Master Data

Registry
Register court Kempten HRB 342
Previous
Leukert GmbH
Registered
3/21/1977
Industry
Manufacture of household articles of plasticsManufacture of plastic packing goodsAgents involved in the sale of hardware, ironmongery and plastic products n.e.c.
Purpose
industrielle Herstellung, Handel und Vertrieb von Gegenständen jeglicher Art aus Metallen und Kunststoffen sowie Gehäusen, Schirmungs-Systemen und Baugruppen aller Art; Erbringung von Ingenieur- und Entwicklungsleistungen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Martin Andreas Kroll
since 1/26/2026
Procura
Ulrich Karl Bach
since 7/9/2025
Managing Director
Manuel Forster
since 1/21/2025
Managing Director
Walter Hans Ebenhöh
since 10/2/2024
Procura
Jürgen Fochler
since 5/21/2024
Managing Director
Antje Wieser
since 2/19/2020
Procura
Procura

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Unimet Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Germany
€400,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

iwis e-tec GmbH

Kaufbeuren-Neugablonz

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

IWIS E-TEC GMBH, KAUFBEUREN-NEUGABLONZ

I. Grundlagen des Unternehmens

Die iwis e-tec GmbH (nachfolgend iwis e-tec) in Kaufbeuren-Neugablonz ist eine Tochtergesellschaft der iwis smart connect GmbH, die ihrerseits Teil der iwis Gruppe ist.

Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Werkzeugen sowie von Präzisions-, Stanz- und Biegeteilen. So haben wir uns insbesondere mit Produkten für die elektrische Mobilität (u. a. Stromschienen, Schirmungen) sowie die Antriebstechnik (Kontaktsysteme) am Markt positioniert.

Unsere Entwicklungen beschäftigen sich mit zahlreichen Neuerungen im Bereich Batteriekontaktierungen und Systemen für die Elektromobilität. Um für die Herausforderungen der nächsten Jahre gerüstet zu sein, werden die bestehenden Produkte weiterentwickelt und auf die Anforderungen des Marktes ausgelegt. Hier stehen Kombinationsmöglichkeiten der bestehenden Technologien und die Entwicklung von neuen Kontaktlösungen im Vordergrund. Ergänzend entwickeln wir Produkte mit Anwendungen in der Hochstromkontaktierung für die Elektromobilität.

II. Wirtschaftsbericht 2024

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft befand sich auch im Jahr 2024 weiterhin in der Rezession. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 0,2 % unter dem Vorjahresniveau.

Die deutsche Industrie befand sich im Geschäftsjahr 2024 in einer anhaltenden Schwächephase, die sich insbesondere durch rückläufige Produktionszahlen und sinkende Auftragseingänge bemerkbar machte. Besonders stark betroffen war die Automobilindustrie, die mit spürbaren Umsatzrückgängen konfrontiert war. Wesentliche Ursachen hierfür waren die schwächelnde Transformation hin zur Elektromobilität sowie der zunehmende Wettbewerbsdruck durch Anbieter aus China.

Für das Jahr 2024 musste die Produktion von Formen, Stanzwerkzeugen und Vorrichtungen wieder einen spürbaren Rückgang verzeichnen. Auf dem Inlandsmarkt vermisst die Branche belebende Impulse auf breiter Front. Das Auslandsgeschäft zeigte sich für die deutschen Werkzeugbauer ebenfalls schwach. Insgesamt blieben die Lieferungen von Stanzwerkzeugen, Formen und Vorrichtungen ins Ausland von Januar bis November rund 3 Prozent unter dem Vergleichswert aus dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

III. Geschäftsverlauf 2024

iwis e-tec konnte im Jahr 2024 den geplanten Umsatz nicht erreichen und verzeichnete Ende des Jahres einen Umsatzreduktion von 27 % von 37,7 Mio. EUR auf 27,7 Mio. EUR.

Die Branchenaufteilung der Umsatzerlöse 2024 stellt sich wie folgt dar:

Mobility (Automotive) 93,3 % (Vorjahr 79,3 %)
Industry (Industrieelektronik) 6,7 % (Vorjahr 10,5 %)
Green Energy 0,0 % (Vorjahr 10,2 %)

Die Verschiebung hin zu einem höheren Anteil im Bereich Mobility ist auf die Absatzschwäche im Segment Green Energy zurückzuführen.

Das Einkaufsvolumen belief sich im Jahr 2024 auf insgesamt 17,3 Mio. EUR (Vorjahr 24 Mio. EUR).

Die Umsatzrendite lag im Berichtsjahr bei -16,4 % (Vorjahr -3,4 %).

Zum Bilanzstichtag betrug der in SAP eingebuchte Auftragsbestand für Serienartikel rund 16 Mio. EUR.

Die Teilnahme an mehreren Fachmessen läuft gemeinsam mit der smart connect GmbH.

Zum Geschäftsjahresende waren im Unternehmen 99 (im Vorjahr 128) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. In der Zahl der Mitarbeiter sind keine Geschäftsführer und Auszubildende enthalten.

IV. Lage

1. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir insbesondere zwei wesentliche Kennzahlen heran: den Umsatz pro Mitarbeitenden sowie die Umsatzrendite. Bei der Ermittlung der Mitarbeiteranzahl bleiben Mitglieder der Geschäftsführung unberücksichtigt.

Im Geschäftsjahr 2024 betrug der Umsatz pro Mitarbeitenden 280 TEUR (im Vorjahr 294 TEUR).

Die Umsatzrendite wird auf Basis des Ergebnisses vor Steuern (EBT) im Verhältnis zu den Umsatzerlösen berechnet. Im Berichtsjahr lag diese bei -16,4 %(Vorjahr -3,4 %).

Die Entwicklung der Umsatzerlöse - als zentraler Einflussfaktor der Umsatzrendite - war im Geschäftsjahr rückläufig (vgl. Abschnitt 2 „Ertragslage“). Die wesentliche Ergebnisquelle stellen dabei die Produkte aus der Serienfertigung dar, die 84 % der gesamten Umsatzerlöse ausmachen (im Vorjahr 85 %). Die verbleibenden Umsätze entfallen auf den Werkzeug- und Musterbau sowie auf Konstruktionsleistungen.

2. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 27,7 Mio. EUR. Damit lag dieser sowohl deutlich unter dem Vorjahreswert von 37,7 Mio. EUR als auch unter der ursprünglichen Planung von 32,5 Mio. EUR.

Aufgrund des deutlichen Umsatzrückgangs lag der Materialeinsatz im Gesamtvergleich zum Vorjahr niedriger und belief sich auf 17,3 Mio. EUR (Vorjahr 24,0 Mio. EUR).

Der Rohgewinn sank von 13,7 Mio. EUR auf 9,7 Mio. EUR, was einer Verschlechterung der Rohmarge von 36,3 % auf 34,9 % entspricht. Die Verschlechterung ergibt sich durch höhere Bearbeitungspreise beim Rohband und in der Galvanik, die nicht vollumgänglich an Kunden weitergegeben werden konnten.

Der Personalaufwand reduzierte sich auf 6,7 Mio. EUR (Vorjahr 7,9 Mio. EUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 6,2 Mio. EUR und lagen damit über dem Vorjahreswert von 5,8 Mio. EUR. In diesen Aufwendungen sind Rückstellungen für geplante Sanierungsmaßnahmen enthalten.

Infolge des gesunkenen Rohgewinns und der im Verhältnis dazu geringeren Kostenreduktionen verschlechterte sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) deutlich auf - 4,5 Mio. EUR (Vorjahr -1,1 Mio. EUR). Die Umsatzrendite lag im Berichtsjahr bei -16,4 % (Vorjahr -3,4 %).

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme liegt mit 14,2 Mio. EUR deutlich unter dem Niveau des Vorjahres mit 19,9 Mio. EUR. Die Bestände im Bereich Roh- Hils- und Betriebsstoffe wurden erheblich gesenkt. Auch der Fertig- und Halbfertigteilebestand wurde verringert. Im Umlaufvermögen wurden sowohl die Forderungsbestände gegenüber externen als auch die Intercompany Forderungsbestände reduziert.

Zum Bilanzstichtag betrugen die Bankverbindlichkeiten 6,5 Mio. EUR nach 2,4 Mio. EUR im Vorjahr.

Dem entgegen wurden die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 3,5 Mio. EUR auf 2,0 Mio. EUR und die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 4,7 Mio. EUR auf 2,1 Mio. EUR reduziert.

Die Eigenkapitalquote beträgt 8,6 % und hat sich in Folge des schlechten Ergebnisses trotz der gesunkenen Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr (28,8 %) reduziert.

4. Finanzlage

Die Liquidität war durch die bestehenden Bankenfinanzierungen gewährleistet. Zum Stichtag bestanden nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von 2,6 Mio. EUR. Zusammen mit den eingeleiteten Kostensenkungs- und Einsparmaßnahmen, diversen Working Capital-Maßnahmen sowie Verkäufen von nicht mehr benötigtem Betriebsvermögen wird damit die Liquiditätsausstattung im neuen Geschäftsjahr gewährleistet.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen und Anlagen in Bau betrugen 636 TEUR in 2024.

V. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht

Die Entwicklung der Umsatzerlöse von Januar bis Mai 2025 verläuft wie geplant. Der Umsatz ist mit 11,1 Mio. € um 0,2 Mio. höher als budgetiert.

Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir aus heutiger Sicht keinen signifikanten Anstieg der Umsatzerlöse. Diese Einschätzung basiert im Wesentlichen auf einer anhaltend schwachen Marktlage, insbesondere im Bereich der Elektromobilität. Die erwartete Geschäftsentwicklung für 2025 wird daher weiterhin als angespannt beurteilt. Der prognostizierte Umsatz für 2025 liegt bei rund 27 Mio. EUR und entspricht damit dem Niveau des Vorjahres.

Im Rahmen umfassender Restrukturierungsmaßnahmen wird e-tec im Jahr 2025 eine Werkskonsolidierung sowie eine Fokussierung auf das Kerngeschäft vornehmen. Diese Maßnahmen sollen zu signifikanten Kosteneinsparungen führen. Zudem ist eine Reduktion des Personalbestands auf 77 Mitarbeitende vorgesehen.

Trotz dieser Maßnahmen erwarten wir für 2025 ein negatives Jahresergebnis in Höhe von ca. 2,5 Mio. EUR. Die Umsatzrendite wird entsprechend negativ sein.

Trotz der bestehenden gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten gehen wir - gestützt auf zahlreiche Neuprojekte, eine leichte Erholung im Bereich Elektromobilität sowie eine deutliche Produktivitätssteigerung - davon aus, dass das Unternehmen ab dem Geschäftsjahr 2026 wieder in die Gewinnzone zurückkehren wird.

Die künftige Entwicklung wird daher insgesamt positiv eingeschätzt. Zwar ist erst im Jahr 2026 aus heutiger Sicht nicht mit einem signifikanten Umsatzwachstum zu rechnen, jedoch soll der Umsatz pro Mitarbeitenden bereits in 2025 im Vergleich zu 2024 deutlich auf 356 TEUR gesteigert werden.

Ein weiterer Fokus des Managements im Jahr 2025 liegt auf Investitionen in neue Produkte und Kunden. Das Investitionsverhalten wird dabei flexibel an die jeweiligen Marktgegebenheiten und Chancen angepasst.

2. Risikobericht

Das Risikoverständnis des Managements umfasst die Möglichkeit negativer Abweichungen von definierten Unternehmenszielen und Kennzahlen. Dies beinhaltet sowohl potenzielle Verluste als auch das Risiko, Chancen nicht nutzen zu können.

Einzelrisiken werden durch die zuständigen Fachabteilungen auf Konzernebene identifiziert, überwacht und - sofern erforderlich - abgesichert. Die zunehmende internationale Ausrichtung des Unternehmens dient der Diversifikation und Reduktion lokaler Risiken.

Die organisatorische Einbindung des Risikomanagements erfolgt über eine klar strukturierte Managementorganisation, ein integriertes Planungssystem sowie ein detailliertes Berichts- und Informationswesen.

Marktrisiken ergeben sich insbesondere aus der Transformation der Automobilindustrie. Der Bereich e-mobility zeigt im Jahr 2025 noch keine Erholung bei den Absatzzahlen und läuft sehr verhalten.

Beschaffungsrisiken ergeben sich derzeit durch die Preisentwicklung von Rohstoffen und Energie. Diese Preise können nicht vollständig an die Kunden weitergegen werden und müssen durch Produktivitätssteigerungen kompensiert werden. Auch in der Zusammenarbeit mit internen und externen Zulieferern bestehen Risiken, insbesondere durch volatile Rohstoffmärkte und hohe Energiepreise.

Risiken aus der Sanierungsvereinbarung: Im Dezember 2024 hat die Schwestergesellschaft iwis mechatronics GmbH & Co. KG Insolvenzantrag gestellt. Die daraus resultierenden Restriktionen und potenziellen Reputationsrisiken können sich auf die Geschäftstätigkeit und Finanzierungsmöglichkeiten der iwis e-tec GmbH auswirken. Es besteht eine eingeschränkte Verfügbarkeit von Fremdkapital sowie mögliche Zinsänderungsrisiken. Auf Basis der Sanierungsvereinbarungen vom 4. Juli 2025 mit den finanzierenden Banken der iwis-Gruppe gehen wir von einer gesicherten Finanzierung aus. Im Falle einer Planungsverfehlung wäre die Gesellschaft auf zusätzliche Finanzierungsmaßnahmen angewiesen, für die noch keine verbindlichen Finanzierungszusagen vorliegen.

Geopolitische Risiken, wie Handelskonflikte, Sanktionen oder politische Instabilität in Absatz- und Beschaffungsmärkten, stellen eine zunehmende Herausforderung dar. Sollten sich globale Einflussfaktoren weiterhin negativ entwickeln und die Konjunktur sich weiter abschwächen, könnte dies die wirtschaftliche Lage unserer Kunden sowie die Nachfrage nach unseren Produkten beeinträchtigen. Daraus könnten sich erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken ergeben.

Spezifische Haftungsrisiken und Schadensfälle sind versichert, wodurch deren finanzielle Auswirkungen auf Liquidität, Finanz- und Ertragslage begrenzt werden.

Das Risikomanagementsystem ist etabliert und wird aktiv gelebt. Maßnahmen- und Notfallpläne sind vorhanden und regelmäßig aktualisiert. Die konjunkturellen Unsicherheiten erfordern jedoch erhöhte Wachsamkeit und ein konsequentes, reaktionsschnelles Management.

3. Chancenbericht

Chancen werden als positive Abweichungen von geplanten Unternehmenszielen und Kennzahlen verstanden.

Dem Wettbewerbsdruck begegnet das Unternehmen durch kontinuierliche Innovationen und hohe Qualitätsstandards. Die enge Zusammenarbeit mit internen und externen Zulieferern stärkt die Wettbewerbsposition zusätzlich. Der Vertrieb fokussiert sich weiterhin auf technologisch anspruchsvolle Neuprodukte, um den Branchenmix im Unternehmen weiterzuentwickeln. Diese Strategie muss weiterhin verfolgt werden und bietet künftig vielfältige Wachstumschancen.

Die Konzentration auf technisch anspruchsvolle Volumenprodukte sowie die Spezialisierung auf Produkte mit einer Stanzkraft von über 80 Tonnen bis hin zu 400 Tonnen sollen die Marktposition nachhaltig stärken. Darin sieht das Unternehmen weiterhin erhebliches Wachstumspotenzial.

Zusätzliche Chancen ergeben sich durch die zunehmende Fokussierung unserer Kunden auf bevorzugte Lieferanten, was die Position der iwis e-tec GmbH stärken kann.

Neue strategische Handlungsfelder wurden identifiziert und werden in den kommenden Jahren systematisch erschlossen. Zur Bewältigung des anhaltenden Preisdrucks sollen durch Prozessoptimierungen in der Fertigung die Produktionskosten gesenkt und die Produktivität gesteigert werden. Dies eröffnet Potenziale für steigende Erträge.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den eingesetzten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Die iwis e-tec GmbH bewertet sämtliche Unternehmensrisiken im Rahmen eines stringenten Controllings. Abweichungen vom Plan werden systematisch analysiert und bewertet.

Das Bonitätsrisiko der Kunden wird durch ein straffes Debitorenmanagement engmaschig überwacht und als gering eingeschätzt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam es nur zu geringen Forderungsausfällen. Etwaige Ausfall- und Bonitätsrisiken wurden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Derivative Finanzinstrumente werden nicht zu Handels- oder Spekulationszwecken eingesetzt, sondern ausschließlich zur Absicherung des operativen Geschäfts.

Das Zinsrisiko wird als unwesentlich eingestuft, da überwiegend langfristige, zinsfixierte Darlehen abgeschlossen wurden.

Zur Absicherung der Liquidität werden regelmäßig rollierende Liquiditätspläne erstellt, die eine transparente Übersicht über Zahlungsströme ermöglichen. Bei erkennbaren Ausfallrisiken werden entsprechende Maßnahmen ergriffen.

 

Kaufbeuren-Neugablonz, 7. Juli 2025

gez. Ulrich Bach

gez. Jürgen Fochler

gez. Manuel Forster

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2024

IWIS E-TEC GMBH, KAUFBEUREN-NEUGABLONZ

AKTIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.502.585,29 4.041.249,23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 749,17 2.784,84
II. Sachanlagen 3.499.836,12 4.036.464,39
III. Finanzanlagen 2.000,00 2.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 10.650.954,39 15.861.505,58
I. Vorräte 7.271.462,83 9.655.530,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.379.173,59 5.712.073,09
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 317,97 493.901,69
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 47.225,16 35.004,32
14.200.764,84 19.937.759,13

PASSIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.223.562,81 5.742.537,40
I. Gezeichnetes Kapital 401.000,00 401.000,00
II. Kapitalrücklage 96.881,69 96.881,69
III. Gewinnrücklagen 600.000,00 600.000,00
IV. Gewinnvortrag 4.644.655,71 5.709.856,62
V. Jahresfehlbetrag -4.518.974,59 -1.065.200,91
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.425.417,00 1.688.552,38
C. VERBINDLICHKEITEN 11.551.785,03 12.506.669,35
- davon aus Steuern: EUR 110.989,95 (Vorjahr: EUR 116.619,37)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 873,79 (Vorjahr: EUR 0,00)
14.200.764,84 19.937.759,13

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

2024
EUR
2023
EUR
1. Rohergebnis 9.902.246,29 13.966.830,51
2. Personalaufwand -6.718.877,58 -7.867.561,99
a) Löhne und Gehälter -5.565.269,45 -6.560.762,13
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.153.608,13 -1.306.799,86
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.051.948,18 -1.106.365,22
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.150.908,74 -5.761.099,93
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -533.581,66 -475.712,49
- Verbundene Unternehmen / Gesellschafter: EUR 268.200,84 (Vorjahr: EUR 205.236,12)
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 34.590,28 179.203,21
7. Ergebnis nach Steuern -4.518.479,59 -1.064.705,91
8. Sonstige Steuern -495,00 -495,00
9. Jahresfehlbetrag -4.518.974,59 -1.065.200,91

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

IWIS E-TEC GMBH, KAUFBEUREN-NEUGABLONZ

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die iwis e-tec GmbH hat ihren Sitz in Kaufbeuren-Neugablonz und ist unter der Nummer HRB 342 in das Handelsregister beim Amtsgericht Kempten (Allgäu) eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Nach einem Jahresfehlbetrag im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 4.519, plant die Gesellschaft für das Folgejahr mit einem Fehlbetrag in Höhe von TEUR 2.441 und für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 661. Hierfür ist die Gesellschaft darauf angewiesen, dass sie die geplante Entwicklung der Umsatzerlöse bei gleichzeitiger Senkung der Personalaufwendungen realisieren kann. Ebenso geht die Gesellschaft von einer deutlichen Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in 2025 und 2026 aus. Da die Planung mit Unsicherheiten behaftet ist, ist die Gesellschaft zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit im Falle der Unterschreitung der Planungsprämissen auf die Ausschöpfung der bestehenden Kreditlinien angewiesen. Die zum Stichtag gewährten Kreditlinien belaufen sich auf TEUR 7.500. Im Falle einer Planungsverfehlung wäre die Gesellschaft auf zusätzliche Finanzierungsmaßnahmen angewiesen, für die noch keine verbindlichen Finanzierungszusagen vorliegen.

Die Geschäftsführung geht auf Basis der aktuellen Unternehmensplanung und eines positiven Sanierungsgutachtens der Struktur Management Partner GmbH vom 4. Juli 2025 von einem positiven Fortbestand des Unternehmens aus. Die Liquidität des Unternehmens ist durch eine Sanierungsvereinbarung mit den darlehensgewährenden Banken der iwis Gruppe vom 4. Juli 2025 bis zum 31. Dezember 2026 gewährleistet.

Die Bilanzierung erfolgte daher unter Annahme der Unternehmensfortführung.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu 3 Jahren linear abgeschrieben.

2. Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen. Dies sind im Wesentlichen:

Technische Anlagen und Maschinen 6 - 14 Jahre
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 8 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu netto EUR 250,00 werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten über netto EUR 250,00 und bis zu netto EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

4. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

6. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

7. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

8. Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

9. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

10. Fremdwährungsumrechnung

Die Umrechnung von Posten in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Unterjährige Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag der Vereinnahmung bzw. Zahlung umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2024
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 118.087,53 0,00 75.181,00 42.906,53
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 8.183.640,54 38.973,10 174.367,44 8.048.246,20
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.735.756,03 188.890,45 57.073,49 1.867.572,99
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 408.317,85 0,00 408.317,85
9.919.396,57 636.181,40 231.440,93 10.324.137,04
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 2.000,00 0,00 0,00 2.000,00
10.039.484,10 636.181,40 306.621,93 10.369.043,57
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2024
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 115.302,69 2.035,67 75.181,00 42.157,36
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 4.925.059,24 880.602,29 53.470,36 5.752.191,17
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 957.872,94 169.310,22 55.073,41 1.072.109,75
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.882.932,18 1.049.912,51 108.543,77 6.824.300,92
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
5.998.234,87 1.051.948,18 183.724,77 6.866.458,28
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2024
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 749,17 2.784,84
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 2.296.055,03 3.258.581,30
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 795.463,24 777.883,09
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 408.317,85 0,00
3.499.836,12 4.036.464,39
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 2.000,00 2.000,00
3.502.585,29 4.041.249,23

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 19 (Vj. TEUR 19).

Sämtliche übrige Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, ebenso im Vorjahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 22 (Vj. TEUR 1.505) betreffen vollständig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Es bestehen keine Forderungen gegen Gesellschafter. Im Vorjahr (TEUR 58) waren hier Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 58 enthalten.

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, setzen sich wie folgt zusammen:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
ab 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Kreditinstituten 5.735 770 0 6.505
Vorjahr (825) (1.611) (0) (2.436)
Leistungen 772 0 0 772
Vorjahr (1.777) (0) (0) (1.777)
Unternehmen 1.991 0 0 1.991
Vorjahr (3.472) (0) (0) (3.472)
gegenüber Gesellschaftern 2.107 0 0 2.107
Vorjahr (4.699) (0) (0) (4.699)
Sonstige 177 0 0 177
Vorjahr (123) (0) (0) (123)
10.782 770 0 11.552
Vorjahr (10.896) (1.611) (0) (12.507)

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 1.991) sind Verbindlichkeiten aus erhaltenen Darlehen in Höhe von TEUR 1.800 enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen aus Verbindlichkeiten aus erhaltenen Darlehen in Höhe von TEUR 2.000 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 107.

4. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB:

TEUR
Aus sonstigen Haftungsverhältnissen 8.000

In den obigen Haftungsverhältnissen ist eine Globallinie der UniCredit Bank AG, München, über EUR 4 Mio. enthalten. Für diese haften die iwis e-tec GmbH, die iwis smart connect GmbH, Rieden am Forggensee, die iwis SE & Co. KG, München, sowie zwei Schwestergesellschaften der Gesellschaft gesamtschuldnerisch. Weiterhin besteht eine Globallinie bei der VR-Bank, Augsburg, über EUR 4 Mio. Für diese haften die iwis e-tec GmbH und die iwis smart connect GmbH gesamtschuldnerisch. Ebenfalls gesamtschuldnerisch haften diese beiden Gesellschaften für einen Rahmenkredit der Sparkasse Allgäu, Kempten, in Höhe von insgesamt EUR 6 Mio.

Das Risiko einer Inanspruchnahme für die Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Mutter- bzw. Schwesterngesellschaften und der bestehenden Sanierungsvereinbarung mit den finanzierenden Banken der iwis Gruppe als gering eingeschätzt. Die Sanierungsvereinbarung enthält Klauseln zur Einhaltung bestimmter Finanzkennzahlen. Eine Nichteinhaltung dieser neu definierten Klauseln in der am 4. Juli 2025 abgeschlossenen Sanierungsvereinbarung der aktuellen deutschen Banken bzgl. Sanierung bis zum 31.12.2026 der gesamten iwis Gruppe wird von der Gesellschaft als gering eingeschätzt, da umfangreiche Aktionen für Restrukturierung vereinbart wurden, die der bestellte Berater nachhaltig und eng begleiten wird.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen wie folgt:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
ab 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Leasing 167 408 0 575
Miete und Pacht 235 589 0 824
402 997 0 1.399

Verpflichtungen aus einem Pachtvertrag bestehen gegenüber der Winklhofer Immobilien GmbH & Co. KG, Rieden am Forggensee.

6. Außerbilanzielle Geschäfte

Leasing Zweck Finanzierung des Fuhr-/Maschinenparks und der Betriebs- und Geschäftsausstattung
Risiken Zukünftige Zahlungsbelastungen
Vorteile Verteilung des Zahlungsstroms
Konsignationslagervereinbarungen Zweck Gewährleistung der Einhaltung von Lieferterminen und Verringerung der Frachtkosten sowie eigener Lagerkosten
Risiken Kapitalbindung durch verzögerten Eigentumsübergang
Vorteile Bindung des Kunden und feste Konditionen

7. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

IV. Angaben ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 101 (Vj. TEUR 11), IC Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 47, zu beantragende Energie- und Stromsteuern in Höhe von TEUR 28 und Erträge aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 15) enthalten.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Ausgangsfrachten in Höhe von TEUR 1.111 (Vj. TEUR 1.205), für Energiekosten in Höhe von TEUR 663 (Vj. TEUR 725), für Administrationsdienstleistungen in Höhe von TEUR 810 (Vj. TEUR 599), für Instandhaltung in Höhe von TEUR 468 (Vj. TEUR 692), für Gewährleistung in Höhe von TEUR 415 (Vj. TEUR 582), für Leasing in Höhe von TEUR 515 (Vj. TEUR 471), für Raumkosten in Höhe von TEUR 437 (Vj. TEUR 424), für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von TEUR 324 (Vj. TEUR 125), Einzelwertberichtigungen auf Forderungen TEUR 255 (Vj. TEUR 0), für Rechts- und Beratungskosten TEUR 201 (Vj. TEUR 59) und Fremdleistung Verwaltung + Vertrieb TEUR 221 (Vj. TEUR 105) enthalten.

3. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 534 (Vj. TEUR 476) entfallen TEUR 133 auf die iwis SE & Co. KG (Vj. TEUR 194) und TEUR 135 auf die Gesellschafterin iwis smart connect GmbH (Vj. TEUR 11).

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2024 durchschnittlich 104 Mitarbeiter, davon 36 Angestellte und 68 gewerbliche Mitarbeiter.

2. Gesellschaftsorgane

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Stephan Kurz, Geschäftsführer bis 21. Mai 2024

Herr Dr. Norbert Rehle, Geschäftsführer bis 21. Mai 2024

Herr Jürgen Fochler, Geschäftsführer ab 21. Mai 2024

Herr Holger Bodenstein, Geschäftsführer vom 21. Mai 2024 bis 12. August 2024

Herr Johannes Winklhofer, Geschäftsführer vom 12. August 2024 bis 21. Januar 2025

Von den oben genannten Geschäftsführern waren nur Herr Stephan Kurz und Herr Dr. Norbert Rehle bei der iwis e-tec angestellt. Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird daher von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3. Mutterunternehmen

Die iwis e-tec GmbH ist Tochterunternehmen der iwis smart connect GmbH, die von der Aufstellung eines Konzernabschlusses gemäß § 291 HGB befreit ist. Mutterunternehmen der iwis smart connect GmbH ist die iwis SE & Co. KG, in deren Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 die iwis e-tec GmbH einbezogen wurde. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die iwis SE & Co. KG wird im Handelsregister des Amtsgerichts München, HRA 89115, geführt.

4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Mit Gesellschafterbeschluss vom 7. Januar 2025 wurde Herr Manuel Forster als Geschäftsführer bestellt und am 21. Januar 2025 ins Handelsregister eingetragen.

Am 4. Juli 2025 wurde das Sanierungsgutachtens der Struktur Management Partner GmbH finalisiert. Die Liquidität des Unternehmens ist durch eine Sanierungsvereinbarung mit den darlehensgewährenden Banken der iwis Gruppe vom 4. Juli 2025 bis zum 31. Dezember 2026 gewährleistet.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag zum 31. Dezember 2024 in Höhe von EUR 4.518.974,59 mit dem Gewinnvortrag von EUR 4.644.655,71 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kaufbeuren-Neugablonz, den 7. Juli 2025

iwis e-tec GmbH

- Geschäftsführung -

Ulrich Bach

Jürgen Fochler

Manuel Forster

Angaben zur Festellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.07.2025 festgestellt.

Bescheinigung des unabhängigen Abschlussprüfers

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die iwis e-tec GmbH, Kaufbeuren-Neugablonz

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der iwis e-tec GmbH, Kaufbeuren-Neugablonz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der iwis e-tec GmbH, Kaufbeuren-Neugablonz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angabe zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Anhang, in der die gesetzlichen Verteter Folgendes beschreiben. Nach einem Jahresfehlbetrag im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von EUR 4,5 Mio. plant die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2,4 Mio. und für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Jahresüberschuss von EUR 0,7 Mio. Hierfür ist die Gesellschaft darauf angewiesen, dass sie die geplante Entwicklung der Umsatzerlöse bei gleichzeitiger Senkung der Personalaufwendungen realisieren kann. Ebenso geht die Gesellschaft von einer deutlichen Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in 2025 und 2026 aus. Da die Planung mit Unsicherheiten behaftet ist, ist die Gesellschaft zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit im Falle der Unterschreitung der Planungsprämissen auf die Ausschöpfung der bestehenden Kreditlinien angewiesen. Die zum Stichtag gewährten Kreditlinien belaufen sich auf EUR 7,5 Mio.. Im Falle einer Planungsverfehlung wäre die Gesellschaft auf zusätzliche Finanzierungsmaßnahmen angewiesen, für die noch keine verbindlichen Finanzierungszusagen vorliegen.

Wie oben dargelegt zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 11. Juli 2025

GKK PARTNERS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Streidl, Wirtschaftsprüfer

Frank Richter, Wirtschaftsprüfer

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