ELK BAU GmbH
40mDevelopment of building projects for residential buildings
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Christian Ortner since 12/21/2023 | Procura |
Georg Hammerstingl since 2/14/2020 | Managing Director |
Josef Benedikt Haas since 7/14/2009 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
J**** B******* H***Kampa Liegenschaft GmbH+1 | 16.00% |
| Name | Ownership |
|---|---|
ELK Kampa GmbH | 60.00% |
ELK Kampa GmbH | 24.00% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
KAMPA GmbHAalenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.20231.1 BILANZ ZUM 30. JUNI 2023DER KAMPA GMBH, AALEN/WALDHAUSENAKTIVA
PASSIVA
1.2 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JULI 2022 BIS 30. JUNI 2023DER KAMPA GMBH, AALEN/WALDHAUSEN
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023
I. Allgemeine Erläuterungen Die KAMPA GmbH ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der für Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Juli und endet am 30. Juni des darauffolgenden Geschäftsjahres. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz- sowie der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, werden vollständig im Anhang aufgeführt. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Durch das vorherrschende Zinsumfeld, die anhaltende Inflation und gestiegener Baukosten ist die Bauleistung als auch der Auftragseingang deutlich rückläufig. Dadurch hatte sich insbesondere zu Beginn des Kalenderjahres 2024 eine angespannte Liquiditätslage ergeben. Auf Grundlage unserer Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation und der von uns ergriffenen Maßnahmen sehen wir die Unternehmensfortführung als gesichert an. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend planmäßig linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Die aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte werden entsprechend ihrer geschätzten Nutzungsdauer von 11 bzw. 15 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig und unter der Zugrundelegung folgender Nutzungsdauer:
Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von geringwertigen abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die selbständig nutzbar sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand EUR 800 nicht übersteigen. Vermögensgegenstände mit einem Wert von EUR 250 bis EUR 1.000 werden in einem Sammelposten erfasst, der jährlich mit 20 % gewinnmindernd abgeschrieben wird. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und an Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die sonstigen Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Umlaufvermögen Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen werden entsprechend ihrem Fertigungsstand zu den angefallenen Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch Gemeinkosten einbezogen. Geleistete Anzahlungen werden zu ihrem Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und gem. § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 29,04 % zugrunde (15,83 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 13,21 % auf die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz. Der Aufwand bzw. Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird im Anhang ausgewiesen. Kapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind mit den Beträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu ihrer Erfüllung notwendig sind, und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen werden buchhalterisch grundsätzlich brutto gebildet und gebucht. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (Anlagengitter) ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Finanzanlagen Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen setzen sich wie folgt zusammen: Anteile an verbundenen Unternehmen Zum Bilanzstichtag hält die KAMPA GmbH jeweils 100% der Anteile an den folgenden Gesellschaften:
Die Liquidation der KAMPA Polska Sp.z.o.o., Tarnowo Podgorne/Polen ist zum 30. Juni 2023 abgeschlossen. Die Abschlussdaten der genannten Unternehmen sind wie folgt:
Beteiligungen
Sonstige Ausleihungen Die im Vorjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Darlehen, die im Zusammenhang mit der Errichtung von Musterhäusern gewährt wurden, sind zum Bilanzstichtag ins Finanzanlagevermögen umgegliedert worden und werden unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesen. Der Ausweis des Vorjahressaldos unter Sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 743) wurde nicht angepasst. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 8.594,29 (Vorjahr: TEUR 891) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie in Höhe von EUR 500.000,00 aus einer nach dem Bilanzstichtag beschlossenen Ausschüttung eines Tochterunternehmens (phasengleiche Gewinnvereinnahmung). Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus Rückzahlungsansprüchen gegenüber der KAMPA Holding GmbH (vormals: KAMPA Beteiligungs GmbH & Co. KG) in Höhe von EUR 2.024.850,00 (Vorjahr: TEUR 2.025) sowie Darlehensforderungen in Höhe von EUR 425.675,13 (Vorjahr: TEUR 320). Aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Veränderungen wurden diese Beträge gegen Gesellschafter im Vorjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Gleichzeitig werden die im Vorjahr ausgewiesenen Forderungen gegen Gesellschafter im Abschluss zum 30. Juni 2023 unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen EUR 2.338.129,17 (Vorjahr: TEUR 5.661). Beträge in Höhe von EUR 49.407,99 (Vorjahr: TEUR 1.136) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Posten in Höhe von EUR 600.000,00 (Vorjahr: TEUR 705) aus der Aktivierung von Ansprüchen aus Lieferantenvereinbarungen enthalten. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus Differenzen zwischen handels- und steuerlichen Wertansätzen bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den Sachanlagen sowie aufgrund von körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen. Es ergeben sich aktive latente Steuern in Höhe von EUR 561.232,27 (Vorjahr: TEUR 652). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen i.H.v. EUR 3.906.699,00 (Vorjahr: TEUR 2.361), Rückstellungen aus dem Personalbereich i.H.v. EUR 1.018.661,43 (Vorjahr: TEUR 1.220) und Gewährleistungsrückstellungen i.H.v. EUR 759.000,00 (Vorjahr: TEUR 699). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 2.203.055,07 (Vorjahr: TEUR 2.156) durch Globalzession der Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen mit den Anfangsbuchstaben A-Z gesichert. In Höhe von EUR 235.343,10 (Vorjahr: TEUR 307) wurden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch die Sicherungsübereignung von Musterhäusern abgesichert. Zudem wurden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 2.838.022,79 (Vorjahr: TEUR 3.629) durch Grundschulden abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Darlehen in Höhe von EUR 811.728,71 (Vorjahr: TEUR 595) und aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 520.248,60 (Vorjahr: TEUR 315). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern (EUR 1.817.273,56; Vorjahr: TEUR 5.432) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (EUR 15.161,18; Vorjahr: TEUR 31). IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Der Inlandsanteil an den Umsatzerlösen beträgt 99,30 % (Vorjahr: 97,67 %) und der Auslandsanteil 0,70 % (Vorjahr: 2,33 %). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Wechselkursgewinne i.H.v. EUR 0,18 (Vorjahr: TEUR 0), periodenfremde Erträge i.H.v. EUR 119.052,00 (Vorjahr: TEUR 0), welche im Wesentlichen aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen resultieren sowie außergewöhnliche Erträge aus Schadensersatzleistungen i.H.v. EUR 1.310.072,98 (Vorjahr: TEUR 0). In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind solche für die Altersversorgung in Höhe von EUR 53.871,60 (Vorjahr: TEUR 63) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Wechselkursverluste i.H.v. EUR 155,36 (Vorjahr: TEUR 0). Erträge aus Beteiligungen enthalten solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 500.000,00 (Vorjahr: TEUR 0). Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen Anteile an verbundenen Unternehmen. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten solche aus verbundenen Unternehmen i.H.v. EUR 20.049,73 (Vorjahr: TEUR 0). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten solche an verbundene Unternehmen i.H.v. EUR 15.867,23 (Vorjahr: TEUR 12). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern i.H.v. EUR 90.767,73 (Vorjahr: TEUR 345) enthalten. V. Sonstige Angaben Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betreffen vor allem die Mietzahlungen für Musterhäuser sowie die Firmenzentrale und die Produktionsstandorte. Die finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen resultieren aus Kfz- und Fahrrad-Leasing. Bei den Leasing- und Mietverträgen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Vermögensgegenstände führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können. Haftungsverhältnisse Die KAMPA GmbH, Furken/Österreich, weist zum Bilanzstichtag negatives Eigenkapital aus. Die KAMPA GmbH hat eine Patronatserklärung abgegeben, in der sie unwiderruflich erklärt, dass sie die KAMPA GmbH, Furken/Österreich, mit ausreichenden finanziellen Mittel ausstatten wird, damit die Tochtergesellschaft in Österreich ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen kann. Aufgrund des derzeitigen Geschäftsverlaufs und der Planung ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Die KAMPA GmbH haftet gesamtschuldnerisch für Konsortialdarlehen an die KAMPA Holding GmbH (vormals: KAMPA Beteiligungs GmbH & Co. KG) über TEUR 15.600, die zum Stichtag mit TEUR 6.000 valutieren. Des Weiteren haftet die Gesellschaft für den Kontokorrentkredit der KAMPA Holding GmbH in Höhe von TEUR 250 (Inanspruchnahme zum Stichtag TEUR 230) und für den Kontokorrentkredit der KAMPA Objekt- und Gewerbebau GmbH in Höhe von TEUR 200 (Inanspruchnahme zum Stichtag TEUR 0). Mit einer Inanspruchnahme aus den vorgenannten Bürgschaften und Verpflichtungen ist aufgrund der jeweiligen wirtschaftlichen Situation der genannten beiden verbundenen Unternehmen derzeit nicht zu rechnen. Mitarbeiter Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt
Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2022/2023:
Die Gesamtvergütung für die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2022/2023 beläuft sich auf TEUR 880. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahe stehende Unternehmen gelten. Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen nach Geschäftsarten:
Gesamthonorar des Abschlussprüfers Hinsichtlich des Gesamthonorars des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird auf die Angaben im Konzernabschluss der Ferlin Consulting GmbH verwiesen. Ausschüttungsgesperrte Beträge Für die Ausschüttung gesperrt i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB sind Beträge in Höhe von EUR 561.232,27 (Vorjahr: TEUR 652), welche vollständig auf die Aktivierung latenter Steuern entfallen. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Das Eigenkapital der Gesellschaft umfasst zum 30. Juni 2023 neben dem Stammkapital in Höhe von EUR 25.000,00 einen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.931.279,94 (30. Juni 2022: TEUR 1.120). Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Ferlin Consulting GmbH, mit Sitz in Bad Saulgau, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Ferlin Consulting GmbH wird beim Betreiber des Unternehmensregisters veröffentlicht. Die Berichtsgesellschaft nimmt die Befreiung von der Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses gemäß § 291 Abs. 2 HGB in Anspruch. Der befreiende Konzernabschluss und Konzernlagebericht wird durch die Ferlin Consulting GmbH mit Sitz in Bad Saulgau aufgestellt. Nachtragsbericht Im Rahmen einer Kapitalerhöhung ist im November 2023 ein neuer Mehrheitsgesellschafter eingestiegen. Dabei sind der Gesellschaft insgesamt EUR 6,0 Mio. zugeflossen. Im Januar 2024 wurden mit der Zustimmung des Betriebsrates und nach geschlossenem Interessensausgleich eine niedrige zweistellige Anzahl an Produktionsarbeitsplätze am Standort Bad Saulgau abgebaut. Darüber hinaus hat die Gesellschaft im April 2024 die Einrichtung eines Logistik-, Baumanagement- und Kundendienstcenters am Standort Bad Saulgau beschlossen. Gleichzeitig wird die Produktion an einen Standort zentralisiert werden. Weitere berichtspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Jahresabschluss sind nach dem Abschlussstichtag nicht eingetreten.
KAMPA GmbH Aalen, den 15. Mai 2024 Josef Haas, Geschäftsführer Georg Hammerstingl, Geschäftsführer Irene Hübner, Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2022/23DER KAMPA GMBH
Lagebericht zum 30.06.2023KAMPA GmbH, WaldhausenA. GESCHÄFTSTÄTIGKEIT DES UNTERNEHMENS Die KAMPA GmbH verkauft, produziert und erstellt individuelle Wohnhäuser in Holz- Fertigbauweise. B. WIRTSCHAFTSBERICHT I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2022/23 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2023 sind geprägt von der hohen Inflation und den gestiegenen Zinsen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz veröffentlichte eine Inflation von 5,9% für das Jahr 2023, die damit um 1% gegenüber dem Vorjahr fiel. Die Leitzinsen der EZB stiegen im Zeitraum von Juli 2022 bis September 2023 von 0% auf 4,5%. Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3% niedriger als im Vorjahr und Deutschland damit in einer leichten Rezession. Für 2024 geht man wieder von einem leichten Wirtschaftsplus von rund 0,3% aus. In 2024 wird mit einer Inflation von unter 3% gerechnet. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz). Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Bauwirtschaft steht angesichts rückläufiger Baugenehmigungszahlen, historisch hohen Baukosten und unklarer Fördersituationen vor großen Herausforderungen. Die Baugenehmigungszahlen lagen von Januar bis September 2023 bei 195.054 Wohnungen, was einem Rückgang von 29,7% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der ZDB erwartet für das Jahr 2023 einen Umsatzeinbruch von 7% und in 2024 von weiteren 3%. (Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB)). Der Fertigbauanteil wächst seit Jahren. Der Anteil bei neu genehmigten Ein- und Zweifamilienhäusern im Jahr 2021 erreichte den neuen Höchstwert von bundesweit über 23 Prozent. Vor fünf Jahren hatte der Marktanteil bei 18 Prozent, vor 10 Jahren erst bei 15 Prozent gelegen. Bundesweit strebt der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) mittelfristig einen Marktanteil von 25 Prozent an. Neuaufträge im Jahr 2023 gingen aufgrund der Marktsituation um etwa 45% zurück. (Quelle: Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.). Entwicklung der Gesellschaft (Geschäftsverlauf) Die Gesellschaft erstellt individuelle Wohnhäuser in Holz-Fertigbauweise. Die Vorteile des Baustoffes Holz mit seiner Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Natürlichkeit, Ästhetik und Regionalität werden von dem Unternehmen optimal auf dem Markt vermittelt. Die Häuser der KAMPA GmbH leisten als Energieeffizienzhäuser hier einen hohen Beitrag zum Klimaschutz und nutzen zudem regenerative Energien. Aufgrund dieser entscheidenden Vorteile kann sich die Gesellschaft gut am Markt positionieren. Der Netto-Auftragseingang der KAMPA GmbH lag im zurückliegenden Geschäftsjahr deutlich unter dem Vorjahr. Im Gegensatz hierzu, konnten die Übergaben um +3,6 Mio. EUR (+2,9 %) auf 127,4 Mio. EUR gesteigert werden. Der Auftragsbestand der Gesellschaft zum 30.06.2023 lag bei 237,6 Mio. EUR (Vorjahr 343,0 Mio. EUR). Die Umsätze sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 155.502 auf TEUR 157.060 gestiegen. Auch die Gesamtleistung der Gesellschaft ist auf TEUR 156.571 (Vorjahr TEUR 144.853) gestiegen und hat die Erwartungen der Geschäftsführung erfüllt. Der Materialaufwand hat sich in absoluten Zahlen im aktuellen Wirtschaftsjahr von TEUR 96.138 auf TEUR 107.711 erhöht. Bezogen auf die Gesamtleistung ist er im Vergleich zum Vorjahr auf 68,79 % (Vorjahr 66,37 %) gestiegen. Die Gründe dafür liegen in gestiegen Einkaufspreisen, die durch die Fixpreisgarantie nicht an den Kunden weitergegeben werden konnten. Der Personalaufwand bezogen auf die Gesamtleistung belief sich im Jahr 2022/2023 auf 16,02 % (Vorjahr: 15,81 %). Absolut ist der Personalaufwand um TEUR 2.168 auf TEUR 25.075 angestiegen. Der absolute Anstieg ist vorrangig in der erhöhten durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter begründet. (Wirtschaftsjahr 513 - Vorjahr 480). Der Anteil des sonstigen betrieblichen Aufwands an der Gesamtleistung belief sich im Jahr 2022/2023 auf 15,21 % (Vorjahr 15,67 %). Absolut ist der sonstige betriebliche Aufwand von TEUR 22.702 auf TEUR 23.814 angestiegen. Die Gesellschaft hat im aktuellen Wirtschaftsjahr ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 285 (Vorjahr TEUR 1.780) erwirtschaftet. II. Lage des Unternehmens (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) Vermögenslage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zeigt sich gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Gegenüber dem Vorjahr ist die Bilanzsumme um TEUR 1.799 oder 4,3 % auf TEUR 43.654 gewachsen. Auf der Aktivseite erhöhte sich das Anlagevermögen um TEUR 452 auf TEUR 13.805. Das Sachanlagevermögen reduzierte sich um TEUR 319 oder 2,6 % auf TEUR 11.936 (Vorjahr: TEUR 12.255). Das Finanzanlagevermögen reduzierte sich zunächst auf Grund der Verringerung von Anteilen an verbundenen Unternehmen um TEUR 66 auf TEUR 524. Im Gegenzug wurden Ausleihungen in Höhe von TEUR 743 von den sonstigen Vermögensgegenständen in das Finanzanlagevermögen umgegliedert, sodass sich die Finanzanlagen insgesamt auf TEUR 1.268 (Vorjahr: TEUR 591) belaufen. Im Bereich des Vorratsvermögens ist eine Steigerung von TEUR 658 zu verzeichnen. Dies beruht vor allem auf einer Reduktion der saldierten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um TEUR 2.860, bei einer gleichzeitigen Reduktion der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen von TEUR 490 und der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe von TEUR 1.028. Die Sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich auf TEUR 2.338 (Vorjahr: TEUR 5.661). Die Reduktion resultiert im Wesentlichen aus einer Umgliederung von Forderungen ggü. der Kampa Holding GmbH in die Forderungen gegen Gesellschafter sowie diverser Darlehen in die sonstigen Ausleihungen. Zu einem gegenläufigen Effekt führt der Ausweis von Forderungen aus vertraglichen Schadenersatzleistungen in Höhe von TEUR 982 (Vorjahr: TEUR 0). Der Jahresabschluss beinhaltet auf der Aktivseite latente Steuern in Höhe von TEUR 561 (Vorjahr: TEUR 652), die im Wesentlichen aus den bestehenden Verlustvorträge der Gesellschaft resultieren. Finanzlage Das Eigenkapital liegt mit TEUR 1.999 leicht über dem Vorjahr (TEUR 1.956), wobei sich die Eigenkapitalquote durch die Erhöhung der Bilanzsumme um 0,1% auf 4,6% reduziert. Die Liquidität der Gesellschaft ist auf Grund des stetigen Wachstums und des daraus resultierenden Liquiditätsbedarfs angespannt. Die nicht ausgenutztes Kreditlinien betragen zum Stichtag EUR 0,70 Mio. Innerhalb des Jahres war die Liquidität jederzeit sichergestellt. Da die Gesellschaft auch in Zukunft an seiner Wachstumsstrategie festhalten wird, jedoch keine familiäre Nachfolgeregelung möglich ist, wurden im November 2023 60% des Unternehmens im Wege einer Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 6,0 Mio. an die ELK Kampa Group verkauft. Die Kapitaleinzahlung wurde in voller Höhe geleistet. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Finanzierung der Gesellschaft in Höhe von EUR 4,1 Mio. durch langfristige Darlehen und in Höhe von EUR 7,0 Mio. über Kontokorrentlinien. Die langfristigen Darlehen haben Laufzeiten bis längstens 2028. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um TEUR 2.146 auf TEUR 11.030 angestiegen. Per 30.06.2024 werden sich diese voraussichtlich auf rund 9,5 Mio. EUR reduzieren. Aufgrund der steigenden Gesamtleistung sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 17.961 auf TEUR 19.890 sowie die Rückstellungen für ausstehende Leistungen von TEUR 2.361 auf TEUR 3.907 gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind auf Grund der Reduktion der Steuerverbindlichkeiten von TEUR 6.783 auf TEUR 3.121 gesunken. Ertragslage In der Prognose wurde von einer Steigerung der Umsatzerlöse von rd. 5% ausgegangen. Real konnte die Gesellschaft bei den Umsatzerlösen nur ein Wachstum von rd. 1% verzeichnen, die Gesamtleistung jedoch um rd. 8% auf TEUR 156.571 steigern. Die Prognose (TEUR 2.500) mit einem tatsächlichen Ergebnis vor Steuern von TEUR 285 konnte nicht erreicht werden. Zurückzuführen ist dies vor allem auf überproportional gestiegene Materialaufwendungen sowie Einmaleffekte aus Forderungsbewertungen, der Abschreibung des Beteiligungsansatzes KAMPA Italien sowie Rückstellungsbewertungen. Ein gegenläufiger Effekt wurde durch die Geltendmachung von Entschädigungen aus Vertragsrücktritten erzielt. Im Geschäftsjahr 2022/23 hat die Gesellschaft eine Gewinnausschüttung der KAMPA Objekt- und Gewerbebau GmbH in Höhe von TEUR 500 (Vorjahr TEUR 0) verbucht. Die Gesellschaft konnte im Wirtschaftsjahr weitere Preissteigerungen gegenüber den Endkunden durchsetzen. Darüber hinaus konnten im Bereich der Rohstoffbeschaffung wieder sinkende Preise festgestellt werden. Diese Faktoren werden die Ertragslage der Gesellschaft zukünftig positiv beeinflussen. III. Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Steuerung des Unternehmens werden im Wesentlichen die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern herangezogen. Diese Kennzahlen stellen die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren des Unternehmens dar. Diese Kennzahlen haben sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:
Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Einzelheiten zu der Entwicklung der Kennzahlen ergeben sich aus den Ausführungen zum Geschäftsverlauf bzw. zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die aktuellen Rahmenbedingungen am Energiemarkt haben einen positiven Einfluss auf die Marktchancen der Gesellschaft. Durch die Herstellung von Plus Energiehäusern trifft das Produktportfolio der Gesellschaft genau die Erfordernisse in Bezug auf die Entwicklung der Energiepreise. Auch der verwendete Rohstoff Holz spiegelt den Wunsch nach nachhaltigen Rohstoffen der Kundschaft wider. Dies wird verstärkt durch die mediale Präsenz der Gesellschaft in Bezug auf Nachhaltigkeit. C. BERICHT ÜBER DIE ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNG SOWIE CHANCEN UND RISIKEN DES UNTERNEHMENS I. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwartet die Gesellschaft, auch aufgrund des rückgegangen Auftragsbestands, gegenüber dem abgelaufenen Wirtschaftsjahr eine Reduktion der Umsatzerlöse von mindestens 20%. Für das Geschäftsjahr 2023/24 erwartet die Gesellschaft ein negatives Jahresergebnis im niedrigen bis mittleren einstelligen Millionenbereich. Durch die ELK KAMPA Group erfolgte im Dezember 2023 eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 6,0 Mio was zu einer deutlichen Stärkung der Eigenkapitaldecke und Liquidität führte. Trotz eines erwarteten Verlustes im Geschäftsjahr 2023/24 wird somit nicht von einer Verschlechterung der Eigenkapitaldecke im Vergleich zum Vorjahr ausgegangen. Zusätzlich wurden mit wesentlichen Lieferanten die Zahlungsbedingungen zu Gunsten der Gesellschaft geändert. Im Januar 2024 wurden mit der Zustimmung des Betriebsrates und nach geschlossenem Interessensausgleich eine niedrige zweistellige Anzahl an Produktionsarbeitsplätze am Standort Bad Saulgau abgebaut. Darüber hinaus hat die Gesellschaft im April 2024 die Einrichtung eines Logistik-, Baumanagement- und Kundendienstcenters am Standort Bad Saulgau beschlossen. Gleichzeitig wird die Produktion an einen Standort zentralisiert werden. Der seit Oktober 2023 beobachtbare Rückgang der Hypothekenzinsen stellt für die Entwicklung des Wohnimmobilienmarktes eine deutliche Entlastung dar, womit die Phase der Bodenbildung näher rückt. Zusätzlich ist festzustellen, dass seit Beginn der Preiskorrektur am Immobilienmarkt sich die Preise von Neubauten deutlich besser gehalten haben als jene von Bestandsimmobilien. Die LBBW erwartet zum Jahresende 2024 langfristige Hypothekenzinsen von rd. 3,5%, damit so niedrig wie seit über zwölf Monaten nicht mehr. (Quelle: LBBW Research Immobilien Quarterly Q1/2024) Durch die bereits gestarteten Reorganisationsmaßnahmen geht die Gesellschaft von einem ausgeglichenen Jahresergebnis 2024/25 aus. Die Marktlage hat sich im ersten Halbjahr 2024 gegenüber dem Vorjahr merklich verbessert. Die Entwicklung des Unternehmens wird analog zur Baubranche als vorrübergehend herausfordernd und erwarten für das Wirtschaftsjahr 2024/25 wieder eine positive Entwicklung. II. Risikobericht 1. Risikomanagement Die Gesellschaft ist gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz-, oder Ertragslage haben, hinzuweisen. Die Gesellschaft hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein umfassendes Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die Steuerungs- und Überwachungsinstrumente werden fortlaufend weiterentwickelt und an die sich ändernden Marktverhältnisse angepasst. Das Risikomanagementsystem zur zeitnahen Erkennung und systematischen Erfassung von Chancen und Risiken besteht in der regelmäßigen Auswertung der betrieblichen Daten - insbesondere in Form der erstellten monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen, des Debitorenmanagements und der permanenten Finanzplanung/-überwachung - durch die Geschäftsführung. Die Gesellschaft hat eine Liquiditätsplanung für den Zeitraum von 24 Monaten erstellt. Darüber hinaus wird monatlich eine Liquiditätsplanung für die nächsten 13 Wochen erstellt sowie die kurzfristige Liquidität laufend überwacht. Dies erlaubt eine frühzeitige Reaktion auf mögliche Engpässe und die Ergreifung möglicher Maßnahmen um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen. Dem Wettbewerb am Markt wird die Gesellschaft weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 2. Risikobericht Risiken ergeben sich für die Gesellschaft aufgrund gesetzlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen; hierzu gehören insbesondere die Förderungen für den Eigenheimbau sowie die Versorgung von Privatpersonen mit Bankkrediten. Ein weiteres Risiko für die Zukunft könnte sich aus dem hohen Zinsniveau ergeben, das zu einem weiteren Rückgang der Auftragseingänge führen könnte. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken hat das Unternehmen ein adäquates Debitorenmanagement und alle Aufträge werden mittels Bankgarantien oder Bankabtretungen der Kunden abgesichert. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr konnte die Gesellschaft die Problemstellungen im Bereich der Rohstoffversorgung lösen und eine durchgehende Vollbeschäftigung sicherstellen. Dies konnte durch ein breites Lieferantenportfolio und langjährige Lieferantentreue erreicht werden. Eine weitere Verschärfung der Liefersituation ist aktuell nicht abzusehen, da in den Kernmärkten (z.B. Holz) bereits wieder eine deutliche Preisreduktion und Lieferfähigkeit eingesetzt hat. Die Kampa GmbH ist zuversichtlich, dass sie den vorgenannten Risiken aufgrund ihrer sehr guten Vertriebsstruktur, Markenbekanntheit und des technischen Vorsprungs gegenüber Mitbewerbern im Bereich von Fertighäusern, sehr gut begegnen kann. Insbesondere setzt die KAMPA GmbH weiterhin auf die Vorteile des energieeffizienten Wohnungsbaus. Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten, werden aktiv gesteuert und abgewendet. Insbesondere die angespannte Liquiditätslage konnte mit Stundungen und Lieferantenkrediten ausreichend gemildert werden. Darüber hinaus wird monatlich eine Liquiditätsplanung für die nächsten 13 Wochen erstellt sowie die kurzfristige Liquidität laufend überwacht. 3. Chancenbericht Aufgrund der sehr guten Vertriebsstruktur und der positiven Marktpositionierung der KAMPA GmbH sieht die Geschäftsführung sehr große Chancen nachhaltig zu wachsen und weitere Preissteigerungen am Markt durchzusetzen zu können. Die aktuelle Situation hinsichtlich der bestehenden und zu erwartenden Energiekosten wird die Nachfrage an energieeffizientem Wohnraum weiter antreiben. Die gute geographische Positionierung der Standorte (im Süden, der Mitte und im Norden Deutschlands) bietet die Chance von Einsparungen und Optimierungen im Bereich der Logistik. Auch im HR-Bereich konnte sich die Gesellschaft gut positionieren. An allen Standorten gelang es, die notwendigen Mitarbeiter zu rekrutieren, um das geplante Leistungsziel zu erreichen. Die Liquidität beträgt zum Stichtag TEUR 5. Eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 6,0 Mio. wurde diesbezüglich schon im November 2023 umgesetzt. Bereits seit November 2023 arbeiten verschiedene Projektteams der ELK KAMPA Group im engen Austausch. Insbesondere in den Bereichen Einkauf, Baumanagement und Logistik profitiert die Gesellschaft bereits von Synergieeffekten.
Aalen, den 15.05.2024 Josef Haas, Geschäftsführer Georg Hammerstingl, Geschäftsführer Irene Hübner, Geschäftsführerin 1.5 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KAMPA GmbH, Aalen/Waldhausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KAMPA GmbH, Aalen/Waldhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KAMPA GmbH, Aalen/Waldhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 31. Mai 2024 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
Armin Weber, Wirtschaftsprüfer Sebastian Müller, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 30.06.2023 wurde am 29.10.2024 festgestellt. |
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