Die BürgerEnergie eG
Same addressProduction of electricity from renewable sources for distribution
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Franz-Josef Drabig since 4/22/2013 | Procura |
Dirk Burghardt since 10/30/2008 | Procura |
Georg, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Petrich since 10/30/2008 | Managing Director |
Official financial statements and annual reports
RWE Service GmbHDortmundJahresabschluss zum 31. Dezember 2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014AllgemeinesDie RWE Service GmbH mit Sitz in Dortmund ist im Wege der formwechselnden Umwandlung durch Umwandlungsbeschluss vom 24. Oktober 2008 gemäß den Bestimmungen des Umwandlungsgesetzes aus der RWE Systems AG, Dortmund, hervorgegangen. Die RWE Service GmbH erfüllt die Bedingungen einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Die RWE Service GmbH ist Teil des RWE-Konzerns und bündelte bisher als multifunktionales Shared Service Center Leistungen mit Synergiepotential in den Bereichen Einkauf, Immobilienwirtschaft, Personalwesen sowie in weiteren Gebieten wie z. B. Konzernrevision oder Konzernversicherungen, die der Unterstützung des operativen Geschäfts im RWE-Konzern dienen. Im Laufe des Berichtsjahres wurden zahlreiche Aufgaben im Rahmen des Projektes "RWE 2015" neu strukturiert. So wurden mehrere Bereiche wie zum Beispiel der Konzerneinkauf, die Personalservices, das Personalmanagement, die Konzernrevision, die Kreditorenrechnung und der Bereich Finanzen auf die RWE Group Business Services GmbH, Essen, übertragen. Insgesamt wechselten so 906 Mitarbeiter im Rahmen eines Betriebsübergangs nach § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB zur RWE Group Business Services GmbH. Die RWE Service GmbH ist an etwa 30 Standorten in Deutschland tätig. Alleinige Gesellschafterin der RWE Service GmbH ist die RWE AG, Essen, mit der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht. Die RWE Service GmbH ist in den von der RWE AG, Essen, aufgestellten Konzernabschluss einbezogen. Wirtschaftliche RahmenbedingungenDie Gesellschaft hat nur wenige Kunden außerhalb des RWE-Konzerns. Die konzerninternen Kunden sind in der Energiewirtschaft tätig. Die RWE Service GmbH selbst beliefert lediglich einen Großkunden, verbundene Unternehmen und vereinzelt Privathaushalte mit Strom. Dieser Geschäftszweig ist daher von untergeordneter Bedeutung. Damit haben die wirtschaftliche Entwicklung, die die Energienachfrage von Industrieunternehmen stark beeinflusst, oder auch die Witterungsverhältnisse, die die Energienachfrage von privaten Haushalten in starkem Maße bestimmen, lediglich mittelbaren Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der RWE Service GmbH. Ertragslage und Entwicklung der GesellschaftDie Ertragslage stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse in Höhe von 2.690,1 Mio. € - bereinigt um die Erlöse aus der Weiterberechnung von für Dritte beschaffte Waren und Leistungen in Höhe von 2.339,8 Mio. € - betragen im Geschäftsjahr 350,3 Mio. €. (Vorjahr: 399,3 Mio. €). Der Umsatzrückgang im Berichtsjahr ist im Wesentlichen auf die konzernweite Neuordnung der Querschnittsfunktionen und die Bündelung von internen Dienstleistungsprozessen bei der RWE Group Business Services GmbH zurückzuführen. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen konnte ein Rückgang der Erträge aus Rückstellungsauflösungen um 11,7 Mio. € durch höhere Erträge aus Anlagenabgängen und Erträgen aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil von in Summe 47,9 Mio. €, die im Wesentlichen aus der Veräußerung von Immobilien im Rahmen der konzernweiten Optimierung der Vermögensstruktur resultieren, mehr als kompensiert werden. So fallen die sonstigen betrieblichen Erträge im Berichtsjahr insgesamt um 32,7 Mio. € höher aus als im Vorjahr. Der Personalaufwand ist im Bereich der Löhne und Gehälter sowohl durch die Betriebsübergänge nach § 613a BGB zur RWE Group Business Services GmbH als auch durch altersbedingte Fluktuation im Berichtsjahr um 58,3 Mio. € niedriger aus als im Vorjahr. Des Weiteren verringert sich der Personalaufwand im Berichtsjahr - auch durch einmalige entlastende Komponenten - im Bereich der Altersversorgungsaufwendungen um 20,0 Mio. € gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt reduziert sich der Personalaufwand um 86,6 Mio. € auf 58,8 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber denen des Vorjahres trotz gestiegener Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von 26,9 Mio. € durch geringere Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 21,9 Mio. € und durch gesunkene IT-Kosten in Höhe von 9,7 Mio. € um insgesamt 8,9 Mio. € reduziert. Im Berichtsjahr ergibt sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 28,3 Mio. € (Vorjahr: - 25,8 Mio. €). Dieses wurde im Berichtsjahrdurch die Zuführung zu Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 10,3 Mio. € (Vorjahr: 33,1 Mio. €) belastet. Gegenläufig wirkt sich das im Berichtsjahr höhere Ergebnis aus Desinvestitionen in Höhe von 21,0 Mio. € sowie die gegenüber dem Budget - auf Grund abweichender Prämissen - um 21,7 Mio. € gesunkenen Altersversorgungsaufwendungen positiv auf das Ergebnis aus. Bereinigt um diese Sondereffekte hätte sich für das Berichtsjahr ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von - 4,1 Mio. € ergeben. Damit liegt das Ergebnis vor Steuern deutlich über dem letztjährig prognostizierten Ergebnis in Höhe von - 31,8 Mio. €. Im Wesentlichen liegt dies darin begründet, dass das Budget noch unter Einbeziehung aller - inzwischen an die RWE Group Business Services GmbH übergegangenen - Sparten aufgestellt wurde (15,2 Mio. €) und das auch die verbleibenden Sparten operative Verbesserungen von rund 5,8 Mio. € erzielen konnten. Der Gewinn nach Steuern in Höhe von 31,4 Mio. € wurde wegen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die RWE AG abgeführt. Die Gesellschaft gehört zum Konzern der RWE AG, für die ein Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt wird. Die Steuerung des Konzerns erfolgt anhand des aus dem IFRS-Ergebnis abgeleiteten Betrieblichen Ergebnis. Das Ergebnis vor Steuern nach IFRS in Höhe von 16,1 Mio. € wird betriebswirtschaftlich aufgeteilt in das Betriebliche Ergebnis (15,5 Mio. €), das Neutrale Ergebnis (7,9 Mio. €) und das Finanzergebnis (- 7,3 Mio. €). Im Neutralen Ergebnis sind im Wesentlichen die Erträge aus Immobilienabgängen abzüglich etwaiger Veräußerungskosten in Höhe von 11,9 Mio. € und gegenläufig Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 7,1 Mio. € enthalten. Das nach HGB um 12,2 Mio. € höhere Ergebnis vor Steuern resultiert im Wesentlichen aus den Erträgen aus der Auflösung von Sonderposten in Höhe von 21,6 Mio. € sowie gegenläufig aus geringeren Erträgen aus Anlagenabgängen in Höhe von 4,9 Mio. € und höherem Zinsaufwand für die Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von 4,0 Mio. € auf Grund abweichender Zinssatzveränderungen. Mitarbeiter Der Mitarbeiterbestand der RWE Service GmbH - gemessen in Mitarbeiteräquivalenten - reduzierte sich im Berichtsjahr um 951,0 Mitarbeiteräquivalenten auf 441,9 Mitarbeiteräquivalente zum 31. Dezember 2014 (Vorjahr: 1.392,9). Dieser starke Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den diversen Betriebsübergängen zur RWE Group Business Services GmbH im Rahmen des Projektes "RWE 2015". Im Rahmen dieser Konzernumstrukturierung wechselten 812,2 Mitarbeiteräquivalente zur RWE Group Business Services GmbH. Der weitere Rückgang ist im wesentlichen in Abgängen auf Grund von sozialverträglichen Personalabbaumaßnahmen begründet. Die Mitarbeiterzahl wird sich kurz- bis mittelfristig weiter reduzieren; so werden bis zum 31. Dezember 2019 weitere 121,6 Mitarbeiteräquivalente auf Grund bereits unterschriebener Altersteilzeit- bzw. AmT-Verträge (Abfindung in monatlichen Teilbeträgen) das Unternehmen verlassen. Investitionstätigkeit Das Anlagevermögen der RWE Service GmbH umfasst immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen. Während sich die Finanzanlagen mit 184,3 Mio. € nahezu auf Vorjahresniveau bewegen, verringert sich der Bilanzansatz für Sachanlagen um 147,8 Mio. € auf 239,7 Mio. €. Dies liegt zum einen an den Anlagenabgängen im Bereich der Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken im Rahmen der Optimierung des konzernweiten Immobilienportfolios und zum anderen daran, dass die Investitionen in Höhe von 3,4 Mio. € deutlich geringer ausfallen als die im Berichtsjahr vorgenommenen Abschreibungen in Höhe von 24,0 Mio. €. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Gebäude machen zu 93,6 % (Vorjahr: 96,1 %) das Sachanlagevermögen aus. Im Berichtsjahr investierte die RWE Service GmbH in Instandhaltungsmaßnahmen zum Bestandsschutz bzw. zur Werterhaltung der Immobilien 17,0 Mio. € (Vorjahr: 13,4 Mio. €). Umweltrisiken und Umweltschutzmaßnahmen Seit 2007 sind die vom RWE-Konzern zu verantwortenden Aktivitäten des ehemaligen Steinkohlebergbaus in der RWE Service GmbH und ihren Beteiligungsgesellschaften Alte Haase Bergwerks-Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund, und der GfV Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH, Dortmund, gebündelt. Damit betreut die RWE Service GmbH das Grubenfeldeigentum dieser Gesellschaften mit einer Gesamtfläche von 138 Quadratkilometern. Zur Erfassung aller bergbaulichen Risiken wurde ein bergbauliches Risikomanagement konzipiert, in dem alle potenziellen bergbaulichen Gefahrenstellen erfasst, kategorisiert und priorisiert werden. Zur Abdeckung des von der RWE Service GmbH zu vertretenden Risikos bilanziert die RWE Service GmbH zum Bilanzstichtag Rückstellungen in Höhe von 7,5 Mio. €. Des Weiteren werden auch Altlastenstandorte der RWE Service GmbH im Risikomanagement erfasst und deren Gefährdungspotenziale beurteilt. Zur Abdeckung dieser Risiken bilanziert die Gesellschaft Rückstellungen in Höhe von 8,5 Mio. €. Wesentliche Ereignisse Das Berichtsjahr stand ganz im Zeichen der Konzernumstrukturierung im Bereich der Supportfunktionen im Rahmen des Projektes "RWE 2015", wodurch sich im Laufe des Jahres die Mitarbeiterzahl um gut 68 % verringert hat. Dieser starke Rückgang wird sich erst im nächsten Jahr in Gänze in der Gewinn- und Verlustrechnung niederschlagen, da die Betriebsübergänge an vier Stichtagen (1. Februar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober 2014) erst im Laufe des Jahres erfolgten. Demgegenüber zeigen sich die Veränderungen der Bilanzpositionen bereits im Jahresabschluss 2014 mit ihrer ganzen Wirkung, da die RWE Service GmbH im Rahmen dieser Betriebsübergänge sämtliche personalbezogenen Rückstellung und Vermögenswerte für den betroffenen Personenkreis gegen Entgelt auf die RWE Group Business Services GmbH übertragen hat. Als Ausgleich musste die RWE Service GmbH daher im Saldo eine Zahlung in Höhe von 74,6 Mio. € an die RWE Group Business Services GmbH leisten. Des Weiteren wurde im Berichtsjahr ein Immobilienkomplex in Essen veräußert, wodurch unter Berücksichtigung der Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil ein Ertrag in Höhe von 17,5 Mio. € realisiert werden konnte. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet. Vermögens- und FinanzlageDie Gesellschaft ist vertraglich in das zentrale Cash-Management des RWE-Konzerns eingebunden. Auf Grund dieses Vertrages wird freie Liquidität an die RWE AG abgeführt und auf Basis banküblicher Konditionen verzinst. Der Stand des Guthabens beträgt zum Bilanzstichtag 272,9 Mio. €. Die Liquidität der Gesellschaft ist hierüber sichergestellt.
Die Anlagenintensität sinkt im Berichtsjahr von 51,4 % um 8,8 % auf 42,6 %. Dieser Rückgang liegt darin begründet, dass die Investitionen unterhalb der Desinvestitionen und Abschreibungen liegen. Der Sonderposten mit Rücklageanteil in Höhe von 79,5 Mio. € wurde zu 68,6 % dem Eigenkapital und zu 31,4 % − dieser Prozentsatz entspricht dem Konzernsteuersatz − den langfristigen Schulden zugerechnet. Aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages bleibt das Eigenkapital zum Vorjahr konstant. Auf Grund der übertragenen personalbezogenen Rückstellungen weist die RWE Service GmbH zum Bilanzstichtag eine leicht gestiegene Eigenkapitalquote in Höhe von 30,4 % (Vorjahr: 28,6 %) aus. Strategie der GesellschaftIm Zentrum der Strategie der RWE Service GmbH steht das Erreichen von Business Excellence. Dieses Basisziel aller geschäftlichen Tätigkeiten beruht auf einer ganzheitlichen Steuerung des Unternehmens. Innerhalb der RWE Service GmbH gibt es zu diesem Zweck ein Managementsystem, das die kontinuierliche Weiterentwicklung hin zu einem exzellenten Unternehmen ermöglichen soll. Das Qualitätsmanagementsystem ist zentrales Element zur Erreichung dieses obersten Unternehmensziels. Dadurch stellt die RWE Service GmbH sicher, dass ihre Dienstleistungsprozesse permanent am Bedarf des Kunden ausgerichtet sind und optimiert werden. Das bezieht sich sowohl auf die Produkte und Dienstleistungen als auch auf die internen Prozesse der RWE Service GmbH. So wurde erst im Januar 2015 das Risikomanagementsystem für den grubenbildlich dokumentierten Altbergbau von der TÜV Süd Management Service GmbH in Anlehnung an die ONR49001 / ISO 31000 zertifiziert. Das unternehmensweite Qualitätsmanagement unterstreicht den Anspruch der RWE Service GmbH auf professionelle Dienstleistungen. Wesentliche Risiken und Chancen der zukünftigen EntwicklungNachdem im Berichtsjahr die Bündelung der Management- und Supportfunktion und die damit verbundenen zahlreichen Betriebsübergängen von der RWE Service GmbH zur RWE Group Business Services GmbH abgeschlossen wurden, ist auch die RWE Service GmbH nachhaltigen Veränderungen unterworfen. Um weiterhin am Markt den selbstdefinierten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, sind für die verbleibenden Bereiche, die hauptsächlich Dienstleistungen "rund um die Immobilie" erbringen, weitere Optimierungen anzustreben. Es bleibt abzuwarten, inwiefern eingeleitete Maßnahmen zum Personalabbau ausreichend sind, um dieses Ziel zu erreichen und eventuell sinkende Erträge kompensieren zu können. Die Konzentration auf Dienstleistungen im Bereich der Immobilienwirtschaft bzw. immobiliennaher Dienstleistungen birgt zum einen das Risiko eventueller marktbedingter Wertverluste im Immobilienportfolio zum anderen aber auch die Chance, im nach der Finanzkrise wiederbelebten Immobilienmarkt weitere nicht betriebsnotwendige Immobilien am Markt veräußern und damit stille Reserven heben zu können. Daneben bestehen weitere Risiken und Chancen im Bereich der Beseitigung von bergbaulichen Gefahren und Altlasten durch aktuelle Schadensereignisse oder durch neu gewonnene Erkenntnisse, die auch zur Reduzierung der gebildeten Risikovorsorgen führen können, sowie im Bereich des Beteiligungsportfolios durch zukünftige Ergebnisübernahmen bzw. durch Wertentwicklungen der gehaltenen Beteiligungen. Im Rahmen der letzten Planung wird für das Geschäftsjahr 2015 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von - 17,0 Mio. € erwartet, was im wesentlichen in einem negativen Zinsergebnis - bedingt durch weiter absinkende Rechnungszinssätze für langfristige Rückstellungen - begründet liegt.
Dortmund, 2. Februar 2015 Die Geschäftsführung Georg Petrich BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
= Betrag in geringer Höhe Entwicklung des Anlagevermögens
= Betrag in geringer Höhe AnhangGrundlagenDie RWE Service GmbH mit Sitz in Dortmund ist im Handelsregister beim Amtsgericht Dortmund unter der Nummer HR B 21573 eingetragen. Alleinige Gesellschafterin der RWE Service GmbH ist die RWE AG, Essen. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen jeglicher Art in den Bereichen Einkauf, Personalwesen, Rechnungswesen, Kommunikationsservices, Fuhrparkmanagement, Immobilienwirtschaft sowie in weiteren Gebieten, die der Unterstützung des operativen Geschäfts im RWE-Konzern dienen. Zwischen der RWE Service GmbH und der RWE AG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die RWE Service GmbH ist zudem vertraglich in das zentrale Cash-Management-System des RWE-Konzerns eingebunden, das unter anderem einen Liquiditätsausgleich (Pooling) auf Basis banküblicher Übertragungsverfahren beinhaltet. Im Rahmen des Projektes "RWE 2015" wurden im Geschäftsjahr zahlreiche Aufgaben und Zuständigkeiten im RWE-Konzern neu geordnet. Von dieser Neuordnung war auch die RWE Service GmbH in mehreren Bereichen betroffen. So sind zum 1. Februar 2014 376 Mitarbeiter des Konzerneinkaufs von der RWE Service GmbH zur RWE Group Business Services GmbH gewechselt. Des Weiteren gingen im Laufe des Jahres 574 Mitarbeiter aus diversen Bereichen wie zum Beispiel Personalmanagement, Personalservices, Konzernrevision, Kreditorenrechnung und Finanzen im Rahmen eines Betriebsübergangs nach § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB auf die RWE Group Business Services GmbH über. Der vorliegende Jahresabschluss bezieht sich auf das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014. Er entspricht den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und enthält die vom Energiewirtschaftsgesetz zusätzlich geforderten Angaben für Energieversorgungsunternehmen. Die Form der Darstellung ist gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst; die zusammengefassten Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die RWE Service GmbH ist gemäß den Vorschriften über die Vollkonsolidierung in den nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss der RWE AG, Essen, einbezogen und damit von der Verpflichtung befreit, ihrerseits einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Konzernabschluss und Konzernlagebericht der RWE AG sind im Group Center, Opernplatz 1, 45128 Essen erhältlich. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer - in der Regel drei Jahre - abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, im Falle abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen betragen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zwanzig Jahre und im Bereich des Grundvermögens zehn bis fünfzig Jahre. Die planmäßigen Abschreibungen werden - soweit steuerlich zulässig - für Anschaffungen bzw. Herstellungen vor dem 1. Januar 2008 degressiv vorgenommen; der Wechsel zur linearen Abschreibungsmethode erfolgt, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Abschreibungen für nach dem 31. Dezember 2007 angeschaffte oder hergestellte Vermögensgegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis 150,00 € werden im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgaben angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert zwischen 150,00 € und 410,00 € und einem Anschaffungszeitpunkt ab dem 1. Januar 2010 werden in Anlehnung an das Wachtumsbeschleunigungsgesetz im Zugangsjahr voll abgeschrieben und in den Abgang gestellt. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Ausleihungen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten beziehungsweise zum Nominalwert, in Einzelfällen zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Vorräte werden gemäß dem strengen Niederstwertprinzip mit ihren Anschaffungskosten oder mit ihrem niedrigeren Marktwert bzw. einem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt; erkennbare Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Der Sonderposten umfasst im Wesentlichen den Sonderposten mit Rücklageanteil gemäß § 6b EStG. Die vor dem 1. Januar 2010 gebildeten Rücklagen werden unter Anwendung des Beibehaltungswahlrechtes gemäß Art. 67 Abs. 4 EGHGB als Sonderposten mit Rücklageanteil ausgewiesen. Sie werden entsprechend dem Verlauf der planmäßigen Abschreibungen aufgelöst. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Professor Dr. Klaus Heubeck, die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen, nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode). Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von einer jährlichen Anpassung der Entgelte von 2,35 % und der Renten von 1,60 % ausgegangen. Der in diesem Geschäftsjahr zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 4,53 % (Vorjahr: 4,88 %). Bei diesem Zinssatz handelt es sich um den im Dezember 2014 von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Rückstellungen für Pensionen werden teilweise mit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Das Deckungsvermögen wird zum Zeitwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Dabei erfolgt die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen und für Personalanpassungsmaßnahmen auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten unter Anwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen werden wie die Pensionsverpflichtungen mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB), der Zinssatz im Dezember 2014 beträgt 4,53 %. Dabei wird ein Gehaltstrend von 2,1 % einkalkuliert. Auch bei der Bewertung der Altersteilzeitrückstellungen findet wie bei der Rückstellung für Abfindungsleistungen ein Gehaltstrend von 2,1 % Berücksichtigung, während bei der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen ein Rechnungszins von 2,92 % (Vorjahr: 3,09 % und bei der Rückstellung für Abfindungsleistungen ein Rechnungszins von 3,09 % (Vorjahr: 3,27 %) unterstellt wird. Die übrigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, wobei - mit Ausnahme der bergaubedingten Rückstellungen - vom Wertbeibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB Gebrauch gemacht wurde. Die Gewährleistungsverpflichtungen sind auf Basis von Erfahrungswerten in Höhe von 1 % des gewährleistungsbehafteten Umsatzes gebildet. Die Ermittlung der Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften erfolgt auf Basis von Vollkosten. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Bewertung der Verbindlichkeiten aus Frühpensionierungen erfolgt unter Berücksichtigung biometrischer Risiken auf Basis der Richttafeln 2005 G von Professor Dr. Klaus Heubeck zum Barwert. Dabei liegt der Berechnung ein Abzinsungssatz in Höhe von 2,82 % (Vorjahr: 3,41 %) und die Annahme eines Gehaltstrends von einem Prozent zugrunde. Aufgrund der bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft ist das Einkommen bzw. der Gewerbeertrag der RWE Service GmbH der RWE AG als Organträger zuzurechnen. Infolgedessen erfolgen der Ansatz und die Bewertung latenter Steuern im Jahresabschluss der RWE AG. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung bewertet. Zum Abschlussstichtag bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag werden dabei immer ergebniswirksam berücksichtigt, Gewinne nur, soweit sie Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Berichtsjahr sind im - dem Anhang vorangestellten - Anlagespiegel dargestellt. Von den Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen entfallen auf
Die Abgänge im Sachanlagevermögen resultieren hauptschlich aus der Veräußerung von Verwaltungsgebäuden im Rahmen der konzernweiten Optimierung der Vermögensstruktur. Die Zugänge bei den sonstigen Ausleihungen enthalten im Wesentlichen gewährte Mieterdarlehen aus Leasingverträgen. Die Abgänge bei den sonstigen Ausleihungen resultieren im Wesentlichen aus der Übertragung der Mitarbeiterdarlehen auf die RWE Group Business Services GmbH im Rahmen der Betriebsübergänge bzw. aus der Rückzahlung an Mitarbeiter ausgereichter Baudarlehen. Die Zuschreibungen zu den Ausleihungen an verbundene Unternehmen resultieren aus der Aufzinsung eines ursprünglich mit Vertrag vom 27. Juli 2007 der ehemaligen RWE Systems Applications GmbH gewährten niedrigverzinslichen Darlehens. Mit Wirkung zum 9. November 2007 hat die RWE AG per Schuldübernahmevereinbarung alle Rechte und Pflichten aus dem Darlehensvertrag von der RWE Systems Applications GmbH gegen Zahlung des aktuellen Marktpreises übernommen. Zum Bilanzstichtag weist das Darlehen einen Marktwert von 39,0 Mio. € (Vorjahr: 37,3 Mio. €) aus. Eine Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2014 im Sinne von § 285 Nr. 11 HGB findet sich auf Seite 24. (2) Vorräte Unter den Vorräten wird eine in Essen gelegene Immobilie, die zum Verkauf bestimmt ist, ausgewiesen. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen 157,2 Mio. € (Vorjahr: 146,7 Mio. €) auf Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten insbesondere
(4) Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel bestehen aus Postwertzeichen, Kassen- und Bankguthaben. (5) Rechnungsabgrenzungsposten Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind insbesondere im Voraus geleistete Zahlungen für Mieten und Pachten. (6) Eigenkapital Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Das gezeichnete Kapital in Höhe von 140,0 Mio. € ist voll eingezahlt und wird zu 100 % von der RWE AG gehalten. (7) Sonderposten Der Sonderposten enthält im Wesentlichen in Vorjahren gebildete und übertragene Sonderposten mit Rücklageanteil nach § 6b EStG in Höhe von 78,1 Mio. € (Vorjahr: 99,7 Mio. €). (8) Rückstellungen
Einem Teil der Verpflichtungen aus Altersversorgung stehen Vermögensgegenstände aus Treuhandvermögen oder aus kongruenten Rückdeckungsversicherungen gegenüber. Das Deckungsvermögen wurde gemäß § 255 Abs. 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert, der dem Marktwert zum 31. Dezember 2014 entspricht, bewertet. Dabei entstand im Geschäftsjahr ein Gewinn in Höhe von 0,6 Mio. €. Auf Grund des Saldierungsgebots nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem Planvermögen aus dem Contractual Trust Arrangement (CTA) sowie mit dem Deckungsvermögen aus den Rückdeckungsversicherungen verrechnet.
Die Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 0,3 Mio. € und die Erträge aus der Marktwertbewertung in Höhe von 0,6 Mio. € wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Zinszuführungen zu den Pensionsverpflichtungen in Höhe von 0,3 Mio. € saldiert. Der sich ergebende Saldo in Höhe von 0,6 Mio. € ist im Zinsergebnis ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen gebildet für
Der Betrag der Überdeckung aus dem Wertbeibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB beläuft sich am Bilanzstichtag auf 0,1 Mio. €. ( 9 ) Verbindlichkeiten
* RLZ = Restlaufzeit = Betrag in geringer Höhe Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 54,9 Mio. € (Vorjahr: 79,6 Mio. €) auf Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen sind von Seiten der Lieferanten durch die üblichen Eigentumsvorbehalte gesichert. (10) Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen im Voraus vereinnahmte Entgelte für Mieten und Leasing passiviert. (11) Haftungsverhältnisse Für bei der RWE AG bilanzierte Pensionsverpflichtungen besteht eine Gewährleistungsverpflichtung in Höhe von 247,9 Mio. € (Vorjahr: 325,4 Mio. €). Auf Grund der in früheren Jahren erfolgten Übertragung von bestimmten Altersversorgungsverpflichtungen auf die RWE Pensionsfonds AG besteht für den Fall einer möglichen zukünftigen Unterdeckung des Pensionsfonds eine gesetzliche Nachschussverpflichtung in der Eigenschaft als Arbeitgeber. Im Rahmen des zentralen Finanzmittelausgleichs der RWE AG besteht eine Mithaftung für die von der RWE Service GmbH verursachten Mittelaufnahmen. Die hier genannten Haftungsverhältnisse wurden im Wesentlichen zugunsten von verbundene Unternehmen abgegeben. Die zugrunde liegenden Verpflichtungen können von den betreffenden Gesellschaften nach unseren Erkenntnissen in allen Fällen erfüllt werden; mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. (12) Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen Die RWE Service GmbH hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, bei denen das wirtschaftliche Eigentum am Miet- bzw. Leasinggegenstand nicht der RWE Service GmbH zuzurechnen ist. Die RWE Service GmbH aktiviert diese Vermögensgegenstände daher nicht. Gegenstand dieser Verträge sind im Wesentlichen Immobilien und Kraftfahrzeuge. Der Nominalwert der Verpflichtungen aus Kraftfahrzeug- und sonstigen Leasingverträgen beträgt 13,3 Mio. € (Vorjahr: 15,6 Mio. €). Die Verpflichtungen aus mehrjähriger Anmietung von Immobilien belaufen sich auf 211,4 Mio. € (Vorjahr: 134,7 Mio. €), davon entfallen 4,2 Mio. € (Vorjahr: 5,2 Mio. €) auf verbundene Unternehmen, davon wiederum 0,1 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €) auf die Gesellschafterin. Aus der nachfolgenden Übersicht ergeben sich die Fälligkeiten für Miet- und Leasingver-träge:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(13) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse wurden nahezu ausschließlich im Inland erzielt. (14) Sonstige betriebliche Erträge Als sonstige betriebliche Erträge erfasst sind vor allem Erträge aus
Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen periodenfremde Erträge in Höhe von 25,7 Mio. € (Vorjahr: 20,4 Mio. €). (15) Materialaufwand
In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren sind weder im Berichtsjahr noch im Vorjahr Niederstwert-Abschreibungen enthalten. (16) Personalaufwand
Der Rückgang der Mitarbeiterzahl ist im Wesentlichen auf die konzernweite Neuordnung der Querschnittsfunktionen und die Bündelung von internen Dienstleistungsprozessen bei der RWE Group Business Services GmbH zurück zu führen. (17) Abschreibungen Die Abschreibungen entfallen
Außerplanmäßige Abschreibungen auf Grund dauernder Wertminderungen wurden im Berichtsjahr weder auf immaterielle Vermögensgegenstände noch auf Sachanlagen (Vorjahr: 0,3 Mio. €) vorgenommen. (18) Sonstige betriebliche Aufwendungen Als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst sind vor allem Aufwendungen für
Im Geschäftsjahr angefallene periodenfremde Aufwendungen sind wie im Vorjahr von untergeordneter Bedeutung. (19) Ergebnis Finanzanlagen
(20) Zinsergebnis
(21) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Mit Ausnahme der selbstgeschuldeten Steuern wurden die Ertragsteuern aufgrund der bestehenden Organschaft mit der RWE AG von dieser erstattet. (22) Aufwendungen aus Gewinnabführungen Das Ergebnis wurde nach Maßgabe des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die RWE AG abgeführt. Ausschüttungsgesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB liegen nicht vor. Zusätzliche Angaben gemäß EnergiewirtschaftsgesetzDie RWE Service GmbH hat mit verbundenen Unternehmen, mit einem konzernexternen Unternehmen und mit Mitarbeitern des Unternehmensbereichs Corporate Services Stromlieferverträge abgeschlossen und ist damit Energieversorgungsunternehmen im Sinne von § 3 Nr. 18 Energiewirtschaftsgesetz. In den Umsatzerlösen von 2.690,1 Mio. € (Vorjahr: 2.625,8 Mio. €) sind Erlöse aus Energieversorgungsleistungen in Höhe von 30,6 Mio. € (Vorjahr: 31,3 Mio. €) enthalten. Der Strombezug erfolgt im Wesentlichen von verbundenen Unternehmen; er ist mit 27,9 Mio. € (Vorjahr: 27,7 Mio. €) im Materialaufwand enthalten. Unbeschadet dessen umfasst der Unternehmensgegenstand der RWE Service GmbH im Wesentlichen Dienstleistungen auf dem Gebiet der Immobiliendienstleistungen, des Technischen Facility Managements sowie des Büroservices für die Gesellschaften des RWE-Konzerns. Insoweit tätigt die RWE Service GmbH mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen der RWE AG im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes nahezu ausschließlich Geschäfte, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungsleistungen herausfallen. Sonstige AngabenDie Geschäftsführung der Gesellschaft wird gebildet von
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen:
Auf die Angabe der Bezüge der aktiven Mitglieder der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Den Mitgliedern des Aufsichtsrats wurden im Berichtsjahr wie im Vorjahr für ihre Tätigkeit keine Vergütungen gewährt. An Mitglieder des Aufsichtsrats sind am Bilanzstichtag Bau- und Aktiendarlehen in Höhe von insgesamt 2.320,38 € (Vorjahr: 377,10 €) ausgereicht; die Darlehen sind unverzinslich. Sämtliche Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands sind durch die mit Wirkung zum 1. November 2011 erfolgte Übertragung von Altersversorgungsverpflichtungen auf die RWE Pensionsfonds AG übergegangen. Damit erhielten frühere Mitglieder des Vorstands der ehemaligen RWE Systems AG im Berichtsjahr wie im Vorjahr keine Bezüge. Die Angabe zum Honorar des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB ist im Konzernabschluss der RWE AG enthalten. Geschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen wurden nicht getätigt.
Dortmund, 30. Januar 2015 Die Geschäftsführung Petrich Anteilsbesitz
* = Ergebnisabführungsvertrag Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der RWE Service GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Gesellschaft sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.
Essen, den 2. Februar 2015 PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Andreas Wermelt, Wirtschaftsprüfer ppa. Dominik Walschus, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsratsder RWE Service GmbHDer Aufsichtsrat der RWE Service GmbH ist auch im Geschäftsjahr 2014 seinen Aufgaben, die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag zugewiesen sind, vollumfänglich nachgekommen. Er war durch den Geschäftsführer der Gesellschaft in alle Entscheidungen, die für die RWE Service GmbH von wesentlicher und grundsätzlicher Bedeutung sind, eingebunden und umfassend informiert. Zudem hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats auch außerhalb der Sitzungen des Aufsichtsrats regelmäßig Vorgänge von Bedeutung mit dem Geschäftsführer erörtert. Der Aufsichtsrat hat zudem den Geschäftsführer der Gesellschaft ausführlich beraten und die Geschäftsführungsmaßnahmen im Rahmen seines Aufgabenbereiches im Einzelnen überwacht. Der Aufsichtsrat trat in 2014 zu drei Sitzungen zusammen. Dabei hat er sich durch den Geschäftsführer eingehend und umfassend über die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft informieren lassen. In besonderem Maße hat sich der Aufsichtsrat die Unternehmensstrategie der Gesellschaft, insbesondere die Weiterentwicklung von Shared Services im RWE-Konzern, die Personalentwicklung sowie die aktuelle Entwicklung im Konzerneinkauf erläutern lassen. Ferner hat sich der Aufsichtsrat intensiv mit dem Budget 2015 und dem Ausblick auf die beiden Folgejahre befasst. Außerdem berichtete die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat über den aktuellen Stand des Projektes "RWE 2015" und über organisatorische Zielmodelle in den Bereichen HR, Finance/Accounting und Procurement, insbesondere deren Überführung in die RWE Group Business Services GmbH und ausländische Shared Service Gesellschaften. Zudem wurde der Aufsichtsrat durch den Geschäftsführer ausführlich über einen Pilotprozess zur Verbesserung der transaktionalen Prozesse des Bereichs "Accounting" in das Nearshore Center nach Polen, über umfangreiche Personaltransfers von der RWE Service GmbH in die RWE Group Business Services GmbH (insbesondere des Übergangs des Bereichs "Konzerneinkauf"), über die Entwicklungen im Projekt "Lean Steering", über den abschließenden Stand am Standort "Ernestinenstraße" sowie über Risiken im Bereich der Altlasten und des Altbergbaus, insbesondere über die Tagesbrüche "A45" und "Hauptbahnhof Essen" informiert. Des Weiteren erkundigte sich der Aufsichtsrat bei dem Geschäftsführer über die Entwicklungen und Optimierungen im Bereich des Immobilienportfolios, insbesondere über das Projekt "Rochade", über den Aufbau eines Energiecampus und über die Objekte "Huyssenallee/Kruppstr.". Ferner wurden in den Sitzungen des Aufsichtsrats mögliche Kapitalmaßnahmen bei der RWE Service GmbH und der GfV Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH ausführlich erörtert. Der vom Geschäftsführer für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 aufgestellte Jahresabschluss sowie der aufgestellte Lagebericht ist unter Einbeziehung der Buchführung von dem durch die Gesellschafterversammlung am 18. Februar 2014 gewählten und vom Aufsichtsrat mit der Prüfung des Jahresabschlusses beauftragten Abschlussprüfer, der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, Zweigniederlassung Essen, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Jahresabschluss der Gesellschaft, der Lagebericht sowie der Bericht des Abschlussprüfers sind allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 11. Februar 2015 ausgehändigt und in dieser Sitzung umfassend beraten worden. An der Beratung des Aufsichtsrats über den Jahresabschluss hat auch der Abschlussprüfer teilgenommen. Dieser hat dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse berichtet und stand für Rückfragen der Aufsichtsratsmitglieder zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zugestimmt. Der vom Geschäftsführer aufgestellte Jahresabschluss der RWE Service GmbH zum 31. Dezember 2014 sowie der Lagebericht wurden durch den Aufsichtsrat umfassend geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 deshalb gebilligt. Herr Wilhelm-Peter Plocieniczak hat sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats mit Wirkung zum Ablauf der Sitzung am 17. Februar 2014 niedergelegt. Für Herrn Plocieniczak wurde durch gerichtlichen Beschluss vom 13. Mai 2014 Herr Konrad Müller zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt. Zudem endete das Amt von Herrn Axel Schmale mit Wirkung zum Ablauf des 30. April 2014. Für Herrn Schmale ist Herr Wolfgang Ahrens als Ersatzmitglied in den Aufsichtsrat nachgerückt. Das Amt von Herrn Wolfgang Ahrens als Mitglied des Aufsichtsrats endete mit Wirkung zum Ablauf des 30. Juni 2014. Für Herrn Ahrens wurde durch gerichtlichen Beschluss vom 28. Oktober 2014 Herr Michael Britz zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt. Herr Michael Britz wurde in der Sitzung des Aufsichtsrats am 15. Dezember 2014 zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Der Aufsichtsrat der RWE Service GmbH dankt dem Geschäftsführer, den ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitgliedern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der RWE Service GmbH und ihren Beteiligungen für ihr großes Engagement im Geschäftsjahr 2014.
Dortmund, 11. Februar 2015 Der Aufsichtsrat Uwe Tigges, Vorsitzender Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde am 24.02.2015 festgestellt. |
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