JPM Beteiligungen GmbH
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Frank Meyer since 6/7/2016 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 95.00% | |
| 5.00% |
Company ownership structure and capital distribution
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
JobTec Service GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für 2021JobTec Service GmbH, DuisburgInhalt 1. Grundlagen der Gesellschaft 2. Wirtschaftsbericht 1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2 Geschäftsverlauf 3 Lage der Gesellschaft 1 Ertragslage 2 Vermögenslage 3 Finanzlage 4 Finanzielle Leistungsindikatoren 5 Gesamtaussage 3. Zweigniederlassungsbericht 4. Prognosebericht 5. Chancen- und Risikobericht 6 Allgemeines 7 Marktrisiken 8 Vertrags und Projektrisiken 9 Personalrisiken 10 Gesamtrisiko 1. Grundlagen der Gesellschaft Die JobTec Service GmbH, Duisburg, ist im Bereich der Industrie- und Kraftwerksreinigung, des Be- und Entkiesens (Baugewerbe) von Flachdächern sowie diverser Spezialeinsätze mittels mobiler Luftförderanlagen und Saugbaggern tätig. Zu dem Dienstleistungsportfolio der Gesellschaft gehören: • Bekiesen und Entkiesen von Flachdächern, • Substratabsaugungen und Substratverblasungen, • Tankverfüllungen, • Kesselreinigungen, • Strahltechniken, • Absaugen von belasteten Materialien (exemplarisch Asbest), • Absaugen von heißen Materialien bis zu 600 Grad Celsius (Glashütten), • Absaugen von Schlämmen aus Gebäuden, Kläranlagen und Rückhaltebecken. Die Einsätze erfolgen im gesamten Bundesgebiet und innerhalb der Europäischen Union. Die Fahrzeugflotte besteht aus 24 mobilen Luftförderanlagen und drei Saugbaggern. Flankiert werden die 27 Einsatzfahrzeuge von Supportfahrzeugen in Form von 9 Pritschenfahrzeugen, Anhängern zum Transport der Arbeitsmaterialien sowie Werkstatteinsatzwagen, Mannschaftstransportern und diversen PKW der Niederlassungsleiter, Bauleiter, Disponenten und Vertriebsmitarbeiter. Forschung und Entwicklung wird im Unternehmen nicht betrieben. Vielmehr wird eng mit Lieferanten von mobilen Arbeitsmaschinen bei der Entwicklung zusammengearbeitet. Der Hauptsitz der Gesellschaft ist Duisburg. Außer dem Hauptsitz Duisburg unterhält das Unternehmen Niederlassungen in Bremen, Hamburg, Mainhausen (Rhein-Main) und Berlin. Die Geschäftsführung des Unternehmens erfolgt im Hauptsitz Duisburg durch den Geschäftsführer des Unternehmens Frank Meyer. Zusätzlich sind drei Prokuristen ernannt, die im Rahmen einer Gesamtprokura tätig sind. Die kaufmännische Verwaltung und Steuerung erfolgt aus der Niederlassung Mainhausen (Rhein-Main). Die Niederlassungen werden jeweils von einem der Geschäftsführung in Duisburg unterstellten Niederlassungsleiter geführt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind im abgelaufenen Wirtschaftsjahr als schwierig zu bezeichnen. Bedingt durch das Auftreten der Corona-Pandemie, welche erstmals im März 2020 von den politischen Vertretern auch als solche definiert wurde und daraus resultierend die ersten Lockdowns, welche die Einschränkung der Kontakte, Reisen, Betriebschließungen in bestimmten Branchen und, bei vorliegenden Corona-Infektionen, Quarantäneanordnungen für infizierte Personen der Gesundheitsbehörden zur Folge hatten, erlebte die Weltkonjunktur einen Einbruch im zweiten Quartal 2020. Verstärkt wurde der Rückgang der Weltkonjunktur auch durch die Störung globaler Lieferketten. Dies zeigte Auswirkungen auf die gesamte deutsche Wirtschaft, sowohl auf den Export als auch auf den Import. Der Einbruch aus dem 2020 konnte in den Folgejahr nicht ausgeglichen werden, da die wirtschaftliche Erholung durch das Auftreten der zweiten Pandemiewelle im Herbst 2020 und dritten Pandemiewelle 2021 und entsprechende Lockdown-Maßnahmen in Deutschland und bei wichtigen deutschen Handelspartnern, gedämpft wurde. Demzufolge sank die Produktion im produzierenden Gewerbe. Ebenso gingen die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe zurück. Ganz besonders sank die ökonomische Entwicklung im Dienstleistungsbereich, da dieser Wirtschaftszweig besonders von Betriebsschließungen betroffen war. Die Binnennachfrage konnte den Rückgang im Außenhandel nicht auffangen. Überraschend robust erwies sich das Baugewerbe trotz Corona-Pandemie. Die traditionelle Frühjahrsbelebung erfolgte auch in 2021 und fiel im Vergleich zum Vorjahr größer aus. Im Ergebnis befand sich die Baukonjunktur durchschnittlich auf einem höheren Niveau als im Vorjahr. Positiv zu werten ist, dass trotz des Konjunktureinbruches, die Arbeitslosenquote auf niedrigem Niveau angesiedelt war. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Arbeitslosigkeit im Jahr 2021 ab. Der Hauptgrund dafür war das Gegensteuern der Politik mit Hilfe der Erweiterung des Anspruches auf Kurzarbeitergeld im Rahmen der Coronapandemie. Der Beschäftigungsaufbau bzw. die Vermeidung von Arbeitslosigkeit in Deutschland funktionierte, allerdings in deutlich kleineren Stufen im Vergleich zu den Vorjahren, was den Schluss zulässt, dass sich das Angebot an Arbeitskräften mehr und mehr erschöpft. 2.2 Geschäftsverlauf Prägend für das abgelaufene Geschäftsjahr war für die Gesellschaft die Corona-Pandemie mit allen damit einhergehenden Folgen, wie exemplarisch die Stornierungen von Aufträgen des Stahlwerkes Arcelor Mittal Bremen und die Verschiebungen von Revisionen in den Kraftwerken. Da es sich um einen Rahmenvertragskunden handelt, mit dem die JobTec Service GmbH in der Vergangenheit jährlich über EUR 1,0 Umsatzerlöse realisierte, mussten wir einen entsprechenden Umsatzverlust verzeichnen. Wie viele andere Unternehmen auch musste die JobTec Service GmbH für Mitarbeiter, zuvorderst aus dem gewerblichen Bereich, Kurzarbeit anordnen. Demzufolge konnte das Unternehmen keinen Zuwachs an Aufträgen generieren. Nichtsdestotrotz erfolgten Investitionen in die Modernisierung des Fuhrparks. Angeschafft wurden ein Gabelstapler für die Ndl. Duisburg / Werkstatt, eine mobile Luftförderanlage, ein Fahrgestell für den Aufbau einer Luftförderanlage. Das Investitionsvolumen für die Modernisierung des Fuhrparks betrug im Geschäftsjahr 2021 knapp EUR 0,6 Mio., das gesamte Investitionsvolumen im Geschäftsjahr 2021 etwa EUR 0,9 Mio. Durch die Neuanschaffungen aus den Jahren 2018, 2019, 2020 und des Berichtsjahres verringerte sich das Durchschnittsalter der operativen Einsatzfahrzeuge noch einmal deutlich. Wie bereits im Vorjahr führte die Gesellschaft mehrere größere Kesselreinigungsprojekte für Kraftwerksbetreiber durch, die bedingt durch das Vorhandensein eigener Arbeitsgeräte im Unternehmen abgewickelt wurden. Der Personalbedarf im Gewerblichen- und im Verwaltungsbereich wies im Jahr 2021 keinen wesentlichen Zuwachs auf. Ausgeschiedenes Personal konnte ersetzt werden. Weitergeführt wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr das im Jahr 2017 erstellte und im Folgejahr eingeführte Konzept der integrierten Kommunikation des Unternehmens. Das Ziel des Unternehmens, sich neben dem Dienstleistungswettbewerb auch in dem immer wichtiger werdenden Kommunikationswettbewerb zu behaupten, war überaus erfolgreich. Erreicht wurde dies insbesondere durch die Vereinheitlichung der internen und externen Kommunikationsinstrumente, exemplarisch durch die neuen Homepages www.jobtec.de und deren Untergliederung in die einzelnen Bereiche www.jobtec-snow.de, www.jobtec-roof.de, www.jobtec-saugbagger.de, www.jobtec-industry.de, www.hobtec-havarie.de und www.jobtec-schiessstand.de, den Auftritt über diverse Social Media Channels wie Facebook und You Tube sowie neue und einheitliche Werbefolien für die Fahrzeugflotte. 2.3 Lage der Gesellschaft 2.3.1 Ertragslage Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt: Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2021 eine Umsatzsteigerung um EUR 0,2 Mio. (+ 2,9 %) verzeichnen. Personalaufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,2 Mio (+6,2). Im Wesentlichen bedingt durch die jüngeren Investitionen in das Sachanlagevermögen erhöhten sich die Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,07 Mio. (+ 5,97 %). Vor diesem Hintergrund weist die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2021 von EUR 0,4 Mio. aus Das Ergebnis vor Zinsergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen ("EBITDA") sank von gut EUR 1,4 Mio. im Geschäftsjahr 2020 auf EUR 1,3 Mio. im Geschäftsjahr 2021. 2.3.3 Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft am Bilanzstichtag ergibt sich aus der nachfolgenden Strukturbilanz: Auf der Aktivseite sind im Anlagevermögen insbesondere Arbeitsmaschinen mittel und langfristig gebunden - während das ausgewiesene Vorratsvermögen wesentlich die unfertigen Leistungen betrifft. Dem im Wesentlichen durch den Erwerb technischer Anlagen und Maschinen sowie anderer Anlagen, den Ausweis höherer unfertiger Leistungen, gestiegener Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände bedingten Anstieg der Aktiva um EUR 0,03 Mio. steht mit EUR 0,03 Mio. der Zuwachs an Rückstellungen und Verbindlichkeiten - insbesondere gegenüber Kreditinstituten - sowie der Anstieg der Kapitaleinlage der Gesellschafter um EUR 0,4 Mio. und die jahresfehlbetragsbedingte Reduzierung der Eigenkapitals um EUR 0,4 Mio. gegenüber. 2.3.2 Finanzlage Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von EUR -1,0 Mio. - bedingt im Wesentlichen durch dem Erwerb technischer Anlagen und Maschinen sowie anderer Anlagen - wurde durch den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von EUR 0,2 Mio. gedeckt. Aus operativer Geschäftstätigkeit ergab sich ein negativer Cashflow von EUR 1,1 Mio., sodass am Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 die liquiden Mittel mit EUR 0,1 Mio. auf Vorjahresniveau lagen. Die Gesellschaft befand sich im Geschäftsjahr 2021 in einer angespannten Liquiditätssituation. Fällige Verbindlichkeiten konnte die Gesellschaft im Berichtszeitraum nicht zeitnah bedienen. Gleichwohl ließen sich im Wesentlichen durch Liquiditätszuführungen von Kapitalgebern und Stundungsvereinbarungen mit Gläubigern Liquiditätsengpässe überwinden und die Unternehmenstätigkeit fortführen. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung und Jahresergebnis. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung insbesondere die individuellen Betriebskostenkalkulationen pro Einsatz oder Serviceauftrag heran. 2.5 Gesamtaussage Die Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage war im Geschäftsjahr 2020 nicht zufriedenstellend. 3. Zweigniederlassungsbericht Die Niederlassung Bremen ist sowohl im operativen - als auch im Vertriebsbereich tätig und hat ihren Sitz innerhalb des Stahlwerkes Arcelor Mittal Bremen, Auf den Delben 35, 28237 Bremen. Der größte Kunde der Niederlassung Bremen ist Arcelor Mittal Bremen. Ebenso generiert die Niederlassung Bremen einen Hauptteil der Umsätze durch Einsätze im Stahlwerk Arcelor Mittal Bremen. Die Abhängigkeit der Niederlassung Bremen von dem Kunden Arcelor Mittal soll weiter sukzessive reduziert werden. Die Niederlassung Mainhausen (Rhein-Main) ist im operativen und im Vertriebsbereich tätig. Zusätzlich erfolgt ein Hauptteil der administrativen Tätigkeiten, exemplarisch die Finanz- und Lohnbuchhaltung, aus der Niederlassung Mainhausen Rhein-Main. Die Niederlassung Rhein Main hat ihren Sitz in 63533 Mainhausen, Ostring 20 a. Niederlassungstypisch ist die Fokussierung der operativen Tätigkeiten auf den Dachbereich bzw. Ent- und Bekiesung von Flachdächern. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde der Ausbau der Vertriebstätigkeiten in den Bereichen Industriereinigung und Spezialeinsätze fortgesetzt. Ziel ist es die Abhängigkeit von der Baubranche und deren Konjunkturverlauf zu reduzieren. Die Niederlassung Hamburg hat ihren Sitz in der Werner-Siemens-Straße 35, 22113 Hamburg und ist nicht im operativen Bereich tätig. Es existiert ausschließlich ein Vertriebsbüro mit den entsprechenden Mitarbeitern. Die Niederlassung Berlin hat ihren Sitz in der Edisonstraße 63, 12459 Berlin und ist nicht im operativen Bereich tätig. Es existiert ausschließlich ein Vertriebsbüro mit den entsprechenden Mitarbeitern. 4. Prognosebericht Die Corona-Pandemie samt ihrer ökonomischen Auswirkungen dauert noch an - sei es im Hinblick auf neue auftretende Coronawellen samt damit einhergehender Lockdowns oder auch im Hinblick auf steigende Einkaufspreise für Wareneinkäufe, Dieselkraftstoff und sonstige Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Des Weiteren haben unsere Kunden zu einem großen Teil auf "Homeoffice" umgestellt, sodass sich hierdurch etwa das Einpflegen und die Bearbeitung unserer Arbeitsscheine (Nachweise erledigter Arbeiten) deutlich verzögern wird, da nicht alle Mitarbeiter unserer Kunden stabilen Zugriff auf das Firmennetzwerk haben. Die Bearbeitung der Arbeitsscheine und damit die Freigabe sind zwingende Voraussetzungen und Grundlagen für Zahlungseingänge, da wir erst nach Rechnungsstellung unsere Forderung an unseren Factoring-Partner abtreten können. Derzeit ist die Auftragslage in unserem Unternehmen noch als gut zu bewerten, wobei wir Verschiebungen bei der Auftragsdurchführung registrieren. Unsere Großkunden sind in Teilbereichen gesetzlich verpflichtet, unsere Arbeiten durchführen zu lassen, verschieben diese aber auf einen späteren Zeitpunkt. Aus vorgenannten Gründen haben wir Finanzmittel aus den Corona-Sonderprogrammen der KFW und weitere Darlehen beantragt. Ein Teil wurde bereits positiv beschieden und ausgezahlt. Die Auswirkungen aus dem Russland-Ukraine-Krieg auf unsere Geschäftstätigkeit sowie auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht quantifizieren. Wir beobachten die Entwicklungen sehr aufmerksam. Wir verweisen ferner auf unsere Ausführungen im Chancen- und Risikobericht. Vor dem Hintergrund einer sich immer mehr abzeichnenden Unsicherheit arbeitet unser Unternehmen daran sowohl bei unseren Rahmenvertragskunden als auch bei allen anderen Kunden unsere Kalkulationen nach oben anzupassen, um höhere Verkaufspreise für unsere erbrachten Dienstleistungen zu erzielen. Nach dem Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von EUR 0,4 Mio. erwartet das Management auch für die Geschäftsjahre 2022 bis 2024 kumuliert positivem Jahresergebnisse und negative Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit, sodass zur Aufrechterhaltung der Unternehmenstätigkeit zusätzliche Cashflows aus Finanzierungstätigkeit erforderlich sind. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1 Allgemeines Das Risikomanagementsystem der JobTec Service GmbH fördert das Risikobewusstsein auf allen Mitarbeiterebenen. Das System ist Bestandteil der Managementprozesse und hilft, Risiken möglichst zu vermeiden, zumindest aber frühzeitig zu erkennen und daraus resultierende Gefahren für das Unternehmen abzuwenden. Wesentliche Bestandteile dieses Systems sind eine strategische Geschäftsplanung kombiniert mit einem detaillierten, zeitnahen Berichtswesen sowie einem Frühwarn- und Überwachungssystem. Risikocontrolling erfolgt bei der JobTec Service GmbH in Form eines kontinuierlichen Prozesses. Mit dem monatlichen Berichtswesen - basierend auf der von uns genutzten Datev-Software - wird die Geschäftsführung über die aktuelle wirtschaftliche Lage zeitnah informiert. Auf Grundlage dieser Daten wird die Ist Situation analysiert. Über festgelegte Grenzwerte und Abweichungsparameter werden relevante Risiken erkannt, überwacht und durch geeignete Maßnahmen in ihren Auswirkungen begrenzt. Das zentrale Controlling übernimmt dabei koordinierende Funktionen und übergeordnete Controllingaufgaben. Aufträge, die einen definierten Risiko und Auftragswert überschreiten, können nur mit Zustimmung des Geschäftsführers angenommen werden. Solche Projekte werden vom Angebot bis zur Fertigstellung kritisch begleitet. Die Auftragsüberwachung erfolgt nach einem genau festgelegten Prozess: 1. Angebot an den Kunden, 2. Verhandlung und Planung des Auftrages, 3. Bestellung des Kunden, 4. Prüfung Kreditversicherung (Limit), 5. Auftragsbestätigung an den Kunden, 6. End-Planung des Auftrages mit den Ansprechpartnern beim Kunden, 7. Einteilung der Fahrzeuge und Mitarbeiter, 8. Erstellung Arbeitspapiere und Unterweisung der Mitarbeiter, 9. Auftragsbeginn, 10. Auflistung der Arbeitsberichte und Erfassung im SAP System des Kunden, Schlussbesprechung mit dem verantwortlichen beim Kunden 11. Freigabe der Arbeitsberichte durch den Kunden und Erstellung der Rechnungsbasisliste durch den Kunden 12. Erstellung der Rechnung durch JobTec Service GmbH 13. Ankauf der Rechnung durch ein Factoringunternehmen und Zahlung 5.2 Marktrisiken Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sowie die spezielle Entwicklung in den für uns relevanten Industrie- und Baubereichen betrachten wir als Marktrisiko. Dabei analysieren wir regelmäßig, wie sich die Veränderungen auswirken und ob wir betriebswirtschaftlich in unseren Geschäftsfeldern weiter wettbewerbsfähig sind. Die derzeit enorme Ungewissheit hinsichtlich der Folgen des Coronavirus, sowie der geopolitischen Lage erschwert eine genaue Arbeitseinsatz- und Umsatzprognose. Sollte sich die Situation in allen Märkten jeweils nach einigen Wochen nicht wieder normalisieren, können sich weitere Auswirkungen auf den Arbeitseinsatz sowie auf vor- und nachgelagerte Prozesse ergeben, die zum jetzigen Zeitpunkt weder in der Dauer noch in der Belastung exakt abgeschätzt werden können. Die JobTec Service GmbH beobachtet die Situation aufmerksam und ergreift entsprechende Maßnahmen. 5.3 Vertrags und Projektrisiken Alle Projekte ab einer bestimmten Größenordnung oder Risikostufe werden in einem strukturierten Prozess geprüft. Dabei werden neue Projekte vor einem Angebot auch unter vertraglichen Risikoaspekten betrachtet und ausgewählt. Verträge und Vereinbarungen unterziehen wir vor Abschluss einer sorgfältigen technischen, kaufmännischen und rechtlichen Prüfung. Damit lassen sich bereits in einem frühen Stadium mögliche Vertrags- und Projektrisiken erkennen und weitestgehend reduzieren. Gleichwohl sind bspw. Kalkulationsrisiken bei Großprojekten nicht vollständig auszuschließen. Den Gewährleistungsrisiken aus dem Baugeschäft tragen wir durch ein effektives Qualitätsmanagement die vom Auftraggeber geforderte Qualität sicherstellen. Obwohl wir mit einigen Geschäftspartnern hohe Umsätze generieren, ist das Unternehmen von keinem Kunden oder Lieferanten existenziell abhängig. Gleichwohl können sich weitere Auswirkungen auf den Arbeitseinsatz bei Kunden ergeben, wenn diese insbesondere etwa durch Corona-bedingte Engpässe in Lieferketten ihre Produktion einschränken und in der Folge weniger oder keine Leistungen der JobTec Service GmbH in Anspruch nehmen. 5.4 Personalrisiken Personalrisiken, die sich aus Nachwuchsmangel, hoher Fluktuation, fehlender Qualifikation, geringer Motivation oder Überalterung der Belegschaft ergeben können, verfolgen wir mit besonderer Aufmerksamkeit und begegnen ihnen aktiv. Unsere Personalentwicklung sorgt dafür, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Allen Mitarbeitern stehen umfangreiche Angebote für Qualifizierung und Weiterbildung zur Verfügung. In systematischen Gesprächen werden individuelle Perspektiven besprochen. Führungspositionen werden überwiegend aus den eigenen Reihen besetzt. Auf dem Personalsektor sind keine spezifischen Risiken erkennbar. 5.5 Gesamtrisiko Die Gesamtstruktur der Chancen und Risiken hat sich im Vergleich zum Vorjahr wesentlich zum Negativen verändert. Im Ergebnis ist das Marktumfeld durch die Folgen der Corona-Pandemie und des Russland-Ukraine-Krieges stark belastet. Die Folgen können sich negativ auf die Geschäftstätigkeit der JobTec Service GmbH auswirken, beispielsweise durch Abschwächung der Konjunktur und Nachfragerückgang sowie durch Insolvenzen von Kunden, Unterbrechungen von Lieferketten und der Energiebelieferung oder Engpasssituationen und Preissteigerungen bei Bauteilen sowie Rohstoffen und Produkten.
Duisburg, 18.10.2023 Geschäftsführung Frank Meyer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung nach DRS 21
Anhang für 2021JobTec Service GmbH, DuisburgAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma JobTec Service GmbH mit Sitz in Duisburg im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter der Nummer HRB 28587 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalzinsen wurden nicht gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB in die Herstellungskosten einbezogen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert Fremdkapitalzinsen wurden nicht gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB in die Herstellungskosten einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen Leistungen (In Arbeit befindliche Aufträge) sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung wurden nicht gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese grundsätzlich mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen unter anderem auch gegenüber einem Factoring-Unternehmen. Dieses Unternehmen übernimmt grundsätzlich das Ausfallrisiko der an dieses Unternehmen abgetretenen Forderungen der JobTec Service GmbH im Rahmen des so genannten "Echten Factorings". Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegenüber dem Finanzamt (TEUR 144), Kautionen (TEUR 104), Forderungen an Arbeitnehmer (TEUR 32), Forderungen gegen Geschäftsführer (TEUR 28), Forderungen aus Coronahilfen (TEUR 690) sowie debitorische Kreditoren (TEUR 25). Auf die Abzinsung der unverzinslichen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aus Kautionen wird aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Mietsonderzahlungen aus dem Abschluss diverser Mietkauf- und Leasingverträge. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 100. Es ist zu 100 % eingezahlt. Als Kapitaleinlage stiller Gesellschafter ist eine im Geschäftsjahr 2018 geleistete Einlage von TEUR 1000 ausgewiesen. Der stille Gesellschafter erhält ein festes Entgelt in Höhe von 5,25% p.a. der geleisteten Einlage. Neben dem festen Entgelt erhält er eine Gewinnbeteiligung. Er nimmt jedoch mit seiner Einlage am Verlust der Gesellschaft nicht teil. Gleichwohl ist zwischen dem stillen Gesellschafter und der Gesellschaft ein Rangrücktritt zur Vermeidung einer Zahlungsunfähigkeit i.S.v. § 17 InsO, einer drohenden Zahlungsunfähigkeit i.S.v. § 18 InsO oder einer Überschuldung i.S.v. § 19 InsO zugunsten der Gläubiger nach § 328 BGB vereinbart. Die Gesellschaft kann die Beteiligung nach Ablauf einer Mindestvertragslaufzeit von fünf Jahren unter Einhaltung einer Frist von zwölf Monaten ganz oder teilweise kündigen. Mit Beschluß vom 17.12.2020 wurde die Kapitaleinlage stiller Gesellschafter um € 200.000,00 erhöht. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 14.10.2021. Darüber hinaus bestehen noch Kapitalrücklagen durch Zuzahlungen ins Eigenkapital von TEUR 500 und ein Gesellschafterdarlehen mit einem qualifiziertem Rangrücktritt bis 07/2030 in Höhe von TEUR 200. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Ansprüche aus Arbeitszeitkonten (TEUR 62), Personal- und Urlaubsansprüche (TEUR 26) sowie für sonstige Verpflichtungen (TEUR 9) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Leasinggesellschaften in Höhe von TEUR 6.778 sind in Höhe von TEUR 3.655 durch Sicherungsübereignungen und Bürgschaften der KFW / Bürgschaftsbank von TEUR 1.115 und Bürgschaften eines Gesellschafters in Höhe von TEUR 563 besichert. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern (TEUR 426) sowie gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 214 aus Darlehen. Diese Verpflichtung ist ebenfalls über eine Mindestvertragslaufzeit von 5 Jahren einzuhalten. Weitere Verbindlichkeiten (TEUR 301) bestehen gegenüber einer Investmentplattform. Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir die Vorjahreszahlen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Verbindlichkeiten um die Umgliederung im Wesentlichen der Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern angepasst, um die Vergleichbarkeit mit dem Berichtsjahr zu gewährleisten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 740 sind einmalige Coronabeihilfen in Höhe von TEUR 690 ausgewiesen. Material- und Personalaufwand Unter dem Materialaufwand sind ertragswirksame - und damit ergebniserhöhende - einmalige, periodenfremde Wertzuschreibungen auf den Bestand der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe an den Standorten Mainhausen, Duisburg, Bremen Höhe von insgesamt TEUR 96 erfasst. Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte Factoring Zweck Zur Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft. Risiken: Keine Vorteile: Die Liquiditätsplanung wird verbessert. Finanzielle Auswirkungen: Vorziehung von Liquiditätszuflüssen, Reduzierung der Bilanzsumme Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Leasing, Miet- und Darlehensvereinbarungen bestehen jährliche finanzielle Zahlungsverpflichtungen in Höhe von etwa EUR 1,8 Mio. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marküblichen Bedingungen durchgeführt. Geschäftsführung Die Geschäftsführung obliegt Herrn Frank Meyer, Kaufmann, Duisburg. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angaben über die Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 105 Arbeitnehmer (davon 26 im Angestellten und 79 im gewerblichen Bereich) beschäftigt. Nachtragsbericht Die Gesamtstruktur der Chancen und Risiken hat sich im Vergleich zum Vorjahr wesentlich zum Negativen verändert. Im Ergebnis ist das Marktumfeld durch die Folgen der Corona-Pandemie und des Russland-Ukraine-Krieges stark belastet. Die Folgen können sich negativ auf die Geschäftstätigkeit der JobTec Service GmbH auswirken, beispielsweise durch Abschwächung der Konjunktur und Nachfragerückgang sowie durch Insolvenzen von Kunden, Unterbrechungen von Lieferketten und der Energiebelieferung oder Engpasssituationen und Preissteigerungen bei Bauteilen sowie Rohstoffen und Produkten. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 293.307,10 auf neue Rechnung vorzutragen.
Duisburg, 18.10.2023 Geschäftsführung Frank Meyer sonstige BerichtsbestandteileVersicherung der gesetzlichen Vertreter Erklärung nach §§ 264 Abs. 2 Satz 3 bzw. 289 Abs. 1 Satz 5 HGB (Inhaltserklärung) Ich versichere nach bestem Wissen, dass der Jahresabschluss Der JobTec Service GmbH, Kiffward 20-32, 47138 Duisburg unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätze ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der JobTec Service GmbH vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich der Geschäftsergebnisse und die Lage der JobTec Service GmbH so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der JobTec Service GmbH beschrieben sind.
Duisburg, 10.11.2023 gez. Frank Meyer, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.11.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die JobTec Service GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der JobTec Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der JobTec Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. [Beschreibung des Prüfungsurteils zum Lagebericht] Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen/dolosen Handlungen oder Unrichtigkeiten/Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - / falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht,/ aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass / aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten/höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da Verstöße betrügerisches/dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger / bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Karben, 8. November 2023 Regine Feyl, Wirtschaftsprüferin |
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