TRECOLAN GmbHLiquidated

28307 Bremen, DEU

Master Data

Registry
Register court Bremen HRB 25928 HB
Previous
Molan Kunststofftechnik und Vertriebs GmbH
Registered
11/12/2009
Industry
Manufacture of plastic packing goodsManufacture of builders’ ware of plasticManufacture of household articles of plastics
Purpose
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Erzeugnissen aller Art, insbesondere von Kunststoffen sowie alle im weitesten Sinne damit verbundene Geschäfte und der Beteiligung an anderen entsprechenden Unternehmen.

History

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Management

NameRole
Managing Director

Beneficial Owners

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Shareholders

3 shareholders

GmbH structure

2 of 3 shown

€149,100
49.70%
Cornelia Domke
€75,600
25.20%

Holdings

NameOwnership
100.00%

Financial Report

TRECOLAN GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 4,00 349.506,96
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2,00
II. Sachanlagen 3,00 349.503,96
III. Finanzanlagen 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen 3.599.267,89 1.797.651,26
I. Vorräte 0,00 1.012.163,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.353.758,80 728.655,55
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.245.509,09 56.832,26
C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 21.242,14 431.059,25
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.620.514,03 2.578.217,47

Passiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage 275.000,00 275.000,00
III. Verlustvortrag 1.006.059,25 153.418,92
IV. Jahresüberschuss 409.817,11 -852.640,33
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 21.242,14 431.059,25
B. Rückstellungen 618.512,04 134.672,00
C. Verbindlichkeiten 3.002.001,99 2.443.545,47
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 2.279.637,76 1.721.181,24
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 722.364,23 722.364,23
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.620.514,03 2.578.217,47

Anhang der TRECOLAN GmbH i.I., Bremen, für das Geschäftsjahr 2018


Identifikation der Gesellschaft gemäß § 264 Abs. 1a HGB

Trecolan GmbH i.I.
Bremen
Amtsgericht Bremen
Registernummer: HRB 25928

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Die Geschäftsführung der Trecolan GmbH hat am 9. Oktober 2017 beim Amtsgericht Bremen - Insolvenzgericht - einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft wurde am 01. Januar 2018 eröffnet und Herr Berend Böhme, Rechtsanwalt, zum Insolvenzverwalter bestellt.

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für kleine Kapitalgesellschaften angewandt worden.

Die Bewertung erfolgt infolge der Insolvenz der Gesellschaft unter Abkehr von der Going-Concern-Prämisse. Die  Bewertung der Vermögensgegenstände erfolgte demzufolge unter Veräußerungsgesichtspunkten. Hierbei wurden Vermögensgegenstände grundsätzlich zu ihrem tatsächlichen und voraussichtlichen Veräußerungswerten angesetzt. Wertansätze, welche die fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellkosten der Vermögensgegenstände übersteigen wurden entsprechend dem Realisationsprinzip nicht angesetzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs­kosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer  vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungs­kosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen vermindert.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei den Beteiligungen war im Berichtsjahr eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag aufgrund einer möglichen Haftungsinanspruchnahme der Beteiligungs­gesellschaft erforderlich.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen angesetzt. Sofern erforderlich werden niedrigere beizulegende Werte berücksichtigt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen kalkulatorischen Stückkosten, die auf der Basis der geplanten Normalbeschäftigung ermittelt worden sind. Die kalkulatorischen Stückkosten enthalten Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie Sonderkosten der Fertigung (z. B. Werkzeugkosten). Die eliminierungspflichtigen kalkulatorischen Kostenbestandteile wurden durch pauschale Zu- und Abschläge bei den Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungs­verkehr gebildet.

Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1.  Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2.  Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinsituten setzen sich wie folgt zusammen:

 
31.12.2018
 
31.12.2017
 
EUR
 
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
870.148,51
 
870.148,51
 
870.148,51
 
870.148,51


Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

 
31.12.2018
 
31.12.2017
 
EUR
 
EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern
408.308,28
 
81.178,21
Übrige sonstige Verbindlichkeiten
801.172,19
 
417.568,56
 
1.209.480,47
 
498.746,77


Gemäß § 41 Abs. I InsO und der Insolvenzeröffnung am 1. Januar 2018 sind sämtliche Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig.

C. Sonstige Angaben

Beteiligungsverhältnisse

Name
Beteiligungsquote in %
Währung
Eigenkapital
Jahresergebnis
TRECOLAN Handels GmbH, Bremen
100,0
TEUR
180
2.278


Geschäftsführer ist und war im Geschäftsjahr der Kaufmann Herr Götz Domke, Bremen.

Kredite und Vorschüsse sind an die Geschäftsführung nicht gewährt worden. Haftungsverhältnisse zugunsten der Organe der Gesellschaft bestehen zum Stichtag nicht.

Die Geschäftsführung ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die gemietete Betriebsimmobilie wurde zwischenzeitlich veräußert. Der Mietvertrag wurde auf TEUR 50 p. M. angepasst. Mit dem neuen Vermieter wurde vereinbart, dass das Mietverhältnis spätestens am 30.06.2019 endet und eine frühere Beendigung auch möglich ist. Im Februar 2019 wurde das Mietverhältnis beendet.

 

Bremen, 08. Juli 2019

gez. Berend Böhme

als Insolvenzverwalter

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 09.11.2019 festgestellt.

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