Aerumtec GmbHLiquidated
91781 Weißenburg in Bayern, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Michael Stütz since 9/19/2025 | Managing Director |
Philipp Bächle since 9/19/2025 | Managing Director |
Thomas Schmuda von Trzebiatowski since 9/19/2025 | Managing Director |
Martin Günter Maderholz since 10/18/2024 | Procura |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
LEONI Draht GmbHNürnbergJahresabschluss und Lagebericht zum 31.12.2007BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LEONI Draht GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, 30. Juni 2008 Ernst
& Young AG
Zenk, Wirtschaftsprüfer Schuberth, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31.12.2007AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2007
Anhang für 2007Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden Davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bewertung der Metalle Kupfer, Silber und Gold erfolgt nach der LIFO-Methode mit Hilfe von Layern. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die Unterschiedsbeträge zu einer Bewertung zum Börsenkurs oder dem Marktpreis der Edelmetalle am Bilanzstichtag ergeben TEUR 8.094. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt analog zur Bewertung im Konzernabschluss entsprechend internationalen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung von Marktzinssätzen sowie zukünftigen Gehalts- und Rentensteigerungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält oder eine Rentenverpflichtung ohne Gegenleistung darstellt, wurde die Rückstellung zum Barwert angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zu Kursen umbewertet, die nicht unter dem Stichtagskurs liegen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Beteiligungsansatz der LEONI UK Limited, Stansted, Essex/Großbritannien, wurde auf die Höhe des Eigenkapitals um EUR 4.794,96 abgewertet. Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2007
1) Diese Gesellschaft hat einen Gewinnabführungsvertrag. 2) Es handelt sich um die Zahlenangaben zum Vorjahr. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten, wie im Vorjahr, keine Forderungen gegen Gesellschafter. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Altersteilzeit, ERA-Anpassungsfonds, Jubiläum, Pfandgeld, Garantieverpflichtungen, Tantiemen, Urlaubsansprüche, Prämien in Verbindung mit Arbeitszeitverlängerung und Gutstunden gebildet. Außerdem wurden Rückstellungen für Energiekosten vorgenommen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter belaufen sich auf TEUR 13.600 (Vorjahr: TEUR 8.760). Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Die Verbindlichkeiten sind nicht gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 508 jährliche sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betrifft dies die Zahlungen aufgrund des Mietvertrages mit der LEONI Kabel Holding GmbH & Co. KG. Der Mietvertrag ist bis zum Ablauf des 31. Dezember 2011 geschlossen und verlängert sich um jeweils ein Kalenderjahr, wenn er nicht bis spätestens drei Monate vor Ablauf gekündigt wird. Angabepflichtige Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Material- und Personalaufwand Der Materialaufwand des Geschäftsjahres beträgt TEUR 50.052 (Vorjahr: TEUR 55.587), betrifft in Höhe von TEUR 50.052 (Vj. TEUR 55.598) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren und in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 0) Aufwendungen für bezogene Leistungen. Der Personalaufwand des Geschäftsjahres beläuft sich auf TEUR 16.705 (Vorjahr: TEUR 15.768) und betrifft in Höhe von TEUR 13.930 (Vj. TEUR 12.834) Löhne und Gehälter sowie in Höhe von TEUR 2.775 (Vj. TEUR 2.934) Soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung. Sonstige Angaben Geschäftsführung Zu den Geschäftsführern der LEONI Draht GmbH waren bestellt: Dr. Klaus Probst Vorstand der LEONI AG Markus Thoma Geschäftsführer Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen für 2007 TEUR 195. Es wurden keine Zahlungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen geleistet sowie keine Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen gebildet. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres betrug:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der LEONI AG, Nürnberg, einbezogen. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die LEONI Draht GmbH zum 31. Dezember 2007 nicht verpflichtet, da die LEONI AG, Nürnberg, in ihrer Eigenschaft als Konzernleitung zum 31. Dezember 2007 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die LEONI Draht GmbH erstellt; dieser ist am Sitz der LEONI AG, Nürnberg, erhältlich. Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der LEONI Kabel Holding GmbH & Co. KG.
Nürnberg, 26. Februar 2008 Dr. Klaus Probst Markus Thoma Anlagenspiegel
Lagebericht für 2007
Geschäft und RahmenbedingungenGeschäftsgrundlageDie LEONI Draht GmbH hat mit Unternehmenspachtvertrag vom 30.6.2004 das gesamte Sachanlagevermögen sowie sämtliche materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände, die dem Betrieb der LEONI Draht GmbH zu dienen bestimmt sind, mit Wirkung zum 1.7.2004 von der LEONI Kabel Holding GmbH & Co. KG gepachtet. Zu Beginn des Jahres 2008 werden die vertraglichen Regelungen bezüglich der Pacht von Maschinen und Anlagen der LEONI Kabel Holding GmbH & Co. KG geändert. Diese werden nicht mehr gepachtet, sondern im Rahmen einer Teilbetriebseinbringung durch die Muttergesellschaft in die LEONI Draht GmbH eingelegt. Grundstücke und Gebäude verbleiben weiterhin im Eigentum der LEONI Kabel Holding GmbH & Co. KG. Die LEONI Draht GmbH wird Eigentümer der Maschinen und Anlagen. Dadurch entsteht zukünftig für die Maschinen und Anlagen kein Pachtaufwand mehr, sondern Aufwand für Abschreibungen. Die LEONI Draht GmbH beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Drähten und Litzen für Kabel und Komponenten sowie von Leonischen Waren. Die Produktionsstandorte liegen in Bad Kötzting und Weißenburg. Entsprechend dieser Wertschöpfungskette stellt sich derzeit auch die Struktur dar: Das Geschäft ist in drei BU's (Business Units) aufgeteilt: 1.) Special Conductors 2.) Copper Flexibles 3.) Textiles & Creative SteuerungssystemDie wesentlichen Kennzahlen und Steuerungsgrößen für das operative Geschäft sind der Außenumsatz (Umsatz mit Kunden außerhalb des LEONI-Konzerns), das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT = Earnings before interest and taxes) und die Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE = Return on capital employed). Zusätzlich sind der Auftragseingang pro BU und kundenbezogene Daten wichtige Steuerungsgrößen für das operative Geschäft. Grundlage der Steuerungsgrößen bilden die Rechnungslegungsgrundsätze der International Financial Reporting Standards (IFRS). StrategieDie LEONI Draht GmbH und ihre Tochtergesellschaften streben auf wichtigen Wachstumsmärkten und in technologisch wie wirtschaftlich interessanten Marktnischen durch eigenes Wachstum sowie durch gezielte Zukäufe von Unternehmen eine Marktführerschaft an. Das Ziel einer entscheidenden Marktstellung hat die LEONI Draht GmbH bei dünnen Drähten und Litzen für die Kabelindustrie (Einzeldrahtdurchmesser < 0,20 mm) und bei hochflexiblen Litzen für elektrotechnische Komponenten bereits vor Jahren erreicht. Diese Position soll durch neue Produkte weiter ausgebaut werden. Wichtige AbsatzmärkteMit Abstand der wichtigste Absatzmarkt für LEONI Draht GmbH ist die Kabelindustrie, wobei der Fokus auf den Spezialkabelherstellern als wichtigste Kundengruppe liegt. Der Markt für Komponenten der Elektroindustrie (Kohlebürsten, Relais, Transistoren, Kondensatoren, Schalter, Schweißleitungen) stellt den zweiten bedeutenden Absatzmarkt dar. Die historischen Absatzmärkte für die Leonischen Waren im Mittleren und Nahen Osten und in Nordafrika insb. für die Textilveredelung ist als dritter wichtiger Markt zu nennen. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sind 2007 im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil geblieben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) kalenderbereinigt mit 2,6 Prozent 2007 um 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Getragen wurde dieses Wachstum vor allem durch den außenwirtschaftlichen Beitrag und von der Entwicklung der Ausrüstungsinvestitionen. Die LEONI Draht GmbH konnte ebenfalls an dem wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland partizipieren. Geschäftsverlauf 2007- Umsatz und ErgebnisDer Umsatz der LEONI Draht GmbH verringerte sich um 3,9% gegenüber dem Vorjahr. Die Verringerung ist auf eine Verschiebung des Produktmixes mit geringeren Metallanteilen und Handelswaren zurückzuführen. Bereinigt um Metalle und Handelswaren konnte der Umsatz um 2,1% gesteigert werden. Im Außenumsatz ist eine Erhöhung von ca. EUR 1,4 Mio. enthalten, welche auf die Veränderung der Kupferverkaufspreise zurückzuführen ist. Der handelsrechtliche Jahresüberschuss betrug EUR 4.684.876,06. In diesem Betrag ist jedoch als positiver Sondereffekt ein Ertrag aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 1.472 enthalten. Bericht aus den BU's
Im Geschäftsfeld Textiles and Creative entwickelte sich der Umsatz auf Vorjahresniveau und zum Teil nicht zufrieden stellend. Insbesondere in der Branche Bekleidung (traditionelle Leonische Waren) lag der Umsatz unter unseren Erwartungen. Aufgrund der besonderen politischen Entwicklung in den Ländern des Nahen Ostens ist auch hier nicht mit großen Veränderungen zu rechnen. In diesem Bereich wird durch organisatorische Änderungen in der Produktion an wichtigen Verbesserungen gearbeitet.
Im gesamten Geschäftsjahr war die Nachfrage nach hochflexiblen Kupferlitzen und -bändern stark. Diese Produkte werden vor allem für elektromechanische und elektrische Bauteile wie Schalter, Transistoren, Sicherungen und Kohlebürsten in der Antriebstechnik benötigt. Insgesamt entwickelte sich die Auslastung im Werk in Weißenburg im Geschäftsjahr 2007 gut.
Die robuste wirtschaftliche Lage bescherte einigen Kabelherstellern wieder steigende Auftragseingänge, von denen auch LEONI profitieren konnte. Dies führte zu einer guten Auslastung, insbesondere am Standort Bad Kötzting. Die Reduzierung des Außenumsatzes liegt zum einen in der Verringerung des Handelswarenumsatzes um -EUR 4,5 Mio. und zum anderen in der Verschiebung zu LEONI-internen Umsätzen und der Erhöhung der Beistellquote. BeschaffungDie Umsatzkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht unterproportional zum Umsatz auf TEUR 69.269 entwickelt. Einer der wesentlichen Gründe für die Veränderung ist auf die Verringerung der Handelswaren zurückzuführen. Die wichtigsten Einkaufsmaterialien sind die Metalle Kupfer, Silber und Gold. An der Londoner Metallbörse (London Metal Exchange - LME) werden die Preise für diese Metalle täglich notiert. Der gestiegene Kupferpreis hatte auf das operative Ergebnis im Drahtbereich keinen nennenswerten Einfluss, da er durch die in dieser Branche üblichen sehr zeitnahen Verrechnungsmodelle unmittelbar an die Kunden weiter gegeben werden konnte. InvestitionenDie LEONI Draht GmbH nahm in 2007 selber keine Investitionen vor, da sämtliche Anlagen von der LEONI Kabel Holding GmbH & Co. KG gepachtet waren. In 2008 werden die Anlagen und Maschinen im Rahmen einer Teilbetriebseinbringung durch die Muttergesellschaft in die LEONI Draht GmbH eingelegt, sodass die LEONI Draht GmbH Eigentümer der Maschinen und Anlagen wird. Im Jahr 2007 lagen die Schwerpunkte bei Rationalisierungsinvestitionen und qualitätsverbessernden Investitionen in den Werken Weißenburg und Bad Kötzting. Mitte 2007 wurde der Bau einer Kalthalle für das Geschäftsfeld Special Conductors in Bad Kötzting abgeschlossen. MitarbeiterAm 31. Dezember 2007 lag die Zahl der Beschäftigten bei 350 (Vj. 344) Mitarbeitern. UmweltmanagementWeder die zur Herstellung von LEONI-Produkten erforderlichen Materialien, noch die Fertigungsprozesse selbst sind als umweltkritisch anzusehen. Umweltbelastende Betriebsmittel, wozu insbesondere Ziehemulsionen zählen, bilden die Ausnahme. Gleichwohl nimmt LEONI den Umweltschutzgedanken und die Schonung natürlicher Ressourcen sehr ernst. Bereits 1995 hat der Vorstand seine Gedanken zu diesem Thema in einer für alle Mitarbeiter verbindlichen und auch für Geschäftspartner über die Website des Unternehmens zugänglichen Umweltpolitik festgelegt. Das Umweltmanagement von LEONI kümmert sich vorrangig um Themen wie Verbrauch von Energie, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Abgas- und Lärmemissionen, Abfallvermeidung und -entsorgung sowie die Sensibilisierung von Mitarbeitern und Lieferanten für Belange des Umweltschutzes. Speziell bei der Behandlung umweltkritischer Ziehmittel, wie Emulsionen und Lösungen, hat LEONI branchenweit Pionierarbeit geleistet und die Nutzungsdauer dieser für das Drahtziehen unverzichtbaren Schmier- und Kühlmittel durch Filtration und Elektrolyse erheblich verlängert sowie die zu entsorgenden, nicht mehr verwendbaren Restmengen mittels Vakuumverdampfung auf ein Minimum reduziert. Die zum Unternehmensbereich Draht gehörenden deutschen Werke in Weißenburg und Bad Kötzting sind seit 2003 nach der EN ISO 14001 erfolgreich zertifiziert. Das Werk in Bad Kötzting ist zusätzlich nach der Verordnung (EG) Nr. 76/2001 (EMAS II) validiert. Forschung und EntwicklungForschung und Entwicklung haben bei LEONI von jeher einen hohen Stellenwert, denn Innovationen bilden die Grundlage für Wachstum und Zukunftssicherheit. Der Drahtbereich hat mit der cadmiumfreien Kupferlegierung LEONI Histral® 2007 erfolgreich die kontinuierliche Weiterentwicklung bis kurz vor der Serienreife unternommen. Zudem laufen weitere Entwicklungsanstrengungen, um das Produktportfolio im Bereich Legierungen zu erweitern. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGEVermögenslageDas Vermögen der LEONI Draht GmbH setzte sich 2007 wie folgt zusammen:
Die Finanzanlagen sind im Vergleich zum Vorjahr in 2007 um TEUR 2.301 gestiegen, was die Kapitalerhöhungen LEONI Wire Changzhou (TEUR 2.305) sowie die Abschreibung unserer Beteiligung LEONI UK Limited (TEUR 5) umfasst. Der gesunkene Forderungsbestand resultiert hauptsächlich aus dem Forderungsverkauf an die LEONI AG. ErtragslageDer Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr, bereinigt um Sondereffekte, positiv entwickelt. Der handelsrechtliche Jahresüberschuss vor Gewinnabführung betrug EUR 4.684.876,06. In diesem Ergebnis ist jedoch als Sondereffekt ein Ertrag aus Beteiligungen gegenüber der LEONI Changzhou Wire Co. Ltd. in Höhe von TEUR 1.472 enthalten. Da die Finanz- und Ertragslage der LEONI Draht GmbH wegen der erheblichen Konzernverflechtungen nur begrenzt aussagefähig ist, haben wir auf die Darstellung einer Kapitalflussrechnung verzichtet. NACHTRAGSBERICHT Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die zu einer anderen Finanz-, Vermögens- und Ertragslage geführt hätten. RISIKOBERICHT Risikopolitik Das weltweite Geschäft von LEONI ist unvermeidlich mit Risiken verbunden, die sich trotz aller Sorgfalt nicht restlos ausschließen lassen. Die vom Vorstand festgelegte Risikopolitik bestimmt das Handeln aller am Risikomanagement-Prozess beteiligten Personen. Oberster Grundsatz dieser Politik ist es, vorhandene Chancen zu nutzen, aber die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur dann einzugehen, wenn ein angemessener Beitrag zum Unternehmenswert erwartet werden kann. Generell sind Risiken und Chancen bei LEONI als Abweichung vom geplanten Ergebnis definiert. Durch den ständigen Umgang mit Risiken und die Pflicht zu regelmäßiger Berichterstattung wurde das Risikobewusstsein der Mitarbeiter auf allen Leitungsebenen geschärft. Effizientes Risikomanagement-System Der LEONI-Konzern verfügt über ein systematisches und effizientes Risikomanagement, in das der zentrale Risikomanager und rund 120 operativ tätige Manager aus allen relevanten Unternehmensteilen als Risikobeobachter eingebunden sind. Die zentrale Überwachung und Koordinierung des Risikomanagement-Prozesses erfolgt durch eine unmittelbar dem Vorstand zugeordnete Stabsstelle. Sie ermittelt und beschreibt auch die Gesamtrisikolage des Konzerns. Die direkte Verantwortung für Früherkennung, Steuerung und Kommunikation der Risiken liegt bei den operativ tätigen Managern. Auf Basis ihrer monatlichen Informationen erstellt das Risikomanagement und -controlling der Unternehmensbereiche Monatsreports für den zentralen Risikomanager, der diese in Quartalsberichten für den Vorstand zusammenfasst. Über das Reporting hinaus finden einmal jährlich Workshops statt, in denen das Risikoinventar der Teilkonzerne aktualisiert und die Schwankungsbreiten der Marktrisiken für die Aggregationsrechnung vorausschauend für fünf Jahre bestimmt wird. Der zentrale Risikomanager stellt sicher, dass Vorstand und Aufsichtsrat über wesentliche Veränderungen der Risikosituation frühzeitig informiert werden. Zur weiteren Verbesserung des Risikomanagement-Systems wurde eine regelmäßige so genannte "Risikomanagementrunde" eingeführt. Im Rahmen dieses Treffens findet ein Informationsaustausch der Abteilungen Recht, interne Revision, Finanzen, Versicherung und Steuern mit den Risikomanagern und -controllern der Teilkonzerne statt. Alle Risiken sowie die Maßnahmen zu ihrer Bewältigung werden außerdem in einer Workflow-unterstützten Datenbank gespeichert. Diese bietet die Möglichkeit einer Ad-hoc-Risikomeldung. Das Risikoreporting und die Workflow-unterstützte Datenbank gewährleisten die Identifikation, Überwachung sowie Steuerung vorhandener Risiken und deren systematische Reduzierung durch eingeleitete Gegenmaßnahmen. Das Risikomanagement ist außerdem in die bestehenden Planungs-, Controlling- und Informationssysteme integriert und umfasst alle Gesellschaften der LEONI-Gruppe weltweit. Dadurch ist eine Nutzung der Informationen aus dem operativen und strategischen Controlling zur Identifizierung und Früherkennung von Risiken ebenfalls sichergestellt. Marktrisiken Die LEONI Draht GmbH ist in hohem Maße von der Marktentwicklung im Kabelsektor abhängig. Die konjunkturelle Entwicklung dieser Branche hat daher einen großen Einfluss auf Umsatz und Ergebnis. Die Abhängigkeit von wenigen Großkunden stellt ein begrenztes Risiko dar, das durch Gewinnung neuer Abnehmer noch weiter verringert werden soll. Der Verlust eines Kunden könnte dennoch sehr begrenzte Auswirkungen haben. Die LEONI Draht GmbH begegnet diesem Risiko durch umfassenden und hervorragenden Lieferservice, was zum Aufbau sehr enger und stabiler Kunden-/Lieferantenbeziehungen führt. Beschaffungsrisiken Wichtigster Rohstoff für die von LEONI in allen Unternehmensbereichen hergestellten Produkte ist Kupfer. Daher hängen die Materialkosten in hohem Maße vom Weltmarktpreis für Kupfer ab, der unter anderem an der London Metal Exchange festgesetzt wird und deutlichen Schwankungen unterliegt. Diese Einkaufspreisschwankungen können im Wesentlichen über entsprechende Vereinbarungen mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung an die LEONI-Kunden weitergegeben werden. Aus dieser zeitlichen Verzögerung kann bei starken Kupferpreisschwankungen stichtagsbezogen ein negativer Effekt für LEONI entstehen. IT-Risiken Die Steuerung eines weltweit operierenden Unternehmens ist nur mit Hilfe komplexer IT-Systeme möglich. Zudem hängt eine permanente Lieferbereitschaft - insbesondere gegenüber der Automobilindustrie, bei der oft Just-in-Time- oder Just-in-Sequence-Lieferung gefordert werden - von der ständigen Verfügbarkeit der IT-Systeme und ihrer Daten ab. Gravierende Störungen, wie Systemausfälle oder Datenverluste, könnten die Lieferbereitschaft von LEONI gefährden, die Produktion bei den Kunden vorübergehend lahm legen und weit reichende Schadenersatzforderungen gegenüber LEONI nach sich ziehen. LEONI arbeitet deshalb ständig, zum Teil mit Unterstützung externer Fachleute, an der Optimierung des IT-Umfeldes, sowohl im konzeptionellen als auch im operativen Bereich. Ein Beispiel dafür ist ein 2005 vollendetes zweites, redundantes Rechenzentrum als Notfallrechenzentrum, das via Glasfaser direkt mit der Konzernzentrale von LEONI verbunden ist. Ein IT-Sicherheitsbeauftragter sorgt auf der Grundlage einer konzernweit verbindlichen Sicherheitspolitik dafür, dass die IT-Sicherheit einen hohen Stellenwert im Unternehmen hat, die entsprechenden Regelungen und Vorschriften eingehalten und die Sicherungssysteme fortwährend verbessert werden. Finanzrisiken Die erforderlichen finanziellen Mittel erhält die LEONI Draht GmbH von der Konzernmutter LEONI AG. Die LEONI AG erhielt ausreichend langfristige Kreditzusagen von Banken im Wesentlichen in Form von klassischen Kreditlinien. Haftungsrisiken LEONI-Produkte werden überwiegend für technisch anspruchsvolle Erzeugnisse oder Anlagen mit hohen Sicherheitsstandards verwendet. Deshalb ist LEONI Produkthaftungsrisiken ausgesetzt. Diese werden durch wirksame Maßnahmen im Rahmen der Prozess-Sicherheit und des Qualitätsmanagements minimiert. Alle unsere Werke sind je nach den zu beliefernden Abnehmergruppen entweder nach ISO 9001:2000 oder nach ISO/TS 16949:2002 und teilweise zusätzlich nach ISO 14001 zertifiziert. Es bestehen zudem Versicherungen für Gewährleistung und Produkthaftung, die auch Rückrufaktionen einschließen. Umweltrisiken sind aufgrund der eingesetzten Produktionsverfahren nahezu auszuschließen. Da umweltbelastende Produktionsmittel die Ausnahme bilden, ist es vergleichsweise einfach, gezielt vorbeugende Maßnahmen zu treffen und von Anfang an die entsprechende Sorgfalt walten zu lassen. Gesamtrisiko-Position Aus heutiger Sicht sind die vorstehend beschriebenen Risiken beherrschbar und haben keine bestandsgefährdenden Auswirkungen. Dies geht auch aus dem Ergebnis der Risikoaggregation, bei der wir mit statistischen Methoden eine Gesamtrisikoposition für LEONI ermitteln, hervor. Risiken, die bei LEONI derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die jetzt noch als weniger signifikant eingeschätzt werden, könnten sich ebenfalls nachteilig auf LEONI auswirken. PROGNOSEBERICHT Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branchenaussichten Die Dynamik der Weltwirtschaft wird 2008 voraussichtlich abnehmen. Große Unsicherheit besteht darüber, wie sich die Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten auf Unternehmen und Verbraucher tatsächlich auswirken. Nach Ansicht des IWF werden die Wachstumsraten vor allem in den Industrieländern zurückgehen, während sich die Effekte in den Entwicklungs- und Schwellenländern in Grenzen halten dürften. So wird das Bruttoinlandsprodukt in China aus heutiger Sicht erneut um etwa 10 Prozent steigen. Auch die zentral- und osteuropäischen Staaten sollten mit einem Zuwachs von rund 4,6 Prozent ihren Expansionskurs nur wenig abgeschwächt fortsetzen können. Die meisten Industrieländer werden 2008 trotz der Konjunkturverlangsamung ebenfalls weiter zulegen. Für die USA beispielsweise prognostiziert der IWF einen Anstieg beim Bruttoinlandsprodukt um 1,5 Prozent, der Euroraum dürfte ein Plus von etwa 1,6 Prozent aufweisen. Für Deutschland geht die Bundesregierung in ihrer aktuellen Schätzung von einem Wachstum um etwa 1,7 Prozent aus. Trotz der eher verhaltenen konjunkturellen Entwicklung in den großen Automobilmärkten Nordamerika, Westeuropa und Japan werden sich die Pkw-Verkäufe weltweit nach Schätzungen des Brancheninstituts B & D Forecast 2008 erneut erhöhen. Allerdings ist mit einer Verschiebung der Nachfrage von den traditionell wichtigen Absatzregionen in die Schwellenländer zu rechnen. Vor allem in China, Indien und Russland sind signifikante Steigerungsraten zu erwarten. Für Westeuropa und Japan wird immerhin ein leichter Zuwachs prognostiziert. In Deutschland hofft der VDA - angesichts hoher Bestelleingänge Ende 2007 - dass die Pkw-Produktion 2008 wieder das gute Vorjahresniveau erreichen könnte. In der deutschen Nutzfahrzeugindustrie werden die Produktionsmengen nach VDA-Angaben ebenfalls wieder auf Vorjahreshöhe liegen. Zwar gehen Branchenexperten in Europa von einer Verlangsamung der Nachfrage aus, rechnen aber gleichzeitig mit einer Belebung des US-Marktes. In Asien, Lateinamerika und Osteuropa dürfte der Bedarf gestützt auf die starke Konjunktur unverändert hoch bleiben. Auch die Aussichten für die Bahnindustrie sind günstig. In Westeuropa ist angesichts steigender Treibstoffpreise, zunehmender Verkehrsstaus und der Klimadiskussion mit einem weiteren Ausbau des Schienennah- und Fernverkehrs zu rechnen. Hinzu kommen Nachholeffekte, deutlich höhere Waren- und Passagierströme in Osteuropa sowie der kontinuierlich wachsende asiatisch-pazifische Markt mit China und Indien an der Spitze. Das stärkere Verkehrsaufkommen wird auch dem Flugverkehr positive Impulse verleihen und entsprechende Infrastrukturinvestitionen mobilisieren. Der Dachverband der Fluggesellschaften IATA geht für 2008 von einem Anstieg der Fluggastzahlen und Transportvolumina um gut 4 Prozent aus. Dagegen rechnen die großen Flugzeughersteller nach den Rekordbestellungen der vergangenen beiden Jahre mit einem Orderrückgang. In der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie erwartet der Branchenverband ZVEI 2008 das fünfte Wachstumsjahr in Folge. Dabei sollte der Bedarf in den Bereichen Energie- und Automatisierungstechnik sowie Medizintechnik besonders hoch bleiben. Allerdings dürften die Exporte durch den hohen Eurokurs zunehmend erschwert werden. Die deutschen Maschinenbauer gehen laut VDMA trotz einer leichten Abschwächung der Investitionsneigung im Inland von einem weiteren Produktionsplus um etwa 5 Prozent aus. Die Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation zeigen sich für 2008 vorsichtig optimistisch. Wachstumstreiber werden insbesondere Software-Hersteller und IT-Dienstleister sein. Bei Computer-Hardware und Telekommunikationsdiensten, die in den vergangenen Jahren durch einen harten Preiskampf gekennzeichnet waren, dürfte sich der Trend allmählich umkehren. Insgesamt erwartet der Branchenverband BITKOM aber erneut nur ein leichtes Umsatzplus von etwa 1,6 Prozent. Voraussichtliche Entwicklung der BU's (Business Units) Bedingt durch die weiterhin hohe Nachfrage am Markt verbunden mit den intensiven Kundenkontakten ist für die beiden BU'S Special Conductors am Standort Bad Kötzting und Copper & Flexibles am Standort Weißenburg für die folgenden Jahre 2008 / 2009 ein Wachstum von mehr als 3%, bereinigt um Metalleffekte, geplant. Für den Bereich Textiles & Creative am Standort Weißenburg ist für die folgenden Jahre kein signifikantes Umsatzwachstum geplant, da sich bei den Absatzmärkten keine gravierenden Veränderungen abzeichnen. Das Ergebnis des Standorts Bad Kötzting wird weiterhin auf hohem Niveau bleiben und in den kommenden Jahren ausgebaut. In Weißenburg wird das in 2007 erreichte positive Ergebnis durch den weiteren Umsatzanstieg verbunden mit Rationalisierungen weiter ausgebaut. Es ist geplant, die für 2008 anstehenden Kostenerhöhungen im Rohstoff- und Energiebereich durch Preiserhöhungen und Rationalisierungen an beiden Standorten ergebnisneutral zu gestalten. Der Drahtbereich wird seine Marketingaktivitäten weiter verstärken, um neue Kunden in allen Business Units zu gewinnen.
Nürnberg, 26. Februar 2008 Dr. Klaus Probst Markus Thoma |
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