DFT GmbH Deichmann Filter Technik

Heinrich-Hertz-Straße 3, 36179 Bebra, DEU

Master Data

Registry
Register court Bad Hersfeld HRB 2554
Previous
deichmann.filtertechnik GmbH
Registered
1/16/2013
Industry
Manufacture of testing machinesManufacture of turbinesManufacture of footwear
Purpose
Die Herstellung von und der Handel mit Industrie-Filteranlagen sowie deren Reparatur und Vermietung.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Meng Chen
since 11/28/2025
Managing Director
Jürgen Carsten Waller
since 5/21/2019
Managing Director
Jens Rettig
since 5/21/2019
Procura
Stefan Föse
since 5/21/2019
Procura
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

2 shareholders

GmbH structure

Germany
€374,500
74.90%
Germany
€115,500
23.10%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

DFT GmbH Deichmann Filter Technik

Bebra

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der
DFT Deichmann Filter Technik GmbH, Bebra

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Allgemeines

Die DFT Deichmann Filter Technik GmbH mit Sitz in Bebra wurde vollends in 2018 von der CFH Group übernommen. Die Anteile werden somit zu 100 % von der CFH GmbH gehalten.

Die Leitung der Gesellschaft wird von Herrn Dr. Both als Gesellschafter- Geschäftsführer und Herrn Waller von der CFT GmbH als zweiter Geschäftsführer wahrgenommen.

Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

2. Geschäftsfelder der Gesellschaft

Das weltweit betriebene Geschäftsfeld der Gesellschaft ist die Entwicklung, Produktion, Errichtung und Handel von Entstaubungsanlagen sowie Rauchgasreinigungssystemen mit deren Zubehör.

3. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Verfahrensentwicklung für Filter- und Entstaubungsanlagen.

Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist nach wie vor unser Team hochqualifizierter und motivierter Mitarbeiter.

Wir schützen Produkte durch internationale Patente.

Unsere Marktposition wird durch Exklusivvereinbarungen mit strategischen Partnern gewahrt.
So wurde im Geschäftsjahr 2023 die Zusammenarbeit mit der Fa. TTM in Chile intensiviert.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung werden auch in den Folgejahren fortgeführt werden, um unserer Technik weiterhin neue Anwendungsmöglichkeiten und Märkte zu eröffnen.

Diese Anstrengungen bestätigen sich auch in der geringen Reklamationsquote mit < 1 %.
II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen
Auch wenn die globale Wirtschaftsschwäche dem Maschinen- und Anlagenbau beeinträchtigt und Produktionsrückgänge sowie sinkende Auftragsbestände für 2024 prognostiziert werden, so sind wir, durch die erfahrungsgemäß nachrangige Wellenbewegung der allgemeinen Konjunkturschwankungen in der Entstaubungstechnik, positiv gestimmt.

Die Rohstoffförderung und Verarbeitung zog nach der Pandemie wieder an, da sich durch den RUS-UA-Konflikt und den damit verbundenen Sanktionen anderweitige Geschäftsfelder aufzeigen.

Hierbei wurden die Bemühungen zur weiteren Internationalisierung der Gesellschaft und Spezialisierung zu Großprojekten aktiv vorangetrieben, so dass lange vorbereitete Geschäftsbeziehungen nach Südamerika Früchte getragen haben.

An den gestiegenen Investitionen für verbesserte Produktionsbedingungen mit der einhergehenden Arbeitssicherheit und Umweltschutz partizipiert die DFT GmbH mit ihren lufttechnischen Anlagen und technologischen Kompetenz, insbesondere in den Bereichen PM10-Immissionen.

Die gestiegenen Kosten, und das weiterhin hohe Preisniveau für Energie, Rohstoffe und zu verarbeitenden Materialien führten zu erheblichen Herausforderungen für die Kalkulation und Abwicklung laufender Aufträge, konnten aber vorausschauendem Handeln weitestgehend kompensiert werden.

2. Geschäftsverlauf

Schwerpunkt der Umsätze der Gesellschaft sind nach wie vor die Umsetzung von Großprojekten, insbesondere für den Bereich Südamerika.

Die Vertriebsorganisation der Gesellschaft wird kontinuierlich an die veränderten Marktbedingungen angepasst. Die Kernbereiche der Akquisitionstätigkeit wurden dabei unverändert beibehalten.

Einige Projekte und somit Umsätze, die sich pandemiebedingt in 2022 verschoben haben, haben sich in 2023 positiv ausgewirkt. So stieg der Gesamt-Umsatz der DFT im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 31,2 %. Im Wesentlichen waren das die größeren Projekte, wie TTM-Chile, RADOMIRO-Oxides, BHP und Rockwool Flechtingen, die fakturiert werden konnten.

Das Rohergebnis ist leicht um 3,8 % auf 46,4 % gesunken. Durch die Fakturierung eines Engineerin-Auftrags war das Rohergebnis in 2022 im Vergleich zu 2023 überproportional angestiegen.

Der Trend jedoch zeigt klar auf, dass unter Heranziehung der Entwicklung der Vorjahre die kontinuierliche Steigerung im Rohergebnis weiterhin gegeben ist.

Die Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr außergewöhnlich um 66,0% erhöht, aufgrund des starken Auftragseinganges (22,0 Mio€). Hierbei ist auch zu berücksichtigen, dass ein Auftrag der Schwesterfirma PTC in Höhe von 5.3 Mio€ der DFT übertragen wurde.

Die Gesellschaft ist trotz der verschärften Bedingungen des Weltmarktes durch die im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichten Ergebnisse der Überzeugung, die Zukunft des Unternehmens weiterhin positiv einzuschätzen, wobei die Anstrengungen um Verbesserungen in allen Geschäftsbereichen fortgeführt werden.

Die Vermarktung von Produkten aus der Firmengruppe, wie z. B. den CFT-Filtersystemen, den Axialventilatoren der Korfmann GmbH und deren systemischen Einbindung soll die Angebotspalette für den Endkunden der DFT GmbH abrunden. Hierdurch wird die Möglichkeit erschlossen, Alternativen gegenüber dem Kunden anzubieten und sich damit Mehrwert auch innerhalb der Firmengruppe zu generieren.

Parallel zu der eigentlichen Geschäftstätigkeit unterstützt die DFT GmbH weiterhin die Schwesterfirma die PTC GmbH bei der Planung weiterer Anlagen zur Phosphorrückgewinnung mit dem Ziel diese in 2024 zu installieren.

III. Lage des Unternehmens

3.1 Ertragslage

Der Anstieg der Umsatzerlöse um 31,2 % geht einher mit dem höheren Auftragseingang in 2022, so steigerte sich Umsatzrendite von 4,31% auf 4,95 %

Mit einem Jahresüberschuss von TEUR 644,1 (Vorjahr TEUR 427,2) ist im Verhältnis der Umsatzerlöse ein besseres Ergebnis erzielt worden. Weniger Fremdleistungen -effektivere Abwicklung der Aufträge führten zu dieser Entwicklung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf 9,9 % TEUR 1.240,4 (Vorjahr TEUR 1.128,8) gestiegen, begründet u.a. durch die neue Honorar Handelsvertretung in Schweden.

Die Gesellschaft beschäftigt qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal.

Die Personalkosten sind um ca. 6 % (mit einer 4,9 %igen Tariferhöhung und Zahlung eines Inflationsausgleichs) gestiegen. Des Weiteren haben sich die Kosten um weitere ca. 10% erhöht, aufgrund gestiegener Mitarbeiterzahl.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 trotz Auswirkungen der Pandemie und des aktuellen Konfliktes als stabil und positiv zu bezeichnen.

3.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist nach wie vor stabil. Sowohl die Eigenkapitalquote von 39,5 % (Vorjahr 39,8 %) als auch die Fremdkapitalquote von 60,8 % (Vorjahr 60,7 %) blieben nahezu auf gleichem Niveau zugunsten des Unternehmens.

Die Bilanzsumme der DFT GmbH ist um 29,6 % auf TEUR 7.298,0 (Vorjahr TEUR 5.631,1), aufgrund des überproportionalen Auftragseinganges gestiegen.

Durch den in 2022 prognostizierten Umsatzrückgang war die Investitionstätigkeit zurückhaltend. Investitionen wurden nur zur Aufrechterhaltung des operativen Geschäftes getätigt.

Im Umlaufvermögen ist die Höhe des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen mit TEUR 2.985,4 (Vorjahr TEUR 859,5) um 247,3 % gestiegen, wobei der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag:2022 rd. 6,5 Mio€ und der Bestand 2023 ca. 16,2 Mio.€ betrug.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, einschließlich der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind auf TEUR 1.758,4 (Vorjahr TEUR 1.814,3) gesunken.

Am Stichtag betrugen die Guthaben bei Kreditinstituten TEUR 2.942,5 (Vorjahr TEUR 1.964)

Quote der flüssigen Mittel:
Die Finanzlage war auch im Jahr 2023, wie im Vorjahr, durch einen positiven Cash-Flow gekennzeichnet.

Der Jahresüberschuss wird sich auch zukünftig in stabilen Finanzkennzahlen zur Liquidität sowie zum Verschuldungsgrad niederschlagen.

Ein weiteres Darlehen über das bereits gewährte Darlehen der CFH Holding musste nicht in Anspruch genommen werden. Im August 23 erfolgte eine Teilrückzahlung in Höhe von 500.000,00 €.

3.3 Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur ist auf einem soliden Niveau und konstantem Niveau. Die Eigenkapitalquote in 2023 beträgt 39,5 (Vorjahr 2022= 39,8). Die Eigenkapitalrendite ist leicht angestiegen und liegt bei 22,3 % (Vorjahr 19,1%).

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Die Gesellschaft zahlt, soweit von Lieferanten anerkannt, unter Ausnutzung von Skonto.

Die Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen und Steuern liegt im Berichtsjahr bei 14,2%. Und hat sich gegenüber den Vorjahren verbessert.

3.4 Marketing

Die Vertriebsorganisation der Gesellschaft bearbeitet den Markt mit eigenen Mitarbeitern oder Schwestergesellschaften, teilweise unterstützt durch lokale, externe Partner, teilweise auf regional exklusiver, aber auch projektbezogener Basis.
Die Gesellschaft hat ein nach ISO 9001:2015 zertifiziertes Qualitäts- Management-System.

3.5 Personal und Soziales

Die Anzahl der Mitarbeiter ist im Geschäftsjahr 2023 angestiegen.

Die kaufmännische Abteilung wurde im Vertrieb und im Auftragsmanagement durch eine neue Mitarbeiterin verstärkt.

In der Fertigung wurden ebenso zwei Mitarbeiter eingestellt.

Der Leiharbeiterstamm wurde weiterhin aus Kostengründen auf das Minimale begrenzt.

IV. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

V. PrognoseberichtDie Entwicklung des Unternehmens erwarten wir in den nächsten Jahren als weiter positiv. Unsere Branche für Entstaubungs- und Rauchgasreinigungsanlagen bietet weiterhin international ein - Wachstumspotential.

Derzeit wird durch den Konflikt und der damit einhergehenden Sanktionspolitik in vielen Branchen auch die notwendigen Investitionen heruntergefahren, jedoch sehen wir darin eher eine Verschiebung der Projekte, da die Investitionen auch aus technischer Sicht notwendig bleiben. Aus umwelttechnischen Gründen, als auch aus den sich immer weiter verstärkten Anforderungen im Arbeitsschutz ist eine positive Entwicklung zu erwarten. Damit wird die Nachfrage an den Produkten wieder ansteigen, auch wenn möglicherweise eine Lokalisierung der Märkte die Entwicklung beeinflussen wird. Hier muss mit einer verstärkten vor Ort Präsens gegenüber den Mitbewerbern die Position erhalten bleiben und ausgebaut werden.

Die sich veränderten Rohstoffströme haben eine Marktverschiebung bzw. und den damit einhergehenden Absatz der Produkte zu Gunsten der DFT beispielsweise in Südamerika zur Folge.

Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir nach wie vor durch Diversität, kapitalstarke Lieferanten, Partnerschaften und Vertriebskooperationen. Der Einkauf muss sich den neuen Gegebenheiten stellen und die Lieferantenstruktur genau beobachten, Alternativen hinterfragen und die Flexibilität steigern.

Durch unser intensives Kostenmanagement und verstärkte Akquisitionstätigkeiten erwartet das Unternehmen auch unter den vorgenannten erschwerten Bedingungen für 2024 einen leicht erhöhten Umsatz gegenüber dem des Vorjahres sowie ein erneut positives Ergebnis.

Auch wenn die globale Wirtschaftsschwäche dem Maschinen- und Anlagenbau beeinträchtigt und Produktionsrückgänge sowie sinkende Auftragsbestände für 2024 prognostiziert werden, so sind wir, durch die erfahrungsgemäß nachrangige Wellenbewegung der allgemeinen Konjunkturschwankungen in der Entstaubungstechnik, positiv gestimmt.

VI. Chancen- und Risikobericht
1. Risikobericht
Branchenspezifische Risiken

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, wird die Gesellschaft weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Daneben wird die DFT Deichmann Filter Technik GmbH weiterhin verstärkt an der Internationalisierung ihrer Absatzmärkte arbeiten. DFT möchte sich durch die Abrundung seiner Produktportfolios als Systemanbieter und großer Spezialprojekte Alleinstellungsmerkmale verschaffen und somit Marktanteile sichern.

Ertragsorientierte Risiken

Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit weiteren positiven Trends des Geschäftsverlaufs gerechnet. Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis lagen dabei in etwa im Rahmen der von der Gesellschaft geplanten Vorgaben, jedoch sind auch hier die Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie anstehende politische Konflikt und deren Einfluss auf die Verschiebung von Neuinvestitionen in den belieferten Märkten ein derzeit nicht abschätzbares Risiko. Je schneller der Konflikt beendet ist und die Wirtschaft weltweit wieder anlaufen kann, desto schneller werden auch die Anfragen, Angebote und Umsätze sich in gesteigertem Maße positiv entwickeln.

Das ertragswirksame Risiko durch eine erneute pandemische Lage ist, aufgrund der offenkundigen Gesundheitspolitik mit Reduzierung der damit einher gehenden Einschränkungen nicht gegeben.

Jedoch bleibt der UA-RUS-Konflikt bestehen und hätte zudem Auswirkungen auf die bisher weiterhin positiven Erwartungen an den Markt.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Jedoch das anstehende Lieferkettenproblem stellt uns weiterhin Herausforderungen, welche zu meistern sind.

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unseren eigenen Betriebs- und Geschäftsräumen durch.

Wir arbeiten aktiv an der Verbreiterung der Anbieterpalette.

Finanzwirtschaftliche Risiken
Kurzzeitige Engpässe in der Liquidität wurden über kurzfristige Darlehen seitens der Konzernmutter überbrückt und wieder ausgeglichen.
In 2022 lässt der RUS-UA Konflikt sowie die unsichere pandemische Lage im Herbst mit deren Auswirkungen auf die Märkte ein mögliches Risiko erwarten.

2. ChancenberichtAktivitäten im Bereich der vorausschauenden Planung für die Aufstellung der Gesellschaft werden auch zukünftig fortgeführt.

Das Unternehmen plant, durch intensive Akquisition und technologische Verbesserungen und Großprojekte seinen Marktanteil und seine Ertragskraft zu halten und möglichst zu erhöhen. Dazu sieht sich die Gesellschaft finanziell und organisatorisch gut gerüstet.

Im Berichtsjahr ist die Kooperation mit der TTM in Chile erfolgreich intensiviert worden. Hierdurch konnte der Marktbereich systematisch ergänzt werden. Das Produktportfolio der ganzen Gruppe, wie beispielsweise der Kompakt-Filter der CFT GmbH sowie den Axiallüftern der Korfmann GmbH konnte vollständig integriert werden, so dass sich die Auftragschancen erheblich verbessern.

In 2024 wird die Gesellschaft sich weiter im Bereich des integrierten Managementsystems unter Berücksichtigung des Arbeitsschutzes, Umweltschutzes und der Unternehmenssicherheit (Compliance) in Zusammenarbeit mit der Konzernmutter strukturieren. Hierdurch wird die Wettbewerbsfähigkeit erhöht und Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeitern und der Umwelt gestärkt.

Die Diversität in den Lieferketten wird weiterhin verfolgt, da hierdurch bessere Preise erzielt werden können und planbare Kapazitäten geschaffen werden.

Die Unterstützung in der Abwicklung einer neuen Schwestergesellschaft der PTC GmbH birgt weiters Potenzial in der Umsatzsteigerung für die DFT, aber auch Erweiterung in neuen Geschäftsfeldern.

VII. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Gesellschaft verfügt über einen in der Regel solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, möglichst unter Skontoaus-nutzung, gezahlt.

Im langfristigen Bereich soll sich die Gesellschaft durch Eigenmittel finanzieren. Aktuell sind Darlehen der Konzernmutter in Anspruch genommen sowie Bank-Kreditlinien eingeräumt, die in erster Linie als Avale genutzt werden.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für die Gesamtheit der Aufträge bzw. jedes Großprojekt ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Risiken könnten zukünftig in den umfangreichen Auslandsbeziehungen zu Schwellenländern entstehen. Diese werden, soweit wie möglich, durch Zahlungsabsicherungsinstrumente (Vorauszahlungen, Akkreditive Avale, Exportkredit- Deckungen etc.) minimiert.

 

Bebra, 29. März 2024

gez. Jürgen Waller, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 788.733,30 783.119,30
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.713,00 12.915,00
II. Sachanlagen 786.020,30 770.204,30
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 567.597,00 585.268,00
2. technische Anlagen und Maschinen 45.354,00 46.328,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 109.092,00 74.631,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 63.977,30 63.977,30
B. Umlaufvermögen 6.489.979,44 4.811.101,05
I. Vorräte 1.674.701,65 894.697,79
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.119.874,80 1.047.835,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.872.763,94 1.952.110,86
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.018.828,88 1.094.865,55
2. sonstige Vermögensgegenstände 853.935,06 857.245,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.378,72 6.023,06
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.942.513,85 1.964.292,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.055,60 36.887,30
Aktiva 7.321.768,34 5.631.107,65

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.883.118,11 2.239.043,34
I. Gezeichnetes Kapital 800.000,00 800.000,00
II. Gewinnvortrag 1.439.043,34 1.011.824,20
III. Jahresüberschuss 644.074,77 427.219,14
B. Rückstellungen 1.029.254,54 427.966,37
C. Verbindlichkeiten 3.409.395,69 2.964.097,94
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.063.229,17 2.500.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.063.229,17 2.500.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.346.166,52 464.097,94
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.346.166,52 464.097,94
Passiva 7.321.768,34 5.631.107,65

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.031.677,60 4.971.931,82
2. Personalaufwand 3.657.056,05 3.059.737,70
a) Löhne und Gehälter 2.967.553,62 2.492.001,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 689.502,43 567.736,66
davon für Altersversorgung 10.698,66 10.100,84
3. Abschreibungen 93.223,52 82.245,08
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 93.223,52 82.245,08
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.240.457,92 1.128.856,67
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.665,66 1.370,09
davon Erträge aus Abzinsung 1.310,00 510,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 129.047,49 97.862,99
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 262.349,41 170.365,23
8. Ergebnis nach Steuern 651.208,87 434.234,24
9. sonstige Steuern 7.134,10 7.015,10
10. Jahresüberschuss 644.074,77 427.219,14

Anhang

DFT GmbH Deichmann Filter Technik, Bebra

                Anhang zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die DFT GmbH Deichmann Filter Technik hat ihren Sitz in Bebra. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Hersfeld unter 2554 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 I HGB auf.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit beibehalten.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BILRUG).

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer (§§ 253 I 1, III i.V.m. 255 I HGB). Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen (§ 253 III 3 HGB).

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt (§ 253 IV HGB).

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach ver­nünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet (§ 253 I 2, 2. HS HGB). Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden (§ 253 II 1, 4 HGB).

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 I 2 HGB).

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt:


Anschaffungs-
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-,

Herstellungs-



Herstellungs-

kosten



kosten

01.01.2023



31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
A. Anlagevermögen I.  Immaterielle Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
265.277,76



265.277,76
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
265.277,76



265.277,76
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
688.238,96



688.238,96
2. technische Anlagen und Maschinen
78.960,94
6.270,78


85.231,72
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
631.450,59
92.782,74
23.413,63

700.819,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
63.977,30



63.977,30
Summe Sachanlagen
1.462.627,79
99.053,52
23.413,63

1.538.267,68
Summe Anlagevermögen
1.727.905,55
99.053,52
23.413,63

1.803.545,44
kumulierte
Abschreibung
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte
Zuschreibung
Buchwert
Abschreibung
Geschäftsjahr


Abschreibung
Geschäftsjahr

01.01.2023



31.12.2023

31.12.2023
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
252.362,76
10.202,00


262.564,76

2.713,00
252.362,76
10.202,00


262.564,76

2.713,00
102.970,96
17.671,00


120.641,96

567.597,00
32.632,94
7.244,78


39.877,72

45.354,00
556.819,59
58.105,74
23.197,63

591.727,70

109.092,00
0,00



0,00

63.977,30
692.423,49
83.021,52
23.197,63

752.247,38

786.020,30
944.786,25
93.223,52
23.197,63

1.014.812,14

788.733,30



Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Bilanz-
stichtag EUR 1.018.828,88 (Vorjahr EUR 1.094.865,55).

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben EUR 5.378,72 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Mitarbeiterdarlehen). Sämtliche übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Rückstellungen

Art der Rückstellung
Stand zum
Stand zum
Änderung ggü.


31.12.2023
31.12.2022
d. Vorjahr in


TEuro
TEuro
TEuro
%
Steuerrückstellungen
207,9
84,0
123,9
100,0
Gewerbesteuer
111,9
37,2
74,7
100,0
Körperschaftsteuer
96,0
46,8
49,2
100,0
Sonstige Rückstellungen
821,3
344,0
477,3
100,0
Gewährleistung
128,6
98,4
30,2
30,7
Abschluss- und Prüfungskosten
14,0
16,0
-2,0
-12,5
sonstige Rückstellungen
678,7
229,6
449,1
100,0
Rückstellungen gesamt
1.029,2
428,0
601,2
100,0


Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Bilanz-
stichtag Euro 2.063.229,17 (Vorjahr 2.500.000,00).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

VI. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 60 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 49 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer (18 Gewerbliche und 33 Angestellte) und 9 teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer (7 Angestellte). Es wurden 1 Auszubildende (1 Angestellte) beschäftigt. Es wurden 2 Aushilfen (2 Angestellte) beschäftigt (285 Nr. 7 HGB).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch

Herrn Dr.-Ing. Reinhold Both, Ingenieur, Gelsenkirchen
Herrn Jürgen Waller, Ingenieur, Gelsenkirchen

Der Geschäftsführer Dr.-Ing. Reinhold Both ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Er ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Bebra, den 10. Juli 2024

gez. Dr.-Ing. Reinhold Both gez. Dipl.-Ing. Jürgen Waller
(Geschäftsführer)       (Geschäftsführer)

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers


An die DFT GmbH Deichmann Filter Technik

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der DFT GmbH Deichmann Filter Technik - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DFT GmbH Deichmann Filter Technik für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften.und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft vom 1. Januar 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
und
• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lage
berichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 10. Juli 2024


HEUER SUTOR + PARTNER mbB
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

gez. Sutor, Wirtschaftsprüfer

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