Bavaria Autohaus GmbHLiquidated

87616 Marktoberdorf, DEU

Master Data

Registry
Register court Kempten HRB 4709
Registered
11/19/1992
Industry
Wholesale of motorcycles, motorcycle parts and accessoriesRetail sale of motor vehicles with a maximum permissible weight not exceeding 3,5 tonsActivities of agents involved in the wholesale of motor vehicles
Purpose
Der Betrieb von Autohäusern, insbesondere in Marktoberdorf und Kempten; der Handel mit Automobilen, Motorrädern, Kraftfahrzeugersatzteilen und -zubehör; sowie die Reparatur von Kraftfahrzeugen und die Vermietung von Fahrzeugen.

History

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Management

NameRole
Procura
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified10.95% unresolved

Unresolved chains (2)

NameOwnership
5.58%
5.37%

Shareholders

2 shareholders

GmbH structure

Germany
€255,000
51.00%
Germany
€245,000
49.00%

Holdings

NameOwnership
No data available

Financial Report

BAVARIA Autohaus GmbH

Marktoberdorf

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007


BILANZ zum 31. Dezember 2007

AKTIVA




Stand am 31.12.2007 Stand am 31.12.2006
EUR
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN



I. Immaterielle Vermögensgegenstände
25.790,50
26.480,50
II. Sachanlagen
1.929.956,00
1.889.368,69
III. Finanzanlagen
0,00 1.955.746,50 27.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN



I. Vorräte
5.645.641,58
3.668.924,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1.976.000,71
632.917,52
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
443.618,98 8.065.261,27 379.694,89
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

1.104,89 574.200,35
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG

395.061,58 0,00



10.417.174,24 7.198.586,91

PASSIVA



Stand am 31.12.2007 Stand am 31.12.2006
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL


I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00
500.000,00
II. Verlustvortrag -483.810,25
-3.933.892,40
III. Jahresfehlbetrag / -überschuss -411.251,33
3.450.082,15
IV. Ausweis auf der Aktivseite 395.061,58 0,00 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
223.400,00 259.508,00
C. VERBINDLICHKEITEN
10.193.774,24 6.922.889,16

10.417.174,24 7.198.586,91

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007




Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis
3.545.641,60
3.003.084,68
2. Personalaufwand



a) Löhne und Gehälter 1.450.356,29
1.518.354,34
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 285.860,76 1.736.217,05 358.661,75 1.877.016,09
- davon für Altersversorgung: EUR 4.862,91



(Vorjahr EUR 17.998,51)



3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
250.029,76
267.824,40
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
1.726.615,88
1.701.708,82
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
3.954,26
16.971,32
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
236.488,20
309.278,88
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
-399.755,03
-1.135.772,19
8. Außerordentliche Erträge 0,00
4.603.700,17
9. Außerordentliches Ergebnis
0,00
4.603.700,17
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
-17,91
17,91
11. Sonstige Steuern
11.514,21
17.827,92
12. Jahresfehlbetrag/-überschuss
-411.251,33
3.450.082,15

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

I. Bilanzierungsgrundsätze

Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 264 i.V.m. § 267 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB sowie den besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 279 bis 283 HGB) vorgenommen. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei immateriellen Vermögensgegenständen und bei den Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen nach der linearen Methode und zeitanteilig. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 410,00 EUR werden jeweils im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes werden die Vorführfahrzeuge trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren degressiv abgeschrieben. Im Geschäftsjahr erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf Vorführwagen wegen dauernder Wertminderung in Höhe von EUR 114.626,93. Vorführfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres ge- und wieder verkauft wurden, werden aus Vereinfachungsgründen hier nicht erfasst. Außerdem werden die Veräußerungserlöse bei den Umsätzen, die Restbuchwerte im Wareneinsatz ausgewiesen.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert.

Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Forderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände um 1,0 v.H. pauschal wertberichtigt; die Forderungen aus Gewährleistungsarbeiten um 10,0 v.H. ihres Nettobetrags.

Die liquiden Mittel sind zu Nominalwerten angesetzt.

Die in den Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen Beträge werden nach der linearen Methode über die Laufzeit zeitanteilig aufgelöst bzw. entsprechend ihrer Inanspruchnahme aufgelöst.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrages passiviert. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

III. Vorjahresbeträge

Bei folgenden Bilanzpositionen unterscheidet sich der Ausweis zum Vorjahrjahresabschluss 2006, wobei der Ausweis des Vorjahres im vorliegenden Jahresabschluss 2007 entsprechend angepasst wurde:

Verkaufsboni für Fahrzeuge in Höhe von EUR 72.870,71

Der Ausweis erfolgte im Vorjahresabschluss auf der Passivseite der Bilanz unter der Position Rechnungsabgrenzungsposten. Nunmehr erfolgt der Ausweis unter Verminderung der Anschaffungskosten für die Neu- und Gebrauchtfahrzeuge der Position Vorräte auf der Aktivseite.

IV. Erläuterungen zur Bilanz zum 31.12.2007

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter EUR 410,00 ohne Umsatzsteuer werden im Jahr des Zugangs als Abgang dargestellt.

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2007


ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
Stand am 01.01.2007 Zugang 2007 Abgang 2007 Umbuchung 2007 Stand am 31.12.2007 Stand am 01.01.2007
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 78.554,99 5.115,00 0,00 0,00 83.669,99 52.074,49
II. SACHANLAGEN





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 864.876,91 26.126,41 0,00 0,00 891.003,32 82.819,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 212.347,03 12.926,57 5.696,37 61.041,98 280.619,21 122.814,53
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 539.765,94 49.957,73 8.826,59 -61.041,98 519.855,10 352.650,44
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 1.063.086,80 1.024.941,05 1.045.387,67 0,00 1.042.640,18 232.423,11

2.680.076,68 1.113.951,76 1.059.910,63 0,00 2.734.117,81 790.707,99
III. FINANZANLAGEN





Anteile an verbundenen Unternehmen 27.000,00 0,00 27.000,00 0,00 0,00 0,00

2.785.631,67 1.119.066,76 1.086.910,63 0,00 2.817.787,80 842.782,48



KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN BUCHWERTE
Zugang 2007 Abgang 2007 Umbuchung 2007 Stand am 31.12.2007 Stand am 31.12.2007 Stand am 31.12.2006
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 5.805,00 0,00 0,00 57.879,49 25.790,50 26.480,50
II. SACHANLAGEN





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.771,41 0,00 0,00 117.591,32 773.412,00 782.057,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 20.973,57 5.696,37 19.948,98 158.040,71 122.578,50 89.532,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.467,73 8.826,59 -19.948,98 367.342,60 152.512,50 187.115,50
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 145.012,05 216.247,98 0,00 161.187,18 881.453,00 830.663,69

244.224,76 230.770,94 0,00 804.161,81 1.929.956,00 1.889.368,69
III. FINANZANLAGEN





Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 27.000,00

250.029,76 230.770,94 0,00 862.041,30 1.955.746,50 1.942.849,19


2. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen / Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 250,0 enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gemieteten Räumen.

Die finanziellen Verpflichtungen aus den Mietverträgen betragen in den nächsten 20 Jahren TEUR 3.400 ohne Umsatzsteuer.

Aus dem Verkauf von Fahrzeugen bestehen branchenübliche Rücknahmeverpflichtungen für die Jahre 2008 bis 2011 in Höhe von ca. TEUR 10.116 (Vorjahr TEUR 9.354).

2. Angaben zu Geschäftsführungsorganen

Im Geschäftsjahr 2007 waren zu Geschäftsführern bestellt:

Herr Manfred Wölfle (bis 07.05.2007), Alleingeschäftsführer,

Herr Josef Taibi (07.05.2007 bis 07.09.2007), Alleingeschäftsführer,

Herr Michael Grosser (07.09.2007 bis 24.10.2007), Alleingeschäftsführer,

Herr Frank Döhring (ab 24.10.2007), Kaufmännischer und Technischer Leiter,

Herr Dr. Dr. Hermann Sommer (ab 24.10.2007), Geschäftsführer Holding und Beteiligung.

Die im Geschäftsjahr an abberufene Geschäftsführer gewährten Gesamtbezüge belaufen sich auf ca. TEUR 74,0.

3. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres beschäftigt:


2007 Vorjahr
gewerbliche Arbeitnehmer 15 13
Angestellte 37 40

52 53

4. Angaben zum Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Mutterunternehmen des Konzerns, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen ist, ist die Palladius AG mit Sitz in München. Sie stellt für das Geschäftsjahr 2007 den Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf, der beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gemacht wird.

5. Vorschlag zur Verwendung des Ergebnisses

Aufgrund des Jahresfehlbetrages erübrigt sich ein Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses.

Marktoberdorf, den 17. März 2008

gez. Frank Döhring gez. Dr. Dr. Hermann Sommer
- Geschäftsführer - - Geschäftsführer -

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

1 Darstellung des Geschäftsverlaufs

Allgemein

Unsere Hauptgeschäftstätigkeit liegt im exklusiven Verkauf von neuen PKW der Marke BMW sowie im markenungebundenen Handel mit Gebrauchtfahrzeugen. Weiterhin gehören zu unserem Geschäftsbetrieb der Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör, die Wartung und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen sowie die Vermittlung von Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäften und die kurzfristige Vermietung von Kraftfahrzeugen.

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Spitzenjahr trotz US-Krise

2007 war ein tumultreiches Jahr: Die Weltwirtschaft hatte in den vergangenen zwölf Monaten nicht nur mit Rekordständen beim Ölpreis und einem dramatischen Werteverlust des US-Dollars, ihrer traditionellen Leitwährung, zu kämpfen. Auch weitete sich die US-Immobilienkrise im Laufe des zweiten Halbjahres zu einer wahrhaften weltweiten Bankenkrise aus.

Und dennoch präsentiert sich die Weltkonjunktur unter dem Strich als erstaunlich robust und lag bereits das vierte Jahr in Folge über dem langjährigen Wachstumsschnitt. Laut Internationalem Währungsfonds (IWF) legte die Wirtschaftsleistung um 5,1 % (Vorjahr: 5,4 %) zu, wenn auch die Statistiker der Weltbank ein Wachstum von nur 3,6 % (Vorjahr: 3,9 %) errechnet haben.

Rezessionssignal aus den USA

Größte Sorgen bereitet die zunehmende Rezessionsgefahr in der weltgrößten Volkswirtschaft USA, die durch die so genannte "Subprime"-Krise ausgelöst wurde. In den vergangenen Jahren hatten viele Amerikaner von ihren Banken Immobilienkredite erhalten, die sie nun nicht zurückzahlen konnten. Viele Investoren hatten in diese "Subprime"-Kredite investiert und verloren viel Geld, als diese Blase platzte. Ein Ende der Kettenreaktion ist nicht absehbar. Das US-Bruttoinlandsprodukt stieg 2007 um nur 2,2 % nach 2,6 % im Jahr 2006. Dies ist der niedrigste Wert seit 2002, als die US-Wirtschaftsleistung um 1,6 % zulegte.

Euro-Zone weiter hohe wirtschaftliche Dynamik

Die robuste wirtschaftliche Dynamik im Euro-Raum im Jahr 2007 fiel laut Analyse des Sachverständigenrats mit einer Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 2,6 % ähnlich hoch aus wie im Jahr 2006 (2,8 %). Die Entwicklung in den einzelnen Mitgliedsländern verlief dabei weniger heterogen als im Vorjahr. Frankreich, Italien und Portugal blieben in ihrer konjunkturellen Expansion hinter Ländern wie Griechenland, Irland, Großbritannien und Spanien zurück, die sehr hohe Zuwachsraten von 3,0 % und mehr verzeichneten. Während bis zur Jahresmitte besonders der Außenhandel und die Bruttoanlageinvestitionen Pfeiler der wirtschaftlichen Entwicklung waren, zogen in der zweiten Jahreshälfte die privaten Konsumausgaben nach, die sich bis dahin nur moderat entwickelt hatten.

Robuste Konjunktur in Deutschland

Die Entwicklung der deutschen Konjunktur verlief laut Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) auch im zurückliegenden Jahr sehr erfreulich. Trotz einiger belastender Faktoren wie der Mehrwertsteuererhöhung zu Beginn des Jahres sowie dem rasanten Anstieg wichtiger Rohstoffpreise legte das Bruttoinlandsprodukt ein starkes Expansionstempo vor und wuchs laut Statistischem Bundesamt um 2,5 % (Vorjahr 2,9 %). Trotz einer blendenden Arbeitsmarktsituation - die Arbeitslosenquote konnte laut Bundesagentur für Arbeit auf einen Tiefstand von 9,0 % gesenkt werden - zogen die Ausgaben des privaten Konsums nicht mit. Laut Bundeswirtschaftsministerium sank der private Konsum - der mit einem Anteil von 57 % am nominalen BIP die gewichtigste Verwendungskomponente ist - im letzten Jahr um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr, während er 2006 mit 1,0 % noch moderat gewachsen war.

Entwicklung im Automobilhandel

Absatz in Europa mit leichtem Plus

Der europäische Herstellerverband European Automobile Manufacturers´ Association (ACEA) meldete, dass trotz einer lebhaften Nachfrage in Osteuropa der Pkw-Absatz insgesamt im Jahr 2007 um nur 1,1 % zulegen konnte. In den neuen EU-Ländern habe sich die Nachfrage nach neuen Autos jedoch mit einem Plus von 15 % äußerst dynamisch entwickelt und die deutschen Hersteller konnten ihren im Jahr 2006 deutlich vergrößerten Marktanteil erfolgreich verteidigen. Rund 47 % aller in Westeuropa und über 44 % aller in den neuen EU-Ländern abgesetzten Fahrzeuge kamen nach Berechnungen der ACEA aus Deutschland. Negativ auf das Gesamtergebnis wirkte sich jedoch der Absatzeinbruch auf dem deutschen Markt aus.

Schlechtestes Autojahr seit Wiedervereinigung

Der deutsche Automarkt hat 2007 noch schlechter abgeschnitten als befürchtet: Während der Nutzfahrzeugmarkt laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erneut zweistellige Zuwachsraten erzielte und auch der Zweiradmarkt sich nach vielen mageren Jahren erholte, erreichten die Pkw-Zulassungen ein historisches Tief. 3,15 Mio. Pkws wurden 2007 neu zugelassen. Dies entspricht einem Rückgang von 9,2 % gegenüber dem Vorjahr. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) teilte mit, dass im Dezember 2007 die Zulassungszahl sogar um 20 % gegenüber dem Vorjahreswert gesunken war. Grund dafür sei vor allem das hohe Absatzniveau im Dezember 2006 gewesen, denn viele Autokäufer hatten wegen der Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 den geplanten Neuwagenkauf vorgezogen. Mit dem nun verzeichneten Einbruch um 20 % blieb der Dezember 2007 allerdings auch hinter dem Niveau der Jahre 2005 und 2004 zurück.

Klein und schnell gewinnt

Nur bei den kleinen und schnellen Autos gab es unter den deutschen Marken Lichtblicke: Smart verzeichnete laut KBA ein Plus von 5,6 % und Porsche legte immerhin um rund 1 % zu. Die Massenhersteller verzeichneten jedoch rote Zahlen: Opel (-14,7 %), Ford (-12,3 %) und VW (-11,7 %) blicken auf zweistellige Minuswerte zurück.

Entwicklung der Marken BMW und MINI

Im Vergleich dazu konnte BMW seine Marktposition behaupten, MINI deutlich ausbauen. Zwar sank bei BMW die Anzahl der Neuzulassungen von 272.805 auf 255.421 Einheiten um 6,3 %, der Marktanteil konnte jedoch von 7,87 % in 2006 auf 8,11 % erhöht werden. BMW konnte sich damit in der Platzierung auf Rang 3 verbessern und somit Mercedes und Audi hinter sich lassen. Bei MINI erhöhte sich die Anzahl der Neuzulassungen von 24.652 auf 29.468 Einheiten um 19,5 %. Der Marktanteil stieg damit von 0,71 % auf 0,94 %.

Die Autohäuser der Bavaria Autohaus GmbH in Marktoberdorf und Kempten entwickelten sich deutlich schlechter als die Marke BMW im Bundesschnitt. Ursache dafür liegt in der Entwicklung des regionalen Marktes. Mit beiden Standorten wurden mit 365 Einheiten 14,12 % weniger Neufahrzeuge an Kunden ausgeliefert, gleichzeitig stieg aber der bereinigte Marktanteil von 9,1 % in 2006 auf 11,5 % in 2007 in Marktoberdorf, in Kempten lag dieser in 2007 stabil bei 8,9 % im Vergleich zum Vorjahr mit einem Wert von 8,8 %.

Am Standort Marktoberdorf konnten wir den Abstand zum Spitzenreiter Audi (13,9 %) etwas verringern, die Marke Mercedes Benz liegt mit 9 % auf Platz 3. In Kempten ist der Abstand zum Spitzenreiter Audi um 2,5 %, auf 16,8 % angewachsen. Mercedes-Benz liegt mit 8,7 % fast gleich auf.

Bei den Besitzumschreibungen konnte BMW/Mini ein Marktanteil von 7,37 % im Vergleich zu 7,08 % im Vorjahr erreicht werden. Insgesamt 461.451 Gebrauchtwagen der Marken BMW / MINI wechselten in 2007 ihren Halter, -3,26 % weniger als im Vorjahr mit 477.014 Gebrauchtwagen.

Die Bavaria Autohäuser konnten mit 541 Fahrzeugen die gleiche Anzahl an gebrauchten Automobilen wie im Vorjahr absetzen. Diese Stabilisierung im Vertrieb wurde durch diverse Marketingaktionen unterstützt. Dadurch ist es uns auch gelungen, uns von den Wettbewerbern zu unterscheiden und unvergleichbarer zu machen. Ferner ist dadurch auch langfristig eine dauerhafte Werkstattauslastung gewährleistet.

Die Neuausrichtung im Bereich Marketing hat zur Folge, dass verschiedene Kundenevents und Fahrzeugneuvorstellungen im Autohaus durchgeführt werden, welche als Investition in die Kundenbindung angesehen werden und dabei helfen sollen, die Eigenmarke Bavaria an den Standorten deutlich zu stärken und somit einen enorm wichtigen Erfolgsfaktor gegenüber dem Wettbewerb darstellt.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2007 erzielten wir einen Umsatz in Höhe von TEUR 23.478 gegenüber TEUR 22.665 im Vorjahr, womit wir einen Zuwachs von 3,6 % verzeichnen konnten. Die wichtigsten Sparten haben sich beim Umsatz wie folgt entwickelt:

Neu- und Vorführwagen 14,5 %,
Gebraucht- und Jungwagen -11,8 %
Service, Teilevertrieb 9,9 %

Der Auftragsbestand an Neuwagen am Bilanzstichtag betrug 34 Einheiten.

Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Die Investitionen ins Anlagevermögen - ohne Geschäfts- und Vorführfahrzeuge - betrugen im Geschäftsjahr TEUR 94,2 und verteilen sich wie folgt:

Immaterielle Vermögensgegenstände 5,2 TEUR
Sachanlagen 89,0 TEUR

Am Bilanzstichtag hatten wir 2 AU-Tester geleast und dafür im abgelaufenen Geschäftsjahr planmäßige Leasingraten in Höhe von TEUR 5,7 geleistet. Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten haben wir nicht getätigt.

Personal

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum jeweiligen Bilanzstichtag wie folgt entwickelt:


31.12.2007 Vorjahr
Gewerbliche Mitarbeiter 15 13
Kaufmännische Mitarbeiter 37 40
Auszubildende 13 18

Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen und bei den kaufmännischen Mitarbeitern an den Tarifverträgen des Kraftfahrzeuggewerbes in Bayern darüber hinaus bestehen abweichende einzelvertragliche Regelungen. Die Vergütung für unsere Verkaufsberater enthalten leistungsorientierte Bausteine.

Der bisherige Prokurist Herr Norbert Irsfeld ist mit Wirkung zum 04.04.2007 abberufen worden.

Der bisherige Geschäftsführer Herr Manfred Wölfle ist mit Wirkung zum 07.05.2007 abberufen worden.

Ab 07.05.2007 ist Herr Josef Taibi neuer Geschäftsführer. Der Geschäftsführer Herr Josef Taibi ist mit Wirkung zum 07.09.2007 abberufen worden.

Ab 07.09.2007 ist Herr Michael Grosser neuer Geschäftsführer. Der Geschäftsführer Herr Michael Grosser ist mit Wirkung zum 24.10.2007 abberufen worden.

Ab 24.10.2007 sind Herr Dr. Dr. Hermann Sommer und Herr Frank Döhring die neuen Geschäftsführer.

Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Von anfänglichen Schwierigkeiten im Geschäftsjahr 2007 haben wir es zum Jahresende hin geschafft unsere Gesellschaft operativ zu stabilisieren. Die Steigerung der Marktanteile in Marktoberdorf und die Stabilisierung der Marktanteile in Kempten im Marktverantwortungsgebiet, der aktive Zukauf von jungen gebrauchten Fahrzeugen bei der BMW AG und die verstärkte Medienpräsenz haben zu einer Imageverbesserung unseres Unternehmens im automobilen Markt Marktoberdorf und Kempten beigetragen. Diese Verbesserung und die kontinuierliche Steigerung der Kundenzufriedenheitswerte haben dazu geführt, dass im After Sales Bereich stabile Umsatzerlöse und Werkstattdurchgänge erzielt werden konnten.

2 Darstellung der Lage

Vermögenslage

Das Vermögen sowie das Kapital unserer Gesellschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:


31.12.2007 Vorjahr Veränderung
TEUR v.H. TEUR v.H. TEUR v.H.
Vermögen





Anlagevermögen 1.074,3 10,3 1.112,2 15,5 -37,9 -3,4
Vorräte 6.527,1 62,7 4.499,6 62,5 2.027,5 45,1
Forderungen 1.976,0 19,0 632,9 8,8 1.343,1 212,2
Flüssige Mittel 443,6 4,2 379,7 5,2 63,9 16,8
Sonstige Aktiva 1,1 0,0 574,2 8,0 -573,1 -99,8
Nicht durch Vermögenslage gedeckter Fehlbetrag 395,1 3,8 0,0 0,0 395,1 k.A.

10.417,2 100,0 7.198,6 100,0 3.218,6 44,7



31.12.2007 Vorjahr Veränderung
TEUR v.H. TEUR v.H. TEUR v.H.
Kapital





Eigenkapital 0,0 0,0 16,2 0,2 -16,2 -100,0
Rückstellungen 223,4 2,1 259,5 3,6 -36,1 -13,9
Verbindlichkeiten 10.193,8 97,9 6.922,9 96,2 3.270,9 47,2

10.417,2 100,0 7.198,6 100,0 3.218,6 44,7

Die Vorführwagen haben wir abweichend von der Bilanz dem Umlaufvermögen zugeordnet.

Im Geschäftsjahr erhöhten sich kurz vor dem Bilanzstichtag die Verbindlichkeiten, insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, zur Finanzierung der Erhöhung der Vorräte, insbesondere des Neuwagenbestandes, und der Forderungen aus noch nicht zugeflossenen Gutschriften.

Der Jahresfehlbetrag führte zur Entstehung einer bilanziellen Überschuldung in Höhe von TEUR 395,1.

Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2007 haben wir ein finanzielles Defizit, abgeleitet aus dem Jahresüberschuss zuzüglich der verbuchten Abschreibungen in Höhe von TEUR -161,2 erlitten, während wir im Vorjahr einen Cash Flow in Höhe von TEUR 3.717,9 erziehlen konnten.


2007 Vorjahr Veränderung
EUR EUR EUR v.H.
Jahresüberschuss/ -fehlbetrag -411,3 3.450,1 -3.861,3 -111,9
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 250,0 267,8 -17,8 -6,6
Jahresdefizit / Cash Flow -161,2 3.717,9 -3.879,1 -104,3

Ertragslage


2007 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR v.H.
Betriebsergebnis -667,2 -843,5 176,3 20,9
Zinsergebnis -232,5 -292,3 59,8 20,4
Sondereinflüsse 500,0 4.603,7 -4.103,7 -89,1
Steuern vom Einkommen und Ertrag -11,5 -17,8 6,3 35,4
Jahresfehlbetrag / -überschuss -411,3 3.450,1 -3.861,3 -111,9

Gegenüber dem Vorjahr hat sich unser operativer Verlust von TEUR -843,5 auf TEUR -667,2 verringert und liegt damit um TEUR 176,3 über dem Vorjahreswert. Das Zinsergebnis verbesserte sich im gleichen Zeitraum von TEUR -292,3 im Vorjahr um TEUR 59,8 auf TEUR -232,5 im Geschäftsjahr 2007. Die planmäßig geringeren Sondereinflüsse von TEUR -4.103,7 führen zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -411,3. Dieser liegt damit TEUR 3.861,3 unter dem Vorjahresergebnis von TEUR 3.450,1.

3 Voraussichtliche Entwicklung mit den wesentlichen Risiken und Chancen

Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland werden nach Prognosen von Marktforschungsunternehmen im kommenden Jahr auf 3,36 Mio. zulegen. Das würde im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von mehr als 7,0 % bedeuten.

Der Wachstumsschub ist allerdings hauptsächlich eine Folge des sehr schwachen Ergebnisses im abgelaufenen Jahr 2007. Gründe für den schwachen Markt in 2007 finden sich in den negativen Sondereffekten aus der Mehrwertsteuer-Erhöhung von Jahresbeginn sowie der allgemeinen Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Um diese Sondereffekte bereinigt, beträgt der prognostizierte Anstieg 2008 nur noch 80.000 Neuzulassungen.

Zwar ist das Durchschnittsalter des deutschen Pkw-Bestands mittlerweile auf 8,1 Jahre gewachsen - zum Vergleich: 2001 lag dieser Wert bei 6,9 Jahren - doch entsteht dadurch kein echter Neuwagen-Ersatzbedarf. Daher sei das immer weiter wachsende Durchschnittsalter allein kein Anlass zur Hoffnung für höhere Neuzulassungen, zumal bereits 15 Prozent des Pkw-Bestands 15 Jahre oder älter sei. Allerdings werde sich die auch in 2008 fortsetzende wirtschaftliche Erholung mit steigenden Realeinkommen und geringerer Arbeitslosigkeit positiv auf die Neuzulassungsentwicklung auswirken.

Die Planung für das Jahr 2008 sieht eine konsequente Erhöhung der Neuwagenstückzahlen auf 375 Einheiten vor. Maßgeblich hierfür ist die konsequente Rückgewinnung der Marktanteile von den Wettbewerbern Audi und Mercedes-Benz. Die Markteinführung der neuen 7er Reihe, die Modellpflege der 3er Reihe sowie die Einführung der Nischenmodelle X6 und 1er Cabrio werden auch dazu beitragen. Im Gebrauchtwagengeschäft erwarten wir eine deutliche Steigerung auf 600 Einheiten. Die Planung zeigt im After Sales Bereich eine kontinuierliche Steigerung der Umsatzerlöse über Vorjahresniveau. Diese Erwartungen werden im Teile- und Zubehörbereich durch einen aktiven Zubehörverkauf in Kooperation mit der BMW AG gestützt. Im Servicebereich wird der positive Trend der jüngeren Vergangenheit fortgesetzt und vor allem mit dem erhöhten Absatz an Fahrzeugen und den erhöhten Deckungsbeitrag pro Durchgang gestützt. Durch die Einbindung in die AML Group GmbH Autos machen Leute haben weitere Synergieeffekte im Bereich des Bonifikationssystems der BMW AG sowie Einsparpotenziale im zentralen Einkauf in der Planung Berücksichtigung gefunden.

Die wirtschaftliche Verbesserung aufgrund der zu erwartenden positiven Entwicklung wird zu einer deutlichen Verbesserung des Ergebnisses vor Steuer führen. Risken für die Steigerung des Ergebnisses vor Steuern sehen wir im Ausbleiben von Einmaleffekten im Bereich der sonstigen betrieblichen Erträge.

Trotz unserer Fortschritte hinsichtlich der Verbesserung der Umsatzgrößen im Sales und After Sales Bereich besteht aufgrund des Verlustes im Geschäftsjahr eine bilanzielle Überschuldung. Aufgrund der ständig wechselnden Geschäftsführung in 2007 konnten die positiven Effekte aus der Eingliederung in die AML Group GmbH Autos machen Leute mit den erzielten Steigerungen der Umsätze nicht entsprechend unseren Plangrößen umgesetzt werden.

Unsere Planung sieht vor, im Geschäftsjahr 2008 den turn around zu schaffen, ein positives Jahresergebnis und einen positiven Cashflows zu erzielen. Die Geschäftsführung wird nach den getroffenen Maßnahmen nunmehr eine konstante, verlässliche Komponente im Rahmen der Umsetzung aller Synergieeffekte zur Erreichung unserer Planungen darstellen. Zusammen mit den Maßnahmen der Überschuldungsbeseitigung mittels Rangrücktritt mit Freistellungsklausel bzgl. der überlassenen Gelder erscheint uns die Fortführung der Gesellschaft damit gesichert. Aufgrund des schwierigen Marktumfelds und dem Ausbleiben von positiven Einmaleffekten könnte sich die positiven Planzahlen 2008 zeitlich verzögert einstellen. Hierzu wird der Gesellschafter weitere Liquiditätsreserven zur Verfügung stellen, um das Fortbestehen der Gesellschaft zu sichern.

Wir gehen die typischen Risiken jedes Einproduktunternehmens durch eine kompromisslose Einbindung in das Vertriebsnetz der BMW AG bewusst ein, weil wir per Saldo ein deutliches Überwiegen der sich daraus ergebenden Chancen sehen. Diese ergeben sich, unserer Meinung nach, aus klaren Wettbewerbsvorteilen der Marke BMW vor den Mitbewerbern und einer verlässlichen Partnerschaft mit der Vertriebsorganisation der BMW AG. Wir sind davon überzeugt, dass die von BMW angekündigte Modelloffensive, welche unter Berücksichtigung der ökologischen Anforderungen an das Automobil, die optimale Basis für die notwendige Weiterentwicklung unseres Geschäfts darstellt.

Weitere konkrete und wesentliche Risiken sehen wir für unser Unternehmen nicht.

4 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2007 sind keine Ereignisse eingetreten, die, wären sie Geschäftsvorfälle des Jahres 2007 gewesen, eine andere Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erfordert hätten.

5 Risikomanagement und Risikokategorien der Finanzinstrumente

Unser Forderungsmanagement ist darauf ausgerichtet, Ausfallrisiken bei Kundenforderungen möglichst gering zu halten und die Außenstände möglichst schnell zu Geld zu machen. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit haben wir einen Erfolgs- und Liquiditätsplan erstellt, dessen Ergebnisse und Details regelmäßig mit den tatsächlichen Werten abgeglichen wird und dessen Analyse der Entscheidungsfindung zu Grunde gelegt wird.

Marktoberdorf, im März 2008

Geschäftsleitung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BAVARIA Autohaus GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der BAVARIA Autohaus GmbH, Marktoberdorf, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht, Abschnitt 3, hin. Im Lagebericht ist ausgeführt, dass die Gesellschaft aufgrund des Verlustes 2007 bilanziell überschuldet ist. Die Überschuldung ist durch geeignete Maßnahmen beseitigt. Die Gesellschaft plant den turn around in 2008. Sollte dieser zeitlich verzögert eintreten, wird der Gesellschafter weitere Liquiditätsreserven zur Verfügung stellen, um das Fortbestehen der Gesellschaft zu sichern.

München, 24. April 2008

Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte

Barth Buchta
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

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