Processing and finishing of plastic products
RIA-Polymers GmbH
Schwarzwaldring 2, 78658 Zimmern ob Rottweil, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Timo Schuler since 9/10/2014 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (2)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
RIA-Polymers GmbHZimmern ob RottweilJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die RIA-Polymers GmbH ist im Bereich der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Compounds für technische Thermoplaste und Hochleistungskunststoffe tätig sowie in deren Veredelung mit Füll- und Verstärkungsstoffen, Flammschutzmitteln, Verarbeitungshilfen, Farbmitteln und Eigenschaftsmodifikatoren, ebenso wie in der Realisierung von Kunststoffrecycling und Wiederverwertung sowie in der Forschung auf vorgenannten Gebieten. Forschung und Entwicklung Die RIA-Polymers GmbH tätigt in branchenüblichem Umfang Forschungs- und Entwicklungsleistungen in den vorstehend genannten Gebieten zur Entwicklung neuer Produkte und zur Weiterentwicklung bestehender Produkte. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen, branchenbezogenen Rahmenbedingungen waren im Wirtschaftsjahr 2023 weiterhin herausfordernd und von Unsicherheiten geprägt. Die deutsche Wirtschaft verzeichnete einen leichten Rückgang des Bruttoinlandproduktes um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung war geprägt von anhaltend hohen Energiepreisen, die insbesondere energieintensive Branchen belastete. Die Weltweite Chemieproduktion stieg um 1,7%, jedoch mit starken regionalen Unterschieden. Während China einen Zuwachs von 7,5% verzeichnete, sank die Produktion im Rest der Welt um 3,9%. Durch die starke Verknüpfung der Compound-Industrie mit der Chemiebranche, bedeuteten diese Rahmenbedingungen sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Die gestiegenen Energiepreise erhöhten die Produktionskosten, während die schwächelnde Inlandsnachfrage den Absatz erschwerte. Gleichzeitig boten Investitionen in innovative und nachhaltige Produktionsmethoden Potenzial für Wettbewerbsvorteile. Die zunehmende Nachfrage nach hochwertigen Kunststoffen und Spezialcompounds, insbesondere in der Automobil- und Elektronikindustrie, eröffnete zusätzliche Marktchancen. Im Jahr 2023 betrug die durchschnittliche Inflationsrate 5,9%. Die Haupttreiber dieser Inflation waren gestiegene Energiepreise und anhaltenden Lieferkettenprobleme. Zusammenfassend war das Jahr 2023 für die Compound-Industrie von einem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld geprägt. Dennoch konnten durch gezielte Investitionen und die Erschließung neuer Märkte positive Impulse gesetzt werden. Geschäftsverlauf Unser Unternehmen kann trotz der vorherrschenden, erschwerten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Neue Produktentwicklungen und die Weiterentwicklung bestehender Produkte haben es uns ermöglicht, selbst in diesen Krisenzeiten weitere Kundenkreise und Branchen zu erschließen sowie bestehende Kundenbeziehungen auszubauen und zu festigen. Die für das Wirtschaftsjahr 2023 gesteckten Ziele und Planungen wurden erreicht. Lage des Unternehmens Unser Unternehmen weist eine stabile und sichere Vermögens- und Finanzlage aus. Das Verhältnis zwischen lang- und kurzfristig gebundenem Vermögen hat sich im laufenden Geschäftsjahr dahingehend verändert, dass der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens an der Bilanzsumme von 4,7 % im Vorjahr auf 8,5 % nahezu verdoppelt ist, während sich der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme im gleichen Zeitraum von 94,6 % um 4,0 Prozentpunkte auf 90,6 % verringert hat. Die Rechnungsabgrenzungsposten haben sich von 0,7 % an der Bilanzsumme im Vorjahr auf 0,8 % marginal erhöht. Die Struktur des langfristig gebundenen Vermögens hat sich im Geschäftsjahr dahingehend verändert, dass sich der Anteil des Sachanlagevermögens an der Bilanzsumme von 4,1 % auf 8,21 % verdoppelt hat. Der Anteil des immateriellen Sachanlagevermögens hat sich in der gleichen Zeit von 0,7 % auf 0,3 % vermindert. Die Struktur des kurzfristig gebundenen Vermögens hat sich dahingehend verändert, dass sich die Vorräte gegenüber dem Vorjahr um T€ 615 vermindert haben, während sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände um 42,85 % verringert hingegen die liquiden Mittel um 10,90 % erhöht haben. Die Finanzlage des Unternehmens ist gut. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Die offenen Forderungen unserer Kunden werden im Wesentlichen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele bezahlt. Die Eigenkapitalquote liegt mit 89,4 % erneut über dem Niveau des Vorjahres. Das Fremdkapital der Gesellschaft besteht fast ausschließlich aus kurzfristigen Rückstellungen und kurzfristigen Verbindlichkeiten. Diese machen 3,0 % bzw. 7,45 % der Bilanzsumme aus. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr haben sich sowohl die kurzfristigen Rückstellungen um T€ 422 als auch die kurzfristigen Verbindlichkeiten um T€ 512 gegenüber dem Vorjahr vermindert. Das langfristig gebundene Vermögen des Unternehmens ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten können mit den vorhandenen liquiden Mitteln und der Liquidität aus den Forderungen bzw. dem Vorratsvermögen bedient werden. Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Trotz erhöhter Personalkosten (+ 8,83 %) und nahezu gleichbleibender Abschreibungen (+ 0,57 %) sorgten vor allem die geringeren Materialaufwendungen (- 11,8 %) für ein Betriebsergebnis das um 730 T€ höher ist als das Vorjahresergebnis. Hinzu kommt ein positives Finanzergebnis ( T€ 32), entsprechend höhere Steueraufwendungen (+ 16,0 %) und ein um 108,6 % gestiegener Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr. Finanzielle Leistungsindikatoren Die für unser Unternehmen wichtigen finanziellen Leistungsindikatoren stellen die Umsatzrendite und der Cashflow dar. Die Umsatzrendite hat sich im abgelaufenen Wirtschaftsjahr nahezu verdoppelt, während der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr um 175% angestiegen ist. Die Umsatzrendite bestimmt sich aus dem Verhältnis des EBIT zu den Umsatzerlösen. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Grundsätzliche Änderungen in der Ausrichtung und Geschäftspolitik des Unternehmens sind nicht geplant. Wir rechnen für das Jahr 2024 mit einer insgesamt leicht besseren jedoch weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Entwicklung, sehen unser Unternehmen aber als gut aufgestellt. Für Deutschland wird für das Jahr 2024 lediglich ein leichter Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert. Im 1. Quartal 2024 beispielsweise ist das Bruttoinlandsprodukt preis-, saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem 4. Quartal 2023 um 0,2 % gestiegen. Somit zeigt bereits das erste Quartal 2024 eine Erholung auf, wenn auch nur sehr gering und noch nicht abschätzbar für den weiteren Jahresverlauf. Die teils angespannten Materialversorgung dürfte sich weiter stabilisieren, wenngleich teilweise weiterhin mit längeren Lieferzeiten gerechnet werden muss. Die Materialpreise zeigen Anzeichen eines Stillstandes, jedoch bleibt das Preisniveau im Vergleich zu Vorkrisenjahren erhöht. Die anhaltende Inflation und hohe Energiepreise, insbesondere im industriellen Strom- und Gasbezug belasten die Kalkulation weiterhin spürbar und schaffen weiterhin ein anspruchsvolles Marktumfeld. Wir erwarten nach derzeitigem Stand eine gleichbleibende Ergebnisentwicklung sowie eine konstante Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren. Die konkreten Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2024 sind aktuell allerdings noch nicht hinreichend verlässlich prognostizierbar. Die Gesamtleistung bewegt sich derzeit ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahres. IV. Chancen- und Risikobericht Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Im Geschäftsjahr 2023 sowie mit Blick auf das Jahr 2024 sieht sich das Unternehmen einem komplexen makroökonomischen und geopolitischen Umfeld gegenüber, das verschiedene Risiken für die weitere Geschäftsentwicklung birgt. Ein zentrales Risiko besteht in der anhaltenden Unsicherheit im Euroraum, insbesondere im Hinblick auf die Stabilität einzelner Mitgliedsstaaten und mögliche Auswirkungen einer wieder aufflammenden Schuldenkrise. Die angespannte Haushaltslage in einigen Ländern sowie das anhaltend hohe Zinsniveau können wirtschaftliche Ungleichgewichte verschärfen und das Investitionsklima in Europa belasten. Darüber hinaus bergen weltweite Handelskonflikte - etwa zwischen den USA, China und der EU - erhebliche Risiken für die globale Lieferkette, die Exportmärkte und die Preisentwicklung zentraler Rohstoffe. Handelsbeschränkungen, Zölle oder politische Spannungen können den grenzüberschreitenden Warenverkehr beeinträchtigen und sich dämpfend auf die internationale Nachfrage auswirken. Das Unternehmen beobachtet diese Entwicklungen aufmerksam und passt seine Planungen sowie das Risikomanagement entsprechend an. Ziel ist es, durch Flexibilität, eine diversifizierte Kundenstruktur und vorausschauende Maßnahmen mögliche Auswirkungen frühzeitig zu erkennen und abzumildern. Das Unternehmen setzt beim Material- und Wareneinkauf auf zuverlässige und qualitätsbewusste Partner. Mit diesen Unternehmen bestehen in vielen Fällen langjährige, gute und vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen. Unser Unternehmen verfügt zudem über einen diversifizierten Kundenstamm aus verschiedensten Branchen (z. B. Fahrzeugtechnik, Feinwerktechnik, Maschinenbau, Medizintechnik, Sanitär, Kosmetik, etc.), so dass das Risiko wesentlicher Zahlungsausfälle als moderat eingestuft werden kann. Dem zunehmenden Konkurrenzdruck begegnet das Unternehmen mit einer breiten, sich ständig weiterentwickelnden Produktpalette, mit der Weiterentwicklung bestehender Produkte, mit kundenspezifischen Entwicklungen sowie mit hoher Qualität und Zuverlässigkeit. 2. Spezieller Risikobericht Im Kunststoffmarkt bestehen zusätzliche Risiken, die sich unmittelbar auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens auswirken können. Insbesondere die hohe Abhängigkeit von petrochemischen Rohstoffen macht die Branche anfällig für Preisschwankungen bei Öl und Gas. Politische Konflikte in Förderregionen, globale Nachfrageveränderungen sowie umweltpolitische Regulierungen können die Verfügbarkeit und Kosten zentraler Vorprodukte (z. B. Polyethylen, Polypropylen) erheblich beeinflussen. Zudem steigt der Druck durch regulatorische Vorgaben im Bereich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Strengere EU-Vorgaben zur Verwendung von Recyclingmaterialien sowie mögliche Verbote oder Einschränkungen konventioneller Kunststoffe könnten bestehende Produktportfolios und Produktionsprozesse kurzfristig unter Anpassungsdruck setzen. Investitionen in Forschung und Entwicklung alternativer Materialien sowie Recyclingtechnologien werden damit zunehmend risikobehaftet, aber zugleich wettbewerbsentscheidend. Vor diesem Hintergrund schätzen wir die aktuelle Risikosituation derzeit als unverändert ein. Die Entwicklung der Compound- und Rohstoffpreise im Jahr 2024 lässt sich derzeit noch nicht belastbar vorhersagen. Wir rechnen jedoch erneut mit starken Schwankungen durch ein Zusammenspiel von Rohstoffkosten, Nachfrageentwicklungen und Importaktivitäten. Ein eindeutiger Trend zeichnet sich insbesondere aufgrund der vorstehend beschriebenen Risiken und Herausforderungen momentan noch nicht ab. Die Umsatzprognose scheint weiterhin positiv, allerdings ist mit einer weiter herausfordernden und vor allem schwankenden Entwicklung zu rechnen. Die Verfügbarkeit der Polymer-Rohstoffe, mit all den damit verbundenen Risiken, insbesondere auch höherer Einkaufspreise, werden die Ergebnisse in den kommenden Jahren beeinflussen. Weitere Risiken können sich insbesondere im personellen Bereich ergeben, da es zunehmend schwieriger wird, ausreichend Personal und gut ausgebildetes Personal zu finden, was Voraussetzung für ein weiter kontinuierliches Wachstum des Unternehmens ist. Chancenbericht Unser Unternehmen rechnet für das Jahr 2024 vor dem Hintergrund der aktuell bestehenden Risikolage mit einer unverändert herausfordernden Entwicklung jedoch weiterhin wie auch im Jahr 2023 leicht positiv. Dabei wird mit teils erheblichen Schwankungen sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite gerechnet. Dennoch gehen wir aufgrund der aktuell einigermaßen stabilen und gleichbleibenden, konjunkturellen Entwicklung im Jahr 2024 auch von einer weiterhin konstanten Umsatzentwicklung aus und sehen unser Unternehmen als gut aufgestellt. Die in den Vorjahren eingeleiteten Maßnahmen und Produktneuheiten haben sich gut entwickelt und zeigen Wirkung; die erweiterte Produktpalette und kundenspezifische Entwicklungen ermöglichen eine Ausweitung des Kundenkreises sowie Geschäftsanbahnungen in unterschiedlichsten Branchen. Unser Ziel, die Abhängigkeit von bestimmten Branchen zu minimieren, wird weiterverfolgt und umgesetzt. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund der vorstehend genannten Risiken und Chancen gehen wir von einem herausfordernden aber leicht verbessertem Jahr 2024 aus, mit teils erheblichen Schwankungen auf der Angebots- und Nachfrageseite, sowohl im Hinblick auf die Entwicklung der Preise als auch im Hinblick auf die Entwicklung der Mengen. Aktuell liegen sowohl der Material- bzw. Wareneinsatz als auch die Gesamtleistung noch im Wesentlichen auf dem Niveau des Vorjahres. Die hohe Inflationsrate, steigende Materialpreise und die steigenden Finanzierungskosten werden die weitere wirtschaftliche Entwicklung sowie erforderliche Investitionen deutlich beeinflussen und prägen. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung und Erholung hängen damit wie vorstehend beschrieben von verschiedenen Faktoren ab. Insbesondere die weltweiten politischen Entwicklungen wirken sich weiterhin auch auf die Versorgungssicherheit und die Energiekosten der Unternehmen aus, was bei uns als energieintensivem Unternehmen ein nicht zu unterschätzendes Risiko darstellt. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sowie der in den Vorjahren eingeleiteten Maßnahmen sehen wir unser Unternehmen gut aufgestellt bzw. keine Risiken, die den Bestand unseres Unternehmens gefährden. Die Gesamtleistung befindet sich derzeit leicht unter dem Niveau des Vorjahres. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen eingesetzten Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und liquide Mittel. Unser Unternehmen verfügt über einen diversifizierten und solventen Kundenstamm, mit teils langjährigen Geschäftsbeziehungen. Wesentliche Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme, da zudem ein konsequentes Debitorenmanagement verfolgt wird. Die vorhandene Kreditversicherung trägt ggf. zur Minimierung von Forderungsausfällen bei. Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich unser Unternehmen überwiegend aus Eigenmitteln und Lieferantenkrediten. Die Liquidität der Gesellschaft ist jederzeit gesichert und wird mit Hilfe eines Liquiditätsplans überwacht. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Zimmern o. R., 08.04.2025 Timo Schuler BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die RIA-Polymers GmbH hat ihren Sitz in Zimmern ob Rottweil. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 470845 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB). III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, mit Ausnahme der Verrechnung des Deckungsvermögens mit den Altersversorgungsverpflichtungen gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl linear als auch degressiv vorgenommen. Im Geschäftsjahr wurde für die der Produktion dienenden Vermögensgegenstände eine zusätzliche Abschreibung (25% des linearen Abschreibungssatzes) für die Nutzung im Zweischichtbetrieb angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 Satz 1 HGB aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB). Die niedrigeren beizulegenden Werte werden nach den Verhältnissen am Beschaffungs- und Absatzmarkt ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 284 Abs. 3 HGB). Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Latente Steuern
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB). Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wird verzichtet (§ 288 Abs. 2 HGB). In der Gewinn- und Verlustrechnung sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung aus der Anpassung an die durchgeführte Betriebsprüfung in Höhe von € 479.741,00 enthalten. VI. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB Die nicht in der Bilanz enthaltenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf jährlich T€ 2.757. Beschäftigte (Jahresdurchschnitt) Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 56 (Vorjahr: 52) Arbeitnehmer beschäftigt, davon alle als Angestellte. Der Geschäftsführer und die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch Herrn Timo Schuler, Diplom-Ingenieur. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.
Zimmern, 31. Oktober 2024 RIA-Polymers GmbH Timo Schuler sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die RIA-Polymers GmbH Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständig aufgestellten Jahresabschluss. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RIA-Polymers GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RIA-Polymers GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 16. Dezember 2024 DR.
NEUMANN UND PARTNER MBB
Gatz, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
News & Media Coverage
Latest news articles and media mentions
Insolvency Notices
Real-time check for insolvency notices from register courts
Current insolvency proceedings
Check if there are any insolvency proceedings for this company
Commercial Register Documents
Real-time document download from the commercial register
Organizations at this Address
Other companies registered at or near this business location
1 nearby organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
Commercial Register Documents
Real-time document download from the commercial register
Insolvency Notices
Real-time check for insolvency notices from register courts
Current insolvency proceedings
Check if there are any insolvency proceedings for this company