Master Data

Registry
Register court Stuttgart HRB 240349
Registered
2/11/1969
Industry
Manufacture of other taps and valvesManufacture of steel tube fittingsManufacture of testing machines
Purpose
Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung und der Vertrieb von Armaturen, Filtern und Ventilen und verwandter Erzeugnisse.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Procura
Stephen Jeffrey Boyle
since 10/28/2019
Managing Director

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (2)

NameOwnership
70.00%
30.00%

Shareholders

3 shareholders

GmbH structure

2 of 3 shown

Sindelfingen
€140,000
35.00%
Weissach/Württ.
€140,000
35.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Karcoma - Armaturen GmbH

Sindelfingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DER KARCOMA-ARMATUREN GMBH, SINDELFINGEN

AKTIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 87.991,00 124
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.265.106,00 2.265
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 226.417,00 226
3. Geleistete Anzahlungen 11.550,00 12
2.847.279,00 2.503
III. Finanzanlagen 2.928.668,18 2.852
- davon Beteiligungen EUR 7.350,00 (Vj. TEUR 7) 7.350,00
5.863.938,18 5.479
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 2.156.610,00 1.990
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.060.186,75 2.583
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 1.492.669,28 (Vj. TEUR 1.492)
- davon mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr EUR 563,00 (Vj. TEUR 1)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 749.900,85 1.087
4.966.697,60 5.660
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 13.916,14 20
10.844.551,92 11.159

PASSIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400
II. Gewinnrücklagen 102.258,38 102
III. Gewinnvortrag 7.805.794,72 7.834
IV. Jahresfehlbetrag -110.655,06 -28
8.197.398,04 8.308
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.052.936,21 2.080
C. VERBINDLICHKEITEN 594.217,67 771
- davon aus Steuern: EUR 21.906,38 (Vj. TEUR 49 )
10.844.551,92 11.159

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

der KARCOMA - Armaturen GmbH, Sindelfingen

2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. - 4. ROHERGEBNIS 5.387.597,02 6.006
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.945.075,97 3.408
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 594.799,48 663
- davon für Altersversorgung EUR 9.850,48 (Vj. TEUR 64)
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 325.994,16 289
7. Sonstige Aufwendungen 1.650.347,86 1.578
5.516.217,47 5.938
-128.620,45 68
8. Erträge aus Beteiligungen 8.750,00 9
9. Erträge aus anderern Wertpapieren 0,00 0
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 58.119,77 21
11.Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 0
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 51.277,91 90
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 10.566,37 (Vj. TEUR 12)
15.591,86 -60
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -113.028,59 8
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.720,28 34
15. Ergebnis nach Steuern -109.308,31 -26
16. Sonstige Steuern 1.346,75 2
17. JAHRESFEHLBETRAG -110.655,06 -28

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

der KARCOMA-Armaturen GmbH

Sindelfingen

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Die Zugänge an beweglichen Anlagegegenständen wurden ab dem Berichtsjahr 1991 ausschließlich linear abgeschrieben; auf Altbestände wurde z. T. noch degressiv abgeschrieben. Auf die Zugänge ab dem Jahr 1994 wurde ausschließlich degressiv abgeschrieben.

Im Berichtsjahr wurde von dem Wahlrecht gem. § 6 Abs. 2 EStG der Sofortabschreibung für Geringwertige Wirtschaftsgüter Gebrauch gemacht.

2. Die Vorräte sind ausgehend von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

3. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Erkennbaren Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Auf die anderen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung wegen des allgemeinen Kreditrisikos gebildet.

4. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.492.699,28 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

5. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Forderungen sind mit dem Nennwert angesetzt.

6. Die Pensionsrückstellungen sind mit dem Teilwert nach § 6a EStG angesetzt. Dabei wurde von einem Zinssatz von 1,74 % ausgegangen. Von dem passivierten Betrag entfallen EUR 2.386.189,00 auf Geschäftsführer.

Der ausschüttungsgesperrte Betrag beträgt EUR 26.621,00.

Die Pensionsrückstellung wird mit dem verpfändeten Deckungsvermögen in Form von Wertpapieranlagen, Beteiligungen und Bankguthaben saldiert.

7. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag angesetzt.

8. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten mit eine Laufzeit bis zu einem Jahr betragen EUR 276.695,55 (Vj. TEIR 558,5).

II. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungskursumrechnung in Höhe von EUR 425,47 (Vj. TEUR 2) enthalten.

III. Sonstige Angaben

1. Beschäftigtenzahl

Die durchschnittliche Beschäftigungszahl 2023 gem. § 285 Nr. 7 HGB betrug 58 Personen (Vj. 57 Personen). Davon waren 16 Personen Angestellte und 41 Personen Arbeiter.

Zum Jahresende setzt sich der Personalbestand wie folgt zusammen:

Angestellte (Vollzeit/Teilzeit) 19 Personen
Lohnempfänger (Vollzeit/ Teilzeit) 33 Personen
Geschäftsführer 1 Person
Auszubildende 3 Personen
Gesamt 56 Personen

2. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und Auswirkungen auf die Bilanzierung und Bewertung zum Stichtag 31.12.2023 haben, waren nicht zu verzeichnen.

3. Finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Miet- und Leasingverpflichtungen Jahresbetrag: EUR 476.480,26

4. Geschäftsführung

Boyle, Stephen Jeffrey

Auf die Angabe des Geschäftsführergehalts und der Rentenbezüge eines ehemaligen Geschäftsführer wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5. Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns

Die Geschäftsführung schlägt vor, vom Jahresergebnis 2023 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Sindelfingen, den 14. Juni 2024

KARCOMA-Armaturen GmbH
Sindelfingen

Geschäftsführung

Stephen Jeffrey Boyle

ANLAGEPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2023

Posten des Anlagevermögens Anschaffungs-/ Herstellungskosten Zugänge Umgliederung (U) Abgänge kumulierte Abschreibungen
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 265.486,30 0,00 0,00 177.495,30
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.495.607,22 598.311,94 0,00 3.474.040,16
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.095.631,41 13.186,22 0,00 1.916.067,63
3. Geleistete Anzahlungen 11.550,00 23.100,00 0,00 0,00
7.602.788,63 634.598,16 0,00 5.390.107,79
III. Finanzanlagen 2.852.329,72 112.438,46 46.100,00 0,00
davon Beteiligungen 7.350,00 0,00 0,00 0,00
Posten des Anlagevermögens Restbuchwert 31.12.2023 Restbuchwert 31.12.2022 Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 87.991,00 123.593,00 35.602,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.619.879,00 2.265.106,00 243.538,94
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 192.750,00 226.417,00 46.853,22
3. Geleistete Anzahlungen 34.650,00 11.550,00 0,00
2.847.279,00 2.503.073,00 290.392,16
III. Finanzanlagen 2.928.668,18 2.852.329,72 0,00
davon Beteiligungen 7.350,00 7.350,00 0,00

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Karcoma-Armaturen GmbH zeichnet sich durch die Entwicklung und Serienproduktion von kundenspezifischen, hybriden Baugruppen und Modulen aus. Unser Produktportfolio beinhaltet unter anderem Filter, Armaturen und Ventile, ergänzt durch eine Vielzahl von Komponenten wie Gehäuse, Tanks, Schläuche, Kupplungen, Verbindungselemente und weitere anliegende Bauteile. Diese Produkte werden entweder als Einzelbaugruppen oder als umfassende, modular aufgebaute Einheiten angeboten, die nicht nur in der Automobil-, Nutzgeräte- und Nutzfahrzeugindustrie, sondern auch in weiteren technologisch anspruchsvollen Branchen Anwendung finden. Ein strenges Qualitätsmanagement gewährleistet dabei einen durchgängig hohen Qualitätsstandard unserer Produkte, um den vielfältigen Anforderungen unserer internationalen Kunden gerecht zu werden.

2. Forschung und Entwicklung

Aktivitäten im Bereich der Forschung waren nicht zu verzeichnen. Die Entwicklungsarbeiten fokussierten sich auf kundenspezifische Projekte, die im Rahmen von Auftragsprojekten durchgeführt wurden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 stellte sich die Karcoma-Armaturen GmbH erfolgreich den Nachwirkungen der Corona-Pandemie sowie den anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, insbesondere im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen wie hoher Inflation und anhaltenden Engpässen in den Lieferketten blieb unsere Produktion dank einer konsequenten Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse und gezielten Effizienzprogrammen durchgehend stabil. Die frühzeitige Identifikation von Marktveränderungen und eine vorausschauende, risikoarme Steuerung trugen maßgeblich dazu bei, unsere Leistungsfähigkeit zu sichern und die Kundenbelieferung ohne Unterbrechung sicherzustellen.

2. Geschäftsverlauf

2023 ergab sich in der Jahresbetrachtung ein Umsatzrückgang von 18,41%,

Das Finanzergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um 76 T€ gefallen, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist um 120,6T€ auf -113 T€ gesunken.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft.

a. Ertragslage

Im dritten Quartal 2023 erhielten wir von mehreren Kunden kurzfristige Auftragsstopps. Begründet wurden diese mit dem gezielten Abbau zuvor stark ausgeweiteter Sicherheitsbestände, die im Zuge der Corona-Pandemie sowie des Russland-Ukraine-Konflikts aufgebaut worden waren. Seit August 2023 verzeichnen wir dadurch einen deutlichen Rückgang im Auftragseingang. Nach Mitteilung unserer Kunden ist mit einer Wiederaufnahme der Abrufe frühestens im zweiten Quartal 2024 zu rechnen.

Parallel dazu haben wir während der umsatzstarken Pandemiejahre umfassend in unseren Maschinen- und Anlagenpark sowie in den Personalaufbau investiert. Diese strategischen Erweiterungen führten ab dem zweiten Halbjahr 2023 zu deutlichen Überkapazitäten. Infolge der plötzlichen Nachfrageeinbrüche konnte der ursprünglich geplante Gewinn nicht realisiert werden - stattdessen musste ein erheblicher Verlust verzeichnet werden. Der Rohertrag verringerte sich um -11,8%.

b. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist trotz der negativen Ertragslage sehr stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1,0% der Bilanzsumme.

Die Finanzstruktur ist nach wie vor durch einen hohen Eigenkapitalanteil geprägt. Das Anlage- und Vorratsvermögen sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden fast ausschließlich durch Eigenmittel gedeckt.

Die Liquidität des Unternehmens ist nach wie vor als sehr gut zu bezeichnen.

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr unwesentlich verändert. Die Eigenkapitalquote beträgt 69,2% der Bilanzsumme. Die Bilanzsumme ist zum 31. Dezember 2023 um 315T€ auf 11.844T€ gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag gefallen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrentabilität, Eigenkapitalquote und Umsatz pro Mitarbeiter heran.

Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr geringer. Der Umsatz pro Mitarbeiter ist ebenfalls gesunken. Diese Kennzahlen zeigen einen leichten Rückgang.

Unsere wirtschaftliche Lage kann jedoch insgesamt immer noch als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 bleibt der wirtschaftliche Ausblick von Unsicherheit und Zurückhaltung geprägt. Trotz einer gewissen Stabilisierung der Energiepreise und teilweise verbesserter Lieferkettenbedingungen hat sich das Wachstumstempo der deutschen Wirtschaft spürbar verlangsamt. Die konjunkturelle Erholung ist bislang schwach ausgeprägt, die Industrieproduktion bleibt unter Druck - insbesondere durch eine gedämpfte Auslandsnachfrage und weiterhin hohe Kostenbelastungen.

Der private Konsum leidet nach wie vor unter der eingeschränkten Kaufkraft vieler Haushalte, die durch gestiegene Lebenshaltungskosten und eine weiterhin erhöhte Inflation beeinträchtigt wird. Auch wenn erste Zinssenkungssignale der Europäischen Zentralbank positive Impulse erwarten lassen, bleibt die Investitionsneigung in vielen Branchen verhalten.

Für die Industrie - insbesondere für mittelständische Zulieferer - erweist sich der notwendige Transformationsdruck als große Herausforderung. Die Investitionen in Digitalisierung, Nachhaltigkeit und alternative Antriebstechnologien erfordern langfristige Strategien, während kurzfristig Liquidität und Auslastungssicherung im Vordergrund stehen.

Die geopolitische Gesamtlage - inklusive der weiterhin angespannten Lage in Osteuropa, schwelender Handelskonflikte und potenzieller Risiken im Nahen Osten - sorgt für zusätzliche Unsicherheiten im globalen Marktumfeld.

Währungsvolatilitäten, instabile Rohstoffmärkte und mögliche protektionistische Tendenzen stellen weitere Risikofaktoren dar.

Vor diesem Hintergrund ist für das Jahr 2024 von einer verhaltenen wirtschaftlichen Entwicklung auszugehen. Zwar bestehen vereinzelt Chancen auf eine moderate Stabilisierung ab der zweiten Jahreshälfte, insgesamt bleibt das gesamtwirtschaftliche Umfeld jedoch herausfordernd und volatil.

1. Risikobericht

a. Branchenspezifische Risiken

Die Erholung der globalen Automobilmärkte verläuft weiterhin schleppend und ist von hoher Unsicherheit geprägt. Lieferkettenprobleme, regulatorische Umbrüche und anhaltende Kostensteigerungen belasten die Branche zunehmend. Verzögert sich die Markterholung weiter, sind negative Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis nicht auszuschließen. In der Nutzgerätebranche zeigt sich weiterhin eine solide Nachfrage. Politische Rahmenbedingungen, insbesondere die gezielte Förderung von akkubetriebenen Geräten und der zunehmende regulatorische Druck auf Verbrennungstechnologien, könnten etablierte Geschäftsmodelle langfristig verändern. Unternehmen der Zulieferindustrie müssen sich auf weitergehende strukturelle Anpassungen einstellen.

b. Finanzwirtschaftliche Risiken

Trotz eines wirtschaftlich angespannten Umfelds bestehen aktuell keine unmittelbaren finanzwirtschaftlichen Risiken. Die Karcoma-Armaturen GmbH verfügt über eine solide Eigenkapitalquote und eine stabile Liquiditätsbasis. Dennoch beobachten wir inflations- und zinspolitisch bedingte Marktschwankungen sehr genau, um gegebenenfalls frühzeitig gegensteuern zu können.

2. Chancenbericht

Neben dem Ziel, in bestehenden Märkten weiterhin zu wachsen, indem die Marktanteile bereits bestehender Produkte durch Marktbearbeitung erhöht werden, besteht die Intention, im Rahmen einer Strategieentwicklung in neue Marktsegmente vorzudringen.

Dem Wettbewerb begegnen wir, indem wir unsere Prozesse kontinuierlich verbessern, unser Prozess-Know-how ständig erweitern und unsere Strukturen mit eng verknüpften Geschäftsprozessen straff organisieren.

3. Gesamtaussage

Dank unserer starken Eigenkapitalausstattung und Liquiditätsreserven ist Karcoma robust aufgestellt, um auch herausfordernde Zeiten zu meistern. Wir haben bewiesen, dass wir in der Lage sind, globale Krisen wie die Corona-Pandemie und die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine zu navigieren. Mit unseren verfügbaren Ressourcen setzen wir weiterhin auf die Entwicklung und Bereitstellung herausragender Produkte und kundenspezifische Lösungen. Unser Ziel bleibt es, unser Geschäft zukunftsorientiert und nachhaltig auszurichten, während wir gleichzeitig Risiken aktiv managen und unsere Lieferfähigkeit sichern.

IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Finanzportfolio der Gesellschaft umfasst primär Wertpapiere, ausstehende Forderungen, finanzielle Verpflichtungen, Kredite sowie Bankguthaben. Aufgrund eines zahlungskräftigen Kundenkreises sind Ausfälle bei Forderungen minimal und durch langfristige Kundenbeziehungen weiter abgesichert. Zahlungsvereinbarungen mit Lieferanten und Serviceanbietern werden stets befolgt. Investitionsausgaben werden durch flüssige Mittel und Finanzierungsleasing gedeckt. Das Finanz- und Risikomanagement zielt darauf ab, den Unternehmenserfolg finanziell abzusichern und Leistungsstärke sowie Effizienz zu bewerten, wobei eine vorsichtige Finanzrisikostrategie verfolgt wird. Risiken werden durch Gesamtanalyse und Einzelbewertungen erfasst.

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Sindelfingen, 14.06.2024

Karcoma-Armaturen GmbH

Stephen Boyle, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Für die Veröffentlichung wurden gem. § 276, § 327 HGB zutreffende Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KARCOMA - Armaturen GmbH, Sindelfingen

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der KARCOMA - Armaturen GmbH, Sindelfingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der KARCOMA - Armaturen GmbH, Sindelfingen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zu 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts wurde in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von diesem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufsplichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung des Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegen-stehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung wird pflichtgemäßes Ermessen ausgeübt und eine kritische Grundhaltung bewahrt. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zum Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum dieses Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben der gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörterte mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."

 

Frickenhausen, den 30. Oktober 2024

Dipl. Kfm. Alexander Baur, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschlüsse zum Jahresabschluss 2023

In der Gesellschafterversammlung wurden u. a. folgende Beschlüsse gefasst:

1.

Der Jahresabschluss 2023 weist einen Jahresfehlbetrag von EUR 110.655,06 und eine Bilanzsumme von EUR 10.844.551,92. Die Gesellschafter genehmigen einstimmig den von der Geschäftsführung vorgelegten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 01.01.2023 - 31.12.2023 und stellen diesen hiermit fest.

2.

Die Gesellschafter beschließen einstimmig, das Jahresergebnis 2023 soll zusammen mit dem Gewinnvortrag als Bilanzgewinn in Höhe von insgesamt EUR 7.695.139,66 auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Sindelfingen, den 16. Dezember 2024

Für die Richtigkeit der auszugsweisen Wiedergabe aus dem Gesellschafterversammlungsprotokoll

Stephen Jeffrey Boyle, Geschäftsführer

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