Max Wiede GmbH
Rungedamm 53, 21035 Hamburg, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Klaus Groth since 9/4/2018 | Managing Director |
Frank Schulz since 7/4/2002 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (3)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 65.00% | |
| 25.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
3 shareholders
GmbH structure
2 of 3 shown
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Max Wiede GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bilanz zum 31. Dezember 2024AKTIVA scroll
PASSIVA scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024scroll
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Max Wiede GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Max Wiede GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Max Wiede GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 5. Juni 2025 WIRTSCHAFTSRAT GMBH Hans Peter Vorpahl, Wirtschaftsprüfer Dr. Tobias Reiter, Wirtschaftsprüfer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024A. Grundlagen der Gesellschaft Die Max Wiede GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 84161 eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens der Max Wiede GmbH ist der Hoch- und Tiefbau und die Durchführung aller damit zusammenhängenden Geschäfte. Das Unternehmen ist überwiegend regional in Hamburg und im Umland tätig. B. Wirtschaftsbericht L Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft und mit ihr die Baubranche befinden sich nach wie vor in einer schwierigen Situation. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist die deutsche Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 real um weitere 0,2 % gesunken. Ungünstige Finanzierungsbedingungen und teure gesetzliche Vorgaben für Bauprojekte bremsen weiterhin die Baukonjunktur, wobei der Hochbau hier deutlich stärker betroffen ist als der Tiefbau. Insgesamt ist eine leichte Erholung zu verzeichnen. Die öffentliche Nachfrage im Straßenbau war im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr konstant, die Auslastung war zufriedenstellend. Der Markt ist stark umkämpft, die inflationsbereinigt leicht rückläufige Tendenz des Preisniveaus setzte sich fort. Der in 2024 vereinbarte Tarifabschluss fiel mit im Durschnitt 8,8 % oberhalb der Prognosen aus, was zu einer zusätzlichen Kostenbelastung führte. Die Materialpreissteigerungen haben sich im langjährigen Mittel eingependelt. II. Geschäftsverlauf Der Jahresumsatz fiel um T€ 947 höher aus als im Vorjahr, nach Berücksichtigung der Bestandsveränderungen in Höhe von T€ -2.957 bewegt sich die Bauleistung noch T€ 935 über dem hohen Niveau des Vorjahres. Der Geschäftsverlauf fiel besser aus als die Vorjahresprognose, das Jahresergebnis übertrifft die Erwartungen. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf die Abrechnung aller abgeschlossener Projekte als auch auf den Umstand, dass sich das Preisniveau aufgrund der Nachfrage etwas besser entwickelt hat als zunächst angenommen. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf € 737.978. Dies ist eine Steigerung von ca. 36,9 % gegenüber dem Vorjahresergebnis. III. Wirtschaftliche Lage 1. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2024 ist im Vergleich zum Vorjahr etwas ertragreicher verlaufen. Es wurden Bestände auf befriedigendem Preisniveau abgebaut und somit das Ergebnis verbessert. Das Preisniveau ist im Vergleich zu den Vorjahren in etwa konstant, die Margen sind bei den meisten Projekten mäßig. Die auf die bereinigte Betriebsleistung bezogene Materialaufwandsquote sank um 0,8 %- Punkte. Die entsprechend ermittelte Personalaufwandsquote sank um rd. 0,5 %-Punkte. Das Betriebsergebnis, bereinigt um neutrale Effekte, stieg in der Folge von T€ 766 auf T€ 827 an. Aufgrund der positiven Entwicklung erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr die Steuern vom Einkommen und Ertrag um T€ 98 auf T€ 355. Es wurde ein Jahresüberschuss von T€ 738 erzielt. 2. Vermögens- und Finanzlage Das langfristig gebundene Vermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 223 gestiegen. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf Abschreibungen in Höhe von T€ 383, denen Zugänge in Höhe von T€ 606 gegenüberstehen. Das kurzfristig gebundene Vermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.300 erhöht. Dies ist insbesondere auf das Anwachsen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Mit dem vorliegenden Abschluss für das Jahr 2024 beträgt das ausgewiesene Eigenkapital T€ 4.859. Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt unverändert bei rd. 62 %. Die Finanzplanung der Gesellschaft ist derart ausgelegt, dass jederzeit finanziellen Verpflichtungen nachgekommen werden kann und dass kleinere Investitionen auch ohne Zuhilfenahme von Fremdkapital realisiert werden können. Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 358 gesunken. Die Verringerung ist vorrangig auf den negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit (T€ -459) zurückzuführen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit war trotz der Aufnahme eines Kredits, welcher zur Finanzierung von Investitionen aufgenommen wurde, aufgrund der Tilgung von Krediten und der Zahlung von Zinsen mit T€ -6 negativ. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (T€ 107) war positiv. Dazu beigetragen haben insbesondere das positive Jahresergebnis, die Zunahme der Verbindlichkeiten und die Abschreibungen. Mindernd wirkte sich im Wesentlichen die Zunahme des Forderungsbestandes aus. Insgesamt beurteilen wir die Vermögen- und Finanzlage der Gesellschaft als sehr solide. C. Prognose-, Chance- und Risikobericht I. Prognosebericht Die öffentliche Nachfrage war gegenüber dem Vorjahr konstant, der Nachfragerückgang im Bausektor ist im Infrastrukturbau bei weitem nicht so stark wie in anderen Bausparten, insbesondere dem Wohnungsbau. Es konnte ein guter Auftragsbestand mit ins Jahr 2025 genommen werden. Das Preisniveau dieser Maßnahmen ist auskömmlich. Eine Prognose für die zweite Jahreshälfte ist schwierig, die Marktentwicklung unsicher. Die von der Bundesregierung angekündigte Investitionsoffensive wird vermutlich in 2025 noch nicht spürbar werden, jedoch sind die Signale des bestätigten Hamburger Senats positiv. Die Infrastrukturinvestitionen sollen spürbar erhöht werden. Es wird mit einem etwa gleichbleibenden Umsatz und einem sinkenden Gewinn in Höhe von ca. T€ 150- 250 ausgegangen. Dabei gehen wir davon aus, dass die Entwicklung im zweiten Halbjahr 2025 etwas schwächer als im Geschäftsjahr 2024 verlaufen wird. Die Umsatzrendite wird aufgrund des wieder stark umkämpften Marktes und der beschriebenen Kostensteigerungen unterhalb des Niveaus der Vorjahre liegen und bei Erzielung des Mittelwerts unserer Planung ca. 1 % betragen (in 2024: ca. 4 %). Die Akquise bei privaten und gewerblichen Kunden soll weiter intensiviert werden. Risikobaustellen sollen, so es die Beschäftigungssituation erlaubt, vermieden werden. II. Risikobericht Die Geschäftsführung sieht eine der Gesamtkonjunktur nachlaufende, schwächere Nachfrage aufgrund der allgemeinen Wirtschaftskrise, insbesondere im Gewerbebau, und die immer noch bestehende Inflationsgefahr als Hauptrisiken an. Die regionale Ausrichtung hat aber zur Folge, dass alle Marktteilnehmer von steigenden Preisen und höheren Löhnen und Gehältern gleichermaßen betroffen sind. Die Risiken in der nicht kontinuierlich, sondern schubweise erfolgenden Sanierung der Öffentlichen Infrastruktur und der damit einhergehenden, nicht verstetigten Beschäftigung bleiben bestehen. Hinzu kommt die erkennbare Unterfinanzierung der Öffentlichen Haushalte aufgrund stark gestiegener Kosten und sinkender Steuereinnahmen für Investitionszwecke. Hier bleibt abzuwarten, wie sich die angekündigten Investitionspakete tatsächlich auswirken. Der Personalengpass bei den Öffentlichen Auftraggebern führt spürbar zu Verzögerungen bei der Projektrealisierung. III. Chancenbericht Der gute Auftragsbestand zu Beginn des Jahres 2025 mit überwiegend auskömmlichem Preisniveau sowie die allgemeinen mittelfristigen Branchenprognosen lassen eine gute Auslastung bei inflationsbereinigt leicht sinkenden Preisen vermuten. Die Produktion im ersten Quartal 2025 war zufriedenstellend, aber witterungsbedingt eingeschränkt. Durch einen langfristigen Tarifabschluss gibt es bis Ende März 2027 Planungssicherheit für die Lohn- und Gehaltskosten. Die allgemeine Marktlage im Baugewerbe und der zu beseitigende Investitionsstau der öffentlichen Infrastruktur geben mittel- bis langfristig Anlass zu Optimismus, kurzfristig bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die öffentlichen Auftraggeber in Folge der hohen Zinsen und der hohen Ausgabenlasten verhalten.
Hamburg, 28.05.2025 gez. Frank Schulz gez. Klaus Groth ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024Erläuterungen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2024 I. Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Bilanz wurde das gesetzliche Gliederungsschema des § 266 HGB angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. Von den Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Max Wiede GmbH mit Sitz in Hamburg wird im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 84161 geführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 HGB angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Die Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweils kürzesten für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Vorräte werden wie folgt angesetzt: Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten die Baustelleneinzel- und Gemeinkosten sowie einen Zuschlag für Fertigungsgemeinkosten und anteilige Verwaltungskosten. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt, soweit sie diesen wertmäßig entsprechen. Die erhaltenen Anzahlungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden zum Nennwert oder dem niedrigeren Wertansatz gem. § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestandes gekürzt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden in Höhe des Erfüllungsbetrages bilanziert. III. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.846 (Vorjahr: TEUR 1.305) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 268 (Vorjahr: TEUR 235) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. IV. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Lohnerstattungen in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 74) und Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 178 (Vorjahr: TEUR 28). Darüber hinaus sind verrechnete Sachbezüge in Höhe von TEUR 88 (Vorjahr: TEUR 75) sowie Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 147 (Vorjahr: TEUR 31) enthalten. V. Gewinnverwendung/GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 3.693.668,74 auf neue Rechnung vorzutragen. VI. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 79 Arbeitnehmer (Vorjahr: 83 Arbeitnehmer) beschäftigt, davon 53 gewerbliche Arbeitnehmer, 4 Poliere, 8 gewerbliche Auszubildende und 14 technische/kaufmännische Angestellte. VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von jährlich TEUR 233. VIII. Sonstige Angaben Geschäftsführung:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Hamburg, 28. Mai 2025 Frank Schulz Klaus Groth Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 19.11.2025. |
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