Master Data

Registry
Register court München HRB 229336
Previous
ESP 2430 GmbHA.F.A. SOLUTIONS GmbH
Registered
8/3/2016
Industry
Wholesale of meat and meat productsAgents involved in the sale of agricultural raw materials, live animals, textile raw materials and semi-finished goodsWholesale of fish and fish products
Purpose
Internationaler Handel mit tierischen- und pflanzlichen Proteinen und Fetten sowie fachliche Beratung von Produzenten und Kunden in diesem Geschäftsbereich.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Stefan Günter Böhm
since 6/9/2021
Procura
Alfred Mattecka
since 11/15/2016
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (2)

NameOwnership
85.00%
Y*** M*******
15.00%

Shareholders
Beta

1 shareholder

GmbH structure

Name
Location
Amount
Share
ALYA Holding GmbH
Germany
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

AFA SOLUTIONS GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Allgemeines

Die Gesellschaft wurde im Jahr 2016 als A.F.A. SOLUTIONS GmbH gegründet. Seitdem 18.03.2019 firmiert die Gesellschaft unter AFA SOLUTIONS GmbH. Die AFA SOLUTIONS GmbH ist eine 100%ige Tochter der ALYA HOLDING GmbH.

Der Unternehmensgegenstand ist der internationale Handel mit tierischen und pflanzlichen Proteinen und Fetten sowie der fachlichen Beratung von Produzenten und Kunden in diesem Geschäftsbereich. AFA SOLUTIONS GmbH definit sich über tiefgreifende Fachkenntnisse in diesem Segment sowie einer sehr hohen Dienstleistungsqualität. Der Großteil der gehandelten Mengen wird direkt vom Produzenten zum Endabnehmer geliefert. Eine Lagerhaltung findet nur in Ausnahmefällen statt. Die Produkte werden hauptsächlich in Europe eingekauft und verkauft. Vergleichsweise geringe Mengen werden außerhalb Europas abgesetzt. Die größten Kunden der AFA SOLUTIONS GmbH produzieren entweder Biodiesel (HVO, TME, SAF), Heimtiernahrung, Fischfutter oder Düngemittel.

Neben dem Hauptsitz in München unterhält das Unternehmen noch weitere Standorte in Süddeutschland (Nürnberg) sowie in Norddeutschland (Goch und Meppen) und in Spanien (Barcelona).

Das Unternehmen ist nach ISCC EU, Italien National Scheme (INS) und GMP+ B3 zertifiziert.

II. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltkonjunktur hielt sich im Jahr 2023 trotz der weiterhin hohen Inflation und der massiven Straffung der Geldpolitik besser als erwartet, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war. Eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich derzeit noch nicht ab, da es hohe Unsicherheiten über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gibt und finanzpolitische Impulse wegfallen.

Die Folgen vergangener und aktueller globaler Krisen (Ukraine, Zinswende, Inflation, Covid) belasten die europäische und deutsche Wirtschaft. Die Europäische Zentralbank erhöhte den Leitzins im Jahr 2023 um 2,0 % auf aktuell 4,5 %, eine beginnende Leitzinssenkung wird im Jahresverlauf 2024 erwartet.

In Deutschland sank laut Statistischen Bundesamt das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam in einem krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Inflationsrate lag im Jahr 2023 mit 5,9 % auf weiterhin hohem Niveau.

Für das Jahr 2024 wird in Deutschland mit einer Stagnation gerechnet, für die wirtschaftliche Entwicklung in Europa wird ein moderates Wachstum von 0,9 % prognostiziert.

Die Produktionsmengen von tierischen Fetten und Proteinen hängen direkt von der Entwicklung der Fleischerzeugung ab. Weltweit stieg die Fleischerzeugung auch im Jahr 2023, wohingegen in Europa die Entwicklung rückläufig war. Die Fleischproduktion in Deutschland sank im Jahr 2023 das siebte Jahr in Folge. Es wurden nach vorläufigen Ergebnissen TSD 6.800 Tonnen Fleisch produziert, was einen Rückgang um 4,0 % oder TSD 280 Tonnen gegenüber dem Vorjahr entspricht.

III. Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung gibt es keine nennenswerten Aktivitäten.

IV. Finanzielle Leistungsindikatoren

Neben der vollständigen Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Bilanz sind die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren (KPI).

Es gibt keine bedeutsamen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die der Unternehmenssteuerung dienen.

Bezüglich der jeweiligen Ausprägung im Berichtsjahr wird auf die Erläuterungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verwiesen.

V. Lage des Unternehmens

Ertragslage

Die Auftrags- und Absatzentwicklung im Jahr 2023 verlief positiv. Aufgrund eines sinkenden Preisniveaus bei tierischen Fetten und Proteinen war der Umsatz in Höhe von TEUR 222.644 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 251.116 bzw. 11%) rückläufig.

Der Jahresüberschuss verblieb im Jahr 2023 mit TEUR 4.634 nahezu auf Vorjahresniveau (TEUR 4.729).

Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Handelsmengen erwartungsgemäß gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden konnten und damit, trotz eines niedrigeren Preisniveaus, der Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau gehalten werden konnte.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der AFA SOLUTIONS GmbH beträgt zum Stichtag 31.12.2023 TEUR 15.905, gegenüber TEUR 19.265 im Vorjahr (TEUR -3.360).

Wesentliche Faktoren für den Rückgang der Bilanzsumme sind ein reduziertes Preisniveau sowohl auf der Einkaufs- als auch auf der Verkaufsseite mit entsprechender Auswirkung auf die Position Forderungen/Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Gewinnausschüttung.

Im Working Capital (kurzfristiges Umlaufvermögen ./. kurzfristige Verbindlichkeiten) sind TEUR 7.518 gebunden und somit 15,4 % mehr gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 6.512. Die AFA SOLUTIONS GmbH verfügt somit über ein positives und sich gegenüber dem Vorjahr höheres Betriebskapital und sichert und stärkt somit die finanzielle Stabilität der Unternehmung.

Im Geschäftsjahr 2022 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 213 in das Anlagevermögen getätigt, davon entfallen TEUR 194 auf das neue ERP-System.

Finanzlage

Die Gesellschaft verfügte das gesamte Geschäftsjahr über eine gute Liquiditätssituation, sodass alle Zahlungsverpflichtungen pünktlich beglichen wurden. Eine vorhandene Kontokorrentkreditlinie wurde aufgrund der guten Unternehmensfinanzierung nicht benötigt. Lieferanten gewähren aufgrund der Finanzstabilität und einem sehr guten Kreditrating handelsübliche Zahlungsziele. Die Gesellschaft erwartet auch in Zukunft keine Liquiditätsengpässe. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 betrug 36,8 % (29,7 % zum Stichtag 31.12.2022).

Investitionen

Im Jahr 2023 wurde die Einführung eines vollintegrierten neuen ERP-Systems fortgesetzt. Durch die neue ERP-Software sollen die Kernprozesse im Unternehmen effizienter werden sowie die Qualität und Kundenzufriedenheit noch weiter gesteigert werden. Die Einführung ist im Jahresverlauf 2024 geplant.

Die Investition in ein modernes ERP-System versteht sich als eine strategische Maßnahme mit dem Ziel den Wachstumskurs des Unternehmens zu unterstützen. Insbesondere wird damit die Grundlage für eine weiter verbesserte Transparenz für eine effektive Unternehmensplanung und -steuerung geschaffen.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

AFA SOLUTIONS GmbH hat sich ungeachtet der im Jahr 2023 gesunkenen Preise für Fette und Proteine und einem daraus resultierenden gesunkenen Umsatz und Jahresüberschuss erfolgreich entwickelt. Mit Rücksichtnahme auf die gesamtwirtschaftlichen Faktoren entsprach der Geschäftsverlauf den Erwartungen und ist daher als zufriedenstellend zu bezeichnen. Die getroffenen Prognosen aus dem Lagebericht 2022 hinsichtlich eines niedrigeren Umsatzes bei einem stabil bleibenden Jahresüberschuss sind eingetroffen.

Auf Grundlage der guten Vermögens- und Finanzlage wird die wirtschaftliche Lage insgesamt als positiv beurteilt.

VI. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

Chancenbericht

Weiteres Wachstums- und Ergebnispotential besteht durch die Intensivierung und den Ausbau der bestehenden Geschäftsbeziehungen sowie der Generierung von neuen Kunden in Europa und weltweit.

Positiv zu werten ist die Inkraftsetzung der RED III Richtlinie EU 2023/2413 (Erneuerbare-Energien-Gesetz) ab dem 01.01.2025 mit langfristigen Treibhausgaseinsparungszielen. Das führt zu einer Investitionssicherheit auf der Seite unserer Abnehmer. Wir erwarten hierdurch einen steigenden Bedarf an den von uns gehandelten Tierfetten. Zukünftig werden unsere Rohstoffe nicht nur zur Herstellung von nachhaltigen Treibstoffen für den Landverkehr, sondern auch für die Herstellung von Sustainable Aviation Fuel (SAF) eingesetzt.

Risikobericht

Unternehmerische Risiken

Die gehandelten Produkte der AFA SOLUTIONS GmbH werden an unterschiedliche Industrien und Kunden verkauft, so dass keine Abhängigkeit von der Entwicklung einzelner Kunden oder Geschäftsfelder besteht. Der Verkauf von Fetten an Biodieselhersteller war im Jahr 2023 stabil. Weiterhin werden fortlaufend Maßnahmen geprüft, um Auswirkungen der schwankenden Märkte auf das Unternehmen zu minimieren. Es finden regelmäßig Gespräche mit Lieferanten und Kunden statt, welche mögliche Risiken auf dem Beschaffungs- und Absatzmarkt frühzeitig aufdecken sollen. Ein Großteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch Warenkreditversicherungen, Hermesbürgschaften oder Akkreditive abgesichert.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

In seinem jüngsten Ausblick zur Entwicklung der Weltwirtschaft vom 30. Januar 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF), dass sich die Erholung der Weltwirtschaft trotz zahlreicher Krisen als überraschend widerstandsfähig erweist, aber die Erholung je nach Volkswirtschaft unterschiedlich schnell ausfüllt. Insgesamt bleibt die Wirtschaftsaktivität weiter hinter dem Niveau vor der Covis-19-Pandemie zurück. Wesentliche Hindernisse für eine Konjunkturerholung sind geopolitische Spannungen sowie zyklische Faktoren wie Inflation und eine straffe Geldpolitik. Der anhaltende Krieg in der Ukraine und der erneut aufgeflammte Konflikt im Nahen Osten belasten die wirtschaftliche Entwicklung.

Regulatorische Risiken

Die Gesetzgebung in diesem Bereich befindet sich in Deutschland und Europa stetig auf dem Prüfstand. Änderungen stellen Risiko und Chance zugleich hinsichtlich dem zukünftigen Absatzpotential dar und werden von der Geschäftsführung fortlaufend verfolgt, um frühzeitig auf mögliche Veränderungen reagieren zu können. Derzeit sind keine gesetzlichen Änderungen absehbar, welche das Geschäftsmodell gefährden könnten. Die Inkraftsetzung der EU Richtlinie RED III 2023/2413 am 20. November 2023 bringt für das Geschäftsfeld mit dem Handel von Produkten für die Herstellung von nachhaltigen Biodiesel und nachhaltigen Flugtreibsoffen mehr regulatorische Stabilität.

Währungsrisiken

Verkäufe in Drittländer erfolgen vorwiegend in USD. Das Risiko einer Verschlechterung des Unternehmensergebnisses aufgrund von Währungsverlusten wird durch Absicherungsgeschäfte, vorwiegend in Form von Devisentermingeschäften und Optionsgeschäften, gemindert.

Zusammenfassung der Risikolage

Hinsichtlich der künftigen Entwicklung des Unternehmens sind über das normale Maß hinausgehende und mit dem Geschäft verbundene Risiken nicht zu erkennen. Bestandsgefährdende Risiken werden als sehr gering eingeschätzt. Organisatorisch wurden alle sinnvollen und vertretbaren Voraussetzungen geschaffen, um bei möglichen Risikosituationen frühzeitig informiert zu sein und entsprechend handeln zu können.

Zukünftige Ergebnisse der Gesellschaft können aufgrund dieser oder anderer Risiken von den Erwartungen abweichen. Sämtliche zukunftsbezogenen Angaben in diesem Lagebericht basieren auf aktuellen Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse und unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung im Rahmen des Risikomanagements. Derzeit werden die Risiken insgesamt als gering eingeschätzt.

Prognosebericht

Der Umsatz und das Betriebsergebnis für die ersten drei Monate des Jahres 2024 sind insgesamt zufriedenstellend. Für das Gesamtjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung eine Umsatz- und Ergebnisentwicklung auf Vorjahresniveau. Es wird von einer konstanten Kundenstruktur und einem ähnlichen Preisniveau für die gehandelten Produkte wie im Vorjahr ausgegangen. Zudem wird auch mittel- und langfristig von einem gesunden Wachstum ausgegangen.

Die Liquiditätsentwicklung wird im Jahresverlauf, auf Basis des positiv erwarteten Betriebsergebnisses eines geringen Investitionsbedarfs und gleichbleibend erwarteter Zahlungsziele bei Kunden und Lieferanten, positiv prognostiziert.

 

München, 27. Mai 2024

gez. Alfred Mattecka

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 563.283,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 486.720,05
II. Sachanlagen 76.563,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.563,00
B. Umlaufvermögen 15.335.415,47
I. Vorräte 2.054.196,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.231.733,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.049.485,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.236,03
Summe Aktiva 15.904.934,55

Passiva

31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 5.849.715,52
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 175.000,00
III. Bilanzgewinn 5.649.715,52
B. Rückstellungen 2.235.256,78
C. Verbindlichkeiten 7.818.494,94
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.818.494,94
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.467,31
Summe Passiva 15.904.934,55

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 11.590.012,38
2. Personalaufwand 2.495.458,40
a) Löhne und Gehälter 2.210.900,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 284.557,48
davon für Altersversorgung 171,48
3. Abschreibungen 98.393,21
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 98.393,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.171.018,47
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 122.820,15
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.027,78
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.303.605,73
8. Ergebnis nach Steuern 4.635.328,94
9. sonstige Steuern 1.535,00
10. Jahresüberschuss 4.633.793,94

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

der AFA SOLUTIONS GmbH, München

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die AFA SOLUTIONS GmbH, München, wird im Handelsregister unter HRB 229336 beim Amtsgericht München geführt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang aufgeführt werden können, sind in der Regel im Anhang zu finden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren linear abgeschrieben.

2. Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von netto EUR 250,00 werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel erfasst.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizuliegenden Wert ausgewiesen.

4. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nominalwert.

6. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

7. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

8. Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

9. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

10. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

11. Fremdwährungsumrechnung

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Dabei werden die Vermögensgegenstände in fremder Währung mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.515.921,58.

4. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von EUR 223.192,57 (Vorjahr: EUR 201.833,01).

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von EUR 318.327,76 (Vorjahr: EUR 480.913,31).

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen nicht bilanzierte Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen sowie Leasingverträgen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 287.849,94 und mit einer Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren in Höhe von EUR 1.519.783,40.

2. Geschäftsführung

Hauptberuflicher Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr Herr Alfred Mattecka (Kaufmann), München.

3. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 18 Mitarbeiter.

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 5.650 auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

München, 27. Mai 2024

gez. Alfred Mattecka

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AFA SOLUTIONS GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AFA SOLUTIONS GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AFA SOLUTIONS GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 31. Mai 2024

GKK PARTNERS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Andreas Bauer, Wirtschaftsprüfer

gez. Stefanie Betzmeir, Wirtschaftsprüferin

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