ABD Handels Verwaltungs-GmbH
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Ingo Vogel since 3/9/2026 | Procura |
Peter Strauß since 9/8/2011 | Procura |
Jürgen Unewisse since 6/28/2010 | Board Member |
Uwe Brinkschulte since 1/4/2006 | Board Member |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
HYDROTEC Technologies AktiengesellschaftWildeshausenJahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung zum Geschäftsverlauf Wirtschaftliches Umfeld Das Jahr 2023 war insgesamt ein Jahr mit einigen Herausforderungen durch neue Krisen auf dem Weltmarkt, Energiekrise sowie Preisentwicklungen für Baumaterialien, Containeranlieferungskosten und eine verschlechterte reale Baukonjunktur im Hochbau. Die Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe zeigt ein Minus von 5 % zum Vorjahr. Die Zinsentwicklung hat verstärkt eine wesentliche Rolle in der Investitionsplanung und für das gebundene Kapital gespielt. Nachdem im Jahr 2022 die Containeranlieferungspreise auf einem sehr hohen Niveau gehandelt wurden, hat sich die Lage in 2023 normalisiert. Durch unterschiedliche Produktbereiche, Lieferquellen und flexible Prozesssteuerungen konnte sich HYDROTEC auf dem Gesamtmarkt gut behaupten und den geänderten Gegebenheiten des Jahres 2023 anpassen. Die Bauprognose für das Jahr 2024 wird insgesamt als verhalten eingestuft. Umsatzentwicklung Die Umsätze des Berichtsjahres zeigen nach Segmenten im Vergleich zum Vorjahr folgende Entwicklung:
Insgesamt verringerte sich der Umsatz im Jahr 2023 um 21,87 %. Neben den oben genannten Faktoren resultiert der Umsatzrückgang aus Marktpreisanpassungen. Der Umsatzrückgang im Export resultiert überwiegend aus Marktpreisanpassungen durch reduzierte Frachtkosten. Produktion und Lagerhaltung Der Produktionsbereich beschäftigt sich überwiegend mit der Herstellung und Verarbeitung von Betongussprodukten und Rinnensystemen. Zur Herstellung von beschichteten Schachtabdeckungen und Entwässerungsrinnen steht der Produktion ein Fertigungsverfahren zur Verfügung, mit der nach einer besonderen PUR-Technologie eine Ummantelung mit Polyurethan eingossen werden kann. Weiterhin steht eine Blechfertigung zur Verfügung. Die Lagerhaltung unserer Produkte erfolgt auf dem Außengelände, in den betriebseigenen Lagerhallen bzw. in dem im Jahr 2020 errichteten automatischen Hochregallager in einer der Produktionshallen. Neben diesen Lagerplätzen steht für die Rinnenfertigung ein voll automatisches Hochregallager von der Fertigung bis zur Palettierung zur Verfügung. Die Lagerhaltung erfolgt nach aktuellen digitalen Standards. Die Gabelstapler sind ebenfalls nach diesen Standards ausgerüstet. Beschaffungsmarkt Die Beschaffung der Produkte im Bereich der Entwässerung, Versorgung und GalaBau erfolgt in Deutschland, Europa und weltweit. Personal- und Sozialbereich Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, allerdings ist dagegen die Personalaufwandsquote im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Kosten im Bereich der Personalentwicklung sind zum Vorjahr um 11,3 % gesunken. Dies resultiert aus einer veränderten Personalbeschaffungsstrategie. Der Ausbildungstand unserer Mitarbeiter wird dem Bedarf durch veränderte Rahmenbedingungen regelmäßig angepasst. Die Besetzung der offenen Stellen gestaltet sich aufgrund des aktuellen Arbeitsmarktes als eine große Herausforderung. Die Fluktuationsquote ist zum Vergleich des Vorjahres unverändert, wobei die durchschnittliche Beschäftigungsdauer angestiegen ist. Unser Personalstamm umfasst Ende des Jahres 119 Mitarbeiter, davon sind 15 Beschäftigte in Teilzeit und 3 Beschäftigte in einem geringfügigen Arbeitsverhältnis sowie 7 im Bereich der Ausbildung. Im Durchschnitt auf Basis einer 40-Stunden-Woche entspricht das 107 Mitarbeiter. Im Rahmen unseres Betrieblichen Gesundheitsmanagements wurden notwendige Anschaffungen getätigt und Maßnahmen weiter ausgebaut. Zudem bieten wir unseren Mitarbeitern verschiedene Benefits an. Fremdpersonal wurde im Jahr 2023 nicht eingesetzt. Die Digitalisierung steht weiterhin im Fokus der Unternehmensziele. Hier werden weitere Bedarfe aufgedeckt und nach Lösungen gesucht. Ein weiteres Ziel im Bereich Personal- und Sozialbereich ist der Aufbau der Arbeitgebermarke. Die Informationspolitik im Unternehmen wird durch das Mitarbeiter-Portal gewährleistet. Dieses wurde im Jahr 2022 neu aufgesetzt und in 2023 um weitere Funktionalitäten erweitert. Alle internen Stakeholder haben dadurch die Möglichkeit, sich über alle relevanten Neuerungen zu informieren oder informiert zu werden. Die Mitarbeiter wurden über das verpflichtende „Hinweisgebersystem“ informiert und die Meldestelle wurde eingerichtet. Die Compliance-Richtlinien stehen den Mitarbeitern im Intranet zur Verfügung und können über das System oder direkt Kontakt aufnehmen. Wichtige Vorgänge des Berichtsjahres Im Jahr 2022 wurde der Bau einer Eisengießerei auf dem vorhandenen Grundstück an der Düngstruper Straße 46/48 in Wildeshausen beschlossen. Nach Erteilung der Baugenehmigung wurde mit dem Bau im 4. Quartal 2023 begonnen. Eine Fertigstellung der Gießerei und Produktionsstart wurde auf Ende 2024/Anfang 2025 geplant. Die Norm DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement) wurde Mitte 2022 erfolgreich auditiert und in 2023 weiterentwickelt. Diese Norm ist vermehrt Bestandteil nationaler und internationaler Ausschreibungen, unterstützt die Umweltkultur sowie die Managementprozesse im Unternehmen. Die Vorbereitung und stetige Anpassung an die Voraussetzungen des Wiederholungsaudits der DIN EN 9001 war eine weitere Aufgabe im Jahr 2023. Das Audit konnte Anfang 2024 erfolgreich abgeschlossen werden. Im Jahr 2021 haben wir über einen externen Dienstleister unseren CO2 -Fußabdruck (CCF-Corporate Carbon Footprint) für unser Unternehmen ermitteln lassen. Gem. ISO 14064 und GHG-Protocol (Greenhouse Gas Protocol) wurde der „Fußabdruck“ erfasst und berechnet. Die Voraussetzungen wurden auch im Jahr 2023 angepasst und mit Erfolg weiterentwickelt. Unser Energiemanagement wurde im Jahr 2023 weiter aus- und aufgebaut. Um die Energieeffizienz zu erhöhen, wurden wir Mitte des Jahres 2023 nach der Norm DIN EN ISO 50001 erfolgreich auditiert. Diese Norm ist ebenfalls für den Betrieb der Eisengießerei notwendig. Im Bereich der IT/EDV wurde das Rechenzentrum umfassend modernisiert. Dabei wurden die Server-Hardware, das Speichernetzwerk und die Sicherheits-Appliances ausgetauscht. Ebenso erfolgte die Aktualisierung der Basis-Software für den Betrieb sowie die Modernisierung des gesamten Kernbereichs der IT-Security-Systeme. Die Cyber-Herausforderungen werden regelmäßig überprüft und angepasst. Sonstige Darstellungen: Stärken und Schwächen des Unternehmens Das Unternehmen wird auf Basis mehrerer Standbeine geführt. Neben dem Ausbau des Kerngeschäfts Kanalguss und Entwässerungsrinnen werden die Bereiche Versorgung, GaLaBau und E-Commerce ausgebaut und weiterentwickelt. Alle Bereiche tragen zum Ergebnis der HYDROTEC Technologies AG bei und mindern das Risiko in labilen Teilmärkten. Interne Organisation und Entscheidungsfindung Wir arbeiten nach einem festgelegten Organigramm gem. DIN EN ISO 9001/2015. Die Unternehmensführung wird in zeitlich kurzen Abständen durch die Fachabteilungsleiter und Projektleiter informiert. Alle Entscheidungsträger sind durch moderne elektronische Kommunikationssysteme miteinander verbunden und haben neben den direkten Anbindungen auch jederzeit externe Zugriffsmöglichkeiten auf das interne EDV-System. Die Risikokommunikation ist gewährleistet. Jeder Mitarbeiter kann auf das im System bereitgestellte und permanent aktualisierte Handbuch gem. DIN EN 9001/2015 zugreifen. Eine regelmäßige Kontrolle über die sachdienliche Nutzung erfolgt durch den TÜV Rheinland im Rahmen eines Audits. Die Controlling-Abteilung berichtet monatlich in Form von Management-Reports an den Vorstand, die Profitcenter- und Bereichsleiter. Vorstand und sämtliche Abteilungsleiter haben jederzeit Zugriff auf Umsätze, Roherträge, Lagerbestand, Bestellmenge und weitere Detailinformationen zur kurzfristigen Entscheidungsfindung. Segmente und Standorte Die Unternehmensaktivitäten sind auf den Standort Wildeshausen konzentriert. Die Vertriebsaktivitäten sind in zwei Segmente (Inland und Ausland) untergliedert. 2. Darstellung der Lage Vermögenslage Die folgende Übersicht zeigt die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr:
Das Eigenkapital erhöhte sich um 4,71 Mio. EURO, bzw. 38,0 %. Das Fremdkapital reduzierte sich um 5,16 Mio. EURO. Die Bilanzsumme beträgt zum Ende des Jahres 2023 31,204 Mio. EURO. Im Jahr 2023 wurden die langfristigen Investitionskredite, die am 01.01.2023 bestanden um 0,103 Mio. abgebaut. Damit wurden die bisherigen langfristigen Kredite effektiv abgebaut. Sämtliche Investitionskredite - mit Ausnahme des neuen langfristigen Kredites für die Produktionshalle - wurden in 2023 getilgt. Finanzlage Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Das Ziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft, die Minimierung der Belastungen aus Fremdkapitalzinsen sowie die Beschaffung notwendiger und die Einhaltung vereinbarter Kreditrahmen. Kurzfristige Verbindlichkeiten werden durch Zahlungszuflüsse ausgeglichen. Soweit in Ausnahmefällen Einkäufen keine Verkäufe in gleicher Währung gegenüberstehen sollten, werden zur Sicherung vor Währungskursschwankungen entsprechende Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Währungsrisiken bestehen dadurch nicht. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Im Jahr 2023 gab es keine Neufinanzierungen, die mit Fremdkrediten abgedeckt wurden. Leasingfinanzierungen für Fahrzeug und Gabelstapler wurden im üblichen Rahmen der letzten Jahre vereinbart. Zur Finanzierung des Investitionsvorhabens „Eisengießerei“ erhielten wir die Zusage, aus dem Förderprogramm der KfW ein Darlehen in Höhe von EUR 13,5 Mio. zu erhalten. Ein Abruf der Summe erfolgte in 2023 nicht. Investitionen Das Investitionsprojekt „Errichtung einer Eisengießerei in Wildeshausen“ wurde in 2023 begonnen. Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:
Das Gesamtergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,455 Mio. EURO verschlechtert. II. Ausblick sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Risiken Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende Risiken bestanden am Bilanzstichtag nicht. Andere wesentliche Risiken Aktuell sehen wir keine wesentlichen Risiken auch im Jahr 2024 unser Unternehmen gut durch die teilweise schwierige politische Weltwirtschaftslage zu steuern. Finanzinstrumente Sicherungspolitik und Finanzderivate Im Wesentlichen ist die Gesellschaft im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit von Währungskursschwankungen oder Zinsschwankungen befreit. Währungskursrisiken werden durch Devisentermingeschäfte ausgeglichen. Alle Sicherungsmaßnahmen werden durch geschultes Finanzpersonal koordiniert. Sicherungsrichtlinien Für die Fremdwährungs- und Zinspolitik wurden verbindliche Richtlinien durch die Unternehmensleitung erlassen. Grundsätzlich gilt im Unternehmen: Spekulative Transaktionen werden nicht durchgeführt. Weitere Risiken Zum Bilanzstichtag bestanden weder Währungskursrisiken noch Zins-, Preisänderungs-, Liquiditäts-, Ausfall- und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen. Zur Abdeckung der Risiken von Forderungsausfällen besteht eine Warenkreditversicherung. Die Preisentwicklung der bezogenen Waren ist weitestgehend abhängig von der Entwicklung der weltweit geltenden Rohstoffpreise. Dieser Entwicklung folgen auch die Verkaufspreise in geringfügig abweichenden Zeitkorridoren. Risiken sind daraus nicht abzuleiten. 2. Chancen HYDROTEC sieht für das Jahr 2024 eine kontinuierliche Entwicklung des Inlands- und des Exportgeschäfts. Die Entwicklung von Umsatz und Ertrag ist weitgehend abhängig von der Entwicklung der weltweiten Rohstoffpreise. Sollten diese Preise im Zuge der weltweiten Nachfrage wieder anziehen, besteht auch in unserem Marktumfeld die Chance, deutliche Umsatz- und Ertragszuwächse zu erzielen. Das Risiko steigender Rohstoffpreise und ein damit verbundener Rückgang von Umsatz und Gesamtleistung kann von uns kurzfristig durch eine moderate Reduzierung der Fixkostenbelastung und gleichermaßen auch der variablen Kosten kompensiert werden. Lieferengpässe bestehen aktuell nicht. 3. Prognosebericht Trotz der aktuell nicht so einfachen allgemeinen weltwirtschaftlichen Lage sehen wir für das Jahr 2024 weiterhin eine gute Geschäftslage mit einer leichten Umsatzsteigerung, die ähnlich dem Verlauf des Jahres 2023 entspricht, mit teilweise anderen Entwicklungsschwerpunkten. Das Unternehmensergebnis wird sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 durch geplante Vorlaufkosten bezüglich der Eisengießerei leicht verringern.
Wildeshausen, den 31. März 2024 Hydrotec Technologies Aktiengesellschaft BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die HYDROTEC Technologies Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Wildeshausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter HRB 140799 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen In Vorjahren erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte wurden planmäßig über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben, da von einer tatsächlichen Nutzung während dieses Zeitraumes ausgegangen wird. Andere erworbene immaterielle Vermögensgegenstände, werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 bis 10 Jahre zugrunde gelegt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die degressive Abschreibungsmethode findet in bestimmten Fällen Anwendung, wenn sie dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird in diesen Fällen übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 250,00 EUR im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Zugänge, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als 250,00 EUR, jedoch nicht mehr als 1.000,00 EUR betragen, wird ein Sammelposten (Abschreibungspool) gebildet, der linear über eine Abschreibungsdauer von fünf Jahren aufgelöst wird. Im Zugangsjahr wird stets der volle Abschreibungssatz angewendet.
Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Warenbestände erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden mit den durchschnittlichen Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch anteilige angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Unverzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr sind abgezinst. Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert. Vermögens- sowie Ertrags- und Aufwandsverrechnung Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen sowie von Verpflichtungen aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung bei der HYDROTEC Technologies Aktiengesellschaft zum beizulegenden Zeitwert. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung der entsprechenden Verpflichtungen saldiert und im Finanzergebnis ausgewiesen. Weiterhin werden diese Vermögensgegenstände mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Vermögensgegenstände die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen wurden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Für die Abzinsung wird von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet. Die Abzinsung erfolgt mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird. Übrige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Erläuterungen der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der HYDROTEC Technologies Aktiengesellschaft dargestellt, der als Anlage beigefügt ist 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von 1.051 TEUR (Vorjahr: 712 TEUR). 3. Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 7.804 TEUR (Vorjahr: 6.643 TEUR) enthalten. 4. Pensionsrückstellung Einem Erfüllungsbetrag von 288 TEUR (Vorjahr: 352 TEUR) aus Pensionsrückstellungen steht ein zu verrechnendes Vermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von 345 TEUR (Vorjahr: 319 TEUR) gegenüber. Die Anschaffungskosten des zu verrechnenden Vermögens betragen 345 TEUR. Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsansprüche aus Versicherungen. Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2023 basiert auf einem Rechnungszins von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %), einem Rententrend von 0,00 % sowie einem Gehaltstrend von 0,00 %. Die Sterbewahrscheinlichkeit basiert auf den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Köln 2018). Ein zur Ausschüttung gesperrter Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB liegt zum Bilanzstichtag nicht vor. 5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 8.975.954,95 EUR (Vorjahr: 13.804.858,03 EUR) durch Eintragung einer Grundschuld und Sicherungsabtretungen besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 20 TEUR). Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
2. Periodenfremde Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von insgesamt 152 TEUR enthalten, die aus
resultieren. 3. Abschreibungen auf Finanzanlagen Die Abschreibungen betreffen mit 50 TEUR außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen. 4. Angabe gemäß § 277 Abs. 5 HGB Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 39 TEUR (Vorjahr: 48 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von 65 TEUR (Vorjahr: 28 TEUR) aus der Umrechnung in fremder Währung. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten 9 TEUR aus der Aufzinsung von Rückstellungen (Vorjahr: 9 TEUR). 5. Außergewöhnliche Posten Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von 64 TEUR angefallen, die ausschließlich die Anpassung der Bilanzierung der Pensionsrückstellung betreffen. Im abgelaufenen Berichtsjahr erfolgte die Bilanzierung erstmals unter Berücksichtigung des IDW RH FAB 1.021. Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft Vorstand Dipl.-Volkswirt Uwe Brinkschulte (Vertrieb Inland, Export, Beteiligungen/Partner und Unternehmensentwicklung) - Vorsitzender Dipl.-Ingenieur Jürgen Unewisse (Kundenguss/Sonderprodukte, Technik, Materialbeschaffung, Produktion/Lager und Unternehmensentwicklung/Beteiligungen/Partner) Auf die in § 285 Nr. 9 a) und b) HGB bezeichneten Angaben wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Aufsichtsrat Donatus Hürzeler, Rechtsanwalt - Vorsitzender Dr. Zoltán Szalontai, Geschäftsführer der HYDROTEC Hungary Kft. Hans-Peter Beulshausen, Unternehmensberater (bis zum 15. Mai 2023) Iris Schäfer, Dipl.-Kauffrau Michael Utikal, Dipl.-Kaufmann, Steuerberater, Bremen (ab dem 16. Mai 2023) Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats belaufen sich im Berichtsjahr auf 14 TEUR. 2. Zahl und Nennbetrag der Aktien Das Grundkapital der Gesellschaft ist nach der von der am 15. Mai 2023 durch die Hauptversammlung beschlossenen Kapitalerhöhung durch die Ausgabe von 692.000 neuer Aktien zum 31. Dezember 2023 nunmehr in 4.498.000 Stammaktien im Nennbetrag von je 1,00 EUR eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Namen. 3. Kapitalrücklage Im Zusammenhang mit der Erhöhung des Grundkapitals wurde ein hieraus resultierendes Agio in Höhe von EUR 3.308.000,00 in die Kapitalrücklage eingestellt. 4. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 109 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:
5. Anteilsbesitz Zum 31. Dezember 2023 war die Gesellschaft an den folgenden Unternehmen gem. § 271 Abs. 1 HGB beteiligt:
1) vorläufiger Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 2) Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 3) Jahresabschluss zum 31. März 2022 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
7. Honorar des Abschlussprüfers Die für den Abschlussprüfer des Jahresabschlusses im Geschäftsjahr als Aufwand erfassten Honorare gliedern sich wie folgt:
8. ErgebnisverwendungsvorschlagAusgehend von einem Jahresüberschuss von 1.011 TEUR ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von 7.804 TEUR und einer Ausschüttung in Höhe von 305 TEUR ein Bilanzgewinn von 8.510 TEUR. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe in den Gewinnvortrag einzustellen.
Wildeshausen, den 31. März 2024 gez. Uwe Brinkschulte gez. Jürgen Unewisse, Vorstand Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde am 7. Mai 2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HYDROTEC Technologies Aktiengesellschaft Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HYDROTEC Technologies Aktiengesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HYDROTEC Technologies Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 19. April 2024 Treuhand Weser-Ems GmbH Schürmann, Wirtschaftsprüfer Blohm, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsWährend des Geschäftsjahres 2023 hat sich der Aufsichtsrat durch laufende Berichterstattung des Vorstands über die Geschäftsführung des Unternehmens unterrichtet. In verschiedenen Sitzungen mit dem Vorstand wurden im Berichtszeitraum wichtige Fragen der Geschäftsführung besprochen. In seiner Sitzung vom 07. Mai 2024 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023, den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 und den Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns 2023 geprüft und den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung sind Einwendungen über den Jahresabschluss 2023 und den Lagebericht nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss nebst Lagebericht gebilligt; dieser ist damit festgestellt. Dem Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands schließt sich der Aufsichtsrat an.
Wildeshausen, den 07. Mai 2024 Donatus Hürzeler Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses 2023Die ordentliche Hauptversammlung vom 07. Mai 2024 hat beschlossen, aus dem zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 8.510.379,08 EUR vollständig in den Gewinnvortrag einzustellen.
Wildeshausen, den 07. Mai 2024 Der Vorstand |
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