MINUS 181 GmbHLiquidated
19370 Parchim, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
5 shareholders
GmbH structure
4 of 5 shown
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Financial Report
Official financial statements and annual reports
MINUS 181 GmbHParchimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019MINUS 181 GmbH, ParchimA. Grundlagen des Unternehmens Am 2. Februar 2017 wurde die MINUS 181 GmbH, Parchim, gegründet. Im Gesellschaftsvertrag war neben einem Stammkapital von 100.000,00 € ein Aufgeld vereinbart, so dass die Gesellschaft mit insgesamt 1 Mio. Euro Eigenkapital ausgestattet war. Die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichtes Schwerin erfolgte am 14. März 2017 unter der Nummer HRB 12712. Die Gesellschaft hat die Abfüllung und den Vertrieb von Mineralwasser zum Gegenstand. Dabei soll das hochwertige Naturprodukt, das aus einem artesischen Tiefenbrunnen gewonnen und in einer kleinen Anlage direkt an der Quelle in Glasflaschen abgefüllt wird, ausschließlich B2B im Ultra-Premium-Segment, vor allem in der Spitzenhotellerie und -gastronomie, gehandelt werden. Größter Anteilseigner ist mit 50,1 Prozent die Stadtwerke Parchim GmbH, Parchim. Weitere Gesellschafter sind am Bilanzstichtag die SERVICE plus GmbH, Neumünster (25,1 Prozent), die mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH, Schwerin (10,0 Prozent), die 181 Beteiligungen GmbH, Parchim (10,0 Prozent), und die EBG Energiebeteiligungen GmbH, Parchim (2,4 Prozent). Darüber hinaus hält die Stadt Parchim 2,4 Prozent der Anteile. Die privaten Gesellschafter, die mit ihrem Kerngeschäft überwiegend in der Energiewirtschaft tätig sind, wollten mit ihrem Engagement in der MINUS 181 GmbH die erfolgreiche Markeinführung unterstützen. Die Kommune sah in diesem Produkt eine sehr gute Möglichkeit, die Stadt Parchim einem erlesenen Kundenkreis überregional bekannt zu machen und über diesen Weg als attraktiver Wirtschaftsstandort gesehen zu werden. Durch den Vertrag vom 10. Mai 2017 stellte die Stadtwerke Parchim GmbH den Geschäftsführer und übernahm die kaufmännische Betriebsführung. Zum Jahresbeginn 2019 waren zwei Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt, einer in der Produktion und einer im Vertrieb. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen In der Phase der Produktentwicklung hatten umfangreiche Marktrecherchen große Chancen für ein stilles Mineralwasser im Ultra-Premium-Segment offenbart. Die guten Aussichten für ein Unternehmen, das sich mit einem hochwertigen Wasser an exklusive Kunden wendet, hatte bei den Gesellschaftern die Hoffnung genährt, mit MINUS 181 an diesem Wachstumsmarkt teilzuhaben. Der ersehnte Erfolg in der definierten Zielgruppe blieb jedoch aus. Die Geschäftsleitung musste erkennen, dass die im Wirtschaftsplan prognostizierten Ziele für das Jahr 2019 nicht erreicht werden können. Somit fehlte die Basis für eine Fortsetzung der Bemühungen um eine erfolgreiche Markeneinführung. II. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 1. Geschäftsverlauf Im Mai 2018 nahm die Abfüllanlage nach zahlreichen Probeläufen ihren Betrieb auf. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2018 kam es zu Qualitätsproblemen, deren Diagnose und Behebung bis in den Januar 2019 andauerte. Der aktive Vertrieb von großen Stückzahlen war damit noch nicht möglich, so dass sich die erfolgreiche Markteinführung erheblich verzögerte. Ende Januar 2019 verließ der Produktionsleiter das Unternehmen. Im April 2019 konnte die Lücke durch die Einstellung eines neuen Fachmannes geschlossen werden. Der Wirtschaftsplan für das Jahr 2019 sah zunächst einen Verlust von 260 T€ vor. Es wurde jedoch ein Verlust von 377 T€ erzielt. Die Gesellschafter wurden durch die Geschäftsführung im Juni 2019 über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und die Bestandsgefährdung informiert. Die Gesellschafter haben am 1. Juli 2019 einstimmig beschlossen, das operative Geschäft mit sofortiger Wirkung einzustellen und alle wesentlichen Verträge aus wichtigem Grund zu kündigen. Der Geschäftsführer wurde beauftragt, nach einem Investor mit Branchenexpertise zu suchen, der die Gesellschaft übernimmt und fortführt. Die Frist dafür läuft am 30. Juni 2020 ab. 2. Lage des Unternehmens Vermögenslage In nachstehender Übersicht werden die Aktiv- und die Passivseite der Geschäftsjahresbilanz zusammengefasst dargestellt: Nach dem Gesellschafterbeschluss zur Einstellung der operativen Tätigkeit wurden Gegenstände des Anlage- und Umlaufvermögens weitgehend verwertet und das verbleibende Vermögen mit geschätzten Verwertungserlösen angesetzt. Die Gesellschaft wurde von ihren Gesellschaftern zur Gründung mit 1 Mio. € Eigenkapital ausgestattet. Dieses Eigenkapital war am Jahresende 2019 aufgebraucht. Zur Aufrechterhaltung der Liquidität hatten die Gesellschafter der Stadtwerke Parchim GmbH zugestimmt, der MINUS 181 GmbH einen Kredit in Höhe von 143 T€ einzuräumen. Davon standen am Abschlussstichtag noch 16 T€ liquide Mittel zur Verfügung. Rückstellungen wurden gebildet für ausstehende Rechnungen insbesondere für Buchführung, Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung (insgesamt 8 T€). Aus der Weiterberechnung der Kosten der Produktentwicklung und der Gewährung des Kontokorrentkredites ergaben sich Verbindlichkeiten gegenüber der Stadtwerke Parchim GmbH als Mehrheitsgesellschafterin im Wert von 207 T€. Um eine Überschuldung zu verhindern, hat die Stadtwerke Parchim GmbH mit Datum vom 31. Dezember 2019 einen qualifizierten Rangrücktritt für diese Verbindlichkeiten erklärt. Finanzlage Die Eigenkapitalausstattung reichte im Geschäftsjahr 2019 nicht mehr aus, die laufenden Kosten zu decken. Auch Investitionen wurden nicht vorgenommen. Kurzfristige Liquiditätsengpässe konnten zunächst mit einer bestehenden Kontokorrentlinie überbrückt werden. Mit der Verwertung der Abfüllanlage erteilte die Bank eine Restschuldbefreiung für den Mietkaufvertrag und verzichtete gleichzeitig auf den Ausgleich der Rückstände aus dem gewährten Kontokorrentkredit. Das Girokonto wurde nach der Nullstellung durch die kontoführende Bank mit 130 T€ aus dem Gesellschafterdarlehen der Stadtwerke Parchim GmbH aufgeladen. Der Finanzmittelfonds betrug am Bilanzstichtag 16 T€ (Vj: 144 T€). Ertragslage 1. Absatz und Umsatz Bis zur Einstellung des operativen Geschäftes konnten Umsatzerlöse in Höhe von nur 4 T€ erzielt werden. Nachdem der aktive Vertrieb aufgegeben und der Mitarbeiter entlassen wurde, war kein Umsatz mehr zu verzeichnen. 2. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren und Leistungen Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe enthielten im Wesentlichen Aufwendungen aus der Abwertung der Vorräte und die Kosten für die Trinkwasseranalysen. 3. Personal- und Sozialbereich Im Jahr 2019 waren am Jahresende keine Mitarbeiter mehr bei der MINUS 181 GmbH beschäftigt. Die Stadtwerke Parchim GmbH stellte den Geschäftsführer und übernahm die kaufmännische Betriebsführung, ab 1. Juli 2019 ohne Vergütung dieser Dienstleistung. 4. Sonstige Erträge und Aufwendungen Die übrigen Erträge ergaben sich überwiegend aus der Restschuldbefreiung nach Abwicklung des Mietkaufvertrages (261 T€). Ihnen standen Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen nach der Verwertung der Abfüllanlage gegenüber (148 T€). Die Abschreibungen enthielten neben den planmäßigen Absetzungen für Abnutzung des Anlagevermögens (64 T€) auch die außerplanmäßige Abschreibung auf Verwertungspreise (88 T€). Den Großteil der sonstigen Aufwendungen in Höhe von insgesamt 168 T€ nahmen neben den Kosten für die Gestellung des Geschäftsführers und die kaufmännische Betriebsführung durch die Stadtwerke Parchim GmbH die Kosten für Werbung und Repräsentation (46 T€), die Reise-, Übernachtungs- und Fahrzeugkosten (25 T€), die Pacht an die Stadtwerke Parchim GmbH einschließlich der Energiekosten (18 T€), die Lagerkosten (15 T€), die Kosten für Versicherungen und Beiträge (12 T€) und die Kosten für die laufende Buchführung und den Jahresabschluss (11 T€) ein. 5. Ergebnis Am Ende des Geschäftsjahres musste ein Verlust von 377 T€ verzeichnet werden (Planverlust: 260 T€). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Verlust auf neue Rechnung vorzutragen. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Prognosebericht Der Geschäftsführer wurde beauftragt, nach einem Investor mit Branchenexpertise zu suchen, der die Gesellschaft übernimmt und fortführt. Die Frist dafür läuft am 30. Juni 2020 ab. Die bisherigen Anstrengungen waren indes noch nicht von Erfolg gekrönt. Eine positive Fortführungsprognose gibt es zu den aktuellen Rahmenbedingungen nicht. II. Chancen- und Risikobericht Das ursprüngliche Geschäftsmodell basiert auf folgenden Prämissen: Die hervorragende Wasserqualität der Tiefenbrunnen brachte die Geschäftsleitung der Stadtwerke Parchim GmbH im Jahr 2012 auf die Idee, ein Mineralwasser im Ultrapremiumsegment zu platzieren. Bis zur Gründung der MINUS 181 GmbH am 2. Februar 2017 als Tochtergesellschaft mit mehrheitlicher Beteiligung der Stadtwerke Parchim GmbH vergingen mehr als vier Jahre, in denen die Marke entwickelt und der Markt beobachtet wurden. Durch intensive Gespräche konnten Mitstreiter gewonnen werden, die ebenso wie das Team der Stadtwerke Parchim GmbH an den Erfolg des Projektes glaubten. Hier seien vor allem die Gesellschafter genannt, die 1 Mio. € Eigenkapital zur Verfügung gestellt hatten, um die Geschäftsidee verwirklichen zu können. Ein strategisch wichtiger Partner war darüber hinaus ein namhafter Glasproduzent, der ein Glas für das Wasser entwickelte. Im aktiven Vertrieb, der aufgrund der Probleme in der Abfüllung bewusst zurückhaltend war, hatten zunächst zahlreiche Kundengespräche die Hoffnung auf eine gute Markteinführung und zügiges Wachstum genährt. In Absatzzahlen spiegelte sich diese positive Resonanz jedoch bis heute nicht wider. Der bisherige Geschäftsverlauf führte im Jahr 2019 jedoch zur Entscheidung der Gesellschafter, das operative Geschäft einzustellen. Den Gesellschaftern war bereits bei Gründung der Gesellschaft bewusst, dass es in der Startphase zu Anlaufverlusten kommen würde. Aufgrund der aktuellen Lage war die weitere Bereitschaft zur Finanzierung von Anlaufverlusten nicht mehr gegeben. Der Geschäftsführer wurde beauftragt, nach einem Investor mit Branchenexpertise zu suchen. Die Aussichten, unter den aktuellen gesellschaftlichen und ökonomischen Bedingungen einen Mutigen zu finden, der das entwickelte Produkt mit seinen Erfahrungen mischt und erfolgreich macht, stehen denkbar schlecht, zumal der anvisierte Absatzmarkt in der Spitzenhotellerie und -gastronomie besonders von den weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie betroffen war und noch immer ist. Die Geschäftsleitung sieht daher das Risiko, dass die zu geschätzten Veräußerungserlösen bilanzierten Vermögensposten nicht in dieser Höhe realisiert werden können.
Parchim, 26. Mai 2020 Kempke, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt (§ 252 Abs 1 Nr. 2 HGB). Dies bedingt, dass die weiteren Anlaufverluste durch externe bereitzustellende Finanzmittel finanziert werden können. Zu weitergehenden Erläuterungen wird auf den Lagebericht der Gesellschaft verwiesen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten abzüglich Absetzung für Abnutzung angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die immatriellen Vermögensgegenstände betreffen die Rechte am Produkt "MINUS 181-GERMAN ARTESIAN WATER-", die entgeltlich erworben wurden. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Bilanzierte Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Die bilanzierten Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 463.084,43). Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Latente Steuern Es besteht ein steuerlicher Verlustvortrag in Höhe von EUR 648.795,00 Das Wahlrecht nach § 274 HGB wurde dahingehend ausgeübt, eine latente Steuer nicht zu aktivieren. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Im abgelaufenen Jahr wurden erste Umsätze erzielt. Das Unternehmen befindet sich in der Aufbau- und Gründungsphase. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Laufe des Geschäftsjahres führte das Unternehmen die folgenden Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen durch: Mit dem Gesellschafter Stadtwerke Parchim GmbH besteht ein Vertrag über die kaufmännische Betriebsführung und die Gestellung des Geschäftsführers. Ebenfalls an den Gesellschafter Stadtwerke Parchim GmbH wurden verauslagte Gründungskosten erstattet. Honorar des Abschlussprüfers Das für die Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr vereinbarte Gesamthonorar beträgt 3.000,00 EUR Nachtragsbericht Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag haben sich nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschliesst in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR 377.310,02 und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Parchim, Datum Anlagespiegel
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2019 - 31.12.2019Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 206.666,90 EUR. 1.1.2018 - 31.12.2018Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 95.154,41 EUR. Bericht des Aufsichtsratsentfällt sonstige Berichtsbestandteile
Dirk Kempke Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.09.2020 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MINUS 181 GmbH, Parchim VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MINUS 181 GmbH, Parchim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MINUS 181 GmbH, Parchim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf den Abschnitt Allgemeine Angaben im Anhang sowie die weiteren Ausführungen unter Punkt C.II. im Lagebericht, in der die gesetzlichen Vertreter darlegen, dass der Jahresabschluss unter Abkehr von der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt wurde. Der eventuell nicht gedeckte Finanzbedarf im Verlauf der (stillen) Liquidation der Gesellschaft deutet auf eine wesentliche Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko in Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Erweiterung der Jahresabschlussprüfung gemäß § 13 Abs. 3 KPG M-V Aussage zu den wirtschaftlichen Verhältnissen Wir haben uns mit den wirtschaftlichen Verhältnissen der Gesellschaft i.S.v. § 53 Abs. 1 Nr. 2 HGrG im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember befasst. Gemäß § 14 Abs. 2 KPG M-V haben wir in dem Bestätigungsvermerk auf unsere Tätigkeit einzugehen. Auf Basis unserer durchgeführten Tätigkeiten sind wir zu der Auffassung gelangt, dass uns keine Sachverhalte bekannt geworden sind, die zu wesentlichen Beanstandungen der wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft Anlass geben. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie dafür als notwendig erachtet haben. Verantwortung des Abschlussprüfers Unsere Tätigkeit haben wir entsprechend dem IDW Prüfungsstandard: Berichterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach § 53 HGrG (IDW PS 720), Fragenkreise 11 bis 16, durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Grundsätzen ist es, anhand der Beantwortung der Fragen der Fragenkreise 11 bis 16 zu würdigen, ob die wirtschaftlichen Verhältnisse zu wesentlichen Beanstandungen Anlass geben. Dabei ist es nicht Aufgabe des Abschlussprüfers, die sachliche Zweckmäßigkeit der Entscheidungen der gesetzlichen Vertreter und die Geschäftspolitik zu beurteilen.
Schwerin, den 03. Juni 2020 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Anja Rodenberg, Wirtschaftsprüferin Dr. Siegfried Friedrich, Wirtschaftsprüfer |
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