W. v. d. Heyde GmbH
Wetternstraße 2, 21682 Stade, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Gerald Lüdolph since 5/11/2011 | Managing Director |
Stefan Meyer since 5/11/2011 | Procura |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
W. v. d. Heyde GmbHStadeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäft und Rahmenbedingungen Die W. v. d. Heyde GmbH ist international im Maschinen- und Anlagenbau im Bereich Dichtheitsprüfung mit Wartungs-, Reparatur- und Ersatzteilservice sowie in der Metropolregion Stade-Hamburg im Bereich Industrie-Service tätig. Die konjunkturelle Entwicklung im Maschinenbau ist stark von der Auslandsnachfrage und damit von der Entwicklung der Weltwirtschaft abhängig. Insbesondere die Spätfolgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der Coronapandemie beeinträchtigten 2023 die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 Prozent. 2022 hatte es noch merklich um 1,8 Prozent zugelegt. Die Inflationsrate verminderte sich 2023 zwar von 6,9 Prozent im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 Prozent. Der Preisauftrieb blieb damit aber weiterhin ausgesprochen hoch. Lt. ifo Institut wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in 2024 um 0,4% und im kommenden Jahr um 1,5% zunehmen. Die Inflationsrate wird spürbar auf 2,2% im Jahr 2024 und auf 1,7% im Jahr 2025 zurückgehen. 2. Ertragslage Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr von 6.219,5 TEUR auf 7.781,1 TEUR gestiegen. Die Marge lag 2023 bei 54,6% und somit 3,7-%-Punkte unter dem Vorjahr. Die betrieblichen Kosten erhöhten sich um 1.107,1 TEUR auf 7.276,2 TEUR, sodass sich ein positives Betriebsergebnis in Höhe von 504,9 TEUR gegenüber -118,2 TEUR im Vorjahr ergibt. Nach Ertragssteuern in Höhe von 0 TEUR wird ein Jahresgewinn von 313,2 TEUR ausgewiesen. 3. Finanzlagen Ein wichtiges Unternehmensziel ist die Erhaltung und der Ausbau der Unternehmensressourcen. Die Finanzierung der notwendigen Investitionen soll weitgehend im Wege der Selbstfinanzierung erfolgen, um somit eine optimale Zukunftssicherung verbunden mit dem Erhalt von Arbeitsplätzen zu betreiben. Das Finanzmanagement ist vorrangig auf die stetige Sicherung der Liquidität gerichtet. Der Cashflow lag mit 491,0 TEUR über dem des Vorjahres (Vorjahr: -64,3 TEUR). Die Investitionen beliefen sich auf insgesamt 292,2 TEUR (Vorjahr 273,0 TEUR). Sie betrafen im Wesentlichen die Investition in ein PDM-System, die Anschaffung eines Gabelstaplers sowie laufende Investitionen in den Bereichen Fertigung / Montage, Büromöbel und EDV. Die Gesellschaft hat zum 31.12.2023 Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten in Höhe von 4.389,0 TEUR (Vorjahr 3.437,8 TEUR). 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich zum Jahresende auf 7.724,6 TEUR (Vorjahr: 6.614,4 TEUR). Dies resultiert in erster Linie auf der Erhöhung der unfertigen Leistungen (abzüglich der erhaltenen Anzahlungen) und der damit verbundenen Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Wert des Anlagevermögens ohne Finanzanlagen beträgt 916,3 TEUR (Vorjahr: 801,8 TEUR). Die Vorräte ohne Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erhöhten sich zum Stichtag auf 5.780,7 TEUR (Vorjahr 5.712,3 TEUR). Die Finanzmittel erhöhten sich auf 70,2 TEUR (Vorjahr: 39,9 TEUR). Die Eigenkapitalquote betrug zum 31. Dezember 2023 28,0 % und lag unter dem Niveau des Vorjahreswertes von 29,5 %. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft ohne Kreditverbindlichkeiten liegen mit 928,0 TEUR (Vorjahr: 993,5 TEUR) unter dem Niveau des Vorjahres. Hiervon betragen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 608,0 TEUR (Vorjahr: 712,7 TEUR). Zusammenfassend ist die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens zum Stichtag gut. 5. Chancen und Risikobericht Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit verschiedenen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Immanent vorhandene Risiken liegen immer und andauernd in der durch politische Krisenherde, Finanz- oder Wirtschaftskrisen hervorgerufenen abrupten Veränderung wirtschaftlich relevanter Parameter. Insbesondere konjunkturelle Schwankungen in der Automobilindustrie bedeuten ein Risiko für die Gesellschaft. Die Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäfts wird durch die interne Berichterstattung an die Geschäftsführung sichergestellt. Diese wird regelmäßig umfassend über die aktuelle wirtschaftliche Situation informiert. Eine differenzierte Kostenrechnung ermöglicht ein gezieltes, unabhängiges Controlling sämtlicher Geschäftsbereiche und Einzelaufträge. Auf der Beschaffungsseite stellen sowohl die Verfügbarkeit als auch die Einkaufspreise von Rohstoffen, Energie sowie Vor- und Zwischenprodukten für unser Unternehmen ein potentielles Risiko dar. Dieses Risiko wird laufend beobachtet und bewertet. Durch weitsichtigen Einkauf und durch den Abschluss von Rahmenverträgen für den Bezug von wesentlichen Komponenten wird dem Risiko entgegengewirkt. Im Absatzbereich sind neben den üblichen Risiken für Forderungsausfälle und geringen Wechselkursrisiken zunehmend die Folgen der Globalisierung festzustellen. Die erhöhte Markttransparenz führt zu einem verstärkten Wettbewerb und somit zu einem steigenden Preisdruck. Die Wettbewerbsintensität der Branche wird auch 2024 unverändert hoch bleiben. Unser Ziel ist es, durch die Entwicklung neuer bzw. durch die Verbesserung bestehender Maschinen im Bereich Dichtheitsprüfung die Marktposition des Unternehmens zu stärken und ein nachhaltiges und profitables Wachstum zu erreichen. Darüber hinaus sehen wir die Chance durch die systematische Verbesserung und den Ausbau unseres Service- und Ersatzteilgeschäftes für unsere Dichtheitsprüfanlagen und die Stärkung des Bereichs Industrie-Service in der Region eventuellen konjunkturellen Rückgängen im Neuanlagengeschäft entgegenzuwirken. Unsere wert- und wachstumsorientierte Strategie werden wir auch in den folgenden Jahren fortsetzen. Die Auftragslage im Bereich Neuanlagen entwickelt sich auch im Jahr 2024 sehr zögerlich. Die beiden Service-Bereiche entwickeln sich weiter positiv. Die größten Risiken für 2024 liegen in der weltweiten Investitionszurückhaltung der Industrie. Für 2024 wird eine Gesamtleistung von ca. 10,5 Mio. EUR mit einem positiven Ergebnis erwartet.
Stade, den 22. August 2024 gez. Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben
Bei der Gesellschaft handelt es sich zum Abschlussstichtag um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der für Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs, des GmbH-Gesetzes sowie der ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftgüter mit Einzelanschaffungskosten unter € 800,00 wurden voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit die Marktpreise am Bilanzstichtag niedriger sind, wurden diese angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse wurden mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Fertigungs- und Materialaufwendungen einschließlich der Gemeinkosten bewertet. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden auf der Aktivseite ausgewiesen und offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalbetrag oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die bei Bilanzerstellung offenen Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 552 (Vorjahr: T€ 630) enthalten. Liquide Mittel wurden zu Nennwerten bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Der Anlagenspiegel, aus dem die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ersichtlich ist, ist in einer Anlage zu diesem Anhang beigefügt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen u. a. mit T€ 86 (Vorjahr: T€ 63) den Personalbereich sowie mit T€ 115 (Vorjahr: T€ 77) den auftragsabhängigen Bereich. Die Verbindlichkeiten teilen sich wie folgt auf:
Es bestehen Eigentumsvorbehalte in branchenüblichem Umfang hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen aus Kontokorrentverpflichtungen sowie aus kurzfristigen und langfristigen Darlehen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen haben eine Höhe von T€ 109 p.a. IV. Ergebnisverwendung Die Gesellschafter schlagen folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt € 313.238,26. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags von € 1.338.597,15 ergibt sich ein Bilanzgewinn von € 1.651.835,41. Der Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. V. Sonstige Angaben Alleinvertretungsberechtigter Geschaftsführer der Gesellschaft ist Herr Gerald Lüdolph, Diplom-Kaufmann. Die Gesellschaft beschäftigte neben dem Geschäftsführer durchschnittlich 87 Arbeitnehmer (Vorjahr: 81) und 8 Auszubildende (Vorjahr: 8). Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Stade, den 22. August 2024 gez. Gerald Lüdolph, Geschäftsführung Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 20.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die W. v. d. Heyde GmbH, Stade Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der W. v. d. Heyde GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der W. v. d. Heyde GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stade, den 30. August 2024 Hammann
Wiegers Schnirring PartG mbB
gez. Dipl.-Kfm. Detlef Schnirring, Wirtschaftsprüfer Hinweis gem. § 328 Abs. 1 a) Satz 2 HGB: Der Jahresabschluss und der Lagebericht werden wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. |
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