PublicSolution GmbHLiquidated

01109 Dresden, DEU

Master Data

Registry
Register court Dresden HRB 23712
Registered
6/9/2005
Industry
Manufacture of consumer electronicsManufacture of testing machinesManufacture of loaded electronic boards
Purpose
Produktion, Entwicklung und Verkauf von Produkten aus dem Bereich der Microsysteme.

History

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Management

NameRole
Robert Wilm
since 6/9/2005
Managing Director

Financial Report

PublicSolution GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Bilanz

Aktiva

  31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. Anlagevermögen 447.122,32 202.957,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.445,00 10.702,00
II. Sachanlagen 407.677,32 192.255,00
B. Umlaufvermögen 245.292,33 190.407,16
I. Vorräte 840,24 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 109.738,35 57.641,10
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 134.713,74 132.766,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.584,72 7.358,03
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 157.557,47 258.891,80
Bilanzsumme, Summe Aktiva 858.556,84 659.613,99

Passiva

   
  31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 37.000,00 29.450,00
II. Kapitalrücklage 697.458,48 0,00
III. Bilanzverlust 892.015,95 288.341,80
davon Verlustvortrag 288.341,80 74.810,98
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 157.557,47 258.891,80
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 30,00 170,00
C. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 118.413,77 50.043,00
D. Rückstellungen 60.716,11 23.493,44
E. Verbindlichkeiten 679.396,96 585.907,55
Bilanzsumme, Summe Passiva 858.556,84 659.613,99

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

A. Allgemeine Angaben

A.1 Grundlagen

Der Jahresabschluss der PublicSolution GmbH ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB §§ 238 ff) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (HGB §§ 264 ff) aufgestellt worden. Ergänzend zu den Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB entwickelt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

A.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibung vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Steuerliche Sonderabschreibungen wurden nicht in Anspruch genommen.

Abnutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 410,00 Euro (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und gleichzeitig im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen.

In die Herstellungskosten wurden die unmittelbar zurechenbaren Kosten sowie die anteiligen Verwaltungs- und Sozialkosten einbezogen. Im Vorjahr wurden die anteiligen Verwaltungs- und Sozialkosten in den Herstellungskosten nicht berücksichtigt.

Mit den Herstellungskosten wurden die Prototypen und die Musterkonsolen bewertet und im Sachanlagevermögen aktiviert. Die Prototypen und die Musterkonsolen sind aus dem fertig entwickeltem Spielkonzept, der Technologie der Grundlagenforschung und der entwickelten Software in der Produktionsentwicklung entstanden. In der Grundlagenforschung wurden Testspiele entwickelt und deren technische Realisierung erprobt. Hier entstehen die Entwicklungsmuster. Im Ergebnis dieser Grundlagenforschung wurden zwischenzeitlich Patente in Deutschland, Europa, USA und Japan angemeldet. Diese Aufwendungen sind in den laufenden Jahreskosten enthalten.

Die Verbindung des klassischen Brettspieles mit der modernen Prozessor-Technologie erfordert die Entwicklung spezieller Software für die Spiele. Die Kosten für diese selbst geschaffenen immateriellen Wirtschaftsgüter sind aber nicht aktivierungsfähig sondern wurden als Aufwand verbucht.

Die in den Prototypen und Musterkonsolen enthaltenen Maschinensteuerprogramme sind als unselbständige Bestandteile anzusehen, da sie untrennbar mit dem Prototyp bzw. der Musterkonsole verbunden sind. Diese Aufwendungen sind somit in den Herstellungskosten der Prototypen und Musterkonsolen enthalten.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern der Tageswert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die liquiden Mittel sind zu Nominalwerten angesetzt.

Der Sonderposten mit Rücklagenanteil enthält Ansparrücklagen gemäß § 7g EStG. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen beinhaltet die Investitionszulagen 2006 und 2007 sowie anteilig den bewilligten GA-Zuschuss für die in 2007 angeschafften Wirtschaftsgüter. Die Auflösung erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Wirtschaftsgüter. Die Investitionszulagen sind zurückzuzahlen, sofern die Fördervoraussetzungen, insbesondere die Zugehörigkeit der Wirtschaftsgüter zu einem geförderten Betrieb für die Dauer von 5 bzw. 3 Jahren, nicht erfüllt werden. Die Mittelzweckbindung für den GA-Zuschuss endet am 30.06.2015.

Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nur bei den Herstellungskosten der Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens statt.

B. Angaben zur Bilanz

Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresfehlbetrages aufgestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen zum Abschlussstichtag nicht . Es sind keine Forderungen gegen Gesellschafter enthalten.

Das gezeichnete Kapital beträgt 37,0 TEuro. Die im Berichtsjahr vorgenommenen Kapitalerhöhungen um 3,2 TEuro und um 4,4 TEuro wurden am 19. Februar 2008 in das Handelsregister eingetragen.

Im Berichtsjahr wurden 697,5 TEuro in die Kapitalrücklage eingestellt. Sollte eine Änderung der pre-money-Bewertung aufgrund des im Jahr 2008 erzielten Umsatzes der Gesellschaft notwendig werden, wird ein Anteil der Kapitalrücklage von 101,6 TEuro entsprechend herauf- oder herabgesetzt.

Der Sonderposten mit Rücklagenanteil enthält Ansparrücklagen gemäß § 7g EStG.

Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen (118,4 TEuro) umfasst die Investitionszulagen 2006 und 2007 sowie anteilig den bewilligten GA-Zuschuss für die in 2007 angeschafften Wirtschaftsgüter.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestanden zum Abschlussstichtag in Höhe von 62,0 T Euro. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betrug zum Bilanzstichtag 498,5 TEuro. Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von 562,8 TEuro.

Die Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter sind größtenteils durch Rangrücktrittsvereinbarung nachrangig.

C. Sonstige Angaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft von dem einzelvertretungs- berechtigten Geschäftsführer Herrn Robert Wilm, geführt. Außer dem Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr keine weiteren Organe bestellt.

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Gesellschaft ist buchmäßig überschuldet. Es liegen jedoch Rangrücktrittsvereinbarungen der Gesellschafter hinsichtlich ihrer eigenkapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen vor. Zusätzlich liegt eine Ausfallbürgschaft der Bürgschaftsbank Sachsen in Höhe von 35,0 TEuro für die Verbindlichkeit der Volksbank Bautzen vor.

Aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse bestehen mit Ausnahme der sicherungsübereigneten Fahrzeuge nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen liegen in betriebsgewöhnlichem Umfang vor.

 

Dresden, 23. Mai 2008

PublicSolution GmbH

gez. Robert Wilm, Geschäftsführer

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