Mars Retail Services Germany GmbH
Same addressWholesale of sugar and chocolate and sugar confectionery
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Torsten Sydow since 8/25/2023 | Procura |
Jörg Werner since 8/25/2023 | Procura |
Tanja Gavin since 7/6/2022 | Procura |
Volker-Sebastian Seebeck since 7/6/2022 | Procura |
Hendric Borchers since 7/6/2022 | Procura |
Udo Jensen since 1/18/2022 | Procura |
Lars Sonnenberg since 1/18/2022 | Managing Director |
Carsten Simon since 4/30/2021 | Managing Director |
Imke Willers since 3/11/2021 | Procura |
Romy Wölfert since 4/29/2020 | Procura |
Mayela Stuparitz since 2/7/2018 | Procura |
Johanna Sprotte since 2/7/2018 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
my-pet GmbHDissolved | 100.00% |
| 5.56% |
Official financial statements and annual reports
Mars GmbHVerden (Aller)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht(I) Grundlagen des UnternehmensDie Mars GmbH mit ihrem Sitz in Verden/Aller gehört zur weltweit agierenden Mars-Gruppe und ist seit über 50 Jahren in Deutschland tätig. Als führender Markenartikelhersteller produziert und vertreibt das Unternehmen eine Vielzahl von Produkten aus den drei Hauptgeschäftsbereichen Heimtiernahrung und -bedarf, Süßwaren und Lebensmittel. Produziert wird in Deutschland an drei Standorten; Heimtiernahrung in den Fabriken in Verden/Aller und Minden sowie Süßwaren im Werk in Viersen. Die von der Mars GmbH hergestellten Produkte werden fast ausschließlich in Europa vertrieben, wobei Deutschland mit über 70 Prozent der größte Absatzmarkt ist. (II) Wirtschaftsbericht(1) Gesamtwirtschaftliche Lage Die deutsche Wirtschaft setzte ihren Wachstumstrend auch in 2014 fort. Die gesamtwirtschaftliche Leistung stieg um 1,5 Prozent an und lag damit deutlich über der Wachstumsrate der letzten beiden Jahre (2013: 0,4 Prozent; 2012: 0,7 Prozent). Allerdings basiert das Wachstum auf einem starken Start ins Jahr 2014. Zunehmende geopolitische Turbulenzen und ungünstige wirtschaftliche Entwicklungen in großen europäischen Mitgliedstaaten haben der deutschen Wirtschaft im weiteren Jahresverlauf einen deutlichen Dämpfer gegeben. Der Einzelhandel prognostiziert in 2014 ein Umsatzplus zwischen 1,2 und 1,5 Prozent. Als Wachstumstreiber der Branche wird mit rund 17 Prozent der Bereich E-Commerce identifiziert. Im Gegensatz dazu verliert der stationäre Handel rund ein Prozent gegenüber dem Vorjahr. (2) Geschäftsverlauf und Aktivitäten des Unternehmens Auch die Mars GmbH konnte insgesamt vom Tempo der deutschen Wirtschaftsentwicklung profitieren. Wie im Vorjahr ist - bedingt durch das den Privatkonsum erneut fördernde Umfeld - die Absatzentwicklung der Mars GmbH positiver als der volkswirtschaftliche Zuwachs in Deutschland. Neben den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren für die Gesellschaft die marktbezogenen Rahmenbedingungen des Geschäftsjahres 2014 erneut durch einen anhaltend harten Wettbewerb gegenüber den Eigenmarken des Handels geprägt, begünstigt durch einen weiterhin bestehenden Trend zur Bedarfsdeckung im Discounter-Segment. Insgesamt fiel das Umsatzwachstum der Mars GmbH im Geschäftsjahr 2014 mit 1,9 Prozent höher aus als im Vorjahr (1,4 Prozent). Damit wurden die Erwartungen für das Geschäftsjahr erfüllt. Neben den drei Hauptgeschäftsfeldern, deren Entwicklung im Folgenden dargelegt wird, erzielte die Gesellschaft sonstige Umsatzerlöse aus Vertriebsleistungen für das - im letzten Berichtsjahr verkaufte - Seramis-Geschäft sowie aus dem im Jahr 2014 neu aufgenommene Vertriebsgeschäft für IAMS-Produkte. Geschäftsbereich Heimtiernahrung und -bedarf Der deutsche Markt für Heimtiernahrung und -bedarf (ohne sonstiger Fachhandel) mit den Kategorien Hunde- und Katzennahrung erzielte in 2014 einen Gesamtumsatz von Mio. € 2.407,4 und ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent gewachsen. Die Kategorie Katzennahrung verzeichnete ein Wachstum von 2,0 Prozent. Die Verkaufszahlen in der Kategorie Hundenahrung waren im Gegensatz zum Vorjahr mit 3,3 Prozent im Wachstum. Aus Sicht der Vertriebskanäle wurde das Wachstum 2014 durch den Vertriebskanal Fachmärkte (+6,4 Prozent), den Discount (+1,9 Prozent) und den Drogeriekanal (+8,5 Prozent) bestimmt, während der Lebensmitteleinzelhandel (-0,6 Prozent) rückläufig war. Die Mars GmbH erzielte in diesem Geschäftsbereich einen Gesamtumsatz von Mio. € 712,4 und generierte damit erneut ein Umsatzwachstum, wenn auch nicht auf dem Niveau des Vorjahres. Dabei stütze sich die positive Entwicklung auf das Exportgeschäft (+3,4 Prozent), während der Umsatz im Inlandsgeschäft aufgrund des starken Wettbewerbs mit 1,3 Prozent rückläufig war. Geschäftsbereich Süßwaren Der Schokoladenmarkt profitierte vom günstigen gesamtwirtschaftlichen Klima und wuchs im Berichtsjahr um 2,3 Prozent. Vorreiter des Wachstums war der Bereich "Saisonartikel" mit einem Wachstum von mehr als fünf Prozent. Der Bereich "Tafel" legte auch um knapp fünf Prozentpunkte zu, wohingegen das Wachstum bei Praline und Knabber mit knapp einem Prozentpunkt deutlich geringer ausfiel. Die Sub-Kategorie Riegel entwickelte sich konstant zum Vorjahr. Die Mars GmbH konnte von diesem Positivtrend überdurchschnittlich partizipieren und erzielte nach einem schwierigen Jahr 2013 im Geschäftsbereich Süßwaren einen Gesamtumsatz von Mio. € 490,2. Das Wachstum von 4,6 Prozent entfiel dabei mit 3,9 Prozent auf das Inlands- und mit 7,1 Prozent auf das Auslandgeschäft. Geschäftsbereich Lebensmittel Der Gesamtumsatz im deutschen Markt für Lebensmittel (Lebensmitteleinzelhandel inklusive Discount & Drogeriemärkte) stieg um 0,9 Prozent. Während die Umsatzsteigerungen aus den Kategorien Reis (1,3 Prozent) und italienische Nass-Saucen (4,2 Prozent) generiert wurden, waren die Verkaufszahlen in den Kategorien der ethnischen Nass-Saucen mit 2,2 Prozent und Trockenfertiggerichte mit 2,5 Prozent rückläufig. Die Mars GmbH schloss das Berichtsjahr im Geschäftsbereich Lebensmittel mit Mio. € 87,9 und damit um 1,9% Prozent unter dem Vorjahr ab, weil die gute Umsatzentwicklung in verschiedenen Bereichen die rückläufigen Geschäfte im Harddiscount nicht ausgleichen konnten. (3) Produktion Die Fabrik in Verden erzielte 2014 ein Produktionsvolumen von 155 kt. Mit 16 kt unter dem Vorjahr ist das produzierte Volumen damit leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Während die Nachfrage nach Flexi-Produkten in 2014 anstieg, erklärt sich der Volumenrückgang insbesondere durch die rückläufige Produktionsmenge von Dosen-Produkten aufgrund des im Vorjahr begonnenen Abbaus der verschiedenen Dosenlinien. Die für 2015 geplante Schließung der Dosenlinie wird einen weiteren Rückgang der Produktionstonnage nach sich ziehen. Die Trockennahrungsfabrik in Minden produzierte 2014 - auf dem Niveau des Vorjahres - insgesamt 97 kt und verfehlte damit knapp die Erwartung einer sechsstelligen Produktionstonnage. Ziel für das Jahr 2015 ist das Halten des zu produzierenden Volumens auf diesem Niveau. Das Produktionsvolumen in der Süßwarenfabrik Viersen lag mit 51 kt um 3 kt unter dem Vorjahr und blieb somit auch leicht hinter den Erwartungen zurück. Der Rückgang basierte auf einem sinkenden Produktionsvolumen der Riegel-Produkte, das nur zum Teil durch einen Anstieg der Pralinen-Produkte kompensiert werden konnte. Für das Geschäftsjahr 2015 wird mit einem leicht fallenden Produktionsvolumen im Vergleich zu 2014 gerechnet. (4) Investitionen Die Sachinvestitionen der drei deutschen Standorte in 2014 sanken im Vergleich zum Vorjahr um Mio. € 12,1 auf Mio. € 15,3. Der Rückgang erklärt sich insbesondere aus dem im Vorjahr begonnenen Bau der dritten Beutelproduktionslinie (Gesamtvolumen Mio. € 17,4) am Standort Verden. Restarbeiten dieses Projektes beanspruchten im Berichtsjahr lediglich Mio. € 2,2. Neben mehreren kleineren Projekten wurde in 2014 hauptsächlich in die Neugestaltung des Bürogebäudes in Verden sowie in die Milchpulverherstellung am Standort Viersen investiert. (5) Mitarbeiter Am Stichtag 31. Dezember 2014 beschäftigte die Mars GmbH an den deutschen Standorten und im Außendienst insgesamt 1.679 Mitarbeiter. Die betrieblichen Sozialleistungen umfassen u.a. für alle Mitarbeiter eine arbeitgeber- sowie eine arbeitnehmerseitig finanzierte Altersvorsorge, einen umfangreichen Versicherungsschutz, Aufstockung des Krankengeldes sowie Nutzung der Betriebskantinen an den Standorten Verden, Viersen und Minden. Die mitarbeiterorientierte Arbeitsplatzkultur und die herausragenden Arbeitsplatzbedingungen wurden der Mars GmbH erneut mit der Verleihung des Gütesiegels "Top Arbeitgeber Deutschland" bestätigt. In 2014 hat die Gesellschaft erstmalig am Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber" teilgenommen und den siebten Platz der Größenklasse der Unternehmen mit 501 bis 2.000 Beschäftigten erreicht. Damit wurden nicht nur die Erwartungen (Platz unter den Top 30) übertroffen, sondern Mars darüber hinaus zum "Newcomer des Jahres" ausgezeichnet. (6) Nachhaltigkeit Langfristiger wirtschaftlicher Erfolg beruht wesentlich auf der Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Handeln sowie für Mensch und Umwelt zu übernehmen. Im Jahr 2010 hat sich die Mars GmbH als erstes Unternehmen seiner Branche verpflichtet, bis 2020 nur noch Fisch aus nachhaltigen Quellen einzusetzen. In 2014 bezog die Gesellschaft 24,4 Prozent ihres Fisch aus zertifiziert nachhaltigen Quellen, wodurch die eigenen Erwartungen um knapp vier Prozentpunkte übertroffen wurden. Für das Jahr 2015 soll der Prozentsatz auf 31,1 Prozent erhöht werden. Ein weiterer Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie zeigt sich im dem ehrgeizigen Ziel von Mars, den eigenen Kakaobedarf bis 2020 vollständig aus nachhaltigen Quellen decken. Seit 2013 bezog die Mars-Gruppe bereits mehr als 30 Prozent ihres Gesamtbedarfs an Kakao aus nachhaltig zertifizierten Quellen und ist damit zum weltweit größten Einkäufer von nachhaltig zertifiziertem Kakao geworden. Bis Ende 2015 will Mars weitere fünf Prozent seines Kakaobedarfs aus nachhaltigen zertifizierten Quellen beziehen. Zudem bezieht Mars seit 2015 ein Kakaovolumen zu Fairtrade-Bedingungen, das der Menge aller für den deutschen Markt produzieren 'Twix'-Riegel entspricht. (7) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Mars GmbH ist durch das Umlaufvermögen (69,0 Prozent der Bilanzsumme) geprägt. Darin spiegelt sich - mit einem hohen Bestand an Forderungen gegen Gesellschafter und verbundene Unternehmen - insbesondere die enge Verflechtung innerhalb der weltweiten Mars-Gruppe wider. Während die konzerninternen Forderungen aufgrund des positiven Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit erneut angestiegen sind, wurden die im Vorjahr im Umlaufvermögen ausgewiesenen Wertpapiere nahezu vollständig verkauft. Die freigewordenen Mittel wurden im Wesentlichen zur Finanzierung der Übertragung von Pensionen auf einen externen Pensionsfonds genutzt. Der Rest wurde in langfristige Finanzanlagen investiert, woraus sich der deutliche Anstieg des Anlagevermögens erklärt. Die Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind der Geschäftsentwicklung folgend angestiegen. Das überwiegend in den Fabriken und in Finanzanlagen investierte Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital und mittel- bzw. langfristiges Fremdkapital gedeckt. Die Finanzierung erfolgte wie in früheren Jahren im Wesentlichen über ein konzerninternes Cash-Pooling. Die Mars GmbH fungiert dabei als Cash-Center für alle deutschen Mars-Gesellschaften, während die Mars Netherlands B.V. Veghel/Niederlande das Cash-Pooling auf globaler Ebene abwickelt. Die Zahlungsfähigkeit der Mars GmbH war jederzeit gegeben. Der Rückgang des Finanzmittelfonds auf Mio. € 101,9 (Vorjahr Mio. € 203,6) im Berichtsjahr beruht im Wesentlichen auf der weiteren Darlehensgewährung an die Mars Inc. Wie im Vorjahr konnten insbesondere die Sachinvestitionen aus eigener Kraft finanziert werden. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich aufgrund der Pensionsübertragung und der damit einhergehenden Bilanzsummenminderung auf 22,3 Prozent (Vorjahr 17,7 Prozent). Durch Verbesserung der Zahlungsziele erklärt sich der Anstieg der Liefer- und Leitungsverpflichtungen. Ertragslage Der Gesamtumsatz der Mars GmbH (Mio. € 1.298,4) lag mit Mio. € 24,6 erneut über dem Vorjahr. Dabei wurde der Umsatz überwiegend in Deutschland generiert (Mio. € 944,5). Aufgrund der gesteigerten Gesamtleistung der Mars GmbH konnte die erneute - wenn auch nur leicht - negative Preisentwicklung auf den Rohstoffpreismärkten abgefedert werden. Die Materialintensität blieb dementsprechend auf Vorjahresniveau. Die beeinflussbaren Kosten wurden durch ein straffes Kostenmanagement auf Vorjahresniveau gehalten. Deutlich angestiegen sind dagegen - aufgrund der zinssatzbedingten Bewertungsänderungen - die Aufwendungen für Altersversorgung. Dank der positiven Sondereinflüsse aus den Wertpapierverkäufen im Rahmen der Wertpapierneustrukturierung sowie der guten Entwicklung der entsprechenden Märkte, die zu realisierten Gewinnen von Mio. € 258,2 und Verlusten von Mio. € 28,7 führten, lag das EBIT mit Mio. € 345,4 über dem Niveau des Vorjahres (Mio. € 194,2). Ohne Berücksichtigung dieser Sondereffekte ergibt sich ein EBIT unter dem des Vorjahres, womit sich die Erwartungen des Vorjahres nicht vollends erfüllten. Das Zinsergebnis war im Berichtsjahr mit Mio. € 16,8 negativ (Vorjahr Mio. € -15,6). Rückläufige Wertberichtigungen auf Wertpapiere in Höhe von Mio. € 3,1 (Vorjahr Mio. € 15,7) signalisieren den Aufwärtstrend an den Finanzmärkten. Vor diesem Hintergrund konnte das Finanzergebnis im Vergleich zum Vorjahr zwar dem Gesamtergebnis erneut keinen positiven Einfluss geben; aber zumindest die negative Auswirkung deutlich reduzieren. Der im Rahmen der Pensionsübertragung an den Pensionsfond entstandene Unterschiedsbetrag aus dem Abgang der entsprechenden Pensionsrückstellungen und dem zu zahlenden Betrag zur Finanzierung dieser Übertragung ist im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen und ursächlich für den deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Nach Abzug von Steuern wurde ein Ergebnis von Mio. € 89,1 (Vorjahr Mio. € 117,3) an die Mars Holding GmbH abgeführt. (III) Chancen und RisikenAufbauend auf dem Bekenntnis der Mars-Gruppe zum Standort Deutschland als Markt und gleichermaßen Produktionsstandort sowie die Einbindung der Mars GmbH in ein weltweites Programm des nachhaltigen Handelns und des wachsenden gesellschaftlichen Umweltbewusstseins ergeben sich langfristige Wachstumschancen. Durch das globale Risikomanagementsystem "Enterprise Risk Management" der Mars-Gruppe, in welches die Mars GmbH eingebunden ist, können interne und externe Chancen und Risiken frühzeitig erkannt und Risiken über Frühwarnmechanismen durch geeignete Maßnahmen eingegrenzt werden. Im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens werden über die geschäftsüblichen Chancen und Risiken (Konjunktur, Wettbewerb, Lieferanten, etc.) hinaus keine wesentlichen Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwartet. Entscheidende Einflussgrößen für den wirtschaftlichen Erfolg der Mars GmbH in deren Hauptgeschäftsfeldern bleiben die konjunkturelle Entwicklung des deutschen Lebensmittelmarktes sowie die Akzeptanz der Kernartikel. Größte Chancen bieten neben der Einführung von weiteren Innovationen insbesondere die konsequente Pflege sowie der Ausbau der eigenen Marken. Dabei kann die Gesellschaft auf die Erfahrungen der weltweit agierenden Mars-Gruppe zurückgreifen; berücksichtigt aber gleichzeitig auch das geänderte Konsumverhalten der Konsumenten in seinen Kernmärkten. Die Ungewissheit der weltwirtschaftlichen Lage erschwert weiterhin eine Einschätzung über die Entwicklungen auf dem Rohstoffmarkt. Trotz der positiven Tendenzen hinsichtlich der Preise für den Einkauf von Verpackungen und vereinzelten Rohstoffen besteht Unsicherheit hinsichtlich der Einkaufspreisentwicklung aufgrund des - in den letzten Monaten rasanten - Abwärtstrends des Euro-Wechselkurses. Während sich diese Tendenzen für das Exportgeschäft positiv auswirken können, überwiegen die Fremdwährungsrisiken insbesondere auf der Beschaffungsseite. Diesen Risiken begegnet die Mars GmbH mit Kurssicherungsgeschäften, deren zum Berichtsjahresende unrealisierten Gewinne die drohenden Verluste übersteigen. Ein ausgeglichenes Chancen- und Risikopotenzial besteht hinsichtlich der Wertentwicklung der Wertpapiere, da die Unsicherheit an den Finanzmärkten aufgrund weltweiter Krisenherde nicht verschwunden ist. Aus heutiger Sicht weist die Mars GmbH keine bestandsgefährdenden Risiken auf. (IV) AusblickDie schwache Konjunktur der letzten Quartale des Jahres 2014 wird auf das aktuelle Geschäftsjahr ausstrahlen. Begleitet wird dies von Unsicherheiten aufgrund der zahlreichen geopolitischen Krisen, von denen erhebliche Gefahren für die Finanzmarktstabilität ausgehen. Dementsprechend liegen die prognostizierten Wachstumsaussichten für Deutschland für das Jahr 2015 auf dem Niveau des Berichtsjahres. Die Binnennachfrage wird in 2015 stimulierend für den weiteren Konjunkturverlauf sein. Auch wenn die Auswirkungen der Einführung des Mindestlohnes auf die Kaufkraft noch nicht abzuschätzen sind, so wird die Kaufkraft der privaten Haushalte von anziehenden Nominaleinkommen und dem Ölpreisverfall positive Impulse erhalten und somit auch der Lebensmittelindustrie zu einem Wachstum verhelfen. Insgesamt sieht sich die Mars GmbH in 2015 aufgrund der Stabilität des Unternehmens (insbesondere hinsichtlich der konzerninternen Finanzierungsmöglichkeiten) gut im Markt positioniert. Für 2015 werden vor dem Hintergrund der prognostizierten Wachstumsaussichten moderate Umsatzerhöhungen sowie ein EBIT (ohne Berücksichtigung der Schwankungen bei den Altersvorsorgeaufwendungen und den Erträgen aus Wertpapieren) auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2013 erwartet.
Verden, 10. April 2015 Tom Albold, General Manager Petcare Germany, Geschäftsführer Tomasz Pawlowski, General Manager Chocolate Germany, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang(1) Allgemeine GrundsätzeDer Jahresabschluss der Mars GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und unter Berücksichtigung des Gewinnabführungs- und Steuerumlagevertrages mit der Mars Holding GmbH (MarsH), Verden/Aller, in Mio. € aufgestellt worden. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung werden im Jahresabschluss die mit arabischen Zahlen versehenen Posten der Bilanz und die mit Buchstaben versehenen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Des Weiteren ist die Zwischengröße EBIT ( Earnings Before Interest & Taxes) eingefügt sowie die Zinserträge und -aufwendungen, die Zuschreibungen auf Finanzanlagen sowie die Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens unter dem Posten Finanzergebnis und die sonstigen Steuern zusammen mit den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag unter dem Posten Steueraufwand ausgewiesen. (2) Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte, die bis zum 31. Dezember 2009 erworben wurden, werden aktiviert und weiterhin planmäßig über die erwartete Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Andere Geschäfts- oder Firmenwerte werden über fünf Jahre abgeschrieben. Sachanlagen Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Das Sachanlagevermögen wird im Wesentlichen linear abgeschrieben; dabei werden, soweit nicht anlagenspezifischen Besonderheiten Rechnung zu tragen ist, die wirtschaftlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Bei Wegfall der Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Ersatzteile für Maschinen sowie der Bestand an Poolpaletten werden als Festwert bilanziert und sind unter den "Technischen Anlagen und Maschinen" ausgewiesen. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten bewertet. Fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Unterschreitet der am Bilanzstichtag beizulegende Wert die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, werden Abschreibungen vorgenommen. Da die zuerst hergestellten bzw. angeschafften Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe des Vorratsvermögens auch zuerst verbraucht werden, erfolgt der Ansatz nach der FIFO-Methode; bei den fertigen Erzeugnissen erfolgt der Ansatz zum gleitenden Durchschnitt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - mit Ausnahme des zum Barwert bewerteten Körperschaftsteuer-Guthabens - zum Nominalwert bilanziert. Bis zum Zahlungstag erwartete Kundenskonti werden dabei berücksichtigt. Erkennbare Ausfallrisiken werden einzelwertberichtigt. Die Pauschalabwertung auf Forderungen wird für das allgemeine Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden mit dem Kurs vom Tag der Erstverbuchung bzw. grundsätzlich mit dem jeweils niedrigeren Kurs vom Bilanzstichtag bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs (Euro-Referenzkurs) bewertet. Wertpapiere Wertpapiere werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis bilanziert. Flüssige Mittel Flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Eigenkapital Die Bilanzierung des gezeichneten Kapitals erfolgt zum Nennwert. Rückstellungen Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Dabei werden neben den Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck aus dem Jahr 2005 folgende Parameter zugrunde gelegt:
Im Geschäftsjahr 2014 wurde - aufgrund der Änderungen der Bilanzierung und der Bewertung zum 1. Januar 2010 durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz - 1/15 des Unterschiedsbetrages bei der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen im Geschäftsjahr 2014 (unter Angabe der Unterdeckung im Anhang) zugeführt. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs vom Tag der Erstverbuchung bzw. grundsätzlich mit dem jeweils höheren Kurs vom Bilanzstichtag bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs (Euro-Referenzkurs) bewertet. (3) Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz3.1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der Anlage 1 zum Anhang (Anlagengitter). Der im Rahmen der im Vorjahr erfolgten Verschmelzung entstandene Geschäfts- oder Firmenwert (Mio. € 35,7) wird über fünf Jahre abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die 100 prozentige Beteiligung an der Mars Hellas S.A., New Kifissia, Athen/Griechenland. Im letzten, für die Gesellschaft vorliegenden, Jahresabschluss des Jahres 2013 hat diese Gesellschaft einen Gewinn von Mio. € 0,2 erzielt. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2013 betrug Mio. € 4,0. Unter den Wertpapieren des Anlagevermögens werden die Anteile an der Pramerica Real Estate Capital IV L.P. (Mio. € 5,4; Vorjahr Mio. € 4,1) sowie die im Berichtsjahr erworbenen Anteile an ausländischen Fonds (Mio. € 299,8) ausgewiesen. 3.2. Vorräte
3.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Zu den Forderungen gegen verbundene Unternehmen gehören neben der Darlehensforderung (einschließlich aufgelaufener Zinsen) gegen Mars Inc., McLean, Virginia/USA, (Mio. € 668,9; Vorjahr Mio. € 545,4) auch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das im Vorjahr bestehende Darlehen gegen Mars Canada (Mio. € 12,7) wurde im Berichtsjahr zurückgezahlt. Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus konzerninternen Finanzierungsvorgängen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Ausnahme des in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Körperschaftsteuerguthabens (Mio. € 2,8; Vorjahr Mio. € 4,1), das in den Jahren 2016-2017 erstattet wird, innerhalb eines Jahres fällig. 3.4. Wertpapiere Im Rahmen der im Berichtsjahr erfolgten Wertpapierneustrukturierung wurden die - im Vorjahr unter Wertpapieren ausgewiesenen - Anteile an einem Wertpapier-Spezialfond, sämtliche festverzinslichen Wertpapiere sowie nahezu alle gehaltenen Aktienpapiere verkauft und zur Finanzierung des Pensionsfond (siehe auch Punkt 3.8.) sowie des Erwerbs von - im Anlagevermögen auszuweisender - Anteile an ausländischen Fonds verwendet. 3.5. Gezeichnetes Kapital Das gegenüber dem Vorjahr unveränderte gezeichnete Kapital (Stammkapital) von Mio. € 4,7 ist voll eingezahlt und wird zu 100 Prozent von der MarsH gehalten. 3.6. Kapitalrücklage
3.7. Sonderposten
Der Sonderposten aus der verwendeten Rücklage gemäß § 6b EStG wird nach erfolgter Reinvestition analog zur Abschreibung der Investition (T € 86,1) aufgelöst. 3.8. Rückstellungen
Im Berichtsjahr wurden Verpflichtungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von Mio. € 468,7 an einen Pensionsfond übertragen. Aufgrund der Wahlrechtsausübung des Art. 67 Abs.1 EGHGB wurden Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von Mio. € 56,4 nicht bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Beträge für Verpflichtungen aus Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen, für die Abdeckung von Risiken aus Drohverlusten und für Verpflichtungen aus dem Personalbereich, insbesondere ausstehende Löhne und Gehälter, Urlaubsansprüche sowie Vorsorgen im Zusammenhang mit Altersteilzeit. 3.9. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit Mio. € 32,3 (Vorjahr Mio. € 49,3) kurzfristige Darlehen von deutschen Schwestergesellschaften zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit. Die restlichen Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter entfallen auf Ergebnisabführung für das Jahr 2014 Mio. € 89,1 (Vorjahr Mio. € 152,9 für Ergebnisabführung und Steuerumlage für das Jahr 2013). Die restlichen Verbindlichkeiten resultieren neben einem kurzfristigem Darlehen (Mio. € 121,6; Vorjahr Mio. € 84,8) aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit nachfolgenden Ausnahmen kurzfristig:
(4) Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung4.1. Umsatzerlöse
4.2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus Ausbuchung von verjährten Verbindlichkeiten (Mio. € 1,1) ausgewiesen. 4.3. Materialaufwand
4.4. Personalaufwand
Auf die Angabe der im Berichtjahr gewährten Gesamtbezüge an die Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung haben Bezüge in Höhe von Mio. € 2,9 (Vorjahr Mio. € 2,0) erhalten. Für diesen Personenkreis bestehen - nach Pensionsübertragung an den Pensionsfond (siehe Anmerkungen unter Punkt 3.8.) - noch Pensionsrückstellungen in Höhe von Mio. € 8,3 (Vorjahr Mio. € 24,4). Aufgrund der Wahlrechtsausübung des Art. 67 Abs.1 EGHGB wurden für diesen Personenkreis Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von Mio. € 1,2 (Vorjahr Mio. € 3,1). nicht bilanziert. 4. 5 . Abschreibungen Die Abschreibungen entfallen vollständig auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen. 4.6. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Konzernumlagen in Höhe von Mio. € 2,8 sowie Mio. € 0,2 unrealisierte Verluste aus Währungsumrechnung enthalten. 4. 7 . Finanzergebnis
4.8. Außerordentliches Ergebnis Das außerordentliche Ergebnis beinhaltet mit Mio. € 176,4 im Wesentlichen den Unterschiedsbetrag im Rahmen der Pensionsübertragung an den Pensionsfond (siehe Anmerkungen unter Punkt 3.8.), der aus dem Abgang der entsprechenden Pensionsrückstellungen und dem zu zahlenden Betrag zur Finanzierung dieser Übertragung resultiert. Daneben werden außerordentliche Aufwendungen (Mio. € 10,2, wie Vorjahr), die im Rahmen der Anpassungen aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes angefallen waren, ausgewiesen. 4.9 . Steueraufwand
(5) Ergänzenden AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Die zukünftigen Verpflichtungen aus zum 31. Dezember 2014 bestehenden Miet- und Leasingverträgen betragen Mio. € 4,4 (Vorjahr Mio. € 3,7). Im Rahmen des Automatengeschäfts bestehen Bürgschaftsverpflichtungen gegenüber dem Leasinggeber für Ausfälle von Leasingzahlungen der Leasingnehmer (Kunden der Mars GmbH). Für die Bürgschaftsverpflichtungen wurden aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit keine Rückstellungen gebildet, weil mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht gerechnet wird. Die Gesellschaft ist gegenüber dem Pensionsfond (siehe Anmerkungen unter Punkt 3.8.) verpflichtet, eine etwaige Unterdeckung auszugleichen. Zum Ende des Geschäftsjahres ergab sich keine Unterdeckung. Zur Sicherung von Fremdwährungsrisiken werden Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Eine Übersicht über die am 31. Dezember 2014 bestehenden schwebenden Verträge gibt die Anlage 2 zum Anhang. Wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Im Geschäftsjahr bestanden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren1.732 (Vorjahr 1.743) Mitarbeiter beschäftigt, aufgegliedert nach folgenden Bereichen:
Gesamthonorar des Abschlussprüfers
Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehören bzw. gehörten folgende Herren an:
Diese Herren sind bzw. waren auch gleichzeitig Geschäftsführer der MarsH. Beziehungen zum Gesellschafter Die Mars GmbH ist ein Tochterunternehmen der MarsH und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Die MarsH wird in den Konzernabschluss der Mars Inc., McLean, Virginia/USA, einbezogen.
Verden, 10. April 2015 Tom Albold, General Manager Petcare Germany, Geschäftsführer Tomasz Pawlowski, General Manager Chocolate Germany, Geschäftsführer Anlagengitter
Kurssicherungsgeschäfte
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Mars GmbH, Verden (Aller) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 3. Juni 2015 PricewaterhouseCoopers
Thomas Dräger, Wirtschaftsprüfer ppa. Holger Schreiber, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschlusss zum 31. Dezember 2014 wurde am 15. Juli 2015 festgestellt. |
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