Maltego Technologies GmbH
Paul-Heyse-Straße 29, 80336 München, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Melanie Jungbluth since 8/20/2025 | Procura |
Joseph Louis Lichtenberger since 7/18/2024 | Managing Director |
Philip Maximilian Dr. Mayrhofer since 12/18/2017 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
CB WH Holdco, LLC | 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Maltego Technologies GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäftstätigkeit und Grundlagen der Maltego Technologies GmbH Das Technologie-Unternehmen Maltego Technologies GmbH wurde im Jahr 2017 in München gegründet. Maltego Technologies GmbH ist ein führender Anbieter von Softwarelösungen im Bereicht der Datenvisualisierung und digitalen forensischen Analyse im OSINT Markt (Open Source Intelligence Markt). Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Entwicklung und Bereitstellung von Maltego, einer leistungsstarken Plattform zur Untersuchung und Analyse komplexer Datenbeziehungen. Maltego ist eine visuelle Plattform, die es Nutzern ermöglicht, Daten aus verschiedenen Quellen zu sammeln, zu verknüpfen und zu visualisieren. Die Software wird dabei hauptsächlich in den folgenden Bereichen eingesetzt: • Cyber-Sicherheit: Zur Analyse von Cyber-Bedrohungen, Erkennung von Sicherheitslücken und Aufdeckung von Cyber-Angriffen. • Kriminalitätsbekämpfung: Zur Unterstützung von Strafverfolgungsbehörden bei der Analyse von kriminellen Netzwerken und Verfolgung von Straftätern. • Business Intelligence: Zur Aufdeckung von Geschäftsbeziehungen, Marktanalysen und Wettbewerbsforschung. Maltego Technologies GmbH bedient eine Vielzahl von Branchen und Organisationen weltweit, darunter: • Regierungsbehörden: Polizeibehörden, Nachrichtendienste und andere Sicherheitsorganisationen. • Unternehmen: Vor allem im Bereich Finanzen, Versicherungen und Telekommunikation. • Beratungsfirmen: Unternehmen, die Dienstleistungen im Bereich Cyber-Sicherheit und forensische Analysen anbieten. II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war geprägt von anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit, geopolitischen Spannungen und Inflationsdruck in vielen Märkten. Für Unternehmen im Bereich Cyber-Sicherheit boten diese Rahmenbedingungen jedoch auch Chancen: Die zunehmende Bedrohungslage durch Cyberangriffe sowie verschärfte regulatorische Anforderungen führten zu einer steigenden Nachfrage nach innovativen Sicherheitslösungen. Das globale Geschäftsumfeld von Maltego Technologies ist stark von technologischen Entwicklungen, Cyber-Bedrohungen und regulatorischen Anforderungen beeinflusst. Der steigende Bedarf an Sicherheitslösungen in einer digitalisierten Welt führt zu einer starken Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen des Unternehmens. Gemäß Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) stieg die globale Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 um 3,3 %. In Deutschland sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um -0,3 % (Quelle: World Economic Outlook, October 2024). 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 ist durch einen erfolgreichen und wachstumsorientierten Geschäftsverlauf gekennzeichnet. Der Erfolg zeigt sich besonders in der Zunahme der Kundenzahlen sowie einem höheren wiederkehrenden Umsatz je Kunde. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 28,76 % auf TEUR 14.670 gestiegen. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf TEUR -2.776 und ist durch Wachstumsinvestitionen und den weiteren Aus- und Aufbau des Geschäftsmodelln geprägt. Der Umsatz und Jahresfehlbetrag sind die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoen zur Unternehmenssteuerung. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist von 73 Arbeitnehmern auf 95 Arbeitnehmer gestiegen. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 14.670 (Vorjahr: TEUR 11.393). Sonstige betriebliche Erträge sind in Höhe von TEUR 248 entstanden (Vorjahr: TEUR 1.076). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus geringeren Erträgen aus Währungsumrechnung (TEUR 155; Vorjahr: TEUR 1.042). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 gesamt auf TEUR 9.542 (Vorjahr: TEUR 7.625) und ergeben eine Aufwandsquote von 65,05 % (Vorjahr: 66,93 %) im Vergleich zu den Umsatzerlösen. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2023 8.329 (Vorjahr: TEUR 6.029). Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 95 Arbeitnehmer (Vorjahr: 73 Arbeitnehmer). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 877 (Vorjahr: TEUR 272), davon entfallen TEUR 779 (Vorjahr: TEUR 186) auf Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände. Die Abschreibungen auf das Umlaufvermögen betragen TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 0). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR -2.953 (Vorjahr: TEUR -1.186) und ist vor allem durch notwendige Investitionen in die Produktentwicklung sowie interner Prozelle und Systeme geprägt. Die Steuererträge ergeben sich überwiegend aus der Berechnung der aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 1.156 (Vorjahr: TEUR 481). 4. Finanzlage Zum Bilanzstichtag 2023 weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 4.621 (Vorjahr: TEUR 1.845) auf. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Neuinvestitionen in immaterielle Vermögensgegenstände getätigt. Im Bereich der Sachanlagen wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2023 Investitionen von TEUR 120, insbesondere im Bereich der sonstigen Betriebs- und Geschäftsausstattung, getätigt. Die Aufwendungen des operativen Geschäfts sowie die getätigten Investitionen in Sachanlagen wurden aus dem Finanzmittelfluss der laufenden Geschäftstätigkeit sowie den vorhandenen liquiden Mitteln finanziert. Im Geschäftsjahr 2023 belaufen sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 806 (Vorjahr: TEUR 1.154) und die sonstigen Verbindlichkeiten auf TEUR 229 (Vorjahr: TEUR 451). Daneben bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 258 (Vorjahr: TEUR 0) sowie gegenüber Gesellschaftern von TEUR 262 (Vorjahr: TEUR 497). 5. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag TEUR 13.596 (Vorjahr: TEUR 13.627). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens betragen insgesamt TEUR 2.836 (Vorjahr: TEUR 2.223) und machen 20,86 % (Vorjahr: 16,31 %) der Bilanzsumme aus. Die liquiden Mittel betragen TEUR 1.298 (Vorjahr: TEUR 3.502). Die Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 1.469 (Vorjahr: TEUR 1.178) und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 480; Vorjahr: TEUR 449), Urlaubsrückstellungen (TEUR 311; Vorjahr: TEUR 192) sowie Rückstellungen für Abschluss und Prüfung (TEUR 113; Vorjahr: TEUR 23). Die Verbindlichkeiten gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 806 (Vorjahr: TEUR 1.154) bestehen in voller Höhe aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Weiterhin betragen die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten TEUR 229 (Vorjahr: TEUR 451). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden im laufenden Geschäftsjahr nicht (Vorjahr: TEUR 0). III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Maltego Technologies verfügt über ein angemessenes System des Chancen- und Risikomanagement, um den Erfolg und den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Die Chancen und Risiken werden entsprechend ihrer Bedeutung absteigend sortiert. 1. Chancen 1. Wachsende Nachfrage an Cybersicherheit: Die zunehmenden digitalen Bedrohungen und Cyberangriffe weltweit treiben die Nachfrage nach fortschrittlichen Cybersicherheitslösungen voran. Unternehmen und Regierungen investieren verstäkt in Sicherheitsmaßnahmen, was Maltego neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnet. 2. Wachsende Komplexität der Cyberkriminalität: Die immer komplexer werdenden Methoden von Cyberkriminellen erfordern spezialisierte und leistungsfähige Analysetools, wie sie Maltego anbietet. Das Unternehmen hat die Chance, durch die Bereitstellung innovativer Lösungen im Bereich der Datenanalyse und Bedrohungserkennung eine führende Rolle im Kampf gegen Cyberkriminalität zu übernehmen. Durch die Gesamtwirtschaftliche Lage ergeben sich stark wachsende Chancen auf dem Markt der Cybersicherheit. 2. Risiken 1. Intensiver Wettbewerb: Der Markt für Cybersicherheitslösungen ist hoch kompetitiv. Maltego steht in direktem Wettbewerb mit großen Technologiekonzernen und spezialisierten Anbietern. Neue Marktteilnehmer und innovative Technologien könnten Maltegos Marktanteile und Wachstumschancen gefährden. 2. Regulatorische Unsicherheiten: Unterschiedliche und sich ständig verändernde Datenschutz- und Cybersicherheitsvorschriften weltweit stellen ein Risiko dar. Die Einhaltung internationaler Compliance-Anforderungen kann zusätzliche Kosten verursachen und die Geschäftstätigkeit verkomplizieren. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken: Maltego ist potenziellen Risiken ausgesetzt, die sich aus Wechselkursschwankungen, globalen Konjunkturschwankungen und geopolitischen Unsicherheiten ergeben. Diese wirtschaftlichen Faktoren könnten die Umsätze beeinträchtigen und die Finanzstabilität des Unternehmens gefährden. Das Gesamtbild der Risikolage hat sich zum Vorjahr nicht geändert. IV. Prognosebericht Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2024 bezüglich der Maltego Technologies GmbH sind weiterhin von Umsatzwachstum geprägt. Für das Geschäftajahr 2024 wird mit einem Umsatzwachstum der Gesellschaft von 20 bis 30 % gerechnet. Für den OSINT Markt wird ebenfalls ein Wachstum des Gesamtmarktes prognostiziert. Auch für das Geschäftsjahr 2025 werden steigende Umsatzerlöse mit einem Wachstum von 20 bis 30 % erwartet. Durch die Übernehmen der FreezingData GmbH und der CrowdSense BV im März 2024 sieht Maltego die Chance, eine umfassende Softwareplattform zu etablieren. Diese Akquisitionen werden sich sowohl in den stark wachsenden Umsatzzahlen für die Jahr 2024 und 2025 prositiv bemerkbar machen als auch die strategische Ausrichtung des Unternehmens prägen. Auch in 2024 erwartet die Gesellschaft weitere Investitionen und Kosten, um den Aus- und Aufbau weiter voranzutreiben. Daher geht die Gesellschaft in 2024 weiterhin von einem leicht steigenden negativen Jahresergebnis aus. Ab 2025 erwartet die Gesellschaft sich positiv entwickelnde Jahresergebnisse. Der Abschluss wurde mit einer positiven Fortführungsprognose erstellt. Die Gesellschaft weist ein negatives Jahresergebnis sowie einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag auf. Die Geschäftsleitung geht davon aus das Unternehmen wie in der Unternehmensplanung vorgesehen weiterzuentwickeln und die Fortführung des Unternehmens zu sichern. Es liegt aus ihrer Sicht zum aktuellen Zeitpunkt kein wesentliches bestandsgefährdendes Risiko vor. V. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die Maltego Technologies GmbH hat im März 2024 die FreezingData GmbH und CrowdSense BV übernommen. Im März 2024 wurde die Maltego US Inc. gegründet. Joseph Lichtenberger wurde mit Wirkung zum 18.07.2024 zum Geschäsftsführer bestellt.
München, den 29. November 2024 Maltego Technologies GmbH Geschäftsführung gez. Dr. Philip Mayrhofer Joseph Lichtenberger BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde genäß der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen. Eintgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend, linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 800,-EUR nicht übersteigen, werden im Wirtschaftsjahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Bankguthaben sind zu Nennwerten bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite für Ausgaben vor derm Abschlussstichtag (z.B. jährlich zahlbare Software-Servicegebühren) ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag (z.B. anteilige Umsätze aus Jahresverträgen) angewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Grundlagen für Währungsumrechnung Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in € umgerechnet wurden. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten wurden zunächst mit dem Wechselkurs am Transaktionstag erfasst. Zum Bilanzstichtag wurden diese zum Devisenkassamittelkurs bewertet, sofern sie eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben. Bei Restlaufzeiten über einem Jahr werden die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten zum Abschaffungskurs oder ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung in den Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Grundsatz der Unternehmensfortführung Der Abschluss wurde mit einer positiven Fortführungsprognose erstellt. Die Gesellschaft weist ein negatives Jahresergebnis sowie einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag auf. Die Geschäftsleitung geht davon aus das Unternehmen wie in der Unternehmensplanung vorgesehen weiterzuentwickeln und die Fortführung des Unternehmens zu sichern. Es liegt aus unserer Sicht zum aktuellen Zeitpunkt kein wesentliches bestandsgefährdendes Risiko vor. Angaben zur Bilanz zum 31. Dezember 2023 Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. Das Wahlrecht zur Aktivierung von selbsterstellten Imm. VG wird gem. § 248 Abs. 2 S. 1 HGB nicht ausgeübt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von:
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Aktive Latente Steuern Latente Steuern ergeben sich aus steuerlichen Verlustvorträgen. Der für die Bewertung herangezogene unternehmensindividuelle Steuersatz beträgt 32,98 %. Die Veränderungen der latenten Steuern ergeben sich wie folgt:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 1.469) entfallen im Wesentlichen mit TEUR 820 auf Rückstellungen im Personalbereich, mit TEUR 491 auf ausstehende Rechnungen und mit TEUR 113 auf Abschluss- und Prüfungskosten. Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Aufstellung:
Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 3.205.121,98 € sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Diese Beträge resultieren aus der langfristigen Anmietung von Büroräumen sowie dem Leasing von Fahrzeugen. Art und Zweck von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften § 285 Nr. 3 HGB Es werden kurzfristige Leasing- und Mietverträge für Fahrzeuge abgeschlossen und langfristige Mietverträge für Büroräume abgeschlossen, um die jeweiligen Unternehmenserfordernisse vollständig zu erfüllen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von € 20.415,82 (Vorjahr: € 7.519,29) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung von € 155.340,05 (Vorjahr: € 1.042.331,58). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung von € 335.865,33 (Vorjahr: € 624.861,78). Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 2.379.197,00 (Vorjahr: € 1.222.720,00) und entfällt vollumfänglich auf die Aktivierung aktiver latenter Steuern. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahra im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 95 (Vorjahr: 73). Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Dr. Philip Mayrhofer, Anzing Auf die Angabe der Organbezüge wird unter analoger Bezugnahme auf § 286 (4) HGB verzichtet. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Gesellschafterversammlung wird die folgende Ergebnisverwendung vorgeschlagen: Der Jahresfehlbetrag von 2.775.996,06 € zum 31.12.2023 wurd auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Die Maltego Technologies GmbH hat im März 2024 die FreezingData GmbH und CrowdSense BV übernommen. Im März 2024 wurde die Maltego US Inc. gegründet. Joseph Lichtenberger wurde mit Wirkung zum 18.07.2024 zum Geschäftsführer bestellt. Anlagenspiegel zum 31.12.2023Maltego Technologies GmbH Entwicklung, Betrieb und Vertrieb von Software, München
sonstige Berichtsbestandteile
München, den 29. November 2024 Maltego Technologies GmbH gez. Dr. Philip Mayrhofer Joseph Lichtenberger Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt. Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Maltego Technologies GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Maltego Technologies GmbH - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Maltego Technologies GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt under Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und beruftsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, der den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklungen zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür , dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDG) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und als wesentlich angesehen werden, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wie die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen internen Kontollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten intenen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesetliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissesn entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erheblichen unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfanh und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 29. November 2024 KMpro
GmbH
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