ovofit Eiprodukte GmbH
Sankt Lorenz 4, 84494 Neumarkt-Sankt Veit, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Marc Basset since 12/19/2025 | Managing Director |
Jockel Markus Schoener since 11/6/2023 | Procura |
Margit Elisabeth Kurz-Rothmaier since 10/17/2023 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
Eureden Oeuf SAS | 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
ovofit Eiprodukte GmbH (vormals: Eureden Egg Deutschland GmbH)Neumarkt-Sankt Veit (vormals: München)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024LageberichtI. Das Unternehmen 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft Blitz 23-284 GmbH wurde 2023 von der Eureden Group S.A.S. gekauft und in die Eureden Egg Deutschland GmbH umbenannt. Zum 03.08.2023 hat diese Gesellschaft sowohl Grundstücke als auch Anteile an folgenden Untergesellschaften gekauft: • EGGworks Tec. GmbH, • Rothmaier Verwaltungs GmbH, • Rothmaier GmbH & Co. KG, • OVOFIT Eiprodukte GmbH Alle Untergesellschaften wurden im Juli 2024 rückwirkend auf den 01.01.2024 auf die Eureden Egg Deutschland GmbH verschmolzen und im Anschluss wurde die Gesellschaft in die ovofit Eiprodukte GmbH umfirmiert. ovofit verarbeitet Eier zu hochwertigen, innovativen Nahrungsmitteln. Im bayerischen Neumarkt-St. Veit werden vielfältige Ei-Spezialitäten hergestellt, die sowohl erstklassige Frische und feinen, kundenorientierten Geschmack als auch einen hohen Convenience-Grad vereinen. Die Basis unseres Erfolges ist die Innovationskraft, die täglich von den Mitarbeitern neu gelebt und neu entdeckt wird. So sind Dynamik, Flexibilität und Kreativität, die sich in den innovativen Convenience-Produkten widerspiegeln, in der Unternehmensphilosophie verankert. 2. Forschung und Entwicklung Die ovofit Eiprodukte GmbH betreibt über normale Produktinnovationen hinaus keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesellschaft agiert in einem dynamischen Marktumfeld, das durch wachsende Anforderungen an Qualität und Nachhaltigkeit geprägt ist. Die Kunden stammen hauptsächlich aus dem Gastronomiesektor, wo der Wettbewerb intensiv ist und Flexibilität eine Schlüsselrolle spielt. Im Jahr 2024 sank das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge um etwa 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Wesentliche Belastungsfaktoren waren hohe öffentliche Finanzierungskosten sowie eine gesteigerte wirtschaftspolitische Unsicherheit, insbesondere im Zusammenhang mit globalen Handelskonflikten und geopolitischen Risiken. Die allgemeine Investitionsbereitschaft der Unternehmen blieb infolge dieser Unsicherheiten verhalten. Auch die Exporte wiesen Schwächen auf, insbesondere im europäischen Raum, wo viele Unternehmen zunehmende Wettbewerbsnachteile beklagten. Die jährliche Inflationsrate entwickelte sich auf rund 2,5 %, getrieben durch Basiseffekte im Energiebereich und stabile Lebensmittelpreise. Im Lebensmittelsektor insgesamt zeigte sich die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen, nachhaltigen Produkten stabil. Insbesondere im Gastronomiesektor - der für die ovofit Eiprodukte GmbH eine zentrale Zielgruppe darstellt - blieb die Entwicklung allerdings von Konsumzurückhaltung geprägt, wenngleich gestiegene Löhne bei den privaten Haushalten die Ausgabebereitschaft etwas unterstützten. Insgesamt wirkte sich die verhaltene gesamtwirtschaftliche Dynamik auch auf die Ei- und Lebensmittelbranche aus: Preisdruck, hohe Produktionskosten und ein intensiver Wettbewerb führten zu einer weiterhin angespannten Ertragslage in der Branche. Dennoch ergeben sich durch die anhaltende Nachfrage nach nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Produkten Chancen für innovative Anbieter. 2. Branchenentwicklung Im Zeitraum vom 01.07.2023 bis 30.06.2024 war die deutsche Lebensmittelindustrie weiterhin von einem herausfordernden Marktumfeld geprägt. Insbesondere Hersteller von verarbeiteten Eiprodukten sahen sich mit gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten sowie einem intensiven Wettbewerbsdruck konfrontiert. Laut dem Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) sowie dem Verband der Ernährungswirtschaft (BVE) stieg der Umsatz der deutschen Lebensmittelindustrie im Jahr 2024 nominal leicht um etwa 2,0 %, getragen durch Preiserhöhungen im Zuge gestiegener Produktionskosten. Das Inlandsgeschäft konnte um rund 1,5 % zulegen, während das Exportgeschäft infolge schwächerer internationaler Nachfrage insbesondere in Europa stagnierte. Quelle: Jahresbericht 2024 der BVE / Veröffentlichung 11.07.2024 Für die Hersteller von Eiprodukten blieb die Lage ebenfalls angespannt. Neben der allgemeinen Konsumzurückhaltung im Gastronomiesektor belasteten volatile Einkaufspreise für Rohwaren (insbesondere Eier) sowie höhere Verpackungs- und Energiekosten die Margen erheblich. Zugleich erforderte die anhaltende Nachfrage nach nachhaltigen, qualitativ hochwertigen Produkten erhöhte Investitionen in neue Produktionsverfahren und Zertifizierungen. Trotz der kurzfristigen Belastungen bestehen mittel- und langfristig Wachstumschancen, insbesondere durch Innovationen in der Produktentwicklung und die Ausrichtung auf Trends wie Regionalität, Tierwohl und alternative Proteinquellen. 3. Finanzielle und nicht-finanzielle (steuerungsrelevanten) Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen die ovofit Eiprodukte GmbH ihr Geschäft steuert, sind der Umsatz sowie das EBITDA. Im Geschäftsjahr 2023/2024 betrug der Umsatz 10.801.792,78 EUR, wobei dieser lediglich aufgrund der Verschmelzung einen 6-Monats-Zeitraum beinhaltet. Das um Verschmelzungseffekte bereinigte EBITDA liegt bei 612.330,46 EUR. Beide Kennzahlen entwickelten sich entsprechend den Erwartungen. Zu den wichtigsten nicht-finanziellen Leistungsindikatoren zählen die Produktqualität sowie die Einhaltung von Produktsicherheitsstandards. Die Gesellschaft orientiert sich an anerkannten Qualitätszertifikaten wie dem GFSI Food Standard. Die Qualität der Produkte sowie die Hygienestandards konnten im Geschäftsjahr auf hohem Niveau gehalten werden und entsprechen den Erwartungen. Darüber hinaus ist die Mitarbeiterzufriedenheit ein bedeutender Faktor für den Unternehmenserfolg, wobei die Fluktuation im Rahmen der branchentypischen Werte lag. 4. Geschäftsverlauf und Ertragslage Aufgrund der Firmengründung am 02.03.2023 liegen keine sinnvollen Vergleichszahlen zum Vorjahr vor. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass die vormalige Holding-Gesellschaft das operative Geschäft ihrer ehemaligen Tochterunternehmen erst zum 1. Januar 2024 im Zuge der o.g. Verschmelzung übernommen hat. Daher berücksichtigt die Gewinn- und Verlustrechnung nur die Aufwendungen und Erträge des operativen Geschäfts für den 6-Monats-Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2024 dieser Unternehmen. Für Zwecke der Erläuterung der Ertragslage werden daher nachfolgend die Ist-Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung den ursprünglichen Erwartungen laut Unternehmensplanung gegenübergestellt. Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf 10.801.792,78 EUR und entsprechen den Erwartungen. Die ovofit Eiprodukte GmbH ist schwerpunktmäßig im Geschäft mit industriellen und gastronomischen Abnehmern tätig (B2B-Geschäft). Die wesentliche Kundenstruktur besteht aus Großverbrauchern, Gastronomiebetrieben, Lebensmittelgroßhändlern sowie industriellen Weiterverarbeitern. Ein signifikanter Anteil der Umsatzerlöse wird mit wenigen Hauptkunden erzielt. Die Umsatzerlöse wurden im Verhältnis zu gleichen Teilen im Inland sowie im Ausland erzielt. Zusätzlich wurde der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um 243.654,55 EUR erhöht. Sonstige betriebliche Erträge betrugen 58.664,39 EUR. Der Materialaufwand betrifft Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Leistungen. . Die Gesellschaft bezieht die Rohstoffe von wenigen Hauptlieferanten. Der Hauptrohstoff Ei unterlag den regelmäßigen saisonalen Schwankungen. Diese Schwankungen spiegeln verschiedene Einflussfaktoren wider, darunter Produktionskosten, Futterpreise und saisonale Nachfrage. Durch die Verschmelzung mit den Untergesellschaften ist die Mitarbeiteranzahl von einem Mitarbeiter auf 142 Mitarbeiter zum Stichtag 30.06.2024 gestiegen. Der Personalaufwand beinhaltet neben den regulären Lohn- und Gehaltszahlungen auch Bonuszahlungen für Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neben dem Verschmelzungsverlust außergewöhnliche Aufwendungen von ca. 426 TEUR, welche Halteprämien und Beratungskosten zur Verschmelzung der Gesellschaften betreffen. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf 5.181.844,61 EUR. Dieser stammt nicht aus der operativen Geschäftstätigkeit, sondern wird durch einen außerordentlichen Verschmelzungsverlust in 2023/2024 in Höhe von 4.632.546,90EUR negativ beeinflusst. Die Anteile der verschmolzenen Gesellschaften wurden 2023 marktüblich gekauft und bei der Verschmelzung wurde das Wahlrecht auf Buchwertfortführung genutzt. Durch diese Differenz der Verkehrs- und Buchwerte ergibt sich als technische Folge der Verschmelzungsverlust. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf und der Ertragslage zufrieden. 5. Vermögens- und Finanzlage Das Gesamtvermögen der Gesellschaft beträgt 16.641.315,22 EUR. Es setzt sich aus einem Anlagevermögen in Höhe von 6.493.683,07 EUR und einem Umlaufvermögen von 4.406.280,11 EUR sowie Rechnungsabgrenzungsposten und aktiven latente Steuern zusammen. Im Anlagevermögen hat sich durch den Anteilskauf mit anschließender Verschmelzung der Eggworks Tec. GmbH, der Rothmaier Verwaltungs GmbH, der Rothmaier GmbH & Co. KG und OVOFIT Eiprodukte GmbH eine Erhöhung ergeben. Das Grundstück des Betriebsgeländes, sowie die Bestandsgebäude wurden dem Anlagevermögen in Höhe von 3.511.072,72 EUR hinzugefügt. Durch die rückwirkende Verschmelzung zum 01.01.2024 der Untergesellschaften auf die ovofit Eiprodukte GmbH wurde weiteres Anlagevermögen dem bestehenden Anlagevermögen hinzugefügt, dass die Beteiligungen an den Gesellschaften ersetzt hat. Durch die Übernahme von technischen Anlagen im Rahmen der Verschmelzung, sowie den Verkauf unserer Produkte erhöhte sich das Umlaufvermögen, insbesondere die Vorräte und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 150.517,68 EUR. Investitionen wurden durch die Muttergesellschaft Eureden Group S.A.S über Darlehen finanziert. Die Kontokorrentlinie wurde nur in Ausnahmen zur Finanzierung des Umlaufvermögens genutzt. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf insgesamt 15.932.504,25 EUR, davon 6.816.471,83 EUR aus Lieferungen und Leistungen und 6.933.831,04 EUR gegenüber verbundenen Unternehmen. Mittel- und langfristige Kredite wurden planmäßig getilgt. Aufgrund der Verschmelzung nach der Buchwertmethode weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 5.157.235,13 EUR aus, da die Anschaffungskosten für die im Rahmen der Verschmelzung untergegangenen Anteile der ovofit deutlich über dem damit verrechneten bilanziellen Eigenkapital der Untergesellschaften lagen. Zur Verhinderung bzw. Beseitigung einer rechnerischen Überschuldung der ovofit hat die mittelbare Gesellschafterin Eureden Group S.A.S. gegenüber ovofit eine Rangrücktrittserklärung abgegeben. Diese betrifft Rückzahlungsansprüche auf Darlehen, welche ovofit im Rahmen des Cash Poolings der Eureden Gruppe gewährt wurden und die sich zum Bilanzstichtag auf 6.198.478,36 Euro belaufen. Die ursprünglich am 15.11.2023 abgeschlossene Vereinbarung über den Rangrücktritt ist zum 7. Januar 2025 hinfällig geworden und wurde daher im Geschäftsjahr 2024/25 neugefasst. Sie hat eine Laufzeit bis 30.06.2026. Insgesamt schätzt die Geschäftsführung die Vermögens- und Finanzlage als stabil ein. III Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die vielfältigen Einflussfaktoren auf die Rohwarenpreise sind bezeichnend für die Risikosituation des wettbewerbsintensiven Eiproduktemarktes. Der Eiermarkt ist ein globalisierter und dynamischer Markt. Die Hersteller müssen mit Lebensmittelkrisen, zunehmenden Kampagnen gegen Nutztierhalter wie auch mit der Ausbreitung von Tierseuchen kalkulieren. Diese Auswirkungen, z.B. von Kampagnen, können u. a. auch die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und damit die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Grundsätzlich bleiben Eiprodukte aufgrund ihrer ernährungsphysiologischen Vorteile und der positiven Ökobilanz weiter im Aufwind. Auch außerhalb von Deutschland und Europa wird sich dieser Trend in den nächsten Jahren fortsetzen. Positive Nachhaltigkeitseffekte machen Eiprodukte auch vor dem Hintergrund der Diskussion über die künftige Welternährung zu einem wichtigen Lebensmittel. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Eiprodukten wird national wie international weiter steigen. Aufgrund der Anbieter- und Abnehmerstruktur wird der Wettbewerbsdruck auch weiterhin hoch bleiben. ovofit stellt sich diesem Wettbewerb durch einen starken Spezialisierungsgrad, hohe Produktqualität sowie durch marktfähige Innovationen. 2. Chancenbericht Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch unsere Erfahrung, Zuverlässigkeit und nicht zuletzt durch unsere langfristig ausgerichtete Marketingstrategie erfolgreich begegnen. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken Aus den Finanzierungen der Betriebsmittel und Investitionen ergeben sich Zinsrisiken, die durch feste Zinsvereinbarungen abgesichert werden. Dem Risiko volatiler Rohwarenpreise setzen wir langfristigen Verträge mit Kunden ebenso langfristige Verträge mit Rohwarenlieferanten gegenüber. 4. Sonstige Geschäftsrisiken sowie Gesamtaussage Risiken aus dem operativen Geschäft, wie IT-Sicherheit oder rechtliche Risiken, begegnen wir durch interne Sicherheits- und Compliance-Richtlinien, um sensible elektronische Unternehmensdaten zu schützen oder etwaige Verstöße gegen die vielfältigen steuer-, umwelt- und wettbewerbsrechtlichen sowie sonstigen Regelungen und Gesetze zu verhindern. Das Risiko des Forderungsausfalls wird durch ein konsequentes Mahnwesen sowie Kreditversicherungen begrenzt. Insgesamt haben unsere Risikomanagementsysteme im Berichtsjahr keine den Bestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken erkennen lassen. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmitteln und Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Hinsichtlich des Managements der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Aufgrund der Einbindung in das Konzern-Cash-Pooling schätzt die Geschäftsführung die Liquiditätssituation als sicher ein. Die Eigenkapitalsituation des Unternehmens wird aufgrund der Rangrücktrittsvereinbarung als abgesichert beurteilt. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unserer Einschätzung derzeit nicht vorhanden. IV. Prognose Ziel von ovofit ist, die Margensituation zu verbessern und eine moderne und nachhaltige Produktion sicherzustellen, sowie eine hohe Produktionskapazität zu erreichen. Dazu werden Strukturen kontinuierlich überprüft und angepasst. Mit motivierten und leistungsfähigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verfolgen wir unsere Ziele zum Ausbau der Marktposition im In- und Ausland. Wesentlich für das Unternehmen ist und bleibt, flexibel und innovativ auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 plant die ovofit Eiprodukte GmbH Umsatzerlöse in Höhe von rund 22 Mio. EUR zu erzielen. Als wesentliches finanzielles Steuerungsinstrument wird das Ergebnis vor Zinsen und Steuern und Abschreibungen (EBITDA) herangezogen, das im kommenden Geschäftsjahr bei rund 800 TEUR erwartet wird. Grundlage dieser Planung sind die kontinuierliche Steigerung der Produktionseffizienz, die Erweiterung des Produktportfolios sowie eine stabile Nachfrage im Bereich qualitativ hochwertiger Eiprodukte. Trotz anhaltender Unsicherheiten im wirtschaftlichen Umfeld wird insgesamt eine positive Geschäftsentwicklung erwartet.
Neumarkt-St. Veit, 24. Juni 2025 Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024ovofit Eiprodukte GmbH (vormals: Eureden Egg Deutschland GmbH), Neumarkt-Sankt Veit1. Allgemeines Die ovofit Eiprodukte GmbH (Eureden Egg Deutschland GmbH) hat ihren Sitz in Neumarkt-St. Veit. Sie ist im Handelsregister Traunstein unter HRB 32331 eingetragen. Der Jahresabschluss der ovofit Eiprodukte GmbH (Eureden Egg Deutschland GmbH) für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde wie im Vorjahr nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften (GmbH-Gesetz) erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem abweichenden Kalenderjahr von 01.07. bis 30.06. Die Eureden Egg Deutschland GmbH hat als Holding-Gesellschaft am 03.08.2023 Grundstücke als auch Anteile an EGGworks Tec. GmbH, Rothmaier Verwaltungs GmbH, Rothmaier GmbH & Co. KG und OVOFIT Eiprodukte GmbH gekauft. Diese Gesellschaften wurden im Juli 2024 rückwirkend auf den 01.01.2024 auf die Eureden Egg Deutschland GmbH verschmolzen, welche im Anschluss wieder in ovofit Eiprodukte GmbH ("ovofit") umfirmiert wurde. Da die vormalige Holding-Gesellschaft das operative Geschäft ihrer ehemaligen Tochterunternehmen im Zuge der Verschmelzung erst zum 1. Januar 2024 übernommen hat, berücksichtigt die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 nur die Aufwendungen und Erträge des operativen Geschäfts aus diesen Unternehmen für den 6-Monats-Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2024. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB auf. Der Jahresabschluss wird nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Der im Geschäftsjahr verzeichnete Verlust resultiert aus der o.g. Verschmelzung. Zu dem daraus folgenden, nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag wird auf Abschnitt “Eigenkapital” verwiesen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Soweit die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr abweichen, wird darüber nachfolgend berichtet. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sie haben regelmäßig eine Nutzungsdauer von drei Jahren. Bei den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um ein Patent, das noch nicht genutzt wird. Daher erfolgt noch keine Abschreibung. In Höhe des aktivierten Betrags besteht eine Ausschüttungssperre (§ 268 Abs. 8 HGB). Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die wesentlichen Nutzungsdauern bei dem Sachanlagevermögen betragen 5 - 15 Jahre, bei Gebäuden 33 Jahre. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800 Euro wurden sofort aufwandswirksam abgeschrieben. Soweit der nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips und unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt. Die unfertigen und fertigen Leistungen werden mit den handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten nicht mit einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen werden ggf. zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Zur Berücksichtigung von Risiken und Wertminderungen der Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelbewertungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Beträge ausgewiesen, die bis zum Bilanzstichtag verausgabt/bezahlt wurden, die jedoch unter Berücksichtigung der Periodenabgrenzung Zeiträume betreffen, die nach dem Bilanzstichtag liegen. Die einzelnen Posten sind mit ihren Nennwerten angesetzt und bewertet. Latente Steuern Das Wahlrecht zur Aktivierung von latenten Steuern wurde ausgeübt. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag wird auf der Aktivseite ausgewiesen. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Zur Verhinderung einer rechnerischen Überschuldung haben die Groupe Eureden Holding S.A.S. und die ovofit Eiprodukte GmbH eine Rangrücktrittsvereinbarung auf Darlehensforderungen geschlossen, die grundsätzlich bis zum 30. Juni 2026 befristet ist. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Abzinsungen erfolgen ggf. für Rückstellungen, deren Restlaufzeit am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr beträgt. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Abschlusszahlungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt und bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden ggf. zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 3. Angaben zur Gliederung Grundsätze und Methoden der Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften und sind unverändert gegenüber dem Vorjahr. 4. Angaben zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Es erfolgten im Geschäftsjahr 2023/2024 keine außerplanmäßigen Abschreibungen. Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen sind im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Dieser ist integraler Bestandteil des Anhangs. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 3.870,00 (Vj. Euro 0,00). Latente Steuern (§ 285 Nr. 29, 30 HGB) Die aus der Verschmelzung resultierenden latenten Steuern beruhen auf Differenzen zwischen steuerlichen und handelsrechtlichen Wertansätzen insbesondere beim Sachanlagevermögen und wurden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz bewertet. Die aktive latente Steuer zum 30.06.2024 beträgt 548.761,60 Euro (Vorjahr -,-- Euro) und wurde im Geschäftsjahr gebildet. In Höhe des aktivierten Betrags besteht eine Ausschüttungssperre (§ 268 Abs. 8 HGB). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten die Urlaubsrückstellungen (Euro 192.224,84), sonstige Rückstellungen für Personalkosten (Euro 176.016,59), die Rückstellungen für Abschluss und Prüfung (Euro 57.500,00) und die Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten (Euro 61.000,32) sowie sonstige Rückstellungen (Euro 3.932,61). Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 4 HGB)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 6.933.831,04 Euro (Vj. Euro 0,00) enthalten 695.127,68 Euro (Vj. Euro 0,00) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Zwischen der Eureden Group S.A.S. und der Eureden Egg Deutschland GmbH liegt eine Rangrücktrittsvereinbarung vom 15.11.2023 vor, diese umfasst 6.198.478,36 Euro. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen im Geschäftsjahr Verpflichtungen in Höhe von 176.042,16 Euro. Bis zum Ende der Laufzeit sind aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen weitere Verpflichtungen in Höhe von 148.331,84 Euro zu erwarten. 5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Periodenfremde Erträge/Aufwendungen (§ 285 Nr. 32 HGB) Unter den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 3.013,00 Euro enthalten. Die periodenfremden Erträge im Geschäftsjahr betreffen vor allem Versicherungs- und Beitragsrückzahlungen. Unter den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 15.168,29 Euro enthalten. Sie betreffen im Wesentlichen Differenzen aus Vorjahren bei BAFA-Zuschüssen, IFSG-Erstattungen und Beiträgen zur Berufsgenossenschaft. Aufwendungen außerordentlicher Größenordnung/außerordentlicher Bedeutung Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung und außerordentlicher Bedeutung im Zusammenhang mit der Verschmelzung zum 01.01.2024 enthalten. Diese betreffen in Höhe von 4.632.546,90 Euro den Verschmelzungsverlust sowie in Höhe von 132.775,23 Euro Beratungskosten in Verbindung mit der Verschmelzung. Weiterhin berücksichtigt sind Zusagen bzgl. Bleibensbonus in Höhe von 293.333,34 Euro im Zusammenhang mit dem Verkauf des Unternehmens. 6. Sonstige Angaben Durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) Im Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 131 Mitarbeiter beschäftigt (inkl. Geschäftsführer - ohne Auszubildende). Hiervon waren 105 gewerbliche Arbeitnehmer und 15 Angestellte sowie 11 geringfügig Beschäftigte. Auszubildende waren im Geschäftsjahr nicht beschäftigt. Bezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 HGB) Es wird auf die Angabe der Gesamtbezüge auf Grund der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 10 HGB) Herr Rodolphe Millet, Kaufmann Frau Margit Kurz-Rothmaier, Kauffrau Die Geschäftsführer sind allein vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Honorar des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB) Auf die Angaben für das im Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers wird mit Verweis auf § 288 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. 7. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der Coopérative Eureden mit Sitz in Mellac eingegliedert. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. 8. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, betreffen eine gruppeninterne Umfinanzierung. Der Darlehensgeber Eureden Group S.A.S. wurde durch Group Eureden Holding S.A.S. ersetzt. Die mit Wirkung ab dem 7. Januar 2025 hinfällig gewordene Rangrücktrittsvereinbarung wurde durch eine neue Vereinbarung zwischen der Groupe Eureden Holding S.A.S. und der ovofit Eiprodukte GmbH ersetzt. Diese hat eine Laufzeit bis 30. Juni 2026. 9. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres beträgt 5.181.844,61 Euro. Dieser soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Neumarkt-St. Veit, den 24. Juni 2025 ovofit Eiprodukte GmbH (Eureden Egg Deutschland GmbH) sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ovofit Eiprodukte GmbH, Neumarkt-St. Veit Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ovofit Eiprodukte GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ovofit Eiprodukte GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss und der Lagebericht der ovofit Eiprodukte GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2023 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2023 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lageberichterbringen zu können Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 24. Juni 2025 Forvis Mazars GmbH & Co. KG Helge Schäfer, Wirtschaftsprüfer Hubertus Eichler, Wirtschaftsprüfer |
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