MICROMETAL GmbH
Renkenrunsstraße 24, 79379 Müllheim im Markgräflerland, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Michael Gerhard Freund since 9/20/2021 | Procura |
Angel Dr. Lopez-Mras since 12/23/2020 | Procura |
Bernd Robert Lehmann since 9/7/2017 | Managing Director |
Marco Sauer since 1/25/2011 | Procura |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
MICROMETAL GmbHMüllheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens 1.2. Produktentwicklung 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 2.2. Geschäftsverlauf 2.3. Lage 2.3.1. Ertragslage 2.3.2. Finanzlage 2.3.3. Vermögenslage 2.3.4. Zusammenfassende Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung 2.4. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren 3. Prognose-, Chancen-, Risikobericht 3.1. Prognosebericht 3.2. Chancen- und Risikobericht 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die im Jahr 2006 gegründete MICROMETAL GmbH (MICROMETAL) mit Sitz in Müllheim (Baden) ist Komplettanbieter für ätztechnisch bearbeitbare Materialien im Batch & Reel-to-Reel Prozess und weltweit einer der führenden Hersteller von kundenindividuellen, geätzten Mikro-Präzisionskomponenten aus Metall. Am Produktionsstandort Müllheim werden im fotochemischen Reel-to-Reel Ätzprozess sehr große Stückzahlen von metallischen Präzisionskomponenten mit sehr hoher Genauigkeit hergestellt. Die individuell abgestimmte kontinuierliche Ätztechnik bietet so für jede Herausforderung die passende Lösung. Die Produkte der MICROMETAL werden an Kunden aus den Bereichen Automobilindustrie, Consumer, Medizintechnik sowie der chemischen und elektronischen Industrie weltweit verkauft. Die MICROMETAL und ihre Beteiligungen an spezialisierten Metallbearbeitungsunternehmen der HP- Etch AB (Schweden) und der Etchform BV (Niederlande) werden in den Konzernabschluss der Wickeder Holding GmbH, Wickede (Ruhr), einem der weltweit führenden Anbieter für spezialisierte metallische Vorprodukte, einbezogen. 1.2. Produktentwicklung Die MICROMETAL ist Technologiedienstleister und betreibt selbst keine bedeutenden Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, sondern unterstützt Kunden bei der Umsetzung von Produktideen mittels Ätztechnik. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 hielt sich die Weltkonjunktur - auch bei moderater wirtschaftlicher Expansion - besser als erwartet. Inzwischen geht die Inflation rasch zurück, doch eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich noch nicht ab. Ein hohes Maß an Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bremst die fortgeschrittenen Volkswirtschaften. Das IfW Kiel (Institut für Weltwirtschaft Kiel) rechnet für das kommende Jahr mit einem Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - um 2,9 %, nach 3,1 % im Jahr 2023. "Besonders robust zeigte sich im Jahr 2023 die Wirtschaft der Vereinigten Staaten, wo sich die Produktion trotz des scharfen Zinsanstiegs - gestützt durch eine expansive Finanzpolitik - weiter deutlich erhöhte. [...] Schwach entwickelte sich hingegen die gesamtwirtschaftliche Produktion in Europa, wo im Jahresverlauf sowohl in der EU als auch im Vereinigten Königreich kaum mehr als Stagnation verzeichnet wurde." Im Verlauf des Jahres 2023 sind die Störfaktoren, die im vergangenen Jahr die Erholung von der Coronakrise - in vielen Ländern vorzeitig - beendet hatten, weitgehend "verebbt": Die Rohstoffpreise und insbesondere die Energiepreise sind wieder deutlich gesunken. Die Inflation hat sich verringert, folglich steigen die Reallöhne. Die Lieferengpässe behindern die wirtschaftlichen Aktivitäten nicht mehr ungewöhnlich stark. Dennoch ist die Unsicherheit für Unternehmen und Konsumenten hoch geblieben. Dies ist zum Teil geopolitischer Natur und in anhaltenden, neuen militärischen Auseinandersetzungen (Ukraine, Gaza/Israel) oder wirtschaftlichen Konflikten (Vereinigte Staaten/China) begründet. "Bezogen auf das Gesamtjahr war die deutsche konjunkturelle Schwäche vor allem dem rückläufigen Konsum und einem darbenden Auslandsgeschäft geschuldet." Für das Jahr 2023 sanken die Exporte um 2 %. (Quelle der vorstehenden Absätze: Kieler Konjunkturberichte Nr. 109, 2023|Q4) Das Auftragsvolumen der deutschen Metall- und Elektroindustrie (M+E Industrie) lag von Januar bis September 2023 um 5,6 % unter dem Vorjahreszeitraum. In der M+E Industrie sind die Neuaufträge weiter rückläufig. Insgesamt blicken die M+E-Firmen pessimistisch auf die kommenden Monate, während die Lage nur noch neutral bewertet wird. (Quelle: Das Magazin der Metall- und Elektro-Industrie, 04/2023) Das branchenbezogene wirtschaftliche Umfeld war für die MICROMETAL insbesondere in den ersten Monaten des Jahres 2023 durch geringere Bedarfe eines Großkunden beeinflusst, eine deutliche Verbesserung der Lage verzeichnete die Gesellschaft erst im letzten Drittel des Jahres. 2.2. Geschäftsverlauf Die MICROMETAL erzielte im Geschäftsjahr 2023 mit durchschnittlich 61 Mitarbeitern einen Umsatz von 12,7 Mio. € und einen Jahresüberschuss von 2,6 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Umsatz damit um 1,8 % erhöht, das Geschäftsjahresergebnis lag um 35,5 % über dem Vorjahresergebnis. Während in den Bereichen Automotive und Medizin Umsatzsteigerungen erzielt werden konnten, wurden die Vorjahresumsätze in den Bereichen Elektronik und Chemie im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht erreicht. Im Bereich Consumer wurden nur geringfügig unter dem Vorjahresniveau liegende Umsätze erwirtschaftet. Trotz einer im Verlauf des Jahres kurzzeitig schwächeren Auftragslage konnten die für das Geschäftsjahr geplanten finanziellen Leistungsindikatoren übertroffen werden. 2.3. Lage 2.3.1. Ertragslage Die wesentlichen Kennzahlen zur Ertragslage stellen sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:
Im Geschäftsjahr 2023 hat die MICROMETAL Netto-Umsatzerlöse in Höhe von 12,7 Mio. € (Vorjahr: 12,4 Mio. €) realisiert. Die Erhöhung der Umsatzerlöse ist insbesondere auf eine höhere Nachfrage im Bereich Automotive und im Bereich Medizintechnik, teilweise durch Neukundengeschäfte, zurückzuführen. Der Auftragsbestand liegt zum 31. Dezember 2023 bei 1,4 Mio. € (Vorjahr: 0,7 Mio. €). Die Gesamtleistung, die unter Einbezug der Bestandsveränderung ermittelt wird, hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Mio. € auf 11,9 Mio. € reduziert. Der Materialaufwand ist entsprechend der geringeren Gesamtleistung um 0,2 Mio. € auf 2,5 Mio. € im Jahr 2023 gefallen. Insgesamt liegt der Rohertrag mit 9,4 Mio. € um 0,9 Mio.€ unter dem Vorjahr. Die übrigen Aufwendungen liegen geringfügig unter dem Vorjahresniveau und setzen sich aus Personalaufwand (4,7 Mio. €, Vorjahr: 4,6 Mio. €), sonstigen betrieblichen Aufwendungen (2,2 Mio. €, Vorjahr: 2,5 Mio. €), Abschreibungen (0,4 Mio. €, Vorjahr: 0,4 Mio. €) und sonstigen Steuern zusammen. Insgesamt betrugen die übrigen Aufwendungen 7,3 Mio. € (Vorjahr: 7,5 Mio. €). Das Finanzergebnis in Höhe von 0,9 Mio. € (Vorjahr: 1,0 Mio. €) enthält wie im Vorjahr im Wesentlichen eine Gewinnausschüttung eines Tochterunternehmens der MICROMETAL GmbH. Ferner werden Zinsaufwendungen und Zinserträge im Finanzergebnis zusammengefasst. Das Geschäftsjahr 2023 hat die MICROMETAL mit einem Jahresüberschuss von 2,6 Mio. € abgeschlossen. Das Ergebnis liegt damit über dem des Vorjahres, das durch das außerordentliche Ergebnis von -1,2 Mio. € wesentlich beeinflusst war. Die MICROMETAL nutzt verschiedene finanzielle Kennzahlen zur Steuerung des Unternehmens, die monatlich in Form eines Plan-Ist-Vergleiches an die Geschäftsführung berichtet werden. Für die Gesellschaft bedeutende Kennzahlen zur Beurteilung der Ertragslage sind das EBIT (Jahresergebnis vor Ertragssteuern sowie Zinsaufwand und Zinserträgen) und das EBITDA (Jahresergebnis vor Ertragssteuern, Zinsaufwand, Zinserträgen sowie Abschreibungen) sowie die EBITDA-Marge (Verhältnis von EBITDA zur Gesamtleistung). Zwecks Erhöhung der Aussagekraft der Kennzahlen sowie der Herstellung einer Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr werden die ermittelten Kennzahlen gleichfalls um das außerordentliche Ergebnis korrigiert. Die MICROMETAL hat 2023 ein EBIT von 2,4 Mio. € erwirtschaftet, das damit unter dem um den Sondereffekt bereinigten, sehr erfolgreichen Vorjahresniveau liegt. Das für 2023 geplante EBIT von 2,1 Mio. € wurde insgesamt übertroffen. Auch das Plan-EBITDA (2,5 Mio. €) und die für 2023 geplante EBITDA-Marge (19 %) konnten mit 2,8 Mio. € bzw. 23,5 % deutlich übertroffen werden und unterstreichen die nachhaltige, sehr zufriedenstellende operative Leistungsfähigkeit der MICROMETAL. 2.3.2. Finanzlage Das Finanzmanagement der MICROMETAL dient in erster Linie der Erhaltung der Liquidität, der Absicherung der Planung und des Ergebnisses sowie der Begleitung des internen und externen Wachstumskonzeptes. Der Bedarf an liquiden Mitteln wird durch kurz- und langfristige Kredite bei Banken und verbundenen Unternehmen sowie Kontokorrentlinien abgedeckt. Die Finanzierungsstruktur setzt sich folgendermaßen zusammen:
Die MICROMETAL weist zum Stichtag 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von 15,5 Mio. € (Vorjahr: 13,9 Mio. €) aus. Der Anstieg resultierte aus dem erzielten Jahresüberschuss unter Berücksichtigung einer Gewinnausschüttung in Höhe von 1,0 Mio. €. Das bestehende Darlehen wurde im Berichtsjahr fristgerecht bedient und teilweise zurückgeführt, Das Darlehen wird im Jahr 2024 komplett zurückgeführt. Das kurzfristige Fremdkapital umfasst vorwiegend sonstige Rückstellungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr von 1,0 Mio. € auf 0,9 Mio. € leicht zurückgegangen. Die kurzfristigen Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Mio. € reduziert. Grund ist im Wesentlichen die unterjährige Inanspruchnahme und teilweise Auflösung einer Rückstellung für Rechtstreitigkeiten. Bei einer leicht geringeren Bilanzsumme hat sich die Eigenkapital-Quote auf Basis des deutlich positiven Jahresergebnisses von 81,3 % auf 92,3 % erhöht. Kurzfassung Kapitalflussrechnung
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 0,9 Mio. € und liegt damit unterhalb des Vorjahreswerts. Hauptgrund hierfür ist die im Vorjahresvergleich geringere Gesamtleistung. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt -0,5 Mio. € gegenüber -0,6 Mio. € im Vorjahr. Wie im Vorjahr wurden Dividenden vereinnahmt (0,9 Mio. €). Zusammen mit dem erwirtschafteten positiven operativen Cashflow wurde der Zahlungsmittelüberschuss insgesamt in Höhe von 0,4 Mio. € im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition mittels ausgegebener Darlehen teilweise an verbundene Unternehmen weitergeleitet, während das an die Gesellschafterin ausgegebene Darlehen teilweise durch diese zurückgeführt wurde. Darüber hinaus wurden im Wesentlichen Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 0,4 Mio. € geleistet. Im Zuge der weiterhin guten Geschäftslage konnten Bankverbindlichkeiten weiter getilgt werden. Im Geschäftsjahr 2023 wurde zudem erneut eine Gewinnausschüttung an die Gesellschafterin geleistet. Zum 31. Dezember 2023 wurden gewährte Bank-Kreditlinien in Höhe von 1,0 Mio. € nicht in Anspruch genommen. Ein als Kontokorrentkredit genutzter Gesellschafterdarlehensrahmen über 3,0 Mio. € wurde, wie im Vorjahr, zum Bilanzstichtag ebenfalls nicht in Anspruch genommen. Der Finanzmittelfonds beinhaltet die liquiden Mittel (0,2 Mio. €; Vorjahr: 0,2 Mio. €), Kontokorrentkredite wurden nicht beansprucht (Vorjahr: 47 T €). 2.3.3. Vermögenslage Zum Bilanzstichtag betrug die Bilanzsumme der MICROMETAL 16,8 Mio. € gegenüber 17,0 Mio. € zum Vorjahresstichtag. Die Bilanzstruktur zeigt folgendes Bild:
Das Anlagevermögen beträgt zum 31. Dezember 2023 8,4 Mio. €. Den getätigten Investitionen in Höhe von 0,4 Mio. € stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von ebenfalls 0,4 Mio. € gegenüber. Die im Geschäftsjahr verbuchten Anlagenzugänge betreffen im Wesentlichen Investitionen in Maschinen und Betriebsausstattung. Unter Berücksichtigung der niedrigeren Bilanzsumme hat sich der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme auf 50,4 % (Vorjahr: 49,4 %) leicht erhöht. Das Umlaufvermögen reduzierte sich von 8,6 Mio. € auf 8,4 Mio. €. Die Reduktion ist im Wesentlichen durch einen Bestandsabbau bei den Fertigprodukten bedingt. Die im Rahmen der Geschäftstätigkeit erwirtschafteten Finanzmittel wurden auch im Geschäftsjahr 2023 teilweise der Gesellschafterin sowie verbundenen Unternehmen als Darlehen weitergegeben. Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen nennenswerten Einfluss. 2.3.4. Zusammenfassende Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung In Anbetracht des unterjährig teilweise schwierigen Umfelds ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf des Jahres 2023 sowie der Vermögens- und Finanzlage zum Stichtag sehr zufrieden. Die für 2023 geplanten operativen Jahresergebnisse konnten übertroffen werden. 2.4. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Umweltmanagement Wir alle - Unternehmen wie Privatpersonen - sind verantwortlich für unsere Umwelt und legen mit unserem heutigen Handeln fest, in welchem Zustand nachfolgende Generationen die Umwelt zukünftig vorfinden. Die MICROMETAL plant, analysiert und lenkt ihre Produkte und Prozesse so, dass Umweltbeeinträchtigungen möglichst verringert oder ganz vermieden werden. MICROMETAL verpflichtet sich der Umweltpolitik gemäß der ISO 14001. Darüber hinaus streben wir danach, Technologien anzuwenden, die zur Schonung natürlicher Ressourcen und zur Energieeinsparung beitragen. Wir verpflichten uns zur Einhaltung aller Vorgaben und Grenzwerte der Umweltgesetzgebung und der Umweltvorschriften und arbeiten kontinuierlich daran, diese deutlich zu unterschreiten. Im Oktober 2023 wurde zur Stärkung der Wettbewerbsposition der MICROMETAL im Wachstumsbereich Medizintechnik die geplante Zertifizierung nach ISO 13485 (Medizintechnik) erfolgreich abgeschlossen. Darüber hinaus wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut Audits nach DIN 9001:2021, nach ISO 14001, IATF 16949:2016 und verschiedene Audits durch wesentliche Kunden der MICROMETAL erfolgreich durchgeführt. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Die Aspekte Sicherheit und Gesundheit sind wichtiger Bestandteil der Personalpolitik der MICROMETAL. Die bestehenden Hygiene- und Gesundheitskonzepte werden bedarfsbezogen angepasst und die strikte Einhaltung der Maßnahmen konsequent überwacht. Die Arbeitsschutzgesetzgebung fordert umfassende Maßnahmen, um bestehende gesetzliche und arbeitsschutzrechtliche Sorgfaltspflichten zu erfüllen. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Sicherheitsaspekte ist folglich von großer Bedeutung. Das Arbeitssicherheitsmanagement der MICROMETAL konzentriert sich neben der Beachtung der gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen insbesondere auf die Prävention und die Sensibilisierung der Mitarbeiter hinsichtlich der Arbeitssicherheit. Im Jahr 2023 musste wie im Vorjahr ein kleinerer Arbeitsunfall aufgrund des geringfügig über dem Grenzwert liegenden Arbeitsausfalls gemeldet werden. Dank der umfangreichen Schulungen und der definierten Maßnahmen blieb aber auch dieser Unfall für den betroffenen Mitarbeiter folgenlos. Personalbestand Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die MICROMETAL insgesamt 60 Mitarbeiter. Diese setzten sich aus 29 Lohnempfängern und 31 Gehaltsempfängern zusammen. Gegenüber dem Vorjahresende reduzierte sich der Personalbestand um 3 Mitarbeiter, der Jahresdurchschnitt liegt bei 61 Mitarbeitern. 3. Prognose-, Chancen-, Risikobericht 3.1. Prognosebericht Mit Blick auf das Jahr 2024 geht das IfW Kiel davon aus, dass die Weltwirtschaft vorerst in moderatem Tempo expandiert und nur allmählich an Schwung gewinnt. Für das Jahr 2024 wird mit einem Zuwachs von 2,9 % gerechnet und der schwächer ist als für das Jahr 2023 (3,1 %). Nach dem kräftigen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,3 % im dritten Quartal 2023 dürfte sich die konjunkturelle Dynamik in den Vereinigten Staaten zwar deutlich abschwächen, ein Abrutschen in eine Rezession wird seitens des IfW Kiel jedoch nicht mehr erwartet. Es wird für 2024 und 2025 mit Zuwächsen des Bruttoinlandsprodukts von 1,5 % bzw. 2,0 % gerechnet. Die Wirtschaft im Euroraum befindet sich derzeit in einer Flaute. Der private Verbrauch wurde durch die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten spürbar gebremst. Die Finanzierungsbedingungen wurden im Zuge der zügigen geldpolitischen Straffung ungünstiger und zuletzt bot auch das außenwirtschaftliche Umfeld kaum Unterstützung. Doch zum einen aufgrund des Anstiegs der Reallöhne (Anstieg Lohndynamik bei sinkendem Preisauftrieb) und zum anderen durch die erwartete Lockerung der geldpolitischen Zügel und damit verbesserten Finanzierungsbedingungen geht das IfW Kiel im Verlauf des gegenwärtigen Jahres davon aus, dass die europäische Wirtschaft nach und nach an Schwung gewinnen wird. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2024 wird mit voraussichtlich 0,8 % nochmals recht schwach ausfallen, aber für das Jahr 2025 wird mit einer beschleunigten Rate von 1,5 % gerechnet. Die Teuerung sinkt von 5,4 % im Durchschnitt des Jahres 2023 voraussichtlich auf 2,2 % (2024) sowie 1,9 % (2025) und entwickelt sich somit in die Nähe des Inflationsziels der Europäischen Zentralbank. Die Prognose des Bruttoinlandsprodukts für Deutschland liegt bei 0,9 % für das Jahr 2024 und bei 1,2 % für das Jahr 2025. "Trotz eines unerwartet kräftigen Anstiegs des Bruttoinlandsprodukts um 1,3 % im dritten Quartal 2023 bleiben die wirtschaftlichen Aussichten für China gedämpft." Das Konsumklima wird von verschlechterten Beschäftigungsaussichten, einer hohen Jugendarbeitslosigkeit und erhöhten Unsicherheiten belastet. Die öffentlichen Investitionen der lokalen Gebietskörperschaften werden durch zurückgehende Einnahmen und die hohe Verschuldung gebremst. Das IfW Kiel erwartet, dass der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 5,4 % im zurückliegenden Jahr auf 4,7 % bzw. 4,6 % in den Jahren 2024 und 2025 zurückgehen wird. Grundsätzlich stellen die Energieversorgung und -preise nach wie vor Prognoserisiken dar, doch die Vergangenheit hat auch gezeigt, dass die Märkte bei freier Preisbildung in der Lage sind, Anpassungsreaktionen auszulösen, welche die gesamtwirtschaftlichen Folgen von stark veränderten Knappheitsverhältnissen drastisch reduzieren. Die weiterhin unsichere Entwicklung des Immobiliensektors in China trägt ebenfalls maßgeblich zur Prognoseunsicherheit für die Weltkonjunktur bei. Eventuell sind die Auswirkungen der Zinswende in ihrer vollen Wirkung noch nicht eingetreten und die angepassten Finanzierungskalküle schlagen sich erst mit größerer Verzögerung in den Ausgaben für Investitionen und langfristige Konsumgüter nieder. Die wieder stärker in den Vordergrund getretenen Differenzen zwischen China und den Vereinigten Staaten ergeben geopolitische Risiken für die Prognose, die weit über handelspolitische Fragestellungen hinausgehen. Sowohl die parteipolitischen Konfrontationen in den Vereinigten Staaten als auch der Wahlausgang der Präsidentschaftswahl im kommenden November, führen zu einer erheblichen (wirtschafts-) politischen Unsicherheit. (Quelle der vorstehenden Absätze: Kieler Konjunkturberichte Nr. 109, 2023|Q4 und Nr. 110, 2023|Q4) Auf Basis der Konjunktur- und Markterwartungen hat die MICROMETAL für das Jahr 2024 über dem Niveau des realisierten Umsatzes 2023 geplant. Für das Jahr 2024 plant die MICROMETAL ein EBIT und ein EBITDA, das über den Werten von 2023 liegt. 3.2. Chancen- und Risikobericht Das Produktspektrum wurde über die letzten Jahre erfolgreich ausgebaut und es bestehen wesentliche Chancen zum Ausbau und Erhalt dieser erfolgreichen Geschäftsentwicklung. Potentiale liegen insbesondere in der Entwicklung innovativer Lösungen für unsere Bestands- und Neukunden. Der Fokus liegt dabei auf der weiteren Erschließung zukunftsfähiger Märkte und Produkte durch das Angebot von ätztechnischen Komplettlösungen. Chancen sehen wir weiterhin in der Hebung von Synergie-Potentialen mit unseren Tochtergesellschaften und in der Partizipation an deren weiteren erfolgreichen Entwicklung. Insgesamt sind wir der Ansicht, die Weichen des Unternehmens erfolgreich gestellt zu haben, was sich in den Ergebnissen des abgelaufenen Jahres zeigt und was sich auf die Chancen für die weitere Entwicklung positiv ausgewirkt hat. Das Unternehmen hat ein umfassendes Risikomanagementsystem aufgebaut. Es dient zur frühzeitigen Identifikation und Bewertung wesentlicher und bestandsgefährdender Risiken. Dazu werden die Veränderungen des geschäftlichen Umfeldes registriert und deren Auswirkungen auf den Geschäftserfolg ermittelt und, wenn möglich und nötig, Gegenmaßnahmen zur Verringerung bereits vorhandener bzw. auch absehbarer Risiken eingeleitet. Die von den so genannten "Risk Ownern" dokumentierten und überwachten Risiken werden in einem Risikobericht zusammengefasst und die Geschäftsführung über die Risikosituation regelmäßig informiert. Es werden alle bedeutenden Risiken identifiziert, überwacht und entsprechend bewertet. Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in konjunkturellen Einflüssen sowie in der aktuell noch bestehenden Abhängigkeit von der Automotive-Industrie und einem Kunden aus dem Bereich Consumer. Angesichts dessen lässt sich eine künftige Beeinträchtigung der operativen Ergebnissituation nicht ausschließen. Auf der Beschaffungsseite könnten trotz einer deutlichen Beruhigung auf den relevanten Märkten auch in den kommenden Monaten Risiken hinsichtlich der (rechtzeitigen) Verfügbarkeit von Einkaufsmaterialien im Bereich der Rohmaterialien und bei wesentlichen Hilfs- und Betriebsstoffen bestehen. Wir begegnen dem mit einem regelmäßigen und umfangreichem Monitoring und passen unsere Mindestbestände und unsere Beschaffungsstrategie entsprechend immer wieder an. Preisrisiken, die sich durch Materialverknappung ergeben könnten, begegnen wir soweit möglich mit entsprechend langfristigen Liefervereinbarungen. Dazu stehen wir grundsätzlich in engem Austausch mit unseren Marktpartnern. Trotz aller Bemühungen können die angeführten Risiken zu Lieferverzögerungen, Produktionsstillstand und in weiterer Folge zu einem möglichen Verlust von Kunden führen, mit möglichen negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MICROMETAL. Das Risiko größerer Forderungsausfälle wird durch entsprechende Forderungsausfallversicherungen begrenzt. Ein aktives und effektives Debitorenmanagementsystem sorgt dafür, dass die Versicherungslimits nur in Ausnahmefällen und kurzfristig überschritten werden. Risiken, die sich gegebenenfalls aus den weiteren Entwicklungen in der Ukraine oder anderen Krisengebieten ergeben, können nicht abgeschätzt werden.
Müllheim, 29. Februar 2024 gez. Dipl.-Ing. Bernd Lehmann Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis A. Allgemeine Angaben B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden C. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen 2. Angaben des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4. Sonstige Rückstellungen 5. Verbindlichkeiten D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3. Erträge aus Beteiligungen 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen E. Ergänzende Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 2. Mitarbeiter 3. Geschäftsführung 4. Konzernzugehörigkeit 5. Honorar Abschlussprüfer 6. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag A. Allgemeine Angaben Die MICROMETAL GmbH hat ihren Sitz in Müllheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg i. Br. (HRB 700224). Der Jahresabschluss ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Ansatz, Bewertung und Ausweis erfolgten stetig zum Vorjahr. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den entsprechenden Erleichterungsvorschriften für die Aufstellung des Jahresabschlusses gemäß HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die Abschreibungen werden jeweils entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Den Abschreibungen liegen folgende Prozentsätze und Abschreibungsarten zugrunde:
Im Zugangsjahr werden selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten bis EUR 800,00 betragen, voll abgeschrieben. Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen bewertet. Für einen Teil der Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt die Bewertung aufgrund des relativ gleichbleibenden Bestandes zu einem auf Basis von Durchschnittswerten ermittelten Festwerts. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten bzw., soweit niedriger, unter Beachtung der Grundsätze der verlustfreien Bewertung zu Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Aufwendungen bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen, nicht jedoch allgemeine Verwaltungskosten und Fremdkapitalzinsen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, verminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Danach werden die Anschaffungs- und Herstellungskosten um 25 % (Lagerdauer von mehr als sechs Monaten), 50 % (Lagerdauer von mehr als 12 Monaten) bzw. 95 % (Lagerdauer von mehr als 36 Monaten) gemindert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 3 % des Nettoforderungsbestands Rechnung getragen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend im Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode). Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr betragen, sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Auf die Bilanzierung eines Aktivüberhangs latenter Steuern wurde unter Bezugnahme auf § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet. C. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sowie die Entwicklung der Abschreibungen ergeben sich aus dem beigefügten Brutto-Anlagespiegel. 2. Angaben des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB
*1 Die Angaben wurden den
Berichterstattungsabschlüssen für
Konsolidierungszwecke entnommen.
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Forderungen aus Darlehen in Höhe von EUR 1.659.477,08 (Vorjahr: EUR 2.109.375,00) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 211.600,16 (Vorjahr: EUR 352.117,19). Gegenüber der Gesellschafterin bestehen Forderungen über EUR 944.380,33 (Vorjahr: EUR 1.923.102,90), davon EUR 944.380,33 aus sonstigen Forderungen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 4. Sonstige Rückstellungen Die ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten für Personalkosten und Gewährleistungen. 5. Verbindlichkeiten Die Gliederung der Verbindlichkeiten nach Art der Verbindlichkeit, Restlaufzeit ergibt sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreszahlen sind in Klammern angegeben):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch eine erstrangige Grundschuld in Höhe von TEUR 2.700 nebst 15% Zinsen p.a. lastend auf einem Grundstück im Eigentum der Gesellschaft. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr gänzlich Verbindlichkeiten aus Liefer- und Leistungen Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Steuern in Höhe von EUR 52.362,29 (Vorjahr: EUR 47.403,24). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von EUR 238.520,62 (Vorjahr: EUR 222.093,85) sind Kursgewinne in Höhe von EUR 21.624,29 (Vorjahr: EUR 58.458,08), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 125.140,52 (Vorjahr: EUR 9.463,93), Erträge aus Versicherungserstattungen in Höhe von EUR 1.142,02 (Vorjahr: EUR 1.172,91) und sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 3.857,54 (Vorjahr: EUR 15.529,40) enthalten. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten sonstige betriebliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus Währungseffekten in Höhe von EUR 48.756,09 (Vorjahr: EUR 50.187,97). 3. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen betreffen wie im Vorjahr vollständig Gewinnausschüttungen von verbundenen Unternehmen. 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 84.943,54 (Vorjahr: EUR 41.126,79). 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Posten enthält Zinsaufwendungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.521,88 (Vorjahr: EUR 0,00). E. Ergänzende Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen mit einer Restlaufzeit bis zu fünf Jahren in Höhe von TEUR 136 (Vorjahr: TEUR 69) sowie ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 1.006 (Vorjahr: TEUR 1.404). 2. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer teilt sich wie folgt auf:
3. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch: Herrn Dipl.-Ing. Bernd Lehmann, Kandern, Geschäftsführer Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. 4. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den gemäß §§ 290 ff. HGB erstellten und im Unternehmensregister offen zu legenden Konzernabschluss der Wickeder Holding GmbH, Wickede (Ruhr), einbezogen, die den gemäß § 291 HGB befreienden Konzernabschluss und -lagebericht für den kleinsten und zugleich den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. 5. Honorar Abschlussprüfer Die Angabe zum Abschlussprüferhonorar gem. § 285 Nr. 17 HGB erfolgt im Konzernanhang der Wickeder Holding GmbH. 6. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Müllheim, den 29. Februar 2024 MICROMETAL GmbH gez. Dipl.-Ing. Bernd Lehmann Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MICROMETAL GmbH, Müllheim: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MICROMETAL GmbH, Müllheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MICROMETAL GmbH, Müllheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 11. April 2024 Rödl
& Partner GmbH
Groll, Wirtschaftsprüfer Lütkefels, Wirtschaftsprüferin |
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