Metal Envelope Engineering GmbH
Same addressEngineering activities for technical building equipment
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Hans Wiedemann since 12/18/2017 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Fa. Lindner Building Envelope GmbH | 30.00% |
Fa. Specialized Holding Corporation | 30.00% |
Fa. PONTE Projekt- und Management Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) | 25.00% |
| 15.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
BEMO SYSTEMS GmbHIlshofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschl. des Geschäftsergebnisses1. Grundlagen des UnternehmensDie BEMO Systems GmbH ist eine 100%Tochtergesellschaft der METAL ENVELOPE GmbH (ME GmbH) mit Sitz in 74394 Hessigheim. Weiterhin zur Unternehmensgruppe der ME GmbH gehören BEMO-Gesellschaften in Großbritannien, der Türkei und die METAL ENVELOPE ENGINEERING GmbH mit Sitz in 74532 Ilshofen. Die BEMO Systems GmbH produziert Produkte und Systeme für den Dach und Fassadenbau, vornehmlich mit dem Grundmaterial Aluminium. Die Systeme sind überwiegend selbst entwickelt, getestet und in verschiedenen Ländern bauaufsichtlich zugelassen. Alle angebotenen Systeme sind im hochwertigen Preisniveau angesiedelt. Darüber hinaus ist das Unternehmen spezialisiert in der Erarbeitung von Sonderlösungen rund um die metallische Gebäudehülle. Die vertriebliche Zielrichtung liegt in der Beratung von Architekten, ausschreibenden Stellen und Investoren in der D / A / CH - Region, in Italien, im angrenzenden EU-Ausland und für hochwertige Sonderbauten auch weltweit. Bereits in der Planungsphase werden BEMO spezifische Systeme und Sonderlösungen in Projekte integriert. Mit der Schwestergesellschaft Metal Envelope Engineering GmbH bietet BEMO umfangreiche Planungsunterstützung in 2D und 3D bis hin zur kompletten Ausführungsplanung für metallische Gebäudehüllen an. Damit haben wir uns im Markt eine Alleinstellung erarbeitet, als Unternehmen für "projektiertes Liefergeschäft" und Fachplaner Metall. Mit unseren unselbstständigen Filialbetrieben in Italien und Frankreich bearbeiten wir diese Märkte in kleinerem Umfang entsprechend der Strategie im Hauptmarkt Deutschland. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung und RahmenbedingungenDie Lage im Bauhauptgewerbe in Deutschland und den angrenzenden Ländern hat sich seit im Jahr 2023 weiter verschlechtert. Dies wird überwiegend auf gestiegene Zinsen, einen inflationsgetriebenen Anstieg der Material- und Arbeitslohn-Preise, sowie auf von vielen Unsicherheiten geprägte, geringe Kauf- und Investitions-Stimmung zurückgeführt. Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe sank in 2023 preisbereinigt um 4,4 %. Nominal stiegen die Auftragseingänge um 3,3 % und damit erstmals auf über 100 Mrd. €. Dies ist auf die gestiegenen Baupreise zurückzuführen. Im für BEMO relevanten Bereich "Hochbau" gingen die realen Auftragseingänge sogar um 11,4 % zurück, getrieben von einem realen Rückgang im Wohnungsbau von 19,8%. (Quelle: Statistisches Bundesamt. Pressemitteilung Nr. 068 vom 23.02.2024). In der Folge dieser Entwicklung sind in einzelnen Branchen, vor allem auch bei Herstellern von Rohmaterialien, Auslastungsprobleme sichtbar, die bereits im Jahr 2023 teilweise zu deutlichen Preisabschlägen für einzelne Vormaterialien geführt haben. Der für BEMO wichtige Aluminium Leichtmetall-Index sank zum Beispiel von Beginn des Jahres 2022 von 3.500 €/to auf durchschnittlich ca. 2.300 €/to in 2023. (Quelle: Finanzen.net.LME Alu) Die nahe Zukunft ist weiterhin durch eine Vielzahl von Unsicherheiten geprägt. "Das Deutsche Baugewerbe" erwartet für das 2024 einen weiteren realen Rückgang der Bauleistung von 3 %. Weitere Ausblicke sind aufgrund der sehr volatilen, politischen Weltlage äußerst schwierig. Die Veränderung der Lieferketten in der "Post-Covid"-Zeit machen eine erfolgreiche Marktbearbeitung im Ausland zunehmend schwierig. Im Asiatischen Bereich werden deutsche Bauprodukte durch hohen Liefer- und Mengendruck aus China kaum mehr wirtschaftlich anzubieten sein. Ähnliches gilt für den Mittleren Osten. Hohe administrative und vertragliche Hürden zum dauerhaften Markteintritt im investitionsfreudigen Land Saudi-Arabien sind für BEMO schwer zu überbrücken. Die anhaltende, wirtschaftliche Schwäche mit gleichzeitig hohem Inflationsdruck in der Türkei und den angrenzenden Ländern erlaubt hochwertiges Bauen "made in Germany" nur noch in sehr begrenztem Rahmen. Russland und einige angrenzende Länder scheiden als Absatzmärkte mittelfristig aus. Unsere Gesellschaft muss sich somit ständig neuen Herausforderungen in der Projekt-Recherche und -Beratung stellen um international weiterhin erfolgreich arbeiten zu können. Ein besonderer Fokus liegt dabei in den angrenzenden europäischen Ländern. 3. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung und GeschäftsergebnisIn dem Geschäftsjahr 2023 lag der Außenumsatz der BEMO Systems GmbH bei 25.163.082 € und damit 2.383.632 € (+10,5 %) über dem Vorjahr. Die Aktivitäten in den Märkten Großbritannien und Türkei (mit angrenzenden Märkten) werden über die dortigen Schwestergesellschaften betreut und abgerechnet. Besonders die BEMO in Großbritannien war im Jahr 2023 sehr erfolgreich, was eine positive Entwicklung beim Bezug von Waren und Dienstleistungen bei der BEMO Systems GmbH zur Folge hatte. Die Umsatzstruktur im Jahre 2023 wie folgt:
Im Auftragseingang des Jahres 2023 konnten wir ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr verbuchen. Die neu erteilten Aufträgen im Wert von 25.300.550 € (2023) im Vergleich zu 22.577.572 € (2022) bedeuten ein Plus von 12,1 %. Positiv beeinflusst wurde die Steigerung von Auftragseingang und Umsätzen durch eine positive Verschiebung von Volumen im für BEMO traditionellen Dachbereich hin zu wertigeren Absatzerfolgen im Bereich von metallischen Fassaden und Sonderlösungen. Der Auftragsbestand zum Jahresende 2023 betrug erneut ca. 10.000 TEUR. Das bildet eine stabile Grundlage für das folgende Geschäftsjahr. Durch die gestiegene Betriebsleistung, bei trotz leicht sinkender Marktpreise leicht verbessertem Rohertragsmarge, verbesserte sich das Jahresergebnis vor Steuern von 1.233 TEUR (2022) auf 2.155 TEUR (2023). II. DARSTELLUNG DER LAGE Bei den finanziellen Leistungsindikatoren lag unser absoluter Fokus weiterhin auf der Stabilisierung des Rohertrags in einem sehr volatilen Umfeld, der Gesamtleistung, der Erhöhung des Betriebsergebnisses und einem stabilen Auftragsbestand, auf dessen Basis sich die Bereiche Beschaffung und Produktion gut steuern und planen lassen. Wir haben deshalb wiederholt auf Volumenaufträge zu reduzierten Rohertragsmargen verzichtet und das Unternehmen weiterhin als Fachunternehmen für technisch und architektonisch anspruchsvolle Individual- und Sonderlösungen ausgerichtet. Wir verwenden für unsere interne Unternehmensteuerung die Kennzahlen aus einer internen Managementsoftware. Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2023 übertrifft ebenso wie das Jahresergebnis unsere für das Geschäftsjahr gesteckten Erwartungen. Dies beruht vornehmlich auf der Tatsache, dass wir den Umsatzanteil des Sortimentsbereiches Fassade ausweiten und einige wirtschaftliche interessante Auslandsaufträge als "Lösungsanbieter" abwickeln durften. Im Geschäftsjahr 2023 entwickelten sich speziell die Auslandsumsätze in der "post-Pandemie Zeit" weiterhin positiv. Größere Projekte in Peru, Island und in Zusammenarbeit mit unserer Schwestergesellschaft in England konnten erfolgreich geliefert werden. In August 2023 haben wir unsere Produktions- und Lagerfläche auf dem bisher angrenzenden Grundstück um ca. 4.000 Quadratmeter erweitert. Dies haben wir genutzt um Modernisierungsmaßnahmen zur energetischen Optimierung bei Licht und Klimatisierung durchzuführen und vor allem dazu, den Betrieb durch neu angeschaffte Maschinen für die Herstellung von Kant- und Fassadenteilen maßgeblich zu erweitern. Die Auslastung in diesem neuen Werksbereich ist bereits seit September 2023 gut. Die Auftragseingänge für diesen Bereich sind positiv. Unsere Vermögens, Finanz und Ertragslage schätzen wir als gut ein. 1. VermögenslageDas Anlagevermögen ist unter Berücksichtigung der Abschreibung durch Neuinvestitionen in den Maschinenpark und der Modernisierung des Werkes im Vergleich zum Vorjahr um 42,9 % gestiegen. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 303 TEUR erhöht. Dies ist vor allem in der deutlichen Anstieg der Sachanlagen zurückzuführen. Das Umlaufvermögen hingegen hat keine großen Veränderungen zum Vorjahr. Aufgrund der guten Ergebnisse der letzten Jahre steigt das Eigenkapital zum Jahr 2023 um 1.305 TEUR beträgt nun 37,8 % der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um TEUR 123 auf 0 TEUR zurückgeführt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die erhaltenen Anzahlungen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind insgesamt um TEUR 1.005 gesunken. Dies ist vor allem dem Reduzierung der Verbindlichkeiten für erhaltene Anzahlungen in Höhe von -950 T€ geschuldet. Die Auslands-Projekte, für die wir Anzahlungen erhalten haben, wurden zum überwiegenden Teil im Geschäftsjahr geliefert und abgeschlossen und die Anzahlung entsprechend verrechnet. 2. FinanzlageDie Finanzlage der Bemo Systems GmbH ist stabil und geordnet. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende finanzielle Mittel, um jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die liquiden Mittel weisen am Bilanzstichtag einen Wert von TEUR 311 TEUR (Vorjahr: TEUR 452) auf. Die erwirtschafteten Mittel werden überwiegend im Unternehmen belassen. Die Liquidität ist durch langfristige Darlehen der Muttergesellschaft in Höhe von 3,3 Mio. € (Vj. 3,5 Mio. €) gesichert. Für das Jahr 2023 sind weitere Erweiterungsinvestitionen geplant, die über den eigenen Mittelzufluss finanziert werden. Die Aufnahme von Darlehen ist nicht geplant. 3. ErtragslageDie Ertragslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr gut. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Grund hierfür wurde bereits unter 3. Geschäftsverlauf erläutert. Der Materialeinsatz hat sich um 8,4 % erhöht, bei einer Erhöhung der Betriebsleistung von 10,6 %. Die steigenden Personal- und Logistikkosten konnten in steigenden Verkaufspreisen und durch die Verbesserung der Absatzstruktur an die Kunden weitergegeben werden. Das Rohergebnis hat sich aufgrund höherer Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 15,6 % erhöht. Die Personalaufwendungen haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 17,3 % erhöht. Grund hierfür sind Personaleinstellungen, die Erhöhung der Mitarbeiterbezüge und die Auszahlung eines Inflationsausgleiches an alle Mitarbeiter. Die Abschreibungen sind um 16,5% auf TEUR 542 gesunken. Die Neu-Investitionen des Jahres 2023 sind aus oben genannten Gründen der Werkserweiterung erst ab dem September 2023 im Unternehmen angekommen. Erhöhte Abschreibungen werden sich deshalb erst im Jahr 2024 in der Bilanz niederschlagen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 3,9 % % auf TEUR 4.614 gestiegen. Das Finanzergebnis wird im Wesentlichen durch die zinstragenden Verbindlichkeiten bestimmt. Insgesamt sind die Zinsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 12,1 % auf TEUR 143 gesunken. Die Zinserträge sind von untergeordneter Bedeutung. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sind von 364 TEUR auf 749 TEUR gestiegen. Das Ergebnis nach Steuern ist um TEUR 537 bzw. um 62 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG1. Voraussichtliche EntwicklungDie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin von vielen Einflüssen geprägt, deren Auswirkungen in die kurze und mittlere Zukunft nicht vorhersehbar sind. Vor allem die weltpolitischen Auswirkungen um die aktiven Kriege in der Ukraine und Israel, die Spannungen zwischen China und Taiwan sowie der Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA sind nicht planbar. Die wirtschaftliche Stimmungslage in Deutschland ist weiterhin verhalten. Die Investitionslaune gedämpft. Größere staatliche Konjunkturprogramme sind mangels Spielräumen in den öffentlichen Haushalten nicht zu erwarten. Das Umfeld für unsere Gesellschaft ist als weiterhin sehr herausfordernd zu bezeichnen. Auf Basis eines nach wie vor guten Auftragsbestandes erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 eine stabile oder nur leicht negative Entwicklung der Betriebsleistung und ein positives, wenngleich leicht verschlechtertes Ergebnis. Die Auftragseingänge in den ersten Monaten des Jahres 2024 sind positiv. Speziell im Sonderfassaden-Bereich und in unseren Auslandsmärkten gab es weiterhin positive Entwicklungen. Ein großes Auslandsprojekt mit Ausführungszeitraum 2025 bis 2027 ist bereits unter Vertrag und wird uns auch in diesen Jahren helfen, mit einem soliden Auftragsbestand gut planen zu können. Im 1. Halbjahr des Jahres 2024 beabsichtigen wir die Modernisierungsmaßnahmen am Standort, sowie den Aufbau und die Modernisierung des Maschinenparks zunächst abzuschließen. Intensivierte Marketing-Anstrengungen für den Bereich der Sonderfassaden werden folgen. Eine neue Filiale soll in Polen entstehen, um unsere dortigen, noch bescheidenen Aktivitäten zu stützen. Die Gruppe plant weiterhin die Gründung einer Tochtergesellschaft in Indien. Die dortigen, zum Teil bereits vorhandenen Aufträge, sollen bei Sonderprodukten und dem Engineering eine gewisse Auslastung auch in Deutschland bringen. Unsere 2022 gestartete Nachhaltigkeits-Strategie zeigt positive Wirkung. Produkte mit einem geringen CO 2 -Fussabdruck werden auch bei Bauleistungen verstärkt nachgefragt. Unsere Produkte sind darüber hinaus nahezu vollständig recycelbar und tragen somit stark dazu bei, Gebäude als Rohstoffquelle für die Zukunft zu bauen und nicht als Sondermüll-Projekte. Durch unsere Maßnahmen am Standort, die weitgehende Umstellung unseres Fuhrparks auf elektrische Antriebe und die Verkürzung der Lieferketten mit starkem Fokus auf bestmöglich nachhaltig produzierende Unternehmen in Europa haben den sogenannten CO 2 -Fussabdruck unserer Unternehmensaktivität weiterhin deutlich reduziert. Dies lassen wir im Jahre 2024 zertifizieren. Für das Jahr 2024 ist eine weitere Professionalisierung unserer Mitarbeiter, auch in Verbindung mit den neuen Maschinen geplant, um uns weiterhin als besonderen Lösungsanbieter für anspruchsvolle Projekte positionieren zu können. Wir versprechen uns davon, auch abgekoppelt von der allgemeinen Bauentwicklung ein gefragter Partner für Architekten, Bauherren und Generalunternehmer zu sein. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDer gute Auftragsbestand zum Jahresanfang, sowie bereits in Aussicht gestellte Aufträge, versprechen aus heutiger Sicht eine gute Stabilität im Geschäftsjahr 2024. Die geplanten Umbau- und Erweiterungsarbeiten am Standort werden in der Sommerpause durchgeführt. Hier könnte es zu Verzögerungen im Wiederanlauf des Betriebes nach der Pause kommen. Für die Erweiterung unserer projektbezogenen Aktivitäten sind wir auf das Finden und Entwickeln von neuen Mitarbeitern angewiesen. Dies gestaltet sich aufgrund der ländlichen Struktur unseres Standortes zunehmend schwierig. IV. SONSTIGE ANGABEN1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahrsEs ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung. 2. Bestehende ZweigniederlassungenDie BEMO Systems GmbH betreibt eine Zweigniederlassung in Italien und in Frankreich.
Ilshofen, den 20. Juni 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma Bemo Systems GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft nimmt für Zwecke der Offenlegung des Jahresabschlusses die Erleichterungen nach § 326 HGB in Anspruch. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen Bilanzierungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Ansatzstetigkeit i.S.d. § 246 Abs. 3 HGB wurde beachtet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: 1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt. Der Geschäfts- und Firmenwert wird innerhalb von 10 Jahren abgeschrieben. Der entsprechende Gegenwert wurde bezahlt, weil sich der Aufbau einer entsprechenden Organisation mit Produktionsverfahren und Vertriebsstruktur frühestens in diesem Zeitraum amortisiert hätte Zudem richtet sich die Nutzungsdauer nach Lauf- und Verfallzeiten wichtiger Werttreiber wie z.B. Technologie und Mitarbeiter und der Einhaltung langfristiger Verträge. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen. 2. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. 4. Rückstellungen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung der jeweiligen Risiken und möglichen Verpflichtungen erforderlich sein wird (Erfüllungsbetrag). Sofern Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, entspricht der durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre den künftigen Preis- und Kostensteigerungen, so dass eine Abzinsung nicht vorgenommen wurde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen der Vorjahre. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über dem Erfüllungsbetrag lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird nach der GuV dargestellt. Hieraus ergeben sich die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB). 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
3. Aktive Latente Steuern Auf das Ansatzwahlrecht i.S.d. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB hinsichtlich einer aktiven latenten Steuer wurde verzichtet. 4. Eigenkapital und Ergebnisverwendung Der Bilanzgewinn i.H.v. 3.035.466,93 € (VJ 1.630.244,04 €) soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 5. Sonstige Rückstellungen nach § 249 HGB
6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
7. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse: Zur Absicherung von Darlehensverbindlichkeiten sind individuelle Produktionsmaschinen sicherungsübereignet. Das Bankguthaben Nr. 166415 600 in Höhe von 54.143,68 € ist zugunsten der Avalkonten von der Firma Bemo Systems GmbH verpfändet. 8. Mietverpflichtungen
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 Abs. 2 HGB unterlassen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. V. Sonstige Pflichtangaben 1. Zahl der Arbeitnehmer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Auszubildende)
2. Angaben nach § 286 Abs. 2 HGB Die Angaben nach § 285 Nr. 4 HGB unterbleiben gem. § 286 Abs. 2 HGB. 3. Namen der Mitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen der Geschäftsführung an:
Die Angabe der Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB unterbleibt gem. § 288 Abs. 1 HGB. 4. Konzernverhältnisse Die Bemo Systems GmbH ist eine 100%-Tochter der Metal Envelope GmbH, Rieslingweg 5, 74394 Hessigheim. Sie ist gem. § 271 Abs. 2 HGB ein verbundenes Unternehmen der Metal Envelope GmbH und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Angaben i.S.d. § 264 II Satz 2 HGB sind nicht zu machen, da keine besonderen Umstände vorliegen, die von dem entsprechenden Bild des Jahresabschlusses abweichen. Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit des Jahresabschlusses, wie er sich aus diesem Bericht ergibt, wird hiermit versichert.
Ilshofen, den 13.5.2024 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BEMO SYSTEMS GmbH, Ilshofen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BEMO SYSTEMS GmbH, Ilshofen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BEMO SYSTEMS GmbH, Ilshofen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 20. Juni 2024 BSKP
GmbH
Hegmann, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 13.5.2024. |
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