Activities of holding companies
iwis e-tec GmbH
Reifträgerweg 39, 87600 Kaufbeuren, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Martin Andreas Kroll since 1/26/2026 | Procura |
Ulrich Karl Bach since 7/9/2025 | Managing Director |
Manuel Forster since 1/21/2025 | Managing Director |
Walter Hans Ebenhöh since 10/2/2024 | Procura |
Jürgen Fochler since 5/21/2024 | Managing Director |
Antje Wieser since 2/19/2020 | Procura |
Marc-Michael Enzensperger since 12/10/2018 | Procura |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
iwis e-tec GmbHKaufbeuren-NeugablonzJahresabschluss zum 31. Dezember 2024LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024IWIS E-TEC GMBH, KAUFBEUREN-NEUGABLONZI. Grundlagen des Unternehmens Die iwis e-tec GmbH (nachfolgend iwis e-tec) in Kaufbeuren-Neugablonz ist eine Tochtergesellschaft der iwis smart connect GmbH, die ihrerseits Teil der iwis Gruppe ist. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Werkzeugen sowie von Präzisions-, Stanz- und Biegeteilen. So haben wir uns insbesondere mit Produkten für die elektrische Mobilität (u. a. Stromschienen, Schirmungen) sowie die Antriebstechnik (Kontaktsysteme) am Markt positioniert. Unsere Entwicklungen beschäftigen sich mit zahlreichen Neuerungen im Bereich Batteriekontaktierungen und Systemen für die Elektromobilität. Um für die Herausforderungen der nächsten Jahre gerüstet zu sein, werden die bestehenden Produkte weiterentwickelt und auf die Anforderungen des Marktes ausgelegt. Hier stehen Kombinationsmöglichkeiten der bestehenden Technologien und die Entwicklung von neuen Kontaktlösungen im Vordergrund. Ergänzend entwickeln wir Produkte mit Anwendungen in der Hochstromkontaktierung für die Elektromobilität. II. Wirtschaftsbericht 2024 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befand sich auch im Jahr 2024 weiterhin in der Rezession. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 0,2 % unter dem Vorjahresniveau. Die deutsche Industrie befand sich im Geschäftsjahr 2024 in einer anhaltenden Schwächephase, die sich insbesondere durch rückläufige Produktionszahlen und sinkende Auftragseingänge bemerkbar machte. Besonders stark betroffen war die Automobilindustrie, die mit spürbaren Umsatzrückgängen konfrontiert war. Wesentliche Ursachen hierfür waren die schwächelnde Transformation hin zur Elektromobilität sowie der zunehmende Wettbewerbsdruck durch Anbieter aus China. Für das Jahr 2024 musste die Produktion von Formen, Stanzwerkzeugen und Vorrichtungen wieder einen spürbaren Rückgang verzeichnen. Auf dem Inlandsmarkt vermisst die Branche belebende Impulse auf breiter Front. Das Auslandsgeschäft zeigte sich für die deutschen Werkzeugbauer ebenfalls schwach. Insgesamt blieben die Lieferungen von Stanzwerkzeugen, Formen und Vorrichtungen ins Ausland von Januar bis November rund 3 Prozent unter dem Vergleichswert aus dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. III. Geschäftsverlauf 2024 iwis e-tec konnte im Jahr 2024 den geplanten Umsatz nicht erreichen und verzeichnete Ende des Jahres einen Umsatzreduktion von 27 % von 37,7 Mio. EUR auf 27,7 Mio. EUR. Die Branchenaufteilung der Umsatzerlöse 2024 stellt sich wie folgt dar:
Die Verschiebung hin zu einem höheren Anteil im Bereich Mobility ist auf die Absatzschwäche im Segment Green Energy zurückzuführen. Das Einkaufsvolumen belief sich im Jahr 2024 auf insgesamt 17,3 Mio. EUR (Vorjahr 24 Mio. EUR). Die Umsatzrendite lag im Berichtsjahr bei -16,4 % (Vorjahr -3,4 %). Zum Bilanzstichtag betrug der in SAP eingebuchte Auftragsbestand für Serienartikel rund 16 Mio. EUR. Die Teilnahme an mehreren Fachmessen läuft gemeinsam mit der smart connect GmbH. Zum Geschäftsjahresende waren im Unternehmen 99 (im Vorjahr 128) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. In der Zahl der Mitarbeiter sind keine Geschäftsführer und Auszubildende enthalten. IV. Lage 1. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir insbesondere zwei wesentliche Kennzahlen heran: den Umsatz pro Mitarbeitenden sowie die Umsatzrendite. Bei der Ermittlung der Mitarbeiteranzahl bleiben Mitglieder der Geschäftsführung unberücksichtigt. Im Geschäftsjahr 2024 betrug der Umsatz pro Mitarbeitenden 280 TEUR (im Vorjahr 294 TEUR). Die Umsatzrendite wird auf Basis des Ergebnisses vor Steuern (EBT) im Verhältnis zu den Umsatzerlösen berechnet. Im Berichtsjahr lag diese bei -16,4 %(Vorjahr -3,4 %). Die Entwicklung der Umsatzerlöse - als zentraler Einflussfaktor der Umsatzrendite - war im Geschäftsjahr rückläufig (vgl. Abschnitt 2 „Ertragslage“). Die wesentliche Ergebnisquelle stellen dabei die Produkte aus der Serienfertigung dar, die 84 % der gesamten Umsatzerlöse ausmachen (im Vorjahr 85 %). Die verbleibenden Umsätze entfallen auf den Werkzeug- und Musterbau sowie auf Konstruktionsleistungen. 2. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 27,7 Mio. EUR. Damit lag dieser sowohl deutlich unter dem Vorjahreswert von 37,7 Mio. EUR als auch unter der ursprünglichen Planung von 32,5 Mio. EUR. Aufgrund des deutlichen Umsatzrückgangs lag der Materialeinsatz im Gesamtvergleich zum Vorjahr niedriger und belief sich auf 17,3 Mio. EUR (Vorjahr 24,0 Mio. EUR). Der Rohgewinn sank von 13,7 Mio. EUR auf 9,7 Mio. EUR, was einer Verschlechterung der Rohmarge von 36,3 % auf 34,9 % entspricht. Die Verschlechterung ergibt sich durch höhere Bearbeitungspreise beim Rohband und in der Galvanik, die nicht vollumgänglich an Kunden weitergegeben werden konnten. Der Personalaufwand reduzierte sich auf 6,7 Mio. EUR (Vorjahr 7,9 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 6,2 Mio. EUR und lagen damit über dem Vorjahreswert von 5,8 Mio. EUR. In diesen Aufwendungen sind Rückstellungen für geplante Sanierungsmaßnahmen enthalten. Infolge des gesunkenen Rohgewinns und der im Verhältnis dazu geringeren Kostenreduktionen verschlechterte sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) deutlich auf - 4,5 Mio. EUR (Vorjahr -1,1 Mio. EUR). Die Umsatzrendite lag im Berichtsjahr bei -16,4 % (Vorjahr -3,4 %). 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme liegt mit 14,2 Mio. EUR deutlich unter dem Niveau des Vorjahres mit 19,9 Mio. EUR. Die Bestände im Bereich Roh- Hils- und Betriebsstoffe wurden erheblich gesenkt. Auch der Fertig- und Halbfertigteilebestand wurde verringert. Im Umlaufvermögen wurden sowohl die Forderungsbestände gegenüber externen als auch die Intercompany Forderungsbestände reduziert. Zum Bilanzstichtag betrugen die Bankverbindlichkeiten 6,5 Mio. EUR nach 2,4 Mio. EUR im Vorjahr. Dem entgegen wurden die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 3,5 Mio. EUR auf 2,0 Mio. EUR und die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 4,7 Mio. EUR auf 2,1 Mio. EUR reduziert. Die Eigenkapitalquote beträgt 8,6 % und hat sich in Folge des schlechten Ergebnisses trotz der gesunkenen Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr (28,8 %) reduziert. 4. Finanzlage Die Liquidität war durch die bestehenden Bankenfinanzierungen gewährleistet. Zum Stichtag bestanden nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von 2,6 Mio. EUR. Zusammen mit den eingeleiteten Kostensenkungs- und Einsparmaßnahmen, diversen Working Capital-Maßnahmen sowie Verkäufen von nicht mehr benötigtem Betriebsvermögen wird damit die Liquiditätsausstattung im neuen Geschäftsjahr gewährleistet. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen und Anlagen in Bau betrugen 636 TEUR in 2024. V. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Prognosebericht Die Entwicklung der Umsatzerlöse von Januar bis Mai 2025 verläuft wie geplant. Der Umsatz ist mit 11,1 Mio. € um 0,2 Mio. höher als budgetiert. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir aus heutiger Sicht keinen signifikanten Anstieg der Umsatzerlöse. Diese Einschätzung basiert im Wesentlichen auf einer anhaltend schwachen Marktlage, insbesondere im Bereich der Elektromobilität. Die erwartete Geschäftsentwicklung für 2025 wird daher weiterhin als angespannt beurteilt. Der prognostizierte Umsatz für 2025 liegt bei rund 27 Mio. EUR und entspricht damit dem Niveau des Vorjahres. Im Rahmen umfassender Restrukturierungsmaßnahmen wird e-tec im Jahr 2025 eine Werkskonsolidierung sowie eine Fokussierung auf das Kerngeschäft vornehmen. Diese Maßnahmen sollen zu signifikanten Kosteneinsparungen führen. Zudem ist eine Reduktion des Personalbestands auf 77 Mitarbeitende vorgesehen. Trotz dieser Maßnahmen erwarten wir für 2025 ein negatives Jahresergebnis in Höhe von ca. 2,5 Mio. EUR. Die Umsatzrendite wird entsprechend negativ sein. Trotz der bestehenden gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten gehen wir - gestützt auf zahlreiche Neuprojekte, eine leichte Erholung im Bereich Elektromobilität sowie eine deutliche Produktivitätssteigerung - davon aus, dass das Unternehmen ab dem Geschäftsjahr 2026 wieder in die Gewinnzone zurückkehren wird. Die künftige Entwicklung wird daher insgesamt positiv eingeschätzt. Zwar ist erst im Jahr 2026 aus heutiger Sicht nicht mit einem signifikanten Umsatzwachstum zu rechnen, jedoch soll der Umsatz pro Mitarbeitenden bereits in 2025 im Vergleich zu 2024 deutlich auf 356 TEUR gesteigert werden. Ein weiterer Fokus des Managements im Jahr 2025 liegt auf Investitionen in neue Produkte und Kunden. Das Investitionsverhalten wird dabei flexibel an die jeweiligen Marktgegebenheiten und Chancen angepasst. 2. Risikobericht Das Risikoverständnis des Managements umfasst die Möglichkeit negativer Abweichungen von definierten Unternehmenszielen und Kennzahlen. Dies beinhaltet sowohl potenzielle Verluste als auch das Risiko, Chancen nicht nutzen zu können. Einzelrisiken werden durch die zuständigen Fachabteilungen auf Konzernebene identifiziert, überwacht und - sofern erforderlich - abgesichert. Die zunehmende internationale Ausrichtung des Unternehmens dient der Diversifikation und Reduktion lokaler Risiken. Die organisatorische Einbindung des Risikomanagements erfolgt über eine klar strukturierte Managementorganisation, ein integriertes Planungssystem sowie ein detailliertes Berichts- und Informationswesen.
Das Risikomanagementsystem ist etabliert und wird aktiv gelebt. Maßnahmen- und Notfallpläne sind vorhanden und regelmäßig aktualisiert. Die konjunkturellen Unsicherheiten erfordern jedoch erhöhte Wachsamkeit und ein konsequentes, reaktionsschnelles Management. 3. Chancenbericht Chancen werden als positive Abweichungen von geplanten Unternehmenszielen und Kennzahlen verstanden. Dem Wettbewerbsdruck begegnet das Unternehmen durch kontinuierliche Innovationen und hohe Qualitätsstandards. Die enge Zusammenarbeit mit internen und externen Zulieferern stärkt die Wettbewerbsposition zusätzlich. Der Vertrieb fokussiert sich weiterhin auf technologisch anspruchsvolle Neuprodukte, um den Branchenmix im Unternehmen weiterzuentwickeln. Diese Strategie muss weiterhin verfolgt werden und bietet künftig vielfältige Wachstumschancen. Die Konzentration auf technisch anspruchsvolle Volumenprodukte sowie die Spezialisierung auf Produkte mit einer Stanzkraft von über 80 Tonnen bis hin zu 400 Tonnen sollen die Marktposition nachhaltig stärken. Darin sieht das Unternehmen weiterhin erhebliches Wachstumspotenzial. Zusätzliche Chancen ergeben sich durch die zunehmende Fokussierung unserer Kunden auf bevorzugte Lieferanten, was die Position der iwis e-tec GmbH stärken kann. Neue strategische Handlungsfelder wurden identifiziert und werden in den kommenden Jahren systematisch erschlossen. Zur Bewältigung des anhaltenden Preisdrucks sollen durch Prozessoptimierungen in der Fertigung die Produktionskosten gesenkt und die Produktivität gesteigert werden. Dies eröffnet Potenziale für steigende Erträge. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den eingesetzten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Die iwis e-tec GmbH bewertet sämtliche Unternehmensrisiken im Rahmen eines stringenten Controllings. Abweichungen vom Plan werden systematisch analysiert und bewertet. Das Bonitätsrisiko der Kunden wird durch ein straffes Debitorenmanagement engmaschig überwacht und als gering eingeschätzt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam es nur zu geringen Forderungsausfällen. Etwaige Ausfall- und Bonitätsrisiken wurden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Derivative Finanzinstrumente werden nicht zu Handels- oder Spekulationszwecken eingesetzt, sondern ausschließlich zur Absicherung des operativen Geschäfts. Das Zinsrisiko wird als unwesentlich eingestuft, da überwiegend langfristige, zinsfixierte Darlehen abgeschlossen wurden. Zur Absicherung der Liquidität werden regelmäßig rollierende Liquiditätspläne erstellt, die eine transparente Übersicht über Zahlungsströme ermöglichen. Bei erkennbaren Ausfallrisiken werden entsprechende Maßnahmen ergriffen.
Kaufbeuren-Neugablonz, 7. Juli 2025 gez. Ulrich Bach gez. Jürgen Fochler gez. Manuel Forster BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2024IWIS E-TEC GMBH, KAUFBEUREN-NEUGABLONZAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024IWIS E-TEC GMBH, KAUFBEUREN-NEUGABLONZI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die iwis e-tec GmbH hat ihren Sitz in Kaufbeuren-Neugablonz und ist unter der Nummer HRB 342 in das Handelsregister beim Amtsgericht Kempten (Allgäu) eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Nach einem Jahresfehlbetrag im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 4.519, plant die Gesellschaft für das Folgejahr mit einem Fehlbetrag in Höhe von TEUR 2.441 und für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 661. Hierfür ist die Gesellschaft darauf angewiesen, dass sie die geplante Entwicklung der Umsatzerlöse bei gleichzeitiger Senkung der Personalaufwendungen realisieren kann. Ebenso geht die Gesellschaft von einer deutlichen Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in 2025 und 2026 aus. Da die Planung mit Unsicherheiten behaftet ist, ist die Gesellschaft zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit im Falle der Unterschreitung der Planungsprämissen auf die Ausschöpfung der bestehenden Kreditlinien angewiesen. Die zum Stichtag gewährten Kreditlinien belaufen sich auf TEUR 7.500. Im Falle einer Planungsverfehlung wäre die Gesellschaft auf zusätzliche Finanzierungsmaßnahmen angewiesen, für die noch keine verbindlichen Finanzierungszusagen vorliegen. Die Geschäftsführung geht auf Basis der aktuellen Unternehmensplanung und eines positiven Sanierungsgutachtens der Struktur Management Partner GmbH vom 4. Juli 2025 von einem positiven Fortbestand des Unternehmens aus. Die Liquidität des Unternehmens ist durch eine Sanierungsvereinbarung mit den darlehensgewährenden Banken der iwis Gruppe vom 4. Juli 2025 bis zum 31. Dezember 2026 gewährleistet. Die Bilanzierung erfolgte daher unter Annahme der Unternehmensfortführung. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu 3 Jahren linear abgeschrieben. 2. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen. Dies sind im Wesentlichen:
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu netto EUR 250,00 werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten über netto EUR 250,00 und bis zu netto EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. 3. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. 4. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet. 6. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt. 7. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 8. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. 9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 10. Fremdwährungsumrechnung Die Umrechnung von Posten in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Unterjährige Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag der Vereinnahmung bzw. Zahlung umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 19 (Vj. TEUR 19). Sämtliche übrige Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, ebenso im Vorjahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 22 (Vj. TEUR 1.505) betreffen vollständig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen keine Forderungen gegen Gesellschafter. Im Vorjahr (TEUR 58) waren hier Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 58 enthalten. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, setzen sich wie folgt zusammen:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 1.991) sind Verbindlichkeiten aus erhaltenen Darlehen in Höhe von TEUR 1.800 enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen aus Verbindlichkeiten aus erhaltenen Darlehen in Höhe von TEUR 2.000 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 107. 4. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB:
In den obigen Haftungsverhältnissen ist eine Globallinie der UniCredit Bank AG, München, über EUR 4 Mio. enthalten. Für diese haften die iwis e-tec GmbH, die iwis smart connect GmbH, Rieden am Forggensee, die iwis SE & Co. KG, München, sowie zwei Schwestergesellschaften der Gesellschaft gesamtschuldnerisch. Weiterhin besteht eine Globallinie bei der VR-Bank, Augsburg, über EUR 4 Mio. Für diese haften die iwis e-tec GmbH und die iwis smart connect GmbH gesamtschuldnerisch. Ebenfalls gesamtschuldnerisch haften diese beiden Gesellschaften für einen Rahmenkredit der Sparkasse Allgäu, Kempten, in Höhe von insgesamt EUR 6 Mio. Das Risiko einer Inanspruchnahme für die Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Mutter- bzw. Schwesterngesellschaften und der bestehenden Sanierungsvereinbarung mit den finanzierenden Banken der iwis Gruppe als gering eingeschätzt. Die Sanierungsvereinbarung enthält Klauseln zur Einhaltung bestimmter Finanzkennzahlen. Eine Nichteinhaltung dieser neu definierten Klauseln in der am 4. Juli 2025 abgeschlossenen Sanierungsvereinbarung der aktuellen deutschen Banken bzgl. Sanierung bis zum 31.12.2026 der gesamten iwis Gruppe wird von der Gesellschaft als gering eingeschätzt, da umfangreiche Aktionen für Restrukturierung vereinbart wurden, die der bestellte Berater nachhaltig und eng begleiten wird. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen wie folgt:
Verpflichtungen aus einem Pachtvertrag bestehen gegenüber der Winklhofer Immobilien GmbH & Co. KG, Rieden am Forggensee. 6. Außerbilanzielle Geschäfte
7. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. IV. Angaben ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 101 (Vj. TEUR 11), IC Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 47, zu beantragende Energie- und Stromsteuern in Höhe von TEUR 28 und Erträge aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 15) enthalten. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Ausgangsfrachten in Höhe von TEUR 1.111 (Vj. TEUR 1.205), für Energiekosten in Höhe von TEUR 663 (Vj. TEUR 725), für Administrationsdienstleistungen in Höhe von TEUR 810 (Vj. TEUR 599), für Instandhaltung in Höhe von TEUR 468 (Vj. TEUR 692), für Gewährleistung in Höhe von TEUR 415 (Vj. TEUR 582), für Leasing in Höhe von TEUR 515 (Vj. TEUR 471), für Raumkosten in Höhe von TEUR 437 (Vj. TEUR 424), für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von TEUR 324 (Vj. TEUR 125), Einzelwertberichtigungen auf Forderungen TEUR 255 (Vj. TEUR 0), für Rechts- und Beratungskosten TEUR 201 (Vj. TEUR 59) und Fremdleistung Verwaltung + Vertrieb TEUR 221 (Vj. TEUR 105) enthalten. 3. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 534 (Vj. TEUR 476) entfallen TEUR 133 auf die iwis SE & Co. KG (Vj. TEUR 194) und TEUR 135 auf die Gesellschafterin iwis smart connect GmbH (Vj. TEUR 11). V. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2024 durchschnittlich 104 Mitarbeiter, davon 36 Angestellte und 68 gewerbliche Mitarbeiter. 2. Gesellschaftsorgane Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt: Herr Stephan Kurz, Geschäftsführer bis 21. Mai 2024 Herr Dr. Norbert Rehle, Geschäftsführer bis 21. Mai 2024 Herr Jürgen Fochler, Geschäftsführer ab 21. Mai 2024 Herr Holger Bodenstein, Geschäftsführer vom 21. Mai 2024 bis 12. August 2024 Herr Johannes Winklhofer, Geschäftsführer vom 12. August 2024 bis 21. Januar 2025 Von den oben genannten Geschäftsführern waren nur Herr Stephan Kurz und Herr Dr. Norbert Rehle bei der iwis e-tec angestellt. Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird daher von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Mutterunternehmen Die iwis e-tec GmbH ist Tochterunternehmen der iwis smart connect GmbH, die von der Aufstellung eines Konzernabschlusses gemäß § 291 HGB befreit ist. Mutterunternehmen der iwis smart connect GmbH ist die iwis SE & Co. KG, in deren Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 die iwis e-tec GmbH einbezogen wurde. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die iwis SE & Co. KG wird im Handelsregister des Amtsgerichts München, HRA 89115, geführt. 4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Mit Gesellschafterbeschluss vom 7. Januar 2025 wurde Herr Manuel Forster als Geschäftsführer bestellt und am 21. Januar 2025 ins Handelsregister eingetragen. Am 4. Juli 2025 wurde das Sanierungsgutachtens der Struktur Management Partner GmbH finalisiert. Die Liquidität des Unternehmens ist durch eine Sanierungsvereinbarung mit den darlehensgewährenden Banken der iwis Gruppe vom 4. Juli 2025 bis zum 31. Dezember 2026 gewährleistet. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag zum 31. Dezember 2024 in Höhe von EUR 4.518.974,59 mit dem Gewinnvortrag von EUR 4.644.655,71 auf neue Rechnung vorzutragen.
Kaufbeuren-Neugablonz, den 7. Juli 2025 iwis e-tec GmbH - Geschäftsführung - Ulrich Bach Jürgen Fochler Manuel Forster Angaben zur Festellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.07.2025 festgestellt. Bescheinigung des unabhängigen Abschlussprüfers In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die iwis e-tec GmbH, Kaufbeuren-Neugablonz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der iwis e-tec GmbH, Kaufbeuren-Neugablonz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der iwis e-tec GmbH, Kaufbeuren-Neugablonz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angabe zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Anhang, in der die gesetzlichen Verteter Folgendes beschreiben. Nach einem Jahresfehlbetrag im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von EUR 4,5 Mio. plant die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2,4 Mio. und für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Jahresüberschuss von EUR 0,7 Mio. Hierfür ist die Gesellschaft darauf angewiesen, dass sie die geplante Entwicklung der Umsatzerlöse bei gleichzeitiger Senkung der Personalaufwendungen realisieren kann. Ebenso geht die Gesellschaft von einer deutlichen Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in 2025 und 2026 aus. Da die Planung mit Unsicherheiten behaftet ist, ist die Gesellschaft zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit im Falle der Unterschreitung der Planungsprämissen auf die Ausschöpfung der bestehenden Kreditlinien angewiesen. Die zum Stichtag gewährten Kreditlinien belaufen sich auf EUR 7,5 Mio.. Im Falle einer Planungsverfehlung wäre die Gesellschaft auf zusätzliche Finanzierungsmaßnahmen angewiesen, für die noch keine verbindlichen Finanzierungszusagen vorliegen. Wie oben dargelegt zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 11. Juli 2025 GKK PARTNERS Audit GmbH Alexander Streidl, Wirtschaftsprüfer Frank Richter, Wirtschaftsprüfer |
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