellung und den Vertrieb von Obst- und Gemüsekonserven. Im Bereich der Gemüsekonserven ist sie eine Spezialist für Gurkenprodukte. Schenk és Társa Kft. Die Gesellschaft konzentriert sich bei der Herstellung von Obstkonserven insbesondere auf Sauerkirschen und Pflaumen, bei Gemüsekonserven werden die typischen ungarischen Produkte wie Paprika, Letscho, aber auch Mais und Erbsen produziert. Die erzeugten Produkte werden hauptsächlich in Deutschland und davon weit überwiegend über das direkte Mutterunternehmen, die Obst- und Gemüseverarbeitung "Spreewaldkonserve" Golßen GmbH, abgesetzt. 1.2 Forschung und Entwicklung & Qualitätsmanagement Der Bereich F&E hat im Unternehmen und im Konzernverbund eine zentrale Bedeutung. Innovationen sichern unsere Position in den relevanten Märkten und sind die Basis für Wachstum. Die Aufwendungen des Geschäftsjahres 2021 für Produktentwicklung im Konzern belaufen sich gemäß Kostenstellenrechnung auf 1.265 T€ (Vorjahr: 902 T€). Hierzu gehören:
In den F&E Abteilungen des Konzerns arbeiten Teams von Produktentwicklern an Produktideen und Rezepturen, um sie gemeinsam mit den Partnern aus dem Handel im Markt einzuführen. Hierbei hilft die technische Ausstattung mit modernen Küchenmaschinen sowie einer Pilotanlage, die es ermöglicht, den gesamten Produktionsbereich im Test abzubilden, um u.a. hochwertige und repräsentative Muster an die Kunden zu schicken. Neue Prozesse wurden eingeführt
Wie in den Vorjahren fanden im Jahr 2021 diverse Audits statt:
2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Im Jahr 2021 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 3,57 Billionen €. Somit stieg das deutsche Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 2,9 % an. Nach dem Einbruch im Vorjahr konnte sich das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 zwar erholen, aber die deutsche Wirtschaftsleistung erreichte nicht das Niveau vor der Corana-Krise. Bedingt ist dies dadurch, dass die deutsche Wirtschaft weiterhin mit der Pandemiesituation sowie zunehmender Liefer- und Materialengpässe zu kämpfen hat. Im Jahr 2021 betrug der Absatz auf dem Gesamtmarkt "Obstkonserve" laut dem Marktforschungsunternehmen Nielsen IQ 433,5 Mio. € und es ist hier ein Anstieg von 3,5 Mio. € zu verzeichnen. Die Andros Deutschland GmbH bleibt weiterhin führend auf dem Markt der Obstkonserven und konnte durch den Anteilskauf der Obst- und Gemüseverarbeitung "Spreewaldkonserve" Golßen GmbH noch weitere Marktanteile hinzugewinnen. Dabei sind gemäß Nielsen IQ die Marke Odenwald in 2021 mit einem Marktanteil von ca. 4 % und die Marke Spreewaldhof mit einem Markenanteil von ca. 3 % vertreten. In dem neu hinzugekommen Bereich Gemüse beträgt das Absatzvolumen 952,4 Mio. € und der Konzern deckt einen Marktanteil von ca. 2 % ab. In der Molkereibranche hat sich die preisliche Situation auf einem Milchpreis im Jahresdurchschnitt von 40,4 Ct/KG (Quelle: IFE, Rohmilch 4 % Fett/3,4 % Eiweiß) entwickelt. Dies im Vergleich zum Vorjahr (32,34 Ct/kg) eine Steigerung von 8,1 Ct /24,9 %. Sowohl Fett als auch Protein treiben den Preisanstieg voran. Das Fett (18,67 Ct/ kg; 14,92 Ct/kg in 2020) steigt um 3,75 Ct vs. 2020, Protein (21,73 Ct/kg; 17,42 Ct/kg 2020) steigt um 4,31 Ct vs. 2020. Dies spiegelt die aktuellen Herausforderungen des Markts wider, wo der Verbrauchertrend weiterhin zu Protein haltigen Produkten an Bedeutung gewinnt. Das mehrjährige Wachstum des Milchaufkommens in Deutschland ist gestoppt, Rückgang des Milchaufkommen um 1,6 % vs. 2020. Ursache sind hoher Anstieg der Kosten, schlechte Futterqualitäten und neue Produktionsauflagen. Das verringerte Milchaufkommen und die weiterhin sehr gute Nachfrage hat die Preise zum Ende 2021 deutlich ansteigen lassen. 2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse im Andros-Teilkonzern aus dem Verkauf von selbsthergestellten Produkten sowie Handelswaren liegen im Konzern mit 230,2 Mio. € um 24,0 Mio. € unter dem Vorjahr (254,3 Mio. €). Aus dem Zugang zum Konsolidierungskreis zu Beginn des zweiten Halbjahrs erhöht sich das Umsatzvolumen um weitere 50,2 Mio. €. Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von selbsthergestellten Produkten sowie Handelswaren und weiteren betrieblichen Erlösen der Andros Deutschland GmbH liegen mit 131,9 Mio. € unter dem Vorjahr (144,9 Mio. €). Dies resultiert aus einem deutlichen Absatzrückgang (-6.000 Tonnen). Der wesentliche Treiber des Absatzverlustes im Bereich des Markengeschäftes resultiert aus einem Kunden des Lebensmitteleinzelhandels (-2.300 Tonnen, -5,0 Mio. € Umsatz), bei dem es zu einer Sanktionierung in Folge von Preisverhandlungen kam. Im Bereich Private Label ist der Absatzrückgang auf das rückläufige Pouchgeschäft (- 2.200 Tonnen, - 5,6 Mio. € Umsatz) in Folge der Nachhaltigkeitsdebatte zurückzuführen. Der Bereich Frische konnte auch in diesem Geschäftsjahr den Produktmix weiter vorteilhaft verändern. Konkret bedeutet dies, die Reduktion des Industriegeschäftes, der Ausstieg aus verlustreichen Kontrakten im Private Label Bereich sowie der Ausbau von profitablen Produktsegmenten wie High Protein und Milchalternativen. Dies resultierte in einem Umsatzrückgang von 99,4 Mio. € (Vorjahr) auf 94,2 Mio. € mit jedoch deutlich gesteigertem Ergebnisbeitrag. Die Umsätze der Obst- und Gemüseverarbeitung "Spreewaldkonserve" Golßen GmbH und deren Tochtergesellschaft Schenk és Társa Kft. betrugen 50,3 Mio. €. Darauf entfallen 26,3 Mio. € auf den Bereich Frucht und 24,0 Mio. € auf den in 2021 neuen Bereich Gemüse. 2.3 Investitionen Die Gesamtinvestitionstätigkeit im laufenden Geschäftsjahr ist auf Konzernebene rückläufig gewesen. Im Jahresabschluss waren die Investitionen im Wesentlichen durch den Anteilskauf der Obst- und Gemüseverarbeitung "Spreewaldkonserve" Golßen GmbH geprägt. Neben dem Anteilskauf sind im Frucht- und Gemüsebereich im Wesentlichen die Investitionen in Energie und Processing sowie in die Weiterentwicklung der IT zu erwähnen. Hinzu kommen noch die üblichen jährlichen Instandhaltungs- und Wartungsmaßnahmen. Die Gesamtinvestitionen ins Anlagevermögen betrugen insgesamt 8,8 Mio. €, davon 0,9 Mio. € in das immaterielle Anlagevermögen und insgesamt 7,9 Mio. € in das Sachanlagevermögen. Im Frischebereich wurden in Maschinen- und Prozesstechnik rund 2,6 Mio. € investiert, um auch zukünftiges Wachstum im Bereich Dessert und Yoghurt-Bereich abbilden zu können. Weitere Investitionen sind im Bereich Ersatzinvestitionen anzusiedeln. Die Abschreibungen des Konzerns lagen bei 8,2 Mio. € (Vorjahr: 5,9 Mio. €). Neue Leasingverpflichtungen im wesentlichen Umfang wurden nicht eingegangen. 2.4 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -v orhaben Innerhalb der Andros Deutschland Gruppe besteht ein Cashpooling und die Andros Deutschland GmbH ist die Cash-Poolführerin. Bestehende Bankverbindlichkeiten wurden planmäßig zurückgeführt. Neue kurzfristige und langfristige Bankverbindlichkeiten wurden hauptsächlich zu Zwecken des Anteilskaufs und der Rückzahlung der externen Finanzierung der Obst- und Gemüseverarbeitung "Spreewaldkonserve" Golßen GmbH und deren Tochtergesellschaft aufgenommen. Daher stieg im Wesentlichen durch diesen Erwerbsvorgang bestimmt, die Summe der Bankverbindlichkeiten zum Ende des Jahres auf 74,9 Mio. € (Vorjahr: 17,1 Mio. €). Davon ist ein Anteil von 25 Mio. € als mittel- bis langfristige Verbindlichkeit zu werten. Diese Darlehen und damit zusammenhängende Covenants wurden im Konzernverbund der obersten Muttergesellschaft vereinbart und gesichert. Es bestehen keine Indizien für einen Bruch der Covenants. Der aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung erhöhte Finanzbedarf des Tochterunternehmens ODW Frischprodukte GmbH wurde durch einen Darlehensverzicht seitens der Muttergesellschaft Andros et Cie. gedeckt. Dieser Darlehensverzicht in Höhe von insgesamt 12 Mio. € führte zu sonstigen betrieblichen Erträgen. Daneben bestehen 2,7 Mio. € an kurzfristigen Bankverbindlichkeiten bei der Obst- und Gemüseverarbeitung "Spreewaldkonserve" Golßen GmbH. 2.5 Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern (Stammpersonal mit Auszubildenden in FTE) betrug zum Ende des Geschäftsjahres 910 (Vorjahr: 624). Die Erhöhung der Anzahl der Mitarbeiter ist hauptsächlich durch die Erweiterung des Konsolidierungskreis in Form der Obst- und Gemüseverarbeitung "Spreewaldkonserve" Golßen GmbH und der Schenk és Társa Kft bedingt. Dadurch erhöht sich die Anzahl der Mitarbeiter zum Ende des Geschäftsjahres um 286 Mitarbeiter. Die Entlohnung basiert bei den gewerblichen Mitarbeitern und auch zu weiten Teilen im Angestelltenbereich auf der Tarifvereinbarung für die obst- und gemüseverarbeitende Industrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland bzw. einem Haustarifvertrag in Elsterwerda sowie einzelvertragliche Regelungen in Golßen. Darüber hinaus bestehen in Einzelfällen abweichende einzelvertragliche Regelungen. Besonders zu erwähnen ist im Bereich der Zeitarbeit das Thema equal pay, welches zu einer teilweise signifikanten Kostenerhöhung im Bereich der direkten Kosten geführt hat. 2.6 Beschaffung und Produktion Die Ernte in 2021 im Fruchtbereich wurde stark durch Corona und einen damit branchen unüblichen Saisonverlauf geprägt, insbesondere im Bereich Kirschen und Preiselbeeren auch in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern. Dies führte im Zuge der deutlich gestiegenen Nachfrage zu Preis- und Kostenerhöhungen. Generell sind die Herausforderungen im Beschaffungsbereich und damit einhergehend deren Risiken gestiegen, dies zeigt sich in einer Rohstoffknappheit und Preissteigerungen, die so von einer Preisstabilität hinweg führen. Lieferketten sind unterbrochen und die Logistik stellt einen vor die Aufgabe die Warenverfügbarkeit und rechtzeitige Belieferung zum Kunden sicherzustellen. In der Produktion verzeichnen wir ein stabiles Volumen von rund 49.216 Fertigtonnagen in 2021. Im Frischebereich war das Geschäftsjahr 2021 durch weitere Portfolio Optimierungen (UHT Milch) und weiteren Reduktion eines deutlichen Überhangs an vertraglich gebundener Rohmilch aus der Landwirtschaft geprägt. Ab dem 3. Quartal machte sich jedoch bereits ein deutlicher Anstieg der Rohmilchpreise bemerkbar. Das im Vorjahr gestartete, werkinterne Projekt "Fit for Future" brachte Effizienzsteigerungen und damit Einsparungen im Materialverbrauch und bei Verschrottungen. Der Gemüsebereich hat analog dem Fruchtbereich im Wesentlichen mit vergleichbaren Herausforderungen umzugehen. Auch hier zeigt sich ein starker Einfluss durch die Ernte und der damit verbundenen Trockenperiode, die sich stark auf die Beschaffungssituation auswirken. Die Corona-Pandemie wirkte sich auch hier in einem vergleichbaren Ausmaß aus. 2.7 Darstellung der Lage 2.7.1 Ertragslage Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen und der noch vorherrschenden Corona-Pandemie ist die Ertragslage der Gesellschaft (unter den gegebenen Rahmenbedingungen) gegenüber dem Budget als befriedigend zu bezeichnen. Im Konzern zeigt sich ein negatives Ergebnis durch die Implementierung der neuen Konzerngesellschaften, die einen hohen Bestand an Fertigprodukten aufgrund der Saisonalität ausweisen. Im Geschäftsjahr haben sich die Verhandlungen mit den Großkunden im Einzelhandel anspruchsvoll gestaltet. Preissteigerungen konnten nicht vollumfänglich weitergegeben werden. Dies führt zu einem Anstieg der Materialaufwandsquote. Gekennzeichnet ist die Ertragslage auch durch Erträge aus dem Darlehensverzicht der Muttergesellschaft in Höhe von 12,0 Mio. € (Vorjahr: 7,0 Mio. €). Die Umsätze im Jahresabschluss 2021 belaufen sich auf 131,9 Mio. € (Vorjahr: 144,9 Mio. €). Die Umsätze des Konzerns im Geschäftsjahr 2021 belaufen sich auf 280,4 Mio. € (Vorjahr: 254,3 Mio. €). Die Materialaufwandsquote ist im Vergleich zum Vorjahr im Jahresabschluss um 0,48 %-Punkte leicht erhöht. Der Konzernabschluss zeigt einen leichten Rückgang auf 64,8 % von 65 % im Vorjahr. Die Personalaufwandsquote beträgt im Jahresabschluss 12,4 % und auf Konzernebene 13,9 %. Die Ertragslage des Konzerns ist auch durch die Aufwendungen aus Verlustübernahme in Höhe von 14,8 Mio. € (Vorjahr: 12,9 Mio. €) geprägt. Der Konzernjahresfehlbetrag beträgt im Geschäftsjahr 2021 insgesamt 0,2 Mio. € (Vorjahr: 0,9 Mio. €). Das erwirtschaftete EBITA des Konzerns beläuft sich auf 9,1 Mio.€ (Vorjahr: 5,6 Mio. €) und liegt leicht über unseren Erwartungen. Der Bereich der Frucht verzeichnete trotz der erwähnten Schwierigkeiten eine stabile Ertragslage im Jahr 2021. Im Fokus standen neben Prozessoptimierungen im Produktionsbereich die organisatorische Weiterentwicklung des Werkes bzw. der Werksleitung (Safety, Quality, Service und Technik). Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist bereits 2018 gestartet worden und führt zu nachhaltigem Kostenvorteil und damit gesteigerten Wettbewerbsposition. Darüber hinaus versucht das Unternehmen seine Position als "preferred supplier" aufrechtzuerhalten bzw. diesen auszubauen. Im Frischebereich was auch das Jahr 2021 ein wesentlicher Schritt, den Standort nachhaltig wirtschaftlich solide aufzustellen. Die Gründe hierfür sind folgende:
Die Entwicklung des Gemüsebereichs war durch eine leicht nachgebende Ertragslage gekennzeichnet, die im Wesentlichen aus der Ernte 2020 resultiert. Zum Jahresende bestehen hohe Bestände an Fertigerzeugnissen, deren Abverkauf erst in der Folgeperiode ergebnispositiv wird. 2.7.2 Finanzlage Die Muttergesellschaft und der Konzern finanzieren sich über das operative Geschäft und über kurzfristige Kredite und Darlehen von Geschäftsbanken sowie kurzfristigen Darlehen der Muttergesellschaft Andros et Cie. Die Gesellschaft und der Konzern verfügen über ausreichende Kreditlinien bei den Geschäftsbanken. Die anfallenden Verpflichtungen gegenüber Lieferanten wurden in der Regel unter Inanspruchnahme von Skonti erfüllt. Der Konzern erwirtschaftete einen negativen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 54,6 Mio. € (Vorjahr: 14,0 Mio. €). Im Vergleich zum Vorjahr resultiert diese Veränderung hauptsächlich aus Inter-Company Sachverhalten mit Gesellschaften außerhalb des deutschen Konzernkreises. Daneben ergaben sich Auszahlungen für die Investitionstätigkeit von insgesamt 23,6 Mio. €, die größtenteils für die Zugänge zum Konsolidierungskreis gezahlt wurden. Gegenläufig ergibt sich ein Kapitalzufluss aus Finanzierungstätigkeit von 41,2 Mio. € für die Aufnahme von Bankdarlehen und Eigenkapitalzuführungen der Gesellschafter. Durch die Änderung des Konsolidierungskreises steigt der Bestand an flüssigen Mittel im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung um 8,1 Mio. € und Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 3,0 Mio. €. Die Anlagendeckung ersten Grades im Konzern (Eigenkapital: Anlagevermögen x 100) beträgt 80,9 % (Vorjahr: 92,4 %). Durch die Erhöhung des Eigenkapitals, entspricht die Veränderung der Anlagendeckung ersten Grades unseren Annahmen. Im Jahresabschluss ist die Anlagendeckung deutlich höher, da das Anlagevermögen im Vergleich zum Konzern bei erhöhtem Eigenkapital deutlich niedriger ist. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind, neben einem geringen Bestand an liquiden Mitteln, durch Forderungen und Warenbestände gedeckt. 2.7.3 Vermögenslage Im Jahresabschluss liegt der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen bei ca. 23 % (Vorjahr: 18 %). Im Konzernverbund liegt der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen bei ca. 35 % (Vorjahr: ca. 33 %). Das Vorratsvermögen des Jahresabschlusses liegt mit 38,0 Mio. € über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 37,0 Mio. €). Das Vorratsvermögen des Konzerns liegt ebenfalls mit 94,5 Mio. € deutlich über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 44,8 Mio. €). Der wesentliche Treiber des Vorratsvermögens im Jahresabschluss ist der Fruchtbereich, da hier im Gegensatz zur Frische weit aus längere Lagerdauern aufgrund der besseren Haltbarkeit vorliegen. Im Konzernabschluss führt die Einbindung der Spreewaldhof-Gesellschaften zu einer deutlichen, anorganischen Erhöhung des Vorratsvermögens. Die Produktion der Produkte des Gemüse- und Fruchtbereichs ist eng mit Erntezeiten verbunden und somit wird in diesen Zeiten auf Lager produziert. Generell liegt der Bestand des Jahresabschlusses im aktuellen Jahr als auch im Vorjahr auf einem normalen Niveau. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr im Konzern um 3,5 Mio. € gesunken. Im Jahresabschluss sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ebenfalls im Vergleich zum 31. Dezember 2021 um 3,2 Mio. € gesunken. Die Konzerneigenkapitalquote fällt zum Stichtag auf 28,3 % (Vorjahr: 30,7 %). Die Eigenkapitalquote im Jahresabschluss fällt zum Stichtag auf 36,5 % (Vorjahr: 34,3 %). Der Rückgang im Konzernabschluss ist im Wesentlichen durch den Anstieg der Bilanzsumme und im Jahresabschluss durch einen Anstieg des Eigenkapitals bedingt. Das Fremdkapital beträgt im Konzern 150,4 Mio. € (Vorjahr: 92,9 Mio. €) und im Jahresabschluss 109,6 Mio. € (Vorjahr: 78,7 Mio. €) der Anstieg resultiert hauptsächlich aus der Finanzierung für den Erwerb der Spreewaldhof-Unternehmen. 3. Leistungsindikatoren 3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen wird anhand der Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBITA gesteuert. Diese werden monatlich aufbereitet und an die Geschäftsleitung berichtet. 3.2 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur nachhaltigen Unternehmenssteuerung herangezogen. Sie werden seitens des Controllings zur Darstellung, Analyse und Beurteilung des Geschäftsverlaufs verwendet. Hierbei sind interne Kennzahlen, wie z.B. Reklamationen oder Retouren ebenso relevant, wie externe Kennzahlen wie Marktanteile oder Distributionsgrade. Aus dem Bereich Personal werden u.a. Kennzahlen zur Krankheitsquote und Fluktuation bewertet und analysiert. 4. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist insbesondere vor dem Hintergrund der herausfordernden Situation auf Absatz- und Beschaffungsmärkten sowie der andauernden Corona-Pandemie insgesamt als befriedigend zu bezeichnen. Hervorzuheben ist die Entwicklung der Betriebsergebnisse (EBITA) in den letzten Jahren auf hohem Niveau. Den wirtschaftlichen Herausforderungen konnte aus Sicht der Geschäftsleitung angemessen begegnet werden. 5. Prognosebericht Bezüglich der dargestellten zukunftsbezogenen Aussagen weisen wir darauf hin, dass die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs im Budget 2022 der Andros Deutschland GmbH nicht vollumfänglich erfasst sind und die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Das wirtschaftliche und soziale Umfeld ausgelöst durch die Corona-Pandemie und der Ukraine Krise, in dem sich unsere Gesellschaft aktuell bewegt, ist dynamisch und ohne jegliches historische Vorbild. Inwiefern unsere Gesellschaft betroffen sein wird und wie sich die Auswirkungen von Corona-Pandemie sowie der politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen auf unser Jahres- und Konzernergebnis auswirken werden, können wir zum aktuellen Zeitpunkt nicht abschließend bemessen. Daher erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022 sowohl für den Jahresabschluss der Andros Deutschland GmbH als auch für den Konzern einen gegenüber 2021 stark gesunkenen Umsatz sowie ein stark verschlechtertes EBITA. Die Geschäftsführung hat den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 unter der Annahme einer positiven Fortbestehensprognose aufgestellt, da der Konzern seine Liquidität und Zahlungsfähigkeit im Prognosezeitraum durch die Finanzierung aus der internationalen Gruppe sichert. Um die Ertragssituation zu festigen und zukünftig weiter auszubauen, wurde im Jahr 2019 eine 5-Jahres-Strategie bis zum Jahr 2025 erarbeitet, die weiterhin Bestand hat und jährlich reviewt wird. Als führendes Unternehmen bei den Obstkonserven und Konfitüre heraus werden wir im internationalen Konzernverbund die relevanten Marktsegmente weiterentwickeln und innovative Produkte mit vorantreiben. So orientieren wir uns beispielsweise an dem aktuellen Konsumentenverhalten bezüglich bewusster Ernährung und Zuckerreduktion. 6. Chancen- und Risikobericht 6.1 Aussagen zu wesentlichen Chancen der künftigen Entwicklung Die von der Geschäftsführung gesehenen Chancen werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Das Unternehmensziel, sich in den relevanten Märkten besser als der Markt zu entwickeln, sowie eine stabile Ertragslage zu erreichen, gilt unverändert. Um dieses Ziel zu realisieren, wird ein erfolgreiches Bestehen im intensiven Verdrängungswettbewerb notwendig sein. Neben der konsequenten inhaltlichen Optimierung der Kernprozesse der Gruppe wird die Digitalisierung von Abläufen zu einer weiteren Effizienzsteigerung beitragen und die Voraussetzung für die zukünftige Zielerreichung sein. Durch die Integration der Spreewaldhof-Gruppe lassen sich in Zukunft Synergien in der Logistik realisieren, die zu einer Optimierung der Lager- und Ressourcenplanung sowie zu einer Reduktion der Transport- und externen Lagerkosten führen sollen. Zudem werden wir in der Gruppe ebenfalls Investitionen in Personal, Marketing und IT tätigen, um unsere Infrastruktur weiterhin zu stärken. Dadurch werden nötige und zukünftige Potentiale in einem sich weiter zu digitalisierendem Umfeld geschaffen. Die Konkurrenzfähigkeit des Konzerns im Bereich "Marken- und Private-Label-Produkte" im Fruchtsegment stellt weiter eine solide Basis dar. Der Trend zu einer bewussten und gesunden Ernährung wird die Nachfrage nach unseren sehr natürlichen, nachhaltigen, zuckerreduzierten Obstprodukten tendenziell unterstützen. Von Vorteil ist im Gemüsebereich, dass der Verbraucher bei der Spreewälder Gurke schon seit jeher Vertrauen in die Qualitäts- und Herkunftsaussage hat und sich in den letzten Jahren ein zunehmend stärkeres Bewusstsein für Erzeugnisse aus der Region/Heimat/Deutschland entwickelt hat. Die Fokussierung auf deckungsbeitragsstarke Artikel zusammen mit stetiger Optimierung in der Produktion lassen uns perspektivisch zuversichtlich den immensen Herausforderungen entgegensehen. 6.2 Aussagen zu wesentlichen Risiken der künftigen Entwicklung Die von der Geschäftsführung gesehenen Risiken werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Durch den Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine am 24. Februar 2022 ergaben sich Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag. Die Gesellschaft ist nicht direkt von den geopolitischen Konsequenzen des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine betroffen. Nichtsdestotrotz ist die Gesellschaft indirekt vom Konflikt stark betroffen, u.a. durch Änderungen im Konsumentenverhalten, durch Inflation und steigende Rohstoffkosten sowie Energie-, Verpackungs- und Transportkosten. Die Warenbezugskosten werden sich im Geschäftsjahr 2022 ebenfalls signifikant erhöhen und die anhaltende hohe Inflation wird Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben. Die Preissteigerungen schlagen sich unmittelbar im Konsumentenverhalten nieder und es ist mit einem Rückgang der Kundennachfrage zu rechnen. Die erhofften Nachholpotenziale nach zwei Jahren Konsumeinschränkungen infolge der Corona-Pandemie können voraussichtlich nicht realisiert werden. Herausforderungen für die Unternehmensgruppe ergeben sich maßgeblich durch den Druck der Umsetzung von Preissteigerungen auf der Handelsseite. Bedingt durch diese Kostensteigerungen auf der Einkaufsseite, wird die Herausforderung der Kostenweitergabe noch einmal drastisch verschärft. Durch die stetig steigende Konzentration des Lebensmittelgroßhandels bestehen Absatzrisiken durch die Abhängigkeit von einigen wenigen Großkunden. Außerdem besteht infolgedessen das Risiko, dass durch eine Verschärfung des Wettbewerbs im Lebensmittelgroßhandel Marktanteile neu verteilt werden. Die Corona-Pandemie wirkt sich nach wie vor auf die Ertragslage des Konzerns aus. Es entstehen zusätzliche Kosten zur Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Hygienevorschriften, Personalkosten und Kosten zur Sicherstellung des hohen Hygienestandards. Das dynamische Pandemiegeschehen lässt zudem zurzeit nicht erkennen, inwiefern Einsparmaßnahmen dieser Maßnahmen möglich sind. Im gleichen Zusammenhang können sich unvorhergesehene, aber kurzfristige Ausfälle in der Personalkapazität und in der Lieferkette durch Infektionsherde ergeben. Die Entspannungsmaßnahmen hinsichtlich der Covid-19 Pandemie kann für China eine der größten Weltwirtschaften nicht gesehen werden. Hier führen weitere Shut-Downs ganzer Regionen und damit einhergehenden Wirtschaftszweigen zu einer weiteren Knappheit von Rohstoffen aus China. Ausfälle bei den Gemüse- und Fruchternten sind wesentlicher Faktor für die Kosten der Rohstoffeinkaufspreise. Die trockene Witterung erschwert die Ernteschätzungen enorm und bringt zusätzliche Unsicherheiten mit sich. In diesem Zusammenhang besteht das Risiko von Preissteigerungen für die zukünftigen Einkaufspreise. Analog bestehen Risiken für die Beschaffungspreise von Rohmilch und Milchersatzprodukten. Zusammenfassend zeigt sich, dass wesentliche Risiken und Unsicherheiten bestehen, die die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft voraussichtlich insgesamt negative beeinflusst werden. 7. Berichterstattung nach § 315 Abs. 2 HGB 7.1. Aussagen zum Risikomanagement Das Risikomanagement der Unternehmensgruppe und der Andros Deutschland GmbH basiert auf der laufenden Auswertung definierter Kennzahlen. Die relevanten Kennzahlen werden regelmäßig erhoben und hinsichtlich Abweichungen bzw. ihrer Entwicklung ausgewertet. Alle wichtigen betriebswirtschaftlichen Fakten basieren auf dem ERP-System SAP sowie der Datenbank Jedox. Neben der täglichen Betrachtung der absatzrelevanten Daten erfolgen monatliche Auswertungen aller wichtigen Größen in Form eines Management-Reports. Darüber hinaus wird ein elaboriertes Produktionscontrolling durchgeführt. Abweichungen werden konsequent erhoben und die Ursachen analysiert. Ergänzt werden die Auswertungen durch ein sehr detailliertes Reklamationsmanagement und diverse Audits. Das bestehende Kennzahlensystem der verschiedenen Abteilungen wird kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert. 7.2. Finanzinstrumente Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im Berichtsjahr konnten bei allen Lieferverbindlichkeiten - soweit vereinbart - durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisiert werden. Weiteres wesentliches Element ist die Rolle als Business Partner - hier unterstützt der Bereich Finanzen mit zeitnahen Reports, Abweichungsanalysen und Nachverfolgungs-Tracking. Um das Jahresergebnis 2021 zu verbessern, hat der Anteilseigner beschlossen, auf die Rückzahlung eines Darlehens in Höhe von 12 Mio. € zu verzichten. Den Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie den Risiken aus Zahlungsstromschwankungen wird durch folgende Finanzinstrumente begegnet:
Finanzinstrumente zur Absicherung von Preisänderungs- und Ausfallrisiken werden nicht eingesetzt, da das Unternehmen durch den finanzstarken Mutterkonzern abgesichert ist. Ausfallrisiken sind angesichts der Kundenstruktur (insbesondere Handelsketten) kaum gegeben. Die Preisänderungen im Rohwarenbereich können im Frucht- und Gemüsesortiment in der Regel weitgehend in den Verkaufspreisen weitergegeben werden. Im Bereich der Frischprodukte ist das nicht der Fall, da die Verkaufspreise mit dem Handel in der Regel für zwölf Monate vereinbart werden.
Breuberg, 11. November 2022 Guy Tiebackx, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21Andros Deutschland GmbH, Breuberg Konzern-Kapitalflussrechnung vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 (Vorjahr zum Vergleich)
Konzerneigenkapitalspiegel
KonzernanhangAllgemeine Angaben zum Jahres- und Konzernabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Vorbemerkungen Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss der Andros Deutschland GmbH, Breuberg, werden im Folgenden zusammen erläutert. Die Angaben betreffen, soweit nicht besonders vermerkt, beide Abschlüsse. Darstellungswährung in den Abschlüssen ist Euro (EUR). Die Andros Deutschland GmbH hat als Alleingesellschafterin für ihre Tochtergesellschaften den Beschluss gefasst, dass für das Geschäftsjahr 2021 die Erleichterungen gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen werden. Die jeweiligen Tochtergesellschaften sind für das Geschäftsjahr 2021 von der Aufstellung eines Anhangs, eines Lageberichts sowie der Prüfung und der Offenlegung des Jahresabschlusses 2021 befreit. Die Andros Deutschland GmbH weist die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf und ist somit prüfungspflichtig. Die Gesellschaft ist zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 290 HGB i. V. m. § 293 HGB verpflichtet. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1 HGB) wurde beachtet. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses Konsolidierungskreis Stichtag des Konzernabschlusses sowie aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2021. Die der Konsolidierung zugrundeliegenden Abschlüsse wurden einheitlich nach dem vom Mutterunternehmen festgelegten Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien aufgestellt. In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 sind neben der Andros Deutschland GmbH als Mutterunternehmen alle Unternehmen einbezogen, bei denen die Andros Deutschland GmbH unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Anteile der Gesellschaft verfügt oder auf andere Weise auf die Tätigkeit beherrschenden Einfluss nehmen kann. Die Unternehmen werden beginnend mit dem Zeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen, ab dem die Muttergesellschaft die Möglichkeit der Beherrschung erlangt hat. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind in einer separaten Aufstellung einzeln aufgeführt. Diese Aufstellung des Anteilbesitzes ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. Währungsumrechnung Die Jahresabschlüsse aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind in der Basiswährung EUR erstellt. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt grundsätzlich nach der Neubewertungsmethode. Für erstmalig vor dem 1. Januar 2009 konsolidierte Unternehmen wird für die Kapitalkonsolidierung die Buchwertmethode beibehalten (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 a. F.). Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für den "Altbestand" an Tochtergesellschaften nach der Erwerbsmethode auf Buchwertbasis auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des jeweiligen Tochterunternehmens in den Konzernabschluss in Anwendung des § 301 HGB a. F. Für den im Geschäftsjahr 2015 erfolgten Zugang der Tochtergesellschaft "Andros Ingredients GmbH" kommt hingegen nach Artikel 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB die Erwerbsmethode auf Zeitwertbasis in Betracht. Der Zeitwert dieser Neugründung im nach § 301 Abs. 2 HGB maßgebenden Zeitpunkt der Beherrschung entspricht dabei allerdings dem Buchwert. Aktive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung, die durchwegs aus der Zeit vor Inkrafttreten des BilRUG stammen, werden grundsätzlich als Geschäfts- oder Firmenwert behandelt und nach der linearen Methode auf eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Ihr Restbuchwert beträgt inzwischen 0,00 EUR. Das Anlagevermögen und die Vorräte werden zu Konzernherstellungskosten bzw. Konzernanschaffungskosten bilanziert. Zwischengewinne werden - sofern wesentlich - unter Beachtung des § 304 HGB erfolgswirksam eliminiert. Gemäß §§ 303 und 305 HGB werden Forderungen, Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge sowie Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen zwischen den einbezogenen Unternehmen eliminiert. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Jahresabschlüsse des Mutterunternehmens sowie der Tochterunternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Diese gelten auch als konzerneinheitliche Regelungen, sodass die Aufstellung einer Handelsbilanz II als Vorstufe für den Konzernabschluss entbehrlich ist. Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 - 251 bzw. 252 - 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzbestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 268 - 274a HGB) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die Ansatzvorschriften nach den §§ 246 - 251 HGB, modifiziert durch die Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 268 - 274a HGB), wurden beachtet. Im Einzelnen wurden die folgenden Grundsätze und Methoden beachtet: Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird im Wesentlichen in Abhängigkeit von den zugrundeliegenden Kundenbeziehungen sowie den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Abschreibung führte. Für bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von über 250 EUR bis 1.000 EUR wurde ein Sammelposten eingerichtet, der linear auf 5 Jahre abgeschrieben wird. Überstiegen die Anschaffungskosten 250 EUR nicht, erfolgte ein sofortiger Betriebsausgabenabzug. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung werden auf Ebene des Konzerns Anteile an verbundenen Unternehmen konsolidiert. Anschaffungsnebenkosten von zukünftigen Anteilen an verbundenen Unternehmen werden im Konzernabschluss grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Im Jahresabschluss werden die Finanzanlagen und die bilanzierten Anteile an verbundenen Unternehmen grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Niedrigere beizulegende Werte haben sich aufgrund der Ergebnisabführungsverträge nicht ergeben. Negative Unterschiedsbeträge, die sich im Rahmen der Erstkonsolidierung ergeben, werden über 5 Jahre GuV-wirksam aufgelöst. Für die Werkzeuge, Paletten und Zwischenlagen wurde gemäß § 240 Abs. 3 HGB ein Festwert gebildet. Das Vorratsvermögen wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, gegebenenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die erkennbaren Bestandsrisiken wurden durch die Bildung entsprechender Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennbetrag angesetzt. Die Bewertung der aktiven latenten Steuern erfolgte nach dem sog. "temporary concept" mit dem unternehmensindividuellen Ertragssteuersatz in Höhe von 27,85 %. Das Stammkapital entspricht dem Handelsregisterauszug. Die Bewertung des Eigenkapitals erfolgte zum Nennbetrag. Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Jahresabschluss und im Konzernabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel des Jahresabschlusses bzw. dem Anlagenspiegel des Konzernabschlusses (siehe Anlage 7a und 7b zum Anhang) zu entnehmen, die Teile dieses zusammengefassten Anhangs sind. Sonstige Vermögensgegenstände Der Posten "sonstige Vermögensgegenstände" im Konzernabschluss enthält Beträge für Vermögensgegenstände, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr 225.239,14 EUR). Diese Beträge betreffen ausschließlich die im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuer. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen im Umfang von 8.014.845,19 EUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks Der Posten "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" im Konzernabschluss sowie im Jahresabschluss enthält keine Beträge in Fremdwährung. Latente Steuern Der sich nach der Handelsbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Steuerbilanz. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB bzw. § 306 HGB. Der bei der Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 27,85 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 350 %. Positive Beträge bedeuten aktive und negative Beträge stellen passive latente Steuern dar. Der Ausweis erfolgt zulässigerweise saldiert (§ 274 und § 306 HGB). Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden wesentlichen Differenzen bei der Muttergesellschaft:
Darüber hinaus wurden latente Steuern aus Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz aus der Ergebnisabführung der Organtochtergesellschaften aktiviert.
Im Konzernabschluss bestehen 3.010.70,59 EUR aktive latente Steuern. Der aktive Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 2.995.094 EUR. Im Geschäftsjahr erhöhte sich der Saldo der aktiven latenten Steuern um 19.124 EUR. Eigenkapital Im Rahmen der Finanzierung der Akquisition der Obst- und Gemüseverarbeitung Spreewaldkonserven Golßen GmbH wurde am 16. Juni 2021 eine Kapitalerhöhung in die Kapitalrücklage durch den Gesellschafter geleistet. Pensionsrückstellungen Innerhalb der "Andros Deutschland GmbH-Gruppe" wurde mehreren Mitarbeitern schriftlich rechtsverbindlich eine Versorgungszusage erteilt (Andros Deutschland GmbH und ODW Frischprodukte GmbH). Die Rückstellungen zum 31. Dezember 2021 wurden durch die AS Unternehmensberatung für betriebliche Altersversorgung, Taunusstein, ermittelt. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde das Teilwertverfahren angewendet. Folgende Annahmen wurden zugrunde gelegt: Andros Deutschland GmbH
ODW Frischprodukte GmbH
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 95.173 EUR für den Konzern. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB für die Andros Deutschland GmbH beläuft sich auf 1.796 EUR. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Rückstellungen wurden für künftige Verpflichtungen gebildet, die der Höhe und Fälligkeit nach zum Zeitpunkt der Bildung unbekannt sind. Sie sind in der Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Im Posten sonstige Rückstellungen des Konzernabschlusses sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Im Posten sonstige Rückstellungen des Jahressabschlusses der Andros Deutschland GmbH sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Die Restlaufzeit der sonstigen Rückstellungen sind sowohl im Konzern- als auch im Jahresabschluss der Andros Deutschland GmbH unter einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Besicherung In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind keine enthalten, welche durch Grundpfandrechte besichert sind. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Besicherung Da der genaue Betrag der an den Warenbezügen, die den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zugrunde liegen, bestehenden Eigentumsvorbehalte nicht mit vertretbarem Aufwand zu ermitteln war, wurde davon ausgegangen, dass der gesamte Bilanzposten mit Eigentumsvorbehalt belastet ist. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Konzernabschluss stellen in Höhe von 6.195.789,50 EUR Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Jahresabschluss stellen in Höhe von 4.187.969,58 EUR Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. Verbindlichkeiten gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowohl im Jahres- als auch im Konzernabschluss in Höhe von 15.275.430,03 EUR. Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 und 285 Nr. 27 HGB Es besteht eine Zahlungsgarantie gegenüber einem Lieferanten der Tochtergesellschaft ODW Frischprodukte GmbH in Höhe von 250.000,00 EUR. Das Risiko der Inanspruchnahme ist als gering einzustufen, da keine die Garantie auslösenden Vorgänge ersichtlich sind. Die Gesellschaft hat ein cash-pooling agreement mit einem Kreditinstitut geschlossen. Sie tritt innerhalb dieser Vereinbarung als pool-leader auf und haftet insofern für Verbindlichkeiten der in das cash-pooling eingeschlossenen verbundenen und nahestehender Unternehmen mit. Das Risiko der Inanspruchnahme über den Umfang der im cash-pooling allgemein entstehenden und bilanzmäßig erfassten Forderungen bzw. Verbindlichkeiten hinaus ist als gering einzustufen, da keine eine weitergehende Haftung auslösenden Vorgänge ersichtlich sind. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte/Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den im Konzernabschluss ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag noch folgende nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bzw. folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen dienen der Vermeidung von Kapitalbindung. Vorteile und Risiken sowie finanzielle Auswirkungen über den Umstand ersparter Anfangsauszahlungen und über den Fakt späterer laufender Mittelabflüsse in der Form von Leasingraten hinaus sind nicht erkennbar. Neben den im Jahresabschluss ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag noch folgende nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bzw. folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die Leasingverträge und Mietverpflichtungen dienen der Vermeidung von Kapitalbindung. Vorteile und Risiken über den Umstand ersparter Anfangsauszahlungen und über den Fakt späterer laufender Mittelabflüsse in der Form von Leasingraten und Mietzahlungen hinaus sind nicht erkennbar. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB und § 285 Nr. 4 HGB wie folgt:
Sonstige Angaben Angaben zu den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen
Angaben zum Zeitraum über den ein entgeltlich erworbener Geschäftswert abgeschrieben wird Der entgeltlich erworbene Geschäftswert der Marke "Libby's" wird über die Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben, da dies der voraussichtlichen Nutzungsdauer entspricht. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer bei der Andros Deutschland GmbH (Jahresabschluss) und im Konzern getrennt nach Gruppen
* In der Anzahl der gewerblichen Arbeitnehmer sind in der Andros Deutschland GmbH 5 und im Konzern 250 durchschnittlich beschäftigte Saisonarbeitnehmer enthalten. Angaben zu den Organmitgliedern Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft sind Tim Schwertner, CEO, bis zum 11. Mai 2022 und Guy Tiebackx, CEO, ab dem 12. Mai 2022. Mitglieder des Aufsichtsrates Die Gesellschaft hat einen Aufsichtsrat, der sich im Geschäftsjahr 2021 aus folgenden Mitgliedern zusammensetzte:
Vergütungen des Geschäftsführers Im Jahresabschluss werden die Bezüge der Geschäftsführung gem. § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Im Konzernabschluss werden die Bezüge der Geschäftsführung gem. § 314 Abs. 3 HGB nicht angegeben. Mutterunternehmen Die Gesellschaft stellt den Abschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis auf. Das Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Andros et Cie., Biars, Frankreich, eingetragen im französischen Handelsregister in Cahors unter der Nr. 395 287 519 R.C.S. CAHORS, sie stellt den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss des Mutterunternehmens wird im Handelsregister in Cahors veröffentlicht. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Konzernabschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr 2021 beläuft sich auf 156 TEUR und beinhaltet ausschließlich Honorare für Abschlussprüfungsleistungen. Angaben im Anhang des vom Mutterunternehmen aufgestellten Konzernabschlusses zur Befreiung der Tochterunternehmen von der Pflicht zur Offenlegung Der Anhang wird um folgende Angaben ergänzt, da die nachfolgend aufgeführten Tochtergesellschaften von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch machen, ihre Jahresabschlüsse und Lageberichte für das Geschäftsjahr 2021 nicht offenzulegen. Angaben über den Unternehmenserwerb Am 30.06.2021 erwarb die Andros Deutschland GmbH 100% der Anteile an der Obst- und Gemüseverarbeitung "Spreewaldkonserve" Golßen GmbH in Golßen, Deutschland und deren Tochtergesellschaft Schenk és Társa Kft. in Szigetvár, Ungarn. Folgend wird die konsolidierte Bilanz der beiden Gesellschaften zum Zeitpunkt des Zugangs am 01.07.2021 dargestellt:
Angaben über Unternehmensbeziehungen Folgende Tochterunternehmen wurden in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens Andros Deutschland GmbH mit einbezogen, es besteht an nachfolgend aufgeführten Unternehmen ein Anteilsbesitz von 100 % der Anteile:
*) nach EAV Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 2.995.094,14 EUR. Er entfällt vollumfänglich auf die aktiven latenten Steuern. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine weiteren Vorgänge ein, die sich rückwirkend auf das Geschäftsjahr 2021 auswirken. Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine am 24. Februar 2022 ist kein wertaufhellendes Ereignis für den vorliegenden Abschluss. Anpassungen am Abschluss wurden daher nicht vorgenommen. Die Gesellschaft ist durch Belastungen hinsichtlich höherer Preise für Einsatzprodukte für die Produktion, Energie und Rohstoffe betroffen. Zusätzlich weist der Energiemarkt für Gas und Strom große Unsicherheiten auf. Die Gesellschaft kann durch gestörte Lieferketten und Problemen in der Logistik zusätzlich belastet werden. Die Auswirkungen auf die Andros Deutschland GmbH können zum heutigen Zeitpunkt nicht vollumfänglich abgeschätzt werden. Wir verweisen zu weiteren Ausführungen auf den Lagebericht. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2021 der Andros Deutschland GmbH in Höhe von EUR 1.844.796,60 auf neue Rechnung vorzutragen.
Breuberg, 11. November 2022 Guy Tiebackx, Geschäftsführer Entwicklung des Konzernanlagevermögens vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 Andros Deutschland GmbH, Breuberg
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Andros Deutschland GmbH, Breuberg Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Andros Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Andros Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Andros Deutschland GmbH, Breuberg, und ihrer Tochtergesellschaft (der Konzern) - bestehend aus der Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2021 der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie den Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Andros Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 11. November 2022 Mazars
GmbH & Co. KG
Jean-Marc Fournier, Wirtschaftsprüfer Dr. Klaus Singer, Wirtschaftsprüfer |
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