Master Data

Registry
Register court Münster HRB 13535
Registered
12/2/2011
Industry
Manufacture of metal forming machineryManufacture of non-electrical metal household articlesManufacture of plastic packing goods
Purpose
Gegenstand des Unternehmens ist die Metallbearbeitung.

Financial Overview

History

No events found for this filter

Management

NameRole
Steffen Thiele
since 8/16/2018
Procura
Managing Director
Dominic Schröder
since 12/2/2011
Managing Director

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (2)

NameOwnership
50.00%
50.00%

Shareholders

2 shareholders

GmbH structure

Raiffeisenstr. 29a, 48346 Ostbevern
€12,500
50.00%
Barkskamp 4, 48231 Warendorf
€12,500
50.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

LasTech GmbH

Telgte

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022

LASTECH GMBH, TELGTE LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft befasst sich mit der Produktion von Komponenten und Baugruppen aus Stahl, Edelstahl oder Aluminium. Wir verstehen uns als innovativer Maschinenbaubetrieb und bieten bedarfsgerechte Produktlösungen für Industriekunden an. Insbesondere sind wir für die Produktion von Serienbauteilen bekannt. Zudem werden in Lohnfertigung Bauteile in übergroßen Formaten verschweißt. Insgesamt werden Leistungen in folgenden Bereichen angeboten:

Lasern

Roboterschweißen

Schweißen

Umformtechnik

Dreh- & Frästeile

Oberflächenbearbeitung

Entwicklung & Konstruktion

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Erholung der Weltwirtschaft von der Corona-Pandemie wurde 2022 von dem Angriff auf die Ukraine und dessen Folgen in vielen Ländern gebremst. Der Krieg führte sowohl zu einer humanitären als auch einer wirtschaftlichen Krise mit globalen Auswirkungen. Dazu zählten massive Lieferkettenengpässe, erhebliche Kostensteigerungen bei Rohstoffen und Energie, hohe Finanzmarktvolatilitäten und Zinserhöhungen sowie Unsicherheiten bei Investitionsentscheidungen. Aufgrund der hohen Abhängigkeit von russischer Energie waren die Auswirkungen des Krieges in der EU besonders spürbar.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 Prozent höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 Prozent. Der Sachverständigenrat erwartet im Jahr 2023 ein Wachstum des BIP von 0,2 Prozent. Die kurzfristigen Abwärtsrisiken für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sind deutlich. Das BIP ist im 1. Quartal 2023 um -0,3 Prozent gesunken. Im 2. Quartal 2023 ist das BIP gegenüber dem Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um 1,9 Prozent gestiegen. Der Anstieg ist allerdings auf den Anstieg der Preise zurückzuführen. Preisbereinigt ist das BIP im 2. Quartal 2023 gegenüber dem Vorquartal stagniert. Im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres ist das BIP preisbereinigt um 0,6 Prozent gesunken. Die weitere Entwicklung ist momentan nicht absehbar und die starken Auswirkungen der nach wie vor hohen Energiepreise und Kostensteigerungen beeinflussen die deutsche Wirtschaft massiv.

Der Maschinenbau zeigte sich 2022 in diesem gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld robust, auch wenn der Mangel an Vorprodukten wie elektronischen Bauteilen zahlreiche Unternehmen beeinträchtigte. Nach Angaben des VDMA (Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau) stieg der globale Maschinenumsatz 2022 preisbereinigt um geschätzt 1 %. Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer erhöhten ihre Produktion nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Gesamtjahr lediglich um 0,2 % und den Umsatz in den ersten elf Monaten um 1,2 %. Ein besseres Ergebnis wäre laut VDMA möglich gewesen, wurde aber durch anhaltend gestörte Lieferketten, einen sich intensivierenden Fachkräftemangel und Schwierigkeiten bei der Energieversorgung verhindert. Der Auftragseingang startete zunächst dynamisch, verlor im Jahresverlauf jedoch zusehends an Schwung. Unter dem Strich wurde bei den neuen Bestellungen für 2022 real ein Minus von 4 % errechnet, nominal stand aufgrund der teilweise deutlichen Preisanpassungen ein Zuwachs von 4 % zu Buche.

2. Geschäftsverlauf

Die Geschäftsführung ist mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2022 zufrieden. In den Ausbau und die Erweiterung der Produktionsanlagen wurde weiterhin massiv investiert. Durch sehr starke Erholungseffekte konnte eine signifikante Steigerung der Gesamtleistung von 27,5% realisiert werden. Der positive Trend der Vorjahre setzte sich insoweit fort. Die positive Entwicklung zeigt sich auch im aktuellen Jahresergebnis in Höhe von TEUR 1.710. Das Jahresergebnis kann insgesamt als gut bezeichnet werden und lag im Rahmen der Erwartungen. Die Eigenkapitalquote konnte erneut gesteigert werden und liegt nunmehr bei 51,5%.

3. Lage

a. Ertragslage

Das Rohergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres konnte um 46,7% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Zu dieser Entwicklung hat insbesondere eine gesteigerte Nachfrage nach unseren Dienstleistungen geführt sowie gleichzeitig eine gute Einkaufstrategie.

Der Personalbestand zum Geschäftsjahresende war mit 61 Mitarbeitern (inklusive Auszubildende) konstant zum Vorjahr. Der Personalaufwand war mit einem deutlichen Anstieg von 20,5 % zu verzeichnen. Die Personalentwicklung ist in die strategische Personalplanung eingebettet und zielt darauf ab, durch Steigerung der Qualifikation der Mitarbeiter die bestmögliche berufliche Entwicklungsmöglichkeiten zu gewährleisten.

Die Abschreibungen haben sich um TEUR 95 auf TEUR 524 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind moderat um TEUR 54 auf TEUR 1.447 gestiegen.

Die Eigenkapitalrentabilität nach Ertragsteuern ist auf 72,6 % gestiegen (im Vorjahr 39,7 %).

b. Finanzlage

Die Finanzlage und die Liquidität der Gesellschaft waren geordnet, so dass die Gesellschaft stets in der Lage war, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die flüssigen Mittel lagen am Stichtag bei TEUR 1.629 (im Vorjahr TEUR 980).

Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen und unter Inanspruchnahme der möglichen Skontierungsbedingungen begleichen. Zahlungseingänge werden überwiegend in den vorgegebenen Zahlungszielen vereinnahmt.

Neuinvestitionen in immaterielle und materielle Vermögensgegenstände wurden in Höhe von TEUR 662 getätigt.

Die Cash Flow Rate hat sich auf 12,3% verändert (im Vorjahr 7,6%).

c. Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat sich um TEUR 138 auf TEUR 790 erhöht. Planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen wurden berücksichtigt. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um TEUR 898 auf nunmehr TEUR 3.735. Neben den Vorräten waren insbesondere der Bestand an liquiden Mitteln für diese Entwicklung verantwortlich. Der Bestand an kurzfristigen Forderungen hat sich um TEUR 39 verringert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Wertberichtigungen im üblichen Maß vorgenommen. Überalterte Forderungen wurden ausgebucht.

Das Eigenkapital ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 680 gestiegen. Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten ist eine Erhöhung um TEUR 308 zu verzeichnen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt bei 51,6 % (im Vorjahr 47,2 %).

d. Finanzielle (und nichtfinanzielle) Leistungsindikatoren

Die für die Gesellschaft wesentlichen Leistungsindikatoren wie Umsatzrentabilität, Eigenkapitalrentabilität, Umsatzerlöse und Jahresergebnis sind in den vorherigen Absätzen erläutert.

III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftliche Dynamik wird sich 2023 voraussichtlich weiter abschwächen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet laut seinem World Economic Outlook Update vom Januar 2023, dass die Weltkonjunktur im laufenden Jahr um 2,9 % wächst. Damit wäre die Entwicklung zwar langsamer als im Vorjahr, aber um 0,2 Prozentpunkte besser als noch im Herbst 2022 vom IWF prognostiziert.

Hauptgrund für die trotz der multiplen globalen Krisen etwas optimistischeren Aussichten ist die Neuausrichtung der chinesischen Corona-Politik, die sich weltweit positiv auswirken dürfte. Der IWF warnt zugleich aber vor zu viel Optimismus. Nach wie vor bergen insbesondere der Ukraine-Krieg, hohe Inflation und steigende Zinsen große konjunkturelle Risiken. In den Industriestaaten geht der IWF 2023 in Summe von einem BIP-Zuwachs um 1,2 % aus. Dabei dürfte die Konjunktur in den USA um 1,4 % und im Euroraum um 0,7 % expandieren.

Die deutsche Wirtschaft bewältigt die ökonomischen Folgen des Ukraine-Kriegs nach Einschätzung der Bundesregierung bislang gut und behauptet sich trotz Energiekrise und Lieferkettenproblemen. Dennoch ist 2023 lediglich mit einer leichten BIP-Erhöhung um 0,2 % zu rechnen. Dabei wird die Stimmung der Unternehmen günstig eingeschätzt: Die Ausrüstungsinvestitionen sollen im laufenden Jahr um 3,3 % zulegen nach 2,5 % im Vorjahr.

Für das Geschäftsjahr 2023 geht die Gesellschaft insgesamt von weitgehend unveränderten Umsatzerlösen bei rückläufigem Materialeinsatz aus.

2. Risikobericht

Die Gesellschaft verfügt über ein permanentes Risiko-Managementsystem, das die regelmäßige Identifikation, Analyse und Bewertung der wesentlichen, unternehmens-spezifischen Risiken wie Lagerrisiko, Absatzpreisreduzierungen, Forderungsausfälle sowie Preiserhöhungen durch Lieferanten und Lieferengpässe sicherstellt. Im Rahmen der Risikosteuerung und -bewältigung ergreift die Unternehmensleitung die notwendigen Maßnahmen.

Einen großen Einfluss hat die laufende Abschätzung der Risiken zusätzlich durch den am 24. Februar 2022 ausgebrochenen Ukraine-Krieg und die daraus resultierenden Folgen gewonnen. Die Geschäftsführung hat die notwendigen Maßnahmen nach Korrektur des Planungs-Szenarios unternommen. Um den Risiken der mangelnden Produktverfügbarkeit und Lieferschwierigkeiten zu begegnen, wurden Warenbestellungen zur Sicherung der Lieferungen frühzeitig an die Lieferanten erteilt. Zusätzlich wurde der Mindestbestand bei Artikeln mit hoher Frequenz erhöht, um einem Leerlauf entgegenzuwirken. Weitere Lieferanten werden vorsorglich aufgebaut, insbesondere dort, wo bisher eine Ein-Lieferanten-Strategie verfolgt wurde. Die auf dem Weltmarkt eingetretene Rohstoff-Knappheit hält an und hat die massiven Preissteigerungen als auch Lieferverzögerungen und Ausfälle nochmals verstärkt.

Insoweit ergreift die Unternehmensleitung im Rahmen der Risikobewältigung und -steuerung die notwendigen Maßnahmen. Beim Eintritt der o.a. Risiken ergeben sich stets Konsequenzen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

3. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Mit hohen Investitionen in moderne, effiziente und zukunftsfähige Produktionsanlagen, dem Aufbau von hochqualifizierten und flexiblen Mitarbeitern und der nach wie vor starken Finanzkraft wurde ein erfolgreicher Grundstein für den Fortbestand und die Entwicklung des Unternehmens gelegt. Durch die eingeleiteten Maßnahmen kann das Unternehmen auch in einem zunehmend schwierigen und unberechenbaren Marktumfeld bestehen. Durch eine unablässige Transformation und dem Überdenken bestehender Prozesse kann auch zukünftig der Unternehmensfortbestand gesichert werden.

Die aktuelle Auftragslage ist momentan gut, jedoch sind weitere Entwicklungen schwer planbar. Die konstant hohen Energie- und Materialpreise belasten das Unternehmen weiterhin. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich in 2023 stark eingetrübt. Mit einem voraussichtlichen inflationsbereinigten Null-Wachstum der Wirtschaft und dem sehr hohen Reformbedarf in Deutschland in den Bereichen Standortpolitik, Infrastruktur, Energietransformation und Steuersystem sind sehr viele Unsicherheitsfaktoren vorhanden, die eine belastbare Zukunftsprognose momentan gar nicht oder nur mit sehr großen Unsicherheiten zulassen. Ziel unseres Unternehmens muss es aber trotz massiver Unsicherheiten sein, schon frühzeitig auf Risiken zu reagieren und sich bietende Chancen wahrzunehmen. Die Erfahrungen der letzten Jahre lässt uns auch die aktuelle Marktsituation selbstbewusst annehmen, da es sich gezeigt hat, dass unsere Kompetenzen und Ressourcen auch in einem schwierigen Marktumfeld funktionieren. Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir eine konstante Umsatzentwicklung und eine moderate Ergebnisverbesserung. 

IV. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft verfolgt das Ziel, Risiken bei den Finanzinstrumenten durch fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung zu minimieren, insbesondere bei den Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Gesellschaft ist nur im inländischen Bereich aktiv. Umsätze werden in Euro fakturiert, so dass bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kein Währungsrisiko besteht. Dasselbe gilt bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

 

Telgte, den 3. Juli 2024

gez. Kffr.Judith Lehmkuhl, Ostbevern

gez. Dipl.-Ing. Dominic Schröder, Warendorf

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022

LASTECH GMBH, TELGTE

A K T I V A

31.12.2022 
EUR
31.12.2021 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 789.771,00 652.050,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 35.716,00 13.224,00
II. Sachanlagen 754.055,00 638.826,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.174,00 4.546,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 575.472,00 483.906,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 176.409,00 150.374,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 3.734.938,75 2.836.957,36
I. Vorräte 962.822,42 675.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.142.958,32 1.182.047,76
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.629.158,01 979.909,60
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 44.405,40 59.831,23
4.569.115,15 3.548.838,59

P A S S I V A

31.12.2022 
EUR
31.12.2021 
EUR
A. EIGENKAPITAL 2.355.257,62 1.675.423,65
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 2.330.257,62 1.650.423,65
B. RÜCKSTELLUNGEN 446.468,00 411.967,00
C. VERBINDLICHKEITEN 1.760.789,53 1.452.847,94
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 6.600,00 8.600,00
4.569.115,15 3.548.838,59

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

2022 
EUR
2021 
EUR
1. Rohergebnis 7.420.094,35 5.261.031,00
2. Personalaufwand -2.957.825,29 -2.454.527,22
a) Löhne und Gehälter -2.368.198,98 -2.055.834,25
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -589.626,31 -398.692,97
3. Abschreibungen -524.391,99 -429.936,98
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -524.391,99 -429.936,98
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.446.707,01 -1.393.251,99
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 530,84 3.721,96
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.380,68 -24.300,46
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -768.475,38 -295.630,23
8. Ergebnis nach Steuern 1.712.844,84 667.106,08
9. Sonstige Steuern -2.879,00 -2.767,00
10. Jahresüberschuss 1.709.965,84 664.339,08
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.650.423,65 986.084,57
12. Ergebnisverwendung -1.030.131,87 0,00
13. Bilanzgewinn 2.330.257,62 1.650.423,65

LASTECH GMBH, TELGTE ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

I. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung

Die LasTech GmbH hat ihren Sitz in Telgte und wird beim Amtsgericht Münster unter HRB 13535 geführt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Handelsgesetzbuch (HGB) auf.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung unter Beachtung der besonderen Bestimmungennach dem GmbH-Gesetz. Die Gliederung erfolgte nach den Bestimmungen des § 266 HGB und § 275 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen gemindert.

Die Bemessung der Abschreibungen wurde nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare/degressive Abschreibungen angesetzt.

Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben.

Der Ansatz der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen wird allen erkennbaren Risiken und dem allgemeinen Kreditrisiko durch angemessene Abwertung Rechnung getragen.

Kassenbestände und Bankguthaben wurden zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Weitere Angaben zur Bilanz

1. Entwicklung der Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Zinsen für Fremdkapital waren bei keinem Posten des Anlagevermögens zu berücksichtigen.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurden in Höhe von 193 T€ (Vj. 0,00 €) vorgenommen und sind unter den Abschreibungen in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Risiken im Bereich des vollständigen Zahlungseinganges wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Forderungen gegen Gesellschafter

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten 1 T€ (Vj. 0 T€) Forderungen gegenüber Gesellschaftern. Es handelt sich dabei um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr in Höhe von 15 T€ (Vj. 3 T€) enthalten.

3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Ansatz der Rechnungsabgrenzungsposten dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Ein Disagio ist nicht enthalten.

4. Eigenkapital

Der Jahresüberschuss wurde vollständig dem Bilanzgewinn zugeführt. Das gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt.

5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 1.714 (Vj.: TEUR 1.309).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr: TEUR 47 (Vj.: TEUR 144).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über fünf Jahre: TEUR 0 (Vj.: TEUR 0).

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in den Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 67 (Vj.: TEUR 192) enthalten und haben eine Restlauzeit bis zu einem Jahr, in Höhe von TEUR 67 (Vj.: TEUR 125), eine Restlaufzeit von über einem Jahr und in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 67) und eine Restlaufzeit von über fünf Jahren in Höhe von TEUR 0 (vj. TEUR 0).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen i. H. von TEUR 103 (Vj.:TEUR 103) und sind in den Verbindlichkeiten enthalten.

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 606 sind durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

IV. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen außergewöhnlichen Aufwendungen enthalten.

2. Periodenfremde Erträge / Periodenfremde Aufwendungen

Wesentliche periodenfremde Erträge werden nicht ausgewiesen. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von 15 T€ (Vj. 1 T€) enthalten.

3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen an Gesellschafter in Höhe von 3 T€ (Vj. 3 T€).

4. Außerplanmäßige Abschreibungen

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthalten in Höhe von EUR 192.657,00 außerplanmäßige Abschreibungen.

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Mitarbeiter

Die Zahl der im Berichtsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug durchschnittlich: 57,25

Anzahl
Aushilfen: 4,75
Festangestellte: 52,50
Gesamt: 57,25

2. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung sind:

Die Geschäfte der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2022 durch Kffr. Judith Lehmkuhl, Ostbevern und Kfm. Dominic Schröder, Warendorf geführt.

Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung für das abgelaufene Geschäftsjahr sind nicht erforderlich (§ 285 Nr. 9a und 9b HGB, § 286 Abs. 4 HGB).

3. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 268 Abs. 7 i. V. m. § 251 HGB bestehen nicht.

4. Außerbilanzielle Geschäfte

Angaben nach § 285 Nr. 3 HGB

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, soweit Risiken und Vorteile wesentlich sind und die Offenlegung für die Beurteilung der Finanzlage erforderlich ist, bestehen wie folgt:

Leasingverträge mit unterschiedlichen Restlaufzeiten von bis zu fünf Jahren. Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen hieraus beläuft sich auf 978 T€. Ein Vermögensgegenstand wird im Rahmen eines Sale- und Lease-Back-Vertrages geleast.

Miet- und Pachtverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten. Jährliche Verpflichtungen hieraus 194 T€.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige bedeutsame finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB bestanden nicht.

6. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Angaben zu den nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäften, soweit sie wesentlich sind, sind nicht zu machen.

7. Passive latente Steuern

Veränderung der latenten Steuersalden

Stand zu Beginn  8.600 €
Verbrauch   2.000 €
Stand am Ende  6.600 €

8. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

9. Nachtragsbericht

Der Anstieg des Preisniveaus insbesondere bei Energie- und Rohstoffpreisen bleibt durch den Konflikt in Osteuropa, dessen Ausgang und Dauer nach wie vor offen sind, bestehen und birgt finanzielle Risiken, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben könnten. Die Geschäftsführung ist für die weitere wirtschaftliche Entwicklung sensibilisiert; außerordentliche finanzielle Risiken sind darüber hinaus aktuell nicht erkennbar. Aktuell sehen wir keine Bestandsgefährdung für unser Unternehmen.

 

Telgte, den 3. Juli 2024

gez. Kffr. Judith Lehmkuhl, Ostbevern

gez. Dipl.-Ing.Dimnic Schröder, Warendorf

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 13. Juli 2024 festgestellt.

Anlagenspiegel:

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2022 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2022
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 39.007,14 40.789,73 1.144,25 78.652,62
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.233,40 0,00 0,00 14.233,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.595.431,67 513.223,30 0,00 3.108.654,97
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 340.018,42 108.104,96 38.480,25 409.643,13
2.949.683,49 621.328,26 38.480,25 3.532.531,50
2.988.690,63 662.117,99 39.624,50 3.611.184,12
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2022 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2022
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 25.783,14 18.296,73 1.143,25 42.936,62
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.687,40 2.372,00 0,00 12.059,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.111.525,67 421.657,30 0,00 2.533.182,97
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 189.644,42 82.065,96 38.476,25 233.234,13
2.310.857,49 506.095,26 38.476,25 2.778.476,50
2.336.640,63 524.391,99 39.619,50 2.821.413,12
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2022 31. Dez. 2021
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 35.716,00 13.224,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.174,00 4.546,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 575.472,00 483.906,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 176.409,00 150.374,00
754.055,00 638.826,00
789.771,00 652.050,00

LASTECH GMBH, TELGTE BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LasTech GmbH, Telgte

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LasTech GmbH, Telgte, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lastech GmbH, Telgte, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Wildungen, den 12. Juli 2024

acp Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. M. Kube, Wirtschaftsprüfer

gez. U. Welteke, Wirtschaftsprüfer

News & Media Coverage

Insolvency Notices

Current insolvency proceedings

Check if there are any insolvency proceedings for this company

Commercial Register Documents

Shareholder List
Current Print (Aktueller Abdruck)
Chronological Print (Chronologischer Abdruck)

Organizations at this Address

2 nearby organizations

List of companies and organizations located at or near this business address. Data includes company names, addresses, registration details, and industry classifications.
The information on this page is sourced from public sources, official registries, or provided by third-party providers. Fusionbase does not guarantee the accuracy, completeness, or timeliness of the data. If you have any questions or suggestions, feel free to contact us via the contact form.