Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH
Same addressManufacture of plaster products for construction purposes
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Michael Uwe Matt since 8/27/2008 | Managing Director |
Bernd Kramer since 2/12/2007 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Walter BaerSchwarzwälder Edelputzwerk GmbH+1 | 50.47% |
Stefan BaerSchwarzwälder Edelputzwerk GmbH+1 | 49.53% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Rethmisch GmbHMöllenhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz auf 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma Rethmisch GmbH hat ihren Sitz in 17219 Möllenhagen, Industriegelände 1. Die Gesellschaft wird beim Registergericht Neubrandenburg unter der Nummer HRB 6521 im Handelsregister geführt. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss 2023 ist nach den Vorschriften des HGB unter Einschluss des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes und unter Beachtung des GmbH Gesetzes erstellt worden und entsprechend gegliedert. Es gelten die Bestimmungen der §§ 264 ff HGB. Die Vorjahreszahlen im Sinne des § 265 (2) HGB sind angegeben. Es handelt sich um eine mittelgroße Gesellschaft gem. § 267 (2) HGB. III. Angaben zu den Bilanzierungs- und den Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Bestimmungen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Verrechnungsverbot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung im Jahresabschluss berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. IV. Erläuterungen zur Bilanz AKTIVA Anlagevermögen Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear bemessen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Ausleihungen handelt sich um Darlehen mit langfristigem Charakter. Eine Wertberichtigung der Ausleihung war nicht erforderlich. Es liegt eine positive Fortführungs- und Fortbestehensprognose der Geschäftsführung der Tochtergesellschaft vor. Es wird hier von einer zukünftig positiven Entwicklung ausgegangen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit Netto-Einstandspreisen bewertet. Bezogene Waren sind mit den Netto-Einstandspreisen angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind innerbetrieblichen Herstellungskosten unter Einbeziehung der anteiligen Gemeinkosten nach den zwingenden handelsrechtlichen Bestimmungen bewertet. Abschläge für Verwertungsrisiken sind vorgenommen. Die Zuschlagsätze wurden nach Markt- und Preisentwicklung erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nennwerten einer pauschalen Wertberichtigung von 1% angesetzt. Einzelwertberichtigungen bestehen in der kaufmännisch erforderlichen Höhe. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zum Nennwert angesetzt. Darin sind Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft mit € 1.498,73 enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. PASSIVA Eigenkapital Das Eigenkapital enthält das gezeichnete Kapital in Höhe von € 26.000,00, eine Gewinnrücklage von € 500.000,00 sowie den Bilanzgewinn 2023 mit € 3.667.263,49. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Kosten und Risiken und wurden nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung eingestellt. Eine Abzinsung war aufgrund der kurzfristigen Laufzeiten nicht vorzunehmen. Verbindlichkeiten Diese sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus den Bilanzvermerken. Die Verbindlichkeiten ggü. der Muttergesellschaft sind in den Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen mit € 2.068.255,46 enthalten. Die Verbindlichkeiten gliedern sich hinsichtlich der Restlaufzeit und grundpfandrechtlicher Sicherheiten wie folgt:
V. Gewinn- und VerlustrechnungDiese ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung liegen im Berichtsjahr nicht vor. VI. sonstige Pflichtangaben Wesentliche verbundene Unternehmen
* Wert für das Wirtschaftsjahr 2022/2023;
** Wert für das Rumpfwirtschaftsjahr
01.07.-31.12.2023
Ergebnisverwendung Die Bilanz ist unter Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden (§ 268 Abs. 1 HGB). Der Vorjahresabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung vom 26.01.2024 festgestellt. Die Geschäftsführung ist für 2022 entlastet. Haftungsverhältnisse Die Jahresmiete für unbewegliche Wirtschaftsgüter beträgt € 192.000,00. Die Laufzeit der Verträge ist unbegrenzt. Leasing - und Mietaufwendungen für bewegliche Wirtschaftsgüter abgestellt auf die Restlaufzeit der Verpflichtung bestehen in Höhe von € 412.426,20. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der innerhalb des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer im Sinne von § 285 (7) HGB betrug:
Die Offenlegung des Vorjahresabschlusses im Bundesanzeiger/Unternehmensregister gem. § 325 HGB ff. ist erfolgt. Geschäftsführer mit Einzelvertretungsbefugnis:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich der Unternehmensfortführung ist aus derzeitiger Sicht nicht erkennbar. Für die Tochtergesellschaft wurde eine positive Fortführungs- und Fortbestehensprognose erstellt.
Möllenhagen, den 06.02.2025 Michael Matt Lagebericht für das Geschäftsjahr von 01.01. - 31.12.2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Rethmisch GmbH, mit Sitz in Möllenhagen, eingetragen im Handelsregister Neubrandenburg unter der Nummer HRB 6521, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs.2 HGB. Die Rethmisch GmbH wurde im Jahr 2005 als Tochterunternehmen der Schwarzwälder Edelputzwerk GmbH, Ottersweier, gegründet. Das Unternehmen Rethmisch GmbH ist ein Trockenmörtelwerk mit langjähriger Erfahrung am Markt und einer umfassenden Produktpalette für qualitativ hochwertige Putz- und Mörtelprodukte. Zu ihren Kunden zählen vorwiegend Baustofffachhändler. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft hat sich nach IWF-Angaben im Jahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 % etwas besser entwickelt, als dies prognostiziert worden war. Die durch die Corona-Pandemie ausgelösten Probleme in den Wertschöpfungsketten konnten im Jahr 2023 weitgehend beseitigt werden und auch die Verwerfungen auf den Rohstoff- und Energiemärkten infolge des Ukrainekrieges nahmen allmählich ab. Dennoch war das Jahr 2023 eines der wachstumsschwächsten Jahre der letzten drei Jahrzehnte. Die weltweite Inflationsrate liegt mit 6,8 % deutlich unter dem Vorjahreswert von 8,8 %. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland hat sich gegenüber Vorjahr um 0,3 % verringert. Grund für diese Entwicklung waren die nach wie vor hohen Preise, ungünstige Finanzierungsbedingungen infolge steigender Zinsen sowie ein Nachfragerückgang im In- und Ausland. Auch in den Bereichen Trockenmörtel und Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) waren nach VDPM-Angaben infolge mehrerer negativer Einflussfaktoren zweistellige Absatzeinbußen zu verzeichnen. Der Absatz von Trockenmörtel hat sich im Vorjahresvergleich um 14 % auf 7,27 Tonnen verringert, wohingegen das Minus im Vorjahr bei lediglich 1,4 % gelegen hat. Ähnlich war die Entwicklung im Bereich Wärmedämm-Verbundsysteme, wo der Absatz um 15,3 % auf 30.472 Mio. m 2 eingebrochen ist. Im Vergleich hierzu lag der Rückgang von 2022 zu 2021 lediglich bei 0,8 %. Ausschlaggebend für diesen Absatzeinbruch war gemäß VDPM neben negativen Faktoren wie Zinsen, Inflation, Energiekosten und Materialpreisen im Wesentlichen die Zurückhaltung der Kunden im Neubau sowie bei der Modernisierung von Gebäuden. Der Verband führt dies einerseits auf die allgemeine Verunsicherung infolge der Kriege in der Ukraine sowie in Nahost und andererseits auf fehlende Klarheit hinsichtlich der Rahmenbedingungen für eine energetische Modernisierung durch die Regierung zurück. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Der Rohertrag hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.008 T€ verringert und konnte somit unsere Erwartungen nicht erfüllen. Ausschlaggebend hierfür waren neben der Zurückhaltung bei Neubau- und Modernisierungsentscheidungen der Bauherren auch belastende Effekte im Materialbereich, da die von uns ursprünglich angenommene Entspannung der Rohstoffpreise ausblieb und gegenläufig ein deutlicher Anstieg der Kosten für Zement zu verzeichnen war. Die Personalaufwendungen liegen infolge von Lohnsteigerungen sowie der Zahlung der Inflationsausgleichsprämie mit 2.325 T€ um 109 T€ über Vorjahr. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist dagegen ein Rückgang um 691 T€ zu verzeichnen. Dies ist im Wesentlichen auf die im Vorjahr vorgenommene Wertberichtigung auf Forderungen in Höhe von 653 T€ sowie auf rückläufige Rechts- und Beratungskosten zurückzuführen. Gegenläufig haben sich die Aufwendungen für Maschinenreparaturen um 68 T€ erhöht. Der Rückgang bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnte jedoch die negativen Effekte auf den Rohertrag nicht kompensieren, so dass das Betriebsergebnis um 460 T€ auf 255 T€ zurückgegangen ist. Unter Berücksichtigung eines um 46 T€ über Vorjahr liegenden Finanzergebnisses und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 59 T€ (Vj. 196 T€) hat sich das Jahresergebnis um 277 T€ auf 149 T€ verringert und entspricht somit ebenfalls nicht unseren ursprünglichen Erwartungen. b) Finanzlage Die flüssigen Mittel belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf 560 T€ und liegen somit um 45 T€ unter Vorjahr. Aus einem Darlehen der Gesellschafterin Schwarzwälder Edelputz GmbH bestehen kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 1.750 T€ (Vj. 1.050 T€). Ferner finanziert sich die Gesellschaft nach wie vor durch eine Ausleihung der Haering GmbH in Höhe von 1.753 T€. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen wie im Vorjahr nicht. Geschäftsrisiken sind gegen Forderungsausfall in aller Regel versichert. Es bleibt auch weiterhin Ziel unseres Finanzmanagements, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen in der Zukunft innerhalb kürzerer Zahlungsziele zu vereinnahmen. c) Vermögenslage Im Berichtsjahr wurden keine wesentlichen Investitionen in das Anlagevermögen getätigt. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 41,5 % gegenüber 44,3 % im Vorjahr. Das Finanzanlagevermögen besteht unverändert zum Vorjahr mit 3.500 T€ aus einer Ausleihung an das Tochterunternehmen Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH, welches für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01.07. bis 31.12.2023 ein leicht negatives Ergebnis und einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 773 T€ ausweist. Die Planung sieht eine sukzessive Tilgung der Ausleihung ab dem Jahr 2025 vor. Das Vorratsvermögen hat sich von 3.228 T€ auf 3.063 T€ reduziert. Der Rückgang betrifft in Höhe von 141 T€ die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie mit 194 T€ die Waren. Diese Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr infolge der Lieferkettenproblematik zum Jahresende der Vorratsbestand aufgebaut wurde, was im Jahr 2023 durch eine Entspannung der Situation nicht mehr in diesem Umfang erforderlich war. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte liegen stichtagsbedingt um 138 T€ über Vorjahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um 276 T€ auf 573 T€ erhöht und betreffen zu einem wesentlichen Teil die Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH. Hierbei sind sowohl ein im Vergleich zum Vorjahr zunehmender Lieferumfang zum Jahresende als auch eine kurzfristige Gewährung finanzieller Mittel ausschlaggebend. Der Anstieg bei den sonstigen Vermögensgegenständen um 341 T€ entfällt im Wesentlichen auf Steuererstattungsansprüche, da der Ausweis zum 31. Dezember 2023 sowohl die Ansprüche für 2022 als auch für 2023 enthält. Die Eigenkapitalquote bewegt sich mit 39,8 % auf Vorjahresniveau (40,1 %), wobei sich die Bilanzsumme um 4,5 % erhöht hat. Die Entwicklung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist in Zusammenhang mit den Forderungen aus dem gegenseitigen Liefer- und Leistungsverkehr mit der Rethmisch Produktionsgesellschaft zu sehen. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesene Darlehensverbindlichkeit gegenüber dem ehemaligen Joint Venture Partner der Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH wurde im Berichtsjahr um 303 T€ getilgt und beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 1.197 T€. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Entwicklung des Rohergebnisses sowie des Jahresergebnisses. 4. Gesamtaussage Ein Rückgang des Rohertrags um 13 % hat trotz deutlich rückläufiger sonstiger betrieblicher Aufwendungen zu einem spürbar reduzierten Ergebnis geführt. Unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen sind wir mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2023 im Wesentlichen zufrieden. III. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen verfügt über einen eigenen F + E-Bereich. Dieser ermöglicht Innovation, zügige Realisierung der kundenseitig gestellten Anforderungen und eine stete Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Das Unternehmen erwartet auch künftig einen verstärkten Aufwand im Bereich behördliche Regulierung und hat sich entsprechend darauf vorbereitet. IV. Zweigniederlassungen Das Unternehmen unterhält im Berichtszeitraum keine Zweigniederlassungen. V. Chancen- und Risikobericht In Zeiten hoher Unstetigkeit nehmen Risiken tendenziell zu. Waren es während der Corona-Pandemie Engpässe, die zu Preisanstiegen führten, so ermöglichten im Anschluss daran hohe Kapazitätsauslastungen den Lieferanten, entsprechend hohe Preise am Markt durchzusetzen. Globale Risiken wirken sich auch künftig auf unseren allgemeinen Geschäftsverkehr aus. Der Erhalt von Lieferketten im Zuge internationaler Beschaffungswege ist zu einer zentralen Herausforderung geworden, wie selbstverständlich auch die Sicherstellung der zur Aufrechterhaltung unserer Geschäftsabläufe benötigten Energieleistungen. Es besteht eine gewisse Sorge darüber, dass es zu einer Abschwächung der allgemeinen Wirtschaftsleistung in Deutschland, Europa und weltweit kommen könnte, wenn diese Themen wieder eine verstärkte Rolle in den wirtschaftlichen Aktivitäten spielen sollten. Deshalb arbeitet unser Unternehmen mit Hochdruck an stabilen Lösungen, wie zum Beispiel an Alternativbezügen kritischer Beschaffungen, damit langfristig eine Sicherstellung unserer Unternehmensleistung gewährleistet ist. Risiken sehen wir auch in der anhaltend schwachen Baukonjunktur. Die Baukosten bewegen sich nach wie vor auf einem hohen Niveau, was zu einer Zurückhaltung hinsichtlich von Investitionsentscheidungen führen dürfte. Ferner wirken sich die politischen Rahmenbedingungen belastend auf die Konjunktur aus. Kriegerische Auseinandersetzungen, z.B. in der Ukraine sowie in Nahost, tragen ebenfalls zu Unsicherheit und Marktzurückhaltung bei. In anspruchsvollen wirtschaftlichen Zeiten erachten wir es zudem als essentiell, Ausfallrisiken durch ein hoch wirksames Forderungsmanagement zu minimieren. Dennoch sind wir trotz Kenntnis aller Krisen zuversichtlich, was die künftige Entwicklung des Unternehmens betrifft. Wir verfügen über ein Vollsortiment hochwertiger Produkte und bezüglich des Marktzugangs über eine weiterhin sehr gute Marktbearbeitung. Wir sind davon überzeugt, dass sich Produktinnovation und Produktoptimierung künftig wertschöpfend auswirken werden. Hinzu kommt, dass die Bevölkerungsentwicklung zu einem höheren Raumbedarf führen wird. Aktuell arbeiten wir an der Entwicklung eines innovativen Produktes im Bereich Wärmedämmung, welche bereits vielversprechende Marktchancen aufzeigt und aufgrund der hervorragenden Wärmedämmeigenschaften perfekt zu den steigenden Anforderungen an Energieeffizienz und nachhaltiges Bauen passt. All das sehen wir als gute Basis für ein stabiles und beherrschbares Firmenwachstum in der Zukunft. Die solide Eigenkapitalausstattung unserer Gesellschaft trägt dazu bei, dass wir eine Sicherung der Marktposition erwarten. Zusätzliche Chancen sehen wir in strategischen Kooperationen. VI. Prognosebericht Deutschland befindet sich aktuell in einer komplexen Baukrise, die durch verschiedene Faktoren ausgelöst wurde und weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Branche hat. Die Produktsparten Mörtel, pastöse Produkte und WDVS haben einen historischen Absatzeinbruch erfahren. Energetische Modernisierungsmaßnahmen werden weiterhin nicht angegangen bzw. verschoben. Die Neubaunachfrage ist erwartungsgemäß auf einem Tiefpunkt, ausgelöst durch die gestiegenen Zinsen und Baukosten. Weichen für eine Wiederbelebung der Bautätigkeit, der energetischen Modernisierung und für deutlich mehr Investitionsbereitschaft müssten durch Maßnahmen der künftigen Politik angekurbelt werden. Erfreulicherweise haben sich die Energiepreisniveaus wieder beruhigt. Wir können aus heutiger Sicht nicht erkennen, dass es wieder kurzfristig zu solchen Kostenanstiegen und Abhängigkeiten von Energie kommt, so wie im Zuge der Pandemie geschehen. Es bleibt eines unserer prioritären Ziele, auch in der Zukunft auf eine Kontrolle der betrieblichen Energiepreisnotierungen hinzuarbeiten. Hierzu wird auch die für das Jahr 2025 geplante Nutzung eines angemieteten Heizblockkraftwerks beitragen, die es der Rethmisch GmbH ermöglichen wird, die für die Sandtrocknung bisher entstandenen jährlichen Stromkosten um einen signifikanten Betrag zu reduzieren. Im Jahr 2021 wurde unter der Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH ein Joint Venture mit einem Partner gegründet. Aufgrund von Anlaufverlusten infolge der explodierenden Energiepreise hat sich dieser Fremdgesellschafter im Jahr 2022 aus der Gesellschaft zurückgezogen und seine Anteile an die Rethmisch GmbH veräußert. Die Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH hat auch in 2023 für die Rethmisch GmbH gefertigt und somit zur Sicherung der Marktnachfrage beigetragen. Im Jahr 2024 konnte die Rethmisch Produktionsgesellschaft mbH nach vorläufiger Ermittlung ein leicht positives Ergebnis erzielen. Aufgrund eingeleiteter Maßnahmen zur Kostensenkung und der Gewinnung eines Großkunden ab dem Jahr 2025 plant die Geschäftsführung zukünftig mit einer weiteren Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Gewinnung dieses Großkunden wird auch das Ergebnis der Rethmisch GmbH positiv beeinflussen, da die Rethmisch GmbH dadurch Zulieferer für Handelsware werden wird. Durch die Einführung unserer neuen innovativen Produktlinie im Bereich Wärmedämmung rechnen wir ab 2025 zusätzlich mit positiven Auswirkungen auf das Ergebnis. Für das Jahr 2024 gehen wir basierend auf den vorsichtig ermittelten vorläufigen Zahlen bis Dezember und den Erfahrungswerten der vergangenen Jahre von einem leichten Anstieg im Rohergebnis sowie Jahresergebnis im Vergleich zu 2023 aus. Trotz der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen planen wir für das Jahr 2025 aufgrund der ergriffenen Maßnahmen zumindest mit einem Rohergebnis sowie einem Jahresergebnis auf dem erwarteten Niveau des Jahres 2024. Wir versichern nach bestem Wissen im Lagebericht der Gesellschaft, dass einschließlich des Geschäftsergebnisses die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt ist, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB beschrieben sind.
Möllenhagen, den 06.02.2025 Geschäftsführung der Rethmisch GmbH Michael Matt "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGNEN ABSCHLUSSPÜRFERSAn die Rethmisch GmbH, 17219 Möllenhagen Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Rethmisch GmbH, 17219 Möllenhagen - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Rethmisch GmbH, 17219 Möllenhagen für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich zusammen mit meinem Prüfungsteam pflichtgemäßes Ermessen aus und wir bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Heilbronn, den 07.02.2025 Michael Straub, vereidigter Buchprüfer |
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