HYDROTEC Technologies Aktiengesellschaft

Düngstruper Straße 46, 27793 Wildeshausen, DEU

Master Data

Registry
Register court Oldenburg HRB 140799
Registered
10/16/1991
Industry
Trade of steam, hot water and cooled airAgents involved in the sale of plumbing and heating equipment and supplies, air conditioningManufacture of heat pumps
Purpose
Die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Entwässerungssystemen, der Im- und Export und der Handel mit Produkten der Entwässerungs- und Versorgungstechnik sowie mit Produkten aus dem Bereich der Abfallentsorgung und mit Sonderprodukten jeglicher Art.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Ingo Vogel
since 3/9/2026
Procura
Peter Strauß
since 9/8/2011
Procura
Jürgen Unewisse
since 6/28/2010
Board Member
Uwe Brinkschulte
since 1/4/2006
Board Member

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

HYDROTEC Technologies Aktiengesellschaft

Wildeshausen

Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Wirtschaftsbericht

1. Darstellung zum Geschäftsverlauf

Wirtschaftliches Umfeld

Das Jahr 2023 war insgesamt ein Jahr mit einigen Herausforderungen durch neue Krisen auf dem Weltmarkt, Energiekrise sowie Preisentwicklungen für Baumaterialien, Containeranlieferungskosten und eine verschlechterte reale Baukonjunktur im Hochbau. Die Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe zeigt ein Minus von 5 % zum Vorjahr.

Die Zinsentwicklung hat verstärkt eine wesentliche Rolle in der Investitionsplanung und für das gebundene Kapital gespielt.

Nachdem im Jahr 2022 die Containeranlieferungspreise auf einem sehr hohen Niveau gehandelt wurden, hat sich die Lage in 2023 normalisiert.

Durch unterschiedliche Produktbereiche, Lieferquellen und flexible Prozesssteuerungen konnte sich HYDROTEC auf dem Gesamtmarkt gut behaupten und den geänderten Gegebenheiten des Jahres 2023 anpassen.

Die Bauprognose für das Jahr 2024 wird insgesamt als verhalten eingestuft.

Umsatzentwicklung

Die Umsätze des Berichtsjahres zeigen nach Segmenten im Vergleich zum Vorjahr folgende Entwicklung:

2023
TEUR
2022
TEUR
Veränderung
TEUR
%
Inland 21.933 32.094 - 10.161 - 31,66
Ausland 17.523 18.407 - 884 - 4,80
39.456 50.501 - 11.045 - 21,87

Insgesamt verringerte sich der Umsatz im Jahr 2023 um 21,87 %.

Neben den oben genannten Faktoren resultiert der Umsatzrückgang aus Marktpreisanpassungen.

Der Umsatzrückgang im Export resultiert überwiegend aus Marktpreisanpassungen durch reduzierte Frachtkosten.

Produktion und Lagerhaltung

Der Produktionsbereich beschäftigt sich überwiegend mit der Herstellung und Verarbeitung von Betongussprodukten und Rinnensystemen. Zur Herstellung von beschichteten Schachtabdeckungen und Entwässerungsrinnen steht der Produktion ein Fertigungsverfahren zur Verfügung, mit der nach einer besonderen PUR-Technologie eine Ummantelung mit Polyurethan eingossen werden kann. Weiterhin steht eine Blechfertigung zur Verfügung.

Die Lagerhaltung unserer Produkte erfolgt auf dem Außengelände, in den betriebseigenen Lagerhallen bzw. in dem im Jahr 2020 errichteten automatischen Hochregallager in einer der Produktionshallen. Neben diesen Lagerplätzen steht für die Rinnenfertigung ein voll automatisches Hochregallager von der Fertigung bis zur Palettierung zur Verfügung. Die Lagerhaltung erfolgt nach aktuellen digitalen Standards. Die Gabelstapler sind ebenfalls nach diesen Standards ausgerüstet.

Beschaffungsmarkt

Die Beschaffung der Produkte im Bereich der Entwässerung, Versorgung und GalaBau erfolgt in Deutschland, Europa und weltweit.

Personal- und Sozialbereich

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, allerdings ist dagegen die Personalaufwandsquote im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Die Kosten im Bereich der Personalentwicklung sind zum Vorjahr um 11,3 % gesunken. Dies resultiert aus einer veränderten Personalbeschaffungsstrategie. Der Ausbildungstand unserer Mitarbeiter wird dem Bedarf durch veränderte Rahmenbedingungen regelmäßig angepasst.

Die Besetzung der offenen Stellen gestaltet sich aufgrund des aktuellen Arbeitsmarktes als eine große Herausforderung. Die Fluktuationsquote ist zum Vergleich des Vorjahres unverändert, wobei die durchschnittliche Beschäftigungsdauer angestiegen ist.

Unser Personalstamm umfasst Ende des Jahres 119 Mitarbeiter, davon sind 15 Beschäftigte in Teilzeit und 3 Beschäftigte in einem geringfügigen Arbeitsverhältnis sowie 7 im Bereich der Ausbildung. Im Durchschnitt auf Basis einer 40-Stunden-Woche entspricht das 107 Mitarbeiter. Im Rahmen unseres Betrieblichen Gesundheitsmanagements wurden notwendige Anschaffungen getätigt und Maßnahmen weiter ausgebaut. Zudem bieten wir unseren Mitarbeitern verschiedene Benefits an.

Fremdpersonal wurde im Jahr 2023 nicht eingesetzt.

Die Digitalisierung steht weiterhin im Fokus der Unternehmensziele. Hier werden weitere Bedarfe aufgedeckt und nach Lösungen gesucht. Ein weiteres Ziel im Bereich Personal- und Sozialbereich ist der Aufbau der Arbeitgebermarke.

Die Informationspolitik im Unternehmen wird durch das Mitarbeiter-Portal gewährleistet. Dieses wurde im Jahr 2022 neu aufgesetzt und in 2023 um weitere Funktionalitäten erweitert. Alle internen Stakeholder haben dadurch die Möglichkeit, sich über alle relevanten Neuerungen zu informieren oder informiert zu werden.

Die Mitarbeiter wurden über das verpflichtende „Hinweisgebersystem“ informiert und die Meldestelle wurde eingerichtet.

Die Compliance-Richtlinien stehen den Mitarbeitern im Intranet zur Verfügung und können über das System oder direkt Kontakt aufnehmen.

Wichtige Vorgänge des Berichtsjahres

Im Jahr 2022 wurde der Bau einer Eisengießerei auf dem vorhandenen Grundstück an der Düngstruper Straße 46/48 in Wildeshausen beschlossen. Nach Erteilung der Baugenehmigung wurde mit dem Bau im 4. Quartal 2023 begonnen.

Eine Fertigstellung der Gießerei und Produktionsstart wurde auf Ende 2024/Anfang 2025 geplant.

Die Norm DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement) wurde Mitte 2022 erfolgreich auditiert und in 2023 weiterentwickelt. Diese Norm ist vermehrt Bestandteil nationaler und internationaler Ausschreibungen, unterstützt die Umweltkultur sowie die Managementprozesse im Unternehmen.

Die Vorbereitung und stetige Anpassung an die Voraussetzungen des Wiederholungsaudits der DIN EN 9001 war eine weitere Aufgabe im Jahr 2023. Das Audit konnte Anfang 2024 erfolgreich abgeschlossen werden.

Im Jahr 2021 haben wir über einen externen Dienstleister unseren CO2 -Fußabdruck (CCF-Corporate Carbon Footprint) für unser Unternehmen ermitteln lassen. Gem. ISO 14064 und GHG-Protocol (Greenhouse Gas Protocol) wurde der „Fußabdruck“ erfasst und berechnet. Die Voraussetzungen wurden auch im Jahr 2023 angepasst und mit Erfolg weiterentwickelt.

Unser Energiemanagement wurde im Jahr 2023 weiter aus- und aufgebaut. Um die Energieeffizienz zu erhöhen, wurden wir Mitte des Jahres 2023 nach der Norm DIN EN ISO 50001 erfolgreich auditiert. Diese Norm ist ebenfalls für den Betrieb der Eisengießerei notwendig.

Im Bereich der IT/EDV wurde das Rechenzentrum umfassend modernisiert. Dabei wurden die Server-Hardware, das Speichernetzwerk und die Sicherheits-Appliances ausgetauscht. Ebenso erfolgte die Aktualisierung der Basis-Software für den Betrieb sowie die Modernisierung des gesamten Kernbereichs der IT-Security-Systeme. Die Cyber-Herausforderungen werden regelmäßig überprüft und angepasst.

Sonstige Darstellungen:

Stärken und Schwächen des Unternehmens

Das Unternehmen wird auf Basis mehrerer Standbeine geführt. Neben dem Ausbau des Kerngeschäfts Kanalguss und Entwässerungsrinnen werden die Bereiche Versorgung, GaLaBau und E-Commerce ausgebaut und weiterentwickelt. Alle Bereiche tragen zum Ergebnis der HYDROTEC Technologies AG bei und mindern das Risiko in labilen Teilmärkten.

Interne Organisation und Entscheidungsfindung

Wir arbeiten nach einem festgelegten Organigramm gem. DIN EN ISO 9001/2015. Die Unternehmensführung wird in zeitlich kurzen Abständen durch die Fachabteilungsleiter und Projektleiter informiert. Alle Entscheidungsträger sind durch moderne elektronische Kommunikationssysteme miteinander verbunden und haben neben den direkten Anbindungen auch jederzeit externe Zugriffsmöglichkeiten auf das interne EDV-System.

Die Risikokommunikation ist gewährleistet. Jeder Mitarbeiter kann auf das im System bereitgestellte und permanent aktualisierte Handbuch gem. DIN EN 9001/2015 zugreifen. Eine regelmäßige Kontrolle über die sachdienliche Nutzung erfolgt durch den TÜV Rheinland im Rahmen eines Audits.

Die Controlling-Abteilung berichtet monatlich in Form von Management-Reports an den Vorstand, die Profitcenter- und Bereichsleiter.

Vorstand und sämtliche Abteilungsleiter haben jederzeit Zugriff auf Umsätze, Roherträge, Lagerbestand, Bestellmenge und weitere Detailinformationen zur kurzfristigen Entscheidungsfindung.

Segmente und Standorte

Die Unternehmensaktivitäten sind auf den Standort Wildeshausen konzentriert.

Die Vertriebsaktivitäten sind in zwei Segmente (Inland und Ausland) untergliedert.

2. Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die folgende Übersicht zeigt die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 14.390 46,1 11.371 35,9
Umlaufvermögen, Abgrenzungen und aktive Unterschiedsbeträge 16.814 53,9 20.288 64,1
AKTIVA 31.204 100,0 31.659 100,0
Eigenkapital 17.098 54,8 12.392 39,2
Lang- und mittelfristiges Fremdkapital 685 2,2 788 2,4
Kurzfristiges Fremdkapital 13.421 43,0 18.479 58,4
PASSIVA 31.204 100,0 31.659 100,0

Das Eigenkapital erhöhte sich um 4,71 Mio. EURO, bzw. 38,0 %. Das Fremdkapital reduzierte sich um 5,16 Mio. EURO. Die Bilanzsumme beträgt zum Ende des Jahres 2023 31,204 Mio. EURO. Im Jahr 2023 wurden die langfristigen Investitionskredite, die am 01.01.2023 bestanden um 0,103 Mio. abgebaut. Damit wurden die bisherigen langfristigen Kredite effektiv abgebaut. Sämtliche Investitionskredite - mit Ausnahme des neuen langfristigen Kredites für die Produktionshalle - wurden in 2023 getilgt.

Finanzlage

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Das Ziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft, die Minimierung der Belastungen aus Fremdkapitalzinsen sowie die Beschaffung notwendiger und die Einhaltung vereinbarter Kreditrahmen. Kurzfristige Verbindlichkeiten werden durch Zahlungszuflüsse ausgeglichen. Soweit in Ausnahmefällen Einkäufen keine Verkäufe in gleicher Währung gegenüberstehen sollten, werden zur Sicherung vor Währungskursschwankungen entsprechende Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Währungsrisiken bestehen dadurch nicht.

Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Im Jahr 2023 gab es keine Neufinanzierungen, die mit Fremdkrediten abgedeckt wurden.

Leasingfinanzierungen für Fahrzeug und Gabelstapler wurden im üblichen Rahmen der letzten Jahre vereinbart.

Zur Finanzierung des Investitionsvorhabens „Eisengießerei“ erhielten wir die Zusage, aus dem Förderprogramm der KfW ein Darlehen in Höhe von EUR 13,5 Mio. zu erhalten. Ein Abruf der Summe erfolgte in 2023 nicht.

Investitionen

Das Investitionsprojekt „Errichtung einer Eisengießerei in Wildeshausen“ wurde in 2023 begonnen.

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

2023
TEUR
2022
TEUR
Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 5.713 - 802
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit - 3.807 - 1.435
Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit - 314 - 1.828
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 1.592 - 4.065
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode - 4.770 - 705
Finanzmittelbestand am Ende der Periode - 3.718 - 4.770

Ertragslage

Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:

2023 2022 Ergebnisveränderung
TEUR TEUR TEUR %
Rohergebnis (ohne neutrale Erträge) 13.138 14.562 - 1.424 - 9,78
Betriebsergebnis 1.916 2.459 - 543 - 22,08
Finanzergebnis - 570 - 321 - 249 - 77,57
neutrales Ergebnis 120 - 28 148 528,57
ergebnisabhängige Steuern - 455 - 644 189 - 29,35
Jahresüberschuss 1.011 1.466 - 455

Das Gesamtergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,455 Mio. EURO verschlechtert.

II. Ausblick sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Risiken

Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende Risiken bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Andere wesentliche Risiken

Aktuell sehen wir keine wesentlichen Risiken auch im Jahr 2024 unser Unternehmen gut durch die teilweise schwierige politische Weltwirtschaftslage zu steuern.

Finanzinstrumente

Sicherungspolitik und Finanzderivate

Im Wesentlichen ist die Gesellschaft im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit von Währungskursschwankungen oder Zinsschwankungen befreit. Währungskursrisiken werden durch Devisentermingeschäfte ausgeglichen. Alle Sicherungsmaßnahmen werden durch geschultes Finanzpersonal koordiniert.

Sicherungsrichtlinien

Für die Fremdwährungs- und Zinspolitik wurden verbindliche Richtlinien durch die Unternehmensleitung erlassen. Grundsätzlich gilt im Unternehmen: Spekulative Transaktionen werden nicht durchgeführt.

Weitere Risiken

Zum Bilanzstichtag bestanden weder Währungskursrisiken noch Zins-, Preisänderungs-, Liquiditäts-, Ausfall- und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen. Zur Abdeckung der Risiken von Forderungsausfällen besteht eine Warenkreditversicherung. Die Preisentwicklung der bezogenen Waren ist weitestgehend abhängig von der Entwicklung der weltweit geltenden Rohstoffpreise. Dieser Entwicklung folgen auch die Verkaufspreise in geringfügig abweichenden Zeitkorridoren. Risiken sind daraus nicht abzuleiten.

2. Chancen

HYDROTEC sieht für das Jahr 2024 eine kontinuierliche Entwicklung des Inlands- und des Exportgeschäfts.

Die Entwicklung von Umsatz und Ertrag ist weitgehend abhängig von der Entwicklung der weltweiten Rohstoffpreise. Sollten diese Preise im Zuge der weltweiten Nachfrage wieder anziehen, besteht auch in unserem Marktumfeld die Chance, deutliche Umsatz- und Ertragszuwächse zu erzielen.

Das Risiko steigender Rohstoffpreise und ein damit verbundener Rückgang von Umsatz und Gesamtleistung kann von uns kurzfristig durch eine moderate Reduzierung der Fixkostenbelastung und gleichermaßen auch der variablen Kosten kompensiert werden.

Lieferengpässe bestehen aktuell nicht.

3. Prognosebericht

Trotz der aktuell nicht so einfachen allgemeinen weltwirtschaftlichen Lage sehen wir für das Jahr 2024 weiterhin eine gute Geschäftslage mit einer leichten Umsatzsteigerung, die ähnlich dem Verlauf des Jahres 2023 entspricht, mit teilweise anderen Entwicklungsschwerpunkten.

Das Unternehmensergebnis wird sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 durch geplante Vorlaufkosten bezüglich der Eisengießerei leicht verringern.

 

Wildeshausen, den 31. März 2024

Hydrotec Technologies Aktiengesellschaft

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 14.390.665,82 11.371.244,97
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 244.117,56 352.906,91
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 244.116,56 352.905,91
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen 9.953.212,73 6.697.940,19
1. Grundstücke und Bauten 4.307.002,63 4.461.440,92
2. technische Anlagen und Maschinen 1.054.356,12 1.193.504,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 852.491,57 869.709,58
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.739.362,41 173.284,92
III. Finanzanlagen 4.193.335,53 4.320.397,87
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.940,50 6.942,50
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.489.750,30 1.566.811,64
3. Beteiligungen 2.696.644,73 2.746.643,73
B. UMLAUFVERMÖGEN 16.659.344,56 20.213.481,86
I. Vorräte 11.643.588,43 16.540.567,91
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.590.229,85 6.264.384,86
2. unfertige Erzeugnisse 746.044,72 906.069,70
3. fertige Erzeugnisse und Waren 7.307.313,86 9.370.113,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.015.489,63 3.671.356,24
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.629.756,26 2.202.617,93
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 908.760,78 627.176,26
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 141.823,10 84.823,67
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.335.149,49 756.738,38
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 266,50 1.557,71
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 96.633,50 74.572,53
1. sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 96.633,50 74.572,53
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 57.831,00 0,00
31.204.474,88 31.659.299,36

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 17.097.893,96 12.391.501,95
I. Gezeichnetes Kapital 4.498.000,00 3.806.000,00
II. Kapitalrücklage 4.028.040,00 720.040,00
III. Gewinnrücklagen 61.474,88 61.474,88
1. gesetzliche Rücklagen 61.474,88 61.474,88
IV. Bilanzgewinn 8.510.379,08 7.803.987,07
B. RÜCKSTELLUNGEN 440.564,90 505.916,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 32.483,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 51.115,00
3. sonstige Rückstellungen 440.564,90 422.318,00
C. VERBINDLICHKEITEN 13.666.016,02 18.761.881,41
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.975.954,95 13.804.858,03
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.000.000,00 1.000.000,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.458.454,78 1.073.840,93
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen 202.005,06 201.000,06
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 431.230,43 532.099,64
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 19.660,56
7. sonstige Verbindlichkeiten 1.598.370,80 2.130.422,19
- davon aus Steuern: EUR 75.449,02 (Vorjahr: EUR 46.162,10)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 7.326,51 (Vorjahr: EUR 1.049,06)
31.204.474,88 31.659.299,36

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 39.456.489,40 50.501.379,77
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -280.829,40 1.740.080,23
3. Gesamtleistung 39.175.660,00 52.241.460,00
4. sonstige betriebliche Erträge 412.644,93 198.700,84
5. Materialaufwand 26.103.039,24 37.732.699,93
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 26.041.192,08 37.309.254,10
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 61.847,16 423.445,83
6. Rohergebnis 13.485.265,69 14.707.460,91
7. Personalaufwand 6.362.704,77 6.453.278,62
a) Löhne und Gehälter 5.317.017,82 5.348.457,26
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.045.686,95 1.104.821,36
- davon für Altersversorgung: EUR 5.477,43 (Vorjahr: EUR 35.542,97)
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 949.257,28 938.876,22
9. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.052.484,38 4.862.726,93
10. Betriebsergebnis 2.120.819,26 2.452.579,14
11. Erträge aus Beteiligungen 47.739,05 64.283,27
12. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 65.801,17 65.365,84
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen 50.002,00 0,00
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 683.922,35 450.010,79
15. Finanzergebnis -620.384,13 -320.361,68
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 459.097,95 642.564,23
17. Ergebnis nach Steuern 1.041.337,18 1.489.653,23
18. sonstige Steuern 30.465,96 23.939,92
19. Jahresüberschuss 1.010.871,22 1.465.713,31
20. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.803.987,86 6.642.752,97
21. Ausschüttung -304.480,00 -304.479,21
22. Bilanzgewinn 8.510.379,08 7.803.987,07

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die HYDROTEC Technologies Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Wildeshausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter HRB 140799 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen

In Vorjahren erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte wurden planmäßig über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben, da von einer tatsächlichen Nutzung während dieses Zeitraumes ausgegangen wird. Andere erworbene immaterielle Vermögensgegenstände, werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 bis 10 Jahre zugrunde gelegt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die degressive Abschreibungsmethode findet in bestimmten Fällen Anwendung, wenn sie dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird in diesen Fällen übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 250,00 EUR im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Zugänge, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als 250,00 EUR, jedoch nicht mehr als 1.000,00 EUR betragen, wird ein Sammelposten (Abschreibungspool) gebildet, der linear über eine Abschreibungsdauer von fünf Jahren aufgelöst wird. Im Zugangsjahr wird stets der volle Abschreibungssatz angewendet.

Nutzungsdauer der Sachanlagen
Gebäude 25 bis 50 Jahre
Außenanlagen 5 bis 19 Jahre
technische Anlagen und Maschinen 3 bis 15 Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt.

Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Warenbestände erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden mit den durchschnittlichen Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch anteilige angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Unverzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr sind abgezinst.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert.

Vermögens- sowie Ertrags- und Aufwandsverrechnung

Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen sowie von Verpflichtungen aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung bei der HYDROTEC Technologies Aktiengesellschaft zum beizulegenden Zeitwert. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung der entsprechenden Verpflichtungen saldiert und im Finanzergebnis ausgewiesen. Weiterhin werden diese Vermögensgegenstände mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Vermögensgegenstände die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung.

Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen wurden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Für die Abzinsung wird von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet. Die Abzinsung erfolgt mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird.

Übrige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Erläuterungen der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der HYDROTEC Technologies Aktiengesellschaft dargestellt, der als Anlage beigefügt ist

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von 1.051 TEUR (Vorjahr: 712 TEUR).

3. Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 7.804 TEUR (Vorjahr: 6.643 TEUR) enthalten.

4. Pensionsrückstellung

Einem Erfüllungsbetrag von 288 TEUR (Vorjahr: 352 TEUR) aus Pensionsrückstellungen steht ein zu verrechnendes Vermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von 345 TEUR (Vorjahr: 319 TEUR) gegenüber. Die Anschaffungskosten des zu verrechnenden Vermögens betragen 345 TEUR. Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsansprüche aus Versicherungen.

Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2023 basiert auf einem Rechnungszins von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %), einem Rententrend von 0,00 % sowie einem Gehaltstrend von 0,00 %. Die Sterbewahrscheinlichkeit basiert auf den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Köln 2018).

Ein zur Ausschüttung gesperrter Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB liegt zum Bilanzstichtag nicht vor.

5. Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.975.954,95 8.290.494,65 300.000,00 385.460,30
Vorjahreswerte 13.804.858,03 13.048.899,36 300.000,00 455.958,67
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.000.000,00 1.000.000,00 0,00 0,00
Vorjahreswerte 1.000.000,00 1.000.000,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.458.454,78 1.458.454,78 0,00 0,00
Vorjahreswerte 1.073.840,93 1.073.840,93 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen 202.005,06 202.005,06 0,00 0,00
Vorjahreswerte 201.000,06 201.000,06 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 431.230,43 431.230,43 0,00 0,00
Vorjahreswerte 532.099,64 532.099,64 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahreswerte 19.660,56 19.660,56 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.598.370,80 1.598.370,80 0,00 0,00
Vorjahreswerte 2.130.422,19 2.130.442,19 0,00 0,00
13.666.016,02 12.980.555,72 300.000,00 385.460,30
Vorjahreswerte 18.761.881,41 18.005.942,74 300.000,00 455.958,67

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 8.975.954,95 EUR (Vorjahr: 13.804.858,03 EUR) durch Eintragung einer Grundschuld und Sicherungsabtretungen besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 20 TEUR).

Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

TEUR
Inland 21.933
Ausland 17.523
39.456

2. Periodenfremde Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von insgesamt 152 TEUR enthalten, die aus

Auflösung von Rückstellungen

Erträgen aus Anlagenabgängen

resultieren.

3. Abschreibungen auf Finanzanlagen

Die Abschreibungen betreffen mit 50 TEUR außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen.

4. Angabe gemäß § 277 Abs. 5 HGB

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 39 TEUR (Vorjahr: 48 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von 65 TEUR (Vorjahr: 28 TEUR) aus der Umrechnung in fremder Währung.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten 9 TEUR aus der Aufzinsung von Rückstellungen (Vorjahr: 9 TEUR).

5. Außergewöhnliche Posten

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von 64 TEUR angefallen, die ausschließlich die Anpassung der Bilanzierung der Pensionsrückstellung betreffen. Im abgelaufenen Berichtsjahr erfolgte die Bilanzierung erstmals unter Berücksichtigung des IDW RH FAB 1.021.

Sonstige Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Vorstand

Dipl.-Volkswirt Uwe Brinkschulte (Vertrieb Inland, Export, Beteiligungen/Partner und Unternehmensentwicklung) - Vorsitzender

Dipl.-Ingenieur Jürgen Unewisse (Kundenguss/Sonderprodukte, Technik, Materialbeschaffung, Produktion/Lager und Unternehmensentwicklung/Beteiligungen/Partner)

Auf die in § 285 Nr. 9 a) und b) HGB bezeichneten Angaben wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Aufsichtsrat

Donatus Hürzeler, Rechtsanwalt - Vorsitzender

Dr. Zoltán Szalontai, Geschäftsführer der HYDROTEC Hungary Kft.

Hans-Peter Beulshausen, Unternehmensberater (bis zum 15. Mai 2023)

Iris Schäfer, Dipl.-Kauffrau

Michael Utikal, Dipl.-Kaufmann, Steuerberater, Bremen (ab dem 16. Mai 2023)

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats belaufen sich im Berichtsjahr auf 14 TEUR.

2. Zahl und Nennbetrag der Aktien

Das Grundkapital der Gesellschaft ist nach der von der am 15. Mai 2023 durch die Hauptversammlung beschlossenen Kapitalerhöhung durch die Ausgabe von 692.000 neuer Aktien zum 31. Dezember 2023 nunmehr in 4.498.000 Stammaktien im Nennbetrag von je 1,00 EUR eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Namen.

3. Kapitalrücklage

Im Zusammenhang mit der Erhöhung des Grundkapitals wurde ein hieraus resultierendes Agio in Höhe von EUR 3.308.000,00 in die Kapitalrücklage eingestellt.

4. Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 109 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:

gewerbliche Arbeitnehmer 45
Angestellte 58
Auszubildende 6
109

5. Anteilsbesitz

Zum 31. Dezember 2023 war die Gesellschaft an den folgenden Unternehmen gem. § 271 Abs. 1 HGB beteiligt:

Firma Sitz Eigenkapital Anteil am Kapital
%
Jahresergebnis
SAS HYDROTEC T.P FRANCE Digoin/Frankreich -187.532 EUR 96 8.854 EUR
HYDROTEC Technologies Sp. z o.o. Poznan/Polen -236.917 EUR 100 15.635 EUR 1)
HYDROTEC Foundry (Dingzhou) Ltd. Dingzhou/VR China 393.7105 EUR 29 0 EUR 2)
HYDROTEC Nederland B.V. Utrecht/Niederlande 2.073 EUR 50 -97.927 EUR 2)
HYDROTEC Technologies India Pvt. Ltd. Kalkutta/Indien 45.247 EUR 99 18.017 EUR 3)
Erkon Döküm Insaat Turizm Ticaret ve Sanayi Anonim Sirteki Konya/Türkei 8.602.958 EUR 10 4.557.668 EUR 2)
H-TEC Drainage Systems Ltd. Waterford/Irland 284 EUR 84 -90.979 EUR 2)

1) vorläufiger Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

2) Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022

3) Jahresabschluss zum 31. März 2022

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

2024
EUR
2025 bis 2028
EUR
Projekt Eisengießerei 6.901.000 0
Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 192.300 543.000

7. Honorar des Abschlussprüfers

Die für den Abschlussprüfer des Jahresabschlusses im Geschäftsjahr als Aufwand erfassten Honorare gliedern sich wie folgt:

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 36
Steuerberatungsleistungen 6
42

8. Ergebnisverwendungsvorschlag

Ausgehend von einem Jahresüberschuss von 1.011 TEUR ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von 7.804 TEUR und einer Ausschüttung in Höhe von 305 TEUR ein Bilanzgewinn von 8.510 TEUR.

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe in den Gewinnvortrag einzustellen.

 

Wildeshausen, den 31. März 2024

gez. Uwe Brinkschulte

gez. Jürgen Unewisse, Vorstand

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 7. Mai 2024 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 793.333,90 11.648,00 0,00 804.981,90
2. Geschäfts- oder Firmenwert 43.034,11 0,00 0,00 43.034,11
836.368,01 11.648,00 0,00 848.016,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 9.605.196,61 39.282,20 21.434,00 9.623.044,81
2. technische Anlagen und Maschinen 5.658.455,96 294.651,41 268.071,00 5.685.036,37
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.153.103,58 196.646,19 71.510,14 2.278.239,63
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 173.284,92 3.734.161,51 168.084,02 3.739.362,41
17.590.041,07 4.264.741,31 529.099,16 21.325.683,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 78.947,33 0,00 0,00 78.947,33
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.804.311,64 600.000,00 677.061,34 1.727.250,30
3. Beteiligungen 2.746.643,73 1,00 0,00 2.746.644,73
4.629.902,70 600.001,00 677.061,34 4.552.842,36
23.056.311,78 4.876.390,31 1.206.160,50 26.726.541,59
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 440.427,99 120.437,35 0,00 560.865,34
2. Geschäfts- oder Firmenwert 43.033,11 0,00 0,00 43.033,11
483.461,10 120.437,35 0,00 603.898,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 5.143.755,69 193.718,49 21.432,00 5.316.042,18
2. technische Anlagen und Maschinen 4.464.951,19 429.943,96 264.214,90 4.630.680,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.283.394,00 205.157,48 62.803,42 1.425.748,06
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
10.892.100,88 828.819,93 348.450,32 11.372.470,49
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 72.004,83 2,00 0,00 72.006,83
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 237.500,00 0,00 0,00 237.500,00
3. Beteiligungen 0,00 50.000,00 0,00 50.000,00
309.504,83 50.002,00 0,00 359.506,83
11.685.066,81 999.259,28 348.450,32 12.335.875,77
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 244.116,56 352.905,91
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
244.117,56 352.906,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.307.002,63 4.461.440,92
2. technische Anlagen und Maschinen 1.054.356,12 1.193.504,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 852.491,57 869.709,58
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.739.362,41 173.284,92
9.953.212,73 6.697.940,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.940,50 6.942,50
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.489.750,30 1.566.811,64
3. Beteiligungen 2.696.644,73 2.746.643,73
4.193.335,53 4.320.397,87
14.390.665,82 11.371.244,97

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HYDROTEC Technologies Aktiengesellschaft

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HYDROTEC Technologies Aktiengesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HYDROTEC Technologies Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, den 19. April 2024

Treuhand Weser-Ems GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schürmann, Wirtschaftsprüfer

Blohm, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Während des Geschäftsjahres 2023 hat sich der Aufsichtsrat durch laufende Berichterstattung des Vorstands über die Geschäftsführung des Unternehmens unterrichtet. In verschiedenen Sitzungen mit dem Vorstand wurden im Berichtszeitraum wichtige Fragen der Geschäftsführung besprochen.

In seiner Sitzung vom 07. Mai 2024 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023, den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 und den Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns 2023 geprüft und den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen.

Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung sind Einwendungen über den Jahresabschluss 2023 und den Lagebericht nicht zu erheben.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss nebst Lagebericht gebilligt; dieser ist damit festgestellt. Dem Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands schließt sich der Aufsichtsrat an.

 

Wildeshausen, den 07. Mai 2024

Donatus Hürzeler

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses 2023

Die ordentliche Hauptversammlung vom 07. Mai 2024 hat beschlossen, aus dem zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 8.510.379,08 EUR vollständig in den Gewinnvortrag einzustellen.

 

Wildeshausen, den 07. Mai 2024

Der Vorstand

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