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Master Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Simone Fünfer since 5/14/2025 | Procura |
Bianca Oestreich since 5/29/2024 | Procura |
Petronella Grashoff since 1/3/2024 | Managing Director |
Heike Quaas since 2/14/2023 | Procura |
Andrea Elsen since 2/24/2020 | Procura |
Marion Weigand since 2/24/2020 | Managing Director |
Ulf Gimm since 2/24/2020 | Procura |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
DuPont Deutschland Holding GmbH & Co. KGSelf-held cycle | 100.00% |
ShareholdersBeta
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
inge GmbHGreifenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der GesellschaftDie inge GmbH mit Sitz in 86926 Greifenberg am Ammersee ist seit dem 11.07.2023 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der DuPont Deutschland Holding GmbH & Co. KG, Neu-Isenburg, Deutschland, und damit Teil des DuPont Konzernverbundes mit Hauptsitz in Wilmington, Delaware/USA, dessen Aktien an der New Yorker Stock Exchange (NYSE) gehandelt werden. In der über 200-jährigen Unternehmensgeschichte hat der DuPont Konzern viele Veränderungen erfahren und sich kontinuierlich neu ausgerichtet. Nach dem Verkauf des Geschäftsbereichs Mobility & Materials (M&M) im Jahr 2023 konzentriert sich DuPont als multinationaler Industriekonzern auf die fünf Schlüsselsektoren: Elektronische Produkte, Wasser, Schutz von Menschen und Umwelt, Industrieanwendungen und die nächste Generation der Automobilindustrie. Ende 2023 ist DuPont in die zwei Geschäftsbereiche Electronics & Industrial sowie Water & Protection gegliedert. Die inge GmbH ist im Geschäftsbereich Water & Protection angesiedelt. Die inge GmbH entwickelt und vertreibt Membranen, Module und Rack-Konstruktionen (Stahlgestellrahmen) als Kernkomponenten einer Wasseraufbereitungsanlage. Zudem bietet sie ihren Kunden umfangreiche technische Unterstützung an. Alle Produkte basieren auf der selbstentwickelten Multibore® Membran-Technologie und entsprechen höchstem Qualitätsstandard "Made in Germany". Die inge GmbH ist global tätig und liefert ihre Produkte vom Standort Greifenberg in die ganze Welt, wo sie in allen Anwendungsbereichen der Wasseraufbereitung und in Anlagen aller Größenordnungen zum Einsatz kommen. Die Membran der inge GmbH mit einer Porengröße von 10 bis 20 Nanometer (1 Nanometer entspricht einem Millionstel Millimeter) zeichnet sich durch eine hohe Funktionalität bei gleichzeitig ausgezeichneter Stabilität und Widerstandsfähigkeit aus. Sie ist resistent selbst gegen aggressive Reinigungschemikalien und kann deshalb auch nach starken Verunreinigungen effizient gereinigt werden und sorgt bei langer Lebenszeit für qualitativ gleichbleibende Aufbereitungsleistung. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Rahmenbedingungen und Marktentwicklung Nach dem UN-Weltwasserbericht aus März 2024 ist die gerechte Verteilung von Wasser die Grundlage für Wohlstand und Frieden. Umgekehrt können Armut und Ungleichheit, soziale Spannungen und Konflikte durch eine unsichere Wasserversorgung verschärft werden. Klimawandel, Kriege, Konflikte und andere Krisen verschärfen den ohnehin ungleichen Zugang zu Wasser. Aktuell ist auch der Wassermarkt von den nach wie vor schwierigen, globalewirkenden makroökonomischen Bedingungen beeinflusst. Die Rohstoffkosten und Energiepreise befinden sich allerdings wieder deutlich unter dem hohen Niveau des Vorjahres, allerdings liegen immer noch anhaltende Probleme in der Supply Chain Prozessen vor. Die gegen Russland erlassenen Sanktionen haben Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen und damit auf das weitere Wachstum des Marktes. Dennoch bleibt der internationale Wassermarkt laut dem Unesco Weltwasserbericht der Vereinten Nationen 2024 ein wachsender Markt, denn an den zentralen Herausforderungen hat sich nichts geändert: "Der Zugang zu sicherem Wasser und sanitärer Versorgung ist ein Menschenrecht und gehört zu den 17 Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung" (Pressemitteilung, 22. März 2024 UNESCO). Einer aktuellen Marktstudie, einsehbar auf der Internetseite des Research Instituts GWI (Global Water Intelligence) zufolge zeigt sich der Wassermarkt aber weiterhin sehr robust. Der Markt der Ultra- und Mikrofiltration, in dem auch die inge GmbH mit ihrer Technologie angesiedelt ist, weist danach im Jahr 2023 ein Marktvolumen von ca. 1,8 Mrd. US Dollar auf und wächst mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 3,3% (CAGR) bis 2029 auf ca. 2,2 Mrd. US Dollar. Im Mix der unterschiedlichen Technologien zur Wasseraufbereitung spielt somit die Membran-Technologie und darin wiederum die Ultrafiltration weiterhin eine zentrale Rolle Die inge GmbH im Verbund mit der DuPont Water Solution zählt in diesem Markt zu den bedeutendsten Anbietern. 2.2 Steuerungssystem Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren hat die Gesellschaft den Umsatz und die CM1 Marge (Standard Margin), die sich im Verhältnis zum Umsatz abzüglich variabler Fertigungskosten abzüglich Distributionskosten ermittelt, definiert. Da die Leistungsindikatoren auf der Basis von Werten ermittelt werden, die auf dem Rechnungslegungsstandard der US-GAAP beruhen, wird hier, wo erforderlich, zur Nachvollziehbarkeit eine Überleitungsrechnung vorgenommen. Die gemäß Unternehmensbudget anvisierte Umsatzsteigerung i.H.v. 10% konnte mit einem Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr von aktuell 7,8% nicht ganz erreicht werden. Die CM1-/Standardmarge wurde für das Jahr 2023 mit 64% budgetiert, die dann mit 63% nicht ganz erreicht wurde. Zusätzlich gegenüber dem Umsatzanstieg konnten die gesunkenen Rohstoff- und Energiekosten im Jahre 2023 gegenüber dem Vorjahr dazu beitragen die CM1 Marge zu halten. Allerdings wirkt die Bestandsveränderung sich negativ auf die CM1 Marge aus, so dass wir hier unter den Erwartungen blieben. Die Herleitung der CM1 Marge ist im Folgenden ersichtlich, da sie aus dem zugrundeliegenden Jahresabschluss nicht direkt abgelesen werden kann.
Als weiteren, nicht finanziellen Leistungsindikator verwendet die inge GmbH den Personalbestand. Hierbei wird die tatsächliche Mitarbeiterzahl verglichen mit dem geplanten Mitarbeiterbestand, der zur Erreichung der budgetierten Unternehmensziele angesetzt war. In diese Betrachtung einbezogen werden angestellte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der inge GmbH sowie Leiharbeitnehmer/innen, die vornehmlich in der Produktion eingesetzt werden. Bis zum Jahresende 2023 war insgesamt nach obiger Definition ein Personalbestand von 160 Mitarbeitern budgetiert. Der tatsächliche Personalbestand zum Jahresende betrug 156 Personen, wobei Mitarbeiter unter Vertrag mit einer Zeitfirma sowie Studenten mitberücksichtig wurden. Diese Unterschreitung der geplanten Mitarbeiterzahl gründet sich einerseits in einer Drosselung der Produktionskapazität gegenüber Plan im letzten Quartal sowie darin, dass durch normale Fluktuation verlorene Mitarbeiter noch nicht wieder nachbesetzt wurden. 2.3 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 50.278 (Vorjahr T€ 46.650) erzielt. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist preisbedingt. Davon entfallen T€ 49.623 (Vorjahr T€ 46.233) auf Eigenerzeugnisse, T€ 419 (Vorjahr T€ 102) auf Handelswaren und T€ 236 (Vorjahr T€ 315) auf Dienstleistungen. Der Umsatz verteilt sich auf die Regionen EMEA (Europe, Middle-East, Afrika) mit 40% (Vorjahr 58 %), Asien-Pazifik mit 34% (Vorjahr 30%) und Nord und Südamerika mit 26% (Vorjahr 12%). Auf den Heimatmarkt Deutschland als Teil von der Region EMEA entfallen 7% (Vorjahr 15%) des totalen Umsatzes. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. T€ 141 (Vorjahr T€ 108), Erträge aus Anlageverkäufen i.H.v. T€ 75 Vorjahr T€ 0), Fördergelder von Forschungsprojekten i.H.v. T€ 29 (Vorjahr T€ 61) sowie Erträge aus der Verrechnung sonstiger Sachbezüge i.H.v. T€ 35 (Vorjahr T€ 44). Die Summe der Erträge aus Fremdwährungsumrechnung betragen T€ 73 (Vorjahr T€ 371). Der Materialaufwand hat mit T€ 15.853 (Vorjahr T€ 18.776) einen Anteil von 34,31 % (Vorjahr 39,10 %) an der Betriebsleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung). Diese Senkung der Materialquote begründet sich in erster Linie durch die z.T. stark gefallenen Rohmaterial- und Energiepreise im Jahr 2023, nachdem diese im Jahr 2022 bedingt durch den Russland-Ukraine-Krieg deutlich gestiegen waren. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 716 auf T€ 9.635 angestiegen. Dies bedingt durch höhere Löhne und Gehälter, aber auch höhere Aufwendungen für Abfindungen. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 5.807 (Vorjahr: T€ 6.122) sind leicht gesunken. Vor allem im Bereich Personalleasing konnten die Aufwendungen gesenkt werden. Das Ergebnis nach Steuern konnte um ca. 5 % auf T€ 10.400 (Vorjahr T€ 9.913) erhöht werden. 2.4 Finanzlage Im Geschäftsjahr wurden T€ 572 in das Anlagevermögen investiert. Hierin enthalten sind Investitionen in Produktionsanlagen, der Umbau der Gemeinschafträume, sowie in die Erweiterung der Funktionen des ERP-Systems (Archivierung). Für das Geschäftsjahr 2023 wurde unter Berücksichtigung von Vorauszahlungen eine Steuerrückstellung von T€ 174 (Vorjahr T€ 739) gebildet. Eine umsatzsteuerliche Organschaft besteht seit dem 01.08.2023. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um T€ 251 erhöht, dies im Wesentlichen durch höhere Rückstellungen im Bereich Personal. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 365 auf T€ 1.044 (Vorjahr T€ 1.409) gesunken. Insgesamt haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr um T€ 220 reduziert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden am Bilanzstichtag i.H.v. T€ 192. Eine ausreichende Liquiditätsausstattung wird durch den selbsterwirtschafteten Cash-Flow und den daraus generierten Finanzmittelbestand von T€ 24.662 (Vorjahr T€ 21.861) sowie durch die Einbindung der Gesellschaft in das Treasury System des DuPont-Konzerns gewährleistet. 2.5 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt T€ 46.471. Sie ist damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 8.134 gesunken. Auf der Passivseite ist dies im Wesentlichen bedingt durch eine Dividendenausschüttung i.H.v. T€ 18.000 an die Gesellschafterin, bei einem Jahresüberschuss von T€ 10.400. Auf der Aktivseite hat sich das Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen um die planmäßigen Abschreibungen auf T€ 6.967 (Vorjahr T€ 7.908) verringert. Das Umlaufvermögen ging im Vergleich zum Vorjahr um T€ 7.139 auf T€ 39.491 (Vorjahr T€ 46.630). Das Vorratsvermögen wurde um T€ 5.009 abgebaut, um Sicherheitsreserven des Vorjahres zu reduzieren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände konnten gegenüber dem Vorjahr auf T€ 8.332 (Vorjahr T€ 13.262) abgebaut werden. Vor allem die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gingen um T€ 5.267 zurück. Dies bedingt durch weniger Großauslieferungen im 4. Quartal 2023 gegenüber dem Jahr 2022. Der Cash Bestand lag am Jahresende bei T€ 24.662 (Vorjahr T€ 21.861). 2.6 Beschäftigung Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die inge GmbH 149,6 Mitarbeiter/innen (Vorjahr 147,7). Zudem waren 10 Leiharbeitnehmer/innen (Vorjahr 18,4) überwiegend in der Produktion beschäftigt. Im Berichtsjahr gab es keine Auszubildenden (Vorjahr 0). Die Anzahl an Leiharbeitskräften wurde im Jahr 2023 den Anforderungen an das Produktionsvolumen reduziert. Im F&E Bereich waren im Geschäftsjahr 16 Mitarbeiter/innen (Vorjahr 14) beschäftigt. Der Aufwand ist leicht gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.419 auf T€ 1.509 gestiegen. 2.7 Forschung und Entwicklung Im Jahr 2023 wurde von der inge GmbH die Entwicklung eine neue Membran, welche 19 Kapillaren in einer Membranfaser vereint, fertiggestellt. Der größte Vorteil dieser Membran liegt darin, dass mehr Membranfilterfläche in ein Modul eingebaut werden kann, sodass Kunden weniger Module in ihren Anlagen verbauen müssen. Die MultiboreTM PRO hat die Vorteile, dass weniger Materialien benutzt werden pro m 2 Membranfläche. Außerdem wird beim Aufbau von Anlagen weniger Platz benötigt, womit weniger Abfall am Ende der Lebensdauer der Membranen anfällt. Zwei weitere Hauptprojekten, wo Ressourcen eingesetzt wurden, sind die Entwicklung eines Pre-Filters welcher im Membran-Module selber eingebaut werden kann und ein neues Verfahren wobei die PES in-out Membranen im Feed Wasser eingetaucht werden können, und das Filtrat durch die Poren gesaugt wird, statt gepresst. Die Wirkungen beider Technologien wurden mittels Pilotierungen in verschiedenen Standorten geprüft und sind so vielversprechend, dass für beide einen Launch im Jahre 2024 stattfinden wird. In einem Projekt, welches durch das BMBF gefördert wird, genannt FlexTreat, wird zusammen mit ISA (Institut für Siedlungswasserwirtschaft) der RWTH Aachen untersucht, ob die Kombination von Pulveraktivkohle mit UF benutzt werden kann, um aus tertiärem Kläranlagenablauf bestimmte organische Mikroschadstoffe wie multiresistente Gene, Pestiziden und polyfluorierte Substanzen zu entfernen. Dieses Projekt wird im Jahr 2024 zu Ende gehen. Bei der inge GmbH werden Aufgaben, welche zu Produktionskosteneinsparungen führen zum größten Teil von F&E durchgeführt. Neue Innenrohre für die dizzer L Serie werden schon teilweise benutzt und für die dizzer XL-Serie wurden letzte Testen durchgeführt, sodass die Umsetzung im Jahr 2024 nichts mehr im Wege stehen sollt. Im F&E Bereich wurde im Herbst 2 weitere Personen angestellt, sodass danach im Geschäftsjahr 16 Mitarbeiter/innen (Vorjahr 14) beschäftigt waren. Der Aufwand ist von T€ 1.509 um ca. 5% gegenüber dem Vorjahr (T€ 1.419) gestiegen. Mit der Zugehörigkeit zu dem innovativen DuPont Konzern wird auch künftig die Forschung und Entwicklung vorangetrieben, um die Produkte der inge GmbH immer weiter auf die Kundenbedürfnisse zu optimieren und durch Synergien mit dem Produktspektrum der DuPont Water Solution Gruppe weitere Innovationen zu entwickeln. Das Ziel und der Anspruch ist es, den technologischen Vorsprung zu untermauern und auszubauen. 3. Chancen und Risiken3.1 Erläuterungen zum Risikomanagement und internen Kontrollsystem Das Management von Risiken wird durch den weiteren Ausbau des internen Kontrollsystems gemäß den Vorgaben des Sarbanes Oxley Acts vorangetrieben. Eine Überprüfung dessen wird durch interne Audits sichergestellt. Die internen Kontrollen sind integraler Bestandteil der Finanz- und Geschäftsprozesse des Unternehmens und enthalten Vorgaben zum Schutz der Ressourcen gegen Betrug, Verschwendung und Unwirtschaftlichkeit, zur Zuverlässigkeit und korrekten Darstellung von rechnungslegungsbezogenen und operativen Daten, zur Einhaltung von Gesetzen und Unternehmensrichtlinien. Weiterhin finden regelmäßige Geschäftsleitungsmeetings mit Beteiligung von Mitarbeitern der inge GmbH und der DuPont statt, in denen unter anderem auch Risiken und Maßnahmen zu deren Management diskutiert und festgelegt werden. Als zentrale Leitlinie des internen Kontrollsystems beschreibt der "Code of Conduct" die ethischen Grundsätze für Mitarbeiter im Umgang mit Kunden, Lieferanten und anderen Geschäftspartnern. In einem festgelegten Rhythmus erhält jeder Mitarbeiter hierzu sowie zu einer Vielzahl weiterer Compliance Themen verpflichtende Schulungen über die DuPont I-Learn Plattform. Nachfolgend werden die Chancen und Risiken in absteigender Reihenfolge der möglichen Auswirkungen auf die Gesellschaft dargestellt. Für die Beurteilung der Chancen und Risiken wurde ein Zeitraum von 12 Monaten ab Konzernabschlussstichtag zugrunde gelegt. 3.2 Chancen Chancen für die inge GmbH bestehen in dem geplanten Verbot von Per- und polyfluorierten Chemikalien (PFAS) für die Europäische Union und andere Drittländer, welches ab 2026 in Kraft treten soll. Viele Wettbewerber setzen im Gegensatz der inge GmbH diese Chemikalien ein, wodurch ein steigender Marktanteil der inge GmbH zu erwarten wäre. Auch der Pre-Filter Launch im Jahre 2024 wird den Marktanteil der inge GmbH zukünftig im Gesamtmarkt steigern können. Im Bereich des Geschäftsfeld DuPont Water Solutions (DWS), ist die Integration so weit fortgeschritten, dass den Kunden unter dem Stichwort Multitech unterschiedlichste, der jeweiligen Situation am besten entsprechende Lösungen angeboten werden können. Und das nicht nur für die Ultrafiltration in ihren verschiedenen Betriebsweisen, sondern auch für die Weiterbehandlung des Wassers mittels Umkehrosmose oder den Einsatz von Ionenaustauschern. Auf der Vermarktungsseite ist hierfür auch gerade ein Rebranding Projekt innerhalb von DWS abgeschlossen worden, was u.a. die Zugehörigkeit aller von DWS angebotenen Produkte gegenüber den Kunden deutlich macht und den Marketingansatz vereinfachen wird. Die im Jahr 2023 eingeführte MultiboreTM PRO wurde vom Markt positiv angenommen und es konnten schon mehrere Groß Projekte realisiert werden. Als Chance für die inge GmbH wird hier ein weiteres starkes Wachstum erwartet. Zusammenfassend erachtet die Geschäftsführung die Chancen der inge GmbH als hoch. 3.3 Risiken Im Jahr 2023 haben sich die makroökonomischen Bedingungen global zum Teil verschlechtert. So ist nun nach mehr als zwei Jahren Krieg in der Ukraine keine schnelle Lösung hin zu einem dauerhaften Frieden erkennbar. Die Sanktionen des Westens gegenüber Russland haben Ihre Wirkung bei dem Adressaten bislang nicht in dem beabsichtigten Ausmaß entfaltet. Zu dem Russland/Ukraine Krieg kommt der Nahost Konflikt hinzu. Es bleibt abzuwarten, inwieweit dieser weiter eskalieren. Eine Ausweitung beider Konflikte auf die internationalen Beziehungen von Staaten, beispielsweise zwischen den USA und China, läßt sich im Moment schwer absehen. Sollte es aber dazu kommen, so könnte eine Konsequenz die Verhängung weiterer Handelsbarrieren sein mit negativem Einfluss auf die internationalen Geschäftsbeziehungen auch der inge GmbH. Wesentliche Risiken im Bereich IT, Beschaffung, Debitorenmanagement, oder Wechselkursrisiken sieht die Geschäftsführung nicht. Vor dem Hintergrund des weltweiten Bedarfs an sauberem Wasser lassen sich jedoch mittelfristig und insgesamt die Risiken der inge GmbH als überschaubar einstufen. Bestandsgefährdete Risiken sieht die Geschäftsleitung nicht. Die Risikolage ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. 4. PrognoseberichtFür das Jahr 2024 wird ein Umsatz von 52,2 Mio. EUR (Steigerung von 4%) angestrebt. Im ersten Quartal 2024 sind leicht niedrigere Auslieferungen und Umsatzerlösen zu verzeichnen gewesen, wobei sich diese in spätere Quartale verschieben und es keine Auswirkungen auf die geplanten Gesamtumsatzerlöse haben wird. Für die noch am Anfang des Jahres 2023 gestiegenen Beschaffungspreise zeichnete sich in den letzten 3 Quartalen des Jahres 2023 eine starke Entspannung ab, welche sich deutlich bis in das Jahr 2024 fortsetzt. Die Standardmarge laut Budgetplanung lag über die Monate Januar bis Mai des Geschäftsjahres auf dem Vorjahresniveau von 2023. Die Budgetplanung, welche im August erfolgte, beruhte hierbei auf den zu diesem Zeitpunkt aktuellen Produktionskosten. Für das Jahr 2024 wird eine Standardmarge auf Niveau des Berichtsjahres erwartet. Insgesamt wird somit das Betriebsergebnis über dem des Vorjahres liegen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Personalbestand auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.
Greifenberg, den 28. Juni 2024 Die Geschäftsführung Marion Weigand Petra Grashoff Handelsregister B des Amtsgerichts Augsburg/HRB 23537 Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. AllgemeinesDie inge GmbH mit Sitz in 86926 Greifenberg, eingetragen beim Amtsgericht Augsburg, Handelsregister Abteilung B, HRB 23537, ist am Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Sie ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der DuPont Deutschland Holding GmbH & Co. KG, Deutschland und damit eine Konzerngesellschaft der DuPont de Nemours Inc., USA. Die inge GmbH hat mit der DuPont Deutschland Holding GmbH & Co einen Ergebnisabführungsvertrag unterschrieben, wobei die inge GmbH sich verpflichtet ihr erwirtschaftetes Ergebnis an die DuPont Deutschland Holding GmbH & Co. gemäß den vertraglichen Vereinbarungen abzutreten. Dieser Vertrag ist gültig ab dem 1 Januar 2024 und wurde entsprechend im Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß den §§ 266 bzw. 275 HGB sowie dem § 42 GmbHG, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert ist. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. B. Grundsätze der Bilanzierung und BewertungDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit ihren Anschaffungskosten sowie planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode berechnet und betragen zwischen 3 bis 20 Jahre. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellkosten. Bei den unfertigen Erzeugnissen wird der Grad der Fertigstellung zugrunde gelegt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Material- & Fertigungseinzelkosten notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten, einen angemessenen Teil der Verwaltungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen nach § 255 (3) HGB sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. Mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Form eines prozentualen Abschlags auf den Umsatz der letzten beiden Jahre gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergeben sich ausschließlich aktive latente Steuern. Diese resultieren aus der unterschiedlichen Bewertung von Rückstellungen nach Handels- und Steuerrecht. Die Gesellschaft macht seit diesem Geschäftsjahr keinen Gebrauch von dem Aktvierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. Hier wurde die Bilanzierungsmethode an den DuPont Konzern angepasst und auf einen Ausweis in der Bilanz verzichtet. Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Aufgrund ausreichender freier Rücklagen besteht keine Ausschüttungssperre auf die gebildete aktive latente Steuer. Ein Gewinnabführungsvertrag besteht nicht. Bei den Steuerrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt Währungsumrechnung Die Umrechnung von kurzfristigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungsbeträgen erfolgt gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Langfristige Fremdwährungsforderungen bzw. /-Verbindlichkeiten liegen nicht vor. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungBilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Im Geschäftsjahr gab es Anlagenzugänge i.H.v. T€ 572. Hierin enthalten sind Investitionen in Produktionsanlagen, der Umbau der Gemeinschafträume, sowie in die Erweiterung der Funktionen des ERP-Systems (Archivierung). Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 7.300 (Vorjahr T€ 12.567). Die Rückstellung für Pauschalwertberichtigung aus dem Vorjahr (T€ 126) wurde ertragswirksam aufgelöst. Zweifelhafte Forderungen werden, wenn vorhanden, einzelwertberichtigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf T€ 464 (Vorjahr T€ 0), davon gegen die Gesellschafterin T€ 391 (Vorjahr T€ 0). Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern i.H.v. T€ 14 des Vorjahres wurden aufgelöst, da wir das Aktivierungswahlrecht nicht mehr ausüben. Eigenkapital Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus dem Stammkapital von T€ 1.000 (Vorjahr T€ 1.000), einer Kapitalrücklage von T€ 20.329 (Vorjahr T€ 20.329) und dem Bilanzgewinn von T€ 21.547. Die Kapitalrücklage wurde aufgrund von Gesellschafterbeschlüssen durch Einlage von Forderungen (T€ 14.795) sowie freiwilliger Zuzahlung (T€ 5.534) des Gesellschafters gebildet. Sonstige Rückstellungen Es handelt sich insbesondere um Rückstellungen für folgende Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten:
Die Rückstellung für Personal enthält im Wesentlichen Boni aus dem unternehmensweiten Mitarbeiter Incentive Programm, die gemäß der jeweils gültigen Bonusvereinbarungen ermittelt wurden. Ferner sind in den Rückstellungen Personal auch Rückstellungen für Abfindungen enthalten. Weiter enthalten sind Rückstellungen für ausstehenden Urlaub und Überstunden der Mitarbeiter. Die Rückstellung hat eine Laufzeit von unter einem Jahr und wurde entsprechend nicht abgezinst. Die Rückstellung für Rückbauverpflichtungen hat noch eine Laufzeit von 4 Jahren. Der Zinseffekt wurde unter Zugrundelegung des durch die Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Abzinsungssatzes von 1,0112% ermittelt. Die Rückstellung für Gewährleistung wird anhand einer Pauschale von ca. 0,4% der Umsatzerlöse gebildet und wurde auf Vorjahresniveau gehalten. In den übrigen sonstigen Rückstellungen sind vor allem Beträge für nachlaufende Rechnungen sowie Provisionsansprüche externer Vertriebsagenten enthalten. Verbindlichkeiten Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.044 (Vorjahr T€ 1.408). Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 192 (Vorjahr T€ 0). Sämtliche Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Gewinn und Verlustrechnung Umsatzerlöse Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 50.278 (Vorjahr T€ 46.650) erzielt. Davon entfallen T€ 49.623 (Vorjahr T€ 46.233) auf Eigenerzeugnisse, T€ 419 (Vorjahr T€ 102) auf Handelswaren und T€ 234 (Vorjahr T€ 315 auf Dienstleistungen. Der Umsatz verteilt sich auf die Regionen EMEA (Europe, Middle-East, Afrika) mit 40% (Vorjahr 58 %), Asien-Pazifik mit 34% (Vorjahr 30%) und Nord und Südamerika mit 26% (Vorjahr 12%). Auf den Heimatmarkt Deutschland als Teil von der Region EMEA entfallen 7% (Vorjahr 15%) des Umsatzes. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. T€ 141 (Vorjahr T€ 108), Erträge aus Anlageverkäufen i.H.v. T€ 75 Vorjahr T€ 0) und aus Fördergeldern von Forschungsprojekten i.H.v. T€ 29 (Vorjahr T€ 61) sowie Erträge aus der Verrechnung sonstiger Sachbezüge i.H.v. T€ 35 (Vorjahr T€ 44). Die Summe der Erträge aus Fremdwährungsumrechnung betragen T€ 73 (Vorjahr T€ 371). Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Abfindungen von T€ 357 (Vorjahr T€ 0), sowie Aufwendungen für Altersversorgung von T€ 23 (Vorjahr T€ 31) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter diesem Posten werden alle übrigen betrieblichen Aufwendungen mit insgesamt T€ 5.807 (Vorjahr T€ 6.122) ausgewiesen. Als wesentliche Positionen enthalten sind Aufwendungen für Personalleasing i.H.v. T€ 684 (Vorjahr T€ 1.073), Verpackungskosten von T€ 836 (Vorjahr T€ 958), Ausgangsfrachten i.H.v. T€ 764 (Vorjahr T€ 858), Lagermieten i.H.v. T€ 381 (Vorjahr T€ 462), Mieten und Nebenkosten i.H.v. T€ 597 (Vorjahr T€ 553) und Intercompany Verrechnungen i.H.v. T€ 184 (Vorjahr T€ 184). Wie im Vorjahr sind keine wesentlichen periodenfremde Aufwendungen enthalten. Aufwendungen aus Fremdwährung sind, wie im Vorjahr, nicht angefallen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge entfallen auf die Verzinsung der Bankguthaben. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zins- und zinsähnlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 189 (Vorjahr T€ 17) enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 0) Steuern vom Einkommen und Ertrag Für das Geschäftsjahr 2023 und Vorjahre sind Aufwendungen für Gewerbesteuer in Höhe von T€ 1.500 (Vorjahr T€ 1.407) und für Körperschaftssteuer in Höhe von T€ 2.182 (Vorjahr T€ 2.116) angefallen. Die zusätzlichen Aufwendungen i.H.v. T€ 13,5 resultieren aus der Änderung der Bilanzierung. In Deutschland wurde im Jahr 2023 das Mindeststeuergesetz (MindStG) verabschiedet, welches der Umsetzung der Richtlinie der (EU) 2022 / 25234 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung dient, die auf dem OECD Pillar Two Model basiert. Nach dem derzeitigen Stand der Analysen, hinsichtlich der möglichen Auswirkungen der Pillar Two Regelungen auf die Gesellschaft werden keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwartet. D. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3a HGB bestehen in Höhe von T€ 205 (netto) aus Leasingverträgen sowie T€ 936 (netto) aus Mietverträgen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Die Restlaufzeiten dieser sonstigen finanziellen Verpflichtungen bis zu einem Jahr betragen T€ 579 und von einem bis fünf Jahren T€ 560. Geschäfte mit nahestehenden Personen Sämtliche marktüblichen Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen wurden mit mittel- oder unmittelbar in 100-prozentigem Anteilsbesitz stehenden in einen Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen getätigt, sodass eine Angabe nach § 285 Nr. 21 HGB unterbleibt. Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB Von dem von unserem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechneten Gesamthonorar von T€ 36 (Vorjahr T€ 35) entfallen ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Geschäftsführung
Die Mitglieder der Geschäftsführung haben in 2023 keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Der kleinste und größte Kreis der verbundenen Unternehmen der inge GmbH umfasst das oberste Mutterunternehmen, die DuPont Inc., Wilmington, Delaware / USA, und sämtliche Tochterunternehmungen dieses Mutterunternehmens. Die inge GmbH wird in den Konzernabschluss der DuPont Inc. zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Der Konzernabschluss der DuPont Inc. wird in deutscher Sprache von der DuPont Deutschland Holding GmbH & Co. KG, Neu-Isenburg, im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist darüber hinaus über die inge GmbH in Greifenberg erhältlich. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von T€ 10.400 auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Mit Gesellschafterbeschluss vom 01. Februar 2024 wurde eine Gewinnausschüttung i.H.v. T€ 15.000 aus dem Bilanzgewinn 2023 von T€ 21.547 zum 08. Februar 2023 beschlossen. Ferner wurde mit gleichem Gesellschafterbeschluss eine Vorabausschüttung des für das Jahr 2024 zu. Am 22. Mai 2024 wurde durch den Vorstand der DuPont de Nemours, Inc. bekanntgegeben, dass DuPont plant, die Geschäftsbereiche New DuPont, Electronics und Water in drei eigenständige börsennotierte Unternehmen aufzuspalten. Die inge GmbH wird hiervon betroffen sein.
Greifenberg, 28.06.2024 Die Geschäftsführung Marion Weigand Petra Grashoff Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang)
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die inge GmbH, Greifenberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der inge GmbH, Greifenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der inge GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 28. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Georg Rogowski, Wirtschaftsprüfer ppa. Benedict Siller, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 22.7.2024 festgestellt. |
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