Master Data

Registry
Register court Friedberg HRB 9054
Previous
ISARLOGO GmbH
Registered
12/11/2017
Industry
Wholesale of electrical household appliancesWholesale of audio and video equipmentWholesale of electronic and telecommunications equipment and parts
Purpose
Nationaler und internationaler Großhandel und Distribution mit elektronischen Erzeugnissen, Verbrauchs- und Konsumgütern mit dem Schwerpunkt Smartphones, Tablets, Unterhaltungselektronik und SMART HOME Produkten.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Axel Wassenberg
since 4/1/2026
Managing Director
Felix Riedl
since 4/1/2026
Procura
Jörg Semmler
since 11/8/2019
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
Nenad Resavac
100.00%

Shareholders
Beta

Name
Location
Share
Nenad Resavac
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

TEQPHONE GmbH

Bad Nauheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2022

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodel des Unternehmens

Die Teqphone GmbH ist ein Handelsunternehmen, mit mehr als 20 Jahren Erfahrung. Unser Leistungskatalog umfasst den nationalen und internationalen Großhandel und Distribution mit elektronischen Erzeugnissen, Verbrauchs- und Konsumgütern mit dem Schwerpunkt Smartphones, Tablets, Unterhaltungselektronik und SMART HOME Produkten. Die Erbringung der genannten Leistungen erfolgt weltweit und wird durch die Ausnutzung aller technischen Möglichkeiten am Standort Bad Nauheim und dem Lager in Friedberg geplant, koordiniert und verwaltet.

Wir haben unser Geschäft auf der Grundlage unserer erfahrenen Vertriebsspezialisten entwickelt. Mit der Unterstützung unserer engagierten Verkaufsprofis, die bestrebt sind, Trends zu erkennen und sichere Prognosen zu erstellen in dieser sich ständig verändernden Branche der intelligenten Haushaltsgeräte.

Wir streben danach, der weltweit führende Distributor von Smart-Home Haushaltsgeräten zu werden und bieten damit vielen Verbrauchern mehr Lebensqualität durch Spitzentechnologie von Mobiltelefonen, Smartwatches, Saugrobotern und anderen intelligenten Haushaltsprodukten.

2. Organisatorische Struktur / Zweigniederlassung

Zweigniederlassungen im Sinne des § 13 HGB werden nicht unterhalten.

II. Wirtschaftsbericht

3. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nachdem die Beschränkungen infolge der Corona Pandemie ab Ende des Jahres 2021 nach und nach abgebaut wurden trat ab Ende Januar der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine in den Vordergrund der öffentlichen Debatte. Ende Februar eskalierte dieser Konflikt und mit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine begann ein Krieg, der über den heutigen Tag hinaus andauert und die Weltwirtschaft in Atem hält. Die infolge der Corona-Pandemie ohnehin stark belasteten Lieferketten wurden abermals einer Zerreißprobe ausgesetzt, Energiepreise explodierten und trieben die Inflation in Höhen, wie sie Deutschland über Jahrzehnte nicht gesehen hat.

Trotz insgesamt sehr schwieriger Rahmenbedingungen im Jahr 2022 konnte sich die deutsche Wirtschaft gut behaupten. Das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich Angaben des statistischen Bundesamtes zufolge um 1,9%. In der Herbstprojektion der Bundesregierung vom Oktober 2022 wurde noch ein Anstieg des BIP von 1,4% erwartet.

Die Verbraucherpreise erhöhten sich gemäß der Pressemitteilung von DESTATIS vom 17. Januar 2023 in Deutschland im Jahresdurchschnitt um 7,9 % gegenüber dem Vorjahr mit 3,1 %. Als Grund für den extremen Anstieg der Inflation werden vor allem die stark steigenden Energie- und Nahrungsmittelpreise infolge der Ukraine Krise genannt.

Die durchschnittliche Arbeitslosenquote reduzierte sich einer Pressemeldung der Bundesagentur für Arbeit (BA) vom 03. Januar 2023 zufolge gegenüber dem Vorjahr um 0,4%-Punkte auf 5,3%. Angesichts der durchaus hohen Belastungen für die gesamte Wirtschaft fallen die Belastungen des Arbeitsmarktes eher moderat aus. Die Nominallöhne stiegen laut DESTATIS im Jahr 2022 um 3,4% gegenüber dem Vorjahr. Für das Gesamtjahr ist davon auszugehen, dass die Inflation den Anstieg der Nominallöhne mehr als aufzehrt.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Auch im deutschen Handel sind die Lieferketten zu einem Dauerproblem geworden. Die Gründe für die bereits seit zwei Jahren anhaltenden Störungen in den globalen Versorgungsketten sind vielfältig: Die Corona-Pandemie, Ressourcenmangel, Probleme beim Seetransport, und zuletzt auch der russische Angriff auf die Ukraine und damit verbundene Sanktionen.

Gleichzeitig bewegt sich der Handel in einem auch konjunkturell sehr herausfordernden Umfeld. So verzeichneten zwar der Großhandel mit 19% und der Einzelhandel mit 8% laut Statistischem Bundesamt im ersten Halbjahr noch einen kräftigen nominalen Umsatzan stieg gegenüber der Vorjahresperiode. Dies war jedoch hauptsächlich auf die hohe Inflation zurückzuführen. Die Inflationsrate lag bereits im Juni 2022 bei 7,6% und stieg weiter auf 10,0% im September 2022. Ein Ende des Preisauftriebs ist nicht abzusehen: Laut ifo Umfragen erreichten die Preiserwartungen der Unternehmen im Handel im September 2022 einen neuen Höchststand seit 1991.

Das ifo Geschäftsklima im Handel hat sich im September 2022 abermals verschlechtert. Die Einschätzungen zur Geschäftslage lagen erstmals seit Februar 2021 wieder im negativen Bereich. Die Geschäftsaussichten verdüsterten sich weiter. Die Mehrheit der Händler schaut deutlich pessimistisch in die geschäftliche Zukunft, denn laut der ifo Konjunkturprognose vom Herbst 2022 dürfte der Kaufkraftverlust, gemessen am Rückgang der realen Pro-Kopf-Löhne in diesem und im kommenden Jahr, so hoch ausfallen wie nie zuvor seit dem Beginn der heutigen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen im Jahr 1970. Ähnliches gilt für die Entwertung der Ersparnisse. Die hohen Preisanstiege und die damit einhergehenden Liquiditätsengpässe drücken auf die Verbraucherstimmung. Das GfK Konsumklima erreichte im September 2022 ein neues Allzeittief.

Gleichzeitig wird die Geschäftstätigkeit weiterhin von Lieferschwierigkeiten bestimmt. Im September 2022 klagten 72% der Händler über Lieferprobleme. Besonders angespannt ist die Versorgungslage im Handel mit Fahrrädern, Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik.

Die wechselseitigen Auswirkungen von einer breiten Konjunkturkrise und Problemen bei den Lieferketten stellen die Handelsunternehmen vor enorme und noch nie dagewesene Herausforderungen. Sei es die Beschaffung besser zu diversifizieren, die Lagerhaltung zu verstärken oder die Lieferketten besser zu überwachen - auch im Handel werden zentrale Geschäftsprozesse künftig neu aufgestellt.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a. Ertragslage

2022 2021 △ zu VJ △ zu VJ
TEuro in %
Rohergebnis 3.543,8 1.293,1 2.250,6 174,0
Personalaufwand 577,4 333,5 243,9 42,2
Abschreibungen 22,2 12,1 10,1 45,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.503,3 716,6 1.786,7 249,3
Zinsergebnis -216,3 -24,4 -191,9 88,7
Steuerergebnis -45,6 -60,2 -14,6 -32,0
Jahresüberschuss 177,8 145,8 32,1 18,0

Entwicklung Umsatz

Die Umsätze im Geschäftsjahr 2022 haben sich um 65,22 % gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Umsatzsteigerung resultiert aus einem höheren Absatz der Produkte in zusätzlichen Absatzmärkten. Durch die Erschließung neuer Märkte und die Ausweitung des Vertriebsgebiets konnten mehr Produkte verkauft und damit die Umsatzzahlen gesteigert werden. Dies zeigt, dass die Produkte erfolgreich an die neuen Marktanforderungen angepasst und die Vertriebsstrategien effektiv umgesetzt wurden.

Entwicklung Materialeinsatz

Die Beschaffung erfolgte entweder bei Lieferanten aus aller Welt - allen voran natürlich Dreame. Skonto wurde soweit als möglich in Anspruch genommen. Zusätzlich gewährten Lieferanten diverse Boni und Rückvergütungen.

Im Geschäftsjahr hat sich unsere Materialeinsatzquote gegenüber dem Vorjahr um 4,2 % vermindert. Die Materialeinsatzquote von 89,2% bleibt auf einem hohen Niveau.

Die Retourenquote liegt im branchenüblichen Bereich.

Entwicklung Personaleinsatz

Im Geschäftsjahr erhöhte sich unsere durchschnittliche Mitarbeiteranzahl in Bezug auf das Vorjahresniveau. Generell können wir uns auf einen qualifizierten und langjährigen Mitarbeiterstamm verlassen. Die Arbeitssicherheit wird stets gewährleistet, kontrolliert und ggfs. nachgebessert. Das positive Betriebsklima hat wesentlich zum Erfolg beigetragen.

Im Geschäftsjahr 2022 ergab sich eine Personalaufwandsquote, die um 0,1 %-Punkte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. Grundsätzlich waren durch die geplanten Lohnerhöhungen gewisse Lohnsteigerungen vorgesehen.

a. Vermögenslage

Das Anlagevermögen beträgt insgesamt 0,1 Mio. Euro (0,9 % der Bilanzsumme). Es hat sich um 37,8 TEuro erhöht, vor allem im Bereich der EDV Software und PKW. Das Vorratsvermögen konnte weiter auf möglichst niedrigem Niveau gehalten werden. Es erhöht sich stichtagsbedingt von 4.746,7 TEuro auf 7.939,7 TEuro.

Branchenüblich haben wir einen hohen Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sie erhöhen sich von 451,4 TEuro auf 4.171,8 TEuro.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind vor allem Steuerrückforderungen und Gutschriften der ABS Factoring aktiviert. Der Posten hat sich von 1.144,4 TEuro auf 782,6 TEuro reduziert.

Unser Stichtagsbestand an liquiden Mitteln hat sich von 0,3 TEuro auf 0,2 TEuro reduziert..

b. Finanzlage

Das Finanzmanagement wird bei der Teqphone GmbH zentral koordiniert. Durch die einheitliche Führung des Finanz- und Rechnungswesens werden auch die täglichen Bewegungen der Zahlungsströme zentral gesteuert und überwacht. Oberstes Ziel ist die Sicherstellung der Liquiditätsausstattung der Gesellschaft.

Im Rahmen unseres Finanzmanagements wird vorrangig darauf geachtet, sämtliche Zahlungsverpflichtungen aus dem laufen den Geschäftsverkehr sowie gegenüber den finanzierenden Banken termingerecht nachkommen zu können.

Die Liquidität war im Berichtsjahr zu jeder Zeit geordnet und als gut zu bezeichnen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.599,3 TEuro gestiegen. Die Erhöhung kam durch zwei Kreditneuaufnahmen zustande. Weiterhin wurden hohe Tilgungsanteile geleistet.

Die Gegenüberstellung von langfristigem Vermögen und langfristigem Kapital in TEuro stellt sich wie folgt dar:

Langfristiges Vermögen 120
Langfristiges Kapital 1.459
Anlagevermögen 120
Eigenkapital 1.121
Umlaufvermögen 0
Sonstige Rückstellungen 0
Bankverbindlichkeiten 338
Gesellschafterverbindlichkeiten 0
Rechnungsabgren zungsposten 0

Es liegt ein Deckungsgrad von rund 12,16 % vor, der somit unserer eigenen Zielvorstellung entspricht.

Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 8,6 % (Vj: 14,6 %).

Die Lieferantenverbindlichkeiten haben sich auf 5.819 T€ (Vorjahr 3.884 T€) erhöht.

2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir verwenden außer der Umsatz- und Ergebnisentwicklung keine weiteren finanziellen Leistungsindikatoren zur internen Unternehmenssteuerung. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht gemessen.

3. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Das Unternehmen befindet sich in einer insgesamt sehr positiven und stabilen Lage. Die erfolgreiche Marktposition als führender Anbieter in unserem Segment bestätigt die Wettbewerbsstärke und die hohe Attraktivität unserer Produkte. Die konsequente Umsetzung unserer Wachstumsstrategie, insbesondere die gezielte Erschließung neuer Absatzmärkte, hat zu einer spürbaren Umsatzsteigerung und einer weiteren Festigung unserer Marktstellung geführt.

Dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Produktportfolios und der hohen Akzeptanz unserer Produkte im Markt sehen wir uns gut aufgestellt, um auch künftig von positiven Markttrends zu profitieren. Die nachhaltige Nachfrageentwicklung sowie die erfolgreiche Expansion in zusätzliche Märkte schaffen eine solide Grundlage für weiteres Wachstum.

Auf Basis dieser positiven Rahmenbedingungen erwarten wir auch in den kommenden Geschäftsjahren eine Fortsetzung des Wachstumskurses und eine weitere Steigerung der Umsätze. Die strategischen Maßnahmen zur Optimierung der Produktions- und Vertriebsprozesse sowie die gezielte Marktausrichtung stärken zusätzlich unsere Wettbewerbsfähigkeit und eröffnen weiteres Potenzial zur Marktdurchdringung und Umsatzsteigerung. Insgesamt zeigt sich das Unternehmen daher in einer hervorragenden Ausgangssituation, um die Marktführerschaft langfristig zu behaupten und die erfolgreiche Entwicklung fortzusetzen.

III. Chancen und Risiken

Unsere Strategie und Chance ist auch in Zukunft der konsequente Ausbau bei gleichzeitiger Konsolidierung und Optimierung des bestehenden Vertriebsnetzes.

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikofrüherkennung, die Risikoanalyse und deren Kommunikation sichergestellt werden. Es werden professionelle Controlling-Instrumente eingesetzt. Diese werden regelmäßig geprüft und ggfs. angepasst.

Risiken, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken können, betreffen:

Absatzrisiken

Die Teqphone GmbH ist abhängig von der allgemeinen konjunkturellen Lage und der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und der Welt. Die Branche unterliegt einer hohen Konjunkturabhängigkeit und erfüllt im volkswirtschaftlichen Sinne eine Frühindikatorfunktion.

Aktuell besteht kein Anlass zur Sorge, dass die Nachfrage nach unseren Produkten deutlich abnehmen könnte. Wir legen daher weiterhin den Fokus auf die gleichbleibend hohe Qualität sowie auf ein kundenorientiertes Angebot unserer Waren.

Personalrisiken

Die Anzahl der Beschäftigten konnte im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant gehalten werden. Hier war jedoch die abnehmende Qualität der Arbeitskräfte jüngerer Generationen ein Problem, was es gilt in den nächsten Jahren weiter zu beobachten und durch Weiterbildungen, Schulungen und Investitionen in diesem Bereich zu verbessern.

Weiterhin ist durch die Erhöhung des Mindestlohns die Beschäftigung in der Branche für viele attraktiver geworden. Dies ist eine große Chance neue Mitarbeiter und Kundenaufträge zu gewinnen. Gleichzeitig ist es jedoch auch ein Risiko, da viele Betriebe die gestiegenen Kosten für Arbeitnehmer abschrecken könnten und somit das Wachstum ausbremsen kann.

Außerdem wird die Gewinnung von neuem Personal im Niedriglohnbereich aufgrund der steigenden Preise und Lebenshaltungskosten immer schwieriger, was zu Problemen in der Mitarbeitergewinnung führt und weiter zu beobachten ist.

Zinsänderungs- und Finanzierungsrisiken

Angesichts unserer (wirtschaftlichen) Eigenkapitalausstattung wesentlichen Risiken. Der operative Cashflow ist aber in der Lage, den vertraglichen Kapitaldienst zu erfüllen. Bei größeren Investitionen legen wir besonderen Wert auf fundierte Wirtschaftlichkeitsberechnungen, überprüfen die künftige Kapitaldienstfähigkeit und nehmen auch externe Expertise in Anspruch, um uns vor Fehlinvestitionen mit der Folge von Liquiditätsschwierigkeiten zu schützen. Zinsänderungsrisiken versuchen wir zu begegnen, indem wir möglichst lange Zinsbindungen in der Niedrigzinsphase vereinbart haben.

Politische Risiken

Weitere Risiken für die Zukunft sind die politischen Entwicklungen in Deutschland und in ganz Europa, da die hieraus entstehenden Probleme bzw. Möglichkeiten bisher nicht abzuschätzen sind. Gesetzliche Veränderungen haben regelmäßig Einfluss auf unsere Geschäftsprozesse und werden daher aktiv verfolgt - auch unter Zuhilfenahme externer Expertise.

V. Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft trat im ersten Halbjahr 2023 auf der Stelle. Die hohe Inflation zehrte an der Kaufkraft der privaten Haushalte und ließ die Europäische Zentralbank die Leitzinsen kräftig anheben.

Darunter litten die Konsum- und die Baukonjunktur, da die realen Haushaltseinkommen gesunken und die Finanzierungskosten gestiegen sind. Aber auch der Industriekonjunktur ging die Luft aus. Zwar verloren die angebotsseitigen Engpässe, die die Produktion im vergangenen Jahr noch spürbar hemmten, zunehmend an Bedeutung. Allerdings machte sich nachfrageseitig zunehmend die Abkühlung der Weltkonjunktur bemerkbar. Denn vielerorts bremsten Notenbanken die Konjunktur durch rasche und kräftige Leitzinsanhebungen, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Zudem ist eine merkliche Kehrtwende bei der Produktion in den energieintensiven Industriezweigen in Deutschland trotz kräftig gesunkener Energiepreise bislang ausgeblieben.

In den vergangenen Monaten hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft spürbar eingetrübt. Nahezu kein Wirtschaftsbereich blieb davon verschont. Anders als noch im Sommer erwartet, dürfte daher die Erholung in der zweiten Jahreshälfte ausbleiben und sich die konjunkturelle Abkühlung fortsetzen. Die Nachfrage nach Industriewaren in wichtigen Absatzmärkten wird schwach bleiben und erst gegen Jahresende wieder anziehen. Der private Konsum dürfte sich im zweiten Halbjahr wieder allmählich erholen. Der Anstieg der verfügbaren Haushaltseinkommen wird kräftig bleiben und bei langsam sinkenden Inflationsraten auch zu einem Kaufkraftplus führen.

Vor diesem Hintergrund wird das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2023 auf Basis der IW-Konjunkturprognose Herbst 2023 um 0,4 % zurückgehen. In den kommenden beiden Jahren wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,4 % und 1,2 % zulegen.

Nichtsdestotrotz herrscht in vielen Branchen und insbesondere in den von uns bedienten Branchen weiterhin ein großer Arbeitskräftemangel, der aus unserer Sicht weiter anhalten wird. Dies lässt weiteres Wachstum für unser Geschäft erwarten. Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir Umsatzerlöse im Bereich von 50 Mio. Euro bis 55 Mio. Euro. Aufgrund erheblicher Kostensteigerungen wird dies voraussichtlich lediglich zu einem ausgeglichenen Ergebnis in Höhe von 4 Mio. € führen.

Für das folgende Geschäftsjahr 2024 gehen wir aktuell von einer weiteren deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse auf etwa 80 Mio. Euro aus und ein einen Jahresergebnis von 9 Mio. €.

Wir wollen uns auch weiterhin zu einem integrierten und einheitlich auftretenden Elektro-Großhandelsunternehmen entwickeln. Marktauftritt, Organisation, Service und Innovationen werden sich auch im Jahr 2023 an den Bedürfnissen und Erwartungen unserer Kunden aus den Bereichen Industrie und Handel orientieren.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Zu den im Unternehmen eingesetzten Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten. Wesentliche Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten bestehen nicht.

Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement (Factoring) und ein effizientes Mahnwesen. Insgesamt reduzieren diese Maßnahmen die im Unternehmen vorhandenen Risiken auf ein Minimum.

VI. Angaben zur Unternehmensführung

Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat eingerichtet. Die Gesellschafter haben sich hinsichtlich des Frauenanteils in der Geschäftsführung und in den zwei Ebenen unterhalb der Geschäftsführung einen Zielwert von Null gesetzt. Die Gesellschaft hat alle Führungspositionen besetzt und benötigt aufgrund der einfachen Struktur und flachen Hierarchie keine weiteren Führungskräfte.

 

Bad Nauheim, den 20.02.2025

Geschäftsführung

Jörg Semmler

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 120.363,00 82.569,43
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 55.812,00
II. Sachanlagen 44.551,00 11.561,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 44.551,00 11.561,00
III. Finanzanlagen 20.000,00 71.008,43
1. Beteiligungen 20.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 0,00 71.008,43
B. Umlaufvermögen 12.894.302,34 6.342.864,44
I. Vorräte 7.939.697,89 4.746.722,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.954.439,61 1.595.835,57
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 164,84 305,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.485,33 40.911,33
Summe Aktiva 13.048.150,67 6.466.345,20

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 1.120.633,73 942.807,50
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 442.807,50 297.045,06
III. Jahresüberschuss 177.826,23 145.762,44
B. Rückstellungen 153.836,00 142.823,46
C. Verbindlichkeiten 11.773.680,94 5.380.714,24
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.359.752,60 760.478,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.021.627,55 760.478,19
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 338.125,05
2. sonstige Verbindlichkeiten 9.413.928,34 4.620.236,05
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.413.928,34 4.620.236,05
Summe Passiva 13.048.150,67 6.466.345,20

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 3.543.751,64 1.293.121,00
2. Personalaufwand 577.386,95 333.452,38
a) Löhne und Gehälter 493.353,28 286.475,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 84.033,67 46.977,38
3. Abschreibungen 22.162,79 12.106,79
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 22.162,79 12.106,79
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.503.305,71 716.648,35
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 0,21 6.622,49
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 216.278,26 24.414,67
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 45.644,45 60.235,37
7. Ergebnis nach Steuern 178.973,48 146.263,44
8. sonstige Steuern 1.147,25 501,00
9. Jahresüberschuss 177.826,23 145.762,44

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die TEQPHONE GmbH hat ihren Sitz in Bad Nauheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Friedberg unter 9054 eingetragen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 62.789,60 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 62.789,60 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.880,27 48.175,18 0,00
Summe Sachanlagen 25.880,27 48.175,18 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 20.000,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 71.008,43 0,00 71.008,43
Summe Finanzanlagen 71.008,43 20.000,00 71.008,43
Summe Anlagevermögen 96.888,70 130.964,78 71.008,43
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 62.789,60
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 62.789,60
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 74.055,45
Summe Sachanlagen 0,00 74.055,45
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 20.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 20.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 156.845,05
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 6.977,60 0,00 0,00 6.977,60
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 6.977,60 0,00 0,00 6.977,60
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.319,27 15.185,18 0,00 0,00 29.504,45
Summe Sachanlagen 14.319,27 15.185,18 0,00 0,00 29.504,45
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 14.319,27 22.162,78 0,00 0,00 36.482,05
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 55.812,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 55.812,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 44.551,00 11.561,00
Summe Sachanlagen 0,00 44.551,00 11.561,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 20.000,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 71.008,43
Summe Finanzanlagen 0,00 20.000,00 71.008,43
Summe Anlagevermögen 0,00 120.363,00 82.569,43

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

• Rückstellungen für Personalkosten 30.496,0 TEuro
• Rückstellungen für Gewährleistungen 71.460,0 TEuro

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 14.050,21 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro und betrifft ausschließlich den Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Angaben zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 2.359,8 2.021,6 338,1
aus Lieferungen und Leistungen 5.819,0 5.819,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 3.594,9 3.594,9 0,0
Summe 11.773,7 11.435,5 338,1
Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2021 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 760,5 760,5 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 3.524,3 3.524,3 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.096,0 1.096,0 0,0
Summe 5.380,8 5.380,8 0,0

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 66.274,49 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Euro
Leasingverpflichtungen 30.858,05
Mietverpflichtungen 35.416,44

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte Büro 6,00
Angestellte Lager 4,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 10,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Jörg Semmler

Im Berichtsjahr unterbleibt die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 286 Abs. 4 HGB (Schutzklausel).

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

- TEQPHONE Schweiz GmbH

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 112.074,91 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrag ergibt sich ein Betrag von 647.952,59 Euro, der zu verwenden ist.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 Euro vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 647.952,59 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bad Nauheim, 20.02.2025

gez. Jörg Semmler

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bad Nauheim, der 06.11.2024

gez. Jörg Semmler, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Teqphone GmbH

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Ich habe den Jahresabschluss der Teqphone GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Teqphone GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriftenmit Ausnahme dieser Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Das Vorhandensein der ausgewiesenen Vorräte in Höhe von EUR 7.939.697,89 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil ich nicht an der Inventur teilnehmen konnte und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnte. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und mein Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Bad Nauheim, 10. Juni 2025

Dipl.-Kfm. Artur Bieganski, Wirtschaftsprüfer

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