MetPro Verpackungs-Service GmbH

An der Linde 21, 04838 Jesewitz, DEU

Master Data

Registry
Register court Leipzig HRB 26678
Previous
CENTRASAX GmbH
Registered
12/3/2010
Industry
Manufacture of plastic packing goodsManufacture of light metal packagingManufacture of wooden containers and coopers' products
Purpose
Herstellung und Vertrieb einschlägiger Verpackungsmittel für die Industrie.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Sandra Byrne
since 10/7/2025
Managing Director
Kevin Quinn
since 10/7/2025
Managing Director
Kathleen Ann Townsend
since 7/7/2025
Managing Director
Constanze Adler
since 11/28/2024
Procura
Marei Stahl
since 11/28/2024
Procura
Paul Curtis Collins
since 11/16/2023
Managing Director
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
MetPro, Ltd.IRL
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

MetPro Verpackungs-Service GmbH

Jesewitz-Groitzsch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Inhalt

I Grundlagen des Unternehmens

II Wirtschaftsbericht

III Prognose für das Geschäftsjahr 2024

IV Chancen- und Risikobericht

V Risikobericht zur Verwendung von Finanzmitteln

I Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die MetPro Verpackungs-Service GmbH ist als Hersteller und Spezialist für innovative Lösungen in den Bereichen Korrosionsschutz, Exportverpackungen und Transportsicherung tätig. Namhafte Unternehmen der Automobil- und der chemischen Industrie sowie weiterer verpackungsintensiver Branchen vertrauen seit mehr als drei Jahrzehnten unserer Kompetenz und Zuverlässigkeit.

2. Forschung und Entwicklung

Kern unserer F&E Bestrebungen ist die Weiterentwicklung und Ergänzung bestehender Verpackungslösungen. Durch die zielgerichtete Erweiterung von Produkteigenschaften und Merkmalen entstehen Zusatznutzen und erweiterte Anwendungsgebiete.

Eine elementare Säule unserer Produktentwicklungen ist die enge Zusammenarbeit mit den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der MetPro-Gruppe und unseren Lieferanten. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern bilden diese die Basis für die Innovationskraft der Gesellschaft.

II Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung in Deutschland

Als Gesellschaft mit Tätigkeitsschwerpunkt in Deutschland und in angrenzenden Ländern wird unsere wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich durch die allgemeine Wirtschaftsentwicklung in diesem Raum bestimmt. Das deutsche Wirtschaftswachstum ist im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken und die deutsche Wirtschaft rutschte im vierten Quartal in die Rezession.

Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). (Quelle: Pressemitteilung Nr. 019/2024 vom 15.01.2024, Destatis)

Insgesamt wurden 2023 rund 2,84 Millionen Autos in Deutschland neu zugelassen - das sind 7,3 Prozent mehr als 2022. Vor allem die Zahl der gewerblichen Neuzulassungen legte kräftig zu, während etwas weniger private Autos neu zugelassen wurden als 2022. Der Anteil der gewerblichen Neuzulassungen lag bei 67,1 Prozent. (Quelle: Kraftfahrtbundesamt Pressemitteilung 01/2024 04.01.2024)

Ihre Hoffnung richten die deutschen Autobauer 2024 auf den Export. Der Auftragseingang aus Deutschland sei im vergangenen Jahr um 18 Prozent eingebrochen, die Bestellungen aus dem Ausland aber nur um drei Prozent. Schon im vergangenen Jahr stieg der Export aus deutscher Produktion mit 17 Prozent weit schneller als die Nachfrage aus dem Inland. Die Neuzulassungen in Deutschland lagen auch 2023 um mehr als ein Fünftel unter dem Niveau von 2019. (Quelle: Handelsblatt 04.01.2023, 14:25 Uhr)

2. Geschäftsverlauf

Durch die allgemeinen konjunkturellen Einflüsse sowie die insgesamt nachgebenden Rohmaterialkosten konnten die Umsätze im Jahr 2023 nicht auf Vorjahresniveau gehalten werden. Sie verringerten sich um TEUR 3.602 oder 16,4%. Die Vorjahresprognose, die von einer Erholung der Konjunktur und damit einem leichten Umsatzwachstum ausgegangen war, konnte nicht erfüllt werden.

Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 451 bzw. 14,6 % erhöht, da Investitionen in Humankapital getätigt wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 149 bzw. 7,6 % erhöht. In dieser Erhöhung der betrieblichen Aufwendungen ist ein neuer Vertrag mit der irischen Muttergesellschaft zur pauschalen Nutzung des geistigen Eigentums enthalten. Zusätzlich konnten im Gegenzug mögliche Personalkosten für die Gruppe sowie eine Regelung im Falle eines negativen Ergebnisses getroffen werden. Es stellt eine weitere Absicherung der deutschen Gesellschaft durch die Gruppe dar.

Im vergangenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 36 vorgenommen, welche hauptsächlich den Bereich IT und EDV betrafen. Alle Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow des Geschäftsjahres finanziert.

Zum 31.12.2023 beträgt der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme 11 % (Vorjahr: 10,5 %) und liegt damit über dem Vorjahreswert.

Der Wert der Vorräte hat sich zum Geschäftsjahresende gegenüber dem Vorjahr um TEUR 505 oder 17 % verringert. Ebenso sank der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme auf 42 % (Vorjahr: 44,4 %). Diese Entwicklung ist einem gesunkenen Rohmaterialpreisniveau zuzuschreiben.

Die Geschäftsführung schätzt die Entwicklung des Geschäftsverlaufs unter Berücksichtigung der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 als erfolgreich ein.

3. Lage

Die Gesamtlage des Unternehmens ist als solide zu bezeichnen.

(1) Ertragslage

Das Ergebnis der Gesellschaft wird in erheblichem Maß durch den Einkauf von Polyethylen- und Papierprodukten als Grundstoffe unserer Verpackungslösungen beeinflusst. Die bereits im Geschäftsjahr 2023 implementierten Einkaufsprojekte zeigten auch im Laufe des Jahres 2023 ihre Wirkung, wodurch es möglich war, die Materialquote im Jahresverlauf um 8 % auf 64 % (Vorjahr: 71,4 %) zu reduzieren.

Insgesamt reduzierte sich der Materialaufwand im Vergleich zum Vorjahr um 26 %.

Das Ergebnis vor Ergebnisabführung verringerte sich von TEUR 1.116 auf TEUR 885 im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Vorjahresprognose, die von einer positiveren Entwicklung ausgegangen war, konnte, wegen der anhaltend rückläufigen Konjunktur, nicht ganz erreicht werden. Die Steuerungsgröße EBITDA folgt dieser Entwicklung analog.

(2) Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil.

Das Finanz- und Risikomanagement ist auf die konsequente Verfolgung von Forderungen und Verbindlichkeiten in den Zahlungszielen ausgerichtet.

Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 beträgt 15,7 % (Vorjahr: 13,9 %).

Seit dem Jahr 2015 besteht mit der Transcendia Germany Holdings GmbH ein Gewinnabführungsvertrag.

Die Liquiditätslage war während des gesamten Geschäftsjahres gut. Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert. Kreditlinien bestehen keine, da im Bedarfsfall auch kurzfristig konzernintern Kapital zur Verfügung gestellt werden kann.

Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung der Gesellschaft hat sich um 20,7 % auf TEUR 885 reduziert, die Umsatzrendite sank aufgrund der oben beschriebenen Effekte leicht auf 4,8 % (Vorjahr: 5,1 %).

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Rohergebnis und das EBITDA sind wesentliche finanzielle Steuerungsgrößen für das Unternehmen.

Am Ende des Geschäftsjahres 2023 beträgt das Rohergebnis TEUR 6.673. Was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 376 bzw. 6 % entspricht.

III Prognose für das Geschäftsjahr 2024

Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5% zulegen. Damit wurde die Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 deutlich herabgesetzt (0,7 Prozentpunkte) und für das Jahr 2025 leicht angehoben (0,2 Prozentpunkte). Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein. In anderen großen europäischen Ländern ist die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger; auch deuten die entsprechenden Indikatoren dort bereits seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin. (ifo Institut: ifo Konjunkturprognose; 06.03.2024)

Auf Grund des Auftragsbestands von starken, global agierenden Kunden wie BMW, ZF und Mahle gehen wir davon aus, dass die Gesellschaft das budgetierte Wachstum erreichen kann. Einer weiteren Konjunkturverschlechterung begegnen wir mit den Neuentwicklungen im Bereich recycelbarer Produkte, die die CO 2 -Bilanz der Kunden entlastet und so für einen Wachstumsimpuls bei Kunden der Automobilwirtschaft sorgen wird. Zudem liegt der Fokus auf dem Aus- und Aufbau neuer und bestehender Kundenbeziehungen. Hierfür hat das Unternehmen bereits den Grundstein gelegt, um durch gezielte Maßnahmen die Schlagkraft des Vertriebs zu erhöhen.

Generell gehen wir von einer Unternehmensentwicklung etwas über dem Vorjahresniveau aus und erwarten eine dem Umsatz entsprechende Ergebnisentwicklung (EBITDA und Rohergebnis).

IV Chancen- und Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Den sich in der Automobil- und Automobilzulieferbranche ergebenden Risiken wirkt MetPro weiterhin mit einer strategisch angelegten Neuproduktentwicklung entgegen, die darauf abzielt, Kosten- und gleichzeitig Qualitätsführer für VCI-Folien zu werden. Als konkrete Märkte werden die Entwicklung und der Vertrieb von Produkten im rezyklierten Bereich bzw. mit einem nachhaltigen Produktansatz (dickenreduzierte Folien) weiter fokussiert und ausgebaut.

Ertragsorientierte Risiken

Während im Verlauf des vergangenen Jahres die Beschaffungsaktivitäten der Bestandskunden konjunkturbedingt etwas rückläufig waren, konnten wir zum Jahresende hin, wieder zunehmende Einkaufsaktivitäten feststellen.

Singuläre Risiken auf Grund globaler Versorgungsengpässe: die Lage auf den globalen Handelsplätzen der für die Gesellschaft relevanten Produkte hat sich maßgeblich entspannt. Dennoch kann es nach wie vor auf Grund von kriegs- und oder naturkatastrophen-bedingten Supply Chain Unterbrechungen immer noch zu singulären Risiken in der Versorgung spezieller Vorprodukte geben (z.B. Trockenmittel).

Risiken aus erhöhten Energiekosten and Gas-Engpässen: Die höheren Energiekosten sorgen zwar für mittelbare oder unmittelbare Risiken, da sich der relative Anteil der Energiekosten aber im Bereich zwischen 1% und 3% am Verkaufspreis bewegt, sind die Auswirkungen nicht substanziell. Dennoch müssen die gesteigerten Energie- und Herstellungskosten sowie die steigenden Transportkosten an den Kunden weitergegeben oder aber geeignete Maßnahmen gefunden werden, um entsprechende Kosten an anderer Stelle in der Supply Chain einzusparen.

Ertragsrisiken auf Grund geopolitischer Konflikte und allgemeiner Konjunkturschwäche: die andauernden geopolitischen Konflikte und die Schwächung der Konjunktur insbesondere in Deutschland birgt weiterhin das Risiko eines abnehmenden Kaufinteresses auf Konsumentenseite mit Blick auf Neufahrzeuge. Mögliche Absatzrisiken beschränken sich jedoch vorrangig auf den europäischen Markt - das Marktforschungsunternehmen S&P Global prognostiziert aufgrund voranschreitender Erholung im nächsten Jahr weltweit 88,3 Millionen Neuwagenverkäufe. Da die Lieferketten derzeit nicht mehr gebremst sind, besteht das Risiko für weiteres Wachstum am ehesten in einer nachlassenden Nachfragedynamik, da potenziell die Unsicherheit der Verbraucher die aufgestaute Nachfrage übersteigt. Für Europa prognostiziert S&P Global im Jahr 2024 einen Absatz von 15,1 Millionen Einheiten, was einem Anstieg von 2,9 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Anstieg des Verkaufsvolumens in den USA im Jahr 2024 wird auf 15,9 Millionen Einheiten geschätzt, was einem Anstieg von 2,0 % entspricht. Für Festlandchina wird sogar ein Nachfrageanstieg von 4,2 % bzw. 26,4 Millionen Einheiten prognostiziert. (S&P Global Mobility: "S&P Global Mobility forecasts 88.3M auto sales in 2024" 14.12.2023).

Den anhaltend hohen Cyberrisiken begegnet das Unternehmen mit zunehmenden, breit diversifizierten informationstechnologischen Sicherheitsmechanismen, die kontinuierlich erweitert und ausgebaut werden. Darüber hinaus hat sich die Gesellschaft entschieden, die TISAX-Zertifizierung anzustreben. Als weit verbreiteter IT-Sicherheitsstandard der Automobilindustrie ermöglicht TISAX der Gesellschaft ein noch besseres Management von Cyberrisken.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Auf Grund der stabilen Finanzlage des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Einbindung der Gesellschaft durch die Holding in den Transcendia Firmenverbund sichert darüber hinaus finanzielle Zusatzbedarfe für Investitionen und Erweiterungen.

Chancen

Das derzeitige Marktumfeld birgt weiterhin eine Vielzahl an Chancen für das Unternehmen: im Bereich des "Sustainability"-Trends baut das Unternehmen als der Pionier für VCI-Lösungen auf der Basis von "Post Consumer Waste" zusätzliche Ertragschancen aus. Darüber hinaus erwarten wir weitere Umsatzsteigerungen im Bereich der Verteidigungsindustrie durch die Intensivierung bereits bestehender Kundenbeziehungen. Schließlich werden weitere Neuproduktentwicklungen (PowerCord, Powerbox etc.) in diesem Jahr gelauncht und tragen zur Ausweitung der Ertragspotenziale bei. Hervorzuheben ist dabei, dass alle geplanten bzw. auf den Markt gebrachten Innovationen die Produktkosten bei gleichen oder verbesserten Funktionalitäten signifikant senkt. Das ermöglicht, Kunden mit einer Preissenkung zu begegnen und gleichzeitig die absolute Profitabilität des Produktes zu steigern.

Gesamteinschätzung

Weiterhin sehen wir Risiken in den geänderten politischen, geopolitischen und ökonomischen Rahmenbedingungen, die Einfluss auf die allgemeine Konjunkturentwicklung haben.

Basierend auf unserer stabilen Geschäftslage, unseres stabilen Geschäftsmodels und der strategischen Aufstellung sehen wir uns für die spezifizierten Risiken gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft in Frage stellen sind nicht zu erkennen.

V Risikobericht zur Verwendung von Finanzmitteln

Die im Unternehmen verwendeten Finanzmittel sind Guthaben bei Kreditinstituten, Forderungen und Verbindlichkeiten.

Der Kundenstamm des Unternehmens besteht zum großen Teil aus hochgradig solventen Konzernen der Automobil- und Automobilzulieferbranche. Generell verfügen wir über meist langjährige Kundenbeziehungen.

Die regelmäßige Prüfung von Ausfall- und Bonitätsrisiken für Bestands- und Neugeschäfte sichert uns weitgehend gegen Forderungsausfälle ab. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Das Forderungsmanagement und die Begleichung von Verbindlichkeiten folgen einer klar festgelegten Strategie zur Einhaltung der Zahlungsfristen.

 

Jesewitz, 8. Juli 2024

MetPro Verpackungs-Service GmbH

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 28.828,62 37.004,01
28.828,62 37.004,01
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
530.827,62 547.452,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.083,33 2.359,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.364,50 124.469,90
637.275,45 674.281,91
666.104,07 711.285,92
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 654.126,75 871.605,30
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 11.000,00 12.000,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.822.337,04 2.127.033,20
4. Geleistete Anzahlungen 17.799,70 0,00
2.505.263,49 3.010.638,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.200.097,03 2.544.506,98
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 290.550,63 6.581,98
3. Sonstige Vermögensgegenstände 16.487,33 32.460,37
2.507.134,99 2.583.549,33
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 324.402,14 499.284,93
5.336.800,62 6.093.472,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.497,99 21.066,31
6.021.402,68 6.825.824,99

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 919.873,31 919.873,31
944.873,31 944.873,31
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 735.283,74 528.275,00
735.283,74 528.275,00
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 1.715,10 4.012,38
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 39.220,10 567.468,21
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.151.800,85 4.575.201,75
4. Sonstige Verbindlichkeiten 148.509,58 205.994,34
(davon aus Steuern: 140.923 € ; VJ: 157.675 €)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:178 €; VJ: 2.086 €)
4.341.245,63 5.352.676,68
6.021.402,68 6.825.824,99

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 18.360.320,25 21.961.875,77
2. Verminderung (VJ Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -305.696,16 29.799,24
3. Sonstige betriebliche Erträge 253.046,01 6.367,89
(davon Erträge aus Währungsumrechnung: 2.533 €; VJ: 5.613 €)
18.307.670,10 21.998.042,90
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11.372.033,75 15.462.119,03
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 262.527,29 238.739,26
11.634.561,04 15.700.858,29
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.035.391,79 2.636.630,10
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 506.900,69 454.362,62
(davon für Altersversorgung: 13.441 €; VJ: 14.716 €)
3.542.292,48 3.090.992,72
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 81.219,11 81.089,06
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.117.457,62 1.968.116,57
932.139,85 1.156.986,26
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 141,67 234,98
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.603,80 32.929,80
(davon gegen verbundene Unternehmen 39.603 €; VJ: 32.929 €)
10. Ergebnis nach Steuern 892.677,72 1.124.291,44
11. Sonstige Steuern 7.450,76 8.131,76
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -885.226,96 -1.116.159,68
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang der MetPro Verpackungs‐Service GmbH

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Nutzungsdauern der Gebäude betragen 15 und 25 Jahre. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Geschäftsausstattung liegt zwischen 2 und 13 Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 250 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 250 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern der Gebäude betragen 15 und 25 Jahre. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 250,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Geschäftsausstattung liegt zwischen 2 und 13 Jahren.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt nach strengem Niederstwertprinzip zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Dabei werden sowohl Material- und Fertigungseinzelkosten als auch Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1% gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert aktiviert.

Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung nach Maßgabe der voraussichtlichen Inanspruchnahme in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Ebenso sind, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist, die Posten der Aktivseite nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Sachanlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagennachweis als Bestandteil des Anhangs.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 167.336,67 11.424,00 33.103,96 145.656,71
167.336,67 11.424,00 33.103,96 145.656,71
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 744.690,27 0 0 744.690,27
2. technische Anlagen und Maschinen 301.903,53 0 2.000,00 299.903,53
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 324.945,20 24.617,26 0 349.562,46
1.371.539,00 24.617,26 2.000,00 1.394.156,26
1.538.875,67 36.041,26 35.103,96 1.539.812,97
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 130.332,66 19.596,39 33.100,96 116.828,09
130.332,66 19.596,39 33.100,96 116.828,09
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 197.237,55 16.625,10 0 213.862,65
2. technische Anlagen und Maschinen 299.544,24 1.274,96 1.999,00 298.820,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 200.475,30 43.722,66 0 244.197,96
697.257,09 61.622,72 1.999,00 756.880,81
827.589,75 81.219,11 35.099,96 873.708,90
Buchwert Stand 31.12.2023
Buchwert Stand 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.828,62 37.004,01
28.828,62 37.004,01
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 530.827,62 547.452,72
2. technische Anlagen und Maschinen 1.083,33 2.359,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.364,50 124.469,90
637.275,45 674.281,91
666.104,07 711.285,92

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (EUR 290.551; i.V. EUR 6.582).

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen Kautionszahlungen (EUR 16.487; i.V. EUR 16.487) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.

Es bestehen keine Forderungen gegen Gesellschafter.

3. Flüssige Mittel

Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Rückstellungen für Prämienzahlungen an Mitarbeiter i.H.v. EUR 252.600 (i.V. EUR 143.500) sowie Tantiemen i.H.v. EUR 138.847 (i.V. EUR 120.000).

5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten 31.12.2023 31.12.2022
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.715 4.012
1. aus Lieferungen und Leistungen 39.220 551.495
2. gegenüber verbundenen Unternehmen
a) gegenüber Gesellschaftern
Transcendia Germany Holdings GmbH, Leonberg 3.897.467 3.611.040
b) gegenüber verbundenen Unternehmen 254.334 964.162
4.151.801 4.575.202
3. sonstige Verbindlichkeiten 217.054 205.994
4.409.790 5.336.703

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung aufgrund eines in 2015 geschlossenen Gewinnabführungsvertrag mit der Transcendia Germany Holdings GmbH, Leonberg.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben alle eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben alle eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit über fünf Jahre liegen nicht vor.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 140.923 157.675
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 76.131 48.319
217.054 205.994

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige Betriebliche Erträge

In der Position "sonstige betriebliche Erträge" sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 2.533 (i. V. EUR 5.613) enthalten. Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Erträge betreffen Erträge aus Intercompany-Verrechnung in Höhe von EUR 231.637.

2. Aufwendungen für Altersversorgung

In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 13.441 (i. V. EUR 14.716) enthalten.

3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aus Vorjahren betragen EUR 0 (i.V. EUR 0).

4. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn

Es wurden unterjährig keine Vorauszahlungen auf den Gewinn an die Transcendia Germany Holdings GmbH, Schwieberdingen, geleistet. Zum Bilanzstichtag wurde der Gewinn aufgrund des Gewinnabführungsvertrages an die Transcendia Germany Holdings GmbH, Schwieberdingen, in Höhe von EUR 885.226,96 abgeführt.

C. Zusätzliche Angaben

Firmenhauptsitz: An der Linde 21
04838 Jesewitz
Registergericht: Amtsgericht Leipzig
Handelsregisternummer: HRB 26678

D. Sonstige Angaben

Es waren im Jahr 2023 durchschnittlich 54 Mitarbeiter (i.V. 51 Mitarbeiter) beschäftigt.

2023 2022
Aushilfen 6 7
Angestellte 32 28
Gewerbliche Mitarbeiter 19 18
Summe 54 54

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:

2024 T€ 120
2025 T€ 87
2026 T€ 51
Gesamt T€ 258

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von T€ 172 (Vorjahr; T€ 231) und aus Kfz. Leasingverträgen T€ 74 (Vorjahr; T€ 142).

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023:

Dr. Tom Giessler, Dipl. Ing., Managing Director MetPro Gruppe, Kronberg

John Bagnuolo, Group CEO, Ilinois/ Vereinigte Staaten von Amerika

Paul Collins, Group CFO, Ilinois/ Vereinigte Staaten von Amerika (ab 14.09.2023)

Sven Enold, Maschinenbauer, Betriebsleiter, Mittweida

Da nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten wird gem. § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben.

Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der MetPro Ltd. mit Sitz in Tralee, Ireland, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft in Tralee, Ireland erhältlich.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird zudem in den Konzernabschluss der Transcendia Holdings, Inc. mit Sitz in Franklin Park, Illinois / Vereinigte Staaten von Amerika, die den Konzernabschluss für den größ-ten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Transilwrap Company, Inc.ist am Sitz dieser Gesellschaft in Franklin Park, Illinois / Vereinigte Staaten von Amerika erhältlich.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Nach dem Abschlussstichtag ergaben sich keine wesentlichen Ereignisse mit Rückwirkung auf den Jahresabschluss.

 

Jesewitz-Groitzsch, den 8. Juli 2024

MetPro VERPACKUNGS-SERVICE GmbH

Geschäftsführung

Dr. Tom Giessler

John Bagnuolo

Paul Collins

Sven Enold

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MetPro Verpackungs-Service GmbH, Jesewitz-Groitzsch

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MetPro Verpackungs-Service GmbH, Jesewitz-Groitzsch, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MetPro Verpackungs-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 8. Juli 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gregor Zwatz, Wirtschaftsprüfer

ppa. Zhivko Kolev, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 10.07.2024 festgestellt.

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