Wholesale of textiles
FilConcept GmbH
Ingolstädter Straße 3, 80807 München, DEUMaster Data
Basic information of the organization
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Hans-Ulrich Brack since 1/18/2017 | Managing Director |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
ShareholdersBeta
Company ownership structure and capital distribution
Financial Report
Official financial statements and annual reports
SALLY Invest GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2016
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2016
Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2016
Aus der Sally Invest GmbH steht ein Betrag von TEUR 0 für Ausschüttungen aus dem erwirtschafteten Eigenkapital an Gesellschafter zur Verfügung. Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2016Allgemeine Angaben zum Mutterunternehmen
Allgemeine Grundsätze Der Konzernabschluss der Sally Invest GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 290 ff HGB) aufgestellt. Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Gliederungsvorschriften der §§ 298 i.V.m. 266 und 275 HGB, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt wurde. Zusatzangaben zu einzelnen Positionen von Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden, soweit möglich, in den Anhang übernommen. Durch die erstmalige Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) wurde die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung um den Posten "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" verkürzt und um den Posten "Ergebnis nach Steuern" erweitert. Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilRUG im Geschäftsjahr 2016 sind die Angaben in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in den Positionen Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge, Aufwendungen für bezogene Leistungen und sonstige betriebliche Aufwendungen mit den Vorjahreszahlen nicht vollumfänglich vergleichbar. Eine Anpassung der Vorjahresbeträge wurde nicht vorgenommen. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der Sally Invest GmbH, München, als Mutterunternehmen die folgenden Tochterunternehmen einbezogen:
Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss wird gemäß § 299 Abs. 1 HGB auf den 31. Dezember 2016, den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens, der Sally Invest GmbH, erstellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Der Zeitpunkt der Erstkonsolidierung entspricht dem Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochtergesellschaften. Die Vereinfachungsregelung des § 301 Abs. 2 HGB wurde in Anspruch genommen. Eine Umrechnung von Fremdwährungspositionen zum Bilanzstichtag war nicht veranlasst. Ein aktiver Unterschiedsbetrag bei der Schönderlein & Helm GmbH war im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung in Höhe von TEUR 2.792 als Geschäfts- oder Firmenwert interpretiert und aktiviert worden. Da in die Gesellschaft weiter investiert werden soll, aber der Geschäfts- oder Firmenwert zum 31. Dezember 2015 nicht als werthaltig anzusehen war, wurde im Geschäftsjahr 2015 eine außerplanmäßige Abschreibung in voller Höhe vorgenommen. Passive Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung der IKV - Innovative Kunststoffveredelung GmbH sowie der FilConcept GmbH wurden in Höhe von insgesamt TEUR 2 in die Gewinnrücklagen eingestellt. Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung verrechnet. Aufwendungen und Erträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden entsprechend den Bestimmungen des § 305 Abs. 1 HGB konsolidiert. Zwischengewinne aus konzerninternen Veräußerungsvorgängen ergaben sich nicht und waren daher nicht zu eliminieren. Steuerabgrenzungen gemäß § 306 HGB waren nicht zu bilden. Latente Steuern wurden gemäß § 274 HGB im Rahmen der Neubewertung auf als werthaltig erachtete steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 808 gebildet. Im Geschäftsjahr wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 240 aufgelöst. Der Buchwert der aktiven latenten Steuern betrug zum 31. Dezember 2016 TEUR 321 (Vj. TEUR 561). Passive latente Steuern wurden im Zuge der Neubewertung in Höhe von insgesamt TEUR 45 gebildet und im Geschäftsjahr erfolgswirksam in Höhe von TEUR 0,3 aufgelöst. Zum 31. Dezember 2016 betrug der Bestand an passiven latenten Steuern TEUR 11 (Vj. TEUR 12). Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geschäfts- oder Firmenwerte werden aktiviert und entsprechend über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, sofern nicht eine außerplanmäßige Abschreibung vorzunehmen war. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Soweit in den Vorjahren erhaltene Zuschüsse vorlagen, minderten diese die Anschaffungskosten. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage steuerlich anerkannter Nutzungsdauern und Höchstsätze nach der linearen Methode bemessen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu EUR 410,00 wurden ab 2010 im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter, die in den Vorjahren zugegangen sind, wurden in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 aktiviert und zu einem Fünftel je Wirtschaftsjahr abgeschrieben. Innerhalb der Finanzanlagen werden Beteiligungen mit den Anschaffungskosten angesetzt, sofern nicht das Niederstwertprinzip wegen dauernder Wertminderung zu beachten war. Vorräte sind ausgehend von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sind teilweise mit den Durchschnittssätzen (Stoffe) der Periode bzw. den Einstandspreisen (Rohstoffe) angesetzt. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse beinhaltet ferner Gemein- und Verwaltungskosten. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nennwerten bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Daneben wurde wegen des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung abgesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Einzelwertberichtigungen wurden, soweit erforderlich, berücksichtigt. Liquide Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft abgegrenzte Aufwendungen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Im Konzernabschluss wurden aktive latente Steuern nach § 274 HGB für steuerliche Verlustvorträge der konsolidierten Tochtergesellschaften gebildet, soweit mit einer Nutzung innerhalb der nächsten fünf Jahre zu rechnen ist. Aktive latente Steuern wurden mit passiven latenten Steuern verrechnet. Die Passivierung der Rückstellungen erfolgte zum Erfüllungsbetrag für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Erhaltene Anzahlungen wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Abgrenzungsposten für aktive latente Steuern Der Abgrenzungsposten für aktive latente Steuern beinhaltet Steuerabgrenzungen aus der geplanten Nutzung von steuerlichen Verlustvorträgen in Höhe von TEUR 808 zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Im Geschäftsjahr 2016 wurden aufgrund der Verlustnutzung TEUR 240 (Vj. TEUR 236) an aktiven latenten Steuern aufgelöst. Der für die Ermittlung zu Grunde gelegte Steuersatz beträgt für den Konzernabschluss 30 %. Es wurden passive latente Steuern aus der Fortführung der Neubewertung in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 12) mit aktiven latenten Steuern verrechnet. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 10.318 (Vj. TEUR 11.444).
* Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen folgende Sicherheiten:
** Für Darlehen gegenüber Geschäftspartnern von Tochtergesellschaften bestehen folgende Sicherheiten:
Die Märkische Faser GmbH gewährt der IKV GmbH ein festverzinsliches variables Darlehen bis zu einer Höhe von maximal TEUR 9.000 auf unbestimmte Zeit. Es wurde eine Rangrücktrittsvereinbarung geschlossen, die zum Ende des Geschäftsjahres weiterhin noch mit TEUR 1.500 besteht. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.067 (Vj. TEUR 1.051) gegenüber dem Gesellschafter des Mutterunternehmens enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Außergewöhnliche Aufwendungen Das Mutterunternehmen hat eine Darlehensforderung gegenüber einem Geschäftspartner zum 31. Dezember 2016 in Höhe von TEUR 126 wertberichtigt. Latente Steuern Die Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthält Erträge aus der Auflösung von passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 0,3 (Vj. TEUR 34). Weiterhin wurden latente Steuern aus der Auflösung aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 240 (Vj. TEUR 236) unter den Steuern vom Einkommen gegengerechnet. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds beinhaltet die liquiden Mittel des Konzerns. Sonstige Angaben Der Konzern ist buchmäßig überschuldet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Bei der Deutschen Bank besteht ein Deferred-Payment-Credit-Konto, dessen Saldo zum 31. Dezember 2016 einen Betrag in Höhe von EUR 77.760,00 ausweist. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing-, Miet-, Pacht- und ähnlichen Nutzungsverträgen belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 87. Für das Folgejahr ergeben sich Verpflichtungen in etwa gleicher Höhe. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen betrug im Geschäftsjahr 102 (Vj. 81) (ohne Geschäftsführer), davon sind 33 Angestellte und 69 gewerbliche Mitarbeiter. Das Mutterunternehmen verfügte im Berichtszeitraum über keine eigenen Arbeitnehmer. Honorar des Abschlussprüfers Folgende Leistungen wurden als Aufwand erfasst:
Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB Die Tochtergesellschaften FilConcept GmbH, München, IKV - Innovative Kunststoffveredelung GmbH, Premnitz und Schönderlein & Helm GmbH, Ulm, machen von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch, entsprechende Gesellschafterbeschlüsse wurden gefasst. Organe des Mutterunternehmens Geschäftsführer des Mutterunternehmens war im Geschäftsjahr 2016:
Die Angabe der Bezüge der Geschäftsleitung nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB unterbleibt in analoger Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB. Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens Der Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens wird auf neue Rechnung vorgetragen.
München, den 22. Dezember 2017 Sally Invest GmbH Hans-Ulrich Brack Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr 2016der Sally Invest GmbH
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20161. Grundlagen des Konzerns Die Firma Sally Invest GmbH blickt heute auf eine langjährige Tradition zurück. Das Unternehmen wurde im Jahr 2006 gegründet. 1.1. Konzern-Unternehmen Dem Konzern der Sally Invest GmbH gehören folgende Unternehmen an:
1.2. Organisatorische Struktur der Gruppe Die Geschäftsführung der Sally Invest GmbH trägt die Gesamtverantwortung und ist gleichzeitig Organ bei den Tochtergesellschaften. Die Schönderlein & Helm GmbH sowie die IKV - Innovative Kunststoffveredlungs GmbH, Premnitz, sind operativ tätig. 1.3. Aktivitäten Die Aktivitäten der Sally Invest Gruppe konzentrieren sich auf drei wesentliche Geschäftsfelder: Stoffgroßhandel, Herstellung von polymeren Rohstoffen bzw Additiven (Masterbatche) sowie Vermietung & Verpachtung von Maschinen und Anlagen. Der wesentliche Absatzmarkt des Stoffgroßhandels befindet sich in Deutschland - die polymeren Rohstoffe und Additive (Masterbatche) werden weltweit vermarktet. Im Geschäftsjahr 2016 fand eine erneute Restrukturierung des Stoffgroßhandels statt. Die FilConcept GmbH verfügt über kein operatives Geschäft und fungiert bisher als leerer Reservemantel für die Unternehmensfamilie. 1.4. Gruppenziele Auf eine freiwillige Darstellung der strategischen Ziele und der zu ihrer Erreichung verfolgten Maßnahmen im Sinne des DRS 20 Tz. 39 bis 44 und 56 wird verzichtet. Das grundsätzliche Ziel unseres unternehmerischen Handelns ist Wachstum und Ertrag. Die implementierten Planungs- und Steuerungssysteme sind dahingehend abgestimmt, dass sie die einzelnen Geschäftsbereiche steuern. Sie dienen der Bewertung des aktuellen Geschäftsverlaufs sowohl auf Einzelbereichsebene als auch auf der Gesamtebene. 1.5. Forschung und Entwicklung Gegenstand der Entwicklungstätigkeit bei der IKV im Bereich der Herstellung polymerer Rohstoffe und Additive (Masterbatche) ist die innovative Produktentwicklung für neue Masterbatche auf Basis neuer Polymere und/oder neuer Additive. Der wichtigste Pfeiler der Innovationskraft ist das Team hochqualifizierter Mitarbeiter in diesem Bereich. Das bestehende Produktportfolio wurde in diesem Bereich weiterentwickelt, vorangetrieben und erneut deutlich ausgebaut. Bestehende Marktnischen wurden mit spezifischen Produktinnovationen bedient. Neue Einsatzgebiete werden mit in der Entwicklung befindlichen neuen Masterbatchtypen erschlossen. Mehr und mehr Entwicklungsarbeit wird in enger Kooperation mit dem Kunden durchgeführt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2016 zeigte sich insgesamt als sehr herausfordernd bzw. volatil und spiegelte vielfältige Unsicherheiten in den verschiedenen Märkten wider. In den vergangenen Jahren hat sich das Branchenumfeld völlig gewandelt. Der Stoffeinzelhandel und folglich auch der Stoffgroßhandel der Schönderlein & Helm GmbH unterliegen großen Konsolidierungstendenzen. Auch ändert sich die Nachfragestruktur sehr stark. Gleichzeitig kommen bei der IKV - Innovative Kunststoffveredlungs GmbH im Bereich der Herstellung polymerer Additive (Masterbatche) immer mehr fernöstliche Hersteller auf den Markt. 2.2. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Verhältnisse Die Geschäftsentwicklung der Einzelfirmen der Sally Invest Gruppe und somit der Sally Invest Gruppe insgesamt war positiv. Ein wesentlicher Teil des Erfolges liegt im Aufbau vertrauensbildender Maßnahmen zwischen den Einzelhändlern und der Schönderlein & Helm GmbH bei der Vermarktung. Bei der IKV - Innovative Kunststoffveredlungs GmbH liegt das Augenmerk darauf, die Verlässlichkeit von effizienzsteigernden Masterbatchen weltweit zu verfestigen. Trotz dieser verschiedenen Unsicherheitsfaktoren am Weltmarkt haben sich die Einzelfirmen innerhalb der Sally Invest Gruppe und somit die Sally Invest Gruppe am Weltmarkt behauptet. An den verschiedensten Stellen der Sally Invest Gruppe wurde investiert und umstrukturiert, Prozesse wurden auf den Prüfstand gestellt und den aktuellen Anforderungen angepasst. Trotz eines nach wie vor schwierigen Weltmarktes für Masterbatche konnte eine starke Umsatzsteigerung in diesem Markt realisiert werden. Diese positive Entwicklung konnte in den verschiedensten weltweiten Märkten in den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten der Kunststoff- und Textilindustrie vorangetrieben werden. Ausgehend von Deutschland und Europa wurden sehr viele Überseemärkte in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie dem Fernen und auch dem Mittleren Osten erfolgreich stabilisiert und ausgeweitet. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren unsere sehr erfolgreichen Teilnahmen an verschiedenen weltweiten Messen der Textil-, Additiv-, Maschinen- und Kunststoffindustrie. Parallel wurde die Leistungsfähigkeit der Flakesanlage weiter erhöht. Auf dieser Basis wurde diese Anlage im 3-Schicht-System betrieben. Die wirtschaftlich bedeutendste Beteiligung der Sally Invest GmbH, die IKV - Innovative Kunststoffveredlungs GmbH, hat sich daher positiv entwickelt und konnte mit der Umsatzsteigerung das Geschäft weiter ausbauen. Hierzu hat die IKV - Innovative Kunststoffveredlungs GmbH ihr operatives Geschäft stark verbessert, indem neue Märkte erschlossen, bestehende Märkte ausgebaut und insbesondere neue Produkte entwickelt und im Markt eingeführt wurden. Die Beteiligung an der Schönderlein & Helm GmbH hat sich ebenfalls positiv entwickelt, indem die Schönderlein & Helm GmbH ihr bisher verlustreiches Stoffgeschäft weiter stark reduziert und umstrukturiert hat und parallel angefangen hat, ihr Vermietungs- und Verpachtungsgeschäft auszubauen. Hierzu hat die Schönderlein & Helm GmbH Finanzmittel aufgenommen, damit Fahrzeuge und Maschinen gekauft und vermietet diese Anlagegüter an Unternehmen der GLAESER Gruppe. Die Schönderlein & Helm GmbH steht sehr stabil und zukunftsträchtig da. Das Geschäftsergebnis des Konzerns (Konzernjahresüberschuss) beträgt im Geschäftsjahr 2016 TEUR 388. 2.3. Lage des Konzerns 2.3.1. Ertragslage Aufgrund ständiger und expansiver Marktbearbeitung sowie der Umstrukturierung des Stoffgroßhandels konnten im Konzernabschluss Umsatzerlöse von TEUR 14.094 erreicht werden. Dazu haben ausschließlich die operativen Konzerngesellschaften beigetragen. Der Anstieg im Umsatz sowie die Reduktion in den sonstigen betrieblichen Erträgen ist in Höhe von TEUR 264 der Umgliederung der sonstigen Erträge im Zuge der Anpassung an die Vorschriften des BilRUG geschuldet. Die Bestandsveränderung im Konzern trug mit TEUR 546 (Vj.: TEUR 220) zur Gesamtleistung in Höhe von TEUR 14.640 (Vj.: TEUR 13.780) bei. Im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 670 geringere Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren sowie bezogene Leistungen (insgesamt TEUR 9.375) führten zu einem Rohertrag von TEUR 5.265 (Vj.: TEUR 4.043). Personalkosten und sonstige betrieblichen Aufwendungen minderten das Rohergebnis um TEUR 3.831 und führten nach Berücksichtigung von Abschreibungen in Höhe von TEUR 860 zu einem positiven ordentlichen Betriebsergebnis von TEUR 776 (TEUR 392). Nach Abzug des negativen Finanzergebnisses von TEUR -148 (Vj.: TEUR -132) sowie der Steuern von TEUR 240 (Vj.: TEUR 202) ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss von TEUR 388 (Vj.: Konzernjahresfehlbetrag TEUR -2.739). 2.3.2. Vermögenslage Die Vermögenslage des Konzerns zeigt langfristig gebundenes Vermögen in Höhe von TEUR 7.747 sowie kurzfristig gebundenes Vermögen in Höhe von TEUR 8.333. Dem stehen ein negatives Eigenkapital von TEUR 5.757 sowie mittel- bzw. langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.446 und kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten von TEUR 17.391 gegenüber. 2.3.3. Finanzlage Die Finanzlage ist stabil. Wegen der bisher durch das schwache bzw. negative Eigenkapital der einzelnen Konzerngesellschaften bestehenden schlechten Außenwirkung erfolgte die Finanzierung im Wesentlichen über Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner und Darlehen der Familie Brack. Die bestehende Darlehenslinie bei der finanzierenden Bank der IKV GmbH wurde wie gehabt mit revolvierenden kurzfristigen Euro-Einzeltranchen im Rahmen einer längerfristigen Finanzierungszusage genutzt. Diese Finanzierung ist investitionsfreundlich und zukunftsstärkend langfristig strukturiert. Darüber hinaus konnte ein neuer Finanzierungspartner für die Investition in neue Produktionsanlagen sowie für Betriebsmittel akquiriert werden. 2.3.4. Liquidität Der Kassenbestand betrug zum 31. Dezember 2016 TEUR 143. Ausreichende Liquidität war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. 2.4. Personal Der Personalbestand in der Sally Invest Gruppe war stabil. Der Personalstand beläuft sich zum Jahresende auf insgesamt 83 Mitarbeiter. Regelmäßige Kontrollen und Bewertungen der Mitarbeiter auf Leistungsfähigkeit und Kompetenz finden statt. Notwendige Anpassungsaktivitäten werden aktiv angegangen. Darüber hinaus wurde eine separate Mannschaft für den Farb- und Additiv-Batch-Bereich aufgebaut. 2.5. Investitionen Durch ständige Pflege, Wartung und Instandhaltung wurde die Qualität der Maschinen im Bereich der additiven Polymere und im Batchbereich aufrechterhalten. Hierdurch konnte eine stabile und bessere Fahrweise erreicht werden, welche die Gesamteffizienz in der IKV GmbH erhöhte. 3. Chancen- und Risikobericht Der Geschäftsführer der Sally Invest GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken in der Gruppe Kontrollmaßnahmen als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Diese beinhalten monatliche Reportings sowie betriebswirtschaftliche Auswertungen. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Wertberichtigungen auf entsprechende Aktivposten und der Bildung von Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. Aufgrund der Vielfältigkeit und der Komplexität des Geschäfts wird auf eine Quantifizierung der Risiken verzichtet. Ertrags-/Finanzierungsrisiken/-chancen Neben dem üblichen Risiko, dass Handelsware geordert wird, die nicht dem modischen Geschmack unserer Kunden entspricht, bestehen zurzeit keine erkennbaren Risiken, die sich auf die Ertragslage wesentlich auswirken könnten. Neben dem klassischen Stoffgroßhandel bietet vor allem die Produktion von polymeren Additiven (Masterbatchen) große Wachstumschancen. Dies hängt auch damit zusammen, dass aufgrund ökologischer und ökonomischer Rahmenparameter mehr und mehr von textiler Färbung auf spinndüsengefärbte Textilien umgestellt wird. Um die Wachstumschancen in der Herstellung von polymeren Additiven (Masterbatchen) zu wahren, muss laufend in die entsprechende Technik investiert werden. Marktpreis-/Ausfall- und Liquiditätsrisiken Da im Konzern weder kurz- noch langfristige Auftragsfertigung und auch keine mittel- und langfristigen Lieferverträge geschlossen werden, bestehen keine Marktpreis-/Ausfallrisiken. Zudem wird Ware nur bei Bestehen einer Kreditversicherung auf Kredit verkauft. Das Risiko aus Forderungsausfällen ist daher verschwindend gering. Währungsrisiken Nachdem der Großteil der Geschäfte im Ein- und Verkauf in Euro abgeschlossen werden, besteht kein nennenswertes Währungsrisiko. Personalrisiken/-chancen Die Mitarbeiter sind ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der Sally Invest Gruppe. Seit Jahren investiert die Gruppe in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Dadurch kann der hohe Qualifikationsstandard und die ausgezeichnete Serviceorientierung gehalten werden. Daneben bildet die Sally Invest Gruppe seit Jahren Nachwuchskräfte aus. Hierdurch wird dem Risiko der Personalfluktuation Rechnung getragen. Zentrale Stellen sind von Mitarbeitern besetzt, die seit Jahren im Unternehmen beschäftigt sind. Risiko der Einhaltung von Financial Covenants Die Bankdarlehen unterliegen zum Teil verschiedenen vertraglich vereinbarten Financial Covenants. Die Einhaltung der Financial Covenants wird durch die Gesellschaft im Rahmen von regelmäßigen Prognosen aktiv überwacht. Die Geschäftsführung geht derzeit davon aus, dass die Financial Covenants innerhalb der nächsten 24 Monate eingehalten werden können. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren als Chance Als wesentliche nichtfinanzielle Leistungsfaktoren wurden der Kundenstamm der Schönderlein & Helm GmbH sowie die Prozess-Technologie zur Herstellung dieser speziellen und am Weltmarkt einzigartigen polymeren Additiven (Masterbatche) bei der IKV - Innovative Kunststoffveredlungs GmbH bewertet. 4. Prognosebericht Sofern sich an den Prognosen für das gesamtwirtschaftliche Wachstum nichts ändert und sich auch keine wesentlichen Änderungen im Branchen- und Geschäftsumfeld ergeben, geht die Geschäftsleitung für das Jahr 2017 davon aus, dass der Umsatz des Jahres 2016 erneut stark gesteigert werden kann. Die im Vorjahr prognostizierte Umsatzsteigerung konnte mit 15% Umsatzerhöhung erfüllt werden. Wir erwarten, dass die EBITDA Steigerung in Bezug zum Umsatz stabil bleibt. Die im Vorjahr prognostizierte Erwartung zur Entwicklung des EBITDA in Bezug zum Umsatz konnte erfüllt werden. Die Ergebnisse können dadurch erreicht werden, dass weitere Umsatz- und Effizienzsteigerungen realisiert werden können. Ausblick Aufgrund der Ergebnisse unserer sehr starken Anstrengungen konnten wir bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernlageberichts für unser Geschäftsmodell eine sehr positive Entwicklung im Jahr 2017 verzeichnen. Aufgrund einer noch intensiveren Marktbearbeitung und der bisherigen Entwicklung in 2017 gehen wir davon aus, unseren Umsatz in 2017 weiter ausbauen zu können. Risiken, die über die im gewöhnlichen Geschäftsbetrieb im Allgemeinen vorherrschenden Risiken hinausgehen, sind derzeit nicht erkennbar. Für das Geschäftsjahr 2018 sind weitere Umsatzsteigerungen aufgrund maschineller Ausweitungen vorgesehen. Unsere starken Konsolidierungsanstrengungen werden auch in Zukunft durch die erhöhte Flexibilisierung bei geringem Kostenniveau die wirtschaftlichen Risiken beherrschen und die entstehenden Chancen nutzen lassen.
München, den 22. Dezember 2017 Sally Invest GmbH Hans-Ulrich Brack Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Sally Invest GmbH, München Wir haben den von der Sally Invest GmbH, München, aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der Sally Invest GmbH, München, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 29. Dezember 2017 ALR
Treuhand GmbH
Baumgartner, Wirtschaftsprüfer Denk, Wirtschaftsprüfer |
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