MIS AGLiquidated

Master Data

Registry
Register court Darmstadt HRB 4298
Registered
4/11/1996
Industry
Management activities of other holding companiesActivities of holding companiesManagement activities of holding companies with predominantly financial shareholdings
Purpose
Die Wahrnehmung der Holdingfunktion für Unternehmen jeder Art und unterschiedlicher Rechtsformen durch die Beteiligung, den Erwerb, das Halten und die Verwaltung und Verwertung anderer Unternehmen sowie von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere solcher Unternehmen, deren Geschäftszweck die allgemeine Unternehmensberatung, die Entwicklung und der Vertrieb von Informationssystemen, die Erstellung und Anpassung von Anwendersystemen, Consulting und Dienstleistungen für Projektmanagement, der Handel mit selbst hergestellter und fremder Soft- und Hardware, Schulungsveranstaltungen und Seminare sowie der Betrieb einer Werbeagentur ist. Darüber hinaus kann das Unternehmen in den zuvor genannten Geschäftsfeldern operativ tätig werden und die Verwaltung und den Erwerb von Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und anderen Vermögensgegenständen zu diesem Zweck vornehmen.

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Financial Report

MIS AG

Darmstadt

Jahresabschluss zum 31. Mai 2007

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Mai 2007

A. Geschäft und Rahmenbedingungen

1. Organisatorische und rechtliche Struktur

Die MIS AG mit Sitz in Darmstadt agiert als Finanz- und Managementholding der ehemaligen MIS Gruppe. Als Softwareanbieter für Business Intelligence bzw. Performance Management fokussiert sich die MIS Gruppe auf einer Marktnische mit hohem Wachstumspotenzial.

Die MIS AG sowie deren Tochterunternehmen gehören mehrheitlich zum Infor Konzern. Die operativen Beteiligungen der MIS AG zum 31. Mai 2007 stellen sich wie folgt dar:

Beteiligung Anteil
Infor Global Solutions Darmstadt GmbH (ehemals: MIS GmbH), Darmstadt 100%
MIS AG s.r.o., Prag, Tschechien 100%
Infor Global Solutions GmbH (ehemals: MIS Austria GmbH),
Wien, Österreich
100%
Infor Global Solutions (Urdorf III) AG (ehemals: MIS Schweiz AG), Zürich, Schweiz 100%

Zwischen der MIS AG und deren Tochtergesellschaft Infor Global Solutions Darmstadt GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

Das globale Wachstum war maßgeblich von der Immobilien- und Finanzkrise in den USA geprägt. Als Folge daraus hat sich auch in Deutschland das Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Vorjahr etwas abgeschwächt. Nach wie vor sind insgesamt in Deutschland die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unverändert schwierig.

Die Anbieter von Performance Management Lösungen behaupten sich im IT-Markt trotz der starken Konsolidierungswelle weiterhin sehr gut. Auf Grund der besonderen Thematik haben Nischenanbieter als Spezialisten eine gute Marktposition und befinden sich in einem innovativen, sehr heterogenen Markt für Performance Management Lösungen.

3. Geschäftsfelder und Produkte

Die MIS Gruppe positioniert das gesamte Lösungs- und Dienstleistungsportfolio für das Fachthema Business Intelligence bzw. Performance Management. Das bestehende Lösungsangebot ist in zwei Themenbereiche aufgeteilt worden. Die "Business Process Applications" bieten dem Anwender vorgefertigte Softwarelösungen für die Aufgabenstellungen strategische Unternehmensführung, Finanzplanung, Unternehmenskonsolidierung, Budgetierung und Forecasts sowie Kostenüberwachung. Kunden- und branchenindividuelle Performance Managementthemen für die Aufgabenstellungen Berichte, Analysen und Dashboards werden mit den "Business Specific Analytics" implementiert. Basierend auf den vorhandenen Softwarelösungen entwickelt der Anwender die gewünschten Finanzberichte und Auswertungen.

4. Geschäftsverlauf

Das operative Geschäft der MIS Gruppe wird in den Tochtergesellschaften abgewickelt, so dass in der MIS AG keine Umsatzerlöse entstehen. Die Erlöse der MIS AG beschränken sich auf Konzernumlagen durch erbrachte Dienstleistungen für verbundene Unternehmen sowie Beteiligungserträge aus den Finanzanlagen bzw. aus Erträgen aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der Infor Global Solutions Darmstadt GmbH. Der Geschäftsverlauf der MIS AG wird somit entscheidend vom Geschäftsverlauf der einzelnen Tochtergesellschaften geprägt.

Die Tochterunternehmen sind in einer vergleichbaren Situation wie die Wettbewerber auf den lokalen Märkten. Das Geschäftsmodell der Einzelgesellschaften ist einheitlich konzipiert und unterscheidet sich nur unwesentlich von dem der Infor Global Solutions Darmstadt GmbH. Durch die fortschreitende Integration der MIS in den Infor Konzern wurde sowohl das Produkt- und Lösungsportfolio als auch die Vertriebsstrukturen und das "Go-to-Market" Modell bei den Tochtergesellschaften überarbeitet und modifiziert. Diese Zukunftsinvestition führte im laufenden Geschäftsjahr zu einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse bei den Tochterunternehmen.

5. Forschung und Entwicklung

Die F&E Abteilung der Infor Global Solutions Darmstadt GmbH bündelt die R&D Tätigkeiten der BI-Plattform der Infor Performance Management Gruppe. Das Jahr 2007 war geprägt durch die Entwicklung der nächsten Generation der PM BSA Plattform und der Integration der BSA Plattform mit den Infor Performance Management Produkten, was mit dem Releasestand 10.0 erfolgreich abgeschlossen wurde.

Ein Schwerpunkt für das Jahr 2008 wird die weitere Integration von Produkten und Komponenten der Infor-Gruppe innerhalb der Performance Management Lösungen und umgekehrt sein. Weiterhin wird die Entwicklung von plattformübergreifenden Lösungen im Bereich Servertechnologien einen Schwerpunkt bilden.

B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Ertragslage

In Zuge der Eingliederung der Gesellschaft in den Infor-Konzern wurde das Geschäftsjahresendes vom Kalenderjahr auf den 31. Mai 2007 geändert; es ergibt sich im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Mai 2007 ein Rumpfgeschäftsjahr. Durch das Rumpfgeschäftsjahr mit einem Berichtszeitraum von fünf Monaten ist ein Vergleich der GuV-Zahlen mit dem Vorjahr (volles Kalenderjahr) nur eingeschränkt möglich.

Die sonstigen betrieblichen Erträge, die wie auch im Vorjahr vorwiegend aus Konzernumlagen erwirtschaftet wurden, erhöhten sich um 380 TEUR auf 1.122 TEUR. Der Personalaufwand ist geprägt vom weiteren Austritt der von Strukturmaßnahmen betroffenen Mitarbeiter und dem Ausscheiden von Vorständen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen überwiegend Weiterbelastungen an andere Konzernunternehmen.

Im Vorjahr wurden umfangreiche organisatorische Veränderungen und Restrukturierungsmaßnahmen innerhalb der ehenmaligen MIS Gruppe im Zuge der Übernahme der (ehemaligen) Systems Union Group plc durch die Infor Gruppe vorgenommen. Im Vorjahr sind bei der MIS AG dafür außerordentliche Aufwendungen für Strukturmaßnahmen in Höhe von 857 TEUR angefallen.

Das Zinsergebnis verminderte sich von 473 TEUR auf 99 TEUR.

Insgesamt weist die MIS AG im laufenden Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von 1.067 TEUR (Vorjahr: Jahresfehlbetrag -379 TEUR) aus.

2. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur der MIS AG stellt sich wie folgt dar:

31.05.2007 31.12.2006
EUR % EUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände
und Sachanlagen
26 0,1 72 0,2
Finanzanlagen 12.523 44,3 12.388 42,4
Konzernforderungen 14.208 50,4 16.135 55,2
Flüssige Mittel 1.404 5,0 589 2,0
Übriges Umlaufvermögen 54 0,2 45 0,2
Aktiva 28.215 100,0 29.229 100,0

Das Gesamtvermögen verminderte sich um TEUR 1.014 bzw. 3,5% auf 28.215 TEUR. Das Vermögen besteht wie auch im Vorjahr überwiegend aus Finanzanlagen und Konzernforderungen. Die Abnahme des Gesamtvermögens ist im Wesentlichen bedingt durch den Rückgang der Konzernforderungen (-1.927 TEUR), während die flüssigen Mittel (+815 TEUR) sich gegenläufig erhöhten.

Im Rumpfgeschäftsjahr 2007 wurden keine Investitionen in das Sachanlagevermögen und in immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens getätigt (Vorjahr: 68 TEUR).

3. Finanzlage

Folgende Übersicht zeigt zusammengefasst die Kapitalstruktur der Gesellschaft auf:

31.05.2007 31.12.2006
EUR % EUR %
Eigenkapital 16.339 57,8 15.272 52,2
Rückstellungen 469 1,7 1.168 4,0
Konzernverbindlichkeiten 10.940 38,8 12.148 41,6
Übrige Verbindlichkeiten 467 1,7 641 2,2
Passiva 28.215 100,0 29.229 100,0

Das Eigenkapital erhöhte sich bedingt durch den Jahresüberschuss auf TEUR 16.339. Durch den Rückgang der Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote überproportional von 52,2% auf 57,9%.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über Konzerngesellschaften. Die MIS AG ist in ein Cashpooling mit der Infor Global Solutions Darmstadt GmbH eingebunden. Auch zukünftig werden konzerninterne Finanzierungsmaßnahmen eine Inanspruchnahme von Bankdarlehen nicht notwendig machen. Die liquiden Mittel zum 31. Mai 2007 betrugen 1.404 TEUR (31. Dezember 2006: 589 TEUR).

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die Integration der Unternehmen der ehemaligen MIS Gruppe in den Infor Konzern führte nach den notwendigen Strukturmaßnahmen im Zuge der Übernahme auch zur Anpassung des Produktangebotsportfolios und einem damit verbunden vorübergehenden Rückgang der Umsatzerlöse bei Tochtergesellschaften, was sich wegen der Ergebnisabführung der Infor Global Solutions Darmstadt GmbH und möglichen Beteiligungserträgen von den anderen Tochtergesellschaften auch auf die MIS AG auswirkt. Da wir mit der Anpassung und Integration der MIS Produkte in die Infor Vertriebsstrukturen die Basis für zukünftige Ertragspotentiale durch Nutzung von Synergien sowie Kostensenkungen gelegt haben, können wir mit wirtschaftlichem Verlauf im laufenden Geschäftsjahr insgesamt zufrieden sein.

C. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, sind nach Ende des Geschäftsjahres bis zum Aufstellungszeitpunkt des Abschlusses und des Lageberichts nicht eingetreten.

D. Risikoberichterstattung

Zur Erläuterung der Risikosteuerung der MIS AG werden die Risiken der gesamten MIS Gruppe betrachtet, da die MIS AG als Holding Gesellschaft unmittelbar diesen Risiken gegenübersteht.

Die Geschäftsführung überprüft fortlaufend die externen und internen Einflussfaktoren und erwägt Chancen und Risiken für alle unternehmerisch relevanten Entscheidungen und Aktivitäten ab. Unser Ziel ist es, Risiken zu vermeiden und die Ressourcen auf Bereiche zu konzentrieren, die eine attraktive Rendite für das Unternehmen erwarten lassen. Die Wirksamkeit der zum Risiko-Controlling erforderlichen Prozesse und Kontrollinstrumente untersteht der laufenden Beobachtung der Geschäftsführung und wird kontinuierlich fortentwickelt. Die Geschäftstätigkeit ist sowohl durch eine Verkürzung der Lebenszyklen als auch durch eine Erhöhung der technischen Komplexität gekennzeichnet.

Der Markt für Business Intelligence ist nach wie vor ein Wachstumsmarkt. Neben den etablierten Business-Intelligence-Spezialanbietern treten immer wieder neue Anbieter in das Marktsegment ein. Abgesehen von einer Reihe neuer, stark fokussierter Unternehmen versuchen zusehends auch etablierte Softwareanbieter wie SAP, Microsoft und Oracle, sich mit einem erweiterten Produkt- und Serviceangebot im Markt für BI-Lösungen zu positionieren. Durch das Auftreten dieser Anbieter kann Preisdruck entstehen.

Wir werden unsere Produktentwicklung weiter forcieren, um unsere Marktposition als innovativer und flexibler Anbieter von BI-Lösungen auszubauen. Zugleich integrieren wir Basistechnologien anderer Hersteller, wenn ein eigener Entwicklungsaufwand überflüssig oder unvertretbar ist. So ist der Microsoft SQL Server mit den Analysis Services fester Bestandteil der MIS DecisionWare. Bezogen auf die Standard-BI-Lösungen von SAP sind unsere hoch flexiblen, schnell implementierbaren Business-Intelligence-Lösungen zertifiziert und bilden somit deren ideale Ergänzung.

Bedingt durch saisonale Einflüsse und projekttypische Schwankungen unterliegt unser Geschäft einer zyklischen Entwicklung. Die Konzeption, Erstellung und Implementierung von Business-Intelligence-Lösungen erfordert vielseitige Erfahrung und Fachwissen. Diese Expertise müssen wir vorhalten, um erfolgreich neue Kunden und Projekte zu gewinnen. Insofern kann es durch Schwankungen im Projektgeschäft zu Phasen der Unter- oder Überauslastung im Beratungsgeschäft kommen, die sich jeweils negativ auf die Marge auswirken.

Sowohl das Lizenz- als auch das Beratungsgeschäft richten sich stark nach der Investitionsbereitschaft unserer Kunden. Diese hängt wiederum von der wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Branche ab. Mangelnde Investitionsbereitschaft oder die Verzögerung von Aufträgen und Projekten können unseren Geschäftsverlauf erheblich beeinträchtigen. Unser Engagement in nahezu allen Bereichen der Wirtschaft ermöglicht es fast immer, Schwankungen einzelner Branchen auszugleichen. Dennoch können wir uns branchentypischen Zyklen nicht völlig entziehen.

Der Markt für Software ist fortlaufend im Umbruch. Neue Technologien und kürzere Produktlebenszyklen erhöhen das Risikopotenzial. Der Druck, neue Produkte - wegen Amortisierung der Vorlaufkosten - möglichst früh zur Vermarktung freizugeben, stellt hohe Anforderungen an das interne Qualitätsmanagement. Darüber hinaus können Verzögerungen bei der Markteinführung zu Risiken durch Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüche führen.

Größere Projekte bergen auf Grund ihrer höheren Komplexität auch größere Abwicklungsrisiken. Durch eine kontinuierliche Beobachtung der Projekte erkennen wir etwaige Probleme frühzeitig und können unmittelbar Gegenmaßnahmen ergreifen. Zur Risikovorsorge werden bei Bedarf in einzelnen Projekten Wertberichtigungen vorgenommen bzw. Rückstellungen für drohende Verluste gebildet.

Die Finanzierung des unternehmerischen Engagements ist durch unsere Konzernzugehörigkeit zu Infor gesichert.

Die Gesellschaft wickelt internationale Geschäfte überwiegend in Euro und nur zu einem kleinen Teil in Britischen Pfund und US Dollar ab. Besondere Risiken aus Wechselkursschwankungen bestehen nicht. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Die Gesamtrisikolage der Gesellschaft stellt sich - auch im Hinblick auf unsere Konzernzugehörigkeit zu Infor - insgesamt vergleichsweise moderat dar.

E. Prognosebericht

Die zunehmende Bedeutung der Finanzabteilungen in den Kundenunternehmen bedingt durch die Globalisierung und gesetzliche Vorgaben geht einher mit einem soliden Wachstum im Bereich Performance Management.

In Übereinstimmung mit den strategischen Zielsetzungen gehen wir in den kommenden zwei Jahren jeweils von einem angemessenen Wachstum im Lizenzbereich aus. Nachgelagert zum Verkauf der Lizenzen erwarten wir einen entsprechenden Anstieg der Umsätze aus Consulting und Training sowie der Wartungserlöse. Voraussetzung für die positive Entwicklung ist jedoch, dass die Erwartungen bezüglich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie die hinsichtlich der Softwarebranche auch tatsächlich eintreten. Ferner nehmen wir an, dass im Markt für Performance Management keine wesentlichen unvorhersehbaren Veränderungen auftreten werden. Unser angestrebtes Unternehmenswachstum wollen wir sowohl bei den Bestandskunden als auch im Neukundensegment erwirtschaften. Synergiepotentiale sehen wir insbesondere in der Nutzung der deutlich erweiterten Anzahl von Bestandskunden im Infor Konzern.

Produktbezogen stehen die Themen Finanzplanung und Konsolidierung sowie individuelle Analyse und Reporting im Fokus.

Durch Nutzung der globalen Infrastruktur innerhalb der Infor Gruppe sowie durch kontinuierliche Verbesserungen der internen Prozesse und Abläufe sind wir für künftiges Wachstum gut gerüstet. Daneben werden wir in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter investieren, um so dem allgemein zu verzeichnenden Preisdruck im Servicegeschäft entgegen zu wirken.

Insgesamt erwarten wir eine Erhöhung des Beteiligungsergebnisses der Tochtergesellschaften bzw. der Gewinnabführung der Infor Global Solutions Darmstadt GmbH. Dadurch rechnen wir mittelfristig mit einer Verbesserung der Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr. Wir gehen davon aus, dass wir mit unseren derzeitigen Produkten und Dienstleistungen für die Zukunft gut gerüstet sind und unsere strategischen und operativen Unternehmensziele erreichen werden.

F. Abhängigkeitsbericht

Der Vorstand der MIS AG hat gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Mai 2007 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt. Der Abhängigkeitsbericht schließt mit folgender Schlusserklärung: "Die Gesellschaft hat nach den Umständen, die in dem Zeitpunkt bekannt waren, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder andere Maßnahmen getroffen bzw. unterlassen wurden, sofern der Gesellschaft dadurch Nachteile entstanden sind, entweder eine angemessene Gegenleistung während des Geschäftsjahres erhalten, oder soweit der Ausgleich nicht mehr während des Geschäftsjahres erfolgt ist, wurde der Gesellschaft vor Ablauf des Geschäftsjahres ein Rechtsanspruch auf einen adäquaten Vorteil gewährt."

 

Darmstadt, im Mai 2008

Jochen Kasper

Bilanz zum 31. Mai 2007

Aktiva

31.05.2007 31.12.2006
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 11.607 12.565
Sachanlagen 14.595 59.414
Finanzanlagen 12.522.770 12.388.283
12.548.972 12.460.262
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.208.048 16.134.898
Sonstige Vermögensgegenstände 21.610 33.893
14.229.658 16.168.791
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.404.377 589.166
15.634.035 16.757.957
Rechnungsabgrenzungsposten 31.898 10.400
28.214.905 29.228.619

Passiva

31.05.2007 31.12.2006
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 3.769.232 3.769.232
Kapitalrücklage 52.443.145 52.443.145
Gewinnrücklagen 165.157 165.157
Bilanzverlust -40.038.752 -41.105.764
16.338.782 15.271.770
Rückstellungen
Steuerrückstellungen 0 584.107
Sonstige Rückstellungen 469.084 584.109
469.084 1.168.216
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 10.358
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.940.019 12.147.491
Sonstige Verbindlichkeiten 467.020 620.384
- davon aus Steuern € 467.020,28 (Vorjahr: € 29.301,52)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
€ 0,00 (Vorjahr: € 468,56)
11.407.039 12.778.233
Rechnungsabgrenzungsposten 0 10.400
28.214.905 29.228.619

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Mai 2007

1.01.2007 - 31.05.2007 1.01.2006 - 31.12.2006
Sonstige betriebliche Erträge 1.121.990 742.065
Personalaufwand
Löhne und Gehälter -83.078 -113.531
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -9.168 -63.150
- davon für Altersversorgung € 667,69
(Vorjahr: € 2.131,78)
-92.246 -176.681
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen -45.777 -313.588
Sonstige betriebliche Aufwendungen -171.718 -1.549.069
812.249 -1.297.273
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 149.017 1.164.581
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 194.058 364.940
- davon aus verbundenen Unternehmen € 194.057,53
(Vorjahr: 364.940,31)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.328 303.622
- davon aus verbundenen Unternehmen € 10.991,52
(Vorjahr: 160.330,77)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -111.224 -195.185
- davon an verbundenen Unternehmen € 111.223,65
(Vorjahr: 247.812,76)
248.179 1.637.958
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.060.428 340.685
Außerordentliche Aufwendungen 0 -857.413
Außerordentliches Ergebnis 0 -857.413
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.326 -51.810
Sonstige Steuern -742 189.861
6.584 138.051
Jahresüberschuss / -fehlbetrag (-) 1.067.012 -378.677
Verlustvortrag aus dem Vorjahr -41.105.764 -40.727.087
Bilanzverlust -40.038.752 -41.105.764

3 Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Mai 2007

3.1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der MIS AG, Darmstadt, wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt.

Als kleine AG gemäß § 267 Abs. 1 HGB nimmt die Gesellschaft die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 S. 1 HGB und § 326 HGB in Anspruch.

Im Zuge der Einbindung der Gesellschaft in den Infor-Konzern wurde das Geschäftsjahr vom Kalenderjahr auf den Abschlussstichtag 31. Mai umgestellt. Dadurch ergibt sich ein Rumpfgeschäftsjahr für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Mai 2007, die Gewinn- und Verlustrechnung des Jahresabschluss zum 31. Mai 2007 umfasst lediglich fünf Monate (Rumpfgeschäftsjahr). Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist entsprechend eingeschränkt.

Die Gesellschaft übernimmt reine Holdingfunktionen und betreibt kein operatives Geschäft.

3.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bilanziert. Immaterielle Vermögensgegenstände werden planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen werden linear entsprechend der nach steuerlichen Grundsätzen ermittelten Nutzungsdauer von 2 bis 13 Jahren planmäßig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Geschäftsjahr des Zugangs analog § 6 Abs. 2 EStG vollständig abgeschrieben.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Ausleihungen werden verzinst und sind zum Nennbetrag angesetzt. Wertberichtigungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert wurden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen und erfolgswirksam abgesetzt.

Die übrigen Gegenstände des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit Vermögensgegenstände in fremder Währung fakturiert wurden, ist den Anschaffungskosten der Umrechnungskurs im Zeitpunkt des Zugangs zugrunde gelegt. Forderungen, die auf fremde Währungen lauten, wurden zum Tageskurs eingebucht, sofern nicht ein gesunkener Wechselkurs eine niedrigere Bewertung erforderlich machte.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden entsprechend der periodengerechten Abgrenzung der Aufwendungen ermittelt, soweit Zahlungen für Aufwendungen der Folgeperiode vor Abschluss des Geschäftsjahres geleistet wurden.

Das Eigenkapital ist zu Nennwerten angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag und Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Tageskurs eingebucht, wenn nicht ein gestiegener Wechselkurs eine höhere Bewertung erforderlich machte.

Soweit die Gewinn- und Verlustrechnungsposten auf Fremdwährungsgeschäften beruhen, erfolgt ihre Bewertung zu dem am Entstehungsstichtag maßgeblichen Wechselkurs.

3.3 Erläuterungen zur Bilanz

3.3.1 Finanzanlagen

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes stellt sich wie folgt dar:


Gesellschaft
Anteil am
Eigenkapital
in %
Eigenkapital
in
TEUR
Ergebnis
in
TEUR
Infor Global Solutions Darmstadt GmbH,
Darmstadt 1)
100,0 911 0
Infor Global Solutions GmbH, Wien,
Österreich 2)
100,0 91 -993
Infor Global Solutions (Urdorf III) AG, Zürich,
Schweiz 3)
100,0 -172 -294
MIS AG s.r.o., Prag, Tschechien 4) 100,0 1.022 184
chorus Gesellschaft für Informations-
und Kommunikationstechnologie mbH,
Darmstadt 5)

100,0

299

7
MIS AG Mexico S.A*. de C.V., Mexico City,
Mexico 6)
49,0 - -

1) Die IGS Darmstadt GmbH hat einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der MIS AG.

2) Der Jahresabschluss betrifft den Zeitraum 1.1.06 - 31.12.06.

3) Die GuV umfasst den Zeitraum 1.1.06 - 31.05.07.

4) Die MIS AG s.r.o. hält 100% der Anteile an der Orimex s.r.o., Usti nad Labem, Tschechien

5) Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr 2006.

6) Der Jahresabschluss der Gesellschaft liegt der MIS AG nicht vor. Die Gesellschaft ist in Liquidation.

3.3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich zusammen aus der Gewinnabführung seitens der IGS Darmstadt GmbH in Höhe von 149 TEUR (Vorjahr: 1.165 TEUR), dem Cashpooling mit der IGS Darmstadt GmbH/Barclays Bank in Höhe von 512 TEUR (Vorjahr: 1.940 TEUR) und sonstigen Leistungsverrechnungen in Höhe von 13.547 TEUR (Vorjahr: 13.030 TEUR).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3.3.3 Eigenkapital

Das voll eingezahlte Grundkapital der MIS AG zum 31. Mai 2007 besteht aus 3.769.232 stimmberechtigten Stammaktien mit einem rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro je Aktie und beträgt wie im Vorjahr 3.769.232 EUR.

Die Kapitalrücklage und die Gewinnrücklagen haben sich nicht verändert.

3.3.4 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Cashpooling mit der IGS Darmstadt GmbH/Kreissparkasse Groß-Gerau in Höhe von 7.166 TEUR (Vorjahr: 7.348 TEUR) und anderen MIS Gesellschaften in Höhe von 3.098 TEUR (Vorjahr: 3.324 TEUR) sowie sonstigen Leistungsverrechnungen in Höhe von 676 TEUR (Vorjahr:1.475 TEUR).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3.3.5 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die MIS AG haftet im Wege des Schuldbeitritts für Verpflichtungen der IGS Darmstadt GmbH aus einem Mietverhältnis in Höhe von 57 TEUR (Vorjahr: 344 TEUR), davon mit einer Laufzeit bis ein Jahr von 47 TEUR (Vorjahr: 344 TEUR). Zur Absicherung dieser Verpflichtungen wurde ein Mietaval eingerichtet.

Ebenso haftet die MIS AG über Rahmenverträge für Verpflichtungen der IGS Darmstadt GmbH aus Kfz-Leasing in Höhe von bis zu 289 TEUR (Vorjahr: 451 TEUR), davon mit einer Laufzeit bis ein Jahr von 243 TEUR (Vorjahr: 365 TEUR).

3.4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Erträge aus Gewinnabführungsverträgen betreffen den Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Infor Global Solutions Darmstadt GmbH, Darmstadt.

3.5 Sonstige Angaben

3.5.1 Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Zum Vorstand waren bestellt:

Herr Jochen Kasper, Rechtsanwalt, Saarlouis

Herr Michael Danninger, Wien (bis 1. Februar 2007)

Dem Aufsichtsrat gehörten an:

Herr Gregory Michael Giangiordano, Rosswell, USA (ab 27. September 2007; Vorsitzender), Senior Vice President, General Counsel und Secretary der Infor Gruppe

Herr Bradford Evan Steiner, Newton, USA (Vorsitzender bis 27. September 2007; Stellvertretender Vorsitzender ab 27. September 2007); Senior Vice President and Chief Legal Officer der Extensity Gruppe

Herr Tobias Trautner, Paris, Frankreich (ab 27. September 2007), Rechtsanwalt

David Bellwood, Sevenoaks, Grossbritannien (bis 27. September 2007; Stellvertretender Vorsitzender bis 27. September 2007); Accountant, Farnbourough, Großbritannien

Herr Christopher Bushnell, Cookham, Großbritannien (bis 27. September 2007); Sales Manager

3.5.2 Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt ohne Vorstände 3 Mitarbeiter (Vorjahr: 9 Mitarbeiter).

3.5.3 Mitteilungen nach § 20 AktG

Mit Schreiben vom 31. August 2007 hat uns die Infor Global Solutions Deutschland AG, Friedrichsthal, gem. § 20 Abs. 1 S.1, Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass sie am EUR 3.769.232 betragenden Grundkapital der MIS AG mit 3.769.232 Aktien und damit zu 100% beteiligt ist.

3.5.4 Konzernverhältnisse

Oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die Infor Global Solutions Holdings Ltd., Cayman Islands; alle zum Konzern dieser Gesellschaft gehörenden Gesellschaften sind im Verhältnis zur Gesellschaft verbundene Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB.

3.5.5 Ergebnisverwendung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Darmstadt, den 16. Mai 2008

Der Vorstand

Jochen Kasper

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MIS AG, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Mai 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Abschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 16. Mai 2008

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Helge Weiser Wirtschaftsprüfer

ppa. Birgit Pflumm Wirtschaftsprüferin

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