Bergmann Beteiligungs-GmbH
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Christian Grundler since 2/26/2025 | Managing Director |
Michael Bender since 10/16/2015 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 38.00% |
| Name | Ownership |
|---|---|
| 36.60% | |
| 25.50% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
raumplus GmbHBremenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht1. Geschäft und Rahmenbedingungen 1.1. Angaben zur Gesellschaft Die raumplus GmbH ist ein Produzent für Gleittüren, Raumteiler und Schranksysteme im Hochwert-Segment. Der Vertrieb erfolgt weltweit. Die Aufgaben der raumplus GmbH beinhalten sowohl die Herstellung von kundenindividuellen Maßanfertigungen als auch den in- und ausländischen Vertrieb. 1.2. Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung Viele Regionen der Welt sehen sich laut ifo Institut vom 23. Januar 2024 angesichts hoher Inflation, geopolitischen Konflikten und anhaltenden Unterbrechungen der Lieferketten weiterhin einer unsicheren Wirtschaftsentwicklung gegenüber. Das ifo Institut schätzt die weltweite Wachstumsprognose 2023 auf 2,7 % ein. In Europa hat sich die Konjunktur nach einer ersten Schätzung des Eurostat in 2023 ebenfalls abgeschwächt. Das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts ist von 3,4 % auf 0,5 % gesunken. Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2023 aufgrund der hohen Inflation, steigender Zinsen und geringer Nachfrage aus dem In- und Ausland weiter eingetrübt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % (Vorjahr: +1,8 %). Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung sank im verarbeitenden Gewerbe nur um 0,4 % gegenüber dem Vorjahr. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechten Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Der private Konsum verminderte sich um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbrauchspreise zurückführen sein. Der deutsche Außenhandel hat sich ebenfalls rückläufig entwickelt. Die preisbereinigten Importe sind mit einem Anstieg von -3,0 % stärker gesunken als die preisbereinigten Exporte (-1,8 %). Die Zahl der Erwerbstätigen lag mit 45,9 Millionen Erwerbstätigen um 0,7 % über dem Vorjahresniveau. Der Beschäftigungsaufbau fand in 2023 fast ausschließlich im Dienstleistungsbereich statt. Der Umsatz der deutschen Möbelindustrie ist im Jahr 2023 laut VDM Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V. (im Folgenden: VDM) um knapp 4,3 % auf rund Euro 18 Milliarden gesunken. Ursächlich waren dabei die Kaufzurückhaltungen der Konsumenten aufgrund der Inflation, der eingebrochenen Baukonjunktur, der politischen Verunsicherung und der geopolitischen Krisen. Der Inlandsumsatz hat sich dabei um 4,6 % vermindert. Der Auslandsumsatz ist um 3,6 % etwas weniger gesunken. Die Exportquote ist auf 33,4 % leicht gestiegen. Der Umsatzrückgang der deutschen Möbelindustrie betrug im ersten Halbjahr 2023 nur 0,2 %. In der zweiten Jahreshälfte war ein Minus von 8,4 % zu verzeichnen und spiegelt die derzeitige Marktschwäche wider. Die einzelnen Segmente haben sich dabei unterschiedlich entwickelt. Das größten Segment sonstige Möbel (Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel), in dem auch raumplus GmbH vorwiegend tätig ist, verzeichnete einen Umsatzanstieg von 12,6 % und fiel damit negativer als der Branchendurchschnitt aus. Bei den Küchenmöbeln gab es nur ein leichtes Minus von 0,3 %. Die Möbelexporte sind in 2023 um 6 % gesunken. Der Rückgang betraf insbesondere den wichtigsten Absatzmarkt Frankreich (- 4,5 %). Auch bei den Exporten in die Länder Österreich (-11,6 %), Niederlande (-7,4 %), Großbritannien (-11,3 %) und Belgien (-7,5 %) waren kräftige Einbußen zu verzeichnen. Die Möbelausfuhren nach Italien sind dagegen um 2,3 % gestiegen. Die Exporte in die Vereinigten Staaten gingen um 10,6 % deutlich zurück. Die USA sind weiterhin der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt außerhalb Europas. Die deutschen Möbelexporte nach China entwickelten sich nach einem deutlichen Einbruch im Vorjahr 2022 dagegen nur leicht rückläufig (-0,5 %). 1.3. Entwicklung des Unternehmens Die Umsatzerlöse der raumplus GmbH sind in 2023 um insgesamt 10,4 % gesunken (Vorjahr: Rückgang um 3,8 %). Insbesondere die Umsatzerlöse im Inland sind um 13,0 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Der Export liegt um 8,2 % unter dem Vorjahr. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beträgt die Exportquote 56,0 % (Vorjahr: 54,7 %). Der Umsatzrückgang im Export entfällt im Wesentlichen auf den Bereich Drittland (-9,8 %). Der größte Umsatzrückgang betrifft die Länder Norwegen, Großbritannien, Russland und Indien. Der Export in die USA konnte zwar deutlich gesteigert werden, jedoch konnte der signifikante Exportrückgang in den zuvor genannten Ländern dadurch nicht kompensiert werden. Der Umsatz in der Europäischen Union ist leicht um 7,4 % ebenfalls gesunken und betrifft insbesondere den verminderten Absatz in die Niederlande, Polen und Österreich. Der Absatz nach Frankreich konnte hingegen besonders gesteigert werden. 1.4. Investitionen In 2023 sind Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in Sachanlagen in Höhe von TEUR 122 getätigt worden. Die Investitionen liegen damit über dem Niveau der Abschreibungen des Geschäftsjahres für immaterielle Anlagevermögen und für Sachanlagen in Höhe von TEUR 485. 1.5. Qualitätsmanagement Die Produktqualität wird durch interne Qualitätsrichtlinien sichergestellt, die auf die besonderen Herstellverfahren der raumplus-Produkte eingehen. 2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2.1. Ertragslage Während die Umsätze in 2023 um 10,4 % gesunken sind, verminderten sich die Materialaufwendungen um 19,5 %. Der Rohertrag (ohne sonstige betriebliche Erträge) ist in Folge dessen um TEUR 509 (- 4,5 %) auf TEUR 10.758 weniger stark gesunken. Der Rückgang der Materialaufwendungen ist im Wesentlichen preisbedingt. Insbesondere die Einkaufspreise bei Aluminium sind im Jahresdurchschnitt gesunken. Die Materialaufwandsquote befindet sich wieder auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2021. Die Personalaufwendungen haben sich bei um rund 12,1 % gestiegener durchschnittlicher Arbeitnehmerzahl um 21,0 % deutlich erhöht. Ursächlich für diesen Anstieg ist hauptsächlich der weitere Aufbau des eigenen Vertriebsnetzes. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen um TEUR 2.776 über dem Vorjahresniveau, weil insbesondere die Aufwendungen für Handelsvertreter und Leiharbeitskräfte deutlich reduziert werden konnten Das Jahresergebnis beträgt wegen des gesunkenen Rohertrags und der deutlich gestiegenen Personalaufwendungen TEUR -2.966 und liegt aufgrund des negativen wirtschaftlichen Umfeld unter den Erwartungen. 2.2. Vermögenslage Das Finanzanlagevermögen ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 um TEUR 334 auf TEUR 853 gestiegen. Insbesondere haben weitere Anteilskäufe an der raumplus USA Inc., Seattle/USA sowie Darlehensgewährungen an dieses Tochterunternehmen zu dieser Entwicklung beigetragen. Die Beteiligungshöhe hat sich in 2023 von 33,3 % auf 100,0 % erhöht. Die Bilanzsumme liegt mit TEUR 8.474 um TEUR 845 unter dem Vorjahreswert von TEUR 9.319. Insbesondere die Vorräte und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gesunken. Das Eigenkapital hat sich um TEUR 2.966 vermindert. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des negativen Jahresergebnisses von 39,0 % auf 7,9 % gesunken. 2.3. Finanzlage Das Anlagevermögen der raumplus GmbH finanziert sich überwiegend aus Gesellschafterdarlehen. Daneben werden Investitionen in das Anlagevermögen teilweise auch über Mietkaufverträge finanziert. Die Gesellschafterdarlehen weisen im Wesentlichen Laufzeiten bis zum 31. Dezember 2024 auf. Der Bestand der flüssigen Mittel (Kassenbestand, Bankguthaben) befindet sich mit TEUR 1.033 über dem Vorjahresniveau von TEUR 644. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 2.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft Die Umsatzerlöse und das Ergebnis der raumplus GmbH haben sich in 2023 vor dem Hintergrund der schwierigeren Rahmenbedingungen nicht zufriedenstellend entwickelt. 3. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Für die künftige Geschäftsentwicklung sehen wir im Wesentlichen folgende Risiken: • Marktrisiken: Die rückläufigen konjunkturellen Entwicklungen belasten sowohl die inländischen als auch die ausländischen Absatzmärkte. • Preisrisiken und Engpässe in den Lieferketten: Vor dem Hintergrund diverser Krisen auf der Welt bleiben die Risiken auf der Beschaffungsseite bestehen. Aufgrund der starken Preisschwankungen im Rohstoff- und Energiesektor ist mit weiterhin hohen Material- und Energiepreisen zu rechnen, die nur bedingt an die Kunden weitergegeben werden können. Diesem Risiko wird durch langfristige Verträge mit Lieferanten sowie optimierte Lagerhaltung begegnet. Die gestiegenen Preise können nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden. • Betriebsrisiken: Es bestehen weitestgehend keine Betriebsrisiken, da in modernen, zugeschnittenen Betriebsräumen produziert wird und eingespielte Produktionsabläufe bestehen. Jedoch sind Investitionen in Unternehmensprozesse, insbesondere in die EDV, in den nächsten Jahren notwendig, um die geplanten Wachstumsaktivitäten zu sichern. • Ausfallrisiken: Das Ausfallrisiko bewegt sich im normalen Rahmen. Die Forderungen sind teilweise abgesichert. Das Ausfallrisiko wird durch eine sehr breite Kundenbasis ohne ausgeprägte Großkunden weiter vermindert. • Liquiditätsrisiken: Die Finanzierung der negativen Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit erfolgt überwiegend durch Gesellschafterdarlehen. Durch eine enge Abstimmung der Ertrags- und Finanzplanungen mit der Gesellschafterin wird eine ausreichende Versorgung der raumplus GmbH mit Liquidität auch in Zukunft sichergestellt. Die Chancen der künftigen Geschäftsentwicklung stellen sich wie folgt dar: • Flexibilität: Aufgrund der Verfahrensabläufe in der kundenindividuellen Werkstattfertigung ist die raumplus GmbH in der Lage, auch künftig individuelle Kundenwünsche zu erfüllen. • Moderne Fertigung: Das moderne Betriebsgebäude, die weiter ausgebauten Fertigungsanlagen sowie das gut ausgebildete Personal ermöglichen es auch in Zukunft, effizient mit hoher Qualität zu produzieren. • Ausbau und Erschließung neuer Absatzmärkte: Durch die künftige Zusammenarbeit mit einem strategischen Partner bestehen große Chancen zur weiteren Erschließung von neuen Absatzmärkten. Insbesondere werden die Vertriebsaktivitäten in Frankreich deutlich verstärkt. Zudem besteht aufgrund der Insolvenz eines großen Marktbegleiters Ende Dezember 2023 die Möglichkeit, die Absatzmärkte in den Niederlanden, Belgien und teilweise auch in Deutschland weiter auszubauen. Durch die erstmalige Messeteilnahme in Großbritannien wird auch in diesem Absatzmarkt eine Steigerung Absätze erwartet. Die Absätze in Deutschland werden auch aufgrund des verstärkten Projektgeschäftes voraussichtlich steigen. 4. Prognosebericht Der Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V. (VDM) prognostiziert eine weiterhin angespannte Auftragslage. Das Marktumfeld bleibt vor dem Hintergrund des schwachen Konsumklimas und des stockenden Wohnungsbaus herausfordernd. Der Rückgang der Inflation und die im zweiten Halbjahr 2024 erwartete Leitzinssenkung gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Der Absatz von raumplus-Produkten wird in 2024 voraussichtlich sowohl im Inland als auch im Ausland jeweils deutlich über dem Vorjahresniveau liegen. Aufgrund der notwendigen Investitionen in Mitarbeiter, Produktmanagement und in das Qualitäts- und Prozessmanagement werden die Aufwendungen auf einem hohen Niveau bleiben. Daher wird im Jahr 2024 trotz der erwarteten Umsatzsteigerungen lediglich ein ausgeglichenes Jahresergebnis erwartet.
Bremen, 5. April 2024 Carsten D. Bergmann Dr. Herwig Mehrwald BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss I. Allgemeine Angaben Die raumplus GmbH mit Sitz in Bremen ist unter der Nummer HRB 21303 im Register des Amtsgerichts Bremen eingetragen. Die Gesellschaft stellt den Jahresabschluss nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften auf. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Im Sinne der Klarheit und zur Verbesserung der Übersichtlichkeit werden ergänzende Angaben zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ausschließlich im Anhang gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden bis zu einem Netto-Einzelwert von Euro 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch anteilige angemessene Gemeinkosten. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko angesetzt. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften waren nicht zu bilden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten sind gemäß § 256a HGB mit dem Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. B. Erläuterungen zur Bilanz I. AKTIVA Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr. II. PASSIVA Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen für ausstehende Urlaubstage und Überstunden in Höhe von TEuro 264 (Vj.: TEuro 117). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als fünf Jahren betragen TEuro 349 (Vj.: TEuro 199). Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als fünf Jahren betragen TEuro 1413 (Vj.: TEuro 480). Im Übrigen sind die Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEuro 4.940 (Vj.: TEuro 1.077). Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten wurden solche aus Steuern von TEuro 88 (Vj.: TEuro 79) sowie solche im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEuro 13 (Vj.: TEuro 16) ausgewiesen. Art und Form der Sicherheiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. TEuro 573 sind durch Eigentumsvorbehalt an den Mietkaufobjekten besichert. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEuro 27 (Vj.: TEuro 23). D. Sonstige Angaben I. Haftungsverhältnisse Die raumplus GmbH ist als weiterer Darlehensnehmer für ein Darlehen der raumplus Besitz- und Entwicklungs-GmbH & Co. KG, Bremen, gegenüber der DZ Bank AG, Frankfurt am Main, eingetreten. Das Darlehen valutiert am 31. Dezember 2023 mit TEuro 620. II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Der die folgenden Geschäftsjahre belastende Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, resultierend aus Miet-, Leasing- und Lizenzverträgen, beläuft sich auf TEuro 4.583, davon betreffen TEuro 2.798 das kommende Geschäftsjahr. Die Miet- und Leasinggeschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation. Ein weiterer Vorteil besteht auch in der kurzen Vertragsbindung, da die Miet- und Leasingobjekte bei eintretendem technischem Fortschritt ausgetauscht werden können. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie in den höheren Refinanzierungskosten. III. Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:
IV. Organe Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen: Herr Carsten D. Bergmann, Bremen Herr Dr. Herwig Mehrwald, München Der Geschäftsführer Carsten D. Bergmann ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Geschäftsführer Dr. Herwig Mehrwald vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Auf die Berichterstattung über die Organbezüge wurde unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. V. Angaben zum Anteilsbesitz
1) Es handelt sich um Vorjahreswerte 2022, da der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zum Aufstellungszeitpunkt noch nicht vorliegt.
Bremen 5. April 2024 Carsten D. Bergmann Dr. Herwig Mehrwald Angabe nach §328 Abs. 1a Satz 1 HGB: Der Jahresabschluss ist durch den Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 25. April 2024 festgestellt worden. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerkt erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die raumplus GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der raumplus GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der raumplus GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses ingesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wildeshausen, 5. April 2024 schuette
Revision GmbH
Lösing, Wirtschaftsprüfer Eylers, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel
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