Esser Grundbesitz Verwaltungs GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Gerd Esser since 8/1/2002 | Board Member |
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
PRIMAG AGDüsseldorfJahresabschluss zum 31.03.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021/20221. Grundlagen des Unternehmens1.1. GeschäftsmodellDie PRIMAG-Gruppe konzentrierte sich bisher auf die
Entwicklung von Wohnimmobilien in den Top-Lagen von
Düsseldorf mit dem Ziel, exklusive und hochwertig
ausgestattete Eigentumswohnungen sowie Stadtvillen im Neu-
und Altbaubereich zu entwickeln.
Die konkrete Unternehmenstätigkeit der
PRIMAG-Gruppe bestand zuletzt im Ankauf kompletter
Mehrfamilienhäuser, unter anderem auch
denkmalgeschützter Altbauten, deren
anschließender hochwertiger Kernsanierung oder dem
Rückbau der bestehenden Bausubstanz verbunden mit
einer Neubauentwicklung sowie schließlich dem
sukzessiven Verkauf der Wohnungen an Selbstnutzer und
Kapitalanleger. Ebenso wurden Grundstücke in Bestlagen
erworben und entsprechend mit hochwertigsten Wohnungen oder
ganzen Stadthausvillen bebaut.
Diese Projekte führte die PRIMAG-Gruppe operativ in
der PRIMAG Immobiliengesellschaft mbH durch.
Aufgrund der Marktlage erscheint dieses
Geschäftsmodell jedoch nach Abschluss des letzten
operativen Projektes "Am Deich" nicht mehr ausreichend
zukunftsfähig. Die stark gestiegenen
Entwicklungskosten werden sich nach Einschätzung der
Gesellschaft in Zukunft nicht im selben Umfang an die
möglichen Erwerber weitergeben lassen. Vor diesem
Hintergrund prüfen wir derzeit, welche neuen
Geschäftsfelder wir erschließen können, in
denen wir unsere bestehende Expertise im Immobiliensektor
wirtschaftlich an dem Markt bringen können.
1.2. Organe, Mitarbeiter, PersonalentwicklungIm Berichtszeitraum betrug die Anzahl der Mitarbeiter
und Mitarbeiterinnen durchschnittlich 4 Personen. Im
Vorstand der PRIMAG AG haben sich im Berichtszeitraum keine
Veränderungen ergeben, Herr Gerd Esser vertritt die
Gesellschaft als Alleinvorstand seit Gründung der
Gesellschaft.
2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaft hat sich im ersten Halbjahr als
widerstandsfähig erwiesen. Trotz des Krieges in der
Ukraine und der in dessen Folge drastisch gestiegenen
Energiepreise blieb die Wirtschaftsleistung im zweiten
Quartal gegenüber dem Vorquartal unverändert.
Insgesamt hat sich die deutsche Volkswirtschaft im
ersten Halbjahr besser entwickelt als von vielen
Beobachtern erwartet. Allerdings sorgen die seit Mitte Juni
reduzierten Gaslieferungen, die nochmals gestiegenen
Energiepreise, die fortwirkenden Lieferengpässe sowie
die allgemein erhöhte Unsicherheit für deutlich
schlechtere Aussichten für das zweite Halbjahr.
Die deutsche Industrie erholte sich auch im
Berichtsmonat Juni weiter von dem externen Schock, den sie
durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine
erlitten hatte. Die Produktion und der Export von Waren
legten zu. Die Nachfrage allerdings verlief bei
abgekühltem Geschäftsklima schwach. Der Ausblick
für die Industriekonjunktur im zweiten Halbjahr bleibt
angesichts der großen Unsicherheit
zurückhaltend. Die Umsätze im Einzelhandel
verzeichneten binnen Jahresfrist aufgrund hoher
Preissteigerungen in realer Rechnung den größten
Rückgang seit dem Jahr 1994. Vor dem Hintergrund
kräftiger Preisniveausteigerungen im Einzelhandel
setzte das Konsumklima seine Talfahrt weiter fort.
Die Inflationsrate ging von Juni auf Juli zum zweiten
Mal hintereinander leicht auf 7,5 % zurück. Das
entspricht einer Abnahme um 0,1 Prozentpunkte
gegenüber dem Vormonat (Juni: +7,6 %). Die Absenkung
der Energiesteuer auf Kraftstoffe, das Neun-Euro-Ticket und
seit Juli auch die Abschaffung der EEG-Umlage haben den
Preisauftrieb leicht gedämpft. Die Energieträger
verteuerten sich etwas schwächer aber erneut
kräftig. Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln
verzeichnete ein neues Allzeithoch seit der
Wiedervereinigung.
Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin vergleichsweise
robust, auch wenn die Fluchtmigration aus der Ukraine sich
erneut deutlich auf die Arbeitslosigkeit auswirkte. Die
Geflüchteten dürften auch in den kommenden
Monaten zu weiteren Anstiegen bei der registrierten
Arbeitslosigkeit führen. Gleichzeitig stieg die Zahl
der offenen Stellen im zweiten Quartal auf ein Allzeithoch.
Der steigende Personalbedarf erfasst fast alle Branchen.
Auch für den Arbeitsmarkt ist das größte
Risiko ein Gaslieferstopp aus Russland, der zu einem
Rückgang der Wirtschaftsleistung und einem Anstieg der
Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit führen dürfte.
Für Mai 2022 meldeten die deutschen Amtsgerichte
mit 1.242 beantragten Unternehmensinsolvenzen in etwa
genauso viele Insolvenzen wie im Vormonat April 2022.
Insgesamt lagen die beantragten Unternehmensinsolvenzen in
den ersten fünf Monaten des Jahres 2022 um 4 % unter
dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Aktuelle
Frühindikatoren und Umfragen deuten - trotz der
gestiegenen Risken - auf keinen signifikanten Anstieg in
naher Zukunft hin.
(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie Pressemitteilung vom 12.08.2022)
2.2. Branchensituation2.2.1. Immobilienmarkt in DeutschlandDer deutsche Immobilienmarkt bot 2021 ein zweigeteiltes
Bild. Während die Mieten moderat stiegen, schnellten
die Preise für Eigentumswohnungen zweistellig nach
oben.
Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen sind im
vergangenen Jahr erneut kräftig gestiegen. Im
bundesweiten Mittel schossen sie um 14,3 Prozent auf 3.140
Euro pro Quadratmeter nach oben. Das geht aus dem
Frühjahrsgutachten der sogenannten Immobilienweisen
hervor. Da-mit hat sich die Teuerung erneut beschleunigt.
2020 hatte das Plus bei 11,2 Prozent gelegen.
Die Mieten zogen im Vergleich dazu nur moderat an. Die
Mieten für Bestandswohnungen erhöhten sich im
vergangenen Jahr um 3,7 Prozent auf 8,46 Euro pro
Quadratmeter. Im Jahr zuvor waren die Mieten um 3,1 Prozent
gestiegen.
(Quelle: Rat der Immobilienwaisen,
Frühjahrsgutachten 2022)
Ein Grund für die stetig steigenden
Immobilienpreise ist die starke Nachfrage bei gleichzeitig
geringem Angebot. In Deutschland wird zwar viel gebaut, und
doch reicht es nicht, um den Bedarf an Wohnungen bzw. an
Wohngebäuden zu decken. Durch den Mangel an Wohnraum
herrscht vor allem in den Ballungsräumen Wohnungsnot,
was sowohl zu steigenden Mieten als auch zu
Preissteigerungen bei Kaufimmobilien führt.
Auch der Mangel an Bauland kann als einer der
Gründe für die Preisentwicklung auf dem deutschen
Immobilienmarkt aufgeführt werden. Im Jahr 2020
kostete ein Quadratmeter baureifes Land in Deutschland
durchschnittlich rund 199 Euro. Fünfzehn Jahre zuvor
waren es noch um die 100 Euro für den Quadratmeter.
Knappes Bauland wird teurer und sorgt damit auch für
insgesamt steigende Immobilienpreise.
Des Weiteren führte die Niedrigzinspolitik der
Europäischen Zentralbank - zuletzt wurden die Zinsen
leicht erhöht - ebenfalls zu einem Anstieg der
Immobilienpreise. Einerseits macht diese die Finanzierung
von Immobilien zwar günstiger, sie bedingt aber auch,
dass durch niedrige Zinsen andere Anlagemöglichkeiten
weniger attraktiv werden. Als Folge wird mehr in Immobilien
investiert und die Preise am Immobilienmarkt nehmen durch
die gesteigerte Nachfrage zu.
(Quelle: Statista Research Department vom 18.08.2022)
2.2.2. Immobilienmarkt in DüsseldorfUnsere Kernaktivitäten umfassen
schwerpunktmäßig die Stadt Düsseldorf.
Düsseldorf ist als Landeshauptstadt von NRW mit rd.
619.500 Einwohnern und ca. 438.200
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (Stand
31.12.2021) einer der wirtschaftsstärksten Standorte
in Deutschland. Vor allem Gutverdienende und Junge zieht es
in die Stadt. Mehrere Studien kommen zu dem Ergebnis, dass
die Einwohnerzahl in der Landeshauptstadt bis zum Jahr 2030
auf über 700.000 steigen wird. Die
Wohnimmobilienpreise hier zählen - auch auf Grund
eines knappen Angebotes in ausgesuchten Lagen - zu den
höchsten in Deutschland.
Die Nachfrage nach Wohnraum ist in der Stadt
Düsseldorf sowie dem Umland ungebrochen hoch. Folglich
stiegen die Mieten und Kaufpreise für Wohnimmobilien
in den zurückliegenden Monaten weiter an. Während
in der Landeshauptstadt vor allem im gehobenen
Immobiliensegment die Preise nicht mehr so stark kletterten
wie in der Vergangenheit, sind die Anstiege in vielen
Kommunen des Speckgürtels dafür stärker
ausgeprägt als vor einigen Jahren.
(RDM Bezirksverband Düsseldorf e.V, Preisspiegel
2022)
Zu den besonders gefragten Lagen zählen
traditionell Oberkassel, Grafenberg, Düsseltal,
Lohausen und Kaiserswerth. In diesen Stadtteilen liegen die
Mieten bei bis zu 16 Euro/qm, gehen teilweise sogar
darüber hinaus. Mittel- bis langfristig dürften
die Wohnungsmieten aufgrund des weiterhin knappen Angebots
weiter steigen.
Die PRIMAG-Gruppe war im Berichtsjahr
ausschließlich im Großraum Düsseldorf
tätig. Investiert wird vorwiegend in Wohnimmobilien in
ausgesuchten Premiumlagen, vornehmlich in
Düsseldorf-Oberkassel und Niederkassel. Oberkassel,
linksrheinisch am Innenstadtring gelegen, gilt als der
exklusivste und teuerste Stadtteil Düsseldorfs, in dem
insbesondere für Immobilien mit Rheinblick und
Aussicht auf das Düsseldorfer Zentrum höchste
Preise gezahlt werden. Das Stadtbild Oberkassels wird von
älteren Häusern mit gehobener Wohnungsausstattung
geprägt. Der Wohnflächenstandard ist hoch. Viele
Jugendstil-Häuser stehen unter Denkmalschutz.
2.3. Geschäftsverlauf und LageDer Geschäftsverlauf des Berichtsjahres ist
geprägt durch die verbleibenden Aktivitäten der
operativen Gesellschaften der PRIMAG-Gruppe. Die PRIMAG AG
unterstützt diese Aktivitäten als
Holdinggesellschaft und partizipiert daran durch die Umlage
der bei ihr anfallenden Kosten sowie durch die
Ergebnisabführung der wesentlichen Tochtergesellschaft
PRIMAG Immobilien GmbH. Deren Geschäftstätigkeit
war im Berichtsjahr durch die Entwicklung des Objektes Am
Deich geprägt.
Das bereits im Geschäftsjahr 2012/2013 notariell
erworbene und im folgenden Jahr übergebene
Grundstück Am Deich befand sich im Berichtszeitraum in
der abschließenden Fertigstellungsphase. Es wurden im
Berichtszeitraum alle 7 Wohnungen des Projektes
übergeben und somit umsatzwirksam, das Projekt blieb
aber aufgrund der im aktuellen Umfeld stark gestiegenen
Entwicklungskosten deutlich hinter den ursprünglichen
Erwartungen zurück. Derzeit wird kein Neubauprojekt
durchgeführt; es ist jedoch geplant, weitere Projekte
aufzunehmen, soweit sich künftig wirtschaftlich
sinnvolle Projekte ergeben. Das Vermietungsobjekt
Hansaallee wurde im Berichtsjahr veräußert.
Die zweite Tochtergesellschaft, die PRIMAG Grundbesitz
GmbH, hat das bislang einzige vermietete Objekt im
Geschäftsjahr 2022/23 veräußert.
2.4. GesamtaussageZusammenfassend ist das Ergebnis nach Steuern der PRIMAG
AG mit -1,48 Mio. € nicht zufriedenstellend. Dadurch
stellt sich die Lage der PRIMAG AG leider nicht so positiv
dar, wie erwartet, da das ursprünglich sehr
erfolgsversprechende Entwicklungsprojekt Am Deich aufgrund
der hohen Kosten nicht den hohen Erwartungen bezüglich
dessen Erfolgsbeiträgen entsprechen konnte und die
Auflösung der latenten Steuern in Höhe von 1,46
Mio. € das Ergebnis belastet.
2.5. ErtragslageDie Umsatzerlöse, zusammen mit dem Jahresergebnis
der wesentliche finanzielle Leistungsindikator der
Gesellschaft im Berichtsjahr der AG, blieben konstant bei
0,72 Mio. € (Vorjahr 0,72 Mio. € und stellen
Erträge aus der Kostenumlage an Tochterunternehmen
dar.
Insgesamt erwirtschaftete die PRIMAG AG im
Berichtszeitraum damit ein Rohergebnis in Höhe von
0,74 Mio. € (Vorjahr 0,86 Mio. €).
Nach Abzug von Personalaufwand in Höhe von 0,39
Mio. € (Vorjahr 0,43 Mio. €), Abschreibungen
über 0,03 Mio. € (Vorjahr 0,01 Mio. €) sowie
sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 0,37
Mio. € (Vorjahr 0,34 Mio. €) erzielte die PRIMAG
AG damit ein Betriebsergebnis von - 0,05 Mio. €
(Vorjahr: 0,08 Mio. €).
Das Finanz- und Beteiligungsergebnis für den
Zeitraum 1. April 2021 bis 31. März 2022 beträgt
0,03 Mio. € (Vorjahr -0,66 Mio. €). Die leichte
Verbesserung ist im Wesentlichen in der Übernahme des
Jahresergebnisses der PRIMAG Immobiliengesellschaft mbH in
Höhe von 4.072,12 € (Vorjahr -0,70 Mio. €)
begründet.
Nach Hinzurechnung des Finanzergebnisses in Höhe
von rd. 0,03 Mio. € erwirtschaftete die PRIMAG AG ein
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
(EBT) in Höhe von -0,02 Mio. € (Vorjahr: -0,58
Mio. €). Die leichte Erhöhung des
Vorsteuerergebnisses im Vergleich zum Vorjahr ist - wie
oben beschrieben - im Wesentlichen in der
Ergebnisabführung der PRIMAG Immobiliengesellschaft
mbH begründet. Damit weist die PRIMAG AG ein negatives
Vorsteuerergebnis in Höhe von -0,02 Mio. € aus.
Nach Abzug von Steuern erzielte die PRIMAG AG damit
einen Verlust in Höhe von rd. -1,48 Mio. €
(Vorjahr rd. -0,598 Mio. €). Darin enthalten ist die
aufwandswirksame Auflösung aktiver latenter Steuern in
Höhe von 1,46 Mio. Euro.
2.6. Finanz- und VermögenslageDas langfristige Anlagevermögen der PRIMAG AG
verringerte sich von 3,52 Mio. € um rd. 2,17 Mio.
€ auf nunmehr 1,35 Mio. € zum Stichtag 31.
März 2022. Diese Verringerung ist im Wesentlichen auf
gesunkene Darlehensforderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen, insbesondere der PRIMAG Immobiliengesellschaft
mbH zurückzuführen.
Das kurzfristige Umlaufvermögen erhöhte sich
von 0,13 Mio. € um rd. 2,05 Mio. € auf nunmehr
2,18 Mio. €. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen
auf höhere Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe
von 1,15 Mio. € (Vorjahr 0,03 Mio. €)
zurückzuführen. Die sonstigen
Vermögensgegenstände, insbesondere Forderungen
gegenüber verbundenen Unternehmen, erhöhten sich
ebenfalls auf 1,03 Mio. € (Vorjahr 0,1 Mio. €).
Insgesamt verringerten sich damit die Aktiva von 5,11
Mio. € per 31. März 2021 um rund 1,57 Mio. €
auf nunmehr 3,54 Mio. € zum 31. März 2022, darin
enthalten sind jederzeit verfügbare Bankguthaben in
Höhe von 1,15 Mio. € (Vorjahr 0,03 Mio. €).
Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft verringerten sich
auf 0,70 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr (0,81 Mio.
€) um rd. 0,11 Mio. €. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten bestehen keine.
Aufgrund des negativen Geschäftsjahresergebnisses
verringerte sich das Eigenkapital zum Ende des
Geschäftsjahres 2021/2022 um 1,49 Mio. € auf 2,78
Mio. € (Vorjahr 4,27 Mio. €). Die
Eigenkapitalquote verringerte sich somit und beträgt
nun rd. 79 % zum 31. März 2022 (Vorjahr rd. 83 %).
3. Chancen-, Risiko und Prognosebericht3.1. Chancen- und Risikobericht3.1.1. Positionierung der PRIMAG AGDas bisherige Geschäftsmodell der PRIMAG-Gruppe und
damit auch der PRIMAG AG als Holdinggesellschaft mit dem
Schwerpunkt auf dem Neubaugeschäft ist nach
Einschätzung der Gesellschaft unter den aktuellen
Marktbedingungen in der bisherigen Form voraussichtlich
nicht mehr zukunftsfähig. Sollten der PRIMAG-Gruppe
entsprechende, wirtschaftlich sinnvoll umzusetzende
Liegenschaften angeboten werden, wird die PRIMAG-Gruppe
weiterhin die Durchführung solcher Projekte
entsprechend realisieren.
Zudem ist geplant, Möglichkeiten zur Vermarktung
ihrer Expertise in der Baudurchführung anzubieten.
Gleichzeitig läuft in der Gesellschaft fortlaufend
ein ergebnisoffener Prozess im Hinblick auf eine etwaige
strategische Neuausrichtung der PRIMAG-Gruppe.
3.1.2. Operative Risiken aus den TochtergesellschaftenDie PRIMAG AG ist als Immobilienholding
unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt. Die PRIMAG AG als
Muttergesellschaft ist von operativen Risiken der
Tochtergesellschaften betroffen. Besonders Risiken der
PRIMAG Immobiliengesellschaft mbH würden Auswirkungen
auf die wirtschaftliche Situation der PRIMAG AG haben.
Aufgrund dessen werden die Geschäftstätigkeiten
aller Tochtergesellschaften von der PRIMAG AG
überwacht.
Die PRIMAG AG hat daher ein Projektkalkulations-,
Umsatz- und Liquiditätsplanungssystem entwickelt, um
potenzielle Risiken erfassen zu können, die sich auf
die zukünftige Entwicklung des Unternehmens
ungünstig auswirken und somit zu einer Gefährdung
des Unternehmensbestands führen können. Das
System ist auf die derzeit überschaubare
Unternehmensgröße mit flachen Hierarchieebenen
zugeschnitten. Der Vorstand nimmt in dieser
Organisationsstruktur wesentliche Funktionen der
Risikofrüherkennung selbst wahr.
Nachfolgend werden die wesentlichen Risiken beschrieben,
die nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben können.
Die Auflistung ist nicht abschließend. Risiken, die
derzeit noch nicht bekannt sind oder Risiken, die als
unwesentlich eingeschätzt werden, könnten sich
ebenfalls auf die Geschäftstätigkeit der PRIMAG
AG auswirken.
3.1.3. Risiken bei Bebauung und Sanierung von ImmobilienBei der Durchführung eigener Entwicklungsvorhaben
können Risiken insbesondere dadurch eintreten, dass
sich bei Sanierungen bzw. Neubauvorhaben höhere als
die geplanten Kosten und/oder unvorhergesehene
Zusatzaufwendungen ergeben. Zudem können sich
Fertigstellungen durch den Bauablauf verzögern.
3.1.4. Risiken im ImmobilienbestandSofern sich Immobilien im Bestand der PRIMAG-Gruppe
befinden, können insbesondere dadurch Risiken
eintreten, dass sich aufgrund externer Faktoren, z.B.
verschlechternder Verkehrsanbindungen, Sozialstrukturen
oder Baumaßnahmen der Standort für eine
Immobilie verschlechtert und dadurch die Mieteinnahmen oder
die Verkaufswerte der Immobilien zurückgehen. Zudem
können Instandhaltungs- und sonstige
Bewirtschaftungskosten höher als erwartet ausfallen.
3.1.5. Risiken bei der Vermarktung von ImmobilienIn Bezug auf die Vermarktung und den Vertrieb von
Immobilien können sich Risiken insbesondere dadurch
ergeben, dass sich der für den Abverkauf geplante
Zeitraum verlängert. Weitere Risiken können sich
ergeben, wenn die kalkulierten Verkaufspreise auf Grund von
zum Zeitpunkt des Erwerbs nicht absehbarer
Veränderungen nicht zu erzielen sind oder sich
Änderungen steuerlicher, politischer oder sonstiger
Marktbedingungen ergeben.
3.1.6. Aufnahme von FremdkapitalDie PRIMAG-Gruppe benötigt zur Umsetzung ihres
bisherigen Geschäftskonzepts umfangreiche finanzielle
Mittel, die investiv zum Erwerb der Entwicklungsimmobilien
eingesetzt werden. Dabei ist die PRIMAG-Gruppe jeweils
verpflichtet, die finanziellen Mittel im Voraus
aufzubringen, während Rückflüsse
finanzieller Mittel in Form von Kaufpreiszahlungen aufgrund
zwingender gesetzlicher Vorschriften erst sukzessive nach
Projektfortschritt vereinnahmt werden können.
Sollte die Aufnahme von Fremdkapital zukünftig
nicht oder nicht zu angemessenen Konditionen möglich
sein oder sollte sich eine längere als die von der
PRIMAG-Gruppe geplante Zeit der Fremdfinanzierung ergeben,
so könnte dies negative Auswirkungen auf die
Geschäftstätigkeit der PRIMAG-Gruppe sowie die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
3.1.7.SchlüsselpersonenrisikoDer Vorstand Gerd Esser hat als Gründer den Erfolg
und den Werdegang der PRIMAG AG entscheidend geprägt.
Sollte die Arbeitskraft von Herrn Esser auf Grund derzeit
nicht absehbarer Umstände längerfristig nicht zur
Verfügung stehen, hätte dies auf die unmittelbare
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PRIMAG-Gruppe
negative Auswirkungen.
3.1.8. Haftungsrisiko aufgrund von Altlasten und anderen GebäuderisikenDie PRIMAG-Gruppe trägt das Risiko, dass die in
ihrem Eigentum befindlichen Grundstücke mit Altlasten
oder Bodenverunreinigungen belastet sein könnten und
dass sie wegen einer Beseitigung dieser Altlasten durch
öffentliche Stellen oder private Dritte in Anspruch
genommen wird. Ein Ausschluss einer solchen Haftung ist
für die PRIMAG-Gruppe rechtlich nur eingeschränkt
möglich. Die PRIMAG-Gruppe begegnet möglichen
Beeinträchtigungen, indem sie beim Erwerb von
Immobilien ihre umfassende Marktkenntnis einsetzt und ggf.
Gutachten erstellen lässt. Insgesamt sind aus heutiger
Sicht keine diesbezüglichen Risiken bekannt, welche zu
einer Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage führen könnten.
3.1.9. Risiko der liquiditätsmäßigen UnterdeckungEs wird darauf hingewiesen, dass der PRIMAG Konzern
durch ausreichenden Umsatz in der Lage sein muss, auf Grund
der gegebenen Gemeinkosten bestehende liquide
Unterdeckungsbeträge der PRIMAG AG auszugleichen.
3.2. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft (Prognosebericht)Ausgehend von der Absicht, die Expertise der
Gesellschaft auch künftig in wirtschaftlicher Weise an
den Markt bringen zu können, erwartet der Vorstand der
PRIMAG AG, auch in Anbetracht des zum Ende des
Berichtszeitraums gekündigtem
Ergebnisabführungsvertrages mit der PRIMAG
Immobiliengesellschaft mbH, nach dem negativen Ergebnis des
abgelaufenen Geschäftsjahres für das laufende
Geschäftsjahr 2022/2023, ein geringeres negatives
Jahresergebnis.
4. SchlusserklärungNach § 312 AktG ist ein Bericht aufzustellen, der
die Beziehung der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen
darstellt. Der Vorstand hat in diesem Bericht folgende
Schlusserklärung abgegeben:
"Nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem
Zeitpunkt, in dem berichtspflichtige Rechtsgeschäfte
vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen
wurden, bekannt waren, hat die Gesellschaft eine
angemessene Gegenleistung erhalten und es wurde durch die
getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen keine
Benachteiligungen für die Gesellschaft bewirkt."
Düsseldorf, den 26. September 2022
PRIMAG AG
Bilanz zum 31. März 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2021/22
Entwicklung des Anlagevermögens 2021/22
Anhang für das Geschäftsjahr 2021/2022Allgemeine AngabenDie PRIMAG AG hat ihren Sitz in Düsseldorf. Sie
wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf
unter der Nummer HR B 39513 geführt.
Der Jahresabschluss zum 31. März 2022 wurde
gemäß §§ 242 ff. und §§ 264
ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des
Aktiengesetzes aufgestellt.
Unsere Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft
gemäß § 267 Abs. 1 HGB.
Größenabhängige Erleichterungen bei der
Aufstellung des Jahresabschlusses gemäß §
288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn-
und Verlustrechnung stellten wir nach dem
Gesamtkostenverfahren auf.
Änderungen zum Vorjahr in Ansatz, Bewertung und
Ausweis von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung haben
sich nicht ergeben. Insbesondere die zum Berichtszeitpunkt
weiterhin anhaltende COVID-19-Pandemie hatte und hat keine
bedeutsamen Auswirkungen auf den Jahresabschluss oder
unsere Geschäftstätigkeit.
Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im
Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend.
Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie
Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten unter
Berücksichtigung von Abschreibungen bewertet (lineare
Methode). Geringwertige bewegliche Wirtschaftsgüter
(GWGs) werden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften
bilanziert. Die geringwertigen beweglichen
Wirtschaftsgüter sind insgesamt von untergeordneter
Bedeutung.
Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten
oder im Falle voraussichtlich dauernder Wertminderung mit
dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
werden zu Nennwerten bilanziert. Sofern erforderlich,
werden auf dubiose Forderungen entsprechende
Wertberichtigungen gebildet.
Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden ebenfalls zum
Nennwert angesetzt.
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie
Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag
darstellen.
Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle
erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden in
Höhe des wahrscheinlichen Erfüllungsbetrages
angesetzt.
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag
ausgewiesen.
Angaben zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist in der Anlage A zu diesem Anhang
dargestellt.
Angaben zum AnteilsbesitzDie Gesellschaft ist an nachfolgenden Gesellschaften
i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB beteiligt:
Mit unserem Tochterunternehmen PRIMAG
Immobiliengesellschaft mbH besteht ein
Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag, nach dem
ein entstehender Jahresüberschuss von der PRIMAG
Immobiliengesellschaft mbH abzuführen ist.
Andererseits ist die Gesellschaft verpflichtet, jeden sonst
entstehenden Jahresfehlbetrag dieses Tochterunternehmens
auszugleichen. Dieser Vertrag wurde zum 31. März 2022
ab dem nächsten Geschäftsjahr gekündigt.
1 Ergebnis vor Ergebnisabführung
Forderungen und sonstige VermögensgegenständeSämtliche Forderungen sowie die sonstigen
Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr
kurzfristig.
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen
bestehen ausschließlich gegenüber der GEVI
Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH (TEUR 250,
Vorjahr Verbindlichkeit TEUR 87) und aus dem
Verrechnungskonto mit der PRIMAG Immobiliengesellschaft mbH
(TEUR 737, Vorjahr TEUR 89), auf dem die
Gewinnübernahme, die Gemeinkosten, Zinsen und
Umsatzsteuer-Anteile verbucht werden.
Die Sonstigen Vermögensgegenstände betreffen
ausschließlich Umsatzsteuerforderungen.
EigenkapitalDas gezeichnete Kapital ist unverändert zum Vorjahr
eingeteilt in 4.300.000 Stückaktien. Der auf eine
Stückaktie entfallende Betrag des Grundkapitals
beträgt EUR 1,00. Der Nennwert der eigenen Anteile
(TEUR 30) ist offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt
worden, so dass sich insgesamt ein gezeichnetes Kapital
i.H.v. TEUR 4.270 ergibt.
Mehrheitsaktionärin ist die GEVI
Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Düsseldorf,
mit einem Kapitalanteil von 82,3 % (3.539.323 Aktien).
Zum 31. März 2022 bestehen keinerlei
ausschüttungsgesperrte Beträge gem. § 285
Nr. 28 HGB.
Eigene AnteileDie eigenen Aktien sind mit einer Stückzahl von
30.475 unverändert gegenüber dem Vorjahr. Aus dem
Vorjahresbestand wurden keine Aktien veräußert.
Ihr Nennwert zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 30 und
macht somit 0,7 % des Grundkapitals (TEUR 4.300) aus.
KapitalrücklageVeränderungen der Kapitalrücklage haben sich
im Geschäftsjahr nicht ergeben.
Bilanzgewinn und GewinnverwendungDer Bilanzverlust beträgt TEUR -2.932, worin ein
Verlustvortrag i.H.v. -1.448 TEUR und der Jahresfehlbetrag
von TEUR -1.484 enthalten sind.
RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt
zusammen:
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und LeistungenDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von weniger als
einem Jahr.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen UnternehmenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen sind (wie im Vorjahr) sämtlich innerhalb
eines Jahres fällig. Zum Stichtag besteht eine
Verbindlichkeit in Form eines Darlehens gegenüber der
PRIMAG Grundbesitzgesellschaft mbH (TEUR 663, Vorjahr TEUR
649). Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten aus
Verrechnungskonten der PRIMAG Grundbesitzgesellschaft mbH
(TEUR 15, Vorjahr TEUR 14) sowie der GEVI
Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH (TEUR 1, Vorjahr
TEUR 7).
Sonstige VerbindlichkeitenDie sonstigen Verbindlichkeiten sind sämtlich (wie
im Vorjahr) innerhalb eines Jahres fällig und
enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und
Kirchensteuer mit TEUR 4 (Vorjahr TEUR 4) sowie aus
Umsatzsteuer TEUR 1 (Vorjahr TEUR 4).
Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem
Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Die Umsatzerlöse bestehen aus der Weiterberechnung
der konzerninternen Kostenumlage in Höhe von TEUR 724
(Vorjahr: TEUR 717).
Das Finanzergebnis beinhaltet im Wesentlichen den Ertrag
aus dem Gewinnabführungs- und
Verlustübernahme-Vertrag mit der PRIMAG
Immobiliengesellschaft mbH in Höhe von TEUR 4
(Vorjahr: TEUR -698) und Erträge aus Ausleihungen an
bzw. Zinsen von verbundene(n) Unternehmen in Höhe von
TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 69) bzw. Aufwendungen aus
Ausleihungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von
TEUR -22 (Vorjahr: TEUR -27).
Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus
Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von
TEUR 27 im Folgejahr.
Weiterhin bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen
zur Nachzahlung von Bezügen in Höhe von TEUR
1.170, auf die der Vorstand in den Geschäftsjahren
2013/2014 bis 2021/2022 verzichtet hat. Ein Verzicht wurde
auch für Teile der in Folgejahren
vertragsmäßig zu leistenden Vergütungen
ausgesprochen (Umfang des Verzichtes: TEUR 120 p.a.). Der
Verzicht ist mit einer Besserungsklausel versehen, die bei
Eintritt der Bedingungen zu einer Nachzahlung der
Bezüge führt.
VorstandIm Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31.
März 2022 wurde die PRIMAG AG durch den Vorstand,
Herrn Gerd Esser/Kaufmann, Düsseldorf, vertreten. Er
hat für seine Tätigkeit erfolgsunabhängige
Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 146 erhalten.
BeschäftigteIm Jahresdurchschnitt waren vier Mitarbeiter (ohne
Vorstand) beschäftigt.
AufsichtsratDer Aufsichtsrat bestand im Berichtsjahr aus den
folgenden Mitgliedern:
Der Gesamtbetrag der Bezüge und Auslagen des
Aufsichtsrates im Berichtsjahr beläuft sich auf TEUR
38.
KonzernabschlussUnsere Gesellschaft stellt freiwillig auch einen
Konzernabschluss auf. Dieser Konzernabschluss ist damit
gleichzeitig der Konzernabschluss für den
größten und für den kleinsten Kreis von
Unternehmen, in den unsere Gesellschaft einbezogen wird.
Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger
veröffentlicht.
NachtragsberichtEs liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung
zwischen dem Bilanzstichtag 31. März 2022 und der
Erstellung dieses Anhangs vor.
Düsseldorf, den 26. September 2022
PRIMAG AG
- Vorstand -
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PRIMAG AG, Düsseldorf
PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der PRIMAG AG,
Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.
März 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31.
März 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der
Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
-geprüft. Darüber hinaus haben wir den
Lagebericht der PRIMAG AG, Düsseldorf, für das
Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März
2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit
den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Neuss, den 26. September 2022
KBHT Steuer- und Wirtschaftsberatung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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