Hack Verwaltungs GmbH
Same addressRenting and operating of own or leased non-residential real estate
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Martin Stauss since 11/11/2015 | Procura |
Gunnar Hack since 1/30/2008 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Hack Formenbau GmbHKirchheim unter TeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2023für Zwecke der Offenlegung gem. § 327 HGB
Bilanz zum 31.12.2023für Zwecke der Offenlegung gem. § 327 HGBAKTIVA
PASSIVA
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Hack Formenbau GmbH, Kirchheim unter TeckA. Bericht zum Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft 2023 war die wirtschaftliche Situation in Deutschland weiterhin geprägt von den Auswirkungen des Ukrainekrieges, des Nah-Ost Konfliktes und einer hohen Inflationsrate mit dazu einhergehenden erhöhten Energie- und Rohstoffpreisen. Zudem wurden Investitionen durch die Geldpolitik gedämpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 0,2 Prozent (Quelle: Destatis, destatis.de - Bruttoinlandsprodukt vom 24.05.2024). Aufgrund des krisengeprägten Umfelds stockte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nach wie vor. Trotz der jüngsten Rückgänge dämpfen hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nicht weiter fort (Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Destatis Nr. 19/24 vom 15.01.2024). Nach einem kräftigen Jahresauftakt hat die Weltwirtschaft im Sommer 2023 an Schwung verloren. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass sich das globale Wachstum von 3,5 % im Jahr 2022 auf 3,1 % im Jahr 2023 abgeschwächt hat. Diese Abschwächung wird v. a. auf die nachlassende Erholung nach der Coronavirus-Pandemie, den russischen Krieg gegen die Ukraine sowie die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückgeführt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Deutschland war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die nachlassende Inflationsdynamik und rückläufige Preise auf den globalen Energiemärkten könnten im kommenden Jahr zu einer moderaten konjunkturellen Erholung führen. Fortschritte bei der digitalen Transformation und die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz könnten mittelfristig das Produktivitätswachstum wieder ankurbeln. Der Konjunkturausblick unterliegt aber weiterhin bedeutenden Abwärtsrisiken. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Vorjahr. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei 6,9 % gelegen. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde, wie im vorangegangenen Jahr, von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Zudem zeigten sich im Jahresverlauf in den monatlichen Inflationsraten auf der Verbraucherebene Sondereffekte auch infolge der umgesetzten Entlastungsmaßnahmen. Sie milderten die Teuerung von Energie im Jahresverlauf 2023 wie bereits im Vorjahr 2022 teilweise ab. Die Energieprodukte verteuerten sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 %, nach einem enormen Anstieg um 29,7 % im Jahr 2022. Im Jahresverlauf zeigte sich zudem von März bis Dezember 2023 bei der Energie insgesamt eine Entspannung bei der Preisentwicklung: Die monatlichen Teuerungsraten für die Energie fielen deutlich geringer aus als zum Jahresbeginn, im Oktober/November wurde sogar eine rückläufige Preisentwicklung ausgewiesen. Das Ergebnis für das Jahr 2023 resultiert jedoch im Wesentlichen aus dem Vergleich mit dem hohen Preisniveau im Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt 2023 erhöhten sich die Preise für Haushaltenergie um 14,0 %, u.a. kostete Erdgas 14,7 und 12,7 % mehr als ein Jahr zuvor. Hingegen verbilligte sich unter den Haushaltsenergieprodukten leichtes Heizöl im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 deutlich um 22,2 %. Auch Kraftstoffe wurden im Jahresdurchschnitt um 5,8 % günstiger. Die Preisentwicklung für einzelne Kraftstoffsorten war jedoch sehr heterogen. Sie hat bei Diesel ./. 11,3 %, Superbenzin ./. 4,0 % und Autogas + 3,0 % betragen. Neben den verschiedenen globalen Krisen erwies sich in Deutschland besonders der Fachkräftemangel als Wachstumsbremse (Quelle: Pressemitteilung Destatis Nr. 20 vom 16.01.2024). Als Hersteller von komplexen Einkomponenten-, Mehrkomponenten- und Multi-Kavitätenspritzgießformen ist die Hack Formenbau GmbH am Markt gut aufgestellt. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft besteht im Wesentlichen im Präzisionsformenbau in den Geschäftsfeldern Medizin, Personal Care und Verpackungen. Die Gesamtleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 % erhöht. Die Gesellschaft erwirtschaftete ihre Umsätze mit einem Anteil von rund 19 % im Inland. Der Umsatz außerhalb der Europäischen Union betrug ca. 45 %. Rund 36 % entfallen auf die Europäische Union (ohne Deutschland). Im Vorjahr lag der Anteil der Inlandsumsätze bei ca. 58 %. Auf Länder außerhalb der Europäischen Union entfielen rund 30 %. Innerhalb der Europäischen Union (ohne Deutschland) wurden 2023 ca. 11 % des Gesamtumsatzes erzielt. Während der Schwerpunkt der Umsätze im Vorjahr noch im Inland war, verlagerten sich diese im Jahr 2023 vermehrt ins Ausland. Insgesamt sind die Umsätze um TEUR 4.560 auf TEUR 39.951 deutlich angestiegen. 3. Produktion Durch die hohe Leistung war, wie im Vorjahr, im Jahr 2023 die Produktion das ganze Jahr ausgelastet. 4. Beschaffung Bei der Beschaffung gab es im Jahr 2023 keine Schwierigkeiten. Die Materialaufwandsquote im Vergleich zur Gesamtleistung lag mit 36,3 % etwas unter dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr 38,3%). 5. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 383 (Vorjahr TEUR 3.458 -einschließlich Wertpapiere des Anlagevermögens -Finanzanlagen-) getätigt. Ein Betrag in Höhe von TEUR 61 (Vorjahr TEUR 163) entfiel auf Technische Anlagen und Maschinen und in Höhe von TEUR 217 (Vorjahr TEUR 384) auf andere Analgen, sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung und Geringwertige Wirtschaftsgüter. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurde für insgesamt TEUR 105 (Vorjahr TEUR 111) Software angeschafft, inkl. geleistete Anzahlungen. 6. Personal- und Sozialbereich Die Akquisition der im Rahmen der normalen Fluktuation erforderlichen neuen Mitarbeiter war trotz des Mangels an qualifiziertem Personal am Arbeitsmarkt ohne größere Probleme möglich. Trotzdem stellt der Fachkräftemangel das Unternehmen vor Herausforderungen, da qualifizierte Arbeitskräfte schwer zu finden sind und dadurch das Wachstumspotenzial beeinträchtigt werden kann. B. Bericht zur Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.284 oder 8,7 % auf TEUR 28.467 erhöht. Das Anlagevermögen hat sich mit TEUR 6.379,3 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 382 vermindert. Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 22,4 % (Vorjahr 25,8 %). Das Anlagevermögen ist zu 100 % durch Eigenkapital gedeckt. Das Umlaufvermögen ist insgesamt, unter Berücksichtigung der Saldierung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, um TEUR 2.819 auf TEUR 22.021 angestiegen. Das Vorratsvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.526 auf TEUR 18.882, vor Abzug der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, erhöht. Die erhaltenen Anzahlungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.220 auf TEUR 15.035 erhöht. Unter Berücksichtigung des Abzugs der erhaltenen Anzahlungen ist das Vorratsvermögen insgesamt um TEUR 306 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 677 erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um TEUR 249 gesunken. Auch die Sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um TEUR 286 auf TEUR 874 vermindert. Die Flüssigen Mittel sind deutlich um TEUR 2.370 von TEUR 7.339 auf TEUR 9.709 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 4.129 abzüglich einer Ausschüttung von TEUR 1.360 auf TEUR 23.558 (Vorjahr TEUR 20.789) erhöht. Die Eigenkapitalquote beläuft sich zum 31.12.2023 nach Verrechnung der erhaltenen Anzahlungen mit dem Vorratsvermögen auf beträchtliche 82,8 % (Vorjahr 79,4 %). Im Jahr 2023 wurden Rückstellungen für Ertragsteuern von TEUR 62 gebildet. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 226 vermindert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich ausschließlich um Darlehen, die sich um die Tilgungsleistungen in Höhe von TEUR 209 vermindert haben. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich deutlich um TEUR 1.014 vermindert. Dagegen haben sich die Sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 862 erhöht. Dabei handelt es sich vor allem um eine Gutschrift, die gegenüber einem Kunden ausgestellt wurden. 2. Finanzlage Die laufende Geschäftstätigkeit führte zu einem positiven Cash Flow in Höhe von TEUR 4.152 (Vorjahr TEUR 148). Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein negativer Cash Flow in Höhe von TEUR 174 (Vorjahr TEUR 3.323). Durch eine Ausschüttung, die Tilgungen und die gezahlten Zinsen ergibt sich aus der Finanzierungstätigkeit ein negativer Cash Flow in Höhe von TEUR 1.609 (Vorjahr TEUR 250). Insgesamt ergibt sich im Geschäftsjahr 2023 ein Mittelzufluss von TEUR 2.370 (Vorjahr Mittelabfluss TEUR 3.425). Die flüssigen Mittel haben sich von TEUR 7.339 auf TEUR 9.709 erhöht. Der Mittelabfluss im Vorjahr kam überwiegend durch die Investition von TEUR 2.800 in Wertpapiere des Anlagevermögens zustande. 3. Ertragslage Bei einer um 9,5 % erhöhten Gesamtleistung ist das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR 2.710 auf TEUR 26.883 gestiegen. Die Relation zur Gesamtleistung hat sich von 64,4 %-Punkte auf 65,4 % erhöht. Die Materialaufwandsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2,0 %-Punkte auf 36,3 % (Vorjahr 38,3 %) vermindert. Im Geschäftsjahr 2023 sind die Personalkosten um 8,4 % bzw. TEUR 993 auf insgesamt TEUR 12.864 angestiegen. Der Anteil an der Gesamtleistung sank geringfügig von 31,6 % im Vorjahr auf 31,3 %. Die Abschreibungen sind leicht auf TEUR 717 angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich auf TEUR 7.395 und damit im Verhältnis zur Leistung deutlich unterdurchschnittlich um TEUR 383 erhöht. Die Verkaufskosten sind um TEUR 159 angestiegen. Im Vorjahr waren höhere Reparaturen notwendig, sodass die Instandhaltungsaufwendungen um TEUR 211 gesunken sind. Die übrigen Kosten sind um TEUR 376 angestiegen. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der erstmaligen Anwendung des IDW RH FAB 1.021 (Neue Bewertung von rückgedeckten Pensionszusagen in der Handelsbilanz). Dabei musste der Aktivwert in Höhe von TEUR 248 angepasst (wertberichtigt) werden. Das Finanzergebnis hat sich mit TEUR 87 gegenüber dem Vorjahr geringfügig verschlechtert. Insgesamt hat sich der Jahresüberschuss vor Steuern um TEUR 1.269 auf TEUR 5.993 erhöht. Der Jahresüberschuss nach Steuern beläuft sich auf TEUR 4.129 (Vorjahr TEUR 3.321). Bezogen auf die Gesamtleistung entspricht dies einer Rendite von 10,1 % (Vorjahr 8,8 %). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir betrachten im Rahmen unserer internen Unternehmenssteuerung folgende Kennzahlen bzw. empfinden deren Entwicklung als besonders relevant:
5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage für 2023 Mit dem Geschäftsverlauf 2023 ist die Geschäftsführung sehr zufrieden. Die Prognose aus dem Vorjahr, wonach mit einem guten Geschäftsverlauf im Jahr 2023 bzw. einem steigenden Umsatz und einer Steigerung des Rohertrags gerechnet wurde, ist eingetreten. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung während des Geschäftsjahres Während des Geschäftsjahres 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet. C. Risiko- und Prognosebericht 1. Voraussichtliche Entwicklung Die Prognose berücksichtigt Erkenntnisse zu Zielmärkten und technologischen Trends, die für den Verlauf des Geschäftsjahres 2024 als relevant betrachtet werden. Maßgeblich sind die Daten und Erfahrungen zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses. Der bisherige positive Verlauf des Geschäftsjahres 2024 bestätigt, unter Berücksichtigung des Krisen-Umfeldes unsere Annahme einer grundsätzlich weiter wachsenden Geschäftsentwicklung. Die Gesamtleistung hat sich im Zeitraum Januar bis Dezember 2024 gegenüber dem Vorjahr um 14,9 % erhöht. Die Umsatzerlöse liegen dabei um TEUR 5.218,4 über dem Vorjahr 2023. Der Materialaufwand stieg im Jahr 2024 um rund 20,8 % an. Der Rohertrag 2024 liegt um 13,0 % über dem des Vorjahres. Auch das Jahr 2025 entwickelt sich bisher erfreulich. Die Umsatzerlöse liegen im Januar 2025 nach dem aktuellen Buchhaltungsstand bei TEUR 6.407,1. Steigende Rohstoff- und Energiekosten haben bisher den Geschäftsverlauf nicht allzu negativ beeinflusst, dennoch erschweren sie präzise Prognosen. Die von Kriegen (insbesondere der Ukraine) und Krisen (Verhältnis der USA zu China) geprägte geopolitische Unsicherheit kann Auswirkungen auf die Zielmärkte der Hack Formenbau GmbH haben. Wir gehen in unserem Basisszenario aber von einem guten Geschäftsverlauf in den Jahren 2024 und 2025 aus. Der Umsatz konnte im Jahr 2024 erneut übertroffen werden. Davon ausgehend erwarten wir gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung des Rohertrags und des Jahresüberschusses. Für das Jahr 2025 erwarten wir eine Gesamtleistung, einen Rohertrag und einen Jahresüberschusses auf dem Niveau des Jahres 2024. Unter der Annahme, dass es zu keinen Energieengpässen, erheblichen Lieferkettenproblemen und massiven Kostensteigerungen kommt, wird aufgrund der derzeitigen Auftragslage auch für das Geschäftsjahr 2025 von einem positiven Geschäftsverlauf mit einer guten Ertragslage ausgegangen. Es wird mit einem nochmals steigenden Umsatz sowie einem Jahresüberschuss auf dem Niveau von 2024 gerechnet. Wir weisen jedoch darauf hin, dass Veränderungen bei den zugrundeliegenden Annahmen auch zu Abweichungen bei den Prognosen führen können. 2. Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft ist im Rahmen ihres unternehmerischen Handelns naturgemäß einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Unternehmerische Risiken werden grundsätzlich eingegangen, wenn diese beherrschbar sind und die mit ihnen verbundenen Chancen angemessene Erträge generieren. Um dies verantwortungsvoll handhaben zu können, überwacht die Geschäftsleitung ständig die Umsatz- sowie die Aufwandsentwicklung und damit das laufende Ergebnis. Weiterhin behält die Geschäftsführung die Liquiditätslage der Gesellschaft im Auge. Neben den allgemeinen Markt- und konjunkturellen Einflüssen sind jedoch keine unternehmensspezifischen Risiken erkennbar. Im laufenden Jahr könnten beispielsweise weitere Engpässe bei Rohstoffen oder steigende Energiepreise insbesondere infolge des Ukraine-Kriegs die Konjunktur branchenübergreifend negativ beeinflussen. Im Maschinen- und Anlagenbau treffen steigende Rohstoff- und Energiepreise zudem auf eine wachsende Konkurrenz aus China und sorgen hier für eher gedämpfte Erwartungen. In welchem Umfang die Beeinträchtigung der Weltwirtschaft (länder- und branchenübergreifend) durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten anhält oder sich weiter verstärken wird und sich daraus negative Folgen für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 ergeben, kann nicht beurteilt werden. Um Änderungen und neue Trends rechtzeitig erkennen zu können, wird die kurz- und mittelfristige Erfolgsplanung kontinuierlich aktualisiert. Etablierte Managementprozesse versetzen die Geschäftsführung jederzeit in die Lage, Entwicklungen und Auswirkungen rechtzeitig zu erkennen und bei Abweichungen von der Planung schnell gegenzusteuern. Die Gesellschaft ist mit einer Eigenkapitalquote in Höhe von 82,8 % zum Bilanzstichtag und auch den aktuell hohen liquiden Mitteln sehr gut aufgestellt, um gegebenenfalls auf eine nachhaltige Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Bedingungen reagieren zu können. 3. Chancen zur künftigen Entwicklung Angesichts der bestehenden Krisen und der daraus resultierenden Unsicherheiten ist es schwierig, die Chancen der künftigen Entwicklung abzuschätzen. Der beim Unternehmen vorliegende Auftragsbestand sowie die hohe Angebotstätigkeit stellen positive Rahmenbedingungen dar. Aufgrund der betrieblichen Strukturen ist das Unternehmen in der Lage, den Anforderungen bei der Preisgestaltung gerecht zu werden. Weiterhin schafft die Fähigkeit, flexibel auf oft recht kurzfristige Fertigstellungstermine reagieren zu können, Wettbewerbsvorteile. Diese haben sich in den Verläufen der vergangenen Geschäftsjahre gezeigt und sollen durch die laufende Schulung der Mitarbeiter und die kontinuierliche Verbesserung der Betriebsabläufe aufrechterhalten und weiter ausgebaut werden. Ein weiterer Schwerpunkt besteht in der Produktentwicklung sowie der Bildung und dem Ausbau von Netzwerken, um erschlossene Märkte zu sichern und neue zu erschließen. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten i.S.d. Handelsgesetzbuches zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.
Kirchheim unter Teck, den 28.03.2025 Gunnar Hack Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Hack Formenbau GmbH, Kirchheim unter TeckA. Allgemeine Angaben Die Hack Formenbau GmbH hat ihren Sitz in Kirchheim unter Teck und ist unter der Registernummer HRB 230309 beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften erstellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Absatz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Für die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die handelsrechtlichen Bestimmungen maßgebend. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert. Im Geschäftsjahr 2023 wurden erstmals die Regelungen des IDW RH FAB 1.021 (Neue Bewertung von rückgedeckten Pensionszusagen in der Handelsbilanz) angewendet. Wir verweisen auf unsere Ausführungen unter Abschnitt B. III Nr. 1. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: I. Anlagevermögen 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden aktiviert und mit den Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung angesetzt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die geleisteten Anzahlungen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. 2. Sachanlagen Die beweglichen und unbeweglichen Anlagegegenstände wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und linear abgeschrieben. Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern wurde entsprechend der Vorschriften des § 6 Abs. 2 und 2a EStG verfahren. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist (gemildertes Niederstwertprinzip). 3. Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist (gemildertes Niederstwertprinzip). 4. Außerplanmäßige Abschreibungen Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens mussten im Geschäftsjahr 2023 keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen werden. II. Umlaufvermögen 1. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt, die dem Grad ihrer Fertigstellung entsprechen. In den Herstellungskosten wurden neben den unmittelbaren zurechenbaren Kosten auch die notwendigen Gemeinkosten einbezogen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde für das allgemeine Kreditrisiko und das zinsfreie Zahlungsziel eine Pauschalwertberichtigung gebildet. 3. Kassenbestand und Bankguthaben Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. III. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach versicherungs-mathematischen Grundsätzen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB auf Basis eines versicherungsmathe-matischen Gutachtens unter Verwendung der PUC-Methode errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird für alle betroffenen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren von 1,83 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Gehalts- und Rentenanpassungen sind mit 2,5 % pro Jahr eingerechnet. Der Ansatz der Pensionsrückstellung sowie des Deckungsvermögens basiert auf der gesetzlichen Grundlage des § 253 Abs. 1 HGB. Erstmalig berücksichtigt wurde der IDW RH FAB 1.021 (Neue Bewertung von rückgedeckten Pensionszusagen in der Handelsbilanz). Das IDW ist zum Ergebnis gekommen, dass eine korrespondierende Bewertung vorzunehmen ist. Übereinstimmende Zahlungsströme sollen künftig in gleicher Höhe bewertet werden. Entweder sind die Pensionsrückstellungen mit dem Wert der Rückdeckungsversicherung zu bewerten (Aktivprimat), oder die Rückdeckungsversicherung ist mit dem Erfüllungsbetrag (Passivprimat) zu bewerten. Bei der vorliegenden Pensionsrückstellung und Deckungsvermögen sind die Vorgaben des Passivprimats zu beachten. 2. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die voraussichtlichen Ertragssteuernachzahlungen für das Jahr 2023. 3. Sonstige Rückstellungen Bei der Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages, nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst -soweit notwendig-. IV. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. V. Rechnungsabgrenzung Rechnungsabgrenzungsposten sind nur für wesentliche Posten gebildet worden. VI. Bilanzierungs- und Bewertungsstetigkeit Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. VII. Währungsumrechnungen Positionen in Fremdwährung wurden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Sofern die Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, wurden § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB beachtet. C. Anlagespiegel Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den nachfolgenden Anlagenspiegel. D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Forderungen gegen Gesellschafter Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen EUR 5.395.610,29 (Vorjahr: EUR 5.647.121,29) auch Forderungen gegen Gesellschafter dar. 2. Restlaufzeiten der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen stellen sich wie folgt dar:
3. Eigenkapital / Ergebnisverwendung Die für die Ausschüttung gesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB belaufen sich auf EUR 3,00 und entfallen auf die Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. 4. Unterschiedsbetrag und Ausschüttungssperre nach § 253 Absatz 6 HGB Die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren von 1,83 %. Zum durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren von 1,75 % ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 4.594. Der Unterschiedsbetrag ist für eine Ausschüttung gesperrt. Der Ansatz der Pensionsrückstellung sowie des Deckungsvermögens basiert auf der gesetzlichen Grundlage des § 253 Abs. 1 HGB. Unter Berücksichtigung der nach § 268 Abs. 8 HGB für eine Ausschüttung gesperrten Beträge sowie des freiwillig zur Ausschüttung gesperrten Betrags beläuft sich der Gesamtbetrag, der einer Ausschüttungssperre unterliegt, auf EUR 4.597. 5. Pensionsrückstellungen Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch eine Rückdeckungsversicherung gedeckt. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der genannten Verpflichtungen und sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Sie wurden nach § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes im Geschäftsjahr mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der in der nachstehenden Tabelle genannte beizulegende Zeitwert des angelegten Vermögens wurde mit dem beizulegenden Zeitwert im Sinne des § 255 Abs. 4 Satz 4 HGB zum Abschlussstichtag berechnet und entspricht somit den fortgeführten Anschaffungskosten. Für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts des angelegten Vermögens wurde auf die Bewertungsmitteilung, die unter Berücksichtigung des IDW RS HFA 30 Tz. 68 erstellt wurde, der SLMP Schweizer Leben PensionsManagement GmbH zurückgegriffen. Angaben zum aktivischen Unterschiedsbetrag nach Vermögensverrechnung:
Die aus dem Deckungsvermögen resultierenden ausgeschütteten Erträge, die Abschreibungen aufgrund des Zeitwertrückgangs sowie die Verrechnung mit den Zinsaufwendungen der korrespondierenden Erfüllungsbeträge der Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr sind nachfolgend dargestellt:
Der Ansatz der Pensionsrückstellung sowie des Deckungsvermögens basiert auf der gesetzlichen Grundlage des § 253 Abs. 1 HGB. Berücksichtigt wurde erstmalig der IDW RH FAB 1.021 (Neue Bewertung von rückgedeckten Pensionszusagen in der Handelsbilanz). Das IDW ist zum Ergebnis gekommen, dass eine korrespondierende Bewertung vorzunehmen ist. Übereinstimmende Zahlungsströme sollen künftig in gleicher Höhe bewertet werden. Entweder sind die Pensionsrückstellungen mit dem Wert der Rückdeckungsversicherung zu bewerten (Aktivprimat), oder die Rückdeckungsversicherung ist mit dem Erfüllungsbetrag (Passivprimat) zu bewerten. Bei der vorliegenden Pensionsrückstellung und Deckungsvermögen sind die Vorgaben des Passivprimats zu beachten. Dies hat nachfolgenden Auswirkungen. Der handelsrechtlich zu passivierende Betrag beläuft sich insgesamt auf TEUR 39,7. Die Pensionsrückstellung ist mit TEUR 677,5 anzusetzen. Der Aktivwert beläuft sich nach diesem Ansatz auf TEUR 637,7, weswegen eine aufwandswirksame Anpassung von TEUR 247,8 vorgenommen wurde. Dieser Anpassungsbedarf wurden in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. 6. Restlaufzeiten und Davon-Angabe nach § 327 HGB sowie Besicherung der Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die o.g. erhaltenen Anzahlungen werden in der Bilanz offen von den unfertigen Erzeugnissen abgezogen. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beläuft sich auf EUR 18.429.906,81 (Vorjahr: EUR 17.415.050,18), vor offenem Abzug der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellung mit den unfertigen Erzeugnissen. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften und Sicherungsübereignungen in voller Höhe besichert. II. Gewinn- und Verlustrechnung In dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sind Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 12.824,00 (Vorjahr: EUR 14.121,00) verrechnet worden. In den nachfolgend aufgeführten Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind Erträge und Aufwendungen aus / an verbundene(n) Unternehmen enthalten:
In dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von TEUR 247,8 enthalten. Dabei handelt es sich um die Umsetzung der IDW RH FAB 1.021 (Neue Bewertung von rückgedeckten Pensionszusagen in der Handelsbilanz). Bei der vorliegenden Pensionsrückstellung und Deckungsvermögen sind die Vorgaben des Passivprimats zu beachten, sodass der Aktivwert entsprechend anzupassen ist. E. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag ergeben sich in Höhe von insgesamt EUR 5.823.549,42 (Vorjahr: EUR 6.764.264,05) sonstige, nicht in der Bilanz oder unter dem Bilanzstrich anzugebende, für die Beurteilung der Finanzlage bedeutende finanzielle Verpflichtungen. Hiervon entfallen EUR 4.151.067,99 (Vorjahr: EUR 4.868.626,44) auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Bei Kreditinstituten bestehen bewilligte Avale in Höhe von EUR 9.500.000,00, von denen EUR 5.621.115,76 in Anspruch genommen wurden. 2. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
3. Forderungen gegen Organmitglieder Für Mitglieder des Geschäftsführungsorgans bestanden zum Bilanzstichtag Kredite und Kontokorrentkredite in Höhe von insgesamt EUR 143.369,43 mit einem Zinssatz von 1 %. Die wesentlichen Bedingungen für die Kredite sind eine unbegrenzte Laufzeit mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten. Im Geschäftsjahr wurden keine Rückzahlungen getätigt. 4. Mitglieder der Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr von Herrn Wolfgang Hack, Werkzeugmachermeister, Ohmden, und Herrn Gunnar Hack, Bachelor of Arts in Business Administration; staatlich geprüfter Techniker, Kirchheim unter Teck, wahrgenommen. 5. Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB. 6. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe wird gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet. 7. Ausschüttungen Der Gesellschafter der Gesellschaft hat am 15.09.2023 eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 1.360 beschlossen. Die Ausschüttung erfolgt aus dem Gewinnvortrag. Weiterhin wurde am 20.09.2024 eine Ausschüttung aus den Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 2.800 beschlossen. F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Als Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres 2023 sind hier der andauernde Krieg in der Ukraine sowie dem Konflikt im Nahen Osten mit seinen diversen Folgewirkungen und Verunsicherungen zu nennen. Zum jetzigen Zeitpunkt zeichnen sich für 2024 aufgrund der laufenden Projekte sowie eingehender Aufträge keine negativen Folgen ab. Bezüglich der Folgejahre verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht unter Abschnitt C. Risiko- und Prognosebericht.
Kirchheim unter Teck, den 28.03.2025 Gunnar Hack Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2025 festgestellt. C. Anlagenspiegel
Hinweis: Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss 2022 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HACK Formenbau GmbH, Kirchheim unter Teck Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HACK Formenbau GmbH, Kirchheim unter Teck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HACK Formenbau GmbH, Kirchheim unter Teck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempten, 28.03.2025 ETL
AG
Dr. Sauer, Wirtschaftsprüfer Ambros, Wirtschaftsprüfer |
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