Wholesale of sanitary equipment
J. Ehgartner GmbH
Wallensteinstraße 21, 82538 Geretsried, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Jörg Minkner since 1/3/2025 | Procura |
Markus Janka since 4/20/2018 | Managing Director |
Andreas Janka since 5/10/2007 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (3)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 44.00% | |
| 37.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
3 shareholders
GmbH structure
2 of 3 shown
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
Meßner Entsorgungs GmbHDissolved | 100.00% |
| 75.00% | |
| 9.09% |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
J. Ehgartner GmbHGeretsriedJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231 Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Gegenstand der Gesellschaft ist die kommunale Müllabfuhr, die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Entsorgung von Abfällen aller Art, der Betrieb eines Containerdienstes und die Entsorgung von Bohrschlämmen bei GEOTHERMIE-Erdbohrungen. Der Leistungsumfang der Gesellschaft gliedert sich in die Hauptsparten Gewerbe, Kommunale Müllabfuhr, Bohrtechnik und Sonstiges. Die Sparte Gewerbe umfasst insbesondere folgende Leistungen: Gewerbeabfälle, Transporte, Behältervermietung, Schrott- und Metalle, Papier, Holz, Sondermüll und Bauschutt. Der Tätigkeitsschwerpunkt der Gesellschaft liegt im Bereich der Gewerbeentsorgung und der Kommunalen Müllabfuhr. 2. Organisatorische / rechtliche Struktur sowie Organisation der Leitung und Kontrolle Die Gesellschaft wird in der Rechtsform einer GmbH betrieben, die von zwei geschäftsführenden Gesellschaftern geleitet wird. Die Niederlassung wird durch zwei leitende Angestellte geführt, die an die Geschäftsleitung berichten. Die Gesellschaft ist ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb gem. § 56 KrW-AbfG. 3. Wesentliche Standorte Die Gesellschaft unterhält zwei Standorte in Geretsried und Forstinning. Am Standort Geretsried befindet sich der Unternehmenssitz. Der Standort Forstinning bildet eine Niederlassung. 4. Wichtige Absatzmärkte und Wettbewerbsposition Für uns als mittelständisches Entsorgungsunternehmen ist der Markt der klassischen Sammeltätigkeit bei privaten Haushalten in der Drittbeauftragung von höchster Bedeutung. Hier zählen Landkreise, Städte und Gemeinden zu unseren Auftraggebern. Die Gewerbeentsorgung sowie der Containerdienst nehmen mittlerweile eine ebenfalls starke Stellung ein. Die wichtigsten Absatzmärkte befinden sich im Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen, München Land, Starnberg, Ebersberg und Erding. Die Gesellschaft verfügt am Standort Forstinning über eine nach Bundesimmissionsschutz-Gesetz genehmigte Verwertungsanlage für Bohrschlämme und ein genehmigtes Zwischenlager für Bohrspülungen. 5. Wesentliche rechtliche und wirtschaftliche Einflussfaktoren für das Geschäft Zu den größten Einflussfaktoren unseres Geschäftes zählen wir die allgemeine Wirtschaftslage. Zu unseren Kunden zählen kleine, mittelständische Betriebe bis hin zum Großkonzern. Somit ist unsere Kundenstruktur über alle Branchen verteilt. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine eigenen Forschungen und Entwicklungen. 3. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die Auswirkungen der Energiekrise, die durch den Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Sanktionen gegen Russland ausgelöst wurde, waren weiterhin spürbar. Deutschland intensivierte seine Bemühungen zur Diversifizierung der Energieversorgung, indem es den Ausbau erneuerbarer Energien vorantrieb und neue Partnerschaften zur Sicherstellung der Energieversorgung einging. Die Inflation blieb ein bedeutendes Thema in Deutschland, beeinflusst durch hohe Energiepreise und Lieferkettenprobleme. Die Europäische Zentralbank reagierte auf diese hohe Inflation mit weiteren Zinserhöhungen, um die Preissteigerungen zu bremsen. Der Fachkräftemangel blieb ein akutes Problem in Deutschland. Die Entsorgungsbranche war durch den Mangel an Berufskraftfahrern direkt davon betroffen. Dadurch verringerten sich Frachträume nochmals bei weiter steigenden Preisen. Die Preise für Treibstoff haben sich auf mittlerem Niveau eingependelt. Regulatorisch gesehen war die Branche ebenfalls von mehreren Veränderungen betroffen. Die Bundesregierung hat Maßnahmen zur Förderung von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft intensiviert. Dazu gehört die verstärkte Förderung von Recycling und die Reduktion von Abfällen im Einklang mit den Zielen des Europäischen Green Deals. Zudem wurden Maßnahmen zur Digitalisierung und Effizienzsteigerung in der Entsorgungsbranche forciert, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und die Innovationskraft zu stärken. Ein weiteres bedeutendes Thema war die öffentliche Vergabe. Die Bundesregierung setzte sich für nachhaltigere und effizientere Vergabeprozesse ein, die auch die Entsorgungsbranche betreffen. Dies umfasst unter anderem die Förderung umweltfreundlicher Praktiken und Technologien im Rahmen öffentlicher Aufträge. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entsorgungsbranche 2023 in einem komplexen Umfeld operierte, das durch wirtschaftliche Unsicherheiten, regulatorische Veränderungen und technologische Entwicklungen geprägt war. Die langfristige Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung dürfte jedoch positive Impulse für die Zukunft der Branche setzen. 2. Wesentliche Ereignisse und Entwicklungen Wesentliche Ereignisse im Jahre 2023 war der anhaltende Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine mit den daraus resultierenden Folgen sowie ab Oktober 2023 der Nahost-Konflikt zwischen Israel und den Hamas. Diese waren nach wie vor Lieferprobleme, eine hohe Inflationsrate sowie ein unruhiger Treibstoffmarkt. Im gewerblichen Bereich setzten wir weiterhin den Dieselfloater ein und konnten so die Preisveränderungen transparent an einen Großteil der Kunden weitergeben. Sowohl in der Baubranche als auch im Maschinen- und Anlagenbau war die Auftragslage im Jahr 2023 rückläufig. Auf Grund dieser Faktoren kam es im gewerblichen Bereich bei unseren Kunden zu weiteren Mengenrückgängen und führte zum Teil zu kleineren Auslastungslücken. Anders gestaltete sich die Situation im Bereich der kommunalen Entsorgung. Die bestehenden Verträge mit Preisgleitklausel wurden mit einer gewissen Vorlaufzeit an die neuen Bedingungen angepasst und die neuen Preise im Jahresverlauf 2023 umgesetzt. Die Bauarbeiten zur Erweiterung des Verwaltungsgebäudes und der Werkstatt am Standort Geretsried wurden begonnen und sollten zur Jahreshälfte 2024 abgeschlossen sein. Die Langzeitstrategie zur Digitalisierung wird weiterhin verfolgt. Sowohl der elektronische Rechnungsversand als auch die digitale Archivierung wurden im Workflow eingeführt. Der digitale Lieferschein steht als nächster Meilenstein im Laufe des Jahres 2024 vor der Einführung. Das Geschäftsjahr 2023 verlief grundlegend positiv und stabil. Die Jahresplanung konnte auf Grund der sehr guten Auslastung im Bereich der Bohrtechnikentsorgung übertroffen werden. Dennoch sind erneut Mengenrückgänge im Bereich der Gewerbeabfälle, Altholz und im Transportbereich zu verzeichnen. Jedoch konnte der Rohertrag in fast allen Bereichen zum Vorjahr verbessert werden. Der Markt für Altpapier begann im Jahr 2023 schwach, erholte sich aber bis Mitte des Jahres und konnte ein stabiles Niveau halten. Der Absatzmarkt für Kunststoffe blieb über das gesamte Jahr 2023 auf einem mittleren Niveau mit kleineren Schwankungen nach untern und oben. Im Personalbereich konnte die Verwaltung mit einem neuen Vertriebsmitarbeiter erweitert werden, der vorrangig im Bereich der Kundenakquise und -beratung im Außendienst tätig ist. Die im März 2023 erstellte Jahresplanung wurde wie immer sehr konservativ erstellt und mit einem gewissen Risikoabschlag auf Grund der Ukraine-Krise versehen. 3. Beurteilung der Geschäftsentwicklung Es zeichnet sich weiterhin eine positive, aber auch stabile Entwicklung im Geschäftsbereich der Kommunalentsorgung ab. Der Geschäftsbereich Bohrtechnik verlief im Berichtszeitraum positiv und wir gehen auch im kommenden Jahr von einer guten Auslastung und einer gesunden Auftragslage in diesem Bereich aus. Mit unserer gesunden Preispolitik konnten die Mengenrückgänge im Bereich der Gewerbeentsorgung zum Teil kompensiert werden. Billiganbietern, deren Verkaufsstrategie auf Niedrigpreisen basiert, begegnen wir mit einer hohen qualitativen Dienstleistung zu fairen Preisen. Langfristig sind wir der Überzeugung, dass wir uns durch unsere Firmenphilosophie am Markt behaupten werden. Die positive Entwicklung durch die digitalisierten Geschäftsprozesse wird nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch zu einem besseren Jahresergebnis beitragen. Des Weiteren versprechen wir uns eine weitere Stärkung am Markt durch die personelle Aufstockung im Vertriebsbereich und die damit einhergehende Erweiterung in dem ein oder anderen Tätigkeitsbereich. 4. Umweltbericht Die Gesellschaft ist Mitglied im "Umweltpakt Bayern", der zwischen der bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft vereinbart wurde. Mit der Teilnahme am Umweltpakt zeigt die Gesellschaft die Bereitschaft, freiwillig Maßnahmen zum Umweltschutz zu ergreifen. Daneben verfügt die Gesellschaft über ein Zertifikat für den Entsorgungsfachbetrieb gem. § 56 KrW-AbfG. 5. Personal- und Sozialbereich Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 21 Angestellte und 130 gewerbliche Mitarbeiter. Im Jahr 2022 waren es 21 Angestellte und 128 gewerbliche Mitarbeiter. Eine Zielvereinbarung mit führenden Mitarbeitern wurde auch für 2023 vereinbart. 6. Geschäftsverlauf und Lage Im Geschäftsjahr 2023 konnte insgesamt der Umsatz auf über 20 Mio. EUR gesteigert werden. Die Materialeinsatzquote lag im Jahr 2023 bei 30,1 %. Der Rohertrag stieg um 17,84 % auf TEUR 14.909. Das Betriebsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.214 gestiegen. Der Geschäftsverlauf war in 2023 zufriedenstellend. a. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 21.314 realisiert. Die Umsatzerlöse lagen damit über dem Vorjahresniveau. Die Umsatzerlöse aus dem Bereich kommunale Müllabfuhr verzeichneten leichte Zuwächse in Höhe von 6 %. Die größte Umsatzsteigerung wurde im Bereich der Bohrtechnik mit 452 % erzielt. In den Bereichen Gewerbeabfälle, Transporterlöse, Schrott, Papier, Holz, Sonstige Wertstoffe und Sondermüll sind die Umsatzerlöse um 10 % gesunken. Die Materialaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 25 % gestiegen. Die Personalaufwendungen sind um TEUR 643 gestiegen und sind im Wesentlichen auf Gehaltssteigerungen zurückzuführen. Die Abschreibungen auf Anlagevermögen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 116 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 524 gestiegen. Die Zinsaufwendungen sind um TEUR 6 gestiegen. Die Gesellschaft weist einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.226 aus. b. Finanzlage Engpässe in der Liquidität waren nicht zu verzeichnen. Die Finanzlage ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihre finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Getätigte Investitionen im Geschäftsjahr wurden teilweise aus dem Finanzmittelbestand gedeckt sowie durch Mietkaufverträge finanziert. Auch für die Finanzierung des Geschäfts standen im Geschäftsjahr ausreichend Mittelzuflüsse auslaufender Geschäftstätigkeit zur Verfügung. Der Cashflow aus Laufender Geschäftstätigkeit ergibt einen Wert von TEUR 1.989 (Vorjahr TEUR 1.768). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 7,71 % der Bilanzsumme aus. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 8,46 % der Bilanzsumme. Die kurzfristigen Forderungen übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Kreditanspannung liegt im Geschäftsjahr bei 49,08 %. Verbindlichkeiten wurden innerhalb vereinbarter Ziele mit Ausnutzung von gewährten Skonti gezahlt. c. Vermögenslage Die Bilanz weist eine Bilanzsumme von TEUR 14.750 aus. Die Bilanzsumme ist damit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.604 gestiegen. Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 9.768 gliedert sich in TEUR 46 immaterielle Vermögensgegenstände, TEUR 8.818 Sachanlagen und TEUR 904 Finanzanlagen. Investitionen wurden im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 1.765 in immaterielle Vermögensgegenstände und in das Sachanlagevermögen sowie in Höhe von TEUR 3 in Finanzanlagen getätigt. Das Umlaufvermögen erhöhte sich zum Bilanzstichtag um TEUR 1.132 auf TEUR 4.935. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 753 gestiegen. Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 330 gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 359 erhöht. Die Eigenkapitalausstattung ist weiterhin sehr gut. Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 67,00 %. Die Gesellschaft hat ein gezeichnetes Kapital in TEUR 51. 7. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung und Betriebsergebnis. 8. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Ziel unserer Unternehmenssteuerung ist, einen positiven Wertbeitrag zu erwirtschaften und so den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Unsere strategischen Ziele werden von allen Mitarbeitern getragen. 4. Bericht über Niederlassungen Die Gesellschaft unterhält eine Niederlassung. 5. Risikobericht Die Gesellschaft ist keinem Währungsrisiko ausgesetzt. Die Gesellschaft wird ihre Position am Markt weiterhin behaupten können. Vereinzelt wird man mit Dumpingpreisen konfrontiert, denen wir mit langjähriger, partnerschaftlicher Zusammenarbeit, gutem Kundenkontakt und Marktpreisen gegenüberstehen. Der Kundenstamm kann als stabil betrachtet werden. Im Bereich der Kommunalentsorgung sind Ausschreibungen üblich. Die Liquiditätslage ist unter der Voraussetzung der weiter gewährten Kontokorrentlinien ausreichend. Es sind daher keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle von Lieferungen und Leistungen sind gering. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite dreier Geschäftsbanken. Eine größere Belastung birgt die extrem voranschreitende Inflation, die Löhne und Gehälter stetig steigen lässt. Dem Mangel an Berufskraftfahrern wollen wir durch gezielte Ausbildung von verdienten und zuverlässigen Müllwerkern entgegenwirken. Weitere Risiken sind der Geschäftsführung zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung nicht bekannt. 6. Chancenbericht Unsere beiden Standorte befinden sich in strategischer Sicht, im Einzugsbereich der Metropolregion München. Der Landkreis Ebersberg war 2023 Spitzenreiter in Bayern im Bereich Zuzug. Hier erwarten wir auch in den nächsten Jahren eine anhaltende Verdichtungstendenz durch Zuzug von Gewerbebetrieben und privaten Haushaltungen. Den Bereich der Geothermie-Entsorgung sehen wir in Zukunft positiv, da diese Projekte, bedingt durch die Energiekrise, in den Fokus der Politik gerückt sind. Um zusätzliche Projekte weiterhin anbieten zu können, werden wir die Zwischenlagerkapazitäten weiter ausbauen. Die Erschließung ähnlicher Geschäftsfelder wird weiterhin geprüft. Durch organisatorische Maßnahmen im Verwaltungsbereich sollen die Vertriebsaktivitäten, der interne Workflow und noch weitere Bereiche optimiert bzw. zentralisiert werden. Dadurch erwarten wir uns noch mehr Effektivität im operativen Bereich. 7. Prognosebericht Die Branchenentwicklung wird durch weitere Konsolidierung der Wettbewerber gekennzeichnet sein. Unternehmungen ohne Nachfolge stehen immer öfter zum Verkauf. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Die Marktposition der Gesellschaft wird nach 60-jähriger Geschäftstätigkeit als gefestigt betrachtet. Für das Jahr 2024 planen wir einen geringeren Umsatz als im Jahr 2023. Der Rückgang resultiert i. W. aus einem geringeren Umsatz im Bereich der Bohrtechnikentsorgung. Die Mehrkosten aufgrund der Miteinbeziehung der Müllverbrennung in den nationalen Emissionshandel werden wir ohne Aufschlag an unsere Kunden weitergeben. Die allgemeine Konjunktur wird 2024 auf einem niedrigen Stand verharren bzw. eher rückläufig sein. Lieferengpässe auf Grund fehlender Komponenten aus der Ukraine, Verteuerung von Rohstoffen, auch durch die Anhebung der LKW-Maut sowie Personalmangel in allen Bereichen tragen ihren Teil dazu bei. Investitionen für das Geschäftsjahr 2024 werden wie geplant getätigt und strategische Beschaffungen von Fahrzeugen für 2024 wurden zum Teil bereits auf Grund langer Lieferzeiten in 2023 getätigt. Aufgrund der hohen Qualität der Dienstleistungen und der Kundenorientierung wird die Gesellschaft ihre Position am Markt weiter behaupten können. Einer Konzentration hin zu Großkonzernen auf dem Entsorgungsmarkt steht man optimistisch gegenüber. Die Lohn- und Gehaltskosten werden für 2024 auf Grund von Gehaltssteigerungen höher geplant als im Vorjahr und eventuell im laufenden Jahr nochmals an die steigende Inflationsrate angepasst. Die Jahresplanung für das Geschäftsjahr 2024 wurde erstellt und auf Führungsebene kommuniziert. Risiken wurden bewertet und in die konservative Jahresplanung aufgenommen. Investitionen von 1.598 T€ wurden für das Jahr 2024 geplant. Aus heutiger Sicht gehen wir von einem Rückgang des Jahresergebnisses um 6,3% aus. Zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit wurde ein Liquiditätsplan erstellt.
Geretsried, 13.09.2024 Andreas Janka Markus Janka 2 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die J. Ehgartner GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der J. Ehgartner GmbH, Geretsried - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der J. Ehgartner GmbH, Geretsried für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätikgeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 13. September 2024 HSL GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Bertram Schmidt, Wirtschaftsprüfer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang gem. §§ 284 - 288 HGB zum Jahresabschluss 20231. Angaben zur Identifikation der GesellschaftDie Firma der Gesellschaft lautet J. Ehgartner GmbH. Der Sitz befindet sich in Geretsried. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 57016 eingetragen. 2. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Erleichterungsvorschriften für die Aufstellung des Jahresabschlusses gem. § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Bewertung erfolgte nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 - 256a HGB. Im Einzelnen erfolgt die Bewertung wie folgt: Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Anschaffungsnebenkosten und eventuell anfallende Anschaffungskostenminderungen sind berücksichtigt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: • Beteiligungen zu Anschaffungskosten • Anteile an verbundenen Unternehmen zum niedrigeren Wert. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Der Ansatz der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Einzelwertberichtigungen waren im Berichtsjahr erforderlich. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen abzüglich der Forderungen ohne Ausfallrisiko (Gemeindeforderungen) ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden nach Saldierung angesetzt (§ 274 I HGB). Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 27,83 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 380 %.
Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 10 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB). Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des unter vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen voraussichtlichen Erfüllungsbetrags angesetzt. Soweit die Restlaufzeit von Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätze verwendet. Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur BilanzDie Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2023 ist in einer gesonderten Anlage dargestellt. Der Zugang bei den Beteiligungen resultiert aus der Erhöhung von gesamthänderisch gebundenen Rücklagen des Unternehmens, an dem die Beteiligung besteht. Die Geschäftsjahresabschreibungen stellen sich wie folgt dar:
Aufgrund der Aktivierung latenter Steuern besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 23.783,00 Die Gesellschaft weist ein gezeichnetes Kapital von DM 100.000 (EUR 51.129,19) aus. Rückstellungen wurden im wesentlichen gebildet:
Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden aufgrund einer Zusage im Berichtsjahr gebildet. Die Rückstellung wird auf der Grundlage der Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck berechnet. Es wird ein Rechnungszins von 1,82 % zugrundegelegt. Lohn- und Gehaltssteigerungen sind nicht zu erwarten. Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag im Sinn des § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf EUR 9.046,00 (Vorjahr: EUR 42.394,00). Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.
Die Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Es handelt sich dabei um Grundpfandrechte in Höhe von EUR 5.977.127,70 und Bankbürgschaften in Höhe von EUR 149.879,14 gegenüber Kreditinstituten. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. 4. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresüberschuss stammt ausschließlich aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Eine Aufteilung des Steueraufwands auf die Teilergebnisse der gewöhnlichen und außergewöhnlichen Geschäftstätigkeit erübrigt sich daher. 5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Die Gesellschaft hat verschiedene Miet- und Leasingverträge abgeschlossen.
6. Sonstige AngabenIm Jahresdurchschnitt 2023 wurden 148,5 Mitarbeiter und 2 Geschäftsführer beschäftigt. Ausschüttungssperre: Der Gewinn darf nur insoweit ausgeschüttet werden, als nach der Ausschüttung frei verfügbare Rücklagen in Höhe der aktiven latenten Steuern von EUR 23.783,00 sowie dem Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen von EUR 9.046,00 verbleiben. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der J. Ehgartner GmbH durch die Geschäftsführer: - Herr Oskar Janka, Geschäftsführer, Geretsried (bis 13.01.2023) - Herr Andreas Janka, Geschäftsführer, Geretsried - Herr Markus Janka, Geschäftsführer, Geretsried Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angaben über die Gesamtbezüge der Gesellschafter-Geschäftsführer gem. § 285 S. 1 Nr. 9a HGB unterbleiben entsprechend § 286 Abs. 4 HGB. Im Folgenden werden die Angaben zu den Unternehmen zusammengefasst, an denen die J. Ehgartner GmbH Anteile von mehr als 20 % hat:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht bekannt. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss von EUR 1.225.812,75 auf neue Rechnung vorzutragen.
Geretsried, 13. September 2024 Andreas Janka Markus Janka Anlagenspiegel (brutto)Wertentwicklung
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 22.9.2024. |
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