Vital Solutions GmbH
Same addressManufacture of plastic packing goods
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Christian James Fitchett since 2/11/2026 | Procura |
Rebecca Frenz since 1/29/2024 | Procura |
Christian Hoika since 5/14/2019 | Managing Director |
Lene Kruse since 7/31/2017 | Procura |
Marc Robert Gerigk since 12/27/2016 | Procura |
Ralf Dr. Fink since 4/13/2016 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
AB Mauri (UK) Limited | 59.67% |
ABF Overseas Limited | 29.83% |
ABF Investments PLC | 10.50% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Ohly GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.08.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ohly GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ohly GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ohly GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 16. Dezember 2024 EY
GmbH & Co. KG
Weiß, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. August 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/241. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. August 2024 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht. Die Gesellschaft ist seit Oktober 2004 ein Konzernunternehmen der Associated British Foods-Gruppe, Großbritannien. Die Gesellschaft ist unter Firma Ohly GmbH mit in Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 67571 eingetragen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear. Die Nutzungsdauer beträgt für immaterielle Vermögensgegenstände 3-15 Jahre und für Sachanlagen 3-50 Jahre. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, soweit nicht nach dem Niederstwertprinzip eine niedrigere Bewertung vorzunehmen ist. Für Bestandsrisiken durch erhöhte Lagerdauer oder verminderte Verwertbarkeit werden angemessene Abwertungen vorgenommen. Im Einzelnen gelten folgende Bewertungsregelungen: Melasse und Handelsware werden nach der Fifo-Methode, die übrigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Durchschnittskosten und die unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Standardherstellungskosten bewertet wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Zinsen für Fremdkapital gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen, Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag gemäß versicherungsmathematischen Grundsätzen der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Gehalts- und Rentenanpassungen angesetzt. Die Pensionsrückstellungen wurden mit einem Rechnungszinssatz von 1,86 % p. a. (i. Vj. 1,81 % p. a.) unter Verwendung der im Juli 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Dieser Zinssatz entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre, der sich laufzeitadäquat auf Basis einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Hierbei wird der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und bekannt gegebene Abzinsungssatz verwendet. Darüber hinaus wurde bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen ein Gehaltstrend von unverändert 3,0 % p. a. angesetzt. Zur Berücksichtigung des Rententrends wurde ein Anpassungssatz von unverändert 2,0 % p. a. herangezogen. Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse sonstige Verbindlichkeiten sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aufgrund der steuerlichen Organschaft werden die latenten Steuern bei der direkten Muttergesellschaft (ABF Deutschland Holdings GmbH, Hamburg) bilanziert. Weiterhin ergeben sich aufgrund der Einbindung in die steuerliche Organschaft hinsichtlich des tatsächlichen Steueraufwandes oder Steuerertrages, der sich nach dem Mindeststeuergesetz und ausländischen Mindeststeuergesetzen nach § 274 Absatz 3 Nummer 2 für das Geschäftsjahr ergibt, für die Ohly GmbH keinerlei zusätzliche Auswirkungen. Währungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten sind zum Entstehungskurs oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassa-Mittelkurs zum Abschluss-Stichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden neben den unrealisierten Verlusten auch die unrealisierten Gewinne aus der Stichtagskursbewertung berücksichtigt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Fristigkeit der bilanzierten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegt, wie im Vorjahr, unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 4.249 (i. Vj. TEUR 4.585) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und im Übrigen sonstige Forderungen. Eigenkapital Das ausgewiesene gezeichnete Kapital entspricht wie im Vorjahr dem im Gesellschaftsvertrag mit DM 100.000,00 festgelegten Wert (EUR 51.129,19). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten nachgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen auf Basis eines Durchschnittsmarktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre und auf Basis eines Durchschnittsmarktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre beträgt TEUR -140 (i. Vj. TEUR 866). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden überwiegend für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern sowie für ausstehende Rechnungen gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen im Wesentlichen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 96.426 (i. Vj. TEUR 78.041) und resultieren aus Cashpool-Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 89.144 (i. Vj. TEUR 83.621) und Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung TEUR 5.597 (i. Vj. TEUR 4.882) sowie sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 1.685. (i. Vj. TEUR 190). Im Vorjahr wurden weiterhin sonstige Forderungen aus konzerninternen Verrechnungen in Höhe von TEUR 10.652 mit den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern saldiert. Die Verbindlichkeiten gegenüber weiteren verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 1.111 (i. Vj. TEUR 2.062) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 82.417 (i. Vj. TEUR 97.268) setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden periodenfremde Erträge (TEUR 1.078; i. Vj. TEUR 782) ausgewiesen, die in Höhe von TEUR 805 (i. Vj. TEUR 782) aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. Die Erträge aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 79 (i. Vj. TEUR 114). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich hauptsächlich aus den Kosten der Geschäftsabwicklung zusammen. Die wesentlichen Aufwendungen betreffen Gebühren und Abgaben, Reparaturen, Miet- und Leasingaufwendungen, Beratungsleistungen, Personalneben- und Zeitarbeitskosten, Management Fees sowie Transportkosten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 189 (i. Vj. TEUR 214). Zinsaufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen bestehen in Höhe von TEUR 5.664 (i. Vj. TEUR 3.102) gegenüber verbundenen Unternehmen und resultieren aus Cashpool-Verbindlichkeiten. Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen fielen in Höhe von TEUR 428 (i. Vj. TEUR 399) an. 5. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es liegen keine Haftungsverhältnisse oder Bürgschaften vor. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Liefer-, Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen beträgt TEUR 63.190 (i. Vj. TEUR 71.663). Die Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 3.808 (i. Vj. TEUR 3.808) gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Liefer-, Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträge enden zwischen 2025 und 2032. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023/24 berechnete Gesamthonorar (§ 285 Nr. 17 HGB) beträgt TEUR 93 (i. Vj. TEUR 99) und beinhaltet ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Arbeitnehmer Die Ohly GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2023/24 durchschnittlich 172 Arbeitnehmer/innen (i. Vj. 170), davon 30 Mitarbeiter/innen (i. Vj. 29) in Führungspositionen. Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung. Die Geschäftsführung der Ohly GmbH besteht aus:
Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Im Übrigen wird auf die Angabe der gewährten Gesamtbezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Gemäß Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag wird das Jahresergebnis der Gesellschaft in Höhe von TEUR 5.597 (i. Vj. TEUR 4.882) an die Gesellschafterin, ABF Deutschland Holdings GmbH, Hamburg, abgeführt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Associated British Foods plc., London, Großbritannien, einbezogen (kleinster und größter Kreis). Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben, haben sich nicht ereignet.
Hamburg, den 17. November 2024 Ohly GmbH Geschäftsführung Dr. Ralf Fink Christian Hoika Entwicklung des Anlagevermögens 2023/2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/241. Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell Die Ohly GmbH ("Ohly") ist eine 89,5 %ige Tochtergesellschaft der ABF Deutschland Holdings GmbH, Hamburg. Die restlichen Anteile in Höhe von 10,5 % werden von der ABF Investments plc, London, Großbritannien, gehalten. Beide Gesellschaften gehören zur Associated British Foods plc ( ,, ABF") mit Sitz in London, Großbritannien. ABF ist eine weltweit operierende Gruppe, die in den Bereichen Lebensmittel, Lebensmittelzusatzstoffe und im Einzelhandel tätig ist. Die Unternehmensgruppe ist eine von Europas größten Lebensmittelproduzenten, die auch in starkem Maße in Fernost und den USA tätig ist. Ohly fertigt Hefeextrakte und andere Hefeprodukte in Hamburg. Hefeextrakte werden von unserem Standort in Hamburg unter dem Namen Ohly weltweit vertrieben. Es besteht mit der Muttergesellschaft ABF Deutschland Holdings GmbH, Hamburg, ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 5.597 (Vorjahr: TEUR 4.882) wurde dementsprechend an die Muttergesellschaft abgeführt. 1.2 Forschung und Entwicklung Ohly entwickelt im Werk Hamburg fortlaufend neue Produkte. Dies gilt insbesondere für den Bereich Hefeextrakte. Neben der kontinuierlichen Verbesserung des bestehenden Produktportfolios und der damit verbundenen Produktionsabläufe konzentrieren wir uns auf die Entwicklung neuer margenträchtiger Produkte. Insgesamt beliefen sich die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 2.390. (Vorjahr: TEUR 2.522). 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Umsatzentwicklung und Ertragslage Die Umsätze im Geschäftsjahr 2023/2024 lagen insgesamt unterhalb der Erwartungen. Der sich bereits im 2. Halbjahr 2022/2023 andeutende Trend einer Marktabkühlung setzte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr fort. Hohe Lagerbestände auf Kundenseite, die in Zeiten der Versorgungskrise vorsorglich angelegt worden, trafen auf eine insgesamt schwache Marktnachfrage und damit zwangsläufig auch zu rückläufigen Aufträgen auf der Ohly-Seite. Insbesondere Kunden in den Segmenten Tiernahrung und hier vor allem im Bereich Aquakulturen waren betroffen. Als Teil der Associated British Foods plc. gehört die Ohly GmbH zu den zehn größten Anbietern auf dem Markt für Hefeextrakte. 1 Ohly erzielte im Geschäftsjahr 2023/2024 einen Gesamtumsatz von TEUR 82.417 (Vorjahr: TEUR 97.268), was einem Rückgang von 15,3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Umsatz mit Dritten betrug im Berichtsjahr TEUR 75.120 (Vorjahr: TEUR 84.716). Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 5.597 (Vorjahr: TEUR 4.882). Bezogen auf das Ergebnis nach Steuern ergibt sich somit eine Umsatzrendite von 6,79 % (Vorjahr: 5,02 %). Die im Vorjahr im Lagebericht angestellte Prognose in Bezug auf moderates Umsatzwachstum wurde entsprechend oben gemachter Ausführungen verfehlt. Rohmarge und Profitabilität (EBIT, definiert als Ergebnis vor Steuern und Zinsertrag bzw. -aufwand) hingegen wurden aufgrund gesunkener Beschaffungskosten gesteigert. 2.2 Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft wird bei einem Gesamteigenkapital in Höhe von TEUR 51 durch die Einbeziehung in den ABF-Konzern sichergestellt. Bankguthaben werden aufgrund der Einbindung in das Cash-Management-System der ABF-Gruppe nur in sehr geringem Umfang unterhalten, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. 2.3 Vermögenslage Die Produktionsanlagen der Gesellschaft sind auf von einem verbundenen Unternehmen gemieteten Grund und Boden errichtet.
1 Yeast Extract Market Size, Share | Global
Growth Report [2032]
Die Bilanzsumme von TEUR 136.239 (Vorjahr: TEUR 132.795) hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.444 bzw. 2,59 % erhöht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden TEUR 9.790 ins Anlagevermögen investiert, wobei ein Großteil auf Projekte im Bereich Process Engineering entfiel. Auf der Passivseite werden mit TEUR 96.426 (Vorjahr: TEUR 78.041) insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sowie Pensionsrückstellungen mit TEUR 24.059 (Vorjahr: TEUR 23.948) ausgewiesen. Weiterhin ergeben sich zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.981 (Vorjahr: TEUR 18.054). Der Vorjahreswert resultierte aus einer erhöhten Investitionstätigkeit. Darüber hinaus werden als finanzielle Leistungsindikatoren die Kennziffern Working Capital und EBIT herangezogen, wobei sich das Working Capital (TEUR 8.723; Vj. TEUR 12.557) gegenüber dem Vorjahr um 30,53 % (TEUR 3.834) reduziert hat. Das EBIT (TEUR 11.493; Vj. TEUR 8.155) hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.338 verbessert. 2.4 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 2.4.1 Human Capital Ohly hatte im Geschäftsjahr durchschnittlich 172 (Vorjahr 170) Mitarbeiter/innen beschäftigt. 2.4.2 Nachhaltigkeit Die Ohly GmbH betreibt ein Energiemanagementsystem gemäß DIN EN ISO 50001: 2018, das fortlaufend optimiert wird. Die Geschäftsleitung ist deshalb bemüht, auch weiterhin entsprechende Energiesparmaßnahmen erfolgreich umzusetzen. Weiterhin besteht ein Umweltmanagementsystem gemäß DIN EN ISO 14001: 2015. Die Bereiche Arbeitssicherheit und Umweltschutz bildeten darüber hinaus einen zusätzlichen Schwerpunkt der Investitionstätigkeit unseres Unternehmens. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Die Geschäftsführung erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen moderaten Umsatzanstieg. Diese Annahme beruht auf einer erwarteten Erholung der Gesamtwirtschaft im neuen Kalenderjahr. Auf der Kostenseite wird relative Stabilität erwartet. Für die meisten Rohstoffe und Materialien haben sich Preise auf einem stabilen Niveau eingependelt und sind deutlich gegenüber den Hochs aus der Krise gefallen. Trotzdem muss jederzeit mit Schwankungen gerechnet werden, die sich aus geopolitischen Ereignissen (z.B. US-Wahl) ergeben könnten. Die im Geschäftsjahr 2023/24 getätigten Investitionen im Produktionsbereich werden weitere Optimierungen von Schlüsselprozessen ermöglichen und sollten im Ergebnis aller Entwicklungen zu einer stabilen Rohmarge und Profitabilität (EBIT) führen. Ein positiver Ausblick besteht auch für die Entwicklung des Working Capitals, die sich aus weiteren Optimierungen in den Prozessen zwischen Planung, Produktion und Absatz ableitet und in einer weiteren moderaten Reduktion des Fertigwarenbestandes gegenüber dem Vorjahr resultieren wird. Die Investitionstätigkeit ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Neben weiteren Investitionen im Bereich Sicherheit und Gebäudesanierung werden wesentliche Beträge in die Erneuerung bestehender Anlagen sowie in Anlagen für die Erschließung neuer Wachstumsfelder fließen. Aufgrund der derzeit auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten (insbesondere Melasse als Hauptrohstoff) bestehenden erheblichen Volatilitäten sind die Erwartungen der Geschäftsleitung bezüglich des Ergebnisses aber mit nicht unerheblichen Unsicherheiten behaftet. 3.2 Chancen- und Risikobericht Das Unternehmen ist normalen Geschäfts- und Marktrisiken ausgesetzt. Grundsätzliche bestandsgefährdende Risiken sind in unserem Geschäftsfeld nicht erkennbar. Beschaffungsmarktseitig ist das Geschäft im Wesentlichen abhängig von Marktentwicklungen und Marktverknappungen vieler Rohstoffe. Neben der Entwicklung der Energiepreise kommt insbesondere dem Schlüsselrohstoff Melasse eine besondere Rolle zu, dessen Verfügbarkeit in Qualität und Menge stark von der jeweiligen Jahresernte abhängig ist. Diesem Umstand trägt das Unternehmen durch entsprechende Vertragsgestaltung hinsichtlich des Abschlusses von Liefer- sowie von Energieversorgungsverträgen Rechnung. Weitere Risiken werden sowohl durch ein instrumentelles Risiko-Management als auch durch entsprechende Gruppenversicherungen abgedeckt. Von der stetigen Erweiterung unseres bestehenden Produktportfolios erwarten wir weiteres Wachstumspotenzial. Liquiditätsrisiken sind durch die Einbindung des Unternehmens in das Cash-Management der ABF-Gruppe nicht ersichtlich. Da die Umsätze nach wie vor überwiegend in Euro fakturiert werden, besteht lediglich ein geringes Wechselkursrisiko. Devisentransaktionen werden über die Treasury-Abteilung der Konzernobergesellschaft ABF abgewickelt, um von den vorteilhaften Konditionen eines Großkonzerns profitieren zu können. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten Ausfallrisiken aufgrund regelmäßiger Überwachungsprozesse minimiert werden, so dass Wertberichtigungen auf Forderungen nur in unwesentlicher Höhe vorgenommen werden mussten.
Hamburg, den 17. November 2024 Ohly GmbH Geschäftsführung Dr. Ralf Fink Christian Hoika Feststellung des Jahresabschlusses Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte mit Gesellschafterbeschluss vom 14. Januar 2025. |
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