Master Data

Registry
Register court Charlottenburg (Berlin) HRB 83502
Previous
DARE Demontage Abbruch Rückbau und Entsorgungs GmbH
Registered
7/7/2004
Industry
Dismantling of wrecksEngineering activities for structural designEngineering activities for technical building equipment
Purpose
Die Durchführung von Demontage-, Abbruch-, Rückbau- und Entsorgungsleistungen soweit solche Tätigkeiten genehmigungsfrei erbracht werden dürfen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Katja Hübsch
since 10/15/2021
Procura
René Staab
since 2/6/2020
Procura
Managing Director
Robert Schliewin
since 4/17/2014
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

5.87% identified94.13% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
M***** S******DARE Gruppe GmbH+3
5.87%

Shareholders
Beta

1 shareholder

GmbH structure

Name
Location
Amount
Share
DARE Gruppe GmbH
Germany
€25,200
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

DARE GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäftstätigkeit und Geschäftsverlauf

Geschäftsgegenstand der DARE GmbH ist die Erbringung von Entsorgungsdienstleistungen. Dies beinhaltet die Vermietung von Containern, deren Transport sowie die Entsorgung von Abfällen, überwiegend Bauabfällen. Weiterhin deren Behandlung und Zwischenlagerung sowie die Erbringung von Baudienstleistungen.

Die Umsatzerlöse der DARE GmbH sind gegenüber dem Vorjahr um 10,2 % auf TEUR 12.054 gesunken. Das Rohergebnis beträgt TEUR 8.244, ein Rückgang von TEUR 2. Das operative Ergebnis (EBIT) beträgt TEUR 163.

Die operative Geschäftstätigkeit der DARE wurde im Jahr 2023 durch eine volatile Auftragslage der Entsorgungsdienstleistungen des Containerdienstes gekennzeichnet. 15-20% Mengenrückgänge im Input konnten nur teilweise durch Neukunden und positive Preiseffekte kompensiert werden. Die Outputsituation war stabil und verlässlich.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Bauwirtschaft in Berlin steht auch im Jahr 2023 stark unter Druck. Die Konjunktur- und Strukturdaten der Berliner Bauwirtschaft für das 3. Quartal 2023 belegt dies eindrücklich. Die baugewerblichen Umsätze in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 stiegen mit +1% im Wohnungsbau u. +3% im Hochbau insgesamt, zwar leicht gegenüber dem Vorjahreszeitraum an. Allerdings stiegen die Baupreise im gleichen Zeitraum zwischen 6,5% und 9,2% (Neubau Wohngebäude und Instandhaltung Wohngebäude). Somit ist preisbereinigt ein Rückgang der Bautätigkeit gegenüber dem Vorjahreszeitraum festzustellen.

Noch deutlicher wird die angespannte Lage im Bau unter Betrachtung der Auftragseingänge. Im Hochbau sanken die Auftragseingänge in den ersten 9 Monaten 2023 um 19% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Wohnungsbau verzeichnete sogar Rückgänge um 31%.

Diese Entwicklungen wirken sich auch auf das Geschäft der DARE aus. Die entsorgten Abfallmengen reduzierten sich bei einem signifikanten Teil unserer Kunden um 15-20%.

Einbrüche im Neubaubereich konnten teilweise durch Verlagerungen der Bautätigkeiten in den Sanierungssektor kompensiert werden.

Die im Jahr 2022 begonnen Zinserhöhungen der EZB, welche einen signifikanten Einfluss auf Finanzierungskosen und damit auch auf die Bauaktivitäten im öffentlichen und privaten Sektor haben, werden in 2023 weiterhin durchgeführt. Dies, sowie eine allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit, wird voraussichtlich dazu führen, dass Bauprojekte aktuell nicht realisiert werden, was einen direkten Einfluss auf die Geschäftsaktivitäten der DARE GmbH haben wird.

3. Darstellung Vermögens, Finanz- und Ertragslage

a) Vermögenslage

Die Bilanzsumme der DARE GmbH zum 31. Dezember 2023 ist mit TEUR 5.908 deutlich über dem Vorjahresniveau (TEUR 4.947). Dies liegt u.a. darin begründet, dass Logistik-Software aktiviert wurde und im Bereich Working Capital sowohl Forderungen als auch der Bestand an liquiden Mitteln deutlich gestiegen sind. Mit einer Eigenkapitalquote von 64,9 % ist die Gesellschaft äußerst gut ausgestattet und liegt damit deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Die Anlagenintensität ist mit 10,3 % weiterhin sehr gering, da das wesentliche Anlagevermögen von der Muttergesellschaft angemietet wird. Das gesamte langfristig gebundene Vermögen ist durch langfristiges Kapital ausreichend gedeckt.

b) Finanzlage

Die Stichtagsliquidität hat sich um TEUR 451 auf TEUR 2.650 erhöht und ist mit einem Anteil von ca. 44,8 % am Gesamtvermögen ebenso als gut zu bezeichnen. Finanzverbindlichkeiten betrifft noch ein Investitionsdarlehen, welches planmäßig getilgt wird und inzwischen von untergeordneter Bedeutung ist. Die Zahlungsfähigkeit war unterjährig jederzeit gegeben, Liquidität konnte weiter aufgebaut werden, Kontokorrentkreditlinien werden nicht benötigt.

c) Ertragslage

Die Umsätze sanken konjunkturbedingt gegenüber dem Vorjahr um 10,2 %. Gleichzeitig ist der Rohertrag (ohne sonstige betriebliche Erträge) um TEUR 37 gesunken, da wir aufgrund des angespannten Marktumfeldes auf umfassende Preisanpassungen bei Bestandskunden verzichteten.

Der Personalaufwand liegt um TEUR 131 über dem Vorjahresniveau. Dies ist einerseits auf Wachstumsinvestitionen in der Vertrieb- und in der kaufmännischen Abteilung zurückzuführen. Gleichzeitig wurden auf der Lohn- und Gehaltsseite Erhöhungen durchgeführt, um ggü. dem Inflationsdruck einen Ausgleich zu schaffen. Die Personalaufwandsquote liegt bei 19,5 % und damit über dem Vorjahr (18,0%). Die Abschreibungen sind bei der geringen Anlageintensität mit TEUR 150 unter dem Vorjahr (TEUR 181).

Einfluss auf für die Ertragslage hatten weiterhin die um TEUR 240 gestiegenen Mieten für Mobilien. Dies ist auf lange Lieferzeiten für LKW zurückzuführen, die bereits 2022 bestellt, aufgrund gestörter Lieferketten allerdings erst 2023 geliefert wurden, zusätzlich sind erstmals Management Gebühren an die Konzern-Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 101 angefallen. Das Betriebsergebnis fällt mit ca. TEUR 160 ca. TEUR 550 geringer aus als im Vorjahr. Das Finanzergebnis ist ausgeglichen und für die Ertragslage unwesentlich.

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss an die Muttergesellschaft abgeführt und auf die DARE GmbH entfallen keine Ertragsteuern mehr.

d) Besonderheiten

Im November wurde ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, der rückwirkend ab Januar 2023 gilt. In der Folge gehen wir zukünftig aufgrund der Gewinnabführungen von einer konstanten Eigenkapitalentwicklung aus. Die EK-Quote sinkt aufgrund einer erhöhten Bilanzsumme.

4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die DARE GmbH ist aufgrund ihres Geschäftsmodells diversen Risiken in den Bereichen Stoffstrom, Beschaffungsmarkt sowie Liquidität und rechtlichen Risiken ausgesetzt. Darüber hinaus beeinflussen Zins- und Inflationsrisiken, sowie die weiterhin rückläufige Baukonjunktur das Geschäft. Generelles Ziel des Risikomanagements ist es, die operative Performance gegen diese Risiken abzusichern, ohne dabei auf eventuelle Upside-Potenziale zu verzichten.

Zur Kompensation der teilweise deutlichen Kostensteigerungen auf der Beschaffungs- und operativen Seite hat die DARE GmbH im Februar 2024 marktseitig entsprechende Preiserhöhungen durchgeführt, deren Akzeptanz weitgehend gegeben ist. Die Outputpreise sind weiterhin durch attraktive Vereinbarungen mit Entsorgern gesichert. Auf der Inputseite sind wir aufgrund eines hohen Service- und Leistungsniveaus in der Lage, entsprechende Preise am Markt zu platzieren.

Möglichen Liquiditätsrisiken, die sowohl durch die zugrundeliegenden Volatilitäten im Inputpreis im Entsorgungsgeschäft als auch den Rohstoffpreisen beim Wertstoffgeschäft gegeben sind, begegnet die Gesellschaft durch eine enge Beobachtung der Liquiditätsentwicklung und einem engen Monitoring der offenen Posten. Durch die Anforderung entsprechender Anzahlungen und Vorkassen wird das Ausfallrisiko weiter reduziert.

Rechtliche Risiken werden auf Geschäftsführungsebene durch die verantwortlichen Geschäftsführer regelmäßig überwacht und bei Bedarf durch externe Anwaltskanzleien betreut. Im Rahmen der Bewertung der Rückstellungen wurden anhängige Gerichts- bzw. Klageverfahren bilanziell berücksichtigt.

Die Implementierung einer Logistiksoftware, die im Jahr 2024 die Tourenplanung automatisiert unterstützen soll, ist in der Umsetzung und soll zukünftig deutliche Effizienzen in der operativen Abwicklung ermöglichen. Weitere Digitalisierungsprojekte, wie die Einführung eines CRM-Systems, wurden begonnen. Dies eröffnet Chancen auf Umsatzzuwächse, ohne zusätzliche Kosten aufbauen zu müssen.

Durch die ausreichende Ausstattung der Gesellschaft mit Kapital und Liquidität, der positiven Ertragslage und die Einbindung in eine stabile Unternehmensgruppe, über die auch mögliche Risiken gesteuert und abgefangen werden können, werden die aufgeführten Risiken nicht als bestandsgefährdend eingestuft.

5. Prognosebericht

Die Prognose für das Jahr 2024 ist trotz der sich abzeichnenden Schwierigkeiten der Baubranche zufriedenstellend. Der Vertrieb zum nachhaltigen Aufbau einer umfangreiche Kundenbasis wird weiter ausgebaut und professionalisiert. Wir gehen aufgrund dessen proaktiver Operationsweise und der vorgenommenen Preisanpassungen von einem Umsatzwachstum in 2024 aus.

Gesamtleistung und Rohertrag sollten damit gegenüber dem Jahr 2023 steigen. EBIT und Jahresüberschuss ebenso. Die geplanten Investitionen können weiterhin aus dem Free Cashflow realisiert werden.

 

Berlin, 18. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz auf den 31. Dezember 2023

AKTIVA

Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 285.771,00 81.427,00
II. Sachanlagen 324.907,00 361.658,00
III. Finanzanlagen 520,00 520,00
611.198,00 443.605,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 48.653,10 48.071,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.584.683,30 2.254.703,46
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.650.120,69 2.199.398,34
5.283.457,09 4.502.173,40
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 13.447,53 760,20
5.908.102,62 4.946.538,60

PASSIVA

Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.200,00 25.200,00
II. Gewinnvortrag 3.811.534,48 3.327.762,12
III. Jahresüberschuss 0,00 483.772,36
3.836.734,48 3.836.734,48
B. RÜCKSTELLUNGEN 302.752,73 267.093,60
C. VERBINDLICHKEITEN 1.768.615,41 842.710,52
- davon aus Steuern: EUR 20.438,20 (Vorjahr: EUR 17.318,60)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.209,41 (Vorjahr: EUR 945,05)
5.908.102,62 4.946.538,60

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 8.242.973,81 8.245.416,22
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.853.129,52 1.817.096,14
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
- davon für Altersversorgung: EUR 8.317,16 (Vorjahr: EUR 8.082,56) 562.539,89 468.200,88
2.415.669,41 2.285.297,02
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 149.719,10 180.568,55
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.493.103,55 5.044.185,23
184.481,75 735.365,42
5. Erträge aus Beteiligungen 11,49 10,40
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- davon von verbundenen Unternehmen: EUR 710,14 (Vorjahr: EUR 0,00) 3.110,80 2.807,67
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.596,82 6.834,62
-2.474,53 -4.016,55
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -0,18 221.808,93
9. Ergebnis nach Steuern 182.007,40 509.539,94
10. Sonstige Steuern 24.536,00 25.767,58
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 157.471,40 0,00
12. Jahresüberschuss 0,00 483.772,36

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die DARE GmbH hat ihren Sitz in Berlin; sie ist beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Registernummer HRB 83502 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend der auf mittelgroße Kapitalgesellschaften anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gewählt worden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen bilanziert.

Auf Zugänge des Sachanlagevermögens für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 800,00 wurde entsprechend § 6 Abs. 2a EStG von dem Wahlrecht der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die unfertigen Arbeiten werden zu Herstellungskosten bewertet. Dabei werden die aktivierungsfähigen Gemeinkosten angemessen berücksichtigt. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Erhaltene Anzahlungen wurden gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu den Nennwerten angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch entsprechende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Liquide Mittel und das Eigenkapital werden zu Nennwerten bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist der Seite 6 des Anhangs zu entnehmen.

Die Abschreibungen erfolgen linear über betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren für die immateriellen Wirtschaftsgüter und von 3 bis 14 Jahre bei den Sachanlagen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Unter den sonstigen Forderungen werden Forderungen aus Steuerüberzahlungen in Höhe von TEUR 1.308 (Vorjahr: TEUR 190) ausgewiesen. Die Forderungen an Gesellschafter belaufen sich auf TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 0).

Guthaben bei Kreditinstituten

Zwei Festgeldkonten über insgesamt TEUR 86 sind als Sicherheiten abgetreten.

Eigenkapital

Das Stammkapital von EUR 25.200,00 ist in voller Höhe eingezahlt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Fälligkeiten:

Insgesamt 31.12.2023 (31.12.2022)
TEUR
Bis zu einem Jahr 31.12.2023 (31.12.2022)
TEUR
Von einem bis fünf Jahre 31.12.2023 (31.12.2022)
TEUR
Mehr als fünf Jahre 31.12.2023 (31.12.2022)
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 41 41 0 0
Erhaltene Anzahlungen (103) (62) (41) (0)
auf Bestellungen 307 307 0 0
(37) (37) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 919 919 0 0
(441) (441) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 277 277 0 0
(26) (26) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 225 225 0 0
(235) (235) (0) (0)
Insgesamt 1.769 1.769 0 0

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 157 (Vorjahr: TEUR 21) ausgewiesen, die aus der ertragsteuerlichen Organschaft resultieren.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 17) sowie Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 1) ausgewiesen.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Es werden periodenfremde Aufwendungen im Wesentlichen aufgrund von Forderungsausbuchungen und Wertberichtigungen von TEUR 111 (Vorjahr: TEUR 70) ausgewiesen.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen. Für die Miet-/Pachtaufwendungen der unbeweglichen Wirtschaftsgüter fallen jährlich TEUR 146 an. Die Pachten für bewegliche Wirtschaftsgüter sind nutzungsabhängig und im Regelfall an die Muttergesellschaft zu entrichten. Der längste Mietvertrag läuft über 12 Monate.

Unternehmensorgane

Die Gesellschaft wird durch die Geschäftsführer Robert Schliewin, Kaufmann, Woltersdorf, und Christoper Lorenz Schmidt-Bleek, Kaufmann, Berlin, vertreten.

Darüber hinaus hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 53 Mitarbeiter beschäftigt, davon 22 Angestellte und 31 Arbeiter.

 

Berlin, den 18. Juli 2024

gez. Robert Schliewin

gez. Christopher Lorenz Schmidt-Bleek

Anlage zum Anhang: Anlagespiegel

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 116.782,86 0,00 322.618,00 0,00 439.400,86
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 52.998,00 250.804,00 -322.618,00 0,00 -18.816,00
169.780,86 250.804,00 0,00 0,00 420.584,86
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 192.170,34 36.249,16 0,00 0,00 228.419,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 991.645,98 0,00 0,00 0,00 991.645,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.747.886,53 30.260,94 0,00 130.276,65 1.647.870,82
2.931.702,85 66.510,10 0,00 130.276,65 2.867.936,30
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 520,00 0,00 0,00 0,00 520,00
3.102.003,71 317.314,10 0,00 130.276,65 3.289.041,16
ABSCHREIBUNGEN
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 88.353,86 46.460,00 0,00 134.813,86
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
88.353,86 46.460,00 0,00 134.813,86
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.809,34 12.852,16 0,00 39.661,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 955.638,98 18.204,00 0,00 973.842,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.587.596,53 72.202,94 130.274,65 1.529.524,82
2.570.044,85 103.259,10 130.274,65 2.543.029,30
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
2.658.398,71 149.719,10 130.274,65 2.677.843,16
BUCHWERTE
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 304.587,00 28.429,00
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände -18.816,00 52.998,00
285.771,00 81.427,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 188.758,00 165.361,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.803,00 36.007,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 118.346,00 160.290,00
324.907,00 361.658,00
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 520,00 520,00
611.198,00 443.605,00

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DARE GmbH, Berlin:

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DARE GmbH, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DARE GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen, d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigung oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden kann, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage des Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientieren Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mülheim an der Ruhr, 18. Juli 2024

HLV Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Ingo Bothe, Wirtschaftsprüfer

gez. Frank Vieting, Wirtschaftsprüfer

Sonstige offenlegungspflichtige Angaben:

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 10. März 2025 wurde der Jahresabschluss 2023 festgestellt.

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