Master Data

Registry
Register court Hagen HRB 7448
Previous
Felten Personalservice GmbH
Registered
9/19/2006
Industry
Other human resources provisionActivities of employment placement agenciesComputer consultancy activities
Purpose
die Erbringung von Personaldienstleistungen sowie sonstige Leistungen im Bereich der Personalberatung und Personalentwicklung.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Bastian Felten
since 10/7/2024
Managing Director
Patrick Lukas Mader
since 8/10/2020
Procura
Joschka Felten
since 8/3/2017
Managing Director

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (2)

NameOwnership
70.00%
30.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

FH Holding GmbH
Germany
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

feltenpersonal GmbH (vormals: Felten Personalservice GmbH)

Herdecke

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Unternehmensgrundlagen

Die feltenpersonal GmbH (vormals Felten Personalservice GmbH) ist ein 2006 gegründeter Personaldienstleister, der sich auf den medizinischen Bereich spezialisiert hat. Die feltenpersonal GmbH ist dabei hauptsächlich in der befristeten Arbeitnehmerüberlassung tätig. In einem deutlich geringeren Umfang werden auch Umsätze in der direkten Personalvermittlung sowie für Verwaltungstätigkeiten für andere Firmen erzielt. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Überlassung und Vermittlung von Hilfs- und Fachkräften in der Pflege sowie zweitrangig auch in der Überlassung und Vermittlung von Medizinischen Fachangestellten, Sterilisationsassistenten und anderen branchenspezifischen Fach- und Hilfskräften. Zu den Kunden der feltenpersonal GmbH gehören vor allem Pflege- und Altenheime, Krankenhäuser, Arztpraxen, ambulante Pflegedienste und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

Die feltenpersonal GmbH ist vorwiegend in Nordrhein-Westfalen tätig und hier mit ca. 2700 Mitarbeitern unter den Marktführern bei der Überlassung von Arbeitnehmern im medizinischen Bereich. Der Hauptsitz und die Verwaltungszentrale mit ca. 60 Mitarbeitern befinden sich in Herdecke. Die Einsatzplanung und Kundenbetreuung erfolgen durch etwa 22 Niederlassungen. Diese sind vorwiegend in NRW angesiedelt. In jeder Niederlassung koordinieren bis zu 15 Verwaltungskräfte die Einsätze von bis zu mehreren Hundert Mitarbeitern im externen Einsatz.

2. Allgemeine Rahmenbedingungen

Die Bundesagentur für Arbeit ist die zuständige Aufsichtsbehörde für die Zeitarbeitsbranche. Seit 2009 verfügt die feltenpersonal GmbH über eine unbefristete Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung von der Bundesagentur für Arbeit. Die Arbeitnehmerüberlassung unterliegt dabei den strikten Auflagen und Regulierungsvorgaben des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes.

Die feltenpersonal GmbH ist Mitglied beim IGZ, dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen. Damit unterliegen alle Beschäftigten in der Zeitarbeit dem Entgeltrahmentarifvertrag zwischen dem IGZ und dem DGB. Speziell in der Pflege ist jedoch eine übertarifliche Bezahlung gängige Praxis, da der Tarifvertrag branchenübergreifend abgeschlossen wird und die Löhne für Zeitarbeiter in der Pflege meist über den üblichen Löhnen in anderen Branchen liegen. Dadurch haben auch Erhöhungen des Mindest- lohns nur einen geringen direkten Einfluss auf die Lohnstruktur der feltenpersonal GmbH.

3. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in 2022 um 1,9 % höher als im Vorjahr trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, die insbesondere von den Folgen des Krieges in der Ukraine, wie den sehr starken Erhöhungen der Energiepreise geprägt war. Zudem belasteten verschärfte Material- und Lieferengpässe, stark steigende Preise und der Fachkräftemangel die deutsche Wirtschaft. Dagegen hat die Corona-Pandemie im Jahresverlauf 2022 nachgelassen. (Quelle: Pressemitteilung von destatis Nr. 020 vom 13. Januar 2023)

Laut der Bundesagentur für Arbeit sind im Jahresdurchschnitt 2022 830.000 Arbeitnehmer in der Arbeitnehmerüberlassung beschäftigt, 14.000 mehr als im Vorjahr. Der langjährige Trend ist seit 2017 stabil bis rückläufig. Insgesamt sind 2,1 Prozent der Gesamtbeschäftigten in der Arbeitnehmerüberlassung tätig. (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Blickpunkt Arbeitsmarkt, Juli 2023) In Pflegeberufen waren 2022 insgesamt 42.000 Arbeitnehmer in der Leiharbeit beschäftigt. In der Alten- und Krankenpflege liegt der Anteil der Beschäftigten in der Zeitarbeit bei ca. zwei Prozent und liegt damit in etwa auf dem Niveau des Gesamtarbeitsmarktes. (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Blickpunkt Arbeitsmarkt, Juli 2023)

Während sich die Anzahl der Leiharbeitnehmer im Gesundheitswesen und in der Altenpflege von 2016 bis 2022 stark erhöhte (Gesundheitswesen +74,5 %, Altenpflege +48,9 %), weißt die Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nur einen deutlich schwächeren Zuwachs auf (um jeweils nur 14 %). Die Gründe hierfür bestehen insbesondere darin, dass die Leiharbeitnehmer im Gesundheitswesen und in der Altenpflege mehr als in anderen Branchen der Zeitarbeit verdienen und dass sie sich die Arbeitszeiten und -orte aussuchen und jederzeit wechseln können. Bei den Stammbeschäftigten führen die häufig nur kurzfristig eingesetzten Aushilfskräfte, die jeweils neu eingearbeitet werden müssen, die schlechtere Bezahlung ungünstigere Arbeitszeiten und Schichtwechsel zu Problemen. (Quelle: Institut für Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg-Essen, abbVI59_Thema_Monat_09_2023, www.sozialpolitik-aktuell.de)

4. Entwicklung der feltenpersonal GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr

2022 wurden weitere Niederlassungen in Kassel, Wuppertal und Mainz eröffnet. Wichtigste Kenngröße für das Unternehmenswachstum ist jedoch die Zahl der Mitarbeiter. Durchschnittlich waren im Jahr 2022 2.668 Mitarbeiter beschäftigt. Davon sind 2.467 Mitarbeiter Pflegekräfte und 201 Mitarbeiter andere Zeitarbeitnehmer. Eine besondere Herausforderung ist insbesondere die schnell gewachsene Firmengröße der letzten Jahre und damit zusammenhängend die Aufrechterhaltung der Qualität, Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit und die Einhaltung aller regulatorischen Vorschriften. Hinzu kommen aktuelle und kommende Digitalisierungsprojekte, die den vermehrten Einsatz von kompetenten Fachkräften im IT-Bereich notwendig machen.

Als eines der ältesten und größten Unternehmen in der medizinischen Zeitarbeit profitierten wir hierbei stark von einem hohen Bekanntheitsgrad und guten Ruf unter Pflegekräften und Gesundheitseinrichtungen. Sowohl in der Personalgewinnung als auch der Kundenakquise ist dies enorm hilfreich. Die sich ständig verändernden regulatorischen Vorschriften in der Personaldienstleistung erfordern gut aus- und fortgebildetes Personal zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Qualität. Daher wird vermehrt in die Weiterentwicklung und Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiter investiert. Die feltenpersonal GmbH profitiert hierbei stark von den Räumlichkeiten in der neuen Firmenzentrale, welche für Schulungen genutzt werden. Dabei kommt eine Mischung aus externen und internen Dozenten zum Einsatz, die nahezu alle Geschäfts- und Aufgabenbereiche abdecken.

Auch die Personaldienstleistungsbranche leidet unter dem Arbeitskräftemangel und es wird zunehmend schwerer, gut ausgebildetes Fach- und Führungspersonal für verschiedene Bürotätigkeiten zu finden und zu halten. Die feltenpersonal GmbH hat trotz des Arbeitskräftemangels erfolgreich ausreichend Personal für die Verwaltung rekrutieren können. Hierzu wird kontinuierlich in die Arbeitgebermarke und Bindung des Stammpersonals investiert. In den letzten Jahren wurde zudem viel Know-how im IT- und Digitalisierungsbereich geschaffen. Dies kommt nahezu allen Unternehmensbereichen zu Gute und führt zu deutlich besseren Arbeitsprozessen in der Personal- und Einsatzplanung, Auftragsbearbeitung, der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Firmenstandorten, dem Controlling und mehr. Darüber hinaus stehen der feltenpersonal GmbH und ihren Schwesterfirmen maßgeschneiderte Softwarelösungen zur Verfügung, auf die Marktbegleiter keinen Zugriff haben. Dies ist insbesondere auch deshalb hilfreich, da klassische Softwarelösungen für Personaldienstleister nicht auf die speziellen Anforderungen des medizinischen Bereichs ausgelegt sind. In Bereichen, wo dies sinnvoll erscheint, wurden und werden bestimmte Teile der IT zudem in die Cloud ausgelagert. Ein kompletter Umzug der gesamten Firmen-IT in die Cloud erscheint aus heutiger Sicht jedoch nicht zielführend.

5. Geschäftsverlauf und bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, die Personalaufwendungen und der Jahresüberschuss. Das Geschäftsjahr 2022 schloss bei einer Umsatzsteigerung von 46 % auf 148 Mio. € mit einem Jahresüberschuss von 13 Mio. € (+34 %) ab. Diese Geschäftsentwicklung ist auf die sehr gute Auftragslage zurückzuführen, die mit der Eröffnung von 3 weiteren Niederlassungen und mit einem um durchschnittlich ca. 700 Mitarbeitern auf ca. 2.670 Mitarbeiter erhöhten Personalstamm bewältigt wurde. Diese enorme Entwicklung wurde insbesondere von den Unterstützungsmaßnahmen vom Bund und von den Ländern bezüglich der Corona-Pandemie im Gesundheitswesen und in der Altenpflege getragen, die ein Großteil unserer Kunden in Anspruch nehmen konnten. Der Geschäftsverlauf war zudem auch von der Entwicklung in der Branche abhängig (siehe vorstehend zur Erläuterung in der Branche). Die im Lagebericht des Vorjahres getroffene Prognose, dass alle wichtigen Kennzahlen der Vorjahre übertroffen werden und ein deutliches Mitarbeiter-Wachstum mit sich bringt, ist klar übertroffen worden. Wir sind daher mit dem Geschäftsverlauf sehr zufrieden.

6. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die enorme Ausweitung der Geschäftstätigkeit im Jahr 2022 schlägt sich auch in der Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nieder. Die Ertragslage wird von zwei wesentlichen Veränderungen bestimmt: Die Umsatzerlöse sind von 102 Mio. € um 46 Mio. € auf 148 Mio. € angestiegen. Dieser Umsatzanstieg ging mit einem starken Personalanstieg einher. Die Personalaufwendungen haben sich von 82 Mio. € um 42 Mio. € auf 124 Mio. € erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf den von durchschnittlich ca. 1.970 um ca. 700 auf ca. 2.670 Mitarbeiter erhöhten Personalstamm zurückzuführen. Daneben fällt die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 8,5 Mio. € um 2,4 Mio. € (28 %) auf 10,9 Mio. € moderater aus. Hier waren die wesentlichen Einflussgrößen die Werbe- und Reisekosten (Anstieg von 3,8 Mio. € auf 4,2 Mio. €), die Fahrzeugkosten (Erhöhung von 1,5 Mio. € auf 2,3 Mio. €) und die Raumkosten (Anstieg von 1,2 Mio. € auf 1,5 Mio. €).

Kennzeichnend für die Vermögenslage sind auf der Aktivseite die Forderungen aus Liegerungen und Leistungen, die einhergehend mit dem starken Umsatzwachstum von 16 Mio. € um 8 Mio. € auf 24 Mio. € gestiegen sind. Sie machen ca. 75 bis 80 % der Bilanzsumme aus. Die Passivseite wird mit jeweils ca. 25 bis 30 % im Wesentlichen von den Rückstellungen und den sonstigen Verbindlichkeiten geprägt. Die Erhöhung der Rückstellungen von 5,3 Mio. € auf 8,8 Mio. € ist maßgeblich von den personalabhängigen Aufwendungen bestimmt. Durch den vermehrten Einsatz von Personal haben sich insbesondere die Rückstellungen für Urlaub und Überstunden erhöht. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten ist insbesondere auf die umsatzabhängige Erhöhung der Umsatzsteuerverbindlichkeit und die personenabhängigen Steigerungen der Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt und aus Lohnsteuer zurückzuführen.

Insgesamt ist die Finanzlage der feltenpersonal GmbH als stabil anzusehen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 12 Mio. €. Aus der Investitionstätigkeit resultierte ein Cashflow von -1 Mio. €, der im Wesentlichen aus den Investitionen in das Sachanlagevermögen besteht. Zusammen mit dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von 10 Mio. €, der nahezu ausschließlich aus der Gewinnausschüttung besteht, betrugen die zahlungswirksame Veränderungen 1 Mio. € und führten zu einem Finanzmittelbestand von 3 Mio. €. Zur Vorfinanzierung der Lohnzahlungen besteht ein mehrjähriger Betriebsmittelkredit über 6 Mio. €. Der Kredit wurde zuletzt Anfang 2023 verlängert, aufgrund des gestiegenen Leitzinses jedoch zu deutlich höheren Zinsen als zuvor. Wir waren jederzeit in der Lage, unseren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

7. Ausblick

Nach der „ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024: Deutsche Wirtschaft wie gelähmt" vom 6. März 2024 stagnierte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 und nahm im Vergleich zum Vorquartal im vierten Quartal um 0,3 %, das noch ein Wachstum von 1,8 % verzeichnen konnte, ab. Für 2024 wird dann wieder ein Wachstum von 0,2 % erwartet. Die Risiken für diese Prognose sind jedoch bzgl. der Entwicklung insbesondere der Energiepreise mit hoher Unsicherheit behaftet. Der weitere Verlauf der deutschen Wirtschaft hängt entscheidend von den geopolitischen Umständen ab.

Die Zeitarbeit gilt als konjunktureller Frühindikator, da in der Frühphase eines Aufschwungs die Nachfrage nach Arbeitnehmern aus der Zeitarbeit in der Regel steigt, während sie in einer Phase des Abschwungs abnimmt.

Nach einem Artikel im Handelsblatt „Das sind die Sorgen der Zeitarbeitsfirmen“ vom 15. Mai 2024 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Zeitarbeitnehmer (nach den Angaben des Gesamtverbands der Personalvermittler (GVP)) von 719.000 im Februar 2022 auf gut 625.000 im Februar 2024 zurück. Nach den Berechnungen von Lünendonk betrug das Marktvolumen mit Zeitarbeit in Deutschland im Jahr 2023 bei 32,9 Mrd. €; dies entspricht einem Minus 3,1 %. Die Zeitarbeit im Gesundheitswesen nahm dagegen im Jahr 2023 um 7,7 % zu. Gründe hierfür werden vor allem darin gesehen, dass sich Ärzte und Pflegerinnen im Vergleich zu einer Festanstellung im Krankhaus und Pflegeheim geregeltere Arbeitszeiten und eine bessere Work-Life-Balance versprechen.

Nach den Angaben des Gesamtverbands der Personalvermittler (GVP) mangelt es an Arbeitskräften im Gesundheits- und insbesondere im Pflegebereich. Einerseits gehen immer mehr Pflegekräfte in Rente und andererseits steigt der Bedarf nach Pflege in einer alternden Gesellschaft. Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen werden (nach Angabe von Destatis) von ca. 5 Mio. Ende 2021 auf ca. 6,8 Mio. im Jahr 2025 ansteigen und es werden in den nächsten 10 Jahren (nach Angabe des Deutschen Pflegerates) zusätzlich 350.000 Pflegekräfte für die Bewältigung der Pflegekrise benötigt. Vertreter der Krankenhausgesellschaften und einiger Pflegeverbände sowie Teile der Politik fordern Einschränkungen der Zeitarbeit in der Pflege, weil diese Einschränkungen zu einem Zuwachs an Stammbeschäftigten führen würden. Nach Ansicht des GVP würden diese Einschränkungen jedoch die Personalengpässe in der Pflege noch verschärfen, weil mindestens 66 Prozent der Pflegekräfte ihre Tätigkeit bei Einschränkungen der Zeitarbeit aufgeben und die Pflege dauerhaft verlassen würden, wie eine großangelegte Befragung von Zeitarbeitskräften durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln gezeigt hat; attraktive Arbeitsbedingungen wie eine leistungsgerechte Vergütung und Arbeitszeitsouveränität, die die Konzertierte Aktion Pflege (KAP) als zentrale Merkmale für die Qualität der Arbeit definiert hat, kein Anlass für Einschränkungen der Zeitarbeit sein dürfen."

(Quelle: https://personaldienstleister.de/personaldienstleistungen/zeitarbeit/politik/zeitarbeit-pflege/)

Verschiedene Faktoren wie ausgelaufene Coronahilfen, der russische Angriffskrieg und vor allem die daraus resultierende erhöhte Inflation, sorgen insbesondere im Gesundheitssektor für Verwerfungen, die auch auf das Geschäft der feltenpersonal GmbH erheblich negative Auswirkungen haben. Zu normalen Zeiten gilt der Gesundheitssektor, unter anderem wegen der staatlich geregelten Finanzierung, als äußerst stabil, dafür jedoch relativ margenschwach. Hinzu kommt eine über viele Jahre niedrige Inflation und ein niedriges Zinsumfeld. Dies hat nach Einschätzung der feltenpersonal GmbH dazu geführt, dass viele Krankenhäuser und Pflegeheime nicht ausreichend für wirtschaftlich schlechte Zeiten vorgesorgt haben oder nicht dazu in der Lage waren.

Die plötzlich eingetretene Inflation hat in Form höherer Energie- und Lebensmittelpreise Gesundheitseinrichtungen überproportional stark getroffen. Viele Einrichtungen sind zudem Mieter und nicht Eigentümer ihrer Immobilien. Indexierte Mietverträge führen so zu erheblichen Mehrbelastungen. Hinzu kommen Arbeitnehmer, die ebenfalls von der Inflation betroffen sind und höhere Vergütungen einfordern.

Die Finanzierungsströme, insbesondere der gesetzlichen Krankenkassen und Pflegeversicherungen, sind jedoch nicht unmittelbar an die allgemeine Preisentwicklung gekoppelt. Bestenfalls erhalten unsere Kundenbetriebe mit einigen Monaten Verspätung einen Ausgleich für die Mehrkosten, in der Regel jedoch nicht rückwirkend. Schlimmstenfalls aber auch erst viele Monate (oder über ein Jahr) später und auch nicht unbedingt vollumfänglich.

Dies hat bereits Ende 2022 zu einzelnen Insolvenzen in unserem Kundenumfeld geführt. Eine Entwicklung, die sich 2023 beschleunigt fortgesetzt hat und unserer Einschätzung nach als Insolvenzwelle zu bezeichnen ist, zumindest bei Alten- und Pflegeheimen. Dass diese Entwicklung politisch mehr oder weniger passiv hingenommen wird, ist mehr als überraschend. Viele Pflegeheime können auch durch ein Insolvenzverfahren nicht gerettet werden und müssen dauerhaft schließen. Eine Entwicklung, die zu Lücken in der Versorgung führt. Insolvenzen von Kundenbetrieben haben 2022 und 2023 bereits zu Zahlungsausfällen im sechsstelligen Bereich geführt, welche jedoch größtenteils versichert und nicht geschäftsbedrohend sind.

Die Folgen dieser Entwicklung sind jedoch bei der Auftragslage der feltenpersonal GmbH noch deutlicher zu spüren. Durch die oben beschriebene Situation sind viele Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dazu gezwungen zu sparen. Wie auch in anderen Branchen ist es, zumindest kurzfristig, oft am einfachsten bei Fremdpersonal zu sparen und möglichst wenig Zeitarbeiter zu beschäftigen. Nach Einschätzung der feltenpersonal GmbH betrifft diese Entwicklung auch die meisten Marktbegleiter.

Durch unsere Position als eines der größten Zeitarbeitsunternehmens im Gesundheitssektor in Deutschland und unsere geografische Ausdehnung können ausbleibende Aufträge einzelner Kundenbetriebe oft kompensiert werden. Hinzu kommt, dass die feltenpersonal GmbH als inhabergeführtes Unternehmen Wert auf eine langfristige und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Kunden und Mitarbeitern legt. Anders als einige andere Marktbegleiter wurden Notlagen bei Kunden in den vergangenen Jahren nicht für übermäßige Preiserhöhungen genutzt.

Krankenhausverbände warnen zudem davor, dass 2024 eine Insolvenzwelle unter Kliniken droht. Diese Warnungen dürften jedoch -zumindest teilweise- auch dafür gedacht sein, möglichst viel Einfluss auf die Politik zu nehmen, z.B. bei der anstehenden Krankenhausreform.

Die aktuelle Krise, vor allem unter Alten- und Pflegeheimen, ist zwar allgegenwärtig, angesichts des demografischen Wandels wird die Personalsituation in der Pflege auch langfristig eine gesellschaftliche Herausforderung bleiben. Unsere täglichen Erfahrungen mit unseren Kundenbetrieben zeigen uns bereits heute, dass viele Pflegeheime und Krankhäuser im Alltag auf flexible und kurzfristig abrufbare Zeitarbeiter angewiesen sind.

Momentan (Stand März 2024) geht die feltenpersonal GmbH von einer mehrjährigen Findungsphase aus, in der sich die Branche und ihre Kunden neu sortieren.

Den aktuellen Herausforderungen wird dabei mit neuen Strategien und Konzepten begegnet. Eine weitere Expansion und die Eröffnung weiterer Niederlassungen werden derzeit vorbereitet, jedoch langsamer als in den Vorjahren. Gleichzeitig werden bestehende Niederlassungen effizienter aufgestellt. Gerade im Ruhrgebiet verfügt die feltenpersonal GmbH über ein vergleichsweise dichtes Netz an Niederlassungen, in dem sich in Einzelfällen Synergieeffekte durch die Zusammenlegung von Niederlassungen erzielen lassen.

Insgesamt hat die derzeitige Krise im Gesundheitswesen nach Jahren mit zweistelligen Wachstumsraten dazu geführt, dass die Mitarbeiterzahl seit Dezember 2022 nicht mehr wächst und auch die Umsatzrendite erheblich sinken wird. Dadurch wird der Jahresüberschuss der feltenpersonal GmbH 2023 voraussichtlich deutlich niedriger ausfallen als 2022. Beim Umsatz wird für 2023 ein vergleichsweise moderates Wachstum im höheren einstelligen oder unteren zweistelligen Bereich bei im Vergleich hierzu überproportional steigenden Personalaufwendungen und ein deutlich niedrigerer Jahresüberschuss erwartet. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir stark rückläufigen Umsatzerlösen mit ähnlich sinkenden Personalaufwendungen und einem deutlich niedrigeren Jahresüberschuss aus.

8. Risikomanagement, Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Risikomanagement

Die Geschäftsführung ist für das interne Risikomanagementsystem der feltenpersonal GmbH verantwortlich und bewertet dessen Wirksamkeit. Dabei sind die internen Kontrollfunktionen darauf ausgerichtet, um die unternehmerischen Risiken frühzeitig zu erkennen, zu steuern und die Erreichung der geschäftlichen Ziele abzusichern. Risiken können jedoch nicht vollumfänglich vermieden werden. Die Strukturen und Prozesse in unserem Unternehmen sind so eingerichtet, dass sie eine korrekte und zeitnahe Bilanzierung aller geschäftlichen Transaktionen gewährleisten und laufend verlässliche Informationen über die finanzielle Situation des Unternehmens liefern können.

Nachfolgend beschreiben wir die Risikofaktoren, die unser Geschäft und unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage maßgeblich beeinflussen können. Diese Aufzählung der Risiken ist nicht abschließend. Risiken, die für uns derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die wir derzeit noch nicht als wesentlich für die Entwicklung unseres Unternehmens einschätzen, könnten sich ebenfalls als nachhaltig für unser Unternehmen darstellen.

Risiken

Risiken aus Pandemien und kriegerischen Auseinandersetzungen

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben das Ausmaß an Risiken gezeigt, die von einer solchen Pandemie für bestimmte Branchen ausgehen kann. Risiken ergeben sich hier für uns, wenn im Rahmen einer auftretenden Pandemie die öffentlichen Unterstützungsmaßnahmen für uns und für unsere Kundenbetriebe nicht ausreichen, um drohende wirtschaftliche Schäden abzuwenden. Diese Risiken bewerten wir als wesentlich, halten ihr Eintreten derzeit für nicht sehr wahrscheinlich.

Aus dem von Russland gegen die Ukraine geführten Krieg wird deutlich, welche wirtschaftlichen Folgen Kriege haben können (Inflation, Energieversorgung, ...): Risiken stellen sich für uns dann ein, wenn die gestiegenen Kosten nicht an unsere Kunden weitergegeben werden können. Auch diese Risiken sind für uns wesentlich und ihre Eintrittswahrscheinlichkeit schätzen wir als nicht sehr wahrscheinlich ein.

Personalrisiken

Krankenhäuser und Pflegeheime stehen durch den zunehmenden „Pflegemangel“ unter Kostendruck und Personalnot. Auch wenn der Mangel an Pflegekräften nicht durch die Zeitarbeit hervorgerufen wird, sehen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen in der Zeitarbeit sowohl einen wichtigen Geschäftspartner als auch einen Konkurrenten um qualifizierte Arbeitskräfte. Bestehendes Personal zu binden und neue Arbeitskräfte zu finden ist für uns von existenzieller Bedeutung. Wir zahlen faire und übertarifliche Löhne und Gehälter. Dank unserer deutschlandweit rund 2.500 Kunden sind wir in der Regel in der Lage, den Mitarbeitern den gewünschten Einsatz zu vermitteln. Durch den Auftritt in den sozialen Medien (wie z.B. Facebook) und regelmäßige Veranstaltungen (wie z.B. felti-radtour, feltenfamilientag) möchten wir die Wertschätzung gegenüber unseren Mitarbeitern zum Ausdruck bringen. In unserer Firmenpoilitik spielen das Geschlecht, der kulturelle, soziale oder religiöse Hintergrund, die Herkunft oder die Identität keine Rolle. Die Personalrisiken sind für uns zur Zeit von wesentlicher Bedeutung bei einer zur Zeit nur geringen Eintrittswahrscheinlichkeit.

Rechtliche Risiken

Die feltenpersonal GmbH operiert mit dem Zeitarbeitsmarkt und dem Gesundheitssektor in zwei stark regulierten Branchen. Strengere Regulierung durch die Aufsichtsbehörden und neue Vorgaben durch den Gesetzgeber können die geschäftliche Entwicklung beeinträchtigen. Laufende Reformbemühungen des Gesundheitssektors durch die Politik stellen ebenfalls ein fortlaufendes Risiko dar. Andere Akteure im Gesundheitswesen könnten auf eine gesetzliche Beschränkung der Zeitarbeit drängen, um den direkten Wettbewerb um Arbeitskräfte aus dem Weg zu gehen.

Auch Rechtsrisiken durch Regulierungsvorgaben (z.B. AÜG-Reform 2017, DSGVO 2018, CSR-Vorgaben) und Haftungsrisiken, auch aus der Geschäftstätigkeit im medizinischen Bereich, können nicht ausgeschlossen werden. Der feltenpersonal GmbH sind jedoch weder laufende Verfahren bekannt, noch gab es in der Vergangenheit nennenswerte Haftpflichtfälle, Strafzahlungen oder Bußgelder. Bei Bedarf steht uns der entsprechende Rat von Rechtsanwälten zur Verfügung. Soweit es möglich ist, setzen wir Standardverträge ein. Daher schätzen wir die rechtlichen Risiken derzeit als nicht wesentlich bei einer nur geringen Eintrittswahrscheinlichkeit ein.

Operative Risiken

Eine zunehmende Zahl an Marktbegleitern unter den Zeitarbeitsfirmen im Gesundheitssektor führt darüber hinaus zu einem stärkeren Wettbewerb um Mitarbeiter und Kunden. Hinzu kommen einzelne Unternehmen, die versuchen Plattformen zu etablieren und sich zwischen Zeitarbeitsfirmen und Kundenbetrieben zu positionieren. Größere Kundenbetriebe versuchen zudem vermehrt mit s.g. „Springerpools“ eine hauseigene Alternative zur Zeitarbeit aufzubauen. Bestehende Kunden zu binden und neue Kunden zu gewinnen steht für uns, neben dem Personal, an oberster Stelle in den Unternehmenszielen. Durch ständige Marktbeobachtungen halten wir uns über neue Entwicklungen auf der Konkurrenten- und der Kundenebene auf dem Laufenden, um frühzeitig darauf reagieren zu können. Diese Risiken sind für uns von wesentlicher Bedeutung bei einer zur Zeit als niedrig eingestuften Eintrittswahrscheinlichkeit.

IT-Risiken

Der gesamte Wertschöpfungsprozess wird im Wesentlichen über die IT-Systeme abgewickelt. Störungen in den IT-Systemen können daher zu Risiken führen, die von einer kurzfristigen Unterbrechung bis zu einem Totalausfall des Wertschöpfungsprozesses reichen können. Wir haben daher entsprechende Sicherungsmaßnahmen, wie z.B. externe Serverspiegelungen über ein Glasfaserkabel oder externe Sicherung der Cloud-Daten, eingeführt. Diese Risiken sind für uns von wesentlicher Bedeutung, aufgrund der eingerichteten Sicherungsmaßnahmen schätzen wir aber derzeit die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering ein.

Gesamteinschätzung der Risiken

Zum Bilanzstichtag und zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes sind uns keine Risiken bekannt, die eine Beeinträchtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zur Folge haben könnten.

Chancen

Personal

Der Erfolg der Niederlassungen hängt stark von dem dort eingesetzten Personal und damit von der Ort erbrachten Dienstleistung ab. Die Qualität des eingesetzten Personals in der Verwaltung schlägt sich dagegen nicht unmittelbar in der erbrachten Dienstleistung nieder. Gleichwohl legen wir in beiden Bereichen einen hohen Wert auf die Aus- und Weiterbildung unseres Personals. Dies bietet uns die Chance, in der Kundenwahrnehmung möglichst gut wahrgenommen zu werden.

Kundenorientierung

Der Kunde steht im Fokus unserer Unternehmenspolitik. Daher sind alle Unternehmensfunktionen (von der strategischen Unternehmensplanung bis zur Kontrolle der operativen Einheiten) auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet. Hierdurch sehen wir für uns die Chance, die bestehenden Kunden an unser Unternehmen zu binden und neue Kunden zu gewinnen.

Digitalisierung

Die zunehmende Digitalisierung bietet uns die Chance, die Arbeitsprozesse in allen wesentlichen Unternehmensbereichen zu verbessern.

9. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir sind ein inhabergeführtes Familienunternehmen. Der Kunde mit seinen jeweiligen Bedürfnissen steht Im Mittelpunkt unserer Geschäftstätigkeit. Dem tragen wir mit einer umfassenden Kundenberatung und der Dienstleistung vor Ort Rechnung.

Darüber hinaus legen wir besonderen Wert auf die Bedürfnisse unseres Personals. Hierfür setzen wir monetäre (z.B. übertarifliche Gehälter) und nichtmonetäre (z.B. Familientreffen) Instrumente ein.

Wir spenden regelmäßig an verschieden Hilfsprojekte, wie z.B Arzte ohne Grenzen oder SOS Kinderhilfe.

Die Berücksichtigung der Umweltbelange ist ebenfalls ein wichtiges Thema in allen Unternehmensbereichen. Hierzu haben wir folgende Maßnahmen getroffen:

Wir haben uns als Ziel gesetzt, bis 2030 zu 100 % CO2 -neutral zu wirtschaften.

Das gesamte Unternehmen bezieht den Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien. Zusätzlich wurde eine eigene Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung installiert.

Unser Fuhrpark wird auf Elektroantrieb umgestellt.

Wir verzichten auf die Nutzung von Inlandsflügen für Dienstreisen.

Auf Wunsch kann jeder Mitarbeiter ein zu 100 % von uns finanziertes Ticket für den ÖPNV bekommen.

Wir werden auch weiterhin als inhabergeführtes Familienunternehmen den Kunden, unser Personal mit seinen Bedürfnissen und die Berücksichtigung der Umweltbelange in den Mittelpunkt unserer Geschäftstätigkeit stellen.

 

Herdecke, 25.09.2024

Joschka Felten

Bilanz

Aktiva

scroll
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen 1.839.478,90 1.297.875,93
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 123.314,00 134.436,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 123.314,00 134.436,00
II. Sachanlagen 1.713.414,90 1.163.384,93
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 252.015,00 202.733,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.187.783,00 780.997,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 273.616,90 179.654,93
III. Finanzanlagen 2.750,00 55,00
1. Genossenschaftsanteile 2.750,00 55,00
B. Umlaufvermögen 28.781.195,65 19.737.022,50
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 25.645.743,91 17.091.095,24
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 24.164.631,87 15.850.373,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.622,56 247.848,22
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.469.489,48 992.874,02
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 253.206,53 193.144,61
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.135.451,74 2.645.927,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 208.092,35 147.731,00
Aktiva 30.828.766,90 21.182.629,43

Passiva

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31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital 5.937.829,68 3.530.630,77
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 5.912.829,68 3.505.630,77
davon Gewinnvortrag 3.505.630,77 3.855.742,19
B. Rückstellungen 8.837.211,01 5.298.140,00
1. Steuerrückstellungen 2.763.183,08 1.681.230,00
2. sonstige Rückstellungen 6.074.027,93 3.616.910,00
C. Verbindlichkeiten 16.018.970,29 12.353.858,66
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.000.000,00 6.000.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.000.000,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 6.000.000,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 12.950,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 12.950,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 629.851,67 364.183,72
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 629.851,67 364.183,72
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.038,22
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 13.038,22
5. sonstige Verbindlichkeiten 9.363.130,40 5.989.674,94
davon aus Steuern 5.817.502,57 3.267.225,82
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 330.546,36 345.959,64
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.363.130,40 5.989.674,94
D. Passive latente Steuern 34.755,92
Passiva 30.828.766,90 21.182.629,43

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2022 - 31.12.2022 1.1.2021 - 31.12.2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 148.054.778,28 101.659.495,01
2. sonstige betriebliche Erträge 4.598.295,08 2.382.403,70
3. Materialaufwand 165.014,63
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 165.014,63
4. Personalaufwand 121.944.560,57 80.169.214,29
a) Löhne und Gehälter 101.949.236,44 67.193.730,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 19.995.324,13 12.975.483,32
davon für Altersversorgung 223.040,41 237.994,53
5. Abschreibungen 480.867,85 658.681,74
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 480.867,85 658.681,74
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.900.806,58 8.536.345,33
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 488,72 777,40
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 60.111,00 60.054,96
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.346.142,50 4.797.138,58
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 34.755,92
10. Ergebnis nach Steuern 12.921.073,58 9.656.226,58
11. sonstige Steuern 13.874,67 6.338,00
12. Jahresüberschuss 12.907.198,91 9.649.888,58
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.505.630,77 3.855.742,19
14. Ausschüttung 10.500.000,00 10.000.000,00
15. Bilanzgewinn 5.912.829,68 3.505.630,77

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

der feltenpersonal GmbH (vormals Felten Personalservice GmbH)

Herdecke

1. AAllgemeine Angaben und Rechnungslegungsgrundsätze zum Jahresabschluss

a) AAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: feltenpersonal GmbH (vormals Felten Personalservice GmbH)

Firmensitz laut Registergericht: Herdecke

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Hagen

Register-Nr.: 7448

b) RRechnungslegungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der feltenpersonal GmbH zum 31. Dezember 2022 wurde nach den für alle Kaufleute geltenden Rechnungslegungsgrundsätzen des HGB (§§ 238 ff.) und den maßgebenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften des HGB (§§ 264 ff.) sowie etwaigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB als große Kapitalgesellschaft einzustufen.

2. AAngaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden Marktzins, der sich aus den vergangenen 7 Jahren ergibt, abgezinst. Für das Geschäftsjahr 2022 wurde auf eine Abzinsung aufgrund der Geringfügigkeit des entsprechenden Rückstellungsbetrags (5 T€) verzichtet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden nicht abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. AAngaben zur Bilanz

Der Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang beigefügt.

Folgende Nutzungsdauern wurden der Bewertung zugrunde gelegt:

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Posten Nutzungsdauer in Jahren
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1 bis 15
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2 bis 25
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (Ausnahme Vollabschreibung der geringwertigen Anlagegüter) 3 bis 15

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände/Mitzugehörigkeitsvermerk

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr betrifft die sonstigen Vermögensgegenstände und beträgt 253.206,53 € (Vorjahr: 193.144,61 €).

Unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber zum Konzern gehörenden Schwesterngesellschaften ausgewiesen. Diese bestehen aus Lieferungen und Leistungen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Zahlungen im laufenden Geschäftsjahr, die wirtschaftlich das Folgejahr betreffen, sind zeitanteilig abgegrenzt worden.

Zum 31.12.2022 waren Kfz-Steuern, Versicherungen, Gebühren, Werbe- u. Repräsentationskosten, Beiträge, Fortbildungskosten, Mieten, Kosten für Stellenangebote, für Lizenzen und Wartungskosten, Leasingsonderzahlungen, Kosten für Fachliteratur, Fremdleistungen und Sachzuwendungen für Arbeitnehmer, abzugrenzen.

Eigenkapital (das Ergebnis 2022 bitte nach vorne verschieben, so dass sich folgende Reihenfolge ergibt: Stand 01.01.2022 Ergebnis 2022 Vorabausschüttung 2022 Stand 31.12.2022)

Das Eigenkapital der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

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Stand 01.01.2022 Vorabausschüttung Ergebnis 2022 Stand 31.12.2022
gez. Kapital 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
Gewinnvortrag 3.505.630,77 -3.505.630,77 0,00 0,00
Jahres-Überschuss/ Bilanzgewinn 0,00 -6.994.369,23 12.907.198,91 5.912.829,68
Eigenkapital 3.530.630,77 -10.500.000,00 12.907.198,91 5.937.829,68

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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Stand 01.01.2022 Inanspruchnahme (I) Auflösung (A) Zuführung Auflösung Stand 31.12.2022
Steuerrückstellungen:
Gewerbesteuer 1.055.629,00 493.812,40 (I) 1.004.728,00 1.566.542,00
2,60 (A)
Körperschaftsteuer 625.601,00 392.963,00 (I) 964.003,08 1.196.641,08
0,00 (A)
Summe 1.681.230,00 886.775,40 (I) 1.968.731,08 2.763.183,08
2,60 (A)
Sonstige Rückstellungen:
Personalbereich
Urlaub 2.373.739,00 2.373.739,00 (I) 3.198.03,33 3.198.013,33
Zeitausgleich 977.739,00 977.739,00 (I) 2.374.516,35 2.374.516,35
Tantieme 0,00 0,00 (I) 248.737,03 248.737,03
Buchhaltungskoten 111.034,00 111.034,00 (I) 0,00 0,00
Aufbewahrungspflichten 5.600,00 500,00 500,00 5.600,00
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 102.000,00 71.707,24 (I) 75.996,20 105.250,00
1.038,96 (A)
Offenlegungskosten 260,00 100,00 (I) 0,00 130,00
30,00 (A)
Beiträge 42.820,00 5.264,97 (I) 27.000,00 64.555,03
Sonstiges 3.718,00 3.718,00 (I) 0,00 0,00
Summe 3.616.910,00 3.543.802,21 (I) 5.924.762,91 5.996.801,74
1.068,96 (A)
Gesamtsumme 5.298.140,00 4.430.577,61 (I) 7.893.493,99 8.759.984,82
1.071,56 (A)

VERBINDLICHKEITENSPIEGEL zum 31. Dezember 2022

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Bilanz Passivseite
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.000.000,00
(i.V. 6.000.000,00)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 12.950,00
(i.V. 0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 629.851,67
(i.V. 364.183,72)
4. Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen 13.038,22
(i.V. 0,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 9.363.130,40
(i.V. 5.989.674,94)
16.018.970,29
(i.V. 12.353.858,66)
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Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
allgemein aus Steuern im Rahmen der sozialen Sicherheit zwischen ein und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren davon gesichert durch Pfandrechte und ähnliche Rechte Art der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 6.000.000,00
(i.V. 0,00) (i.V. 6.000.000,00)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 12.950,00
(i.V. 0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 629.851,67 629.851,67
(i.V. 364.183,72) (i.V. 364.183,72)
übliche Eigentums vorbehalte
4. Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen 13.038,22
(i.V. 0,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 9.363.130,40 5.817.502,57
330.546,36
(i.V. 5.989.674,94) (i.V. 3.267.225,82)
(i.V. 345.959,64)
10.018.970,29 5.817.502,57 6.000.000,00 0,00 629.851,67
330.546,36
(i.V. 2.740.673,20) (i.V. 3.267.225,82) (i.V. 6.000.000,00) (i.V. 0,00) (i.V. 364.183,72)
(i.V. 345.959,64)

Verbindlichkeiten/Mitzugehörigkeitsvermerk

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf den folgenden abweichenden Bewertungen, die aus den unterschiedlichen Bilanzwerten zwischen der Handels- und der Steuerbilanz resultieren und betreffen im Wesentlichen Abweichungen im Sachanlagevermögen (Betriebs- und Geschäftsausstattung) mit der Folge von passiven latenten Steuern i.H.v. 38.753,32 € und in den sonstigen Rückstellungen mit der Folge von aktiven latenten Steuern i.H.v. 3.997,40 €.

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der latenten Steuern im Geschäftsjahr 2023 (in €):

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Stand 01.01. Veränderung Stand 31.12.
Aktive latente Steuern 0,00 3.997,40 3.997,40
Passive latente Steuern 0,00 38.753,32 38.753,32
Summe 0,00 34.755,92 34.755,92

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 32,8312 %.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen

Als Sicherheiten für die Darlehensverbindlichkeiten an ein Kreditinstitut (6 Mio. €) wurden die Ansprüche der feltenpersonal GmbH gegen alle Drittschuldner und die Rechte und Ansprüche aus der Forderungsausfallversicherung abgetreten.

Unter Hinweis auf § 285 Nr. 3a HGB:

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt 8.765 T€ und sind wie folgt anzugeben:

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< 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre
T€ T€ T€
aus Mietverträgen für bewegliche Vermögensgegenstände aus Mietverträgen 47 119 0
für unbewegliche Vermögensgegenstände 997 2.079 4.695
aus Leasingverträgen 701 127 0
Summe 1.745 2.325 4.695

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Mietverpflichtungen i.H.v. 5.380T€ (< 1 J. = 222 T€, 1-5 J. = 890 T€, > 5 J. 4.268 T€).

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden nahezu ausschließlich aus der Überlassung von Arbeitnehmern im Inland erzielt.

5. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

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Arbeitnehmer Zahl
Arbeitnehmer extern 2.467
Verwaltungsangestellte 201
Summe 2.668

Namen der Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022

Herr Joschka Felten, Westender Weg 164e, 58313 Herdecke.

Frau Heike Felten wurde zum 17.08.2022 mit Beschluss vom 17.08.222 als Geschäftsführerin abberufen

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden aufgrund der Befreiungsvorschrift (§ 286 Abs. 4 HGB) nicht angegeben

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers betrug im Geschäftsjahr 2023 20 T€. Es entfiel ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Konzernabschluss

Die feltenpersonal GmbH wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens, der FH Holding GmbH, Herdecke, das den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis der Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 5.912.829,68 € auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Herdecke, 25. September 2024

Joschka Felten

Entwicklung des Anlagevermögens (erweiterte Bruttodarstellung) zum 31. Dezember 2022

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Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 284.621,66 0,00 0,00 0,00 284.621,66
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 284.621,66 0,00 0,00 0,00 284.621,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleich e Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 361.345,31 45.105,53 0,00 37.986,19 444.437,03
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.758.215,31 653.183,49 15.299,99 192.295,64 2.588.394,45
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 179.654,93 324.243,80 0,00 -230.281,83 273.616,90
Summe Sachanlagen 2.299.215,55 1.022.532,82 15.299,99 0,00 3.306.448,38
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 55,00 2.695,00 0,00 0,00 2.750,00
Summe Finanzanlagen 55,00 2.695,00 0,00 0,00 2.750,00
Summe Anlagevermögen 2.583.892,21 1.025.227,82 15.299,99 0,00 3.593.820,04
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kumulierte Abschreibung 01.01.2022 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 150.185,66 11.122,00 0,00 0,00 161.307,66
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 150.185,66 11.122,00 0,00 0,00 161.307,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 158.612,31 33.809,72 0,00 0,00 192.422,03
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 977.218,31 435.936,13 12.542,99 0,00 1.400.611,45
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.135.830,62 469.745,85 12.542,99 0,00 1.593.033,48
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.286.016,28 480.867,85 12.542,99 0,00 1.754.341,14
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Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022 Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 123.314,00 134.436,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 123.314,00 134.436,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 252.015,00 202.733,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.187.783,00 780.997,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 273.616,90 179.654,93
Summe Sachanlagen 0,00 1.713.414,90 1.163.384,93
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 2.750,00 55,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.750,00 55,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.839.478,90 1.297.875,93

Bestätigungsvermerk

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die feltenpersonal GmbH (vormals Felten Personalservice GmbH), Herdecke

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der feltenpersonal GmbH (vormals Felten Personalservice GmbH), Herdecke, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn - und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der feltenpersonal GmbH, Herdecke, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, fürKapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihreUnternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 30. September 2024

GREIS & BROSENT GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Walter, Wirtschaftsprüfer

Brosent, Wirtschaftsprüfer

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