Wholesale of textiles
Sitex GmbH
Simeonsplatz 6, 32427 Minden, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Constantin Paul since 11/11/2023 | Managing Director |
Daniel Klaus Hummels since 3/24/2023 | Procura |
Sebastian Lampe since 9/9/2022 | Procura |
Sabine Höner since 5/17/2021 | Procura |
Tim Christian Nottmeier since 2/21/2020 | Procura |
Ingela Grosse since 5/21/2013 | Procura |
Jens Grothaus since 12/20/2007 | Procura |
Michael Hirsch since 3/4/2005 | Procura |
Achim Diplom-Bankkaufmann Paul since 3/1/2004 | Managing Director |
Stephan Dipl.-Kfm. Richtzenhain since 3/1/2004 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (3)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 50.00% | |
| 35.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
3 shareholders
GmbH structure
2 of 3 shown
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 51.00% | |
| 51.00% | |
| 49.00% |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Sitex-Textile Dienstleistungen Simeonsbetriebe GmbHMindenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht des Unternehmens für das Jahr 2024I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Unser Unternehmen ist spezialisiert auf die textile Vollversorgung von Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen, Alten- und Pflegeheimen sowie Kunden aus Industrie, Handel und Handwerk. Wir bieten eine umfassende Lösung, die die vollständige Ausstattung unserer Kunden mit den benötigten Textilien umfasst. Dies beinhaltet nicht nur die Kennzeichnung der Textilien, sondern auch die Übernahme des gesamten logistischen Prozesses, der die Textilien in einem effizienten Kreislaufsystem zwischen unseren Kunden und unseren Produktionsstätten verwaltet. Um diesen logistischen Prozess zu optimieren, setzen wir auf ein modernes IT-System, das alle Abläufe unterstützt. In unseren vier Werken in den Standorten Minden, Wildeshausen, Kaltenkirchen und Porta Westfalica kümmern wir uns um das Waschen, die Aufbereitung sowie die Kommissionierung und den Versand der Textilien. Zusätzlich sind wir eng mit fünf weiteren Werken verbunden, die unter derselben Eigentümerstruktur operieren. Diese Gruppengesellschaften ermöglichen uns eine flexible und ausgleichende Kapazitätssteuerung über insgesamt neun Standorte hinweg. 2. Ziele und Strategien In diesem Jahr setzen wir auf eine klare Fokussierung auf unsere drei Kernbereiche: Gesundheitswesen, Altenpflege und Rehabilitation sowie Industrie, Handel und Gewerbe. Während wir uns weiterhin auf die nördliche Hälfte Deutschlands konzentrieren, streben wir an, unsere Präsenz durch strategische Partnerschaften deutschlandweit auszubauen. Sollten sich in unserem Netzwerk Lücken ergeben, sind wir bereit, gezielt in vielversprechende Unternehmen zu investieren, wie wir es bereits erfolgreich im Frankfurter Raum mit der Firma WeissTex GmbH getan haben. Trotz der Herausforderungen im deutschen Gesundheitswesen sind wir optimistisch. In den letzten Jahren haben wir die Marke SITEX erfolgreich positioniert und gestärkt. Auch wenn die Fallzahlen gesunken sind, haben wir durch unsere starke Marktstellung ein kontinuierliches Wachstum erzielt. Wir sind überzeugt, dass wir auch in Zukunft auf diesem Erfolg aufbauen können. Unser Ansatz bleibt dabei, qualitativ hochwertige Dienstleistungen anzubieten, die durch eine persönliche und umfassende Kundenbetreuung ergänzt werden. Wir legen großen Wert auf Nachhaltigkeit und haben uns verpflichtet, unsere Dienstleistungen umweltfreundlicher zu gestalten. Neben der ressourcenschonenden Produktion ist die Herkunft der von uns verwendeten Textilien entscheidend. Wir freuen uns, dass wir alle wesentlichen Teile unseres Textilsortiments mit dem Umweltsiegel „Grüner Punkt“ zertifizieren konnten, was unser Engagement für ökologische Verantwortung unterstreicht. Effizienz und schlanke Prozesse sind die Eckpfeiler unseres wirtschaftlichen Erfolgs. Wir setzen auf moderne Technologien und haben unsere Betriebsdatenerfassung weiter optimiert. Im Logistikbereich haben wir eine umfassende Telematik Lösung implementiert, die uns hilft, unsere Abläufe zu verbessern. Wo Investitionen in neue Technologien und Prozesse notwendig sind, werden wir diese proaktiv angehen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung unserer Dienstleistungen. Wir sind bestrebt, innovative Lösungen zu identifizieren und diese in unsere Arbeitsabläufe zu integrieren, um unseren Kunden einen noch besseren Service zu bieten. 3. Steuerungssystem Als Basis hierfür nutzen wir weiterhin unser Warenwirtschaftssystem Navision, das unsere gesamten Prozesse abbildet. Bis Ende 2026 planen wir dieses vollständig zu erneuern. Diese Umstellung wird es uns ermöglichen, unsere Prozesse noch einmal deutlich zu optimieren und zu verschlanken. Unsere Systeme zur Personalabrechnung Sage und Zeiterfassung Gfos sind über Schnittstellen mit unserem ERP-System verbunden. Gleiches gilt für weitere Systeme. Der nötige Datenaustausch erfolgt reibungslos. 4. Forschung und Entwicklung Als Dienstleistungsunternehmen sind unsere Möglichkeiten in der Forschung und Entwicklung zwar begrenzt, aber wir beobachten die Märkte aufmerksam auf der Suche nach Innovationen. Diese Erkenntnisse nutzen wir, um unsere Dienstleistungen kontinuierlich an die neuesten technologischen Entwicklungen anzupassen und gegebenenfalls im Sinne unserer Kunden und unseres Unternehmens zu verbessern. Zudem setzen wir neue Technologien wie RFID ein, um den Logistikkreislauf für unsere Kunden transparenter und für uns besser steuerbar zu gestalten. Technologische Fortschritte in der Maschinen- und Chemietechnik helfen uns, unsere Waschverfahren zu optimieren und alle Prozesse energetisch effizienter zu gestalten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung in 2024 war insgesamt eher schwach. Mit einem leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 % fiel Deutschland in die Rezession. In diesem Zusammenhang stieg die Arbeitslosenquote von 5,3 % im Vorjahr auf durchschnittlich 5,7 % im Berichtsjahr. Die Inflation blieb mit durchschnittlich 3 % noch leicht über dem angepeilten Ziel der EZB. Der Druck auf das für uns besonders wichtige Gesundheitswesen war enorm. Die erhofften Nachholeffekte nach Corona blieben aus, und die Fallzahlen stiegen nicht wie erwartet. Gleichzeitig nahm der Kostendruck in allen Bereichen für unsere Kunden weiter zu, und die politische Diskussion über die bevorstehende Gesundheitsreform sorgte für zusätzliche Verunsicherung. In der Folge verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser und Pflegeheime teils dramatisch, was zu ersten Insolvenzen führte, von denen auch wir betroffen waren. Auch das wirtschaftliche Umfeld für die Lebensmittelindustrie, die für uns von großer Bedeutung ist, war alles andere als positiv. Der Fleischkonsum ging weiter zurück. Die in den letzten Jahren aufgrund der Krise reduzierten Produktionskapazitäten in unserer Branche trugen jedoch dazu bei, dass die Kapazitätsauslastung der Betriebe insgesamt gut blieb. Besonders die Kollegen in der Hotelbranche profitierten von einer wieder anziehenden Auslastung. Unabhängig vom Marktumfeld blieb der Kostendruck auf die Textilservicebranche insgesamt sehr hoch. Die weitere Erhöhung des Mindestlohns und der auch damit verbundene Druck auf das sonstige Tarifgefüge führte zu einer erneuten spürbaren Steigerung der Personalkosten. Obwohl die Energiepreise am Spotmarkt etwas sanken, blieben sie im historischen Vergleich sehr hoch. Das galt auch für fast alle anderen Kostenpositionen. Daher war es für die gesamte Branche notwendig, Preisanpassungen vorzunehmen. 2. Geschäftsverlauf Im Kontext des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes sind wir mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2024 zufrieden. Wir konnten wesentliche Ausschreibungen aus eigenem Bestand ausnahmslos verteidigen und zudem weitere Ausschreibungen von fremden Kunden gewinnen, die im Wesentlichen zum Ende des Jahres bzw. mit dem Beginn des Jahres 2025 starten. Auch im Übrigen gelang es uns in allen Geschäftsbereichen auch Neugeschäft zu generieren. Letztlich führte dies zu einem Umsatzwachstum von ca. 14,2 %. Preisbereinigt dürfte die Steigerung bei etwa 8 % gelegen haben. III. Lage 1. Ertragslage Während sich die Steigerungsrate der Personalkosten mit 14,8 % insbesondere vor dem Hintergrund des Umsatzwachstums gegenüber dem Vorjahr etwas abflachte dynamisierte sich die Entwicklung der Energiekosten vor allen Dingen im Bereich Gas hier mit etwa einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahr nochmals erheblich. Dies spiegelt nicht die Entwicklung am Spotmarkt wider. Dies hängt vielmehr damit zusammen, dass wir die Eindeckung des vergangenen Jahres bereits relativ früh nach der schwierigen Situation am Energiemarkt in 21 und 22 vorgenommen hatten. Im Gegensatz zu vielen Vorjahren waren wir insoweit diesmal durch die frühzeitige Eindeckung benachteiligt. Erheblich mehr Geld ausgegeben haben wir auch im Bereich der Textil Einkäufe. Dies ist allerdings weniger Preis indiziert, sondern vielmehr durch eine Umstellung von Produktionsabläufen in unseren Niederlassungen aber auch in den mit uns verbundenen Unternehmen erfolgt. Hier haben wir einfach unsere Bestände an Standardartikeln zur effizienteren Produktion im Poolsystem aufgestockt. Durch erneute Preisanpassungen und das lebhafte Neugeschäft konnten wir die negative Kostenentwicklung weitestgehend auffangen, sodass wir ein Ergebnis etwaigen Vorjahreshöhe ausweisen. Nachdem im Berichtsjahr eine erneute Betriebsprüfung erfolgte, konnten wir zwischenzeitlich auch eine Einigung mit dem Finanzamt über die aus der vorletzten Betriebsprüfung noch offenen Punkte erreichen. Diese Einigung wie auch das Ergebnis der jetzt erfolgten Betriebsprüfung sind im Jahresabschluss verarbeitet. 2. Finanzlage Die finanzielle Situation unseres Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit gut geordnet. Weiterhin wurden alle Verbindlichkeiten, soweit möglich, unter Ausnutzung von Skonto reguliert. Hierbei mussten wir nicht auf ausreichend zur Verfügung stehende Kontokorrentlinien unserer Bankpartner zurückgreifen. Die Disposition erfolgte ausschließlich aus Guthaben. Nachdem wir im Jahr 2023 die Investitionen in unsere neue Niederlassung in Kaltenkirchen abgeschlossen hatten, beschränkten sich die Investitionen des Berichtsjahres im Wesentlichen auf normale Ersatzbeschaffungen und kleinere Rationalisierungsmaßnahmen, die wir aus eigenen Mitteln finanziert haben. Gegen Ende des Geschäftsjahres haben wir eine Mehrheit an der Gemeinschaftswäscherei Hildesheim in Hildesheim übernommen. Hierbei handelt es sich um einen großen Inklusionsbetrieb mit etwa 40 t Tagestonnage. Der Kaufpreis orientierte sich an den netto Kapitalanteilen des Unternehmens. Dies ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass es sich bei dem Inklusionsbetrieb weiter um eine gGmbH handelt und insoweit keine Ergebnisabführung an uns möglich ist. Die Vorteile für beide Unternehmen liegen in der Marktabstimmung und der logistischen Optimierung von Kundenpotenzialen. Der Erwerb wurde mit Blick auf die steuerlichen Vorteile des Inklusionsbetriebes seitens des Finanzamtes durch eine verbindliche Auskunft goutiert. Darüber hinaus haben wir die Mehrheit an unserer Schwestergesellschaft in Rostock übernommen, an dem wir jetzt 51 % der Anteile halten. Der Erwerb wurde ebenfalls vollständig im Berichtsjahr abgewickelt. Mit der Gesellschaft haben wir darüber hinaus eine Ergebnisabführungsvereinbarung für eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren vertraglich fixiert. Mit diesen Maßnahmen ging eine Ausweitung unserer Bilanzsumme auf nunmehr etwa 62,7 Mio. € einher. Durch Gewinnthesaurierung konnte dabei die Eigenkapitalquote noch leicht auf jetzt 41,75 % der Bilanzsumme ausgeweitet werden. Damit werden auch weiterhin gut geordnete Verhältnisse ausgewiesen. IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung unseres Unternehmens arbeiten wir mit einer Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung. Wir werten pro Kunde die Erlöse pro bearbeitetes Kg Wäsche, bzw. pro Stück Wäsche aus. Unsere Kosten legen wir ebenfalls auf diese Einheiten um. Die Entwicklung der Produktivität in allen Werken verfolgen wir durch eine taggenaue Betriebsdatenerfassung, die auch Basis für ein Prämiensystem für die Mitarbeiter ist. Für die Beurteilung unserer Ertragskraft orientieren wir uns an Ebit und Ebitda, die wir wie üblich berechnen. Die Zahlen können aus der diesem Bericht anhängenden Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet werden. Ferner ist der finanzielle Cashflow für uns von Bedeutung, den wir aus dem Ergebnis vor Steuern zuzüglich der Abschreibungen und der Veränderung der langfristigen Rückstellungen ermitteln. Insgesamt sehen wir die finanzielle Lage des Unternehmens als gut geordnet an. V. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die hier zu berichten wäre, sind uns nicht bekannt geworden bzw. werden im nachfolgenden Prognosebericht behandelt. VI. Prognosebericht Im laufenden Jahr erwarten wir eine weitere Steigerung der Personalaufwendungen von relativ 6 %. Durch gezielte Maßnahmen versuchen wir die Kosten, die uns darüber hinaus durch weiterhin zu hohe Fluktuation und Krankheitsquoten im Personalbereich entstehen entgegenzuwirken. Dies ist allerdings unter Betrachtung des weiterhin sehr knappen Arbeitsmarktes sehr mühsam. Im Energiesektor erwarten wir Mengen bereinigt eine leichte Kostenentlastung in einer Größenordnung von etwa 1,3 Millionen €. Die Textilaufwendungen werden durch nochmalige Steigerung der Mengen, nicht jedoch preislich, noch einmal moderat zunehmen. Analog unserer Planung gehen wir davon aus, dass wir die Kostenentwicklung in etwa durch moderate Preissteigerungen auffangen können. Preisbereinigt gehen wir von einem erneuten Umsatzwachstum aus. Dies sollte etwa bei 3-4 % liegen. Dabei ist es in Summe unser Ziel, das Vorjahresergebnis mindestens zu verteidigen. VI. Chancen und Risikobericht Durch eine intensive Beobachtung der Vertriebs-, Beschaffungs- und Personalmärkte versuchen wir mögliche Risiken sehr frühzeitig zu erkennen. Im Rahmen von regelmäßigen Managementmeetings werden diese analysiert und Strategien entwickelt, diesen zu begegnen. Hierbei fließen ausdrücklich die Beobachtungen aus regionalen Märkten durch Berichterstattung von unseren Schwestergesellschaften mit ein. Unser Wettbewerbsumfeld ist nach wie vor hart, konzentriert sich allerdings im Bereich des wichtigsten Geschäftsfeldes Gesundheitswesen zunehmend auf den Wettbewerb mit einem französischen Konzern. Im Bereich des Geschäftsfeldes Workwear haben wir es dagegen weiterhin mit einer Vielzahl von starken Wettbewerbern zu tun. Grundsätzlich fühlen wir uns hierfür weiterhin gewappnet und versuchen dies durch zusätzliche Effizienzgewinne in allen Bereichen nochmals zu stärken. Dabei bleibt der Kostendruck für uns, allerdings auch für unsere Wettbewerber, weiterhin sehr hoch. Nennenswerte finanzwirtschaftliche Risiken vermögen wir für das Jahr 2025 und darüber hinaus nicht zu erkennen. Unsere Eigenkapitalposition und die gesamte Finanzierungsstruktur sind gut geordnet. Dies gilt im Übrigen ausdrücklich auch in Verbindung mit den Gruppengesellschaften, über die wir im Rahmen eines Cash Pools einen Liquiditätsausgleich vornehmen. Der Liquiditätsstatus der gesamten Unternehmensgruppe ist als gut zu bezeichnen. Durch Staub- und Flusen Konzentration in unseren Werken besteht eine hohe Brandlast. Durch Lagerung von Chemikalien für unser Waschverfahren bestehen auch ökologische Gefahren. Diesen und allen sonstigen erkennbaren Risiken tragen wir durch ein umfassendes Versicherungspaket mit einer Allgefahrenpolice Rechnung. Wie auch für andere Unternehmen hat das Risiko von Cyberangriffen auf unsere IT-Systeme weiter zugenommen. Wir versuchen uns dagegen durch intensive Sicherung dieser Systeme zu wappnen. Zwei externe Stresstests haben diese Maßnahmen im Wesentlichen bestätigt und nur sehr kleine Lücken aufgezeigt, die wir natürlich ebenfalls kurzfristig schließen. Um hier noch professioneller zu werden, arbeiten wir für unsere IT-Sicherheit auch an der ISO 27001. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir für unsere Gesellschaft derzeit nicht. VIII. Zweigniederlassungen und Gruppengesellschaften Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. Die Gesellschaft betreibt außer in Minden zwar auch noch Werke in Wildeshausen, Kaltenkirchen und Porta Westfalica. Nach dem Gesamtbild der Verhältnisse handelt es sich dabei aber nicht um Zweigniederlassungen im rechtlichen oder wirtschaftlichen Sinne. Die Werke in Wildeshausen und Porta Westfalica sind aufgrund der ihnen zur Verfügung gestellten Vermögensgegenstände, der Organisation und den ihnen übertragenen Befugnissen nicht in der Lage ggfls. als selbständige Unternehmen am Rechtsverkehr teilzunehmen. Unser Unternehmen ist wirtschaftlich eng verbunden mit weiteren 4 Gesellschaften mit insgesamt 6 Werken deren Aktivitäten vertrieblich und auch auf der Beschaffungsseite koordiniert werden. Alle Gruppengesellschaften befinden sich in einem ähnlichen Umfeld wie unsere Gesellschaft. Alle Gesellschaften haben in 2024 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Für alle Gesellschaften erstellen wir einen nicht veröffentlichungspflichtigen konsolidierten Bericht (in einem betriebswirtschaftlichen, nicht in einem rechtlichen Sinne), der ausgewählten Interessenten zur Verfügung gestellt wird.
Minden, den 25.03.2025 Stephan Richtzenhain, Geschäftsführer Achim Paul, Geschäftsführer Constantin Paul, Geschäftsführer BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Anhang 2024I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Sitex-Textile Dienstleistungen Simeonsbetriebe GmbH hat ihren Sitz in Minden. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Bad Oeynhausen unter HR B 4989 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 III HGB auf. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff HGB aufgestellt. Zur besseren Transparenz ist die Position Vorräte um einen Ausweisposten „Flachwäsche und Berufskleidung“ erweitert worden. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung handelsrechtlich gebotener planmäßiger Abschreibungen bewertet. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Sonderposten i. Zh. mit dem Immobilienleasing sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu letzten Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die übrigen Posten des Umlaufvermögens einschließlich flüssige Mittel sind zu Nennwerten bilanziert; dem allgemeinen Kreditrisiko aus Forderungen wird durch eine pauschale Wertberichtigung Rechnung getragen. Sie wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesetzt. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Die Rückdeckungsversicherungen sind nicht mehr verpfändet und werden nicht mehr mit der Pensionsverpflichtung saldiert ausgewiesen. Die Rückdeckungsversicherungen werden unter anderes Anlagevermögen bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen und die Steuerrückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I HGB). Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz 1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Berichtsjahr ergibt sich aus Anlage 3, S. 5. 2. Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen (Stand 31.12.2024 = € 1.545.821,98, Stand 31.12.2023 = € 1.694.624,52) sind den Pensionsberechtigten zur Sicherung ihrer Ansprüche nicht verpfändet. 3. Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde mittels eines finanzmathematischen Gutachtens nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: - durchschnittlicher Marktzins für eine Laufzeit von 15 Jahren auf den 01.01.2024 = 1,78 %, auf den 31.12.2023 = 1,82 % (10-Jahres Durchschnitt); - Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0 %; - Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck „Richttafeln 2005 G“. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 12.951,--. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Tantiemen (2023 = T€ 443, 2024 = T€ 507), Prüfungskosten (2023 = T€ 42, 2024 = T€ 41), Urlaub (2023 = T€ 629, 2024 = T€ 581), Berufsgenossenschaft (2023 = T€ 333, 2024 = T€ 390), Bonus (2023 = T€ 1.078, 2024 = T€ 980). 4. Die Verbindlichkeiten sind wie folgt zur Rückzahlung fällig: scroll
Bestimmte Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch Sicherungsübereignungen von Maschinen, sowie durch Mithaftungserklärungen befreundeter Unternehmen. 5. An folgenden Unternehmen besitzt die Gesellschaft mindestens den fünften Teil der Anteile. Die Angaben zu Eigenkapital und Ergebnis beziehen sich auf 2024. scroll
(1) = EvKB Wäscheversorgung GmbH (2) = Sitex Holding GmbH & Co. KG (3) = Sitex Beteiligungsgesellschaft mbH (4) = Sitex- Textile Dienstleistungen Simeonsbetriebe Nord GmbH (5) = Gemeinschaftswäscherei Himmelsthür gGmbH 6. Die ausgewiesenen Haftungsverhältnisse betreffen Höchstbetragsbürgschaften in Zusammenhang mit Unternehmen, die mit der Gesellschaft wirtschaftlich verbunden sind. Sie betragen zum 31.12.2024 = € 12.476.831,--. Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der unter der Bilanz ausgewiesenen Haftungsverhältnisse schätzen wir als gering ein: Garantien sind ausschließlich zugunsten wirtschaftlich verbundener Unternehmen gegeben. Nach unserer Erkenntnis werden diese in allen Fällen ihren Verpflichtungen nachkommen können. 7. Zum 31.12.2024 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen für den Zeitraum 2025-2029 in Höhe von € 9.034.586,--. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Erlöse aus Wäschereibetrieb setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die in sonstige betriebliche Erträge enthaltenen Erträge sind im Wesentlichen Erträge aus Kfz Nutzungen und Versicherungserstattungen von insgesamt T€ 702. Personalaufwand scroll
Das in den sonstigen Aufwendungen enthaltene, vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt € 40.183,-- (€ 27.000,-- Abschlussprüfungsleistungen; € 13.183,-- Steuerberatungsleistungen). VI. Andere Angaben Geschäftsführer sind die Herren Dipl.-Kfm. Stephan Richtzenhain, Dipl.-Bfw. Achim Paul und Constantin Paul. Von der Schutzklausel des § 286 (4) HGB wurde Gebrauch gemacht. Ein Aufsichtsrat besteht nicht. An einen früheren Geschäftsführer bzw. seine Witwe wurden Pensionszahlungen in Höhe von T€ 64 (2023 = T€ 63) geleistet. Dafür ist eine Rückstellung in Höhe von T€ 270 (2023 = T€ 291) gebildet. An die Witwe eines früheren Geschäftsführers wurden Renten von T€ 62 (2023 = T€ 61) bezahlt. Dafür ist eine Rückstellung in Höhe von T€ 618 (2023 = T€ 651) gebildet. Die Geschäftsführer schlagen vor, den Bilanzgewinn zum 31.12.2024 in Höhe von Euro 21.180.313,81 auf neue Rechnung vorzutragen.
Minden, den 25.03.2025 Stephan Richtzenhain, Geschäftsführer Achim Paul, Geschäftsführer Constantin Paul, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkWIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Sitex-Textile Dienstleistungen Simeonsbetriebe GmbH -bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden- geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Sitex-Textile Dienstleistungen Simeonsbetriebe GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten- falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten- falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher -beabsichtigter oder unbeabsichtigter- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsysteme und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; - führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaige Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Minden, 28.03.2025 Angela Barkowsky, Wirtschaftsprüferin |
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