Master Data

Registry
Register court Hamburg HRB 84161
Previous
FWF Bauunternehmung GmbH
Registered
5/7/1991
Industry
Specialised construction activities in civil engineeringConstruction of utility projects for fluidsEngineering activities for construction project management of civil engineering constructions and transportation infrastructure
Purpose
Hoch- und Tiefbau, insbesondere Straßenund Wegebau, Kanalbau, Kabelleitungstiefbau, Stahlbetonbau und der Handel mit allen im Hoch- und Tiefbau benötigten Erzeugnissen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Klaus Groth
since 9/4/2018
Managing Director
Frank Schulz
since 7/4/2002
Managing Director

Beneficial Owners

Identified persons (3)

NameOwnership
65.00%
25.00%

Shareholders

3 shareholders

GmbH structure

2 of 3 shown

Hamburg
€325,000
65.00%
Norderstedt
€125,000
25.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Max Wiede GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bilanz zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.917,00 10.186,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 591.502,66 410.849,18
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 996.467,52 962.157,27
1.600.720,18 1.373.006,45
1.605.637,18 1.383.192,45
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 1.223.604,14 866.180,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.092.402,52 3.154.552,08
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 875.076,00 1.232.528,77
6.191.082,66 5.253.261,06
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 24.186,71 19.568,40
7.820.906,55 6.656.021,91

PASSIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 465.400,00 465.400,00
III. Gewinnrücklagen 200.000,00 200.000,00
IV. Bilanzgewinn 3.693.668,74 2.955.928,41
4.859.068,74 4.121.328,41
B. RÜCKSTELLUNGEN 848.205,32 993.638,10
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Sonstige Verbindlichkeiten 1.234.788,56 867.347,09
- davon aus Steuern: EUR 579.519,36 (Vorjahr: EUR 264.263,06)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 48.275,76 (Vorjahr: EUR 81.050,24)
2.113.632,49 1.541.055,40
7.820.906,55 6.656.021,91

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024

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2024 2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 19.258.607,22 18.312.421,34
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.356.427,05 -4.110.613,63
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.501.523,12 -1.475.855,34
- davon für Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.100,00)
-5.857.950,17 -5.586.468,97
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -383.186,15 -296.053,49
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.117.868,09 -980.983,07
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 228,00 2.375,33
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -52.092,71 -35.949,18
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -354.741,86 -257.141,08
8. Ergebnis nach Steuern 749.367,25 549.831,32
9. Sonstige Steuern -11.626,92 -11.110,92
10. Jahresüberschuss 737.740,33 538.720,40
11. Gewinnvortrag 2.955.928,41 2.417.208,01
12. Bilanzgewinn 3.693.668,74 2.955.928,41

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Max Wiede GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Max Wiede GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Max Wiede GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 5. Juni 2025

WIRTSCHAFTSRAT GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Hans Peter Vorpahl, Wirtschaftsprüfer

Dr. Tobias Reiter, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Max Wiede GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 84161 eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens der Max Wiede GmbH ist der Hoch- und Tiefbau und die Durchführung aller damit zusammenhängenden Geschäfte. Das Unternehmen ist überwiegend regional in Hamburg und im Umland tätig.

B. Wirtschaftsbericht

L Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft und mit ihr die Baubranche befinden sich nach wie vor in einer schwierigen Situation. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist die deutsche Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 real um weitere 0,2 % gesunken. Ungünstige Finanzierungsbedingungen und teure gesetzliche Vorgaben für Bauprojekte bremsen weiterhin die Baukonjunktur, wobei der Hochbau hier deutlich stärker betroffen ist als der Tiefbau. Insgesamt ist eine leichte Erholung zu verzeichnen. Die öffentliche Nachfrage im Straßenbau war im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr konstant, die Auslastung war zufriedenstellend. Der Markt ist stark umkämpft, die inflationsbereinigt leicht rückläufige Tendenz des Preisniveaus setzte sich fort. Der in 2024 vereinbarte Tarifabschluss fiel mit im Durschnitt 8,8 % oberhalb der Prognosen aus, was zu einer zusätzlichen Kostenbelastung führte. Die Materialpreissteigerungen haben sich im langjährigen Mittel eingependelt.

II. Geschäftsverlauf

Der Jahresumsatz fiel um T€ 947 höher aus als im Vorjahr, nach Berücksichtigung der Bestandsveränderungen in Höhe von T€ -2.957 bewegt sich die Bauleistung noch T€ 935 über dem hohen Niveau des Vorjahres. Der Geschäftsverlauf fiel besser aus als die Vorjahresprognose, das Jahresergebnis übertrifft die Erwartungen. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf die Abrechnung aller abgeschlossener Projekte als auch auf den Umstand, dass sich das Preisniveau aufgrund der Nachfrage etwas besser entwickelt hat als zunächst angenommen. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf € 737.978. Dies ist eine Steigerung von ca. 36,9 % gegenüber dem Vorjahresergebnis.

III. Wirtschaftliche Lage

1. Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2024 ist im Vergleich zum Vorjahr etwas ertragreicher verlaufen. Es wurden Bestände auf befriedigendem Preisniveau abgebaut und somit das Ergebnis verbessert. Das Preisniveau ist im Vergleich zu den Vorjahren in etwa konstant, die Margen sind bei den meisten Projekten mäßig.

Die auf die bereinigte Betriebsleistung bezogene Materialaufwandsquote sank um 0,8 %- Punkte. Die entsprechend ermittelte Personalaufwandsquote sank um rd. 0,5 %-Punkte. Das Betriebsergebnis, bereinigt um neutrale Effekte, stieg in der Folge von T€ 766 auf T€ 827 an. Aufgrund der positiven Entwicklung erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr die Steuern vom Einkommen und Ertrag um T€ 98 auf T€ 355. Es wurde ein Jahresüberschuss von T€ 738 erzielt.

2. Vermögens- und Finanzlage

Das langfristig gebundene Vermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 223 gestiegen. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf Abschreibungen in Höhe von T€ 383, denen Zugänge in Höhe von T€ 606 gegenüberstehen.

Das kurzfristig gebundene Vermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.300 erhöht. Dies ist insbesondere auf das Anwachsen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

Mit dem vorliegenden Abschluss für das Jahr 2024 beträgt das ausgewiesene Eigenkapital T€ 4.859. Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt unverändert bei rd. 62 %.

Die Finanzplanung der Gesellschaft ist derart ausgelegt, dass jederzeit finanziellen Verpflichtungen nachgekommen werden kann und dass kleinere Investitionen auch ohne Zuhilfenahme von Fremdkapital realisiert werden können.

Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 358 gesunken. Die Verringerung ist vorrangig auf den negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit (T€ -459) zurückzuführen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit war trotz der Aufnahme eines Kredits, welcher zur Finanzierung von Investitionen aufgenommen wurde, aufgrund der Tilgung von Krediten und der Zahlung von Zinsen mit T€ -6 negativ. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (T€ 107) war positiv. Dazu beigetragen haben insbesondere das positive Jahresergebnis, die Zunahme der Verbindlichkeiten und die Abschreibungen. Mindernd wirkte sich im Wesentlichen die Zunahme des Forderungsbestandes aus.

Insgesamt beurteilen wir die Vermögen- und Finanzlage der Gesellschaft als sehr solide.

C. Prognose-, Chance- und Risikobericht

I. Prognosebericht

Die öffentliche Nachfrage war gegenüber dem Vorjahr konstant, der Nachfragerückgang im Bausektor ist im Infrastrukturbau bei weitem nicht so stark wie in anderen Bausparten, insbesondere dem Wohnungsbau. Es konnte ein guter Auftragsbestand mit ins Jahr 2025 genommen werden. Das Preisniveau dieser Maßnahmen ist auskömmlich. Eine Prognose für die zweite Jahreshälfte ist schwierig, die Marktentwicklung unsicher. Die von der Bundesregierung angekündigte Investitionsoffensive wird vermutlich in 2025 noch nicht spürbar werden, jedoch sind die Signale des bestätigten Hamburger Senats positiv. Die Infrastrukturinvestitionen sollen spürbar erhöht werden. Es wird mit einem etwa gleichbleibenden Umsatz und einem sinkenden Gewinn in Höhe von ca. T€ 150- 250 ausgegangen. Dabei gehen wir davon aus, dass die Entwicklung im zweiten Halbjahr 2025 etwas schwächer als im Geschäftsjahr 2024 verlaufen wird. Die Umsatzrendite wird aufgrund des wieder stark umkämpften Marktes und der beschriebenen Kostensteigerungen unterhalb des Niveaus der Vorjahre liegen und bei Erzielung des Mittelwerts unserer Planung ca. 1 % betragen (in 2024: ca. 4 %).

Die Akquise bei privaten und gewerblichen Kunden soll weiter intensiviert werden. Risikobaustellen sollen, so es die Beschäftigungssituation erlaubt, vermieden werden.

II. Risikobericht

Die Geschäftsführung sieht eine der Gesamtkonjunktur nachlaufende, schwächere Nachfrage aufgrund der allgemeinen Wirtschaftskrise, insbesondere im Gewerbebau, und die immer noch bestehende Inflationsgefahr als Hauptrisiken an. Die regionale Ausrichtung hat aber zur Folge, dass alle Marktteilnehmer von steigenden Preisen und höheren Löhnen und Gehältern gleichermaßen betroffen sind. Die Risiken in der nicht kontinuierlich, sondern schubweise erfolgenden Sanierung der Öffentlichen Infrastruktur und der damit einhergehenden, nicht verstetigten Beschäftigung bleiben bestehen. Hinzu kommt die erkennbare Unterfinanzierung der Öffentlichen Haushalte aufgrund stark gestiegener Kosten und sinkender Steuereinnahmen für Investitionszwecke. Hier bleibt abzuwarten, wie sich die angekündigten Investitionspakete tatsächlich auswirken. Der Personalengpass bei den Öffentlichen Auftraggebern führt spürbar zu Verzögerungen bei der Projektrealisierung.

III. Chancenbericht

Der gute Auftragsbestand zu Beginn des Jahres 2025 mit überwiegend auskömmlichem Preisniveau sowie die allgemeinen mittelfristigen Branchenprognosen lassen eine gute Auslastung bei inflationsbereinigt leicht sinkenden Preisen vermuten. Die Produktion im ersten Quartal 2025 war zufriedenstellend, aber witterungsbedingt eingeschränkt. Durch einen langfristigen Tarifabschluss gibt es bis Ende März 2027 Planungssicherheit für die Lohn- und Gehaltskosten. Die allgemeine Marktlage im Baugewerbe und der zu beseitigende Investitionsstau der öffentlichen Infrastruktur geben mittel- bis langfristig Anlass zu Optimismus, kurzfristig bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die öffentlichen Auftraggeber in Folge der hohen Zinsen und der hohen Ausgabenlasten verhalten.

 

Hamburg, 28.05.2025

gez. Frank Schulz

gez. Klaus Groth

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

Erläuterungen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2024

I. Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Bei der Bilanz wurde das gesetzliche Gliederungsschema des § 266 HGB angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

Von den Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Max Wiede GmbH mit Sitz in Hamburg wird im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 84161 geführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 HGB angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Die Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweils kürzesten für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Vorräte werden wie folgt angesetzt:

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten die Baustelleneinzel- und Gemeinkosten sowie einen Zuschlag für Fertigungsgemeinkosten und anteilige Verwaltungskosten.

Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt, soweit sie diesen wertmäßig entsprechen. Die erhaltenen Anzahlungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden zum Nennwert oder dem niedrigeren Wertansatz gem. § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestandes gekürzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden in Höhe des Erfüllungsbetrages bilanziert.

III. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.846 (Vorjahr: TEUR 1.305) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 268 (Vorjahr: TEUR 235) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

IV. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Lohnerstattungen in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 74) und Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 178 (Vorjahr: TEUR 28). Darüber hinaus sind verrechnete Sachbezüge in Höhe von TEUR 88 (Vorjahr: TEUR 75) sowie Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 147 (Vorjahr: TEUR 31) enthalten.

V. Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 3.693.668,74 auf neue Rechnung vorzutragen.

VI. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 79 Arbeitnehmer (Vorjahr: 83 Arbeitnehmer) beschäftigt, davon 53 gewerbliche Arbeitnehmer, 4 Poliere, 8 gewerbliche Auszubildende und 14 technische/kaufmännische Angestellte.

VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von jährlich TEUR 233.

VIII. Sonstige Angaben

Geschäftsführung:

Herr Frank Schulz, Kaufmann, Hamburg

Herr Klaus Groth, Dipl.-Ing., Pinneberg

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Hamburg, 28. Mai 2025

Frank Schulz

Klaus Groth

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 19.11.2025.

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